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Trotz der lautstarken bundesweiten Bauernproteste hat die Ampelregierung mithilfe der CDU und BSW die Agrardieselrückvergütung Anfang des Jahres abgeschafft und damit deutschen Landwirten einen noch schwierigeren Stand auf dem internationalen Markt beschert. Das aktuelle Freilich-Heft widmet sich der Zukunft der europäischen Landwirtschaft und beleuchtet im Zuge dessen weitere verwandte Themen - ich gebe einen Einblick in die lehrreiche und spannende Ausgabe!
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So, ich begrüße euch zum heutigen Video.
Ich war kürzlich an meinem Post wach und was finde ich da?
Die neue Freilich-Ausgabe.
Freilich, das Magazin für Selbstdenker.
Ja, das ist doch genau was für mich.
Und in dieser Ausgabe wird es um die deutsche bzw. europäische Agrarpolitik gehen,
insbesondere im Nachhalt der Bauernproteste, die wir letztes Jahr erlebt haben.
Das Thema Tierrechte wird entsprechend nicht ausbleiben.
Ich bin sehr gespannt, was uns erwartet.
Los geht es mit einem Interview mit Frank Rink.
Er ist Agrar- und umweltpolitischer Sprecher für die AfD
Wir erinnern uns alle noch an die Agrardiesel-Rückvergütung.
Dabei ging es um Steuersparnisse für Landwirte, was Energieerzeugnisse anbelangt.
Und auch die 8. Oppositionelle Union hat hier wieder einmal gemeinsame Sache
mit den verbleibenden Altparteien gemacht, im Übrigen genau wie die anwesenden BSW-Teilnehmer.
Zudem prangert Rink Lobbyismus auf EU-Ebene an und fordert insgesamt einen freieren Markt.
Also weniger Bestimmungen auf nationaler und EU-Ebene, gleichzeitig aber auch die Abwehr
von internationalen Großkonzernen zur Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Nahrungsmitteln.
Hier sehe ich durchaus ein Dilemma, in das sich die AfD manövriert.
Denn auf der einen Seite will man einen freien Markt,
auf der anderen Seite will man es begrenzen auf die innerdeutschen Staatsgrenzen.
Man ist gegen staatliche Interventionen, fordert aber Agrarsubventionen.
Wobei man hier natürlich auch anmerken muss, dass diese Subventionen einfach nur Steuererlaste sind.
Bauern müssen auf ihren betrieblich verwendeten Kraftstoff keine Steuern zahlen,
wodurch sie wirtschaftlicher arbeiten können.
Libertäre würden es folgendermaßen formulieren,
die Bauern haben sich hier das Recht erkämpft, nicht ausgeraubt zu werden.
Das ist das, was man hier als staatliche Unterstützung verkaufen will.
Gut, die AfD bleibt natürlich bei ihrer Linie, insgesamt für weniger staatliche Eingriffe zu stehen.
Das passt natürlich ins Gesamtbild, insofern sie allumfassend weniger Steuerlast fordern.
An einer Stelle habe ich bei Rink auch Populismus rausgelesen,
wenn er Solar- und Windenergie damit opponiert,
dass die dafür genutzten Flächen nicht zweckgefremdet werden sollten, während Menschen verhungern.
Keiner muss in Deutschland verhungern, weil nicht genug Essen da ist. Das wäre mir neu.
Weiterhin geht es um die Renationalisierung der Landwirtschaft, um die Zukunft von Bioproduktion,
was ja zu einem weiteren Dilemma führt, insofern 98% der Menschen in Deutschland die Massenproduktion unterstützen,
gleichzeitig aber auch die überwiegende Mehrheit angibt, gegen Massenproduktion zu sein,
egal ob pflanzliche oder tierische Produkte.
Es geht um osteuropäische Saisonarbeiter, es geht um Korruption und Missbrauch infolge von EU-Subventionen
und es geht um fehlende Planungssicherheit, wegen der Ampelregierung, die in agrarpolitischen Fragen auf Sicht fährt.
Wie man all diese Problemstellungen als AfD bewältigen will, dazu hat Rink zumindest in der Theorie eine genaue Vorstellung,
also einen Lösungsvorschlag gibt es im Abschluss im Gespräch auch noch dazu.
Einen ähnlichen Ausblick gibt auch folgender Artikel unter dem Titel Wachsen oder Weichen.
Was ich immer wieder interessant finde am Freilichtmagazin sind die historischen Exkurse.
Das Thema wird kurz und knapp in der Retrospektive beleuchtet, sodass auch Laien sich einfinden können und eine Vorstellung vom Gesamtbild bekommen.
Diese Ausarbeitung widmet sich aber im Hauptteil mehr der Frage nach dem Verbleib von Kleinbetrieben in einer immer globalisierten und kapitalistischeren Welt.
Wie sieht die Zukunft der Landwirtschaft aus und welche politischen Stellschrauben gibt es?
Welche Rolle nimmt die deutsche Landwirtschaft auf dem Weltmarkt von morgen ein?
Ein kurzer Hinweis an der Stelle, das ist nämlich etwas, was sich durch alle themenbezogenen Artikel in der Ausgabe durchzieht,
nämlich die Alternativlosigkeit zur Tierindustrie.
Da ist von Veredelung von pflanzlichen Ausgrenzprodukten die Rede, die in tierischen Endprodukten verwandelt werden.
Dass das, die Ethik mal außen vor, alleine schon kalorien- und energietechnisch alles andere als effizient ist, geht in der Kolumne leider unter.
Hingegen hat der Autor einen rechten Gegenentwurf zum Status Quo, nämlich bekennt er sich zur Massenproduktion.
An der Massenproduktion führe auch in Zukunft kein Weg vorbei, wenn man auch künftig konkurrenzfähig bleiben möchte.
Interessanter Artikel, ihr könnt ihn euch gern selbst zu Gemüte führen in der aktuellen Freilichtausgabe.
Für die neugierigen und erkenntnismutigen Freunde der Zukunft unter euch ist der Artikel Algorithmus statt Bauernregel sicherlich interessant.
Wie können Smart-Technologie und KI zu mehr Effizienz und Produktionssteigerung beitragen?
Mithilfe automatischer Erkennung von Problembereichen und Mängeln und Drohnen- und Kameraüberwachung will man gezielter düngen, bewässern und ernten können und damit Missernten reduzieren.
Kleiner Hinweis am Rande für die Fred-Feuersteins unter euch, Natur wird in diesem Bereich immer weiter zurückgedrängt.
Mit einem konservativen Weltbild wäre man in dieser Branche schon längst auf der Strecke geblieben, nur um das mal als naturalistischen bzw. traditionalistischen Fehlschluss zurückzuweisen.
Trotz der vielversprechenden Chancen und Aussichten durch KI und moderne Technologie hat das ganze Unterfangen allerdings auch 1-2 Haken, als würdet ihr Whatsapp Nachrichten schicken, aber ich will euch die ganzen Inhalte nicht vorwegnehmen.
Bestellt euch die Ausgabe und macht euch selber schlau, was der Ackerbetrieb der Zukunft so zu bieten hat.
Interessante Fußnote zum Schluss, der Text selber wurde mit KI erstellt und ich für meinen Teil hätte das nicht erraten.
Kommen wir zum nächsten Themenkomplex, welcher ebenfalls zum Kernthema passt, nämlich zur Ernährung in der Moderne.
Kevin Dorof greift in seinem Artikel schwer zu verdauen schwerpunktmäßig die westliche Lebensmittelindustrie auf und er sollte mich abschließend positiv überraschen.
Es geht um die gesundheitlichen Auswirkungen von sogenannten stark verarbeiteten Lebensmitteln.
Der Begriff wird nicht einfach so in den Raum gestellt, sondern folgt einer fest umgrenzten Definition und stellt somit eine eigene Kategorie dar, etwas was mir selbst neu war.
Und wieder gibt es einen kurzen historischen Flashback und das ist die typische positive Note am Freitagsmagazin.
Und daraufhin im Hauptteil die vielseitige Beschreibung der Folgen und Krankheitsbilder verursacht durch Überernährung im Westen, seien sie physischer aber auch psychischer Natur.
Es liest sich nicht gerade wie eine Urlaubslektüre, wenn man sich die ganzen Diagnosen vor Augen führt, also schwere Kost im Sinne des Wortes, aber das sind nun einmal die Fakten.
Und ich dachte ich fall vom Unglauben ab. Im vorletzten Abschnitt gibt es noch einen halben Absatz zum Thema Tierethik. Halleluja, es gibt einen Gott.
Tiere werden häufig in engen und unhygienischen Verhältnissen gehalten, erhalten eine einseitige Ernährung und werden oft routinemäßig mit Antibiotika behandelt, um das Wachstum zu fördern und Krankheiten vorzubeugen.
Diese Praktiken werfen ernsthafte ethische Fragen auf. Gut, ich bitte das an der Stelle zu Ende zu denken, wenn man denn schon ein Auge auf die Grundbedürfnisse anderer hat.
Denn viel dringlicher als deren räumliche oder hygienische Einschränkung oder der einfach gehaltene Speiseplan von Kühen, Schweinen und Hühnern ist deren gezielte Tötung.
Denn wenn es einem wirklich um Ethik geht, dann ist als allererstes das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit zu wahren, auch das von sogenannten Nutztieren.
Ansonsten liest sich der Abschnitt eher als unglaubwürdige Beistunde und nicht als ernstzunehmende Befassung mit den Rechten anderer.
Erkenntnismut in die Hand nehmen und sich mit der Frage beschäftigen, ob es eine ethische Rechtfertigung dafür gibt, dass wir alleine in Deutschland jeden Tag 2 Millionen Tiere vergasen und oder enthaupten.
Denn ein ethisches Dilemma ist es nur, wenn es eine Alternative dazu gibt und die gibt es und das machen mehrere Millionen Veganer täglich vor.
Zum Schluss führt Dorof eine aus meiner Sicht gewagte Zukunftsperspektive an, aber die lest ihr euch selber durch, wenn ihr das Heft demnächst selber in der Hand haltet.
Wenn ihr euch entschließt, Jahresabonnent des Magazins zu werden, dann lasst euch folgendes gesagt sein.
Dass ihr mit meinem Rabattcode ChangeMyMind 10% einsparen könnt.
Des Weiteren können sich Normal- und Förderabonnenten eins der drei literarischen Prämien aussuchen.
Wir haben Nach dem Wachstum von Alain de Benoist, Grüne Berserker von Hagen Eichberger und Tiere und Menschen ebenfalls von französischen Publizisten Benoit.
Denkt daran, dass die Stückzahl der Prämien auf jeweils 15 Ausgaben limitiert ist.
Schnell sein lohnt sich also, aber das ist wohl selbstredend an der Stelle.
Einen sehr spannenden Artikel für mich persönlich liefert Benedikt Kaiser mit Labor Ostdeutschland.
Gerade für mich als Wahlostdeutschen und Ostalgiker, ja ich hab mich nicht versprochen, war es sehr interessant zu lesen, wie das Denken der Ostdeutschen aus rechter Perspektive einzuordnen ist.
Wie ist das kulturelle, aber auch das wirtschaftliche Gefälle zum Westen auch 35 Jahre nach Mauerfall?
Kaiser spricht von der ostdeutschen Krisenerfahrung und geht dabei auch auf andere Kommentatoren ein, die versuchen die Ostdeutschen zu erklären.
Insgesamt ein lesenswerter Artikel.
Ebenso lesenswert fand ich das Interview mit Mariam Küsl-Hosseini, die, wie ihr Nachname vermuten lässt, unter anderem auch ausländische Wurzeln hat, daher unbefangen ist und einen eher externen Zugang zu deutschen Debatten hat.
Eine Frau, die laut eigenen Angaben nicht an rechts und links glaubt, das ist immer schwierig in meinen Augen, aber ich bin mal gespannt.
Das Missverständnis etwa bei den Rechten liegt darin, dass sie glauben, ein eigenes Volk könne erlösen.
Doch in Wirklichkeit neigt der Mensch in seinen verborgenen Wesen dazu, sich zurückzuziehen und seinen eigenen Vorstellungen zu folgen.
Intellektuell, literarisch bewandert, Bezug zur aktuellen Politik und insgesamt eine feingeistige Ausdrucksweise, mehr sag ich nicht.
Das war eher mein Eindruck von der aktuellen Freilichtausgabe.
Ich habe bei weitem nicht alles beleuchtet, das ganze Heft umfasst fast 100 Seiten und ihr unterstützt mit deinem Abo nicht nur mich und meine Arbeit, sondern auch das vorpolitische Feld im Rechenlager Österreichs.
Also zuschlagen, solange die Prämien noch verfügbar sind, da haben wir alle was davon und die Links dazu findet ihr wie immer in der Videobeschreibung, als auch im angepinnten Kommentar ganz oben.
Ich bedanke mich fürs Einschalten und verbleibe in diesem Sinne, gerne bis zum nächsten Mal.
Euer Christian.