In Deutsch gibt es sechs verschiedene Zeitformen. Du benutzt sie, um über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft zu sprechen. Wie genau das funktioniert, erfährst du für jede Zeitform in unserem Video.
Zeitformen werden in der Grammatik auch unter dem Begriff „Tempora“ zusammengefasst. In der Einzahl sprichst du hingegen von „Tempus“. Im Deutschen gibt es sechs verschiedene Tempora. In unserer Zeitformen Deutsch Tabelle haben wir sie für dich aufgelistet:
Gegenwart: - Präsens: Du liest ein Buch. Vergangenheit: - Perfekt: Wir haben das Buch gelesen. - Präteritum: Susie las das Buch. - Plusquamperfekt: Sie hatten das Buch schon gelesen. Zukunft: - Futur 1: Paul wird das Buch auch lesen. - Futur 2: Ich werde das Buch gelesen haben.
Wie du in der Zeitformen Deutsch Tabelle siehst, werden alle Zeiten am Verb des Satzes angezeigt. Das erreichst du, indem du die Verben konjugierst. Vereinfacht heißt das, dass du sie je nach dazugehörigem Nomen und je nach Tempus in unterschiedliche Formen setzt. Wie das bei den Zeitformen in Deutsch im Einzelnen aussieht, erfährst du im Video.
Du willst deine Übersicht über alle Zeitformen, die es im Deutsch gibt?
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Im Deutschen gibt es sechs verschiedene Zeitformen, die du auch als Tempora bezeichnest.
In der Einzahl sprichst du hingegen einfach von Tempus.
Du brauchst Zeitformen, um deutlich zu machen, ob etwas in der Gegenwart, der Vergangenheit oder der Zukunft passiert.
Im Deutschen gibt es dafür wie gesagt sechs.
Das Präsens, das Perfekt, das Präteritum, das Plusquamperfekt, das Futur I und zuletzt das Futur II.
Obwohl sie unterschiedlich verwendet werden, haben all diese Zeitformen eines gemeinsam.
Um sie zu bilden, musst du das Verb eines Satzes konjugieren.
Das bedeutet, dass du es je nach Nomen und Tempus in eine bestimmte Form setzt.
Wie das für die einzelnen Zeiten genau funktioniert, erfährst du jetzt.
Fangen wir in der Gegenwart an.
Beim Präsens.
Das Präsens ist die meistverwendete Zeitform, die wir im Deutschen kennen.
Du nennst es auch Gegenwartsform, weil du damit vor allem über Dinge sprichst, die im Hier und Jetzt stattfinden.
Doch das ist nicht alles.
Du kannst es auch für regelmäßige oder sich wiederholende Ereignisse verwenden und sogar für Pläne, die du für die Zukunft hast.
Um das Präsens zu bilden, hängst du je nach Subjekt, also Nomen oder Pronomen, die folgenden Endungen an den Stamm des Vollverbs.
In einem Satz sieht das dann so aus.
Für die erste Person Singular brauchst du also die Endung –e und für die zweite Person Singular die Endung –st.
Genauso funktioniert das mit den anderen Endungen auch.
Aber Achtung!
Du musst auch auf den Unterschied zwischen regelmäßigen und unregelmäßigen Verben achten.
Wenn du dir das noch einmal genauer anschauen willst, kommst du hier direkt zu unserem Präsens-Video.
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Weiter geht's mit der Vergangenheit.
Dafür gibt es gleich drei Zeitformen.
Das Perfekt kennst du vielleicht auch als vollendete Gegenwart.
Wenn du dir die Verwendung des Perfekts näher anschaust, wird auch schnell klar, warum.
Du benutzt es nämlich für Ereignisse, die zwar in der Vergangenheit passiert sind, sich aber trotzdem noch auf das Hier und Jetzt auswirken.
Das spiegelt sich auch in der Bildung wieder.
Du brauchst für das Perfekt neben dem Partizip II nämlich auch die Hilfsverben haben oder sein im Präsens.
Das Präteritum wird auch im Perfekt genannt.
Damit beschreibst du alle möglichen abgeschlossenen Handlungen, Fakten oder Zustände, die sich in der Vergangenheit abgespielt haben.
Um es zu bilden, hängst du einfach folgende Endungen an den Verbstamm.
Aber denke daran! Auch hier musst du wieder bei den unregelmäßigen Verben aufpassen.
Und übrigens, in gesprochener Sprache kommt das Präteritum nicht besonders häufig zum Einsatz.
Da verwenden wir eher das Perfekt.
In geschriebener Sprache ist es hingegen genau umgekehrt.
Die letzte Vergangenheitsform im Deutschen ist das Plusquamperfekt.
Damit sprichst du über Ereignisse, die noch vor einem anderen vergangenen Ereignis stattgefunden haben.
Daher auch der Name Vorvergangenheit oder Vollendete Vergangenheit.
Gebildet wird das Tempo so.
Das Hilfsverb Haben oder Sein jeweils in seiner Präteritumform plus das Partizip II.
Denke auch hier daran, dass Haben und Sein unregelmäßige Verben sind und deswegen ihre ganz eigenen Formen im Präteritum haben.
Fast geschafft!
Jetzt fehlen uns nur noch die Zeitformen der Zukunft.
Mit dem Futur I kannst du Aussagen über alles machen, was die unmittelbare Zukunft betrifft.
Das können zum Beispiel Voraussagen oder Vermutungen über die Zukunft sein.
Du kannst damit aber auch Versprechen, Befehle oder Drohungen aussprechen.
Wie etwa, das wirst du noch bereuen.
Wie du siehst, besteht auch das Futur I aus zwei Teilen.
Aus dem Hilfsverb Werden und einem Vollverb im Infinitiv.
Das Futur II nennst du auch Vollendete Zukunft.
Damit blickst du noch ein Stückchen weiter in die Zukunft als mit dem Futur I.
Du sagst damit nämlich nicht nur, dass etwas passieren wird, sondern dass etwas passiert sein wird.
Du drückst also aus, dass eine Handlung zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft abgeschlossen sein wird.
Dafür brauchst du wie beim Futur I das Hilfsverb Werden und das Partizip II.
Zusätzlich dazu brauchst du aber noch ein weiteres Hilfsverb und zwar entweder Haben oder Sein.
Super, jetzt kennst du dich mit den Zeiten in Deutsch aus und kannst jedes Verb in die richtige Zeitform setzen.
Dazu solltest du dich unbedingt auch bei den Verben gut auskennen.
Hier kommst du direkt zu unserer Übersicht.
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