Mit einer Entfernung von nur 4,2 Lichtjahren ist Proxima b der erdnächste Exoplanet überhaupt – und sind wir mal ehrlich, was sind schon 4,2 Lichtjahre? Naja, immerhin 37,8 Billionen Kilometer – und somit eine Distanz, die für uns aktuell schlicht und ergreifend unüberwindbar erscheint! Denn selbst die schnellsten Sonden unserer Zeit würden mehrere Jahrtausende brauchen, ehe sie das Planetensystem um Proxima Centauri erreicht hätten! Doch bedeutet dies im Umkehrschluss nun auch, dass Exoplaneten wie Proxima b für immer außerhalb unserer Reichweite bleiben werden? Nun, nicht unbedingt: Denn tatsächlich arbeiten die Experten bereits jetzt mit Hochdruck daran, den Traum vom interstellaren Reisen in die Wirklichkeit zu bringen! Die entsprechenden Konzepte sind dabei gleichermaßen bahnbrechend wie unorthodox – doch wie wahrscheinlich ist es, dass der „Sprung zu den Sternen“ künftig schon in wenigen Jahrzehnten gemeistert werden kann? Und vor allem: Wieso könnte der wohl größte Meilenstein der Raumfahrt ausgerechnet von der kleinsten Sonde aller Zeiten erreicht werden?
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mit einer Entfernung von nur 4,2
lichtjährchen ist proxima B der
erdnächste Exoplanet überhaupt und sind
wir mal ehrlich was sind schon 4,2
Lichtjahre na ja immerhin
37,8 Billionen Kilometer und somit eine
Distanz die für uns aktuell schlicht und
ergreifend unüberwindbar erscheint denn
selbst die schnellsten Sonden unserer
Zeit würden mehrere Jahrtausende
brauchen ehe sie das Planetensystem um
proxima zentauri erreicht hätten doch
bedeutet das im Umkehrschluss nun auch
dass Exoplaneten wie proximav für immer
außerhalb unserer Reichweite bleiben
werden nun nicht unbedingt denn
tatsächlich arbeiten die Experten
bereits jetzt mit Hochdruck daran den
Traum vom interstellaren Reisen in die
Wirklichkeit zu bringen die
entsprechenden Konzepte sind dabei
gleichermaßen bahnbrechend wie
unorthodox doch wie wahrscheinlich ist
es über behaupt dass der Sprung zu den
Sternen künftig schon in wenigen
Jahrzehnten gemeistert werden kann und
vor allem wieso könnte der wohl größte
Meilenstein der raumfahrte ausgerechnet
von der kleinsten Sonde aller Zeiten
erreicht werden wir schreiben das Jahr
1992 als mit den planetaren Begleitern
des Pulsars lich die ersten Exoplaneten
der Geschichte auf die Sternkarten
hinzugefügt werden doch mittlerweile
über 30 Jahre nach der offiziellen
Erstentdeckung präsentiert sich die
Liste unserer extrasolar nachbarwelten
etwas länger denn tatsächlich kennen wir
nun mehr über
6900 Planeten die ihre Bahnen um einen
anderen wertstern als die Sonne ziehen
damit aber nicht genug einige dieser
fremden Himmelskörper stehen dann auch
noch im spannenden Verdacht potentiell
bewohnbar zu sein und womöglich sogar
schon außerirdische Lebensform
hervorgebracht zu haben und das gilt
übrigens auch schon für unsere nähere
kosmische Umgebung blicken wir dazu nur
einmal auf den Z Lichtjahre entfernten
te garden der in der Liste der
potentiell bewohnbaren Exoplaneten den
ersten Platz belegt und auf dem Earth
simularity Index kurz Isi einen
beachtlichen Wert von 0,95 erreicht der
ISI gibt wiederum an in wie weit ein
Exoplanet unserer Erde in Bezug auf
Energiefluss Masse und Radius ähelt aber
Vorsicht obwohl tigarden B in der
habitablen Zone seines heimatsystems
liegt welche die Existenz von Wasser in
dauerhaft flüssiger Form erlaubt wissen
wir stand jetzt nicht ob er wirklich
bewohnbar ist oder womöglich sogar schon
bewohnt wird denn bekanntermaßen lässt
die offizielle Bestätigung von
außerirdischem Leben noch immer auf sich
warten und auch unser direkter
exoplanetarer Nachbar proxima B stellt
dabei keine Ausnahme dar bei einer
Entfernung von 4,2 Lichtjahren reit sich
proxima B mit einem ESI Wert von 0,86
auf dem achten Rang der
verheißungsvollen bewohnbarkeitsliste
ein doch gleichzeitig besitzt er auch
eine gebundene Rotation und mit
proximaazentauri zudem einen Mutterstern
der in der Vergangenheit mit extremen
strahlungsausbrüchen in die
astronomischen Schlagzeilen geraten ist
und während die Lebensfrage auch in
diesem Falle offen bleibt ist eines
unbestritten wenn wir uns eines Tages
wirklich daran versuchen interstellare
Reisen zu absolvieren dann gäbe es dafür
nun einmal kein nahliegenderes Ziel als
das
proximazentauystem zur Wahrheit gehört
aber auch dass das was auf dem Papier
noch so nahe liegt ist in der Realität
zuweilen unerreichbar erscheint denn
obwohl die beiden Voyager Sonden
bekanntlich schon seit knapp 50 Jahren
durch das All fliegen und dabei sogar
schon die Grenzen unseres heimatsystems
passiert haben haben sie sich unterm
Strich noch nicht einmal einen einzigen
Lichttag von der Sonne entfernt genau
genommen müssten die baugleichen
zwillingssonden noch etwa 70 000 Jahre
weiter fliegen ehe sie die erforderliche
Distanz von 4,2 Lichtjahren überprückt
hätten und wenn du dir jetzt zurecht
denkst dass die uraltsonden aus den
70ern mittlerweile aber auch schon etwas
in die Jahre gekommen sind dann lasass
dir gesagt sein dass selbst eine Sonde
mit heutigen Plasma und ionenantrieben
schätzungsweise 40 000 Jahre bräuchte um
im Sternensystem der Begierde
anzukommen dieses Mikrochip Raumschiff
soll proxima B in nur 20 Jahren
erreichen trotz alledem und das ist das
überraschende sind viele Experten
felsenfest davon überzeugt dass die Ehre
des interstellaren Reisens
unausweichlich kommen wird nun liegt es
aber in der Natur der Sache dass dort wo
unsere gängigen Antriebssysteme keinen
Aussicht auf erfolgvsprechen neue Wege
eingeschlagen werden müssen um den
Sprung in andere Welten zu realisieren
dass diese neuen Wege dabei aber
einerseits gar nicht immer so neu und
andererseits durchaus unkonventionell
erscheinen zeigt der Kern des Forschungs
und Entwicklungsprojekts breakthrough
starshot im Jahr 2016 unter der
Beteiligung von omischen Größen wie
stepen Hawking und Freeman Dyson ins
Leben gerufen passasiert dieses
Unterfangen nämlich auf einem Raumschiff
das mit lichtsegeln ausgestattet und mit
Hilfe eines sehr starken Lasers
beschleunigt wird und somit auf einer
Idee die Robert forward bereits in den
70er Jahren vorgeschlagen hatte da sich
ein Flug zu proxima B nun aber
überdeutlich von den Abstechern unserer
forschungssonden ins Sonnensystem
unterscheiden würde müsste das
entsprechende Raumschiff folglich auch
an die speziellen Anforderungen des
interstellaren Reisens angepasst werden
in anderen Worten heißt das nichts
anderes als dass die Experten einen
ausgesprochenen Winzling erschaffen
müssten denn um die erforderliche
Geschwindigkeit von 60.000 km pro
Sekunde zu erreichen und die
Beschleunigung von mehreren 10000 g
verkraften zu können bräuchte es eine
Sonde von der Größe eines Mikrochips
diese dürfte gemeinsam mit dem vierm 4 m
großen Lichtsegel nur wenige Gramm auf
die Waage bringen doch dann wäre da auch
noch das Problem mit dem Laser genauer
gesagt bräuchten wir dazu nämlich nicht
nur einen sondern eine ganze Reihe von
leistungsstarken Lasern die sich zu
einem 100 Gigawatt Strahl Vereinen und
das Segel der minisonde in einer
Entfernung von 20 Millionen kilomet
beschleunigen sofern der sondenzwerg auf
diese Weise jedoch auf Touren und binnen
kürzester Zeit auf 20% der
Lichtgeschwindigkeit gebracht wird
könnte er anschließend ungebremst
weiterfliegen und Proxima Centauri in
gerade einmal 20 Jährchen erreichen dies
klappt allerdings nur wenn das
Raumschiff seine gesamte Beschleunigung
beim Start bekommt und genau hier wird
es kompliziert denn zunächst wäre da die
Tatsache dass der dazu erforderliche
Kilometer große laserverbund die Energie
von mehreren Kraftwerken auf einmal
benötigen würde darüber hinaus müsste
der gebündelte Laserstrahl dann aber
auch noch die Atmosphäre passieren und
wir wissen nicht welche Effekte das
besäe die Sonne als
lichttankstelle praktischerweise gibt es
diesbezüglich aber auch noch einen etwas
ökonomischeren Ansatz denn tatsächlich
könnte die Sonde auf ihrem Weg zu
proxima zentauri auch an der Sonne
vorbeifliegen um sich mit Licht
aufzutanken und somit neuen Schwung zu
holen im Detail müsste sie sich unserem
Stern dazu bis auf rund fünf
Sonnenradien nähern und gleichzeitig
aber auch mit einem bedeutend größeren
Lichtsegel ausgestattet werden da die
natürliche Kraft der Sonne nämlich nicht
mit der der extremen Intensität der
Laserstrahlen mithalten könnte bräuchte
man in diesem Fall ein Lichtsegel von
etwa
100.000
quadr Galileo Fans wissen dass das der
Fläche von 14 Fußballfeldern entspricht
doch das passende Material vorausgesetzt
könnte der segelkoloss trotz alledem
unbeschadet in den Orbit gebracht werden
und möglicherweise hört der Schlüssel
zum materialerfolg dabei auf den Namen
Grapen dabei handelt es sich um eine
sehr leichte ultr dünne Schicht aus
Kohlenstoffatomen die zu einem
bienenwarenmuster verbunden sind
trotzdessen gilt Grapen aber als extrem
stabiles Material das den widrigen
Bedingungen des Weltalls erfolgreich
trotzen könnte nun ist es mit dem Segel
und dem bloßen Flug aber bekanntlich
noch nicht getan denn immerhin müsste
die Sonde ja auch noch irgendwie
Abbremsen wenn sie bei Proxima Centauri
und seinen begleitsternen Alpha Centauri
A und B ankommt hierzu haben die
Wissenschaftler berechnet dass das
Raumschiff sein Tempo auf maximal VI ,6%
der Lichtgeschwindigkeit bzw 13800 km
pro Sekunde herunterschrauben müsste um
in das System einschwenken zu können und
sie da auch für dieses Unterfangen
könnte der interstellare Pionier die
Hilfe der Sterne in Anspruch nehmen
demnach könnte die Sonde ihr Segel in
einer Entfernung von noch etwa fünf
Sternen Radien so umschwenken dass sie
vom Licht der vor ihr liegenden Sterne
abgebremst wird jedoch würde sich die
Reisezeit in diesem Szenario auch
verfünffachen
da ein solches Bremsmanöver nämlich sehr
viel Zeit in Anspruch nimmt würde der
interstellare Erstflug nicht mehr 20
sondern knapp 100 Jahre dauern aber das
warten kann sich lohnen denn immerhin
haben die Simulationen und Berechnungen
gezeigt dass es auf diese Weise auch
möglich wäre einen Besuch beim Planeten
proxima B einzulegen dazu müsste das
Lichtsegel so ausgerichtet werden dass
das Licht von alphaazentauri A die Sonde
abbremst und in Richtung alphaazentauri
B ablenkt dort wird die Sonde dann
abermals abgebremst und schließlich in
Richtung proxima zentauri katapultiert
eine kleine Einschränkung wäre hierbei
jedoch die Tatsache dass diese swingby
Manöver weitere Zeit fressen und die
Gesamtdauer bis auf 140 Jahre erhöhen
würden aber im Gegenzug wäre es uns
dadurch nun einmal auch erstmals möglich
einen Exoplaneten aus nächster Nähe zu
studieren auf diese Weise könnten wir
also direkt überprüfen ob proxima B
seinem Ruf als kosmisch Zwilling der
Erde wirklich gerecht wird und wer weiß
sofern sich die Verantwortlichen vom
breakthrough starshot letztlich doch für
die laservariante entscheiden und dann
auch noch Mittel und Wege finden diese
zu realisieren könnte der Aufbruch zu
neuen sternwelten womöglich doch schon
früher als gedacht zu Wirklichkeit
werden ehe es soweit ist ist es aber
trotzdem noch ein langer Weg die
Forscher gehen davon aus dass allein die
Entwicklungszeit 20 Jahre betragen würde
darüber hinaus würde die Umsetzung des
Projekts einen Aufwand erfordern der mit
dem der bisher größten internationalen
Forschungsprojekte überhaupt
vergleichbar wäre wie etwa dem der dem
Bau des Kernforschungszentrums zern
vorausgegangen ist was können wir
abschließend also festhalten nun ja
einerseits kommt breakthrough starshot
aktuell noch nicht über den Status einer
ambitionierten Idee hinaus doch
andererseits und das ist das
faszinierende ist es zumindest in der
Theorie möglich die Anforderung des
interstellaren Reisens zu meist
und aus uns eine Spezies zu machen die
ihre forschungssonden in fremde
Sternenwelten bringt und wir würden aus
dir jetzt gerne eine Spezies machen die
auf den like und den aboutton drückt
werde sehr gern Teil unserer Community
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verpassen bis bald