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In dem heutigen Zehntausender-Abonnenten-Special werde ich über Speisestärke laufen.
Und die Vorbereitung und die Durchführung zeige ich jetzt.
Als erstes baue ich mir einen einfachen, aber stabilen Behälter, in den ich die Speisestärke reinfüllen kann.
Dazu schraube ich vier Holzbretter zusammen.
Die Konstruktion wird später unter großem Druck stehen, da schließlich mein komplettes Körpergewicht die Speisestärke in alle Richtungen drücken wird.
Ist alles zusammengeschraubt, lege ich noch eine dickere Folie rein, damit später nichts rausläuft.
Denn man darf nicht vergessen, ein Stärke-Wasser-Gemisch ist immer noch eine Flüssigkeit und ohne Belastung würde sich das Gemisch langsam durch die Kanten drücken.
Durch das Eigengewicht der Stärke wird die Folie an den Boden gedrückt, deswegen klebe ich die Folie nur oben am Rand fest.
Nachdem ich das letzte Mal zwei Speisestärke-Packungen verwendet hatte, kommen heute 30 Packungen zum Einsatz.
Und 30 Packungen mit Wasser zu vermischen dauert sehr lange.
Denn je näher man an das ideale Gemisch kommt, desto schwieriger wird es ja zu mischen.
Für das Gemisch habe ich als erstes Wasser in einen Behälter geschüttet und danach so viele Packungen vermischt, bis das Verhältnis von Wasser zu Stärke perfekt ist.
Der Test, ob das Verhältnis gut ist, kann direkt im Eimer getestet werden.
Zum Aufbewahren des fertigen Gemischs habe ich eine separate Wanne verwendet, damit ich dort noch einmal vor dem Umschütten alles zusammen verrühren konnte.
Und danach? Ja, dann folgen alle anderen restlichen Packungen. Eineinhalb Stunden hat das insgesamt gedauert.
Und dann war es soweit. Der Laufbehälter kann befüllt werden.
Beim Umfüllen ist es sehr interessant, dass es nichts bringt, die Wanne so steil wie möglich zu halten.
Denn die Stärke fließt nur mit einer maximalen Geschwindigkeit, die man nicht erhöhen kann.
Und deswegen zeige ich das hier auch im Zeitraffer.
Und dann heißt es, trotz der kalten Temperaturen, Schuhe und Socken aus, und es kann losgehen.
Und es funktioniert tatsächlich. Je schneller man die Füße bewegt oder springt, desto weniger sinkt man ein.
Man merkt keinen Widerstand und wie eine Flüssigkeit fühlt es sich auch nicht an, sondern sehr stabil.
Wenn ich aber stehen bleibe, sinke ich langsam komplett ein.
Und um eine Zuschauerfrage von dem letzten Stärkeversuch zu beantworten,
zieht man etwas ruckartig aus der Masse, bleibt das komplette Gemisch daran hängen und man zieht den kompletten Behälter mit nach oben.
Aber einen Fuß ruckartig rausziehen geht nicht, denn mit dem anderen drücke ich gleichzeitig alles nach unten.
Und deswegen muss man hier sehr viel Geduld haben, bis man irgendwann wieder frei ist.
Und in der Zeitlupe sieht man sehr genau, dass sich Wellen wie auf Wasser ausbreiten und alles tatsächlich wie eine Flüssigkeit aussieht.
Aber man sinkt nicht ein. Erst wenn ich wieder stehen bleibe.
Wenn ihr selbst ein stärker Wassergemisch machen wollt, nehmt lieber etwas zu wenig Wasser und gießt notfalls etwas nach.
Denn auch ich habe mich zu Beginn verschätzt und deutlich mehr Stärke benötigt als gedacht.
Wie fandet ihr dieses Abonnentenspecial? Was meint ihr? Bei welcher Abonnentenzahl soll das nächste Special kommen?
Und vor allem, was soll ich dann machen? Schreibt es mir einfach in die Kommentare.