Du stehst kurz vor deinem ersten Vorstellungsgespräch und weißt nicht so recht, was auf dich zukommt? Wir verraten es dir! Angefangen von Outfit-Tipps über die Vorbereitung bis hin zu Dos & Don'ts. ⬇️⬇️⬇️
▬▬ Unsere Tipps für dein Vorstellungsgespräch ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
In diesem Video findest du Tipps und Tricks zum Bewerbungsgespräch.
❓ Wie soll ich mich beim Vorstellungsgespräch kleiden? Was du in deinem Vorstellungsgespräch anziehen sollst, hängt von dem Ausbildungsberuf und deinem eigenen Stil ab. Es gibt den Casual-, Business-Casual- und Business-Look. Wichtig ist, dass du dir dabei selbst treu bleibst und dich in deinem Outfit wohlfühlst.
❓ Wie informiere ich mich am besten vorher? Bereite dich auf das Vorstellungsgespräch vor, indem du vorher online nach dem Unternehmen googelst und dir wichtige Infos verschaffst. Hilfreich sind ebenfalls Informationen zum direkten Ansprechpartner – und natürlich zum Ausbildungsberuf.
❓ Wie kann ich Stress vermeiden? Du kannst vorher nie wissen, ob deine Bahn Verspätung hat oder du im Stau stecken bleibst. Plane für den Anfahrtsweg daher genügend Zeit ein, um nicht völlig gestresst in letzter Sekunde zum Vorstellungsgespräch zu erscheinen.
❓ Welche Fragen werden mir im Vorstellungsgespräch gestellt? Rechnen kannst du mit Fragen zu deiner Motivation für die Ausbildung, deiner Wahl für das Unternehmen, deinen praktischen Erfahrungen sowie – der Klassiker: deinen Stärken und Schwächen. Bei diesen Fragen gibt es kein richtig oder falsch, sei also ruhig ehrlich.
❓Soll ich im Vorstellungsgespräch auch selbst Fragen stellen? Unbedingt! Antwortest du nicht immer nur brav, sondern stellst auch selbst Fragen, wirkst du gleich viel interessierter und aufgeschlossener. Kleiner Tipp: Überlege dir bereits vorher, was du deinen künftigen Arbeitgeber fragen möchtest. Das könnten beispielsweise konkrete Fragen zum Ausbildungsablauf sein.
▬▬ Weitere Facts rund um deine Ausbildung 🚀 ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬
Ausbildung.de GmbH Geschäftsführung: Felix von Zittwitz, Tim Schormann Wittener Straße 87 D – 44789 Bochum T +49 (0) 234 369 3720 F +49 (0) 234 369 3769
Schlaflose Nächte, Nervosität und Aufregung, Angst, etwas verkehrt zu machen –
das sind alles Sachen, die du kennst? Nach diesem Video nicht mehr!
Ich mach dich nämlich jetzt fit für dein Bewerbungsgespräch!
Egal, ob das erste oder das zehnte: Ein Bewerbungsgespräch wird niemals so
richtig zur Routine. Es ist ja auch quasi das erste Date mit
deinem neuen Job. Doch fangen wir mal mit etwas sehr
Positivem an: Den ersten wichtigsten Step hast du ja bereits geschafft; das
Unternehmen findet dich gut und möchte dich gerne besser kennenlernen. Eins zu null für
dich, klarer Vorteil auf deiner Seite. Also kein Grund, panisch zu werden.
Ich zeige dir jetzt fünf Tipps zum Erfolg bei einem Bewerbungsgespräch –
Dinge die du tun, beziehungsweise lieber lassen solltest.
Das Allerwichtigste: Nicht verkleiden. Wenn du dich unwohl in deinem Outfit
fühlst, merkt das dein Gegenüber sofort. Es muss ja eigentlich auch gar nicht
immer ein Anzug sein, wenn du dich zum Beispiel für einen kreativen Beruf
bewirbst. Natürlich: Wenn du zur Bank oder in eine Versicherung möchtest, ist ein
Anzug oder ein Kostüm schon vorteilhaft. Wenn du allerdings in einem lockeren
Outfit überzeugen möchtest, tu das, nur bitte lass deine Sonntagskleidung zu
Hause. Neben deinem Outfit solltest du
natürlich auch auf deine Körpersprache achten. Sitz am besten nicht so ganz
steif und starr auf dem Stuhl. Das Ganze soll ja kein Verhör werden,
sondern im besten Fall ein nettes Gespräch unter vielleicht bald Kollegen.
Wenn du nicht so genau weißt, wie du dich verhalten sollst, kannst du dein Gegenüber
auch einfach spiegeln. Das bedeutet jetzt nicht, dass du ihn nachäffen sollst, aber
wenn du merkst, das eine lockere Atmosphäre geschaffen wird, dann kannst
du das einfach übernehmen. Wenn du merkst, ok, hier geht's ein bisschen seriöser
zu, dann übernimmt das auch einfach.
Google ist dein Freund! Such jedoch am besten online schon mal ein paar Informationen raus. Vielleicht findest du
auch einen Artikel rund um das Unternehmen mit Themen, die das Unternehmen gerade
beschäftigen, selbst, wenn es für deinen Job zum
Schluss nicht wichtig ist, es zeigt dein Interesse. Außerdem solltest du dich
natürlich über deinen Job informieren. Ok, das klingt jetzt fast schon ein
bisschen blöd, aber noch blöder wäre es, wenn dich schon die simpelste Frage über
diesen Job aus dem Konzept bringen würde. Übrigens: Es gibt 600 verschiedene
Jobprofile auf Ausbildung.de – ich bin mir sicher, da ist auch etwas für dich
dabei. Und noch ein heißer Tipp von mir: Wenn du schon den Namen deines
Gesprächspartners hast, kannst du den natürlich auch googeln. Wenn du ein
Gesicht zum Namen hast, nimmt es dir sicherlich ein bisschen die Angst.
Gib Stress keine Chance! Plane genug Zeit am Tag des Vorstellungsgesprächs ein,
gerade für die Anreise. Wenn du zum Beispiel mit der Bahn kommst, nimm ein
oder zwei Bahnen vorher. Wenn du mit dem Fahrrad fährst, plane einfach 30 Minuten
mehr ein. Du weißt, es kann immer irgendwas
passieren und wenn du dann völlig verschwitzt und gestresst am
Vorstellungsgespräch ankommst, sieht das nicht so gut aus.
Wie ich am Anfang schon erwähnt habe, ist das Vorstellungsgespräch quasi das erste
Date mit einem neuen Job. Also: Du weißt, wer du bist, du weißt, was
du kannst, du weißt, was du willst: Perfekte Voraussetzungen dafür, um positive
Argumente für dich zu finden. Außerdem kannst du mit Enthusiasmus,
Engagement und Interesse an der Firma für dich überzeugen.
Auch solltest du dir schon mal ein paar Antworten auf die ganzen Standard-
Fragen überlegen – zum Beispiel können die sein: „Warum haben
Sie sich für unser Unternehmen entschieden?“ „Warum sollen wir uns
ausgerechnet für Sie entscheiden?“ Und natürlich die Frage nach deinen Stärken.
Gerne wird auch nach deinen Hobbys beziehungsweise anderen privaten Sachen
wie Familie gefragt. Falls die Frage kommen sollte nach deinen negativen
Eigenschaften, sei ruhig ehrlich, denn niemand mag Mister und Miss Perfect.
Das Ganze kannst du natürlich auch schon mal mit einer Freundin oder einem Freund
üben, nur bitte nicht auswendig lernen,
das Ganze soll kein Gedicht sein, sondern, wie gesagt, im besten Fall eine nette
Unterhaltung. Versuch auch deinen roten Faden beizubehalten, sprich langsam,
deutlich und das Allerwichtigste: Sei einfach sympathisch. Ich bin mir sicher,
das bekommst du hin.
Wenn du einen bleibenden Eindruck hinterlassen möchtest,
zeig, Eigeninitiative, zum Beispiel durch Fragen während des Gesprächs oder
auch hinterher. Die kannst du dir auch vorher super
selbst vorbereiten – zum Beispiel: „Wie sieht denn der Kollegenzusammenhalt aus?“
„Welche Perspektiven habe ich nach der Ausbildung?“ „Und gibt es zum Beispiel
Fortbildungsmöglichkeiten?“ Zum Schluss des Gesprächs würde ich noch fragen, wie
es denn jetzt eigentlich weitergeht? Melden sie sich bei dir? Musst du noch
irgendwas machen? Wenn das alles erledigt ist, verabschiedest du dich mit einem
festen Händedruck und dann hast du es auch schon geschafft.
Also ich bin mir sicher: Wenn du diese fünf Tipps beherzigst, hast du deinen
Ausbildungsplatz schon bald in der Tasche und wenn es mal nicht klappen
sollte, auch nicht so schlimm! Es gibt so viele verschiedene Faktoren,
die zusammenkommen, die oft gar nichts mit dir zu tun haben. Und noch ein
special Tipp von mir: Nimm dir mal 90 Sekunden, übe deine
Vorstellung, überlege deine Beweggründe, warum du dich überhaupt beworben hast,
was sind deine beruflichen Ziele – wenn du das alles im 90 Sekunden
hinbekommst, bin ich mir sicher, dass es dir richtig die Angst nimmt.
Also du siehst: Ein Bewerbungsgespräch ist gar kein Hexenwerk!
Ich hoffe, meine Tipps haben dir weitergeholfen. Wenn du noch weitere
Informationen suchst von A bis Z rund um das Thema Ausbildung und Bewerbung,
findest du alles auf Ausbildung.de.