Bei der Bewerbung überzeugen: In diesem Video verraten wir dir, wie du dich mit deiner Bewerbung von der Konkurrenz abhebst und wie du schon im Anschreiben überzeugen kannst. ⬇️⬇️⬇️
❓ Wie kann ich mich schon durch mein Anschreiben von anderen abheben?
Ein aussagekräftiges Bewerbungsschreiben ist die halbe Miete. Setz hier auf Individualität! Informier dich telefonisch über den richtigen Ansprechpartner für deine Bewerbung. Dadurch kannst du den Personaler persönlich in deinem Anschreiben in der Anrede erwähnen. Ein weiterer Pluspunkt: Das Unternehmen kennt schon deinen Namen. Danach folgt der erste Satz, mit dem du dich von Mitbewerbern unterscheiden kannst. Nimm keine typischen Sätze, sondern versuch sofort deine Stärken und vielleicht bereits gewonnen Erfahrungen herauszustellen. Zeig, warum genau du der Richtige für die zu besetzende Stelle bist.
❓ Was ist der Unterschied zwischen Soft und Hard Skills?
Soft Skills sind Faktoren, die dich außerfachlich – also deine Persönlichkeit beschreiben. Hard Skills sind harte Faktoren – also belegbare, fachliche Kenntnisse die du durch Praktika oder Hobbys erworben hast. Aber auch Noten zählen dazu. Wenn da mal eine Schlechte dabei ist, ist das kein Nachteil. Stell dann einfach gezielt eine andere Stärke oder Eigenschaft von dir heraus. Soft Skills gewinnen immer mehr an Bedeutung, besonders wenn du in Kontakt mit Menschen gefordert bist. Weitere fachliche Kompetenzen erlernst du schließlich noch in der Ausbildung. Wichtig ist nur: Beleg deine persönlichen Stärken mit konkreten Beispielen und mach sichtbar welchen Mehrwert das Unternehmen mit dir und deinen Fähigkeiten hat.
❓ Ich habe kaum praktische Erfahrungen – Was kann ich alles dazu zählen?
Du wirst mehr Praxiserfahrungen haben, als du gerade meinst. Denk mal ganz intensiv darüber nach, was du bislang schon für Erfahrungen gesammelt hast. Du besserst dir dein Taschengeld auf, indem du vielleicht Zeitungen austrägst, in deinem Sportverein aktiv mithilfst oder auf das Nachbarskind aufpasst. Das alles sind Tätigkeiten, die du in deiner Bewerbung ganz klar erwähnen solltest und die dir Vorteile bringen. Meist muss man auch ein erstes Praktikum während der Schullaufbahn absolvieren. Vielleicht hast du das ja sogar in dem Unternehmen gemacht, indem du jetzt eine Ausbildung starten willst. Das sichert dir einen absoluten Pluspunkt. In manchen Betrieben gibt es die Möglichkeit auch Probetage zu machen. Dadurch erlangst du einen Einblick in das Unternehmen und wer weiß, vielleicht bist du ja genau der Richtige für den Arbeitgeber.
❓ Inwieweit können mir meine Hobbys Vorteile verschaffen?
Hobbys können einiges über den Charakter verraten und können dir auch helfen, besser in dem Gedächtnis des Personalers zu bleiben. Wer im Sportverein ein Teamplayer ist, wird das auch im Job sein. Wenn du in deiner Freizeit gerne Schach spielst, besitzt du sicher logisches Denkvermögen. Als Leseratte kannst du gut mit Texten umgehen. Manchmal lassen sich durch Hobbys auch ein Bezug zur unternehmerischen Arbeit herstellen, aber darum geht es nicht. Personaler möchten etwas über deine Person erfahren.
❓ Wie kann ich im Vorstellungsgespräch einen guten Eindruck machen?
Gute Vorbereitung ist alles. Sei souverän, überzeugend und ganz wichtig authentisch! Das erreichst du schon durch dein erstes Auftreten, indem du deinen Gesprächspartner mit Namen ansprichst, einen angemessenen Händedruck anwendest, den Augenkontakt hältst und mit einem guten Small-Talk Thema wie deine Anreise oder das Wetter einsteigst. Themen wie Religion oder Politik solltest du vermeiden. Dann beschäftige dich mit dem Unternehmen, überlege dir gute Antworten auf typische Fragen: „Warum soll das Unternehmen dich einstellen?“ Mach dir Notizen und überleg dir, wie du deine Skills aus deinem Anschreiben und Lebenslauf perfekt mit lebhaften Beispielen vor deinem potenziellen Arbeitgeber überzeugend rüberbringst.
Zahlreiche Tipps rund um deine Ausbildung findest du auf Ausbildung.de:
Ausbildung.de GmbH Geschäftsführung: Gero Hesse, Felix von Zittwitz Wittener Straße 87 D – 44789 Bochum T +49 (0) 234 369 3720 F +49 (0) 234 369 3769
In diesem Video habe ich zehn Tipps für dich, dir einen Vorteil gegenüber anderen
Bewerbern verschaffen. Selbst wenn die Noten mal nicht passen oder du noch keine
Praktikumserfahrung mitbringst. Dafür habe ich am Ende sogar noch einen
Special-Tipp für dich. Außerdem sage ich dir, wie du im Vorstellungsgespräch
punktest. Selbst wenn du nicht so ein Entertainer bist wie ich. Kleiner Spoiler:
Ich verrate dir warum Fußball mir bei meiner Bewerbung geholfen hat und ach ja
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Im Laufe der Bewerbungsphase gibt es so ein paar Momente in denen du zeigen musst,
dass du die absolut beste Wahl bist. Viel besser als dein Mitbewerber. Schon im
Anschreiben und im Lebenslauf geht es darum, seine Talente zu präsentieren. Ich
weiß es ist nicht unbedingt jedermanns Sache sich in den Vordergrund zu stellen,
aber ich zeige dir, wie du die Herausforderung easy meisterst.
Mein Tipp Nummer Eins: Sprich den Personaler in deiner Bewerbung
persönlich an. Klingt erstmal ganz easy, aber nicht immer es der Name in der
Stellenausschreibung angegeben. Macht aber gar nichts, ein kurzer Anruf hilft.
Frage am Telefon wer für deine Bewerbung zuständig ist, so schlägst du gleich zwei
Fliegen mit einer Klappe und du weißt nicht nur an wen du dich wenden musst, auch
dein Name ist dann schon im Unternehmen aufgetaucht.
Übrigens gibt es immer einen Grund anzurufen - auch wenn du den Namen des
Personalers bereits kennst. Deshalb mein Tipp zwei:
Frag doch mal am Telefon nach, ob die Stelle noch vakant ist. Also mit anderen
Worten, noch frei ist. So hast du ebenfalls deinen Namen ins Spiel gebracht und
zeigst echtes Interesse. Das bleibt im Gedächtnis und gibt dir
einen kleinen Vorteilsboost im Gespräch. Die persönliche Anrede steht also. Dann
sollte jetzt dein erster Satz der Bewerbung aus der Masse hervorstechen.
Zaubern wir doch mal einen ersten Satz für den Beruf des Holzmechanikers:
"Hiermit bewerbe ich mich auf die von innen ausgeschriebene Stelle.." Stopp!
Langweilig! Das haben Personaler schon tausend mal gelesen. Keine Chance sie
damit aus dem Bürostuhl zu holen. Mein dritter Tipp: Steige am besten gleich
mit den eigenen Stärken ein. Zum Beispiel so: "Ein Praktikum bei einem Tischler, eines
bei einem Zimmermann. Ich bringe schon sehr viel Erfahrung für die
ausgeschriebene Ausbildungsstelle in ihrem Betrieb mit." Klingt gut oder?
Apropos Stärken und Fähigkeiten. Kommen wir zu deinen Soft Skills. Du musst dich
und deine Stärken ins rechte Licht rücken, ohne dich mit anderen zu
vergleichen. Mein Tipp Nummer vier: Die Soft Skills
die du erwähnst ,sollten auch zu den Anforderungen der Stelle passen.
Dabei kann man trotzdem manchmal auf Skills zurückgreifen, die beim ersten
Blick nicht so naheliegend sind. Du bist zum Beispiel ein richtiger
Trendsetter. Das muss nicht nur im Bezug auf Mode cool sein.
Auch für deine Bewerbung zum Bäcker kannst du das, als Vorteil für dich
auslegen. Du erkennst Trends wie Cake-Pops oder
Cupcakes als erster. Pluspunkt für dich. So kannst du das Angebot auf die
aufkommende Nachfrage anpassen. Kommen wir zu deinen Hard Skills.
Dahinter stecken Fähigkeiten, die du zum Beispiel durch Praktika oder Hobbys
bekommen hast. Auch während seiner Ausbildung oder im Studium eignet man
sich Hard Skills an. Anders als Soft Skills, können diese
Fähigkeiten durch Zeugnisse oder Leistungstests, sichtbar gemacht werden.
Ob du handwerklich begabt und körperlich fit und belastbar bist, lässt sich
natürlich überprüfen. Hast du zum Beispiel genau diese Eigenschaften, bist
du bei der Bewerbung zum Dachdecker damit klar im Vorteil. Als
Versicherungskauffrau hast du aber als Zahlengenie die Nase vorn. Was jetzt
ganz wichtig ist und damit auch mein Tipp Nummer fünf: Beleg deine Angaben mit
Beispielen und zähle nicht wahllos irgendwelche Skills auf. Warum steckt
eine Technikerin in dir? Warum bist du ein Organisationstalent? Begründe warum
du bist wie du bist und warum du kannst was du kannst. Mach deutlich welchen
Nutzen das Unternehmen aus deinen Fähigkeiten ziehen kann.
Gelingt dir das, verschaffst du dir einen klaren Vorteil gegenüber anderen
Bewerbern. Kannst du jetzt noch Praktische Erfahrung vorweisen? Umso
besser. Aber sind wir mal ehrlich. Wie viel Berufserfahrung soll man sammeln
wenn man noch zur Schule geht? Natürlich helfen dir Praktika. Um die
muss man sich aber früh kümmern. Am besten zwei bis drei Jahre vor dem
Schulabschluss. Versuch doch einfach mal einen Praktikumsplatz in deinem Wunsch-
unternehmen zu ergattern. Vielleicht sogar in deiner Wunsch-
abteilung. So weiß der Personaler im Vorstellungsgespräch wer du bist und was
du kannst. Hast du noch die Zeit dafür? Dann nichts wie los und wenn nicht, keine
Panik. Übrigens auch dein Pflichtpraktikum in der Schule, kannst du
schon so wählen, dass es zu deinem späteren Wunschberuf passt. Wenn du das
noch nicht weißt, halb so schlimm. Mein sechster Tipp: Überleg erst mal was
du schon so alles gemacht hast. Vielleicht ist es mehr als du denkst. Wie
sieht es aus mit Ferienjobs, ehrenamtlichen Tätigkeiten oder hast du
schon mal im elterlichen Betrieb ausgeholfen?
Ich mach das auch mal deutlicher. Ob Zeitungen austragen, Kellern im Eiscafé
oder das Trainieren der jüngsten im Fußball oder Ruderverein. All das sind
Tätigkeiten, die dir praktische Arbeitserfahrung bringen.
Klar, sind die dann auch erwähnenswert. Du übernimmst Verantwortung, musst
verlässlich sein und und und. Qualitäten, die du auch in deiner
zukünftigen Ausbildung brauchst. Jetzt aber mein absoluter Special-Tipp:
Versuch auch mal ein Probearbeiten beim Unternehmen zu vereinbaren.
Dein großer Vorteil dabei, selbst wenn du noch kein Praktikum oder Ferienjob
gemacht hast ,kannst du hier dein Können unter Beweis stellen.
Das Beste daran, du kannst auch für dich testen ob dir die Arbeit im Unternehmen
gefällt. Mit dieser und allen anderen Erfahrungen kannst du dann in deiner
schriftlichen Bewerbung punkten, weil du anschauliche Beispiele am Start hast,
wieso du mit deinen Skills der Richtige Bewerber bist. Vermeide aber Sätze zu
schreiben die fast jeder in seiner Bewerbung stehen hat. Ich verlinke dir
hier mal unser How to - Bewerbungsanschreiben. Dort findest du
viele weitere hilfreiche Infos. Klingt alles gut und schön aber da sind ja
immer noch die Noten auf dem Zeugnis. Natürlich können dir die einen echten
Vorteil verschaffen. Als Einserkandidatin bist du sicherlich eher in der
engeren Auswahl, wenn es zum Beispiel um die Ausbildung zum Mathematisch-
technischer Softwareentwickler geht. Trotzdem kannst du dir hier einen echten
Vorteil verschaffen. Auch wenn eine 3 auf dem Zeugnis steht.
Noten sind nicht alle Skills und Erfahrungen tragen am meisten dazu bei,
dass du im Job durchstarten kannst. Ein Notenausrutscher ist dann schnell
vergessen. Deshalb noch mal mein Hinweis. Versuch ein Probearbeiten hinzubekommen.
So kannst du deine Soft und Hard Skills direkt im Unternehmen unter Beweis
stellen. Trau dich! Meine Ergänzung zum Special-
Tipp: Was zählt ist Persönlichkeit. Vielleicht bist du genau der richtige
Typ fürs Unternehmen. Ohne das Probearbeiten hättet ihr euch aber
vielleicht nie kennengelernt. Ob du es jetzt glaubst oder nicht, auch
ein Hobby kann dir wahre Pluspunkte bescheren.
Ein einfaches Beispiel. Ich spielte total gerne Fußball. Ich bin in meiner
Mannschaft der Mannschaftskapitän und ich trainiere eine unserer
Jugendmannschaften. Daraus konnte ich Fähigkeiten ableiten, die mir auch bei
meiner Bewerbung weiter geholfen haben. Teamfähigkeit, Stressresistenz,
Durchsetzungskraft, sowie Verlässlichkeit und Organisationstalent lassen sich vom
Sport auf den Beruf übertragen. Deshalb mein siebter Tipp: Überlege einfach mal,
welche sinnvollen Anknüpfungspunkte deine Hobbys mit deinem Traumberuf
haben. Einfach gut verpacken und ab damit ins Anschreiben, oder als
Ergänzung zu deiner Person im Vorstellungsgespräch erwähnen. Apropos
Vorstellungsgespräch. Auch hier kannst du einige Vorteile für dich raus holen,
selbst wenn du eher schüchtern und zurückhaltend bist, oder einfach nur
nervös. Es gibt kleine Tricks und kniffe die dir
in den ungewohnten Situationen helfen. Wichtig ist, dass du souverän und
überzeugt wirkst. Hier mein Tipp Nummer acht: Merke dir den Namen des Personalers
und sprich ihn persönlich an. Nimm Augenkontakt auf und vor allem, nicht
vergessen, ihm oder ihr die Hand zu geben. Nicht zu labberig, nicht zu fest, nicht zu
kurz und nicht zu lang. Am besten du übst es vorher ein paar Mal vielleicht mit
Freunden oder deiner Familie. Vielleicht ergibt sich vorweg noch die Möglichkeit,
zu einem kleinen Smalltalk. Nutze die Gelegenheit. Es macht lockerer und
entspannter und hilft dir ins Gespräch zu kommen.
Natürlich kannst du auch im Gespräch ein bisschen cheaten.
Das heißt aber nicht, dass du den Personaler falsche Tatsachen vorgaukeln
sollst. Es geht darum, einfach etwas mehr Sicherheit im Gespräch zu haben.
Ja hier also Tipp Nummer neun: Mach dir bereits vor dem Termin Notizen. Zum Beispiel auf
Karteikarten. Überlege dir, was du unbedingt über dich erzählen möchtest,
oder welche Fragen du an den oder die Personaler hast. Es ist überhaupt kein
Problem, während des Bewerbungsgespräches einen kurzen Blick darauf zu werfen.
Im besten Fall musst du es nicht mal, weil du die Fragen noch im Kopf hast. Denke
bei deinen Notizen auch an deine Soft und Hard Skills. Die sind nicht nur in
der schriftlichen Bewerbung wichtig, auch im Vorstellungsgespräch wird das noch
mal darum gehen. Wichtig ist hier vor allem, dass du
konkrete Beispiele für deine Fähigkeiten bringen kannst. Vielleicht wird dir im
Vorstellungsgespräch auch die berüchtigte Frage gestellt: "Warum du
besser geeignet bist als andere?" Lass dich davon nicht unter Druck setzen. Es
ist absolut okay, wenn du um kurze Bedenkzeit bittest. Die Gedanken zu
sortieren und zu strukturieren ist schließlich auch ein wichtiger Soft
Skill und keine Schwäche. Bei deiner Antwort solltest du aber in
keinem Fall andere Kandidaten mit einbeziehen. Verkneif dir also
Behauptungen wie, "Meine Fähigkeiten sind besser als die aller anderen Bewerber,
weil ...." Deshalb mein Tipp Nummer zehn: Versuch einfach deine Stärken
und Fähigkeiten hervorzuheben, ganz ohne Bezug zur Konkurrenz. Bist du sehr fürsorglich
und hilfsbereit, sind das sicherlich Eigenschaften die dir zum Beispiel als
Erzieher oder Krankenpflegerinnen zugute kommen. Als Analytiker und Perfektionist
kommen deine Skills zum Beispiel als Bankkauffrau gut zur Geltung. Kommen im
Bewerbungsgespräch keine Erläuterung von dir ,wird der Personaler sicherlich
nachbohren. Nutzt es also als Chance und mach deutlich, was du kannst. Du siehst
es gibt viele Möglichkeiten sich und seine Stärken in Szene zu setzen. Das
wichtigste dabei, bleib authentisch. Also ehrlich und erfinde keine Skills, die du
später nicht auch unter Beweis stellen kannst. Dann hast du gute Chancen ,dir
einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern zu erarbeiten.
Auf Ausbildung de findest du übrigens ganz einfach deine Traumausbildung und
kannst dich direkt bewerben. Wenn du noch weitere Fragen hast, lass
uns einfach einen Kommentar da und wir helfen dir weiter. So das war es erstmal
zu diesem Thema. Aber wir haben natürlich noch viel mehr Videos und Playlists, die
dir alle Infos und Tipps rund um das Thema Ausbildung geben. Schau am besten
gleich rein und abonniere uns auf YouTube und natürlich auch auf Instagram.