In dieser ISG Ischias Challenge zeigt Roland Liebscher-Bracht gemeinsam mit Zuschauer Joachim spezielle Übungen, die deine Schmerzen lindern können. Entdecke, wie gezielte Bewegungen dabei helfen können, deine Mobilität zu fördern und Beschwerden im Ischiasbereich zu reduzieren.
Joachim berichtet: Ischias & Rücken-Schmerzen (Live Übungen)
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Roland Liebscher-Bracht und Dr. Petra Bracht haben das Informationsangebot sorgfältig erwogen und geprüft. Nach bestem Wissen und Gewissen stellen sie Ihnen ihre persönlichen Erkenntnisse und Erfahrungen der letzten 30 Jahre zur Verfügung. Dennoch müssen wir Sie auf folgende rechtliche Hinweise aufmerksam machen:
Das Informationsangebot von Liebscher & Bracht dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die von uns zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden.
Die Inhalte dienen ausschließlich der Hilfe zur Selbsthilfe bei Wohlbefindlichkeitsstörungen. Eine Behandlung von Krankheiten im medizinischen Sinne findet nicht statt.
Bewegungseinschränkungen und Schmerzen können auf verschiedenen Ursachen beruhen, die sich nicht aus der Ferne beurteilen oder behandeln lassen. Daher können wir dazu auch keine Heilversprechen oder Erfolgszusagen machen.
Hallo zum heutigen Meet & Greet. Joachim ist da. Joachim hat bei der ISG und ISCHIAS Challenge gewonnen einen Aufenthalt hier zusammen mit mir.
Wir waren vorhin schon essen, haben uns schon unterhalten und er hat schon ein bisschen erzählt.
Er hat Rückenprobleme. Gib doch nochmal kurz wieder, was du vorhin schon mal so ein bisschen geschildert hast, nochmal in kurzer Zusammenfassung.
Ja, ich habe vor allen Dingen bei starker Belastung Rückenprobleme, Hüftprobleme und Leistenprobleme.
Meistens in irgendeiner Reihenfolge treten die dann auf. Ich habe auch schon Übungen häufig gemacht, aber nach jeder Belastung geht es wieder von vorne los.
Für euch schon mal, eine Belastung ist zum Beispiel, eine starke Belastung ist zum Beispiel ein Marathon.
Joachim ist nämlich schon ein Jahr lang schon Marathon gelaufen und sagt, nach dem Marathon war es dann wieder schlechter.
Und das ist natürlich ein großer Einfluss und wir machen jetzt ein paar Übungen.
Ich korrigiere das ein bisschen und vielleicht finden wir auch hier eine oder andere Übungen, die du noch zusätzlich machen kannst.
Dann versuchen wir dein Programm ein bisschen zu optimieren.
Ja Joachim, jetzt haben wir ja gesagt, jetzt gucken wir uns doch mal an, was wir noch für dich tun können, weil du heute hier bist.
Du hast ja schon erzählt, mit deinem Marathon und mit deinen Rückenschmerzen. Sag mir doch mal, welche Übungen du bei deinen Schmerzen machst.
Ich mache zum einen die Cobra.
Ja, wir nennen das ja die Bauchübung. Mach die doch mal vor, dass ich gleich mal gucken kann.
Wenn du möchtest, zeige ich dir dann mal oder sag dir mal, was du noch besser machen kannst.
Worauf achtest du jetzt vor allen Dingen?
Dass ich dich langsam durchsinken lasse. Ich drücke jetzt nicht, ich lasse sinken.
Das dauert meistens so 30 Sekunden, Minuten. Nicht mit dem Becken, auch unten.
Ja, okay. Geh noch mal hoch bitte. Lass da einfach nur hoch. Ja, und bleib ansonsten genau so.
Jetzt würde ich gerne noch ein bisschen die Aufmerksamkeit auf den Hüftbeuger lenken, weil das unserer Erfahrung nach genau der ist, der dich da am meisten quält.
Du hast ja auch einen Hexenschuss gehabt, gell. Und das ist immer einer, der unserer Erfahrung nach, der immer reinspielt.
Mach mal deinen unteren Rücken rund bitte.
Jetzt versuchst du mal, das Runde so zu lassen und trotzdem mit den Leisten voran nach unten zu gehen.
Das ist vielleicht erstmal ein schwieriges Gefühl.
Ja, ich weiß, was du meinst.
Ja, ja. Geh ein bisschen höher. Stopp mal bis dort.
Konzentrier dich jetzt mal darauf, dass du deinen Bauch eher nach hinten ziehst, also nach oben ziehst und die Leisten runterlässt.
Das fällt erstmal ein bisschen schwer wahrscheinlich, gell.
Aber merkst du, das fühlt sich ein bisschen anders an von der Betonung der Dehnung her.
Und da bist du jetzt wesentlich weniger in der Überstreckung hier drin und mehr in der Überstreckung der Hüfte, des Hüftgelenks.
Und das bringt, finden wir, wesentlich mehr, wenn man auf diese Kleinigkeit achtet.
Und dann lässt du dich wieder genau so durchhängen.
Und ganz am Schluss ja, ist klar, dann wird auch hier überstreckt.
Aber gerade am Anfang ist es wichtig, sich immer wieder darauf zu besinnen, dass praktisch die Leiste nach unten geht.
Und du kannst diese Wirkung nochmal verstärken, indem du jetzt so bleibst.
Kannst du dich gut halten? Ist es okay von der Kraft her?
Wenn nicht, dann sagst du Bescheid, dann gehen wir zwischendurch raus, gell.
Jetzt mach mal Folgendes.
Jetzt nimm mal deine rechte Fußsohle hier an die Innenseite deines linken Knies.
Genau, das kommt so ein bisschen raus.
Und jetzt merkst du, wenn du links reinfühlst, das fühlt sich nochmal anders an.
Da ist nämlich jetzt der eine Teil des Hüftbeugers, der ins Becken reingeht, der ist jetzt mehr in der Dehnung drin.
Und das würde ich ab und zu auch mal nutzen, weil dann merkst du, wenn du das zwei Minuten machst,
und wir lassen es dich ja mal ein bisschen reinsinken und dann machen wir auch die Gegenspannung.
Jetzt drück mal mit deinem Knie gegen den Boden.
Das gerade oder das krumme?
Das gerade, aber ohne, dass das Gesäß sich bewegt.
Du drückst dagegen und jetzt machen wir Kraft in diesen Bereich rein, in diesen Teil des Hüftbeugers.
Dann lässt du wieder los und die Leiste kommt ein bisschen tiefer.
Damit es nicht zu lange ist in der Position, das ist schon relativ lang,
geh mal hoch und wechsel mal praktisch das Bein.
Streck mal das rechte Bein gerade und geh mit dem linken, jawohl.
Jetzt hast du den gleichen Effekt auf der anderen Seite, merkst du?
Ja.
Lass dich auch kurz reinsinken, denk dran, die Leiste möchte runter
und der Bauchnabel möchte tendenziell immer eher hoch und zurück.
Und das merke ich jetzt auch massiv im linken Adduktor.
Ah, spannend.
Weil da ist nämlich glaube ich häufig auch, wenn ich jetzt Hüftschmerzen habe und so weiter,
ist der Adduktor irgendwie beteiligt.
Ja, aber das merkst du auch, weil bei der anderen Seite hast du es ja nicht gemerkt.
Nein.
Und da siehst du, da bist du dort in dem Adduktorenbereich,
in dem schenkelanziehenden Bereich, bist du kürzer als auf der anderen Seite.
Und das gleicht sich dann automatisch aus.
Also diese Variante mit dem Knie raus würde ich auf jeden Fall noch mit reinnehmen.
Und auch da jetzt vielleicht nochmal testweise anspannen.
Das rechte Knie drückt nach unten, das Becken bleibt dabei gleich.
Dann wieder entspannen, locker lassen, weiter durch und so weiter.
Dann komm am besten wieder hoch, weil die Zeit reicht jetzt.
Und zum Ausgleich ist immer ganz gut, Joachim, das machst du wahrscheinlich automatisch.
Na ja, genau.
Nochmal richtig schön hier alles aufziehen.
Und dann wieder langsam rauskommen.
Also das würde ich noch mitten in die Routine reinnehmen.
Ich mache es immer persönlich.
Ich mache es so, ich fange an mit beiden Beinen gerade.
Lass praktisch durchhängen.
Leisten voran, Bauchnabel immer schön zurück.
Zwei Minuten.
Dann auch mit dem Anspannen, also eine Minute immer so durchhängen lassen.
Die zweite Minute immer so fester oder leichter, je nachdem wie du es schon gewohnt bist, anspannen.
Und dann mache ich ein Knie raus.
Zwei Minuten auf der anderen Seite.
Dann wechsel.
Das sind jetzt insgesamt sechs Minuten.
Aber nach den sechs Minuten hast du vorne alles total wunderbar frei gemacht.
Und da ist viel von der Ursache weg, unserer Einschätzung nach.
Wir gehen ja davon aus, dass die vorne entstehen.
Und dass hinten praktisch das wehtut, weil vorne das zu kurz ist.
Aber ich komme jetzt wieder auf diese Adduktorengeschichte.
Das ist ja immer dann die Hüftschmerzen verbunden mit Leistenschmerzen und mit Rückenschmerzen.
Das eins fängt irgendwie an und das an die anderen Teile.
Und da merke ich irgendwie, ich kriege das raus.
Ich mache Übungen, ich kriege das raus.
Und dann belaste ich mich, ob das jetzt Laufen ist oder was es auch immer ist.
Und dann am nächsten Tag, also ich hatte eben gesagt, gestern wunderbar gelaufen.
Heute merke ich, es tut auch nicht weh, aber ich merke es schon wieder.
Du merkst es schon wieder.
Aber pass auf, schau.
Das ist wie, du hast hier ein Behältnis.
Und da fließt Wasser rein und Wasser raus.
Das ist dein Körper.
Da geht Spannung rein, durchs Laufen zum Beispiel, durch das Joggen, durch dein Marathon erst recht.
Und die Spannung, die reingeht, baut sich auf, baut sich auf.
Und die Dehnung bringt sie wieder raus.
Der Effekt, den du jetzt hast, wir waren vorhin am Schmerzsee.
Wo dieses Gelenk kürzt.
Und da bist du noch ganz hoch.
Und wenn du noch ganz hoch bist, dann ist es oft so, dass ein Tag später nach einer Belastung,
weil eben kein Pufferplatz war, da ist die Gelenkkugel noch dicht an der Schmerzgrenze.
Dann läufst du, geht wieder ein bisschen hoch wegen der Spannung beim Laufen.
Und du bist wieder drin.
Wenn du jetzt regelmäßig, täglich die Übungen machst, dann bist du so weit unten.
Dann läufst du, dann geht es ein bisschen hoch, aber juckt dich gar nicht.
Du merkst dir gar nichts von.
Und immer, du bist ja der technisch denkende Mensch oder auch arbeitende Mensch,
du hast ein gutes Verständnis dafür, immer dafür sorgen.
Wenn du merkst, es kommt zu schnell wieder, dann muss mehr raus.
Also die Übungen häufiger machen.
Deswegen empfehlen wir auch einmal am Tag, sechs Tage die Woche.
Ja, ich mache diese Sachen zum Beispiel eigentlich mal gerne abends vor dem Fernseher.
Oder abends. Ja, abends vor dem Fernseher. Wunderbar.
Morgens stehe ich mal so früh auf, dass rechne ich hin.
Ja, ist auch wunderbar. Ist auch egal, ob morgens oder abends.
Zieht noch irgendwo was bei dir?
Oder was für Übungen machst du noch regelmäßig?
Also was ich jetzt, und zwar habe ich da die Beckenschaufel einmal so von der Seite.
Gedrückt hast du.
Gedrückt habe ich, genau. Und dann von hinten.
Und das ist eine Sache, wo ich immer so ein bisschen, ich habe da immer gedrückt,
bis ich einen Schmerzpunkt gefunden habe.
Mit was hast du gedrückt? Mit Fingern?
Nee, mit dem Werkzeug.
Mit dem Kegel?
Genau.
Soll ich dir das nochmal zeigen?
Das wäre super.
Ja, okay.
Weil das ist so eine Sache, wo ich immer Angst habe, weil da ja auch,
du hattest ja auch irgendwann mal gesagt, hier hinten laufen ja auch die ganzen Adern durch und Nerven.
Genau, deswegen haben wir ja bei der Leitungsversuche auch das so angeleitet,
dass da eigentlich nichts schief gehen kann.
Aber ein bisschen vorsichtig sein ist immer gut.
Okay, und zeig mal, wo hast du dich denn gedrückt? Wie hast du das gemacht?
Ja, einmal hier an dem Beckenstachel und dann so ein Stückchen weiter nach hinten.
Und hast du das am Boden gemacht oder an der Wand?
Nee, am Boden.
Am Boden, dann zeig mal, mach mal.
Hauweia.
Lass uns mal gucken, Karl, wie du das machst.
Ja, das ist genau das Seitliche, da tue ich mich schon relativ schwer mit.
Ja.
Das Problem ist halt, diesen Punkt auch zu finden.
Ja, gehst ja unter den Rand ein bisschen drunter, gell?
Genau, und ein bisschen nach hinten.
Ja.
Wo war das? Hier?
Darf ich dir einen Tipp geben?
Ja, gerne.
Wir können es viel stressfreier machen.
Ja.
Und zwar, wir gehen einfach mal gegen die Wand.
Okay.
Ist ja die linke Seite bei dir, gell?
Ja.
Schau mal, du gehst, komm ruhig hier vorne hin vielleicht, Joachim, dann kannst du gut gucken.
Du fühlst jetzt erstmal, also da ist der Hüftstachel.
Genau.
Und dann gehst du ein Stückchen nach hinten und gehst mal unten drunter in diese Rinne da rein.
Und dann legst du ganz locker auf und jetzt kannst du nämlich viel stressfreier als am Boden,
kannst du dich so hinstellen und lehnst dich einfach dagegen.
Und da kannst du auch ganz genau dosieren.
Das am Boden mit Schwerkraft, da kannst du schwer dosieren, weißt du?
Grad seitlich.
Ja, ja.
Mit dem Rücken geht noch irgendwie.
Ja, ja.
Und jetzt kannst du nämlich, je nachdem wie weit du mit den Füßen wegstehst,
gehst du ein bisschen runter und je mehr du dich gegenlehnst, desto mehr bekommst du dort die Kraft rein.
Und jetzt kannst du exakt einstellen, ohne jeden Stress, dass du dich halten musst,
dass die Arme zittern und so, gell?
Das geht wunderbar.
Versuch mal du, ist linke oder rechte Seite?
Linke Seite.
Linke, da geh vielleicht mal an die Wand, genau.
Und erstmal ganz entspannt fühlen.
Erstmal fühlen.
Weil du kennst den Punkt schon, gell?
Du hast ihn öfters schon gedrückt.
Da müsste er.
Ja.
Und jetzt geh mal vorsichtig schon gegen die Wand und versuch dann mit Hilfe der Wand.
Genau.
Und schön langsam bewegen.
Ganz ruhig, einfach jetzt.
Hast du den Punkt?
Also er zieht jetzt in den Po runter.
Ja.
Okay.
Dann dosier mal so.
Nee, da ist besser.
Da ist besser.
Da ist besser, ja.
Okay.
Das ist was.
Ja.
Es soll auch nicht unbedingt irgendwo hinziehen.
Das ist zwar nicht schlimm, aber am besten ist, wenn der Punkt selbst wehtut, weißt du?
Mhm.
Und mach ruhig langsam.
Mach ruhig langsam.
Ganz langsam.
Weil der rutscht, gell?
Das Ding rutscht weg.
Rutsch ein bisschen weg.
Ja.
So geht's.
Und jetzt atmen.
Und runter entspannen lassen.
Ja.
Wie lange machst du das zu Hause immer?
Eine Minute?
Ja.
Eine Minute dreißig.
Nun dürfen ruhig zwei sein.
Ja.
Dürfen ruhig zwei sein.
Du merkst das erst jetzt.
Ja, im Liegen habe ich das nie länger als eine Minute so halten können.
Deswegen.
Das ist viel entspannter.
Ja, das stimmt.
Viel entspannter.
Ja.
Und schön atmen.
Und beim Ausatmen merkst du ja, dass es ein bisschen weniger wird.
Okay.
Ja.
Besser an der Wand?
Ja, auf jeden Fall.
Wunderbar.
Ich würde gerne noch eine Übung zeigen.
Und zwar, wir haben ja noch eine Übung, wo praktisch das Gesäß und der Hüftbeuger
in einem gedehnt werden.
Tu mal den Kegel weg.
Wir gehen nochmal auf die Matte.
Pass mal auf.
Deine linke Hüfte ist ja…
Ja.
Setz dich mal bitte hier hin.
Beide Beine nach vorne.
Und geh noch ein bisschen weiter vor auf der Matte.
So.
Und jetzt kennst du vielleicht schon, gell?
Genau.
Jetzt legst mal den Unterschenkel parallel zu dem Mattenrand.
Oberschenkel parallel zu dem anderen Mattenrand.
Und gehst mit dem anderen Fuß nach hinten.
Okay.
Und jetzt…
Jetzt probier mal mit der rechten, mit dem rechten Hüftstachel möglichst dicht zum
rechten Fersenbein.
Ne, ne, ne, ne.
Mit dem Hüftstachel.
Warte mal, ich helfe dir mal.
Schau mal.
Das ist so praktisch.
Du merkst schon, wie kurz der Hüftbeuger ist, gell?
Ja.
Weil es dir schwer fällt, jetzt weiter nach vorne zu gehen.
Da sperrst du den Hüftbeuger.
Also bei der Übung, die habe ich auch schon öfter gemacht, da habe ich häufig Rückenschmerzen
wirklich hinterher.
Aha.
Wir versuchen es mal.
Geh mal rein.
Wo merkst du das jetzt ziehen?
Hier.
Wunderbar.
Das ist der Hüftbeuger, der sich ja bemerkbar macht.
Merkst du auch schon im linken Gesäß, dass der was zieht?
Oder linke Außenseite?
Bisschen.
Bisschen, ja.
Ja.
Hier so vor allen Dingen.
Ja, perfekt.
Perfekt.
Versuch mal, gerader zu sein mit dem Rumpf.
Ein bisschen hochkommen, noch ein bisschen weiter nach rechts gehen.
Wie viel bist du denn jetzt?
Du musst halt so, dass es gerade noch gut erträglich ist, gell?
Acht bis neun.
Also viel mehr darf nicht.
Ja, dann bleib so.
Dann bleib so.
Und versuche halt, immer weiter mit dem Knie so zu drehen, weil du merkst, wenn du das
jetzt hier ziehst, zieht es hier richtig an.
Ganz genau.
Und wo sind wir da wieder?
Jetzt sind wir bei den Adduktoren, was du vorhin schon gesagt hast, gell?
Ja.
Also du merkst, da wird alles davon erfasst.
Halt immer weiter reindrehen.
Und dann gehst du mal raus.
Mach das mal mit der anderen Seite.
Ja, man muss die halt sehr sauber machen, die Übung.
Ja, ja.
Immer schön auf die Details achten, damit sie gut funktioniert, gell?
Auch jetzt wieder am besten immer ganz in Ruhe ausrichten.
Schienbein parallel zu dem Mattenrand, Oberschenkel parallel zu dem Mattenrand und das andere
Bein nach hinten.
Aber da merkst du, es hängt am Hüftbeuger, gell?
Also der Hüftbeuger.
Also diese Durchhänge-Übung, die wir gemacht haben mit Knie raus und so vorhin, die ist
Gold für dich.
Diese sechs Minuten, die sind richtig gut investiert.
Ja, ich habe auch manchmal Schwierigkeiten, auf ein Fahrrad zu steigen, weil ich das Bein
nicht hoch genug kriege.
Ja, ja, ja, ja.
Kannst du mal sehen.
Ja.
Okay.
Ein bisschen gerader kommen.
Und du merkst, gerader kommen fordert, ne?
Gerade du kommst, desto mehr zieht es.
Es zieht auch da drin und dort.
Das ist eine wunderbare Übung.
Aber die merkst du erst nach so ein, zwei Wochen merkst du so richtig, wie du da weiter
reinkommst, weil da so viele Muskeln erstmal aufmachen müssen und flexibel werden müssen.
Das dauert ein Momentchen.
Aber dieser erleichternde Effekt, der ist schon, der ist gleich da.
Bleib nochmal kurz drin.
Atme dich mal rein.
Was wir eben noch nicht gemacht haben, das machen wir nochmal auf der Seite.
Und zwar, wie geht das Anspannen jetzt?
Weißt du es?
Das Knie in den Boden drücken.
Genau, Knie in den Boden und gleichzeitig den vorderen Fuß in den Boden drücken.
Ja.
Für beides.
Als wolltest du dich wie so ein Lift nach oben schaffen.
Ja.
Richtig schön drücken.
Und wieder entspannen.
Noch ein bisschen weiter rein.
Will heißen, das linke Bein vielleicht mehr auf den Fußrücken drehen.
Dass der Fuß, ja, ja, ja, ja, ja.
Aber musst halt so einteilen, dass es gerade noch gut erträglich ist.
Nicht zu viel machen, dann verlierst du die Lust.
Das muss immer so sein, dass es gerade sich noch gut anfühlt, dass du die Lust nicht verlierst.
Ja, da muss das Gefühl sein, dass der Schmerz, dass da Positives bei rauskommt.
Ganz genau, ganz genau.
Und darf nicht aufs Negative schlagen.
Atme noch zwei, dreimal.
Okay.
Jetzt geht es hier richtig.
Da hinten, gell?
Rückseite, Außenseite.
Weil die Probleme, die ich links habe, habe ich rechts im Prinzip auch noch nicht so stark.
Ist oft so, ist oft so.
Aber durch das stetige Üben immer ein Stückchen besser, besser, besser.
Und dann kommt das.
Dann nimm mal wieder das linke Bein vor.
Genau.
Und komm mal raus.
Und setz dich noch mal bitte mit dem Rücken nach dort.
Machst du unsere Wirbelsäulenübung auch?
Wo du so die Fußsohlen gegeneinander nimmst, die nach außen fallen lässt?
Ja, ja.
Aber Empfehlung, das ist eher eine Adduktorenübung.
Wenn du deine Füße statt hier, hier her setzt, noch ein bisschen weiter.
Fühl jetzt mal rein.
Zieh dich mal nach vorne.
Halt dich am besten vorne an den Füßen fest und zieh dich mal rein.
Jetzt fängt es hier unten an zu spannen, gell?
Ich merke es auch durchaus hier innen.
Ja?
Dann geh noch ein bisschen weiter vor.
Jawohl.
Und jetzt merkst du, müsstest du, sage ich, immer mehr hier merken.
Ist das so?
Ich merke es, ja.
Ist nicht so ein wirklich starker...
Ja, aber dann zieh dich einfach weiter runter.
Ja.
Ja, zieh dich richtig weiter runter.
Kannst auch ruhig den Kopf wieder unten nehmen,
da hat der Nacken auch noch was davon.
Jawohl.
So, weil was du jetzt machst, Joachim,
jetzt baust du die Spannung, diese Reaktionsspannung
auf die Verkürzung von vorne durch den Hüftbeuger,
die baust du jetzt ab.
Und deswegen würde ich dir empfehlen,
das auch noch regelmäßig dazu zu machen.
Weil das eine mache ich für die Adduktoren, das mache ich öfter,
aber das sollte ich machen, ja.
Ja, mach das noch dazu.
Fühlt sich gut an.
Fühlt sich gut an, gell?
Steh mal auf, mach mal ein paar Schritte.
Immer schön den Vergleich für dich selbst machen,
vorher und nachher.
Lauf mal zur Wand und wieder zurück.
Fühl mal rein.
Ja, ein bisschen schlabberig, aber gut.
Schlabberig ist ja, ja, schlabberig ist aber gut.
Schlabberig ist immer dieses neue Ansteuern, weißt du?
Ja.
Weil der Körper dann nicht so genau...
Ja, ist gut.
Okay, na gut.
Ich glaube, ich habe die Übungen oft gemacht,
aber scheinbar nicht wirklich richtig.
Ja, du, es kommt halt auf die Einzelheiten an.
Aber du hast es schon nachvollzogen jetzt, gell?
Und bei der letzten war es wichtig,
dass du mit den Füßen so weit nach vorne gehst,
dass die Adduktorendehnung praktisch nicht mehr wahrnehmbar ist.
Ich meine, es spricht nichts dagegen,
wenn du die Adduktoren dehnen willst,
bleibst du halt mit den Füßen zurück.
Aber dann hat der Rücken nichts davon.
Also wenn du jetzt gezielt den Rücken freimachen willst,
dann nimmst du die Füße so weit nach vorne,
bis die Beine hier innen relativ frei sind,
aber hinten ist voll reinziehen.
Und wie oft die Woche hatten wir gesagt?
Sechs Mal.
Ja.
Nimmst du dir das vor?
Ja, natürlich.
Wäre schön.
Nein, denk an den Schmerz.
Nein, ich versuche es.
Ich werde es wirklich versuchen.
Es nervt schon total.
Wie wir eben gesagt hatten,
das ist immer wie Tun und Machen mit gezogener Handbremse.
Wie lange dauert eine Übung?
Ich glaube, das ist ...
Guck mal, das ist ein letzter Hinblick.
Wir hatten sechs Minuten für die ersten drei.
Weil vorne alles so kurz ist bei dir.
Ein bisschen mehr Betonung darauf.
Das sind sechs Minuten.
Dann rechtes Bein vor, linkes Bein vor.
Noch mal vier Minuten.
Dann sind wir bei zehn Minuten.
Die letzten übrigen zwei Minuten sind zwölf Minuten.
Nearly nothing.
So gut wie nichts.
Ich bin ziemlich sicher,
ich habe sehr viel Erfahrung, wie du weißt,
ich glaube, dass der Zustand, wenn du das täglich machst,
du wirst wahrscheinlich, wenn du den nächsten Marathon läufst,
statt fünf Stunden vielleicht noch vier oder viereinhalb
oder auf jeden Fall deutlich schneller laufen.
Weißt du, warum?
Weil du auch ohne Trainingseffekt einfach Kraft sparst dadurch.
Wie hast du vorhin selber gesagt, als wir am Tisch gesessen haben,
dass die Muskeln gegeneinander arbeiten
und den Effekt kriegen wir weiter runter.
Das ist, als wenn einer hinten zieht.
Ja, genau.
Und jetzt wirst du geschoben sozusagen statt ziehen.
Gibt es noch irgendeine abschließende Frage, Joachim?
Nö.
Nimmst du ein bisschen was mit von hier?
Ja, auf jeden Fall.
Das ist eine Erfahrung, die ich auch in anderen Bereichen habe.
Es ist schon wichtig, dass man die Übungen macht,
aber auch wichtig, dass man sie genau richtig macht.
Da geht man immer schnell zum Beispiel,
wie hier bei der Cobra,
geht man schnell in diese Wohlfühlgeschichte,
man lässt den Bauchnabel schön runter sinken,
dann ist man auch schneller am Boden.
Das ist einfacher.
Was ich auch immer gerne mache,
ist dann die Schultern noch einsinken lassen.
Das ist richtig Gift, glaube ich.
Ja, es geht halt besser.
Und vor allen Dingen, wir sind halt darauf aus,
in der eingesetzten Zeit möglichst viel Wirksamkeit zu erzeugen.
Und die Wirksamkeit, die kriegst du wirklich dadurch,
dass du die Feinheiten beachtest.
Nimm dir diese drei Sekunden, mach den Rücken rund vorher,
mach dir gegenwärtig was will runter,
die Leisten sollen runter, nicht der Bauch.
Bauch ziehe ich ein, Leisten runter.
Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Und die Zeit für die Übung ist genau die gleiche.
Das eine, was ich vorher gemacht hatte,
war vertraut irgendwie, sag ich mal.
Das war gar kein Problem.
Der Mensch ist ein hohen Arzt hier.
Das andere halt eben gerne immer wieder versucht,
aber dann wieder vergessen, aber am nächsten Üben.
Aber ich werde es jetzt mal versuchen.
Ja, bitte unbedingt vornehmen.
Ja, mache ich.
Das war wunderschön mit dir.
Komm gut nach Hause.
Ja, schön, dass du da warst.
Danke.
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oder auch Korrekturen der Übungen mit diesen Details,
die so wichtig für die Wirksamkeit sind,
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Und vergiss nicht, die Glocke zu aktivieren,
dass du kein Video versäumst.