Familien in Japan ZERBRECHEN immer mehr...

NihonGo
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79 Videoaufrufe·20.11.2024
Heute mal wieder ein richtig ernstes Thema und zwar japanische Familien zerbrechen immer
mehr.
Familie ist eigentlich ein Thema, was jeden Menschen irgendwie beschäftigt, denn es gibt
niemanden ohne Familie.
Man hat immer zwei Eltern in der Regel, auch wenn die vielleicht nicht immer da sind und
wenn man eine Frau oder einen Mann hat und dann Kinderzeug, dann hat man natürlich auch
irgendwo eine Familie.
Also Familie beschäftigt uns ja alle irgendwo und natürlich auch in Japan ist das natürlich
ein Riesenthema.
Es gibt hier in Schreien und Tempeln zum Beispiel immer noch Priester, die wirklich in der neunzehnten
Generation dann das Ganze machen oder sogar ganz ganz Alte, die in hundertdreißigster
Generation das Ganze machen, wie der Herr Tsuchimikado zum Beispiel, der auch als einer
der letzten Samurais Japans gilt.
Aber auch der Kaiser, die Kaiserfamilie ist ja sozusagen das Aushängeschild von Familie.
In der hundertsechundzwanzigsten Generation vorhanden, in ganz Japan bekannt, super super
wichtig für Japan und auch irgendwo das Symbol Japans, die Symbolfamilie Japans, so könnte
man sagen.
Man könnte den Tenno vielleicht, also den Kaiser, schon fast den Vater Japans nennen,
wenn man so möchte.
In Japan gibt es auch die verschiedensten Anlässe und Feste, zu denen Familien dann
zusammenkommen, gerade wenn auch Kinder geboren werden, nach einem Monat zum Beispiel das
Omiya Maidi, wo man das Kind zum ersten Mal mit in einen Schrein nimmt.
Dann gibt es Shichigo-san, da geht man dann mit dem Kind, wenn es drei, fünf und sieben
Jahre ist, auch in den Schrein, macht eine Zeremonie.
Das sind beides Dinge, die auch mit der Familie in der Regel gefeiert werden.
Dann gibt es jedes Jahr, in der Regel im August, so zwischen Juli, August, Obon, wo man denkt
oder glaubt, dass die Verstorbenen zurückkommen.
Auch da ist immer Familie angesagt und man fährt zu Oma und Opa meinetwegen.
Und Neujahr natürlich ist ein absolutes Familienfest in Japan.
Das hört sich jetzt natürlich alles erstmal ziemlich gut an und so, dass den Japanern
Familie auch ziemlich wichtig ist.
Und ich würde sagen, den Japanern ist Familie auch schon ziemlich wichtig, aber im modernen
Japan gab es da einige Entwicklungen, die dazu geführt haben, dass Familien immer mehr
auseinandergerissen wurden und werden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg, wie ihr vielleicht wisst, Japan war erstmal zerstört, hat dann
aber einen unglaublichen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt, in dem vor allem die sogenannten
Salarymans eine ganz große Rolle gespielt haben.
Das waren dann diese Office-Worker mit der Krawatte und so, die morgens zur Arbeit hin
sind, abends ganz, ganz spät wieder zurück sind, nachdem sie noch Nomikai, also Trinkgelager
mit den Kollegen und dem Chef hatten und die haben Japan sozusagen aufgebaut, so sagt man
heute zumindest.
Aber wie ihr jetzt gerade euch vielleicht schon vorstellen könnt, wenn der Mann morgens
früh aus dem Haus geht und dann abends spät irgendwie gegen 10, 11 Uhr nach Hause geht,
da ist dann natürlich nicht mehr viel Zeit für ne Frau und für Kinder eigentlich auch
nicht so wirklich.
Trotzdem hatten viele dieser Salarymans Frauen und Kinder, die sind dann irgendwie nebenbei
gelaufen, die haben so ein Parallelleben geführt, könnte man sagen.
Und dann gab es noch das Problem, dass es immer wieder und das ist heute in Japan teilweise
auch immer noch so, viele Versetzungen gibt.
Also die Männer werden dann ein Jahr hier, ein Jahr da, ein Jahr wieder woanders, das
heißt die müssen immer wieder reisen und ob die Familie das dann so einfach mitmacht
und ob das finanziell zu stemmen ist, ist wieder eine andere Frage.
Und dann gibt es auch oder gab es oft das System, dass zum Beispiel, wenn der Mann aus
Osaka kommt, er wurde dann nach Tokio versetzt und er ist alleine nach Tokio gezogen und
die Familie, Mutter und Kind sind in Osaka geblieben.
Das war bei meiner Gastfamilie, bei der ich war zum Beispiel so, der Vater hat also die
ganze Zeit in Tokio gelebt und die Mutter hat mit dem Sohn in Osaka gelebt.
Aber auch wie ihr euch da vorstellen könnt, die Beziehung zur Frau, klar man kann telefonieren,
aber wenn man dann den ganzen Tag arbeitet und die Frau ist auch mega gestresst, weil
die sich um die Erziehung des Kindes kümmern muss, ist natürlich nicht so optimal für
ein Familienleben.
Dann kommt noch ein anderes Problem mit rein und zwar die Städte.
Die Städte sind immer wichtiger geworden, vor allem auch nach dem Zweiten Weltkrieg
dann, nachdem der zu Ende war.
Was hieß, die guten Jobs gab es in Tokio, Osaka, Nagoya und so weiter und so fort, den
großen Städten.
Die Leute, die auf dem Land gelebt haben, vor allem dann die jüngeren Japaner, die
wollten in die Städte ziehen, weil sie dort mehr Geld bekommen haben.
Sie hatten auch nicht mehr unbedingt Lust, dann den Betrieb des Vaters zu übernehmen
oder wenn der Vater irgendwie Reisbauer war, das dann weiter zu machen, na, hatte man vielleicht
auch nicht so die Lust zu, sondern man wollte Karriere in Tokio machen meinetwegen, ja,
in der Stadt.
Das heißt, viele junge Japaner sind dann auch in die Städte gezogen und haben sich
da immer mehr angesammelt, was heißt, dass sie ihre Eltern zurückgelassen haben auf
dem Land.
Das führt aber wieder ein weiteres Problem mit sich und zwar, wenn diese jungen Japaner,
die dann nach Tokio meinetwegen gezogen sind, um dort zu arbeiten, ne Frau finden, nen Mann
finden und Kinder bekommen, dann ist es extrem schwer, dieses Kind aufzuziehen, denn die
eigene Mutter und der eigene Vater, der ist ja in der Regel gar nicht da, sondern die
sind ja auf dem Land, man ist ja weggezogen.
Und alleine in der Großstadt dann das Kind aufzuziehen, ohne Hilfe zu haben, ist nicht
immer so einfach.
Man kann das machen, klar, aber es gibt viele, für die ist das eben auch nicht einfach,
sondern da wär's ne große Hilfe, wenn die eigenen Eltern, Großeltern, wie auch immer,
noch da sind, um ein wenig zu helfen.
Und das war früher in Japan auch so, dass man Kinder in nem Mehrgenerationenhaushalt
dann vor allem auch aufgezogen hat oder zumindest die eigenen Eltern in der Nähe waren und
immer mal wieder helfen konnten und einspringen konnten.
Das ist aber immer weniger geworden, eben dadurch, dass die Familien in die Städte
gezogen sind, die jungen Japaner und dann Familie dort gegründet haben und das führt
zu natürlich extremem Stress, der Mann von morgens bis abends arbeiten, die Frau irgendwie
mit dem Kind klarkommen, der Mann kann aber auch nicht wirklich helfen, weil er kommt
abends viel zu spät nach Hause und so weiter und so fort.
Und heutzutage jetzt, wir sind ja raus aus der Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs
in Japan, in dieser Zeit jetzt kommt noch ein weiteres Problem hinzu und zwar die Frau
muss in der Regel auch noch arbeiten gehen, weil das Gehalt des Mannes gar nicht mehr
ausreicht.
Ich hab euch hier auch mal ne Grafik mitgebracht, auf der man das ganz gut sehen kann.
Der rote Verlauf, das ist der Verlauf von Familien, in denen der Mann arbeiten geht
und die Frau Hausfrau ist und der blaue Graph ist der, in denen Frau und Mann arbeiten und
ihr seht, dass hier im Jahr 2021 es ne ganz ganz große Kluft gibt und dass die Haushalte,
in denen das Gehalt des Mannes ausgereicht hat, wirklich seit dem Jahr 1985 extrem abgesunken
sind, also wirklich die Hälfte, die Hälfte ist weg und das führt natürlich auch zu
enormem Stress im Alltag, wo kann man die Kinder abgeben, die eigenen Eltern vielleicht
nicht in der Nähe, dann muss man sie irgendwie in den Heukuen, also in ne Kita oder sowas
geben, das kostet aber auch wieder Geld, dann ist man fast in so ner Situation, wo die Frau
eigentlich nur für die Kitakosten arbeiten geht und es ist kompliziert.
Aber all diese Entwicklungen führen dazu, dass die Spannungen innerhalb von Familien
einfach immer größer werden und ja, Familien auch einfach zerbrechen.
Schaut man sich nämlich zum Beispiel die Scheidungsrate an, so sieht man, dass die
momentane Scheidungsrate in Japan bei über 35% ist, im Jahr 1970 war sie noch bei 9%.
Da sieht man, all die Dinge, über die wir gerade gesprochen haben, die haben eben auch
dazu geführt, dass die Spannungen zwischen den Ehepartnern größer werden und sie dann
sagen, ne komm, wir lassen uns scheiden, das funktioniert nicht und dann wird's natürlich
noch schwieriger, weil dann in der Regel einer alleinerziehend ist.
Aber ich hab euch auch mal mitgebracht, wie überhaupt die Haushalte heutzutage in Japan
aussehen und da muss ich hier mal ein bisschen spicken, weil das so viele Zahlen sind, also
Aktuell bestehen ca. 25% aller Haushalte in Japan aus Mutter, Vater und Kind.
Und jetzt haltet euch fest, 1980, also vor 40 Jahren, waren es noch 42%.
Also vor 40 Jahren waren ungefähr fast die Hälfte, Pi mal Daumen, aller Haushalte, waren
Vater, Mutter, Kind und jetzt ist es nur noch ein Viertel.
Außerdem 3 Generationen Haushalte, momentan 7,7% aller Haushalte und die Zahl von 1980
ist da 20%.
Also die Mehrgeneration Haushalte hier haben wirklich stark abgenommen in den letzten Jahrzehnten.
Und jetzt etwas, was ich auch wirklich sehr schade finde und zwar 28% aller Haushalte
in Japan, also fast 40% sind Alleinlebende, Alleinlebende Japaner, keine Beziehung, keine
Familie, nichts, die leben alleine und im Jahr 1980 waren das noch 20% ungefähr.
Wir sehen also, der Trend geht dahin, mehr Japaner leben alleine, weniger gehen Beziehungen
ein, weniger heiraten, die die heiraten, da lassen sich mehr scheiden, Kinder bekommen
sie weniger und Mehrgenerationen Haushalte auch, was wiederum dann auch dazu führt,
dass die älteren Menschen auf dem Land vereinsamen, ganz großes Problem eben auch in Japan, Dörfer
die aussterben, ältere Menschen die alleine sterben, weil einfach niemand da ist, der
sich um sie kümmert und teilweise die Söhne, die eigenen Kinder, die dann irgendwo in der
Stadt hängen, die haben gar nicht so viel Kontakt zu den Eltern dort und manchmal kriegen
die gar nicht mit, dass die Eltern dann da gestorben sind, das gibt es auch.
Also, wie ich finde, keine gute Situation.
Für mich sieht das Ganze danach aus, als würde die Familie wirklich stark an Stellenwert
verlieren, wenn man das mal mit der Vergangenheit betrachtet und in Japan zur Jomon-Zeit, werden
wir jetzt mal mehrere tausend Jahre in die Vergangenheit gehen, waren die Gesellschaft
so aufgebaut, dass die Mutter oder die Frau eigentlich der Mittelpunkt der Gesellschaft
war.
Die Japaner waren Seefahrer, waren also die Männer vor allem dann auf der See unterwegs
und die Frauen haben zu Hause die Kinder erzogen, haben gekocht, haben die Gesellschaft sozusagen
am Leben erhalten und alles Wichtige gemacht, was damit einherging und deswegen gibt es
die ehemaligen Kami sozusagen, die Kami, die Götter, die zu dieser Zeit verehrt worden
waren, das waren vor allem auch feminin geprägte Götter dann irgendwie, also die Frauen wurden
mehr oder weniger auch verehrt oder vergöttert, könnte man sagen, weil sie eben der Mittelpunkt
der Gesellschaft waren und so unglaublich wichtig und wichtige Aufgaben hatten und das
ist etwas, was mir in der modernen Gesellschaft so ein wenig fehlt, mir fehlt dieses Element
des Femininen oder der Frau, wir reden davon, dass wir die Frau gleich berichtigen müssen
und so weiter und so fort, was da aber irgendwo immer vergessen wird ist, dass eine Gleichberichtigung
vor dem Gesetz ja bereits besteht, aber eine Gleichberichtigung ist nicht, wenn die Frau
wie der Mann wird und die gleichen Dinge wie der Mann macht, genauso wie es ja von
anderer Seite nicht eine Gleichberichtigung des Mannes ist, wenn der Mann die Dinge der
Frau komplett macht, sondern Männer und Frauen haben in der Gesellschaft verschiedene Aufgaben,
das ist zumindest das, was ich auch glaube und ich finde es schade, dass wir heutzutage
versuchen, den Frauen einzureden, sie müssten unbedingt Karriere machen und Geld verdienen
und dies und das, weil das so unglaublich wichtig ist, denn ist das wirklich so wichtig,
was macht man mit all dem Geld, wenn man dafür alleine ist, man hat keine Kinder bekommen,
weil man Karriere gemacht hat, man hat keine Familie, man hat kein soziales Netzwerk zu
Hause, was einem emotionale Stabilität auch gibt, wenn das alles nicht ist, ja, was hat
man denn dann, dann hat man vielleicht Geld und kann sich einen schönen Urlaub leisten,
aber den genießt man dann alleine oder wie, also ich kann mir das persönlich nicht vorstellen
und ich finde auch, das hat nichts mit Emanzipation oder Gleichberichtigung oder sonst irgendwas
zu tun, sondern bzw. höre ich das hier in Japan auch immer wieder, dass einfach dann
auch Frauen in den 30ern sich auf einmal ganz schnell beeilen, weil sie merken, jo, die
biologische Uhr tickt und ich kann nicht mehr so viele Kinder bekommen, aber sie wollen
gerne Kinder dann irgendwann und das ist etwas, was ich immer und immer wieder höre und ich
persönlich finde, es ist viel wichtiger Kinder zu bekommen, die Arbeiten, die Frauen
auch klassischerweise gemacht haben, kochen, sich um den Haushalt kümmern, um die Kinder,
das sind viel, viel, viel, viel wichtigere Arbeiten, als der Mann, der in der Krawatte
ins Büro geht und irgendwie Geld verdient, also ich persönlich sehe das so, weil ich
meine Geld verdienen, ja, kann man auf verschiedene Arten und Weisen machen und natürlich ist
in der heutigen Welt auch irgendwo wichtig, aber viel, viel wichtiger sind doch eigentlich
die menschlichen Kontakte und dass man Kinder aufzieht oder nicht, denn ohne Kinder auch
keine weitere Gesellschaft, denn wer soll all diesen Wohlstand erhalten oder neu erwirtschaften
oder wer soll die Gesellschaft weiterentwickeln, wenn keine Kinder da sind, das funktioniert
ja nicht, sondern Kinder sind das Wichtigste, Kinder sind die Zukunft sozusagen und ohne
die funktioniert einfach nichts und das ist wirklich schade, finde ich, das heutzutage
zu sehen und das sieht man eben auch in Japan an all den Dingen, die ich gerade erzählt
habe, an all den Statistiken sieht man das auch, es geht immer mehr und mehr auch in
Japan dahin, dass man versucht, die Frauen zu Männern zu machen, sage ich jetzt mal
so, dass man ihnen sagt, ja, Kinder kannst du immer noch bekommen, sondern mach erst
mal Karriere, aber man kann Kinder nicht immer bekommen, da gibt es nur mal eine biologische
Limitierung und man sagt zum Beispiel hier in Japan auch, dass so das beste Alter für
ein Kind um die 25 ist und dass man eigentlich mit Ende 20 schon fast zu spät ist, aber
hier fangen auch dann viele irgendwie erst Anfang 30 an mittlerweile, es mag sein, dass
einige sagen, ja der Kevin ist altbacken oder der ist komisch, aber so sehe ich das persönlich,
ich bin für die Freiheit von jedem, ich bin dafür, wenn eine Frau Karriere machen möchte,
dann soll sie das tun, aber ich bin auch dafür, dass man das nicht forciert, wenn wir aber
als Gesellschaft mit den gesellschaftlichen Bildern, die wir haben, mittlerweile den Frauen
einreden, sie müssten Karriere machen, dann ist das nicht gut, denke ich, denn man sollte
gerade in jungen Jahren sich Gedanken darüber machen, was möchte ich denn eigentlich, was
mache ich denn eigentlich mit dem Geld und diese Fixierung auf das Geld ist ja eigentlich
genau das, was wir nicht wollen oder, sondern und das macht uns ja auch nicht glücklich
in der Regel, sondern ich denke, man sollte auch mal darüber nachdenken, was ist Familie,
wie wichtig ist eine Familie, denn am Ende des Tages, die Familie ist immer das soziale
Auffangnetz für einen, das sind die, die immer da sind und wenn man sich mit denen
nicht gut stellt oder erst gar keine Familie hat, dann wird es glaube ich im Alter auch
ziemlich, ziemlich einsam und ob dann das ganze Geld noch was bringt oder einen glücklich
macht, das ist wieder eine andere Frage, auch denke ich, dass die Familien der absolute
Grundstein einer Gesellschaft sind und ohne starke Familien kann es eine Gesellschaft
auch eigentlich gar nicht geben, das sind zumindest meine Gedanken dazu, wie seht ihr
das Ganze, schreibt es mir gerne in die Kommentare, ich bin wirklich sehr gespannt, ich könnte
mir vorstellen, dass es ein bisschen kontrovers ist, was ich hier gesagt habe, obwohl ich das
auch irgendwo nicht so ganz verstehe, denn am Ende des Tages, wie gesagt, ich bin dafür,
dass jeder selbst entscheiden sollte, was er macht und ich akzeptiere jede Entscheidung,
also wenn eine Frau sagt, ja, ich möchte keine Kinder, ich akzeptiere das, nur ich
würde halt sagen, denke auf jeden Fall mal tief darüber nach, weil ich mittlerweile
auch in Japan Karrierejapanerinnen getroffen habe, die über das biologische Limit hinaus
sind und jetzt ziemlich einsam sind und es bereuen, dass sie keine Kinder bekommen haben,
aber wenn man es dann irgendwann bereuen, es ist halt irgendwann zu spät, das ist so
ein bisschen das Problem und ich habe halt einige getroffen, die es bereut haben, deswegen
hat das auch stark meine Sicht geprägt sozusagen, weil ich gesehen habe, okay, es gibt Leute,
die entscheiden in jungen Jahren, vielleicht, weil sie auch getrieben sind von einem gesellschaftlichen
Bild, ja, wir müssen, wir müssen wie die Männer und so und ich sehe da halt nicht
so eine richtige Gleichberechtigung irgendwie drin, wenn man aus Frauen Männern macht,
sondern Frauen sollen Frauen sein und sollen sich entfalten als Frau, genauso wie Männer
sich als Männer entfalten sollen, wir sind halt unterschiedlich, wir sind nicht gleich,
wir haben die gleichen Rechte, ja, wir sind auch gleich wert, ja, aber wir sind nicht
gleich, wir haben eben unterschiedliche Interessen, kann man ja auch psychologisch herausarbeiten,
dass Männer und Frauen in der Tendenz im Durchschnitt unterschiedliche Interessen
haben und so und das sollte man auch irgendwo berücksichtigen.
Alles klar, das soll jetzt wirklich gewesen sein, vielen Dank für's Zusehen, schaut
gerne in die Videobeschreibung, wenn ihr mich und meine Arbeit unterstützen wollt,
da gibt es Rabattlinks zu meinen Online-Kursen, japanische Online-Kurse, außerdem einen Link
zu meiner Ko-Fi-Seite, über die ihr die Videos hier direkt unterstützen könnt und in Abspann
der Videos kommen könnt und einen Link zu meinem Buch, vielen Dank für's Zusehen und
hoffentlich bis zum nächsten Mal, bye bye.
