In den öffentlich-rechtlichen Medien und von den noch verbliebenen Resten unserer Bundesregierung hören sie ständig, die Stimmung im Land sei schlechter als die Lage. Aber das stimmt nicht. Es ist leider umgekehrt: Die Lage ist schlechter als die Stimmung. Und zwar viel schlechter.
Der Deal, den unsere politische Elite uns anbietet, lautet: Wir bekommen Zerstörungswut und Rückschritt, aber wenn wir brav mitmachen, dürfen wir uns dabei moralisch überlegen fühlen. Die Reste unserer Bundesregierung sagen das ganz offiziell. Sie wollen um die Welt fahren und andere Milliarden-Völker darüber belehren, wie sie am deutschen Wesen genesen sollen.
Die meisten Menschen in Deutschland machen sich noch gar keine Vorstellung davon, WIE abgehängt wir sind. Um uns herum, auf der ganzen Welt, bricht ein neues Zeitalter an. Nur wir verharren in der nicht enden wollenden Epoche der grün-deutschen Selbstgerechtigkeit. Von allem, was wir uns politisch in Deutschland gegenseitig einreden, stimmt das Gegenteil. Niemand wartet auf uns. Niemand folgt uns. Die Welt lacht über uns.
Es geht um ihre Macht und ihre Lebensgrundlage.
Dieses ganze Milieu kann nichts, beherrscht nichts,
was ihnen jemals ein vergleichbar bequemes Leben
mit so viel Macht, Ansehen und Wohlstand verschaffen würde,
wie ein nahezu grenzenloser Zugang zu Steuergeld.
Natürlich stets getarnt als Kampf für Vielfalt und Demokratie.
Herzlich Willkommen bei Achtung! Reichelt in den öffentlich-rechtlichen Medien
und von den noch verbliebenen Resten unserer Bundesregierung
hören Sie ständig, die Stimmung im Land sei schlechter als die Lage.
Aber das stimmt nicht. Es ist leider umgekehrt.
Die Lage ist schlechter als die Stimmung. Und zwar viel schlechter.
Alles, was der schlechteste Bundeskanzler unserer Geschichte, Olaf Scholz,
noch zu sagen hat, nachdem er mit seiner Regierung
die deutsche Wirtschaft an den Rand des Kollaps getrieben hat,
ist unterhaken. Alle jetzt unterhaken. Schauen Sie.
Wenn wir uns unterhaken und zusammenhalten, sind wir stark.
Und wo auch alle das Gefühl hatten, sie wollen sich unterhaken.
Ich glaube, dass es völlig richtig ist, zu sagen,
dass die Konzertierte eine notwendige Aktivität des Unterhakens ist.
Das ist keine Bedrohung.
Und da werden wir uns unterhaken und das miteinander auch hinkriegen.
Jetzt sind Sie ein Politiker, der häufig sagt, man muss sich unterhaken.
Wenn wir uns unterhaken und zusammenhalten, sind wir stark.
Das gilt auch für unser Land.
Und wenn Sie ständig über Unterhaken und Solidarität und Zusammenhalt sprechen,
weil es hier darum geht, dass wir uns unterhaken.
Wir haben ja auch eben noch mal gesagt, dass sich jetzt alle unterhaken sollen.
Für die Beschäftigten bedeutet das ja erfahrungsgemäß nichts Gutes,
wenn ein Regierungschef sagt, man braucht jetzt eine Kraftanstrengung
und man solle sich unterhaken.
Aber das wird nicht reichen, sondern was wir jetzt brauchen,
ist, dass wir uns unterhaken.
Ansonsten will ich ausdrücklich dazu sagen, dass es aus meiner Sicht
auch wichtig ist, dass wir das, was wir vorangebracht haben,
dann auch umsetzen und dass wir uns unterhaken.
Deswegen meine Frage, könnten Sie mal konkretisieren, was Sie mit Unterhaken meinen?
Das war ein Moment des Unterhakens von gemeinsamer Politik.
Denn auch für unser Land gilt, wir müssen uns unterhaken und zusammenhalten.
Sie können sich merken, wenn Politiker Ihnen sagen, sie sollen sich unterhaken,
dann geht es bergab.
Der sagenhafte deutsche Wohlstand, der in der Substanz natürlich noch existiert,
ist Fluch und Segen unseres Landes.
Der Wohlstand lässt uns ruhig schlafen.
Leider lässt er das Land auch dann noch schlafen, wenn wir längst hätten aufwachen müssen.
Der Wohlstand hat Millionen Menschen eingelullt und betäubt.
Ohne radikale Reformen bei den Sozialsystemen, ohne eine Schließung der deutschen Grenzen
und eine komplette Wende in der Energie- und Wirtschaftspolitik,
ohne massiv reduzierte Abgabenlast, niedrigere Steuern und Beiträge
und ohne eine erbarmungslose Zerschlagung der deutschen Bürokratie
wird die deutsche Wirtschaft, wie wir sie kennen, in absehbarer Zeit aufhören zu existieren.
Zuerst wird die Industrie verschwinden und dann der Rest.
Man ist entweder ein Sozialstaat, den man sich auch leisten kann, oder man hat offene Grenzen.
Beides gemeinsam existiert nirgendwo auf der Welt und warum nicht?
Weil es unmöglich ist, beides zu vereinen.
Man kann nicht so viel verdienen, wie Menschen in den Sozialstaat strömen,
wenn sie ungehindert kommen dürfen.
Man hat entweder billige Energie und eine Industrie oder teure Energie und keine Industrie.
Eine erfolgreiche Industrie mit hohen Energiepreisen existiert auf dieser Welt nicht.
Warum nicht? Weil es nicht funktioniert.
Es gibt auch kein Land auf der Welt, das Stahlwerke mit Windmühlen betreibt.
Warum nicht? Weil es nicht funktioniert.
Es gibt auch kein Land auf der Welt, das Atomkraftwerke verbietet
und voller Freude die Kühltürme in die Luft sprengt.
Warum nicht? Weil es gefährlich und dumm ist.
Die USA planen derzeit 200 neue hochmoderne Atomreaktoren,
während sich bei uns das Castor-Transportmilieu
zum Atomkraft-Nein-Danke-Picknick bei kontrollierten Sprengungen trifft.
Das ist verrückt.
Wer im neuen Zeitalter der Raumfahrt aus dem All auf Deutschland blickt,
muss ein Land im brodelnden Selbsthass sehen.
Es gibt auch kein Land auf der Welt, das die modernsten und saubersten Kohlekraftwerke,
die je gebaut wurden, nach ein paar Jahren erst vom Netz nimmt
und dann, Sie ahnen es, in die Luft jagt.
Warum gibt es das nicht?
Weil es vollkommen geisteskrank ist und ein Verbrechen am Bürger.
Das Kraftwerk Moorburg, das Sie hier sehen,
konnte die ganze Stadt Hamburg mit Strom versorgen.
Nun ist es kaputt.
Der Deal, den unsere politische Elite uns anbietet, lautet,
wir bekommen Zerstörungswut und Rückschritt, aber wenn wir brav mitmachen,
dann dürfen wir uns dabei moralisch überlegen fühlen.
Die Reste unserer Bundesregierung sagen das ganz offiziell.
Sie wollen um die Welt fahren und andere Milliarden Völker,
Inder und Chinesen, darüber belehren, wie sie am deutschen Wesen genesen sollen.
Hier ist der grüne Wirtschaftsminister Robert Habeck.
Und wenn Europa und Deutschland einknicken,
wie soll ich dann nach Indien oder nach China oder nach Brasilien fahren
und sagen, macht mal schneller, baut mal nicht so viele Kohlekraftwerke
und seht mal zu, dass ihr euren Verkehr dekarbonisiert.
Wenn die sagen, du hast gut reden, euer BIP ist noch immer,
oder pro Kopfeinkommen, ist noch immer 10, 20, 30 mal höher als unseres
und ihr kriegt es nicht hin und wir sollen es liefern,
das wird nicht funktionieren.
Robert Habeck sagt es vollkommen offen.
Er möchte nach China, Indien und Brasilien fahren
und den Menschen dort vorschreiben, was für Kraftwerke sie bauen dürfen,
welche Autos sie fahren sollen.
Macht mal schneller, möchte er Brasilianern, Indern und Chinesen sagen.
Ist das nicht rassistisch?
Zumindest, meine Damen und Herren, ist das deutscher grüner Größenwahn.
Die Welt ist fassungslos über das entkoppelte, abgehängte Deutschland.
An einem ganz einfachen Vergleich möchte ich Ihnen zeigen,
wie abgehängt Deutschland inzwischen ist.
Wie sehr dieses Land von verrückten grünen Ideologen
und ihren medialen Vollstreckern in die Umnachtung des Untergangs getrieben worden ist.
Es geht darum, worauf wir als Land, als politische Gesellschaft stolz sind.
Wir waren mal stolz auf alles, was wir gebaut haben.
Nun sollen wir stolz sein auf alles, was wir zerstören und verbieten.
Zunächst einmal ähneln sich die Bilder, zwischen denen nur wenige Tage liegen.
Beide Bilder zeigen moderne Technik und beeindruckende Ingenieurskunst,
zu der nicht viele Menschen und Nationen fähig sind.
Links sehen Sie den Schornstein eben jenes 3 Milliarden Euro teuren Kohlekraftwerks
in Hamburg-Morburg, das vor gerade mal neun Jahren eingeweiht wurde,
übrigens vom damaligen Hamburger Bürgermeister Olaf Scholz.
Ohne Morburg funktioniert Hamburg nicht,
sagte der Vattenfall-Chef vor nicht einmal einem Jahrzehnt bei der Eröffnung.
Wir mögen in der allmächtigen Klimaideologie der vergangenen Jahre
unsere Zuneigung zu solchen technischen Meisterwerken verloren haben,
aber übersetzt bedeutet so ein Kraftwerk ganz einfach,
dass die Brutkästen auf der Frühchenstation immer Strom haben,
das Licht immer funktioniert, wenn es früh dunkel wird
und bei Airbus und Arubis die Anlagen laufen.
Rechts sehen Sie das Starship von SpaceX,
das schwerste Objekt, das jemals die Erdanziehungskraft überwunden hat
und von unserer Erde abgehoben ist.
Das Starship hat die Schubleistung von, Achtung,
66 Flugzeugen vom Typ Boeing 747 mit ihren jeweils vier Triebwerken.
Elon Musk hat diese Rakete, die die Menschheit in nicht allzu ferner Zukunft
zum Mars tragen wird, ohne Steuergelder und ohne Subventionen gebaut.
Links sehen Sie Abriss und Technologiefeindlichkeit,
rechts sehen Sie Aufbruch und Entdeckergeist.
Links den starken Elon, rechts den schwachen Olaf.
Links geht es in den Schlamm, rechts geht es zu den Sternen.
Links sehen Sie die Ideologie der Zerstörung,
rechts sehen Sie den Geist der unbegrenzten Möglichkeiten.
Links sehen Sie Niedergang, rechts sehen Sie Wachstum.
Links Abstieg, rechts Aufstieg.
Dieser Flug ins All wurde in HD live zum Boden übertragen
über die Satelliten von Starlink, die Elon Musk seit Jahren ins All schickt.
Dieses Internet am Himmel durfte ich neulich auf einer USA-Reise
an Bord eines Flugzeugs ausprobieren.
Und ich kann Ihnen berichten, in den USA ist das Internet in der Luft
schneller als bei uns in Deutschland am Boden.
Der Empfang bei Videokonferenzen ist dort besser, stabiler und klarer,
wenn Sie mit rund 1000 kmh auf 40.000 Fuß fliegen,
als wenn Sie in Deutschland auf der Autobahn oder gar in einem Zug mit dem Handy telefonieren.
Als Ihr Amerika-Reisender und Korrespondent muss ich Ihnen leider diese Botschaft überbringen.
Die meisten Menschen in Deutschland machen sich noch gar keine Vorstellung davon,
wie abgehängt wir sind.
Um uns herum auf der ganzen Welt bricht ein neues Zeitalter an.
Nur wir verharren in der nicht enden wollenden Epoche der gründeutschen Selbstgerechtigkeit.
Von allem, was wir uns politisch in Deutschland gegenseitig einreden,
stimmt das exakte Gegenteil.
Niemand wartet auf uns.
Niemand folgt uns.
Die Welt lacht über uns.
In unseren abgewirtschafteten Schulen, in denen unzählige Schüler kein Deutsch mehr sprechen,
redet man unseren Kindern allen Ernstes ein, Elon Musk wäre ein Rassist.
Während junge Ingenieure auf der ganzen Welt davon träumen,
für diesen Entdecker der Zukunft und übrigens Beschützer der Meinungsfreiheit arbeiten zu dürfen.
Elon Musks Erfinder, seine Entwickler und Ingenieure,
bauen längst schon die Autos, die künstliche Intelligenz und die Batterien,
an denen unsere Autokonzerne scheitern.
Während wir an unseren Universitäten Gender Studies subventionieren,
aber Nuklearforschung verbieten.
Im Wahlkampf werden Sie nun immer wieder diesen Satz hören.
Wir sind ein starkes Land.
Und natürlich sind wir das.
Natürlich sind wir ein starkes Land.
Aber stark sind ja nicht die Alpen.
Stark ist nicht die Nordsee.
Stark sind nicht die alten Alleen in Mecklenburg-Vorpommern.
Stark, das sind die Menschen, wenn man sie machen lässt.
Aber man lässt sie längst nicht mehr machen.
Man vertreibt sie.
100 Milliarden Euro flüchten Jahr für Jahr aus Deutschland,
während die Ärmsten und Radikalsten zu uns flüchten.
Wir sind eben kein starkes Land mehr,
wenn die Analphabeten kommen und die Erfinder gehen.
Die USA erfinden die größten Raketen,
in Deutschland erfinden wir die längsten Worte.
Das Lieferketten-Sorgfaltpflichtengesetz hat 36 Buchstaben
und richtet nichts als Schaden an.
Noch Bundeskanzler Olaf Scholz wollte es abschaffen,
aber nicht einmal das ist ihm noch gelungen.
Seine Regierung wurde abgeschafft, bevor er das Gesetz abschaffen konnte.
Die Menschheit macht sich auf den Weg zum Maß.
In Deutschland machen wir uns auf den Weg zum Einwohnermeldeamt,
weil man so gut wie keinen Behördengang digital erledigen kann.
Abbau von Bürokratie heißt in Deutschland Bürokratieentlastungsgesetz.
Ein Wort mit 27 Buchstaben und das Gesetz hat 173 Seiten.
Und kein einziger Mensch im Land versteht,
was durch dieses Gesetz leichter oder effizienter geworden sein soll.
Für Bürokraten bedeutet der Prozess alles und das Ergebnis nichts.
Und das sind die Menschen, die inzwischen in Deutschland herrschen.
Auf einen Cappuccino mit mehr als 75% Kuhmilchanteil zahlen wir 7% Mehrwertsteuer.
Auf einen Cappuccino mit Hafermilch zahlen wir 19% Mehrwertsteuer.
Auf Saft zahlen wir 19%. Auf Smoothies 7%.
Auf stilles Wasser 7%. Auf Sprudelwasser 19%.
Kein Mensch im Land versteht das.
Kein Mensch findet das sinnvoll oder nachvollziehbar.
Und trotzdem schaffen wir es nicht, das zu ändern.
Wir kriegen nicht mehr umgesetzt oder gebaut oder abgeschafft,
was wir mit überwältigender Mehrheit umsetzen, bauen oder abschaffen wollen.
Das ist die deutsche Krise.
In einem spektakulären und bedrückenden Beitrag in der FAZ
schreibt Prof. Hans-Werner Sinn, der noch immer Klugheit mit Furchtlosigkeit vor den Fakten verbindet,
folgende Sätze über die grüne Wirtschaftspolitik der letzten anderthalb Jahrzehnte.
In Deutschland hat es eine Revolution von oben gegeben,
nur dass viele Leute es noch nicht gemerkt haben.
Eine Revolution ist dadurch gekennzeichnet, dass man erst das Vorhandene zerstört,
um auf den Ruinen der alten Welt eine neue aufzubauen.
Zum Zerstören sind die Revolutionäre gut, beim Wiederaufbau leider weniger.
Die Innovationsbudgets von fünf Firmen im Silicon Valley –
Meta, Apple, Amazon, Microsoft, Google –
diese Innovationsbudgets sind doppelt so hoch
wie alle öffentlichen Investitionen für Innovationen in der gesamten EU.
7,5 Millionen Menschen an der amerikanischen Westküste, in eben jenem Silicon Valley,
haben mehr Wert von Tech-Unternehmen geschaffen als alle EU-Bürger zusammen.
Gleichzeitig verbieten wir mit dem Verbrenner unsere wertvollste Industrie.
Das Wachstumswunder der USA beruht auf einem einfachen Konzept.
Von allem, was man sich in Deutschland seit Jahren rührselig erzählt,
macht man in den USA das exakte Gegenteil.
Die Produktivität im Öl- und Gassektor wächst zum ersten Mal schneller dort als in der Tech-Industrie.
Amerika verbrennt in Rekordzeit, was wir über Jahre mühsam einzusparen versuchen,
indem wir Menschen ihre Heizungen verbieten.
In den USA soll Elon Musk nun ein Projekt verfolgen, das nichts anderes sein wird
als eine popkulturelle Revolution, die größte Befreiungsbewegung seit Hip-Hop,
die Entfesselung des Menschen aus den Fängen eines Staates,
der nur noch als Selbstzweck und zum eigenen Nutzen existiert.
Was Elon Musk in die Luft sprengen soll, sind nicht hochmoderne Kraftwerke,
das sind Bürokratie und Umverteilung. Die Vision ist so simpel wie zwingend.
Menschen sollen ihre Steuererklärung verstehen.
Und sie sollen nicht mehr gezwungen werden, für einen Staatsapparat zu bezahlen,
der ihr Leben nur noch komplizierter und beschwerlicher macht.
Vor allem aber sollen sie nicht mehr gezwungen werden, mit ihrem Steuergeld
ein linkes Milieu aus Universitäten, NGOs, Thinktanks, Medien, überflüssigen Behörden,
ideologischen Personalabteilungen, Kulturinstitutionen zu finanzieren,
ein Milieu, das sie verachtet und umerziehen will.
Dieser politisch-zivilgesellschaftliche Steuergeldkomplex der Agitation,
der existiert auch hier in Deutschland, finanziert mit Milliarden Euro,
die wir erarbeiten, um den Menschen ein schönes Leben zu finanzieren,
die unser Leben hassen. Den Kampf gegen uns finanzieren wir selbst.
Wir werden dazu gezwungen. Das ist es, was Elon Musk beenden soll in den USA.
Und das ist der wahre Grund, warum Linke ihn so sehr verachten.
Linke haben ein feines Gespür, sie verstehen intuitiv, dass man alles,
was sie sich mit ihrem Marsch durch die Institutionen aufgebaut haben,
innerhalb weniger Jahre zerstören kann.
Und nichts fürchten diese Leute mehr, als dass diese Freiheitsbewegung von den USA
auch nach Deutschland schwappt. Es geht um ihre Macht und ihre Lebensgrundlage.
Dieses ganze Milieu kann nichts, beherrscht nichts, was ihnen jemals
ein vergleichbar bequemes Leben mit so viel Macht, Ansehen und Wohlstand verschaffen würde,
wie ein nahezu grenzenloser Zugang zu Steuergeld,
natürlich stets getarnt als Kampf für Vielfalt und Demokratie.
Nichts ist für diese Leute gefährlicher, als wenn Selbstbefreiung von der Allmacht des Staates
zur Popkultur wird, cool wird, wie in den 60er Jahren.
Nur diesmal eben nicht von links, sondern von rechts.
Nichts fürchten diese Ideologen mehr, als die Freude an der Freiheit.
Ich mache Ihnen hier und heute eine Prophezeiung, von der ich absolut überzeugt bin,
auch wenn sie abgefahren und futuristisch klingt.
Man versteht an dieser Prophezeiung, wie weit abgehängt unser Land ist.
Also, 2028 finden die Olympischen Sommerspiele in Los Angeles statt.
Und hier ist, ich sage es Ihnen hier und heute, was passieren wird.
US-Präsident Donald Trump wird diese Olympischen Spiele 2028 eröffnen.
Aber nicht in Los Angeles, nicht einmal auf dem Planeten Erde.
Donald Trump wird auf dem Mond stehen. Ja, er selbst wird auf dem Mond stehen.
Eine Rakete von Elon Musk, die Sie hier schon sehen können, wird den US-Präsidenten hochgebracht haben.
Trump wird die Flagge mit den Olympischen Ringen neben die US-Flagge in den Mondboden stecken.
Er wird einen Football werfen, den dann ein Athlet auf dem Planeten Erde auffangen wird.
All das werden wir in höchster Auflösung und bester Qualität am Fernseher live mitverfolgen.
Es wird atemberaubend sein. Auf der ganzen Welt hat bereits begonnen,
was in Deutschland noch lange wie Science-Fiction klingen wird.
Wir werden abgehängt. Und zwar in Lichtgeschwindigkeit.
Mir jetzt zugeschaltet ist mein großartiger Kollege Emanuel Böminghaus,
der für uns bei NEWS die Lage der Wirtschaft verfolgt.
Er wird unter dem Titel Böminghaus berichtet, erklärt Emanuel jeden Tag auf NEWS.de,
den Niedergang vor unseren Augen.
Wenn Sie wissen wollen, was in der Wirtschaft gerade wirklich passiert,
dann sollten Sie Emanuel Böminghaus folgen.
Bei uns auf NEWS, auf Twitter, überall, wo man ihm folgen kann.
Emanuel, herzlich willkommen bei Achtung Reichelt.
Herzlich willkommen, Herr Erköpf. Vielen Dank.
Ein zentraler Satz. Die Lage ist noch schlimmer als die Stimmung.
Woran erkennt man das?
Man erkennt das dadurch, dass man zurzeit sehr, sehr viele negative Nachrichten hat.
Und dass wir eine Fülle von Ankündigungen haben, von Stellenstreichungen.
Und dass wir eine Häufung von Großinsolvenzen haben, die wir bis dato noch nicht hatten.
Und dass im Allgemeinen sehr viel Personal mittlerweile angekündigt wird, abzubauen.
Und das ist natürlich ein Indiz dafür, dass es überall nicht mehr läuft.
Und dann haben wir natürlich auch eine Menge von Umfragen mittlerweile.
Die IHK war die letzte Umfrage, dann gibt es ja den Datenmittelstandsindex.
Und das lässt alles darauf schließen, dass es immer weiter runter geht zurzeit.
Und dass eben Aufschwung oder dass es sich um eine temporäre Krise handelt, dass das nicht stimmt.
Wir befinden uns, das ist offenkundig für jeden, der es beobachtet,
denn du beobachtest es jeden Tag, in einer strukturellen Rezession.
Es sind keine äußeren Faktoren, die sich möglicherweise ändern.
Diese Rezession ist strukturell, sie ist hausgemacht.
Hochinteressanter Artikel von Professor Hans-Werner Sinn in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
mit dem Titel Wir Geisterfahrer.
Und der berichtet dort vor allem über den, man muss es so sagen, Irrsinn der Energiepolitik in den letzten Jahren.
Also Atomausstieg, Kohleausstieg, Gasausstieg, Ausstieg aus der Ölheizung,
Ausstieg aus allem, was dieses Land de facto reich gemacht hat.
Für unsere Zuschauer, was passiert da gerade durch diese Auflösung der deutschen Energieinfrastruktur?
Welche Auswirkungen hat das auf unser Land, auf unsere Industrie, auf unsere Wirtschaft, auf unser Leben?
Also erstmal muss man feststellen, dass wir in Europa glücklicherweise ja noch eine sehr umfassende Industrie haben.
Wir haben ja die Situation beispielsweise in Frankreich, dass dort die Industrie aus meiner Sicht
und aus der Sicht vieler Fachleute eben nicht mehr ganz so ausreichend ist.
Und diese Industrie ist natürlich Energieverbraucher oder Großenergieverbraucher.
Und wenn man sich jetzt eben diese Kostenstrukturen dieser Industrie anschaut und man nimmt da Beispiele raus,
also Unternehmen raus, stellt man fest, dass eben diese Kostenblöcke immens gestiegen sind
und dass man eben jetzt nicht mehr weiß, wo man dieses ganze Geld einsparen soll,
um dann wieder wettbewerbsfähig zu sein.
Das heißt, ich habe am Ende ein Produkt, das sich aus verschiedensten Kosten zusammensetzt
und ich weiß nicht mehr, wie ich das Produkt so günstig kriege, dass ich überhaupt noch eine Chance auf dem Weltmarkt habe.
Das haben wir einmal bei der Chemie, das haben wir beim Automotive, das haben wir beim Maschinenbau.
Und da ist eben vor allem ein Kostentreiber die Energie.
Wenn man dir auf Social Media folgt, aber auch bei uns auf News.de,
dann ist besonders beeindruckend, aber auch eben besonders bedrückend,
die Frequenz, die Taktzahl, mit der du Pleiten und Zusammenbruch von Unternehmen vermeldest,
die manche Menschen, viele Menschen in Deutschland vielleicht gar nicht kennen werden,
aber die eben ja doch zum Gewebe der deutschen Wirtschaft gehören.
Was passiert da gerade vor unseren Augen? Was bricht da gerade weg und zusammen?
Naja, also es ist so, dass wir, also ich habe ja mal vor zwei Jahren begonnen
und da hatte ich tatsächlich so ein paar Tage oder in der Woche auch mal Schwierigkeiten,
Meldungen zu definieren, was ist wirklich interessant.
Diese Schwierigkeiten habe ich heute nicht mehr.
Es geht ja im Wesentlichen um Meldungen, die Stellenentlassungen, die Schließungen, die Werksverlagerungen und ähnliches.
Das liegt daran, dass man vor anderthalb, zwei Jahren noch gehofft hat,
dass sich die Situation irgendwie verbessert, aber die Situation hat sich nicht verbessert.
Es liegt auch daran, dass es von der Politik, gerade auch von Wirtschaftsminister Robert Habeck,
diverse Ankündigungen gab, dass beispielsweise Energiekosten gesenkt werden sollen,
dass Netzentgelte gesenkt werden sollen und das hat alles nicht stattgefunden.
Und dann ist halt irgendwann so, dass der Druck bei solchen Unternehmen immer weiter wächst
und jetzt ist es eben so, dass der Druck entlassen wird.
Also man reagiert jetzt und sagt, wir können so nicht weitermachen,
weil sonst sehen wir im Zweifel irgendwann das Ende.
Und jetzt reagieren viele Unternehmen oder ganz, ganz viele Unternehmen in der Breite.
Und das führt dazu, dass man tatsächlich, wenn man mir folgt, auch teilweise ein bisschen stärkere Nerven braucht mittlerweile,
weil die Nachrichten sich so sehr häufen von Insolvenzen, von Verlagerungen, von Schließungen.
Was natürlich mich immer sehr bedrückt und auch sehr traurig ist,
wir haben jetzt auch sehr viele Traditionsbetriebe, die schließen.
Also wir haben Betriebe, die sind 100 Jahre alt, 120 Jahre alt.
Das sind hohe Energieverbraucher, die eben jetzt sagen, es geht nicht mehr.
Die fest daran geglaubt haben, dass sich in der Energiepolitik was tut,
aber es hat sich nichts getan und die jetzt eben dann Insolvenz anmelden müssen.
Und das bedrückt mich natürlich auch sehr.
Aber Tatsache ist, wenn man jetzt in den letzten zwei Tagen in die Meldung reinschaut,
wir haben alleine in den letzten zwei Tagen 6.000, 7.000 Arbeitsplätze verloren.
Wir hatten zwei Insolvenzen, die größerer Natur und wir haben Haushaltssperren,
habe ich wahrgenommen, vier oder fünf aus verschiedenen Kommunen und Städten,
die sich angekündigt haben. Das sind nur zwei Tage, das war früher mal eine Woche.
Wenn man sich jetzt diesen Artikel von Hans-Werner Sinn noch einmal durchliest,
dann gibt es da ja sozusagen ein ganzes Potpourri von eigentlich Horrormeldungen.
Es gibt die Deindustrialisierung, du hast es bereits genannt, im Bereich Automobilindustrie,
begleitet vom Verbrennerverbot, begleitet von flotten Werten,
die eigentlich nicht einzuhalten sind beim ganzen Thema CO2-Ausstoß.
Es gibt die deutsche Chemieindustrie, die massiv den Energiepreisen leitet.
Es gibt den deutschen Maschinenbau. Es gibt diese sagenhaft hohen Energiepreise,
die mit zu den höchsten Energiepreisen für die Industrie auf der Welt gehören.
Teurer ist es nirgendwo. Gibt es, das ist ja die Frage, die sich sehr viele Menschen stellen
und von der man ja wünschte, man könnte sie positiv beantworten.
Gibt es einen absehbaren Ausweg aus dieser Krise? Wird nächstes Jahr wieder alles besser?
Müssen wir nur wählen und dann ist die Stimmung wieder besser?
Müssen wir uns nur unterhaken oder was steht uns bevor?
Nein, also es gibt tatsächlich jetzt keinen Ausweg mehr aus der Krise.
Es gibt ja nicht nur den Hans-Werner Sinn, der diese Tage gewarnt hat,
sondern es gibt ja auch den Geschäftsführer oder den Vorstand von Roland Berger,
der ja Gleiches berichtet, dass eben, wenn sich jetzt nichts ändert,
dass ein Horrorszenario, er spricht ganz offen von Horrorszenario, sich entwickelt
und dass wir dann tatsächlich in breiten Bevölkerungsschichten Armut erleiden werden.
Und das liegt daran, es gibt einfache Marktgesetze.
Wir können das an dem Auto nochmal festmachen.
Wir können drei Autos nebeneinander stellen, das ist ja eine simple Geschichte.
Es ist ja manchmal die Frage, warum versteht das Berlin nicht?
Also wir haben drei Autos, die drei Autos, das eine kommt aus China,
das nächste kommt aus Amerika und das andere kommt aus Deutschland.
Und wenn jetzt eben das deutsche Auto signifikant teurer ist,
aber nur noch ein bisschen besser oder gleich gut ist,
dann werden sie dieses Auto nicht verkaufen.
Das heißt also, wenn wir das von Produkten her denken,
sind unsere Produkte zu teuer geworden.
Und das liegt zum einen an den Energiekosten.
Sie haben auch anfänglich gesagt, wir haben zu hohe Abgaben und so weiter und so fort.
Und wir brauchen im Prinzip einen Rückbau des Sozialstaates,
weil der Sozialstaat und weil die Abgaben und die Energiekosten alles so teuer machen,
dass unsere Produkte mittlerweile nicht mehr wettbewerbsfähig sind.
Vorher war das wettbewerbsfähig, das lag aber daran,
dass wir technologisch führend waren in vielen Bereichen.
Und diese technologische Führerschaft ist jetzt eben von den Chinesen
in weiten Bereichen aufgeholt worden.
Und neue Produkte beispielsweise wie KI oder dieser ganze Tech-Bereich,
der findet nicht bei uns statt, der findet nur in Amerika statt.
Das heißt, wir sind wie in so einer Umklammerung.
Und die Umklammerung wird sich ja nicht lösen.
Das Einzige, was das lösen könnte, wäre, dass wir bitten,
China ein bisschen langsamer zu machen oder dass wir die USA bitten,
gibt uns doch mal bitte ein Tech-Unternehmen oder Ähnliches.
Oder lasst uns doch mal eine Chance, auch mal was zu entwickeln.
Das ist aber nicht Markt, sondern der Markt ist einfach knallhart.
Der ist auch nicht gerecht, der ist auch nicht moralisch,
sondern wir leben in einem Markt, der sich eben bildet.
Und der Markt ist jetzt auf Seiten von China und den USA.
Und insofern bin ich da sehr pessimistisch, was die Zukunft angeht.
Gibt es beim Thema Energiepreise noch irgendeine Chance auf Umkehr?
Die Atomkraftwerke sind abgeschaltet, das Gas fließt nicht mehr,
deutsches Gas wird man wohl kaum erschließen.
Noch einmal, Deutschland hat in der Industrie fast die teuersten Strom- und Energiepreise der Welt.
Gibt es dort noch eine Hoffnung für die deutsche Industrie,
dass dieses Preisniveau und damit die Produktionskosten
in absehbarer Zeit durch politische Maßnahmen zum Beispiel sinken könnten?
Nein, aber es gibt natürlich Möglichkeiten von radikalen Veränderungen,
die man dann denken muss.
Und ein Beispiel wäre zum Beispiel, dass man die gesamte Entwicklungshilfe streicht,
bis auf globale Notfälle, sage ich immer.
Also auf eine Milliarde, zwei Milliarden, wenn jetzt irgendwo ein Erdbeben ist oder Ähnliches.
Und dieses ganze Geld dann nimmt und den Strompreis subventioniert,
um wieder wettbewerbsfähig zu sein. Das ist das eine.
Das andere ist, wir werden wahrscheinlich auch nicht umherkommen,
mit unseren Nachbarn zu reden.
Vielleicht brauchen wir am Ende tatsächlich eine französische Initiative,
dass die uns über ihre Atomkraftwerke mehr Energie liefern,
weil wir das einfach nicht mehr kostengünstig hinbekommen.
Aber zurzeit ist es so, dass wir ja sehen, dass die Energiepreise zwar jetzt ein bisschen gesunken sind,
aber wenn man sich damit tief beschäftigt, dann werden sie natürlich weiter steigen.
Wenn du von der deutsch-französischen Atominitiative sprichst, musst du selber schon lachen.
Hält der Rest der Welt uns für verrückt?
Also ich würde nicht sagen, dass der Rest der Welt uns für verrückt hält,
sondern ich glaube, jeder, der sich sozusagen damit auseinandersetzt und mit beschäftigt,
der schüttelt den Kopf und kann es nicht verstehen.
Natürlich sind da viele dabei, die sagen, die sind wirklich verrückt,
aber es sind auch viele dabei, die sagen, naja, die haben so ein höheres Ziel,
die wollen irgendwie die Welt retten und wir sehen jetzt alle, dass das halt nicht funktioniert.
Und jetzt gehen sie ihrem Untergang entgegen.
Das muss ja nicht unbedingt verrückt für manche sein.
Das kann ja auch sein, ja gut, das ist halt dann die Folge daraus.
Aber für so jemanden, der nach vorne kommen will, wie ich als Unternehmer, ist das schon ziemlich verrückt, ja.
Manuel Böhminghaus, wir freuen uns alle sehr, dass du bei uns bist, dass du bei news bist,
dass du bei Achtung Reichelt bist und dass wir von deinen großartigen Einschätzungen und Analysen profitieren.
Herzlichen Dank.
Vielen Dank, ja, Dankeschön.
Das war Achtung Reichelt, der härteste Gegner von Scheinheiligkeit, Propaganda und Heuchelei in der Politik.
Vergessen Sie nicht, dieses Video zu teilen und vor allem entschuldigen Sie sich niemals für das, was Sie sind
oder woran Sie glauben und haben Sie keine Angst, Sie sind nicht allein mit Ihrer Meinung.