#11 - Militär des Jahres 2024

Österreichs Bundesheer
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1 Videoaufrufe·21.11.2024
Sonderepisode: Am 13. November 2024 wurden die Awards „Militär des Jahres 2024“ verliehen. In dieser Folge trifft Marcel Taschwer die Preisträger Gefreiten Nico Eichinger („Grundwehrdiener des Jahres“), Oberstabswachtmeister Dominik Friedinger („Soldat des Jahres“) und Major Christoph Hinterlechner von der „Einheit des Jahres“ zum Gespräch.Euch hat diese Folge gefallen? Dann folgt uns und lasst eine positive Bewertung da. Für Feedback, Fragen oder Ideen zu neuen Folgen schreibt uns eine Mail an [email protected] wollt keine Bundesheer-News verpassen? Dann schaut vorbei auf bundesheer.at oder folgt uns auf Instagram, Facebook, TikTok und YouTube.
Als ich meinen Namen gehört habe, ist mir der Puls auf 300 gestiegen.
Der Soldat muss körperlich leistungsfähig sein, muss eine gewisse Belastungsresilienz haben,
um dann eben in Extremsituationen zu performen.
Bleibt da dabei, weil die Möglichkeiten sind unendlich.
Wir sind gemeinsam unzerstörbar.
Definitiv die Kameradschaft. Das ist so etwas, das erlebt man einfach nirgends anders.
Ja, weil man kriegt halt im Leben wenig geschenkt.
Man hat es die ganze Woche durch, bis man es dann schafft.
Und dann am Freitag im Bus sitzt und sich einfach denkt, geil, das war es wieder.
So war zwar nicht der Wortlaut, aber für meine heutigen Gäste hat es sich wahrscheinlich genau so angefühlt,
als sie letzte Woche die Auszeichnungen in den unterschiedlichen Kategorien
zum Militär des Jahres 2024 erhalten haben.
Und damit hallo und herzlich willkommen beim Bundesheer-Podcast Heer gehört.
Mein Name ist Marcel Taschwer und ich freue mich, dass ihr auch heute wieder dabei seid und zuhört.
Wir befinden uns an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns
und sprechen mit den Awardgewinnern des Militär des Jahres vom österreichischen Bundesheer.
Und dazu begrüße ich an meiner Seite Grundwehrdiener des Jahres, Gefreiter Niko Eichinger,
Soldat des Jahres, Oberstabswachtmeister Dominik Friedinger und Major Christoph Hinterlechner
als Vertreter der Einheit des Jahres.
Ja, Gentlemen, zunächst mal einen herzlichen Glückwunsch zu diesen Auszeichnungen.
Und ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll, weil ich hier in strahlende Gesichter blicke.
Ihr habt die Auszeichnung letzte Woche bekommen unter lautstarken Applaus eurer Kameraden.
Aber was bedeutet eigentlich die Ehrung für euch und wie waren so die Rückmeldungen über das Wochenende?
Christoph, wir starten mal bei dir.
Die Rückmeldungen waren sensationell.
Von Kameraden, also direkt aus dem Bundesheer, sind unglaublich viele Glückwünsche gekommen.
Wirklich sehr, sehr tiefgehende Glückwünsche teilweise.
Und von meinen Freunden, Familie, also mein Handy hat sich mehrfach überschlagen.
Und auch von meinen Mitarbeitern, die bei mir in der Einheit des Jahres da waren,
hat auch eigentlich jeder selber schon lachen müssen, weil keiner glaubt hat, dass das so einen Anklang findet.
War echt sensationell.
Dominik, wie war das bei dir?
Als erstes noch zur Verleihung.
Als ich meinen Namen gehört habe, ist mir mal der Puls auf 300 gestiegen.
Und die Kameraden, die von uns aus Ried mit waren,
vom Patronskommandanten angefangen, über die Kompaniekommandanten, Spieß-Kommando-Gruppenkommandanten,
verschiedenste Gruppenkommandanten, mit denen ich schon jahrelang zusammengearbeitet habe,
die haben gejubelt und das ist einfach, das war so ein schöner Moment.
Und ich habe wirklich mal das Wochenende gebraucht, nur dass ich realisiere,
oder dass ich mal verstehe, was da jetzt eigentlich passiert ist.
Nico bei dir, Grundwehrdiener des Jahres.
Ja, bei mir war das ziemlich ähnlich. Es hat nicht lange gedauert, bis so die ersten Nachrichten gekommen sind.
Wo Familie, Verwandte alles gesehen haben, Nachrichten, Fernsehen dann nach dem ORF.
Das war schon ein ziemlich cooles Gefühl.
Ich bleibe gleich bei dir, Nico. Du bist ja quasi der Rookie of the Year, also der Grundwehrdiener des Jahres 2024.
Du hast deinen Grundwehrdienst geleistet beim Panzergrenadierbataillon 13.
Und was hat dich dazu bewogen, Grundwehrdienst zu leisten?
Ja, mein Papa ist auch selber Bundesheer.
Es hat mich aber immer schon ein wenig an Bezugspunkte zum Militär gehabt.
Und natürlich auch von Geschichten von vielen Bekannten.
Erfahren, dass es einfach eine klasse Geschichte ist.
Und da war einfach immer schon ein gewisses Grundinteresse da.
Jetzt habe ich einfach durch ein paar Gespräche herausgefunden, dass ich einfach zur KP 13 will.
Sprich die Karabiner Panzergrenadierbataillon 13.
Weil da einfach viel Abwechslung ist.
Viel auf Leistung geschaut wird.
Weil es einfach genau das meine ist.
Und dann habe ich auch schon vor dem Bundesheer die Ereignis-Tests gemacht für das Bundesheer.
Und dann sozusagen als Person im Ausbildungsdienst eingerückt.
Und bin dann nicht enttäuscht worden, wie ich dann gekommen bin.
Was waren so deine Tätigkeiten während des Grundwehrdienstes?
Ich bin ausgebildeter Richtschütze am Schützenband Solan.
Natürlich angefangen mit BRK 1, BR 1.
Und dann ist es gleich am Richtschüssenkurs gegangen.
Und war dann die letzten 5 Monate eingesetzt als Richtschütze.
Was war rückblickend betrachtet so das Highlight, wo du sagen würdest,
das hat vielleicht auch dazu beigetragen, dich dann schlussendlich verpflichten zu lassen?
Definitiv die Kameradschaft.
Das ist sowas, das erlebt man einfach nirgends anders.
In irgendeiner Firma, Schule, studieren.
Weiß ich nicht.
Das ist einfach einzigartig.
Wenn du so viele Leute hast, die einfach denselben Gedanken haben wie du selbst.
Ja, Nico ist einer von vielen, die sich verpflichtet haben lassen
und eine Karriere beim Heer eingeschlagen haben.
Und das bringt mich schon zu dir, Dominik.
Glückwunsch zum Soldat des Jahres.
Und bei dir steht in der Laudatio hohe Professionalität in der Ausbildung,
hoher Leistungswille und permanente Personalwerbung.
Woher kommt denn deine Motivation?
Ja, es ist einfach das Vertrauen von den Vorgesetzten,
das Vertrauen untereinander, das Gefüge, die Kameradschaft.
Das ist einfach das, was uns arbeiten lässt.
Und ich freue mich, dass das einfach fruchtet.
Und relativ viele Junge sich dann entschließen, dass sie bei uns bleiben werden.
Wie hat sich denn deine Karriere beim Bundesheer gestaltet?
Meine Karriere beim Bundesheer?
Ich bin 2008 eingerückt und habe vorher eine Lehre als Metallbautechniker gemacht.
Und mir hat der Beruf super gefallen.
Aber dann beim Bundesheer, nach drei Monaten,
einfach diese Abwechslung beim Bundesheer.
Das ist das, was mir dann quasi gesagt hat,
bleib da dabei, weil die Möglichkeiten sind unendlich.
Alleine die Laufbaukurse, das Kursangebot,
man kann Kurse über Kurse machen,
diese Aufstiegsmöglichkeiten, das war einfach attraktiv.
Und auch quasi der Sport.
Der Sport ist da ein Motivationsschub extra,
weil wir einfach in der Dienstzeit die Möglichkeit für Sport haben.
Du hast den Sport bereits angesprochen,
da werden wir aber später noch darauf zu reden kommen.
Mich würde von dir noch interessieren,
weil es ja um deine Tätigkeit als Ausbilder geht
und auch als Motivator und tatsächlich als Recruiter sozusagen.
Was sind für dich wesentliche Eigenschaften,
bei denen du sagst, die sind wichtig,
um ein guter Ausbilder zu sein?
Ja, einmal Vorkämpfer sein.
Also das ist einmal ganz wichtig.
Und auch aber sozial sein.
Also man muss, man kann das nicht mehr pauschalisieren.
So eine ganze Lehrsäule und sagen,
hey, wie schaut es aus, hat jemand Interesse,
dass er beim Bundesheer bleibt?
Von dem bin ich weggegangen.
Ich suche jetzt immer diese Einzelgespräche
und versuche halt, dass ich dann wirklich auf die Leute eingehe
und das drumherum alles anschaue
und dann kann man quasi mit ihnen darüber sprechen,
was jetzt zu wem passt.
Weil wir haben ja beim Bundesheer so eine breite Palette
an Arbeitsmöglichkeiten.
Angefangen von den Kampfzügen,
bis über den Versorgungszug,
bis zur Küche.
Wir haben alles dabei.
Und das Vertrauen, was ich kriege von meinem Chef,
also vom Kameraden,
das lässt mich einfach daran arbeiten.
Du bist ja schon länger beim Heer,
du hast es ja gesagt, seit 2008.
Hat es aus deiner Sicht irgendwas gegeben,
was sich in der Ausbildung wesentlich verändert hat?
Wo du sagst, vielleicht vom Allgemeinen zum Individuellen,
dass man mehr auf Persönlichkeiten eingeht.
Aber gibt es für dich irgendwo eine wesentliche Veränderung,
wo du sagst, seit 2008 bis jetzt,
da hat sich das Bundesheer tatsächlich sehr weit entwickelt?
Ja, das war ein laufender Prozess.
Also von meiner Zeit, wo ich eingekommen bin,
bis jetzt, das sind wirklich Hausnummern dazwischen,
aber das Bundesheer ist dann mitgegangen.
Und jetzt merkt man es immer mehr und mehr,
dass das alles einfach ein bisschen mehr abgestimmt ist.
Auch wieder das Attraktivieren des Grundwehrdienstes etc.
Man geht auch schon im Großen auf einzelne Leute ein.
Weil z.B. nach der BA Kern können die Leute auch ein bisschen mitsprechen,
was für einen Weg sie gehen wollen.
Und das war früher nicht.
Früher war es so, man macht die und die Aufgabe,
und jetzt kriegt man die Möglichkeit,
dass man ein bisschen mitentscheidet,
was für einen Weg man geht.
Und das passt natürlich auch ganz gut.
Also es hat sich seit damals sicher einiges verändert.
Was aber schon damals eine Basis war, glaube ich, ist der Sport.
Und vielleicht haben sich da die sportlichen Anforderungen
seit 2008 oder auch in den letzten Jahren sehr gewandelt.
Und da schwankt jetzt mein Blick zu dir, Christoph.
Du bist als Vertreter der Einheit des Jahres da
und bist mit deinem Team des Lehrstabs für Körperausbildung ausgezeichnet worden.
Ihr seid an der Heeresunteroffiziersakademie tätig.
Was kann man sich unter eurem täglichen Dienst so vorstellen?
Was ist euer Aufgabenbereich?
Das ist einmal relativ leicht erklärt.
Wir sind zuständig für die Körperausbildung aller Kurse,
die die Heeresunteroffiziersakademie durchführt.
Das fängt an mit der Kaderanwärteausbildung 3,
quasi die zukünftigen Unteroffiziere,
geht weiter über die Kaderausbildung 4,
das sind die angehenden Stabsunteroffiziere,
und haben dann noch als Zusatzaufgabe,
also von den Hauptkurse, die Kaderanwärteausbildung 2 Jäger BOR,
also das ehemalige Vorbereitungssemester für die Militärakademie.
Und das sind eigentlich unsere Hauptkurse.
Zusätzlich dann die Grundverdiener, die wir da an der Heeresunteroffiziersakademie haben,
beziehungsweise dann noch Sonderkurse,
oder halt von der Anzahl her kleinere Kurse,
die Seminare für Lehrlingsausbildungsbegleitungen,
die Milizmodule, die wir ausbilden,
die Englischkurse, die bei uns an der Heeresunteroffiziersakademie durchgeführt werden.
Also die Bandbreite geht vom jungen Soldaten bis zum erfahrenen Unteroffizier,
über den Zivilisten, Grundverdiener, die komplette Palette.
Also für all jene Zuhörer, die sich jetzt fragen, was diese Palette mit beinhaltet,
ich kann euch erstens einmal den Podcast zur Heeresunteroffiziersakademie ans Herz legen.
Da gibt es bereits eine Folge.
Oder ihr schaut euch auf www.karriere.bundesheer.at an, was es alles für Möglichkeiten gibt.
Wir, Christoph, bleiben jetzt aber nochmal beim Sportlichen und bei der körperlichen Fitness.
Und da würde mich interessieren, ob du was wahrgenommen hast,
wie sich das in den letzten Jahren verändert hat,
also quasi die Anforderungen auch für den Soldaten, die körperlichen Voraussetzungen.
Die Grundanforderungen an die Soldaten sind seit jeher immer gleich geblieben.
Also der Soldat, ob er jetzt in der römischen Phalanx steht oder bei uns auf einem Kampfmatze Leopard agiert,
sind immer gleich geblieben.
Der Soldat muss körperlich leistungsfähig sein, muss eine gewisse Belastungsresilienz haben,
um dann eben in Extremsituationen zu performen.
Die Anforderungen dahingehend sind immer dieselben.
Was sich schon geändert hat, das ist das Klientel, das wir zum Trainieren haben.
Wir leben in einer relativ bewegungsarmen Gesellschaft.
Und jeder, der zum Militär kommt, hat zumindest schon mal 18 Jahre in dieser Bewegungsarmut mitverbracht.
Und es gibt relativ wenig Leute, die noch klassisch eine gesunde körperliche Basis haben.
Wir haben Extremen zwischen sehr sportlich und wenigstens sportlich.
Aber die breite Masse gibt es klassisch nicht mehr.
Und das ist jetzt unsere große Herausforderung.
Wir leben unter den gleichbleibenden Anforderungen des Gefechts als Soldat
und einer relativ diversen körperlichen Leistungsfähigkeit.
Und das ist eigentlich die große Herausforderung für mich und für meinen Lehrstab,
dass wir diese Schere möglichst schließen.
Und da fangen wir eben an mit den Leistungsschwächeren,
dass wir diese Belastungen körperlich und psychisch vertragen.
Wir bauen das dann auf, dass wir die allgemeine Fitness so weit als grün abgehakt einordnen können.
Und dann gehen wir in die richtigen militärischen, körperlichen Herausforderungen.
Und dort schauen wir, dass wir die Leute zu ihren individuellen Leistungsspitzen bringen.
Und wie habt ihr dann das Training angepasst oder verändert,
dass man jetzt auf solche Entwicklungen auch reagieren kann?
Genau, das ist die große Herausforderung.
Also diese Schere von teilweise Trainingsbeginnern bis hin zu Leipzig,
wo man die durchaus auch schon sehr gut unterwegs sind.
Dass wir diese Schere schließen und letztendlich alle über diese K.O.-Kriterien,
die das Soldat braucht im Sinne der körperlichen Leistungsfähigkeit,
dass wir da möglichst alle drüber bringen.
Das fängt eben in der Reihenfolge einmal mit der Verletzungsprävention an,
geht dann über die Basisfitness weiter und dann eben in die militärischen Anforderungen.
Das ist die große Krux.
Und das Ganze natürlich soll auch so funktionieren,
dass die Leute von sich aus die Lust am Sport oder an der Bewegung,
an der körperlichen Leistungsfähigkeit finden.
Weil dann brauchst du in Wirklichkeit als Trainer,
denen Leuten immer vernünftige Trainingspläne geben, anbieten.
Und wenn sie selber dann auch diese entgegenstreckte Hand annehmen,
dann ist das ein, ich würde sagen, ein sich selbst befruchtender Prozess.
Also du hast die Lust am Sport schon angesprochen
und ich sitze da mit drei sportlichen Gästen.
Der Blick wandert auch zum Nico.
Grundwehrdienst ist noch nicht so lange her.
Wie war das bei dir in der Kompanie mit körperlicher Fitness,
mit Zeit für Sport?
Und was für eine Rolle hat der Sport bei euch gespielt?
Ja grundsätzlich schon eine sehr große.
Also wir haben jede Woche Sport gehabt.
Mehrmals in der Woche natürlich.
Es waren Wochen dabei, wo wir oft im Kühlblumen waren.
Das ist natürlich nicht ausgegangen.
Aber man ist da auch natürlich sehr sportlich gefordert worden.
Und grundsätzlich ist es jetzt schon so,
dass relativ viel darauf geschaut wird,
dass einfach das Leistungsniveau angehoben wird.
Sport fördert ja auch die Kameradschaft und den Zusammenhalt,
den du bereits vorher angesprochen hast.
Ist das dann ein wesentlicher Faktor,
dass eben der Sport noch mehr die Leute zusammenbringt,
die sich teilweise aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten vielleicht kennen,
unterschiedliche Vorbildungen haben mit schulischer Ausbildung,
mit Lehre, mit Beruf?
Wie hast du das empfunden?
Ja das finde ich schon.
Gerade weil man einfach in der Kameradschaft
den inneren Schweinehund überwinden kann,
weil man einfach vor anderen anbissen wird quasi,
dass er weitermachen sollte, nicht aufgeben sollte.
Das bringt dann schon Führe.
Und das ist auch sehr, sehr wichtig,
dass man da einfach Leute hat, die was einfach an Pushen
und dazu bringen, dass er besser wird.
Einer der Pusher bist du, Dominik.
Bist du beim Sport jedes Mal mit dabei?
Genau, ja.
Eben als Vorkämpfer gehört das beim Sport auch dazu,
aber ich muss gerade ein bisschen schmunzeln.
Ich habe gerade ein bisschen so ein Flashback.
Und da habe ich dann auf der HUA gearbeitet
und wir schon geglaubt haben, dass wir sportlich weit vorne sind.
Und dann kommt der Vizeleitmant
und zeigt uns dann wirklich die Grenzen auf.
Also das waren schon Zeiten, da denkt man auch gern zurück.
Und da sieht man, dass der Sport schon immer
ein wesentlicher Bestandteil war.
Und darum muss ich jetzt einfach rein schmunzeln.
Also Sport vielleicht als eine Kameradschaft,
habt ihr beide vorher schon angesprochen,
eines der wesentlichen Sachen.
Wie ist es für dich als Ausbilder?
Wie schaffst du es dann aus diesen Individuen,
die bei dir in einer Gruppe, in einem Zug
jetzt schon mit drinnen sind,
tatsächlich eine Gruppe zu formen,
die dann auch zusammenhalten,
die gemeinsam Aufgaben bewältigen
und dann am Ende des Tages auch im Einsatz bestehen?
Also ich habe dabei gewisse Grundregeln.
Die erste Grundregel ist einmal absolutes Handyverbot.
Weil durch das Handyverbot werden die Leute wieder gezwungen,
dass sie sich miteinander unterhalten
und dass sie Gespräche führen.
Und genau das für eine Kameradschaft.
Man sieht es heutzutage leider viel zu oft,
dass einfach die Social Media-Welt,
ist nix Schlechtes, braucht man nicht reden,
aber einfach ist,
denke ich, in dieser Grundausbildung
mit Handyverbot etc.,
da wachsen die Leute dann wirklich zusammen.
Und das ist dann auch für längere Zeit.
Die sind dann auch nach dem Grundwehrdienst noch so,
dass sie sich melden und noch treffen,
weil das einfach zusammenschweißt.
Und natürlich ist es hart bei uns.
Also wir schenken den Grundwehrdiensten nichts,
körperlich nicht, die werden gefordert.
Und wenn sie dann gemeinsam jammern,
dann verbindet das auch wieder.
Also eine der Lösungsansätze ist einmal Handyverbot.
Christoph, du hast gerade die Hand gehoben.
Ich wollte gerade sagen, weil du gerade gesagt hast,
wir belasten die Leute, das machen wir auch.
Wir schauen, dass wir bei den Trainingseinheiten
natürlich möglichst attraktiv sind.
Nur wenn dann irgendwann einmal die Oberschenkelmuskulatur
das nicht mehr mehr attraktiv findet,
weil du bei der 100. Kniebeuge bist oder sonst irgendwas,
dann formt das einerseits natürlich den individuellen Durchhaltewillen
und kräftigt die Muskulatur, das sowieso.
Und ich bringe die Leute in körperliche Extremsituationen.
Also wenn ich Trainingseinheiten mache,
wo die Leute dann am Schluss z.B.
am Zaunfleisch rauskreuen,
dann mag das im Moment der Belastung
ein bisschen fürchterlich sein.
Aber da sind wir dann wieder.
Auf die Nacht, wenn sie dann in der Cafeteria sitzen
oder sie unterhalten im Zimmer,
dann sagen sie, ich hätte nie geglaubt,
dass ich heute diese Belastungen aushalte.
Und das sind aber dann diese Effekte,
von denen man dann tatsächlich zehrt,
wo man sagt, wir haben gemeinsam so irre Sachen gemacht,
die aber jetzt nicht nur irre im klassischen Sinn sind,
sondern auch schon zielgerichtet bewusste Belastungen sind
und auch zur richtigen Zeit gesetzt,
dass die dann echt was mitnehmen können.
Da kommt dann ein Mindset daher.
Das sind einmal diese Core-Geist.
Wir sind wir, wir sind gemeinsam unzerstörbar
und wir erleben Belastungen an dem einen Tag
und dann am nächsten Tag haben wir wieder einen leibenden Tag
oder mehr einen ruhigeren Tag,
weil wir mehr in der Theorie
oder in körperlich weniger anstrengende Sachen arbeiten.
Aber das ist das, was die Leute brauchen.
Und das braucht nicht nur der Kopf,
das braucht auch der Körper,
diese Belastung, Erholung.
Aber immer wieder Highlights,
weil ohne Highlights ist es ja eine Noodle-Suppe,
die interessiert keinen.
Die isst man zweimal und dann mag man es nicht mehr.
Aber wenn ich immer neue Inputs bekomme
und einfach etwas habe,
was sich in meinem Kopf einbrennt,
als im Moment vielleicht gewaltig und belastend,
aber dann habe ich etwas, was mich stärker macht.
Im Kopf und im Körper.
Aber jetzt habe ich dich schon als Experten da,
jetzt muss ich kurz nachfragen.
Jetzt habe ich diesen Moment,
in dem ich vielleicht einfach nicht mehr will.
Der innere Schweinehund stärker zu sein scheint.
Wie schaffe ich das dann?
Was ist da der Experten-Tipp,
da drüber zu tauchen und trotzdem durchzuziehen?
Naja, grundsätzlich ist das dann eher schon
im Bereich der Psychologie einzuordnen, glaube ich.
Also da will ich mich nicht zu viel einbringen.
Aber ich glaube, dass du immer Ziele setzen musst,
wo du eine gute Chance hast,
dass du es auch noch schaffst.
Aber dass es nicht so leicht erreichbar ist,
dass du es sicher schaffst.
Also du musst immer dich selber quälen.
Und das ist, glaube ich, einer der wesentlichen Punkte,
die quasi im Sport zu erziehen sind
und für uns als Sedaten unabdingbar sind,
dass du das einfach lernst, dich zu quälen.
Dass du am Schluss einen Erfolg hast oder ein Ergebnis,
mit dem dann gearbeitet werden kann.
Das ist, glaube ich, aus meiner Sicht das Essentielle.
Ja, und ich finde, wenn die Kameradschaft dann da ist
und das gegenseitige Pushen und Motivieren
spielt da auch noch eine Riesenrolle.
Also man will nicht der Erste sein, der was irgendwo aufgibt.
Und darum ist das auch schön zum Anschauen.
Wenn sich das dann einmal gebildet hat,
dann läuft das.
Dann wird das zum bisschen Selbstläufer schon quasi.
Genau.
Also wenn wir schon über die Motivation sprechen.
Ich habe da doch ein bisschen zwei erfahrene Personen am Tisch,
sage ich jetzt einmal.
Und vielleicht mit dem Nico ein bisschen eine andere Generation.
Aber früher hat es ja noch so Floskeln gegeben
wie Lernen durch Schmerz und Motivation durch Entsetzen.
Nico, sind die Floskeln bei dir auch noch bekannt?
Die sind mir sehr bekannt, ja.
Wie motivierst du dich dann trotzdem?
Das Ganze funktioniert, meiner Meinung nach,
einfach im Sinne der Kameradschaft.
Weil einfach jeder leidet.
Und wenn man sagt, okay, ich bin nicht allein mit dem Problem,
sondern jeder hat das,
dann ist das einfach so ein Gemeinsamgefühl.
Und jeder unterstützt sich gegenseitig.
Und so schafft man dann auch Sachen,
was man einfach meint, das schafft man nicht.
Sag ich jetzt einmal.
Und das ist dann im Endeffekt wieder ein cooles Gefühl.
Und somit lernt man auch wieder.
Also Motivation ist sicher ein wesentlicher Faktor.
Nico, jetzt ist aber die Frage,
wenn du dich zurückerinnerst an den Grundwehrdienst,
hat es da mal so Situationen gegeben in der Gruppe
oder auch alleine, wo du sagst,
da hat irgendwie die Kameradschaft und die Motivation
dann doch noch durchgetragen?
Ja, da fällt mir tatsächlich gleich eine Situation ein.
Das war in Ollensteig.
Im Sommer. Wirklich ein immenser Hitz gewesen.
Die ganze Woche eigentlich.
Wir sind dann jeden Tag wegmarschiert.
Ein paar Kilometer zu gewissen Ausbildungen.
Und da es einfach so immens heiß war,
hat es einfach viele Kameraden gefeiert,
an dem, dass sie nicht mehr Kinder haben.
Weil sie einfach in dem Moment eher arm waren
und einfach körperlich in dem Moment nicht so blasbar waren.
Und dann hilft man einfach wieder gegenseitig,
indem man einem das Wasser gibt
oder mit Worten einfach wird,
dass man einen zum Weitermachen bringt.
Und so war es auf die ganze Woche durch,
bis man es dann schafft.
Und dann am Freitag im Bus sitzt und sich einfach denkt,
geil, das war es wieder.
Es ist natürlich, glaube ich, auch relativ schwierig,
immer diese Grenze zu kennen,
wie weit man gehen kann.
Dominik, bei dir hilft ja sicher auch die Erfahrung,
die du erst einmal selbst gesammelt hast,
aber jetzt auch dann in deiner Laufbahn einfach anwenden kannst,
als Zugskommandant.
Was sind da für dich so wesentliche Faktoren,
auf die du achtest?
Es ist einmal so,
viel kriegt man einfach selbst ausgebildet.
Das heißt, wir haben ja diese ganzen,
von der Grundwehrdienstzeit
bis über die ganzen Laufbahnkurse,
ja alles selber schon durchgemacht.
Irgendwelche Belastungsmärschen etc.,
und da nimmt man sich dann sehr wohl mit,
wie weit kann ich gehen,
wo kann ich den Reiz noch setzen,
und wo wird es jetzt dann zu viel.
Also man kann auch nichts verlangen,
was man nicht selber kann.
Und das ist schon auch, ja,
ein wesentlicher Teil der Ausbildung
ist einfach die Reizsetzung.
Ich kann das unterstreichen,
indem ich eben
Leute immer wieder bewusst,
kontrolliert,
in Belastungssituationen versetzt,
lernt der individuelle Soldat
einmal grundsätzlich
seine eigenen Grenzen kennen.
Es ist ja,
die Masse der Menschen
kennt ja ihre wirklichen Grenzen nicht,
weil jeder hat seinen Wohlfühlbereich,
und wenn es ein bisschen unangenehm wird,
glaubt er jetzt, dass die Grenze erreicht.
Das ist aber vielleicht
in vielen Bereichen ausreichend,
aber für einen Soldaten nicht.
Der muss im Prinzip
erst dann richtig
arbeiten können,
wenn er in der Belastung ist,
wenn er in Extremsituationen ist.
Und diese Grenzen ausloten,
das kann man
in jeglicher Ausbildung
bei uns im Militär machen,
also kognitiv, körperlich,
und das versuchen wir im Sport
methodisch langsam aufzubauen.
In der Ausbildung wird das fortgesetzt,
und dann haben wir eben solche Dinge,
dass ich dann bei einem Gewaltmarsch,
wie es der Nico vielleicht irgendwo gemacht hat,
dann irgendwann einmal draufkomme,
okay, jetzt wird es zart,
aber jetzt wird es zart für den Kopf,
der Körper kann es sicher noch.
Und wenn der Kopf dann gewonnen hat,
und diese Belastung quasi übertaucht,
der Körper funktioniert meistens noch.
Das spüre ich auch gut.
Am Anfang ist man immer Arm im Kopf,
und das muss ich einfach lernen,
dass dieses Arm im Kopf irgendwann einmal
weggeht, und dann der Körper
trotzdem noch sauber funktioniert,
und ich dann meine Gedanken und meine Konzentration
auch wieder erbinden kann,
und tatsächlich zu meinem Auftrag komme,
oder meinen Auftrag umsetzen kann.
Und dieses
langsame Heranführen,
das ist ja
einerseits ein Benefit fürs System,
bundesherr, dass wir dann
tatsächlich belastbare Methoden haben,
aber für einen als
Zivilist dann genau dasselbe.
Weil man kriegt halt im Leben
wenig geschenkt, man muss
immer wieder selber
seine Ziele setzen, und die halt
hartnäckig nachverfolgen.
Und wenn ich irgendwo
meine Sterne im Weg habe, dann muss ich dort
im Kopf stark sein, und die überwinden.
Weil es wird mich halt keiner
von Geburt bis
zum Sarg durchdrehen, das geht nicht.
Und bei uns im Job ist
halt leider so, dass wir
genau dazu da sind, um Extremsituationen
zu meistern, und da drinnen
zu bestehen. Und in Wirklichkeit
ist
in der echten Extremsituation,
sprich in einem bewaffneten Konflikt, wo Soldaten
ihr klassisches
Handwerk ausführen,
dort ist das
am essentiellsten.
Dass ich dann in der Belastung, in der
Stresssituation meine Gedanken klar habe,
meine körperlichen Reserven habe,
und weiß, wieviel kann ich mir,
und dann die Kommandantenfunktion
natürlich auch noch, wieviel kann ich meinen Untergebern
zukommen lassen
an Belastungen.
Und dann ist man erfolgreich.
Jetzt muss ich aber trotzdem hinter die Kulisse kurz schauen.
Nämlich bei dir, du hast das Team
hinter dir, ihr kümmert euch um
Trainingspläne, ihr macht die Sporteinheiten
jedes Mal selbst mit.
Aber ganz ehrlich, gibt es nicht einmal Tage,
wo du vielleicht sagst, boah,
heute sportlich, freut mich gar nicht.
Oder gegengleich, wie motivierst
du dich dann, oder dein Team,
trotzdem dann noch die Höchstleistungen zu bringen?
Wer motiviert den Motivierer?
Ja, natürlich gibt es Tage,
wo ich auch am liebsten in der Früh im Bett
liegen bleibe.
Aber,
es ist,
man hat ja als Ausbilder
zum Beispiel
an einer Akademie, man hat ja
eine Verpflichtung, und wir sind ja nicht
klassische Lehrer,
wobei ich das jetzt keinem Lehrer unterstellen will,
aber ich stehe ja nicht
in der Früh auf, gehe in die Arbeit und fahre abends wieder heim,
sondern ich bin ja selbst da.
Und in Wirklichkeit haben wir lauter Leute
zum Ausbilden, die einen ehrenhaften Beruf
sich irgendwann einmal ausgesucht haben,
mit dem Endeffekt aber,
dass sie geschworen
haben, im Krisenfall
für ihr Vaterland,
beziehungsweise für
die Bevölkerung, ihr Leben zu lassen.
Und wenn ich Leute ausbilde,
die das für sich entschlossen haben,
dass ihnen das wert ist,
dann sind sie mir auch wert,
dass ich halt dann in der Früh, wenn es mir gerade
nicht so richtig taugt,
mich trotzdem motiviere, weil sie es sich verdient haben.
Nikita, schaue ich zu dir
rüber, das treue Gelöbnis
wahrscheinlich noch nicht so lange her,
sag ich jetzt mal unter Anführungszeichen.
Gibt es irgendwie Momente, an die
du dich zurückerinnerst, die dich inspiriert
haben, oder die dich
bestätigt haben, in deiner Wahl Soldat
zu werden? Ja, ich würde sagen, das wäre
überhaupt ein Traum meiner Kommandanten gewesen.
Zu dir habe ich eigentlich immer auf dich geschaut,
weil jeder
gestandener KPE-Soldat ist bei denen.
KPE bedeutet ja Kaderpräsenzseinheit,
das heißt, du hast dich auch dazu
verpflichtet, ins Ausland gehen
zu müssen, aber auch zu wollen.
Genau, ja. Woher kommt die
Motivation? Ja, ich würde mir fast
behaupten, daran Elfenpapa,
natürlich aus dem, weil ich einfach ein wenig
aus dem Militärischen rausgekommen bin,
und auch für Bekannte,
ich habe die selber im Bundesheer gesehen,
und was man einfach an Geschichten
hört, will man es einfach
selber auch erleben. Und gerade jetzt bei
der KPE, wo ich bin, von den ganzen Kameraden,
wo die Geschichten her sind, wie es dort ist,
und was dort gemacht wird, und dass es einfach geil ist,
das bestätigt mich einfach nur mehr.
Das mag ich auch. Ja, und einer
dieser Motivatoren bist du, Dominik, als
Ausbilder, und gibt es für dich so
Momente, die dich geprägt haben,
die inspirierend waren, oder wo du
sagst, das hat mich definitiv bestärkt
darin, dass du den richtigen Weg
gewählt hast und Soldat geworden bist.
Ja, die Momente gibt es. Ich habe
einerseits meine Familie mit meinem Sohn,
die wird mir einen
super Rückwärt geben. Andererseits
meine zweite Familie, bei den 13er,
sind einfach
Teile der Stabskompanie, oder
die Vorgesetzten. Es ist einfach
ein super Zusammenarbeiten. Und durch das,
dass man einfach die meiste Zeit
in der Arbeit verbringt,
muss das auch super passen.
Und ich gehe jeden Tag gerne in die Arbeit.
Ich habe da auch meine Höhen und Tiefen,
quasi. Sei es
jetzt familiär, wenn man
jetzt im Ausland ist, etc.,
dann ist das auch sicher schwierig. Dann
fängt mich die militärische Familie
auf, und im Gegensatz,
wenn es einmal in der Arbeit ein bisschen stärker wird,
dann fängt mich die Familie auf.
Das ist einfach die Abwechslung und die
Balance, wie es so schön heutzutage heißt,
die man braucht. Du hast schon angesprochen, dass
du Papa bist. Wird dein Sohn einmal
13er werden?
Der ist am besten Weg dazu.
Der hat jetzt das Training und den Sport
für sich entdeckt. Auch in einer Freundschaftsgruppe.
Die motivieren sich gegenseitig.
Und natürlich die Uniform,
die zieht klar. Also Motivationsfaktor
definitiv auf eurer Seite,
sagen jetzt einmal Nico und Dominik, diese
Kameradschaft, der Zusammenhalt und dann am Ende
des Tages auch dieses Gefühl,
etwas geschafft zu haben.
Das schaue ich zu dir rüber.
Christoph, wie ist das vielleicht für jemanden,
der jetzt gerade zuhört und sich denkt,
hat mich motiviert, würde gerne
mit dem Sport wieder anfangen. Ich stelle mir das
am Anfang recht schwierig vor, wenn ich
meinen eigenen Schweinehund sozusagen
überwinden muss,
um erst wieder ins Training zu kommen. Gibt es da
irgendwie Tipps oder Tricks von eurer Seite?
Also wenn ich wirklich
ganz wenig Sport
oder Bewegung in meinem Leben bisher
gehabt habe, ist es sicher
gescheit, dass ich mir in erster Linie mal
schaue, dass ich am Zweiten
seine Trainingsgesellschaft
irgendwo schaffe.
Am Zweiten, am Dritten,
dann habe ich schon mal
zwei, drei Leute, die mich mit motivieren,
denen es vielleicht auch körperlich nicht besonders gut geht,
die mich
einfach in einen gewissen Trainingsflow
vielleicht mit einbringen, rein nur von der
Motivation her.
Was ich dann auch nicht vergessen sollte, ist, dass
der Körper immer eine gewisse Zeit braucht,
bis er sich anpasst. Das heißt,
wenn ich von 0 auf 100 in einer Woche
starte, dann werde ich über
eine kurze oder lange Schiffwoche leiden,
weil der Körper das einfach
nicht gut verdauen kann.
Das heißt, ich muss mir am Anfang vom Training
einmal moderate Belastung
oder vielleicht sogar weiter unten
mit Bewegung beginnen,
bis ich merke, jetzt hat
der Körper einmal Fortaufgenommen
und dann kann ich
ein klassisch strukturiertes,
auch mit Belastungsschwerpunkten
versehenes
Training durchgehen.
Aber wie gesagt, es hilft immer
ein zweiter, ein dritter
beim Training und beim
sich entwickeln.
Dominik, Empfehlung für Niko,
wie geht es weiter bei ihm?
Wie gesagt, Erfahrung sammeln
und dann die
Laufbahrkurse starten
und Unteroffizier werden.
Wie geht es bei dir weiter?
Wie geht es bei mir weiter?
Ich schaue,
Schwergewicht
für mich ist weiterhin
die Personalwerbung und schauen,
dass so viele wie möglich bei uns
13er bleiben und
einfach schauen,
dass wir das alles zusammenfügen
und dann schauen wir mal, was wird.
Gibt es von dir noch abschließend einen Tipp
an Führungskräfte, an Ausbilder,
wo du sagst, das ist sicher ein wesentlicher
Part, der wichtig ist,
um da authentisch Personal
führen zu können? Ich halte mich da schwer
an die 4H,
das heißt mit Hirn, Herz,
Humor und Härte
und dann reißt
man den einen oder anderen sicher mit.
Ja, mit den 4H möchte
ich mich bei meinen drei Gästen bedanken,
bedanke mich für eure Zeit,
nochmals herzliche Gratulation
für die erbrachten Leistungen
und für unsere Zuhörer, ich freue mich schon,
wenn ihr das nächste Mal wieder
HER hört.
