Die Welt bereitet sich auf den Amtsanritt von Donald Trump vor. Dank seines überzeugenden Wahlsiegs scheint Trumps Plänen nichts im Wege zu stehen. Allerdings: Einen mächtigen Gegner hat Trump: den Finanzmarkt. Wie er Trump disziplinieren könnte, darüber habe ich mit Christian Scherrmann, Chefvolkswirt USA bei der DWS, gesprochen.
00:00 Folgen von Trumps Wahl für das US-Wachstum 03:00 Trump sollte die Finanzmärkte nicht unterschätzen 04:39 Schon andere Präsidenten fielen den Bondwächtern zum Opfer 06:03 Erhöht Trump die Schulden um acht Billionen Dollar? 08:30 Wir die Märkte Druck machen 09:54 Die Geldpolitik hatte die die Kontrollfunktion der Märkte ausgeschaltet 11:08 Die Finanzmärkte als Bändiger Trumps 12:22 Druck auf die Fed wird Trump nicht viel nutzen 16:20 USA im Schuldenstrudel – warum spricht niemand von sparen? 20:26 Laufen die Schulden in den USA aus dem Ruder? 21:44 Die neue Schuldenstrategie der USA 23:32 Die Fed muss immer wieder eingreifen 24:19 Wie unabhängig ist die Fed noch? 26:12 Inflation oder Restriktionen - einen echten Ausweg hat Trump nicht
die Welt bereitet sich auf die zweite
Amtszeit von Donald Trump vor dank
seines überzeugenden Wahlsieges scheint
Trumps Pläne nichts im Wege zu stehen
allerdings einen mächtigen Gegner hat
Donald Trump wer dieser Gegner ist und
wie er ihn disziplinieren könnte darüber
habe ich mit Christian Schermann
Chefvolkswirt USA bei der DWS gesprochen
und damit willkommen bei ren will
Rendite ich bin
[Musik]
Clemens hallo Herr Schermann schön dass
sie Zeit haben hallo schönen guten Tag
freut mich dass ich hier sein darf wie
stark haben sie nach der Wahl von Trump
ihre Schätzungen für das US-Wachstum
angehoben ja gut wir hatten uns schon
vor der Wahl auf verschiedene Szenarien
vorbereitet also wir mussten eigentlich
nur die Schublade aufmachen und dann das
demensprechendes Szenario rausnehmen
aber ja es war eine Überraschung und wir
haben ein bisschen angepasst also wir
mussten uns eingestehen trotz der
Überraschung dass wir in 25 ein bisschen
mehr Wachstum sehen da wird ja ein
bisschen was passieren
höchstwahrscheinlich in 26 haben wir es
auch ein bisschen hochgenommen auf der
anderen Seite allerdings muss man auch
die inflationsprognosen anpassen denn
mehr Ausgaben vielleicht weniger Steuern
Zölle und all diese Sachen da hat das
natürlich Implikation für die Preise und
dementsprechend sehen wir auch dass die
Federal Reserve die usnenbank dann ein
bisschen weniger an der
zinssenkungsfront machen kann innerhalb
der nächsten ja zumindestens 12 Monate
was heißt das konkret also wie stark
haben sie das Wachstum angehoben ja wir
dachten 25 ceteris paribus also vor der
Wahl dass man vielleicht reicht Richtung
Potential das ist ungefähr bei 1,7
1,8% im Jahresdurchschnitt mal enden
würden wir haben es jetzt auf knapp 2%
hochgenommen also ein bisschen haben wir
da einfaktoriert dass noch Unterstützung
kommt gerade für den Konsumenten bei der
Inflation sind wir auch so ein Zehntel Z
nach oben gegangen glauben jetzt halt
dass wir in 25 die Zielmarke von 2%
leider nicht erreichen werden das wird
wahrscheinlich ein bisschen länger
dauern was sind denn die Gründe dass sie
jetzt mit besseren Wachstumsaussichten
für die USA rechnen na ja wenn man so
die Wahlversprechen anschaut dann ist es
ja schon ordentlich voluminös ne wir
glauben eher na dass nichts so heiß
gegessen wird wie es dann gekocht wird
aber auf der anderen Seite zum einen
Deregulierung kann ein riesen Thea sein
zum anderen werden sicherlich die ein
oder anderen Steuererleichterungen dann
auch ihren Weg in die Realität finden
Hauptpunkt bei Trump waren ja eher die
Verlängerung von bestehenden
Steuervergünstigungen das ist dieses
tcga dieser tax cut and jobs Act den er
in seiner ersten Amtszeit schon
eingeführt hat der ET 25 wir glauben der
wird dann verlängert also hier auch dann
eher so eine Sentiment Sache dass die
Leute sagen oh ja da kommt dann in 26
dann auch noch mal eine Erleichterung
wenn das ja nicht da gewesen wäre hätte
sich das wahrscheinlich wie eine
Steuererhöhung angefühlt also von daher
glauben wir dass der Sentiment da auch
eine Rolle spielt dass die Leute ein
bisschen ausgabeefreudiger werden und
wenn man ein bisschen mehr Nachfrage hat
dann laufen die Arbeitsmärkte auch
besser das bedeutet das Einkommen der
Konsumenten wird sicherlich auch relativ
stabil bleiben zumindestens in den
nächsten 12 Monaten aber sie hatten ja
schon in einem Kommentar geschrieben
dass Trump bei seinen Plänen die
Rechnung womöglich ohne die Finanzmärkte
gemacht hat ja ganz genau also wenn man
sich die Wahlversprechen anschaut oder
das Wahlprogramm anschaut zur
Fiskalpolitik dann wird relativ deutlich
dass die Ausgabenseite hier deutlich
überwiegt ja ähm Finanzierungsseite wird
oder soll durch Zölle realisiert werden
auf der anderen Seite haben wir jetzt
ein Elon Musk der zwei Billionen sparen
möchte am Haushalt ne glauben wir nicht
dass das so funktioniert zum einen
wissen wir aus seiner erst Amtszeit dass
eben das mit den Zöllen gerade über
executive orders also direkte Bestimmung
die er erlassen kann so seine legalen
Grenzen hat also wir glauben nicht dass
diese 10% Zölle auf alles kommen wird
wir glauben China wird ein Stück weit
treffen aber da ist dann eben Ausgabe
Überhang das bedeutet im Endeffekt dass
man Schulden machen muss und die Märkte
könnten das nicht ganz so sympathisch
nehmen das hat man auch schon so im
Vorfeld gesehen als es deutlich wurde
gerade an den Wettbörsen dass die
Wahrscheinlichkeit steigt dass Trump
gewinnt da sind die
Inflationserwartungen hochgegangen da
hat der Markt dann auch gesagt wir
wollen ein bisschen mehr Rendite vor
allem auf den zehnjährigen
Staatsanleihen und das sind dann eben
diese ominösen Bond vigilantis die
anlagewächter die eben Fiskalpolitik
wenn sie nicht ganz so nachhaltig ist
durch höhere Zinsen ein Stück weit
bestrafen also das ist die Marktseite
dass da gewisse ja Beschränkungen dann
herrschen dass das die Abgeordneten in
den Washington dann auch aufschrecken
wird und wir wissen auch dass innerhalb
der republikanischen Partei große
schuldenaufnahmen
sicherlich nicht der favorisierte Weg
ist also auch von der realpolitischen
Seite her könnte es schwierig sein allzu
große Vorhaben umzusetzen neben regagen
erwähnen sie in dem Kommentar noch ein
anderes historisches Beispiel wo die
bondwächter den mächtigsten Mann der
Welt unter Druck gesetzt haben auch Bill
Clinton bekam die Macht der Märkte zu
spüren was war da passiert ja da waren
die da waren die richtig da ja die die
kamen so in der in der Reagan area dann
bei bushch Waren die auch schon so an
den Ecken und bei Clinton da hat man
dann wirklich drauf geschaut und der hat
ja dann auch konsolidiert also da hat
auch wunderbar funktioniert eigentlich
wenn man wenn man sich das so betrachtet
hat eigentlich diese diese Idee der
anleihenwächter mit Reagen ihre ihre
Geburt gehabt es wurde dann aber erst
richtig thematisiert und als ähm Idee
aufgenommen ähm während der Clinton era
die waren vorher schon aktiv also man
konnte das auch zurückrechnen und das
Verhalten auch schon so zurück ein
bisschen beschreiben und da sieht man da
hat's relativ deutlich funktioniert da
da musste dann gespart werden und das
war auch eine der wenigen Zeiten wo ähm
der Schuldenberg mal ein bisschen
gesunken ist und das ist interessant
dass es unter einem demokratischen
Präsidenten war wovon den Republikanern
ja immer ausgegangen wird dass die
Demokraten so viel Geld ausgeben würden
also da sieht man mal wieder man muss da
schon genau hinschauen und darf sich
nicht einfach nur so auf die ja üblichen
Floskeln verlassen äh und man sieht ganz
deutlich dass der Markt da auch ein
Mitspracherecht hat das hat er eine
Weile nicht gehabt wie gesagt durch die
Zentralbanken die es machen mussten am
Ende vom Tag könnten wir davon ausgehen
dass es mal wieder soweit ist dass es
dahin hin und vor und zurückgeben wird
mm das wird interessant denn es ist
schon enorm was Trumps Steuerpläne den
Staat Kosten könnten vor der Wahl gab es
ja Schätzungen vom Komitee for
responsible federal budget und die
Experten dort hatten berechnet dass die
Verschuldung bis 2035 um knapp 8
Billionen Dollar ansteigen könnte ja ja
das ist massiv also man muss bei diesen
Schätzung immer auch Zug Grunde leen
dass eben das über 10 Jahre gemacht wird
da ist die Annahme dass eben die Sachen
kommen und dann nicht mehr geändert
werden also das ist so ähm die Art und
Weise wie man das in der Volkswirtschaft
prognostiziert jetzt müssen wir aber
auch überlegen Trump ist äh in seiner
zweiten Amtszeit und damit nach
Verfassung seine letzte und das bedeutet
eben auch dass in spätestens zwei Jahren
der Wahlkampf eigentlich dahingehen
schon wieder ein Stück weit anfängt dass
man eben auf der Suche nach einem
Nachfolger sein wird das bedeutet Trump
hat eigentlich nur zwei Jahre wirklich
hier zu regieren und deswegen glauben
wir dass viel versucht wird in diese
ersten zwei Jahre wahrscheinlich in das
erste Jahr hineinzudrücken und
dementsprechend wird dann eben auch
diese Wucht dann ähm dass die Regierung
das Repräsentantenhaus und den Senat
treffen und wie gesagt wir wissen jetzt
schon dass nicht alle Republikaner damit
D Kor gehen dass man hier viel Geld
ausgibt und dementsprechend eben auch
die Staatsschulden erhöht und das zeigt
auch die Geschichte ja also die großen
schuldenaufnahmen wo wir jetzt stehen
bei 100 bzw 120 % des
Bruttoinlandsproduktes die kamen immer
aus einer Krise also da war der Konsens
groß dass man was machen muss ja
Stichwort subprime Krise Hypothekenkrise
in den USA da hat man viele Schulden
aufgenommen hat private Schulden zu
staatlichen Schulden gemacht und dann in
der Pandemie da wurden Schulden
aufgenommen das einzige Mal wo ein
Präsident wirklich per Haushalt per
Regierung wirklich Schulden gemacht hat
das war während der ERA Ragan reganomics
und da kam dann die Märkte relativ
schnell durch da kommt auch der Begriff
der bondwiillentes der anleihenwächter
her und das Konzept wurde damals dann
definiert in den letzten 10 Jahren war
dann eben so dass die Zentralbank viel
weg genommen hat von den Schulden ja das
ist jetzt wieder anders wir haben wieder
Inflation wir haben wieder Zinsen also
die Zentralbanken sind weit davon
entfernt vom krisenmodus und deswegen
auch weiter von entfernt von etweigen
Anleihe aufkaufprogrammen deswegen hier
die marktfunktion ist zurück und das
wissen auch die Abgeordneten der
Mechanismus ist dass Investoren höhere
Zinsen verlangen wenn die Verschuldung
ausufert was dann wiederum die
Finanzlage des States verschärft ja
genau also es ist ja die große
Diskussion und wie wie gesagt es sind
die 100%
Schulden zu Bruttoinlandsprodukt oder
120 wenn man alle Schuldentitel mit
reinnimmt das ist in den USA mal ein
bisschen getrennt das ist ja natürlich
schon relativ hoch so m da fängt die
Diskussion an dass man eigentlich ein
bisschen Äpfel mit Birnen im Falle der
USA vergleicht das eine ist eine
Bestandsgröße das sind die Schulden das
andere sind flussgröße das ist das
Bruttoinlandsprodukt das funktioniert
bei kleineren Ländern ganz gut wo es
unsicher ist wie eben der
volkswirtschaftliche Kurs ist in den USA
strebt man da eine andere Diskussion
gerade an das ist dass man eben die
Zinslast brutto Inlandsprodukt
betrachtet und die ist momentan bei 3 %
da sind wir so im historischen Mittel
bedeutet also momentan ist das okay
allerdings wenn man große Schulden
machen will und wir hatten es ja vorher
angesprochen dass die Pläne von Trump
zumindestens so wie es in der Wahl waren
relativ ambitioniert sind dann glaube
ich dass die Märkte hier dann doch auch
äh da noch mal genauer hinschauen werden
und dass dementsprechend dann auch die
Forderung nach mehr Zinsen steigen
könnte was dann natürlich bei den
Politikern den Unmut fördert dass man
den Weg eben doch nicht gehen möchte und
Trump dann da vielleicht doch äh eher da
steht wenn es um große schuldenaufnahmen
geht sie sagten gerade dass 3% des BIP
für den Schuldendienst drauf gehen also
für Zinszahlungen und dass das so im
historischen Mittel liegt wenn man sich
das aber anschaut dann ist das der
höchste Stand seit mehr als 20 Jahren
und das obwohl hinter uns Jahre der
Niedrigzinspolitik liegen da kommt also
noch mal was wenn diese Schulden
refinanziert werden müssen genau da das
ist genau der Punkt die letzten Jahre
waren ja geprägt durch
ja ungewöhnlichen zentral bankmaßnahmen
ja das hat angefangen mit der großen
Finanzkrise damals die Hypothekenkrise
die Anleihen Kaufprogramme haben die ähm
Renditen ganz stark gedrückt also wenn
man die Maße anschaut die man da
konstruieren kann dann konnte man da
auch irgendwo ein zinsableableiten der
unter Null ist das ist so ein bisschen
hypothetisch in den USA war der Zins nie
unter Null der richtige Leitzins aber
der Impuls der von der Zentralbank
gekommen ist hat eben diese
bestrafungsfunktion des Marktes
ausgeschalten und dann kam die Pandemie
da war das wieder der Fall wir hatten
vor der der Pandemie so eine kurze ja
seit 2015 bis zur Pandemie eine
Zeitspanne wo das sich so ein bisschen
angedeutet hat dass eben die Normalität
in dem Sinne zurückkehrt ähm jetzt sind
wir wieder da das bedeutet die letzten
10 15 Jahre sind ein schlechter
Referenzpunkt für eben normale
Staatsausgaben und Marktreaktion da
müssen wir dann weiter zurückschauen wie
sie richtig gesagt haben das war dann so
vor in den 90er Jahren waren die 3% ganz
normal und das ist dann natürlich auch
eine korrigierende Funktion und da
schaut man dann den
den ausgabenwächtern oder den den
lawmakern wie man im amerikanischen sagt
genau auf die Finger was da beschlossen
wird und das wissen die auch man könnte
also sagen dass Trump nicht so mächtig
ist wie es jetzt scheint mit der
Mehrheit in beiden Kammern sondern dass
es dann noch einen Trump bendiger geben
könnte und das ist der
Finanzmarkt genau also das ist die eine
Seite in den USA generell checks and
balances wird groß geschrieben auch wenn
da jetzt natürlich viel Euphorie ist man
hatte diese red Wave
die Republikaner haben die
Präsidentschaft mit Trump sie haben den
Senat sie haben das Abgeordneten Haus
also das ist schon so bisschen Euphorie
mit drin auf der anderen Seite und das
haben wir in 23 auch schon mal gesehen
ja da war dieses Rating Downgrade das
war jetzt nicht dramatisch das hat auch
weniger Implikation für die
usstaatsanleihen als risikoloses asset
aber man ist in Washington aufgewacht
und wenn ich mich an die Diskussion
damals erinnere da waren gerade auch die
Republikaner federfüren dabei zu sagen
man muss schauen dass man ähm hier die
Staatsfinanzen unter Kontrolle hält und
dass man auch den Prozess wie die
Staatsfinanzen dann verteilt werden und
wie das beschlossen wird unter Kontrolle
hält also da gibt's eine gewisse
politische Realität die sich momentan
vielleicht so ein bisschen hinter einer
Trump Euphorie versteckt aber wir
glauben dass diese politische Realität
dann nächstes Jahr auch wieder zutreffen
wird oder Trump sagt das soll die Fett
mal Regeln und für günstige Bedingungen
an den Märkten sorgen ja gut ein großer
Punkt des Wahlkampfes war ja die zu
senken und das ist immer die große Frage
wie ein Präsident das machen möchte da
haben wir auch eine historische Referenz
und das war zu era Nixon na da gab es
dann Preiskontrollen und
lohnsteigerungskontrollen das ist ein
bisschen drastisch hat ja dann zu viel
Inflation geführt und so eine Rezession
ich glaube nicht dass wir das
Wiedersehen werden es gibt nicht so viel
was er machen kann er kann natürlich
versuchen Einfluss auf die Fett
auszuüben aber paradoxerweise Inflation
runterbringen das kriege ich nur mit
hohen Zinsen hin und das will man ja
auch nicht also da ist die Fett
sicherlich irgendwo dann auch ein Stück
weit der Prügelknabe der dann herhalten
muss wenn das eben nicht so funktioniert
wenn ich auf der einen Seite äh die
Nachfrage stimuliere damit auch ein
Stück weit die Inflation unterstütze
oder die Disinflation Hemme muss man ja
viel mehr sagen dann ist das sicherlich
so dass da viele verbale Attacken kommen
und viel gesprochen wird allerdings auf
der anderen Seite braucht man den
Antagonist an der Stelle natürlich auch
ganz zu schweigen davon dass er vom
Rechtsweg her keine Möglichkeit hat da
Einfluss zu nehmen das ist dann wirklich
nur für die Kameras und für die Medien
na ja die Amtszeit von J Paul endet ja
2026 und Trump könnte ja einen
Nachfolger auswählen der ihm gewogen ist
na ja man man muss zuerst mal überlegen
dass er J Paul ja eingesetzt hat er hat
ihn ja nominiert und das ganze muss im
Senat dann auch ähm so verabschiedet
werden also er kann da nicht einfach
irgendjemanden hinsetzen der ihm loyal
ist und der seiner Philosophie treu ist
und das haben wir auch in seiner ersten
Amtszeit gesehen da sind nicht alle
seine Nominierungen dann was die fer
anging durchgegangen da hat man genau
hingeschaut ist die Kompetenz da
können die Leute die da auf dem Zettel
stehen die Aufgabe auch erfüllen und da
gab es auch den ein oder anderen der das
nicht geschafft hat also auch hier
wieder die realpolitische Korrektiv wie
gesagt 26 das ist so das letzte Jahr wo
man davon ausgeht dass er als secondter
President also Präsident in der zweiten
Amtszeit noch ähm agieren kann aber die
Macht nimmt dann auch schon ab so viel
Angst und Schrecken unter den
Abgeordneten kann er gar nicht mehr
verbreiten dass sie ihm überall hin
folgen und das gleiche trifft dann auch
zu wenn es um die Nominierungen für die
Nachfolge von Paul geht oder auch die
Vizepräsidenten die ja auch zur
Disposition stehen darüber hinaus muss
man wissen äh Paul kann nicht gefeuert
werden im typischen Sinne ja das muss
auch der Congress oder die Regierung
beschließen am Ende vom Tag und das geht
nur wenn er ecklatante Fehlverhalten ihm
nachgewiesen werden kann was er ja ähm
nicht vorweisen kann also Paul macht
seine Sache ja soweit ganz gut mit den
üblichen Unsicherheiten die man eben als
Zentralbankchef hat in schwierigen
Zeiten von Pandemie globalen supplychain
oder globalen
lieferkettenprematiken ich denke unterm
Strich hat er das ganz gut gemeistert
und das wird wahrscheinlich dann auch
der Ausschuss der ihn benennt oder
abberufen könnte so sehen das wäre
natürlich auch ein fatales Signal wenn
die Märkte anfangen würden an der
Unabhängigkeit der FZE zu zweifeln
absolut absolut die institutionelle
Integrität der Zentralbank ist
wesentlich für ein marktwirtschaftliches
System das liegt daran dass die
Zentralbank die Erwartung niedriger
Inflation und das Ziel ist bei 2%
definiert das hat historische Gründe
eben garantiert und allein diese
Erwartung ist dafür maßgeben dass der
Markt der Preismechanismus funktioniert
ich glaube Allan queensman hat's mal
gesagt die Inflation die wir wollen ist
diejenige wo sich die Menschen keine
Gedanken über Preise machen und das ist
eben bei 2 % das ist in den Köpfen so
drin und diese Integrität muss bestehen
bleiben deswegen auch Diskussion das
Inflationsziel anzuheben meines
Erachtens absolut unsinnig momentan ja
da müssten schon ganz andere Mechanismen
vorgeschalten werden da brauchen wir
Phasen von geldpolitischer Stabilität
das muss mit wahnsinnig viel research
unterfüttert werden dass eben genauso
ein Schift stattfinden kann kurzfristige
radikale Änderung hier eher wahnsinnig
kontraproduktiv für ein
marktwirtschaftliches System wir haben
jetzt viel beüber Trumps schuldenpläne
gesprochen aber es war ja ganz
interessant im Wahlkampf hat ja auch
Harris nicht von sparen gesprochen und
auch Joe Biden war das Defizit egal was
geht da in Washington vor sich es
scheint da kein problemewusstsein zu
geben na ja zum einen wenn man das
usbudget anschaut dann dann ist es ja so
dass nur ein Viertel eine gewissen
Diskretion unterliegt ja das meiste sind
so die so genannten
mandatory spending das sind dann
Ausgaben für entitlements das wird
unsere Rente so am nächsten kommen oder
eben auch weteranunterstützung und
generelle Ausgaben die eigentlich schon
festgeschrieben sind also so viel
Einfluss im Großen und Ganzen hat man da
nicht auf der anderen Seite ist es so
dieses Defizit kommt auch aus dem
Umstand dass eben die Steuereinnahmen in
den letzten Jahren gehemmt waren das
kommt allerdings noch auch aus der
vorpandemiezeit ne tax cut and jobs Act
ist da großes Thema da war ja auch die
unternehmenssteuersenkung also das ganze
ist ein bisschen historisch gewachsen
man kann es nicht einem wirklich
zuschreiben am Ende vom Tag darüber
hinaus die na paychecks das waren die
pandemiechecks die da verteilt worden
sind das hat ja auch ein Stück weit
garantiert dass die Volkswirtschaft
weiter funktioniert hat hat wir ja
vorhin schon dass eben hier ein Konsens
da war dass man am Ende vom Tag das Geld
ausgeben möchte so aus dieser Basis
heraus na Harris und beiden die haben da
auch darauf operiert und ja bei eine
Harris wären die Pläne ähnlich gewesen
auch da hätte man die Verlängerungen für
diese Steuererleichterung der Haushalt
und teilweise der Unternehmen angestrebt
allerdings bei den Haushalten hätt man
da halt eine Linie überhalb der 400 000
$ Einkommen gezogen und die hätte man
besteuert so damit wäre diese Idee etwas
mehr ausgeglichen gewesen ja da wä die
besten Schätzung ging davon aus dass es
null auf Null läuft die Ausgaben eben
durch die Einnahmen gedeckt werden den
Fall haben wir halt bei Trump nicht und
das ist eben der grundunterschied dass
man sagen muss man kann umverteilen man
muss auch ein Stück weit aktive
Fiskalpolitik betreiben gerade wenn eben
viele Herausforderung für die
Volkswirtschaft da sind wenn man große
umwzung hat wenn man geopolitische
Probleme hat aber die Kunst liegt darin
dass man es hauptsächlich neutral auf
den staatsschuldenberg macht und das
sieht man bei Trump halt mit den
Vorhaben die er uns da gezeigt hat
während der Wahl leider nicht aber
worauf ich hinaus wollte ist dass
niemand vom Sparen spricht obwohl die
Staatsverschuldung bei 100 120 Prozent
liegt na das ist natürlich so eine Sache
ähm und jedes Mal wenn das Thema wieder
aufkommt noch mal die Referenz zu 2023
als da das Rating Downgrade war da
fallen alle aus dem Bett normalerweise
will niemand was davon hören das ist so
ja die die die Dose die Straße runter
kicken kick the CAN down the road wie
man wie man so schön sagt und sollen
sich zukünftige Generationen damit
auseinandersetzen ähm der wegruf kommt
immer wieder und dann wird auch was
gemacht ja grundsätzlich wie kommt man
von so einem hohen Schuldenberg runter
gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten
man wächst raus ja das haben wir ja in
nach dem Zweiten Weltkrieg gesehen da
hatten wir auch historisch hohe
Schuldenstände die waren gar nicht so
weit weg wo wir gerade sind da war
einfach danach das Wachstum so gut dass
das runter gekommen ist die
Steuereinnahmen haben das haben das
kompensiert und das andere ist eben
Austerität sparen das ist ja auch so ein
bisschen die Idee dieser neuen Deutsch
Kommission dass man da 2 Billionen
irgendwo einsparen kann das tut
natürlich weh und das geht auch aufs
Wachstum und das spüren die Leute das
ist politisch natürlich sehr sehr
unpopulär also versucht man da immer
irgendwo den Ball in der Luft zu halten
und eben die Sachen nicht ausufern zu
lassen und dann kommen die externen
Reaktionen dazu und das ist eben ein
Markt der dann sagt bis hier her und
nicht weiter und dann hat man wieder
eine Aufregung und dann geht das wieder
weg ja also die realpolitischen
korrektive und auch die korrektive vom
Markt halten das schon in der Balance
aber wie gesagt der hohe Schuldenberg
der kommt eigentlich dadurch zustande
dass man in Krisen reagiert hat es kommt
eigentlich nicht durch normale
Fiskalpolitik das war wie gesagt nur bei
Reagan der Fall ähm im Gegenteil andere
Zeiten gerade auch nach den
Terrorattacken 2001 wo man viel Geld für
Rüstung und für für für Verteidigung
ausgegeben haben haben das Defizit oder
den Schuldenberg nicht wesentlich erhöht
das muss man als sich auch mal vor Augen
führen dass in normalen politischen
Fahrwassern außerhalb von großen
globalen oder schwerwiegenden Krisen
zwar Geld ausgegeben wird aber die
Schulden sich nicht wirklich erhöhen das
passiert nur wenn man es wirklich machen
muss Markus brunnemeierer Professor an
der Universität Princeton hatte kürzlich
in einem Interview gesagt die Schulden
laufen aus dem Ruder stimmen Sie dem zu
ja wenn man das primär Defizit oder das
Defizit an sich anschau das ist schon
brutal ne da sind wir bei
-6-7% also das ist schon heftig auf der
anderen Seite die USA haben auch eine
gewisse Sonderstellung wenn Sie die US-
staatsanleih mögen oder nicht man kommt
teilweise nicht drum rum regulatorisch
kommt das immer noch dem risikolosen
Zins am nächsten die Leute müssen es
teilweise kaufen ob sie wollen oder
nicht und wenn man überlegt USA 100 bis
120% wie gesagt je nachdem wie man es
betrachtet und trotzdem verlangt der
Markt nur 4,5% Zinsen momentan so plus
minus bedeutet Nachfrage ist da und dazu
kommt eben dass es alles im US-Dollar
ist das ist immer noch die
welteservwährung und da auch das gleiche
Prinzip ob man es mag oder nicht man
kommt nicht wirklich drum herum bedeutet
also dass man da schon eine gewisse
Sonderstellung hat im Vergleich zu
anderen Ländern und das ist so eine
Sache da muss man drüber nachdenken wie
lange bleibt diese Sonderstellung noch
bestehen wir glauben dass da keine
unmittelbare Gefahr besteht obwohl die
Diskussion natürlich immer mal wieder
geführt wird das ist eher so ein
schleichender Prozess und dann erhöht
sich natürlich auf der Druck auf die
kommenden Generationen von Präsidenten
das vielleicht dann mal ein Angriff zu
nehmen aber kurzfristig denke ich mal
ist das weniger ein Problem aber es ist
doch auffällig dass ich die USA seit
einiger Zeit eher kurzfristig
verschulden und auch noch höhere Zinsen
zahlen müssen als z.B Deutschland sehen
Sie hier schon das er wachsende
Misstrauen
ja und das ist genau das marktkorrektiv
momentan noch auf einem gesunden Niveau
und das stimmt äh das Treasury book wie
man so schön sagt also das
Staatsanleihen Buch da hat man die
Duration ein Stück weit runtergefahren
das aber natürlich auch in Erwartung
sinkender Zinsen das bedeutet wenn ich
ähm denke dass die Zentralbank von hohen
Zinsen runterkommt bin ich ja gut
beraten wenn ich das am kurzen Ende mich
dann verschulde weil ich dann relativ
schnell in niedrigere Zinsen reinrollen
kann jetzt ist natürlich so wenn wir
inflationsstiftende Maßnahmen kommt muss
man diesen Move noch mal überdenken
nichtsdestotrotz gehen wir ja von
weiteren Zinssenkungen aus also auch da
noch mal ein bisschen Unterstützung was
eben diese Zinszahlungen pro äh Prozent
GdP angeht
bedeutet da wird schon danach geschaut
und gemanaged zumindestens auf
Arbeitsebene wie gesagt die Politiker
die trifft immer dann wenn die
Schlagzeilen da sind Rating Downgrade
oder wenn die Zehnjährigen
staatsinleihen dann mal in einer Form
von Misstrauen in paar Wochen
Richtung 5 oder vielleicht sogar darüber
laufen könnten also da ist immer so ein
vor und zurück äh wie gesagt solange die
Fett da dann noch ein bisschen am
unterstützen kann ähm auch in der kurzen
Frist relativ unproblematisch das Risiko
bleibt natürlich dass wenn diese
Diskussion an Schärfe gewinnt und das
ist natürlich hoch unsicher wann das
passiert und wie das passiert dass man
dann aus Zentralbank Sicht davon
ausgehen muss dass zu hohe Zinsen oder
zu viel Volatilität in den längeren
Zinsen dazu führt dass es ein Risiko für
das für die Finanzstabilität wird das
hatten wir auch schon mal ja und dann
kann man wieder über andere Ausgänge
nachdenken dann kann es auch wieder eine
Fett geben die vielleicht unterstützend
ähm aktiv werden muss aber das wie
gesagt gehört in den Korb der
Risikoszenarien am Ende vom Tag woran
denken Sie wenn Sie sagen dass es schon
mal Risiken für die Finanzstabilität
gab ja also gerade beim Rating Downgrade
da war eine relativ starke Reaktion da
ging das relativ nah an die 5% dran da
hat man drüber nachgedacht war dann aber
am Ende vom Tag nicht der Fall wir
hatten während der Finanzkrise solche
Episoden wir hatten mal kurz vor der
Pandemie wenn man sich noch dran
erinnert so ein bisschen Probleme auf
dem Markt für die Reserven ähm das war
einfach so weil da die Fett ihr
bilanzbuch abgebaut hat die haben damals
auch die Zinsen deswegen gesenkt danach
ging es ja relativ schnell wegen der
Pandemie da hat man da nicht mehr drüber
nachgedacht mittlerweile gibt es an der
Stelle Mechanismen die man eingeführt
hat bei der Federal Reserve dass das
nicht mehr passieren soll aber es gibt
einige Beispiele wo so ein Szenario
schon mal angetestet worden ist also
ganz unabhängig ist die F schon jetzt
nicht mehr in ihren Entscheidungen na ja
sie ist unabhängig in ihren
Entscheidungen was sie tut um ihr Mandat
zu erfüllen und das dritte was nicht für
Sie drin steht ist die Finanzstabilität
weil aus Finanzstabilität oder Gefahren
für die Finanzstabilität leitet sich
auch immer ab dass dann das Wachstum
nicht mehr funktioniert und dann eben
direkt ihr Ziel in Augenschein genommen
wird und das ist eben so viel
Beschäftigung wie möglich zu garantieren
also man hält sich hier an die Regeln
was man als Ziel vorgegeben hat und das
andere sind Inputfaktoren und das sagt
Paul auch relativ deutlich gerade was
die Fiskalpolitik angeht man macht keine
Spekulation und man ist da auch nicht
vorausgreifend man schaut was nachher
passiert und dann reagiert man da die
haben ja einen Auftrag die Frage ist von
der Unabhängigkeit wie Sie Ihren Auftrag
erfüllen also die direkte Einflussnahme
auf die Höhe der Zinsen von einer
externen Stelle das wäre Beeinflussung
aber dass man eben reagiert auf Gefahren
das ist dann Unabhängigkeit und das ist
auch die Funktion die es zu bewahren
geht aber die Politik zwingt der Fett
durch ihre Maßnahmen einen Kurs auf den
die Notenbank eigentlich eigentlich gar
nicht einschlagen möchte aber da kann
man ja dann argumentieren dass dann die
Politiken Fehler macht das schlecht für
die Leute ist was was schlecht für die
Politiker ist also man schießt sich so
ein bisschen ins eigene Bein und die
Fett muss es dann wieder richten also da
könnte man genauso argumentieren dass
die Fett dann den Politiker zu Hilfe
kommt und sagt jetzt können wir die
Zinsen senken und dann funktioniert der
Laden wieder oder wir kaufen die
staatsinleihen auf also das ich ich
würde würde es bezweifeln dass ein
Politiker die Strategie fährt und sagt
ich lass das Land mal so an die Klippe
fahren damit die Fett sich bewegt ich
glaube eher mit der Unabhängigkeit
decken wir das ab dass ist eine direkte
Einflussnahme auf die Entscheidung die
wir alle zwei oder Monat dann haben das
das ist eher das Thema also den
bondwächtern den kann man nicht so
einfach entkommen denn selbst wenn die
Fed sagt wir kaufen den Staatsanleihen
auf und sorgen mit qe für niedrigere
Zinsen dann steigt die Inflation also
irgendwie genau ganz genau also der Weg
der Weg ist ja dann wenn man historische
Vergleiche sucht wenn man
Inflationsdruck hat und man hat
schwierige
Umgebung für für Wachstum da kann man
dann in die 70er Jahre schauen
allerdings muss man Abstriche machen ja
das war der Moment wo eben
ja etwas fehlgeleitete Preispolitik
seitens der Administration dazu geführt
hat dass wir immer wieder
inflationsspitzen hatten wir hatten
externe Effekte aus dem Ölpreis der
Ölpreis war viel wichtiger für die
gesamtvolkswirtschaft in den USA
mittlerweile ist man da ein Stück weit
unabhängiger geworden vom Weltmarkt und
da kommt dann eine Situation und das war
ja auch immer die große Angst die wir
gesehen haben während der
Inflationsphase während und nach der
Pandemie dass eine Zentralbank den
sogenannten volollkommoment hat also die
Zinsen so stark anerheben muss damit
eben das Wachstum dann schnell
runterkommt und damit sich eben diese
ganzen Wege Supply Chains und eben auch
Verknüpfung in der Volkswirtschaft nach
einer Rezession neu formieren können das
ist natürlich das drastischste Mittel
dass man dann da hat um der Inflation
hert zu werden wir hoffen nicht dass es
soweit kommt wir glauben auch nicht dass
es soweit kommt aber der Weg dahin wird
immer wieder als mahnendes Beispiel dann
auch führen dass man neben den Märkten
dann eben auch die Federal Reserve äh
auf dem Zettel haben muss und das ist
natürlich auch wieder so ein bisschen
Korrektiv ähm was die Freiheit der der
Fiskalpolitik Angt und sie hatten ja
gesagt dass Trumps Pläne inflationär
wirken könnten was die bondwchter also
noch mächtiger macht weil die Fett die
Zinsen oben halten muss ganz genau also
das der Bondmarkt antizipiert in dem
Moment ja auch eine Fett Reaktion also
wenn die Inflation steigt dann sagt der
Bondmarkt oh dann könnten auch die
Zinsen die Leitzinsen steigen und das
preist der ein also der ist ja dann auch
ein Stück weit getriebener von der Fett
und deswegen ist es so wichtig dass sie
unabhängig ist weil damit diese
Funktionen erhalten bleiben und wenn
eben Inflation ausufert und vor allem
das dann Inflation ist die aus der
Binnenwirtschaft herauskommt die
vielleicht aus dem Arbeitsmarkt
generiert wird weil wir der
Arbeitsangebot fehlt weil man die
Migration nicht mehr zulässt oder weil
man das zurückdreht dann hat die Fett
ein ganz klares Mandat und das geht eben
auch an den Wünschen der Politiker
vorbei dann müssen die Zinsen erhöht
werden damit man der Inflation her wird
und diese Unabhängigkeit die ist die
entscheidende weil darauf vertrauen die
Leute und solange die Leute darauf
vertrauen und die Erwartung haben dass
sie fett das Markt und der Markt das
ebenso tut dann hat man dieses Korrektiv
das notwendig ist dass da halt nichts
aus dem Ruder läuft also ganz so
einmächtig wie es scheint ist Trump
nicht definitiv und das ist auch die
politische Realität die wir in seiner
ersten Amtszeit schon gesehen haben
momentan wenn man so anschaut das
Kabinett dass sich da formiert ist die
Frage wie viele sind nachher noch da wir
wissen ja da ist er auch
austauschfreudig ja wenn da mal jemand
nicht so will wie wie wie wie er möchte
wir sehen aber auch schon ähm bei den
Abgeordneten gerade im Senat ja mit der
Wahl des neuen mehrheitsführers dass man
da sicherlich nicht 100% alles mitmachen
wird was Trump davor hat also es ist ja
so die republikanischen Abgeordneten ob
im Haus oder im Senat die haben ja
längerfristige Interessen als der
Präsident ja das bedeutet also ein
republikanischer Senator oder ein
republikanischer Abgeordneter im House
of Representatives der hat seine
Gebietskörperschaft seine Wähler aus
seiner Region und hat längerfristige
Interessen als das höchstw Trump hat wie
gesagt er kann zwei Jahre wahrscheinlich
viel machen dann danach die zwei Jahre
geht der Wahlkampf schon wieder irgendwo
los und da schaut man dann natürlich
genau auf den tradeoff Stichwort
Inflation reduction Act ist eigentlich
eine ganz gutes Gesetz für eben
industriemaßnahmen für
infrastrukturinvestition man möchte hier
Kompetenzzentren aufbauen hatte weniger
was mit weniger Inflation zu tun mehr
eben mit wirklicher Wirtschaftspolitik
in dem Sinne dass man Kernkompetenzen
stärken möchte und davon haben auch
republikanische Abgeordnete etwas ja das
war ja auch mit Zustimmung damals äh
verabschiedet worden bedeutet also die
haben gegenläufige Interessen und die
werden sie auch vertreten vor allem dann
wenn man weiß dass Trump nur noch eine
Legislaturperiode dann da ist da ist das
ist zumindest mal die Erwartung Herr
Schermann vielen Dank ich bedanke mich
[Musik]