Prof. Dr. med. Uwe Reuter ist ärztlicher Direktor der Klinik im Leben in Greiz im Vogtland. Diese Klinik ist eine der seltenen Perlen, in der Menschen mit gesundheitlichen Problemen nicht nur symptomatisch behandelt werden. Vielmehr wird hier großer Wert darauf gelegt, die Ursachen der Beschwerden zu erkennen und zu beheben – vorausgesetzt, der Patient ist bereit, diesen Weg mitzugehen.
Solche Kliniken, in denen die Ganzheitsmedizin gelebt wird, sind eine Besonderheit. Hier begegnen sich Naturheilkunde und Schulmedizin auf Augenhöhe. Bewegung, Ernährung, Atmung, Mitochondrien und viele weitere Aspekte werden in die Behandlung integriert, um die Gesundheit ganzheitlich zu fördern.
Ein ehemaliger DDR-Arzt hat diese Klinik mitbegründet und verdeutlicht damit eindrucksvoll, dass die Gesundheit eines Menschen auf vielen Ebenen unterstützt werden muss. Genau dieser ganzheitliche Ansatz wurde einst im Osten gelehrt und erfolgreich umgesetzt. Es ist dieser Ansatz, der die körpereigenen Regulationsmechanismen stärkt und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Vielen Dank für dieses wertvolle Geschenk an die Gesundheit.
▬ Zu Gast ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Prof. Dr. med. Uwe R. M. Reuter, Chefarzt Moderation: Alexander Glogg Sendungsnummer: Nhol_240830_S1_reuter
▬ Kontakt & Links ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Prof. Dr. med. Uwe R. M. Reuter Ärztl. Direktor / Ltd. Chefarzt Klinik im LEBEN / Arztpraxis Prof.Dr. Reuter Regionalzentrum Greiz/Vogtland der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin Professur Naturheilkunde Hochschule Anhalt University of Applied Sciences Gartenweg 5-6 D-07973 Greiz/Vogtland Tel.: +49-3661- 4438210 Fax: +49-3661- 4438215 Email: [email protected] Webseite: http://www.klinik-imleben.de/ Foto : https://www.dr-reuter-greiz.de/ueber-dr-reuter/
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Wir sehen es aber anders. Wir sehen die Erfahrungsheilkunde, die Naturheilkunde, wir sehen so viele Schätze der Medizin, die es noch nicht geschafft haben, eine WHO-Legitimierung zu bekommen.
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▬ Über QS24 ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ „Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren, nicht mal Krebs“.
Mit dem Zitat von Dr. Otto Warburg, Biochemiker und Nobelpreisträger, haben wir uns inspirieren lassen und die facettenreiche tiefsinnige Naturheilkunde mit allen ihren Wirkungen, durch Beobachtungen von Experten, zu dokumentieren begonnen. Diese Erfahrungsschätze verstehen wir als Komplementierung zu einer ganzheitlichen holistischen Sichtweise an. Daher sollten sie zu der in vielerlei Hinsicht schon brillanten Schulmedizin, hinzugezogen werden.
Mit dem Betreiben dieses TV-Senders wollen wir den Zuschauern dieses Wissen näherbringen, sodass der Zuschauer für Prävention – oder bei einem Krankheitsverlauf – weitere Perspektiven für seinen Weg in Betracht ziehen kann.
Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,
hier in unserem Gesundheitsfernsehen.
Es gibt so Perlen in Deutschland, eine Klinik,
die ich kennenlernen durfte, wo ich eigentlich nur gestaunt habe,
dass das bisher nicht zu mir hingetragen wurde.
Zumal so viele Menschen immer wieder anfragen,
ja, Herr Glock, wo kann ich denn meine Patienten hinschicken
oder wo kann ein Patient überhaupt hingehen,
wo eine Ganzheitsmedizin auch betrieben wird.
Ja, heute habe ich die Freude, Ihnen wieder
eine solche Perle zeigen zu dürfen
und nach dem Intro zeige ich Ihnen, wer da ist
und um welche Kliniken es sich handelt. Bis gleich.
Ja, und da sind wir wieder und mein Gast ist heute
Prof. Dr. Uwe Reuter, ganz herzlich willkommen, lieber Uwe.
Ja, vielen Dank für die Einladung.
Es ist lange gegangen, ich meine, ich mache jetzt das sieben Jahre
und bisher war deine Klinik bei mir nicht auf dem Schirm.
Sie wurde mir empfohlen vom Dr. Volker Meisner,
der ja bei uns auch immer wieder ein und aus geht.
Erzähl mal ein bisschen darüber.
Also ich weiss ja von dir auch noch nicht viel,
ausser, und da bekomme ich immer die grösste Hochachtung,
du kommst aus der DDR
und da sind immer die Ärzte bisher hier im Studio gewesen,
die mich am meisten angesprochen haben,
weil sie einfach aus nichts alles machen
und den Menschen immer aus der Psycho,
nicht nur die Psycho, sondern auch wirklich das Umfeld
und den Körper als Ganzes betrachten. Erzähl einmal.
Ja, vielleicht so mein erster Kontakt mit der Medizin war,
als ich Krankenpfleger in Dresden war,
hat meine Freundin, deren Mathelehrerin war,
Heilpraktikerin, zu DDR-Zeiten gab es ja eigentlich keine Heilpraktiker,
aber die hat das halt so nebenbei mitgemacht
und hatte damals schon Akupunktur gemacht
und dann schleppte uns diese Heilpraktikerin
zu einem Vortrag von Manfred von Ardenne.
Der hat sich ja, ist ja nicht nur der Entwickler des Fernsehens
und der Elektronenmikroskopie,
sondern er hat also auch in seinem Alter
dann sich mit Sauerstofftherapie beschäftigt
und hat also die Dresdner Philharmonie unterstützt
in ihren Auslandsreisen,
indem er mit denen Sauerstofftherapien gemacht hat
und die haben bessere Leistungen gebracht,
konnten länger spielen
und das hat er in der Abendvorlesung mal dargestellt
und war völlig begeistert
und hat mich zunehmend mit solchen Dingen dann beschäftigt
und bin sozusagen über das Studium
dann natürlich schulmedizinisch ausgebildet worden.
Ich habe auch eine Militärarztausbildung,
war also dann auch sozusagen in der Notfallmedizin
und verschiedenen anderen Versorgungsbereichen tätig
und habe dann aber immer wieder
so diese regulative Schiene mit betrachtet.
Also das heißt, was ich über die Akupunktur erfahren hatte,
dass das irgendwas mit Reizungen im Nervensystem
dann doch dazu führt,
dass es Veränderungen im Schmerz macht und so weiter
und bin dann auch in dieser Zeit als junger Assistenzarzt
mit dem Prokain in Verbindung gekommen.
Prokain ist ja eine bekannte Substanz,
1905 dann synthetisch hergestellt,
vorher aus der Agave entwickelt
und ist ja ein Mittel,
wo man sehr intensiv auch den Körper positiv beeinflussen kann.
Das ist also schon auch eine interessante Geschichte
und die habe ich also weiterentwickelt,
wo bis zum heutigen Tage
ist das immer noch so mein Favorit an Mitteln,
die ich gerne mit einsetze,
weil es wirklich recht vielseitig ist.
Ich glaube, da machen wir eine eigene Sendung auch darüber,
wie man Regulationsmedizin auch mit Prokain machen kann.
Ja, ja, ja.
Sehr gerne.
Ja, und es ist tatsächlich auch so eine Geschichte gewesen,
dass man aus dieser Art der Medizin natürlich dann auch wusste,
okay, ich will was tun,
vielleicht auch direkt den Menschen zu helfen.
Also aus der Notfallmedizin
wollte ich dann chirurgisch was tun,
bin also in die Unfasschirurgie gegangen
und habe eine Ausbildung zum Orthopäden dann gemacht.
Also sozusagen der Knochendoktor gewesen,
aber auch Muskeln und Faszien.
Und was mir später dann erst klar geworden ist,
dass diese Faszien, Muskeln, Nerven
alle sehr eng miteinander in Verbindung stehen
und auch die Akupunktur mit ihrem Akupunkturpunkt
ja eine oberflächliche Ausstülpung der Faszien ist,
der oberflächlichen Körperfaszien,
das ist ja anatomisch nachgewiesen,
wo Nervengefäße und Lymphsystem hindurchgehen.
Und wenn man mit der Nadel in diesen Bereich hineingeht,
dann reizt man natürlich ein sehr starkes System,
einerseits im Bereich des Bindegewebes,
sogenannten Matrix,
aber andererseits natürlich auch direkt übers Nervensystem.
Und das ist natürlich schon eine interessante Geschichte gewesen.
Ich habe natürlich operiert,
klar, das gehörte dann irgendwann dazu
und war aber dann auch an der Universitätsklinik
und habe also eine Schwarzambulanz aufgebaut.
Es geht gleich weiter, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer.
Aber wir möchten an dieser Stelle Ihnen
einen ganz, ganz wichtigen Ausschnitt
aus einer besonderen Sendung präsentieren.
Geht nur ein paar Sekunden.
Und wenn Sie sind genauso begeistert,
diesen Ausschnitt, wie es mich begeistert hat,
dann finden Sie in der Bezeichnung,
in der Beschreibung auf YouTube unten den Link.
Klicken Sie drauf und schauen sich die ganze Sendung an.
Viel Spass.
Menschen, die Fragen stellen, waren nie gewünscht, in keiner Zeit.
Was ich da beschreibe in dem Buch ist praktisch wie ein Plan,
wie man Menschen perfekt versklavt, mental.
Und der Extremstress, dauerhaften Extremstress,
schrumpft der Hippocampus.
Also wenn mein Hippocampus schrumpft, schrumpft auch mein Ich.
Wenn mein Ich schrumpft, ist es schwach.
Wenn ich eine Gesellschaft dominieren will,
dann muss meine Bestrebung sein,
genau diesen Teil des Gehirns lahmzulegen.
Ich habe dort angefangen,
die Akupunktur direkt auch als Schmerztherapie mit einzusetzen,
neben der Gabe von Schmerzmitteln.
Was aber dann eher so nach und nach mehr nach hinten gedrängt wurde,
weil viele Patienten damals schon zu uns kamen,
wo die Medikamente nicht mehr gewirkt haben.
Es gibt ja sogenannte Analgetika Non-Responder,
also die einfach nicht auf Schmerzmittel reagieren.
Und die haben tatsächlich dann zunehmend den Weg zu uns gefunden.
Ich habe dann mit einem Kollegen noch zusammengearbeitet,
den hatte ich dann mit reingenommen.
Der hat sich auch sehr stark dafür interessiert.
Mit diesem Kollegen habe ich dann auch zusammen
irgendwann die Universität verlassen,
weil meinem damaligen Chef das alles zu mystisch war
und das wollte er nicht so richtig
und hat mir da immer irgendwelche Dinge dann nahegelegt,
die ich eigentlich gar nicht gemacht hatte als Stationsarzt
und als im unfallchirurgischen Bereich
dann irgendwelche Sachen, wo man gesagt hat,
nee, jetzt mach dich selbstständig.
Und damals hatten wir einen Berater und da ging es darum,
dann machen wir halt eine eigene Klinik.
Wahnsinn, super.
Ja, also so in diese Richtung.
Und da hat er gesagt,
wollt ihr nicht erst mal mit einer Praxis anfangen?
Ja.
Haben wir erst mal mit einer Praxis angefangen.
Ja, ja, gut, okay, ja, ja, ja, ja.
Dann haben wir allerdings tatsächlich nach fünf Jahren
unserem Vermieter, also wir sind dann weggegangen,
sind also nach Kreuz gegangen.
Das ist diese kleine Stadt, nennt man auch Perle des Vogtlandes,
unterhalb von Leipzig, Jena, Chemnitz in diesem Bereich,
Plauen, das sogenannte Vogtland.
Manche sagen auch das mystische Vogtland,
weil die alles so kleine,
das kleine Bergvölkchen dort so ein bisschen zängerisch ist.
Aber das kennen wir ja auch aus der Schweiz vielleicht so ein bisschen.
Denn nichtsdestotrotz,
diese Praxis hat sich tatsächlich entwickelt
als eine zunehmend Schmerzpraxis,
wo wir dann nach fünf Jahren von unserem Vermieter
das Angebot bekommen hatten,
wollte er, ihr habt doch mal die Idee gehabt,
eine Klinik zu gründen,
wollte er nicht im Nachbarhaus eine Klinik aufbauen.
Und dann war es reif.
Und tatsächlich, wie das Leben immer dann so spielt,
wenn etwas leicht geht, dann kann man es ja auch entsprechend gehen.
Und wenn es fließt, ist es dann, glaube ich, das Richtige.
Und somit haben wir dann 1997, 1998,
dann, nachdem der Vermieter das alles renoviert hatte
und umgebaut hatte,
also das heißt, in zwei alten Jugendstil-Villen
ist das untergebracht, die Praxis und auch der Klinikbereich,
eine Privatklinik gründen können,
die, würde man sagen, als Manufaktur zu sehen ist.
Das heißt, wir haben zwölf Betten.
Und der Betreuungsschlüssel ist tatsächlich,
kann man fast sagen, eine Schwester, ein Patient,
beziehungsweise teilweise zwei Schwestern, ein Patient.
Ja, wirklich?
Ja.
Und das Verhältnis jetzt zu den großen Krankenhäusern?
Ja, da ist es ja 1 zu 5 oder es ist ja wesentlich,
oder teilweise in bestimmten Kliniken sogar 1 zu 10 oder noch mehr.
Aber es ist natürlich auch eine andere Herangehensweise.
Das eine ist sicherlich, ich sehe es ja immer,
die Standardtherapie ist oftmals etwas Wichtiges,
was wir brauchen.
Das ist auch immer etwas, wo ich sage,
wir dürfen das gut integrieren,
immer das Beste für den Patienten finden.
Und da ist es manchmal so,
dass bestimmte Abläufe dann auch schneller sein dürfen,
aber es darf der Patient natürlich nicht hinten runterfallen.
Und wir haben ja tatsächlich auch Patienten,
die austherapiert sind,
die wirklich dann gesagt bekommen haben,
wir können nichts mehr für sie tun.
Es gibt aber auch Patienten, die kommen,
um integrativ, also begleitend zu einer Standardtherapie,
auch Naturheilkunde mit zu absolvieren.
Das ist bei euch ja jetzt 1 auch von den Steckenpferden,
die integriert wurden in der Klinik.
Genau, genau.
Also das heißt, wir begleiten Patienten,
die beispielsweise eine intensive Schimmer-
oder Bestrahlentherapie bekommen,
naturheilkundlich, um Nebenwirkungen zu reduzieren,
um die Wirkung zu verstärken.
Es ist ja auch bekannt,
dass z.B. lokale Hyperthermie mit einer Bestrahlung
wesentlich höhere Effekte bringt, weniger Nebenwirkungen.
Es gibt also ausreichend Studien.
Und deswegen sind wir da natürlich auch sehr daran interessiert,
dies immer auch für die Patienten zu ermöglichen,
dass dies auch dann mit umsetzen kann.
Also eure Klinik ist eigentlich auch so
eine richtige Brückenbauer-Klinik,
die beide Lager zusammenführt
und dem Patienten eigentlich alles darlegt,
was es an Optionen gibt.
Und der Patient eigentlich die Wahl hat,
selbst zu entscheiden, was er gerne möchte, oder?
Genau, es ist so, dass wirklich der Patient der Chef ist,
sagen wir immer.
Er ist also derjenige, der wirklich entscheiden soll,
entscheiden darf und entscheiden kann.
Und da ist es mir auch wichtig zu sagen,
dass also jeder Patient natürlich,
wenn er jetzt der Chef ist, sagen muss, wo will er hin?
Und wir sind sozusagen dann nur die Bergführer.
Wir sind ja hier in der Schweiz,
also aus dem Tal der Krankheit auf den Berg der Gesundheit zu gehen.
Entweder er will es schnell machen,
dann nimmt er den sehr steilen Weg.
Auch da können wir begleiten.
Oder wenn es eben nicht so schnell geht,
dann eben in Serpentinen langsam.
Aber beides hängt davon ab,
auch wie er mitarbeiten, mitwirken will.
Also diese sogenannte Patientenprävalenz
ist also ein ganz wichtiger Faktor.
Was will der Patient?
Das ist ja auch das,
was wir eben in dieser evidenzbasierten Medizin
als eine Säule mit sehen.
Das wird nur leider zu wenig mit integriert.
Ja, das ist vielleicht so ein Punkt,
wo man schon auch sagen kann,
da ist eine gewisse grundsätzliche Herangehensweise
bei uns im Haus vorhanden.
Vielleicht können wir uns das auch mal auf dem Dia anschauen.
Genau, das hast du extra mitgebracht,
gesetztes Basisverständnis.
Schauen wir uns das mal an.
Genau, also dass wir sozusagen unser Konzept,
was wir im Klinikbereich dann auch versuchen umzusetzen
oder umsetzen,
indem wir als erstes die Situation uns anschauen,
zu gucken, wie ist jetzt das Patienten Bedingungen,
Befunde und so weiter alles zusammenzutragen.
Dann wäre als nächstes eine weiterführende Diagnostik sinnvoll,
um sozusagen zu schauen,
was gibt es für Reserven,
was gibt es für Möglichkeiten auch naturheilkundlich,
naturgemäß dann einzugreifen.
Und dann erfolgt individuell nach dieser Diagnostik
der Therapieplan.
Also es wird immer ganz individuell
für den Patienten ein Weg offenbart.
Und wenn er den mitgehen will,
dann ist das auch genau das,
was wir mit ihm gehen können.
Und da ist es eben tatsächlich so,
das sehen wir jetzt mal bei dieser evidenzbasierten Medizin,
da haben wir einerseits die klinische Forschung,
das ist die sogenannte externe Evidenz,
also das, was eigentlich der Begründer
der evidenzbasierten Medizin wollte.
Er wollte die Erfahrungen, die vorhanden sind,
bestätigt haben durch andere externe Informationen
und entsprechende Studien.
Heutzutage ist es leider so,
dass die externe Evidenz das Vordergründige ist.
Es wird nur noch nach der externen Evidenz gegangen.
Die Erfahrung der Ärzte ist nicht mehr
das, was im Vordergrund steht.
Das ist doch peinlich, oder?
Da reden wir von 2000 Jahren Naturerkunde,
dass plötzlich die Evidenz weichen muss,
nur weil die 150 Jahre lang
jetzt versucht haben,
die Menschen auf seine Organe zu reduzieren.
Genau, das sind sogar 4000 Jahre übrigens,
als die ersten Sachen bekannt wurden.
Und interessant, vor 4000 Jahren übrigens,
weil wir jetzt schon mal bei diesem Naturerkundeteil sind,
die Ärzte vor 4000 Jahren durften drei Tage lang
keine entsprechende Therapie mit Pflanzenstoffen
oder sonstigem machen.
Wir mussten erst mal abwarten,
damit der Körper in den drei Tagen
erst mal selbst reagiert
und auch darauf eingehen,
was der Patient will.
Damals schon wusste man,
die Selbstheilungskräfte sind durchaus wichtig
und sollten auch erst mal dem Körper
die Möglichkeit geben, selbst zu regulieren.
Und das wird eben leider vergessen.
Es wird heutzutage immer sofort gleich
eine Therapie gemacht,
die sicherlich nach der klinischen Forschung
indiziert ist,
die aber im Zweiten
mit einer internen Evidenz teilweise
gar nicht so gleich angezeigt ist,
sondern vielleicht im zweiten Schritt.
Und ob der Patient das dann auch so schnell will,
ist auch die Frage.
Wenn jetzt zum Beispiel ein Patient kommt
mit einer Erkrankung,
wo man sagt,
standardmedizinisch relativ schnell
eine Operation,
um damit vielleicht beim Tumor
die Tumormasse zu reduzieren,
dann muss man die Frage stellen,
ist es so, wenn der Patient
diese Schocknachricht bekommen hat,
wirklich sinnvoll,
ihm in dieser Situation,
wo er ja durch diesen Schock auch geschwächt ist,
sofort zu operieren?
Oder ob man nicht eine Vorbehandlung macht,
um dann erst in einer guten vorbereitenden Situation
die Operation zu machen?
Ich glaube, die Antwort ist klar.
Mit der Diagnose bin ich
total im Stress, im Sympathikos,
da ist Heilung überhaupt nicht möglich.
Das bin ich voll bei dir.
Aber immer dieses schnell schnell
invasiv schneiden, schiessen,
widerspricht sich ja
vollständig der sogenannten
Regulationsidee.
Und das finde ich immer so schön,
wenn man das Bild des Menschen so sieht,
dass er eigentlich immer,
egal in welchem Zustand,
versucht, das Beste
herauszuholen,
zum Überleben.
Und wenn er halt wirklich
das Beste ist, in einer Krankheit
sich zu finden, dann leichte Regulationen,
Entlastung des Systems,
kann ja sofort zur Heilung führen.
Und das ist doch der schöne Ansatz.
Genau.
Das wollen wir auch immer unseren Patienten
vermitteln, dass die das natürlich
auch verstehen, das ist ganz klar.
Es gilt ja darum, mit dem Patienten
gemeinsam das auch anzugehen.
Und ich bin auch, wenn jetzt ein Patient
kommt und sagt,
ich habe jetzt so eine Angst
und bin jetzt so in diesem
Stress drin, dass ich jetzt sofort
zu dieser Operation gehen muss, weil es nicht anders geht,
sage ich auch, ja okay, dann gehen Sie erstmal
zur Operation, wir behandeln Sie nachher
sofort dann weiter.
Weil natürlich dieses
Thema des
Stresses, wenn wir
ihn dann überzeugen wollten,
also das heisst, das ist ja dann auch
Manipulation, wenn du sagst, nee, schieben Sie die
Operation raus und machen Sie doch erstmal und so weiter,
das wäre dann auch der falsche Weg.
Es ist wirklich ganz wichtig, dann
dem Patienten auch zu folgen.
Du hast mich noch vor der Sendung gefragt,
wo ich den Sender überhaupt gegründet habe
und da habe ich dir doch gerade gesagt,
um den Menschen da draussen eine andere
Sichtweise zu vermitteln,
die ich selbst eigentlich nur in der Schulmedizin
gesehen hatte.
Und genau das ist ja das,
du hast einen Patienten bei dir, der kennt
nur das eine, über die Medien,
über das Fernsehen und, und, und und jetzt kommst du
plötzlich und erklärst ihn auf, es gäbe noch andere
Möglichkeiten, kann den Patienten überfordern.
Genau, genau, das ist
ganz, ganz wichtig, dass wir
selbst, wenn wir es gut meinen,
und wissen, es wäre
günstiger,
vielleicht auch andere Dinge noch zu machen,
es ist tatsächlich den Patienten
dort abholen, wo er steht.
Und erstmal in diesem Rahmen
ihm die Möglichkeit zu geben,
natürlich schon auch das Wissen,
es gibt dann noch was,
auch wenn du jetzt erstmal standardtherapeutisch
dich behandeln lässt, ist auch in Ordnung,
aber schau danach dann weiter.
Guck einfach, was kannst du dann noch machen.
Wenn wir den Bogen noch
weiterspannen, habe ich hier Ärzte
wie zum Beispiel der Psychoneuroimmunologie,
der Professor Christian Schubert,
der sagt ganz eindeutig,
dass jede Krankheit
im System
aus der Psyche oder aus meiner Beziehung
zum Umfeld
ausgelöst wird.
Elis Huber zum Beispiel sagt,
das ist vielleicht nur zu zwei Drittel der Fall.
Ist egal, es ist ein sehr grosser
Teil, dass aus meiner Beziehung
zu meinem Umfeld in mir
drin sich eine Krankheit auslöst.
Und wenn man weiss, es ist
zwei Drittel oder alles, ist egal,
bringt das mal einem Patienten bei.
Ja genau, weil es viele gibt,
die erstmal auch die Hände heben
und sagen, was hat das mit meiner Psyche zu tun?
Was soll denn das? Das ist ja Quatsch.
Ich bin Opfer meiner Krankheit.
Ich glaube, das ist auch
ganz entscheidend, dass man tatsächlich hier
dem Patienten die Möglichkeit
gibt, erstmal
bestimmte Dinge zu hinterfragen.
Das ist auch wichtig, dass er
erstmal auch, wenn er diese Ablehnung hat,
trotzdem
vielleicht über den anderen Weg
abgeholt werden kann, indem er ihm erstmal
Basisschritte
im körperlichen Bereich auch aufzeigt.
Wenn es ihm schon mal besser geht, ist er
vielleicht auch offen für mehr.
Aber das ist ja eben auch der Schlüssel.
Ich finde halt,
Reparaturmedizin ist wichtig,
ist gut, es rettet auch
Leben. Aber letztendlich müssen
wir ja immer dahinter schauen und überlegen,
wie kommen wir auf die Ursache? Was ist die
Ursache? Wie viele Patienten sind bereit,
wirklich auf die Ursache zu schauen?
Genau, es sind teilweise
recht wenig, muss man sagen.
Und deswegen glaube ich schon,
dass wir
die Möglichkeit haben, wenn wir
auch uns selbst bewusst werden,
dass diese verschiedenen
Reaktionen des Patienten so im
Vordergrund stehen, dass man
dann eben gezielt wirklich auf den Patienten
eingehen darf. Und das ist schon
ein entscheidender Punkt dabei.
Da kommt mir gerade dieses Bild in den Sinn.
Wenn wir da schon wieder sind, da sieht man ja auch
das, was aus dem Meer herausragt,
ist die Wirkung.
Da ist mein körperliches Gebrechen, meine
Krankheit, aber die Ursachen, die
entstehen über viele, viele Jahre hinweg
im unsichtbaren Bereich.
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.
Ja, genau. Das ist also schon
so eine
Sache, die teilweise
im Patienten auch verdeutlicht.
Da könnte noch mehr sein.
Und wenn wir sagen,
wenn jetzt erst mal das Symptom sozusagen oder das,
was im Körper folgt, dann
reduziert werden kann,
ist das ja auch erst mal ein Punkt.
Und dann geht's
aber darum, natürlich dran zu bleiben
und noch was für sich zu tun.
Auch wenn es mir danach
besser gehen kann, dann
kann man ja vielleicht auch
Prävention mit überlegen.
Prävention heißt, dass ich
dann in diesem Augenblick etwas für mich
tue, um vielleicht gesund zu bleiben.
Um dann in dieser Richtung
für mich etwas zu tun.
Und ja, wie man es dann
sagt, ob es dann Prävention ist
oder ob es vielleicht auch
Wohlfühlen ist oder ob es
vielleicht auch etwas ist, was
dann tiefer geht, wo man sagt,
schau doch einfach mal,
was kannst du auch aktiv
insgesamt tun, weil
es ist ja irgendwo ein Winken beim Zaun zu fallen,
wenn solche Krankheiten dann auftreten.
Bei chronischen Krankheiten ist das nun mal eine
lange Geschichte.
Ja, aber manchmal ist es auch so, dass der Patient
noch eine Zeit braucht.
Vielleicht ist es einfach so.
Und da muss man auch überlegen.
Ich denke, wir
lassen immer die Tür offen und sagen,
kein Problem, Sie überlegen sich das.
Wir sind jederzeit für Sie da.
Keine
Auflagen oder sonstige
Dinge, sonst ist es dann auch
wieder so, dass wir ja beeinflussen
und nicht den Patienten
eine entsprechende Dienstleistung sind.
Wenn wir das Bild jetzt noch etwas in den Fokus
nehmen, weil es mir so gut gefällt auch,
und darauf schauen, ich bin überzeugt
davon, dass die grosse Mehrheit der
Zuschauer, die heute diese Sendung mit uns
gleich anschauen, sich
im unteren Bereich sehr, sehr bewusst
sind, dass hier die Ursachen sind.
Und ich glaube, dass unsere Zuschauer auch wirklich
gewollt sind, die Ursachen aufzulösen,
um die Wirkung auch loszuwerden.
Wenn die Patienten
oder die Zuschauer jetzt sagen, hey, endlich
wieder eine Adresse, die ich kenne, wo ich
hingehen kann, die würden den Menschen
wirklich auch an der Ursache
mithelfen, zu behandeln.
Weil das sind ja auch psychologische
Dinge, Feinfühligkeiten,
Aufdeckungen von
Traumas, keine Ahnung, was da alles
dahinter ist. Das sagt
ihr schon an die richtige Adresse.
Das heisst, wir haben uns
ein bisschen auf die Fahne geschrieben,
alles, was mit Naturheilkunde
zu tun hat,
einerseits sicherlich im körperlichen Bereich,
aber auch im
sogenannten energetischen Bereich und
informativen Bereich mit anzugehen. Das heisst,
wir haben dann verschiedene
auch funktionsdiagnostische Methoden,
die wir einsetzen, wo wir dann sehen,
wie hoch ist der Stresslevel,
was sind Ursachen für
diesen Stress oder für diese
Belastung, was gibt es
vielleicht auch für Möglichkeiten,
über Farben
oder über Formen zu sehen,
wie die Reaktion ist.
Da gibt es eine ganz, ganz
breite Anwendungsmöglichkeit,
die man dann
einsetzen kann, ob das
dann, um das
Bewusstsein auch zu umgehen,
teilweise eben über
Biofeedback, Körper-Biofeedback-
Verfahren dann laufen kann. Ob das Herzraten
Variabilität ist oder ob das Kinesiologie
ist, also Muskeltestungen oder
Sehnenverlängerungstests oder
ob das Hauttemperaturveränderungen
sind oder ob das
Augenvibrationen sind,
die auffällig sind oder
ob das im Stehen
eine
Instabilität ist.
Volker Meißner hat das ja sehr schön
in diesem Schubstest
immer wieder dargestellt. Das ist natürlich auch
ein psychologischer Faktor, wo man dem Patienten
zeigen kann, du bist nicht stabil.
Solche Sachen verwenden wir auch
in der Klinik und arbeiten
dann mit dem Patienten und
geben ihm sozusagen
immer dann so eine
Dosis, wo er erstmal das verarbeiten
darf und dann muss man gucken,
wie kann man dann weitergehen oder
ob das systemische Ansätze
sind, also von der Familienaufstellung
über systemische Beratung,
ob das spezielle
Hypnosen sind, SOL-Hypnose, also
diese Spirit-of-Light-Hypnose, die
sehr tiefgehend ist oder
ob das schamanische
Ansätze sind, das sind alles. Wir haben also
verschiedene Therapeuten, die
auch auf Honorarbasis bei uns
mit tätig sind und
dann suchen wir entsprechend für den Patienten
dann das heraus, was er im Grunde
braucht und dann können wir ihm das anbieten
und dann können wir das
entsprechend ihm ermöglichen.
Das ist doch genau das, was ich gerne hören möchte.
Herzlichen Dank, Uwe.
Vielleicht noch eine abschliessende Frage und das ist
natürlich das, was natürlich auch in Deutschland viele
Leute immer sofort auch fragen werden,
natürlich.
Wie sieht es aus mit der Kasse?
Ist da alles privat oder ist das
teilweise eine Abrechnung?
Wir haben eine Schmerzambulanz.
Ich bin ja von Hause aus
Schmerzarzt und habe auch eine Kassenzulassung,
so dass ich bei den Erstvorstellungen,
wenn es um Schmerzen geht, das auch
über die Kasse abrechnen kann.
Wenn es jetzt um reine
naturalkundliche Behandlung geht oder auch
die Klinikbehandlung,
dann sind wir halt eine Privatklinik.
Wir hatten versucht,
schon häufig in den
Bettenplan mit hineinzukommen,
weil das ist ja eine Grundvoraussetzung erstmal dafür.
Der medizinische Dienst hat
gemeint, ihr seid zu alternativ.
Das ist nicht die Möglichkeit, die es gibt.
Man kann Anträge versuchen,
an die Krankenkasse zu stellen.
Das heißt, Sondergenehmigungen,
wenn sozusagen
alle anderen Therapien ausgeschöpft
wurden und eine Befürwortung
von einem Schulmediziner
vorliegt, dann kann es
oftmals eine Genehmigung
geben. Wir hatten häufig schon Patienten,
die Hypothermien bezahlt bekamen
oder haben auch
bestimmte Infusionen
bezahlt bekommen. Das gibt es
schon, aber das sind halt Sonder- und
Ausnahmefälle.
Das hat ein krankes System,
muss ich auch leider Gottes sagen.
Das kann es ja auch nicht sein.
Die Wirkungen werden sofort bezahlt,
aber ursachenbezogene Medizin ist ...
Ich kann vielleicht noch eins sagen.
Es gibt noch eine Gesundheitsstiftung
im Leben,
die sich
auf die Fahne geschrieben hat,
verschiedene Dinge zu fördern. Einerseits
die Weiterbildung. Es gibt also
alle zwei Jahre immer einen Kongress von der
Gesundheitsstiftung, wo auch Informationen
gegeben werden, auch in Kreuz,
in der Vogtlandhalle.
Wenn Geld zur Verfügung
steht, würden die
auch Patienten, die
bedürftig sind, also die das selbst nicht
leisten können, durchaus
da auch einen Zuschuss geben.
Das heisst, man müsste das dann halt beantragen,
man müsste dann die ganzen Unterlagen
einreichen. Vielleicht ist das
immer noch eine Möglichkeit.
Wir brauchen auch noch Sponsoren.
Vielleicht ist das auch noch
eine gute Sache, dass es über den Weg geht.
Da sieht man immer wieder, es passieren auch gute
Dinge auf der Welt.
Danke ganz herzlich, Prof. Dr. Uwe Reuter.
War das für Sie, liebe Zuschauerinnen und
Zuschauer. Somit wissen wir,
dass es in Deutschland noch so
einige Perlen gibt, wo man
sich wirklich auch mit
viel Vertrauen hinwenden kann.
Insbesondere darum, wenn es darum geht,
auch den Eisberg von unten
zu bearbeiten und wirklich auch
ursächlich an die Krankheit zu gehen.
Das freut mich ausserordentlich, denn
wie gesagt, am Anfang schon beim Intro
mich eilen immer so viele Anfragen.
Ich kann doch nicht da und immer nur
da und da hingehen. Die sind alle
voll. Ich habe keinen Termin. Ich muss zwei Jahre
warten. Deshalb bin ich so glücklich darüber.
Ihnen heute eine weitere Adresse
vermitteln zu dürfen. In diesem Sinne
alles Gute und bis ein anderes Mal. Auf Wiedersehen.
Danke fürs Schauen
vom Schweizer Gesundheitsfernsehen
QS24. Bitte
vergessen Sie nicht, den Kanal hier unten noch
zu abonnieren oder über Wikisana
alle unsere Sendungen auch werbefrei
anzuschauen oder diese
Auswahl von Sendungen zu konsumieren.
Ich wünsche Ihnen alles Gute, bis ein anderes Mal
und auf Wiedersehen miteinander.