Der Fersenschmerz kann ein sehr schmerzhaftes und quälendes Krankheitsbild sein. Die zugrunde liegenden Diagnosen sind meistens ein Fersensporn bzw. eine Plantarfasziitis und stellt neben der Metatarsalgie (Vorfußschmerz) und dem Hallux valgus, eines der häufigsten Fußprobleme überhaupt dar. Meistens sind diese Fersenschmerzen auf eine chronische Entzündung/Reizung der Plantarfaszie zurückzuführen. Bekannt ist unter anderem Hekla lava in der Behandlung von Fersensporn. Der unangenehme stechende Schmerz, ist nicht nur bei jedem Schritt zu spüren. Hier setzt die isländische Vulkanlava mit ihrer entzündungshemmenden Wirkung ein. Genau dieser positive Effekt bezieht sich auf das gesamte Knochengerüst.
Peter Emmrich beschreibt in dieser Sendung, wie mit ganzheitlicher Medizin diese Problematik sich verbessern kann.
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Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute zu unserem Format Naturmedizin.
Immer mehr Menschen leiden an dem Thema Fersensporn.
Warum kommt der überhaupt? Tut unglaublich weh?
Was gibt es für Lösungen? Oft wird der Patient auch alleingelassen.
Und wie wir das ganzheitlich betrachten und ob es doch Lösungen gibt,
das erfahren Sie heute von unserem Gast. Bleiben Sie dran.
Hallo, lieber Peter. Schön, dass du wieder da bist.
Hallo, Corinna.
Ich freue mich, weil du immer, wenn du da bist,
so ein unglaubliches Spektrum an Wissen mitbringst,
wirklich auch aus der Natur, die Zusammenhänge,
ob es jetzt auch aus ayurvedischer Sicht mal ist, ja, und Kräuter.
Und deswegen, weil doch ich diesen Thema mit dem Fersensporn häufig höre.
Ja.
Aber lösungsmäßig habe ich jetzt eigentlich nur irgendwie eine Stoßtherapie mal gemacht.
Was ist es überhaupt?
Nun gut, also du weißt ja, ich bin Allgemeinmediziner,
bin aber auch Sportmediziner, habe damit sehr viele Fälle
und habe mich damit auch beschäftigt mit dem Thema, wie kommt es denn dazu?
Das heißt also, wenn wir aufrecht gehen,
ist ja unsere Fußsohle eigentlich eine kleine Fläche,
gemessen an dem, was oben ein Kilo draufsteht.
Und der Körper hat Feinjustierung.
Und wenn ich nun Patienten habe mit einer Beinlängendifferenz,
mit dem Beckenschiefstand,
dann hat der Körper das Bestreben,
hier unten das Fundament an der Fußsohle zu stabilisieren,
indem er einfach Kalk ablagert.
Und mit der Zeit wird es immer mehr Kalk
und dann gibt es schon Kalkstachel.
Und wenn man dann mal eine lange Wanderung macht oder joggt,
dann kann dieser Kalkstachel das Gewebe zum Entzünden bringen.
Und dann wird es akut, dann spürt es der Patient
und er hat dann fürchterliche Schmerzen.
Manche Kollegen machen natürlich dann so eine Reizröntgenbestrahlung
und hoffen dann durch diese Reizung,
dass der Kalk wieder zerfällt und die Entzündung zurückgeht.
Wir in der Naturheilkunde müssen sagen, wir gehen ganz anders rein,
denn wir versuchen erstmal die Probleme aufzudecken.
Dann ist es die Beinlängendifferenz, der Beckenschiefstand,
der häufig daraus resultiert, dass der Patient einen Sturz hatte
oder einen Autounfall.
Beispielsweise, du fährst mit deinen Kindern Schlitten,
rutschst vom Schlitten runter
und dich haut es volle Kanone auf das Steißbein.
Das hast du sicherlich schon mal gehört, dass es so etwas gibt.
Ich kenne das auch vom Snowboarden.
Wie oft knallt man da aufs Steißbein?
Genau. Und diese ganzen Strukturen vom ganzen Beckenboden
führen dann dazu, dass so ein Disbalance im gesamten Becken auftritt.
Dieses Steißbein, das sind ja so ein paar Knöchelchen aneinander,
aber sehr viele Nervenendigungen.
Das kann manchmal Wochen wehtun.
Das ist so eine Kopfzykodenie, sagt der Fachmann,
was Monate Schmerzen verursachen kann.
Was aber dazu beigetragen hat, war dieser Sturz,
sodass der Beckenbeinlängendifferenz auch bei Fußballern,
die dann seitlich reingekretscht wurden,
dass die umfallen, auf den Boden kommen
oder in dem Moment, wo er einen Schuss machen möchte,
dass er so eine Drehbewegung macht.
Also letztendlich, es kommt zu einer Traumatisierung.
Auch schon Achterbahnen und so.
Achterbahnen, ja.
All solche Dinge führen zu solchen Veränderungen.
Und dann ist es klar, da dieses nicht korrigiert wird,
weil es ja nicht bewusst ist,
kommt es und baut sich immer weiter auf,
bis dann der Organismus einen richtig dicken Fettkaltstachel gebildet hat,
der dann das Gewebe traumatiert.
Und durch dieses Traktieren kommt es zu dieser Entzündung.
Und die Entzündung will nicht abklingen.
Lokal sind natürlich Enzymgaben sinnvoll,
als innerlich Enzymtabletten,
beispielsweise Innovazym, 3 morgens, 4 abends.
Zum anderen aber Hekla-Lava.
Das ist ein Lavagestein von der Insel,
das in der D4-Potenz dazu führt,
dass hier dieser Kalkstachel
leicht wieder durch Makrophalen angeknabbert wird
und der Kalk abgebaut wird an der Stelle.
Aber es geht um diese Entzündung.
Das Ganze normalisiert sich aber erst dann,
wenn ich die Beinlängendifferenz
und den Beckenschiefstand ausgeglichen habe.
Manchmal ist das Problem hier oben das Gebiss.
Du kriegst eine Füllung verpasst vom Zahnarzt,
die ist einen Tuck höher als zuvor.
Und wenn du dann einen Apfel kaust,
dann verschiebt sich der Kiefer.
Und diese Kraniomandibuläre Disbalance,
also vom Schädel mit dem Kauapparat,
dem Unterkiefer, dem Nacken,
setzt sich als Kette bis nach unten in den Beckenbereich vor.
Würde man ja auch schon beim Knirschen und Pressen erkennen, oder?
So ist es.
Viele haben dann natürlich noch den Proxismus,
dieses Zähneknirschen.
Das sind ja noch emotionale Dinge zusätzlich.
Aber diese leicht erhöhte Füllung
oder aber auch bei älteren Menschen,
die eine Prothese dann verpasst bekommen,
kann es unterschiedlichste Ausmaße annehmen.
Und da sieht auch keiner hin,
denn der Orthopäde konzentriert sich auf seinen Fersenspann unten
und sieht den Rest überhaupt nicht.
Und erst als ich ganz heimlich Medizin betrieben habe
und auch die Sportmedizin,
wo mir dann bewusst ist, es gibt Muskelketten.
Und diese Muskelketten haben natürlich eine große Bewandtnis.
Und dort, wo es wehtut, kann ich dir sagen,
ist nie die wahre Ursache.
Die ist irgendwo ganz, ganz anders.
Und das macht es natürlich wieder für meinen Beruf spannend,
dieses aufzudecken.
Aber bedeutet, dass wir hier akribisch vorgehen müssen,
dem Patienten Übungen zeigen müssen,
sodass er selber sich ins Gleichgewicht zurückmanövriert.
Welche Korrekturform?
Also ich muss gerade dran denken.
Lieb, schon, brav.
Ja, oder auch Osteopathen.
Wenn du sagst, ich habe da an der Schulter ein Problem,
dann hat er bei mir hier unten mein Fußgelenk behandelt.
Und hat gesagt, du bist mal umgeknickt.
Und ich dachte, genial.
Und ich arbeite also im Pforzheim mit vier, fünf Osteopathen zusammen.
Die Osteopathie ist die höchste Form der Krankengymnastik.
Es ist dann die manuelle.
Und als oberstes, als Krönchen, die Haube oben drüber,
ist für mich eigentlich die Osteopathie.
Und die Osteopathen sehen ja mit ihren Fingerspitzen.
Das fasziniert mich immer wieder,
dass die wirklich ausspüren, wo die Problematik sitzt.
Und geben einen Hauch feine Impulse.
Und da denkt jeder, was hat er jetzt gemacht?
Hält 20 Minuten nur den Kopf.
Er macht da nichts.
Du stehst auf und der Rücken ist frei.
Du kannst wieder aufrecht stehen.
Hast keine Rückenbeschwerden mehr.
Und das ist das, was ich sage.
Es gibt so viele Dinge zwischen Himmel und Erde,
wo wir schon kennen, wo es sich manchmal nicht erklären lässt.
Aber so ein Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz
sehe ich immer bei jedem, der mit so einem entweder oder
oder beides kombiniert mit so einem Fersensporn.
Und so ein Fersensporn kann dann, wenn man sich das überlegt,
auch nicht von alleine wieder weggehen.
Wenn dieses ganze Chassis, sagen wir mal, beim Auto verbogen ist,
dann bildet sich dieser Kalkstachel auch nicht zurück.
Und vor allem dann, wenn er schon das Gewebe traumatisiert,
entzündet hat, sodass wir hier dann erstmal der Entzündung entgegenwirken
und entlasten.
Man kann natürlich im akuten Zustand auch beim Orthopäden
unten die Sohle ausschneiden lassen,
sodass es erstmal an der Stelle nicht drückt.
Und das ist aber alles nur eine Krücke,
eine Entlastungsmaßnahme, aber keine Heilung.
Was ist denn passiert, wenn bei der Fersensporn
nicht unten am Ballen ist, sondern bei der Achillessehne rauskommt?
Genau, dann ist es halt dort eine Dissonanz.
Stell dir mal vor, die Achillessehne ist ja die stärkste Sehne, die wir haben.
Das heißt also, wenn dort die Kräfte nicht stimmen,
dann haben wir dort Zug drauf.
So, wenn du an der Hose das Hosengummi nach vorne ziehst,
dann ist hinten am Rücken der Zug drauf, weil ich ja nach vorne ziehe.
Das heißt also, dort wo ich ziehe, ist nicht der Wirkort,
sondern da ist hinten dort, wo das Hosengummi am Rücken einlegt.
Und so ist es auch hier unten in diesem Muskelkettensyndrom am Bein
oder an der Achillessehne.
Oder auch die Achillessehne kann sich dann entzünden.
Die Achillodynie ist eine der schwierigsten Behandlungsdinge,
die du da hast in der Medizin.
Und meistens wird dann häufig auch dem Patienten dazu geraten,
sich operieren zu lassen.
Ich bin weniger begeistert von Operationen,
weil Operationen, dann führt es immer wieder zu Narben,
Narben können wieder dann Behinderungen in den nächsten Jahren entstehen lassen.
Insoweit eine Behinderung, dass das sich verkürzt,
das Gewebe verhärtet und dadurch natürlich wieder auch
die Bewegungseinschränkung sich verschlechtert.
Deswegen, ich bin immer dafür, dass man aus dem naturgegebenen Element
das Optimalste rausholt.
Natürlich, man kann wärmende Salben auftragen,
man kann kühlende Salben auftragen.
Also wenn es hochgradig entzündet ist,
dann gehen wir eher entzündungshemmende Salben drauf.
Man kann mit Retterspitz arbeiten.
Eine auf Margarete Retterspitz zurückgehende Mischung,
wo sie da einfach in ihrer Küche angerührt hat,
die heute aber noch große Wirkkraft hat,
entzündliche Prozesse wieder zum Abklingen zu bringen.
Also es gab sehr viele kluge Köpfe.
Und das ist das, was ich immer wieder sage.
Gott sei Dank gab es diese kluge Köpfe.
Wir können uns den Dingen bedienen.
Genauso Enzymsalbe, genauso irgendwelche Stanggiftsalben
und dergleichen, was alle entzündungshemmende Wirkungen zeigen.
Also ich könnte mir auch gut vorstellen,
dass man eben präventiv immer mal wieder danach gucken sollte,
ob das Becken richtig steht.
Also dass es einfach generell mal wichtig ist.
Oder Atlas.
Wir haben ja häufig Patienten, die haben durch einen Sturz,
sind eben im Hinterkopf auf den Erdboden geknallt.
Oder Auffahrunfall.
Auffahrunfall und so weiter.
Und das ist etwas, wo ich sage, Kettenzyndrom.
Von oben die Disbalance bis nach unten.
Die haben Einschränkungen, sich nach links oder rechts zu drehen.
Auch allein die Kopftrehung ist eingeschränkt.
Die sind in der Uniklinik.
Man röntgt den Atlas.
Man röntgt und findet nichts.
Und die kommen dann zu mir in die Praxis.
Und der sieht schon, wie er den Kopf dreht.
Dass das abweicht.
Und dann sage ich, das stimmt erst nicht.
Wir haben angestellte Physiotherapeuten bei mir in der Praxis zusätzlich,
der da manchmal eine Stunde und länger braucht,
bis er das ganze Gefüge,
das er über Jahre, Jahrzehnte verkürzt war, wieder zu dehnen.
Die Muskulatur ist verkürzt.
Und dann kann ich nicht erwarten, dass es innerhalb von fünf Minuten
wieder die ursprüngliche Länge an Muskulatur, die ja da ist, zurückgewinnt.
Sondern es muss peu à peu wieder aufgedehnt werden.
Die Lymphe, die da eingeengt ist, muss sich natürlich erst wieder lösen.
Lymphabfluss, Sauerstofftransport in die Zelle.
Also es ist ein hochkomplexer Prozess,
der aber Pischinger wunderbar beschrieben hat.
Und hier sehe ich dann im Individuum, dass es geht.
Manchmal ist aber das Gewebe so traumatisiert,
dass es nach zwei, drei Tagen wieder in die alte falsche Position
der oberste Halswirbel zurückrutscht.
Dann muss er wiederkommen, dann muss es gerichtet werden.
Ich kombiniere das Ganze auch mit Akupunktur, mit Hohakupunktur,
mit entsprechenden weiteren Maßnahmen.
Also da gibt es einiges, was wir in unserem Köcher haben,
um hier dem einzelnen Patienten Hilfe zu bieten.
Müsste man nicht solchen Menschen dann davor
oder währenddessen hochdosiert Magnesium geben?
Unter anderem.
Dass man dann wirklich so dem...
Natürlich, Magnesium entspannt ja.
Richtig.
Magnesium hochdosiert, aber manchmal auch als potenziertes Magnesium,
wie zum Beispiel Schüsselersalz Nummer 7,
Magnesiumphospholikum Nummer 7 in der DS6,
drei-, viermal alle zwei Stunden zehn Tabletten aufgelöst in einem Glas Wasser.
Melissentee hat ja auch eine entspannende Wirkung.
Wir können mit wärmenden Salben arbeiten.
Ja, da ist meistens Kapsikain mit drin.
Also all diese Dinge führen dazu, dass der Lymphfluss,
der ja über Wochen, Monate nicht optimiert war,
sondern eingeengt war, dass dieser wieder in Gang kommt.
Und dann lockert sich das Gewebe
und peu à peu kommt es natürliche Füge zurück
und die Beschwerden verschwinden.
Der Atlas bleibt an der Stelle, wo er sitzt.
Und dann haben wir plötzlich die Migräne,
die 30 Jahre da war, beseitigt, Sehstörungen, Schwindel.
Also wir haben Patienten, die 20 Jahre einen Schwindel hatten.
Und wenn man dann fragt, was war der Auslöser,
sagen die nach einem Sturz oder nach einem Autounfall oder sonst was.
Wir waren schon überall, keiner konnte uns helfen.
Ja, traurig, aber wahr,
weil das Wissen sich noch nicht weit verbreitet hat.
Es interessiert auch in der Klinik niemand.
Naja, das ist nicht das Interessieren, weil er kennt es nicht.
Keine Aufbildung da drin.
Wenn er es nicht kennt, kann er es nicht adäquat umsetzen.
Was ist denn mit den Menschen,
die so einen extrem fersenbetonten Gang haben,
wo sie richtig aufschlagen?
Weißt du, von was ich rede?
Ja, es gibt auch welche, die haben dann gar nicht mehr,
dass sie die Ferse absetzen.
Die sind alle verkürzt.
Das ist dann die Achillessehne verkürzt,
wegen Fehlschuhtranken.
Das heißt also gerade Frauen, die sehr hohe Schuhe tragen.
Es gibt das auch bei Männern durchaus.
Es gibt ja auch höhere Männerschuhe,
gerade bei denen, die vom Wuchs her nicht allzu groß waren.
Dann hat er sich solche Schuhe gekauft mit etwas höherer Sohle
und dann verkürzt das.
Das heißt, die Ferse ist immer etwas erhöht.
Dadurch kommt die Achillessehne nicht in die natürliche Länge mehr,
sondern verkürzt mit der Zeit.
Das sind dann die Patienten,
die, wenn man hinter denen reinläuft,
gar nicht mehr mit der Ferse ganz auf den Boden abrollen.
Was würdest du noch beim Fersensporn berücksichtigen?
Gibt es noch irgendwelche Zusammenhänge im Körper,
wo du sagst, es könnte schon darauf hindeuten,
dass es in Richtung Fersensporn geht?
Der Beckenboden ist ja eine hochkomplexe muskuläre Einheit.
Da sehe ich auch immer häufig,
dass nach einem Unfall der Beckenboden sich zusammenkrampft.
Gerade bei jüngeren Männern haben dann plötzlich Prostataleiden.
Man geht zum Urologen, man findet nichts.
Aber es ist der Beckenboden,
da keiner an den Beckenboden beim Mann denkt.
Bei Frauen Beckenbodenübungen usw.
Das ist häufiger, aber bei Männern keiner.
Obwohl der Mann ja auch einen Beckenboden hat.
Das ist ja anatomisch die gleiche Struktur.
Aber wenn ich da eine massive Spannung drin habe,
dann ist das ein Reiz auf die Vorsteherdrüse.
Dadurch haben wir die Irritation.
Die haben immer das Gefühl,
sie sitzen auf einer Kugel beispielsweise.
Da kriege ich auch dann Ordnung rein,
wenn ich den Beckenboden,
die gleichen Übungen für Frauen auch dem Mann machen lasse.
Wir haben ein Galileogerät.
Das ist so eine Rüttelplatte,
wo die Frequenzen eingestellt werden können.
Auf die Ebene, wo die muskuläre Verspannung ist.
Das ist wie eine liegende Acht,
eine Platte, die links, rechts hochgeht.
In dem Moment, wo es hochgeht,
muss die gegenüberliegende Seite entspannen.
Wenn ich das schnell mache, entspannen beide Seiten.
Das Galileogerät wurde in Potsdam entwickelt.
Ich habe den Weltraum-Galileo sogar,
weil wir in der 3. Etage von der Praxis
einen Holzboden haben.
Dann hat sich diese Vibration aufs ganze Haus übertragen.
Jetzt haben wir den Weltraum-Galileo.
Das ist wunderbar.
Das kann man ohne weiteres auch in Sportstudios
immer wieder antreffen.
Die liegende Acht ist besser als das Stößelprinzip.
Der Galileo hat sich sehr bewährt,
auch bei Inkontinenzen bei Frauen.
Handblaseninkontinenz,
auch nach operativen Eingriffen,
auch bei Senkungsbeschwerden.
Nach der Geburt?
Nach der Geburt genau das Gleiche,
was wir immer wieder haben,
wenn sehr viel Zug auf den ganzen Beckenboden erfolgt ist.
Bei so einer Geburt geht es rund.
Bis der Kopf von dem Baby durchgeschoben ist,
kann man da einziehen und zerren.
Daraus resultiert auch diese muskuläre Verspannung,
die sich dann zeigt, nachdem das Kind geboren ist.
Letztendlich ist es so,
die Natur ist schon vorbereitet auf den Geburtsprozess.
D.h., es wird hormonell das Becken weich gemacht.
Die Bänder werden hormonell weitergestellt,
sodass das Kind besser durch den Geburtskanal rutschen kann.
Einfach ausgedrückt.
Aber wenn wir nach dem Geburtsvorgang
nicht dafür Sorge tragen,
dass alles sich wieder im Gleichgewicht ist,
v.a. durch eine Geburt, die sich über Stunden hinzieht,
dann entsteht genau das Problem.
Oder dann vielleicht noch Dammriss.
Es gibt ja viele Dinge,
die hier negativ bewertet einen Einfluss nehmen können
auf den Beckenboden.
Dann sollte man sich mit dem beschäftigen.
Und da ist dieses Galileo-Gerät ideal,
um die entsprechende Zone anzusteuern durch Vibration
und die zu lockern.
Es ist einfach nur muskuläre Verspannung.
Ja, super.
Es gibt ja noch verschiedene Methoden,
um den Körper wieder in eine Korrektur zu bringen.
Da gibt es ja auch das Thema mit der Chiropraktik.
Chiropraktik ist Knack- und Backtechnik,
die ich komplett ablehne.
Ich mache Chirotherapie, aber ich schicke viele zur Osteopathie,
mache Akupunktur, Ohrakupunktur
und bin ein begeisterter Fan von Osteopathie.
Ich habe auch einen angestellten allgemeinmedizinischen Kollegen,
der sich speziell auf die Osteopathie eingearbeitet hat
und da sehr gut ist.
Da haben wir das ganze Spektrum bei uns in der Praxis abgedeckt.
Super.
Wenn so ein Fersensporn dann beseitigt wurde,
vielleicht kannst du zum Abschluss noch mal ganz kurz komprimiert sagen,
was jetzt wirklich, weil du auch noch von der Vulkanthematik
mit den Makrophagen erzählt hast.
Ja, das ist ja so.
Also, dass du das kurz mal sagst, so die Top Ten zu du.
Also, wichtig ist erst mal, die Ursache herauszufinden.
Gibt es einen Unfall, also ein Trauma,
gibt es Becken, Bodenstörung,
ein Beckenungleichgewicht, also Beinlängendifferenz,
Beckenschiefstand.
Also, wenn ich das alles analysiert habe, aber auch schaue,
ist es der Atlas, der sich durch die Muskelkette
bis nach unten negativ auswirken kann.
Also, das muss alles geprüft werden.
Kraniomantipuläre Disbalance, Füllung in den Zähnen,
das Inlay oder die Füllung ist einfach zu hoch.
Das kann jedes Mal wieder durch mehrfaches Kauen,
das ganze Problem wieder aktivieren.
In der Tat.
Und wenn ich das alles ausgeschlossen habe oder erkannt habe
und es korrigiere, dann sind Enzyme sehr wichtig.
Dann wäre auch Heckler-Lava, die Lavagesteine in der D4,
also 1 zu 1000 verdünnt, potenziert gegeben.
Eine Option hier dem Körper zu sagen,
bau diesen Kalkstachel wieder sanft ab.
Es geht nicht in drei Tagen, nicht in drei Wochen,
aber über mehrere Wochen baut er es ab.
Aber die Entzündung geht zurück, weil ich eine Entlastung draufbringe.
Wenn ich das Gleichgewicht wiederherstelle,
dann ist automatisch Entlastung auf diesen Kalkstachel
und dadurch hat der Patient eine Besserung.
Genauso auch beim Orthopäden, vielleicht orthopädische Schuheinlage,
eine Vertiefung rauszuschneiden,
sodass der Kalkstachel in dieser Vertiefung liegt
und nicht dauernd gereizt wird.
Das sind also so einfache Maßnahmen,
sind aber nur Krücken in Anführungsstrichen,
haben also nichts mit der Heilung zu tun,
sondern müssen erstmal entlastet werden,
um dass der ganze regulative Prozess sich dann mehr oder minder anstellt.
Vielen Dank, lieber Peter, dass du da warst
und wieder den tollen Rundumblick mitgebracht hast.
Ich freue mich auf die nächste Sendung mit dir.
Danke.
Wiedersehen.
Liebe Zuschauer, ich hoffe,
Sie konnten was für Ihren Fersensporn mitnehmen
und schauen wirklich, dass einfach alles wieder richtig steht,
vielleicht auch präventiv,
dass einen sowas gar nicht beansprucht im Leben.
Dann wünsche ich Ihnen eine gute Zeit.
Vielen Dank fürs Zuschauen. Bis bald. Tschüss.