Prokrastination - 7 Techniken für mehr Produktivität

Einfach Lilienhaft
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2 Videoaufrufe·16.12.2024
Hi, ich bin's Lisa von Einfach Lilienhaft.
Ja, heute mal in einem anderen Setting,
nämlich direkt aus meinem Arbeitszimmer.
Ich spreche heute nämlich mit dir über ein Thema,
was mich vor allem hier drin oft betrifft, nämlich Prokrastination.
Prokrastination ist das freiwillige Verzögern
geplanter Aufgaben trotz negativer Konsequenzen.
Also wir sind uns bewusst,
dass wir uns mit diesem Aufschieben von Aufgaben,
die wir eigentlich tun müssten, in eine Situation bringen,
die nicht gut für uns ist, weil sie Stress erzeugt
oder weil sie einfach dazu führt, dass wir am Ende schneller sein müssen
oder Sachen einfach gar nicht schaffen.
Ja, und das ist ein Problem,
das ungefähr 20 bis 30 Prozent der Erwachsenen betrifft.
Also diese Anzahl von Menschen prokrastiniert chronisch.
Das haben Studien zumindest ergeben.
Und heute habe ich sieben effektive Techniken für dich,
wie du Prokrastination überwinden kannst.
Vielleicht ist da was für dich dabei, was auch dir hilft.
Technik Nummer eins, die super wichtig ist das Priorisieren von Aufgaben.
Hier kann man zum Beispiel eine Technik verwenden,
die kennst du vielleicht auch schon.
Das ist die Eisenhauer Matrix.
Die Eisenhauer Matrix sortiert Aufgaben nach dringend und nicht dringend.
Und das kann man relativ einfach für sich selbst machen.
Man hat vier Felder.
Wichtig, nicht so wichtig, dringend und nicht so dringend.
Und diese Aufgaben immer dann da reinzupacken und eben selbst zu bewerten.
Das kann wirklich sehr hilfreich sein.
Denn es zeigt sich,
eins der größten Probleme, wenn es um Prokrastination geht,
ist tatsächlich eine Art Selbstregulationsdefizit.
Also man schafft es nicht, sein Zeitmanagement so zu organisieren,
dass man gar nicht erst in diese Prokrastination hinein gerät.
Hier könnte also diese Eisenhauer Matrix wirklich eine gute Hilfe sein.
Wenn du da Schwierigkeiten hast, probiere das unbedingt mal aus.
Tipp Nummer zwei und Methode Nummer zwei.
Plane möglichst konkret.
Also die Betonung liegt hier wirklich darauf,
einen klaren Plan für den Tag oder für die Woche anzulegen.
Hier kann man natürlich ganz klassisch mit To-Do-Listen arbeiten
und die aber noch ein bisschen weiter treiben,
und zwar immer auch klare Zeitfenster festzulegen.
Wie viel Zeit brauche ich für diese Aufgabe?
Es wirklich realistisch anzugehen und sich da nicht zu übernehmen,
denn dann enttäuscht man sich wieder selbst.
Also hier wirklich konkret werden.
Und je öfter man das tut, desto besser wird man auch im Einschätzen der Zeit,
die man für eine Aufgabe benötigt.
Kommen wir zur nächsten Technik, und zwar die smarten Ziele zu nutzen.
Und zwar das SMART-Prinzip steht für spezifisch,
messbar, attraktiv, realistisch und terminiert.
Also Ziele, die du dir setzt, wirklich so zu formulieren,
dass du auch ganz klar weißt, welche Maßnahmen sind zu tun
und wann habe ich mein Ziel erreicht, um das mal ganz praktisch zu machen,
weil manche damit immer so ein bisschen Schwierigkeiten haben.
Man könnte zum Beispiel sagen, innerhalb der nächsten vier Wochen
oder bis zum Datum XXX soll die Reichweite
meines Instagram-Accounts für Mama macht Business,
was ja mein zweiter Kanal ist, mein Podcast-Kanal,
durch die Erstellung und Veröffentlichung von acht Reels,
also zweimal pro Woche um mindestens 15 Prozent
im Vergleich zur Vorperiode erhöht werden.
Die Reels sollen praktische Tipps zum Thema Zeitmanagement
und Selbstorganisation enthalten und immer auch einen klaren Call to Action,
um Engagement zu fördern, Likes, Kommentare und Shares.
Das ist ein smartes Ziel.
Das ist ein bisschen Aufwand, das so festzuhalten.
Aber wie gesagt, da landet man dann einfach nicht da, dass man sich fragt,
was ist eigentlich jetzt gerade zu tun?
Bis wann setze ich mir dieses Ziel?
Wann habe ich mein Ziel erreicht?
Also das empfiehlt sich wirklich, wenn du manchmal das Gefühl hast,
ja, so in so einem unklaren Raum zu stehen, gar nicht zu wissen,
wie weit muss ich eigentlich noch gehen?
Technik Nummer vier, die wir nutzen sollten, um Prokrastination
bei uns selbst zu verhindern, große Aufgaben in kleine zu zerlegen.
Also hier wirklich nicht zu sagen,
ich mache jetzt eine neue Social-Media-Strategie für mein Unternehmen,
sondern zu sagen, ich gucke mir erst mal an, wie läuft das Ganze?
Erst mal Analyse bisheriger Social-Media-Aktivitäten.
Dann kann man sich überlegen, welche Formate könnte man kreieren?
Zum Beispiel mit Hilfe von Chat-GPT.
Dann könnte man überlegen, wann könnte ich die planen?
Also wann könnte ich die drehen, schneiden und so weiter?
Diese ganzen Inhalte, die ich eben vorhabe,
das wirklich einmal in kleinere Häppchen zu zerlegen
und diese Aufgaben dann in die eigene To-Do-Liste wirklich nach und nach aufzunehmen.
Da kann man sich ja so eine Art Fundus oder so ein Braindump vorbereiten,
wo man alle Aufgaben erst mal hat und dann nimmt man sich daraus
immer einzelne kleine Aufgaben, die dann Teilaufgaben für das Ganze große sind.
Ein ganz wichtiger Punkt, den wir immer so daher sagen,
den wir aber ganz klar beherzigen müssen, um Prokrastination zu vermeiden,
Ablenkung eliminieren.
Das heißt Handy weg, Social-Media aus, am besten irgendeine Sperre ins Handy.
Ich habe vor kurzem eine App entdeckt, die nennt sich Forest.
Da kann man auf dem Handy so einen kleinen Baum wachsen lassen
und je länger man nicht ans Handy geht, desto größer wird dieser Baum
und sieht dann immer schöner aus.
Und man hat richtig so ein bisschen einen spielerischen Anreiz,
die wirklich liegen zu lassen.
Also hier such dir wirklich Möglichkeiten, wie du ein Arbeitsumfeld schaffst,
was möglichst wenig Störfaktoren hat.
Denn das führt immer wieder dazu, dass du Sachen aufgibst,
abbrichst, aufhörst damit.
Also versuche, Störungen wirklich zu eliminieren.
Kommen wir zu einem weiteren Tipp, die fünf Minuten Regeln.
Das heißt, du beginnst mit einer Aufgabe und sagst dir,
du arbeitest nur fünf Minuten daran.
Und wenn die fünf Minuten um sind, dann hörst du auf damit.
Meistens ist es aber so, dass du dann nicht aufhörst.
Denn manchmal sind so kleine Sachen, eine E-Mail raussuchen,
ein Dokument erstellen, Materialien bereitlegen, Materialien bestellen.
Und wenn man dann diese fünf Minuten investiert hat,
dann führt dieser erste kleine Schritt meist dazu,
dass du weitermachen möchtest.
Denn unser Gehirn liebt abgeschlossene Aufgaben.
Und gleichzeitig haben wir eben bei der Prokrastination das Problem,
dass wir Sachen aufschieben, weil wir denken, sie sind zu groß, zu langwierig.
Wir brauchen einfach zu lange.
Deshalb diese fünf Minuten Regel führt einfach dazu,
dass wir einfach mal loslegen und dass wir das Gefühl haben,
die Aufgabe ist eigentlich ziemlich machbar.
Was ist eigentlich mein Problem?
Also bei unangenehmen oder sehr langwierigen Aufgaben sag,
du machst es jetzt fünf Minuten und dann schaust du, wie es sich anfühlt.
Und vielleicht hast du dann schon die Motivation, die du brauchst,
um es wirklich fertig zu machen.
Eine weitere Methode oder Technik,
um sich Prokrastination wirklich vom Hals zu schaffen,
können die Belohnung sein, denn sich zu belohnen
für geschaffte Aufgaben kann wirklich einen guten Effekt haben.
Das motiviert einen einfach überhaupt, die Sachen zu machen.
Das können ganz kleine Belohnungen sein, wie zum Beispiel ein Stück Kuchen
zum Kaffee, was man sich dann holt oder einen Kuchen backt.
Oder das sind ja ganz unterschiedliche Sachen.
Also hier wirklich mal zu überlegen, womit kann ich mich nach Abschluss
einer Aufgabe, die mich wirklich anstrengt,
der ich nicht überwinden muss, dann belohnen und das eben positiv abspeichern,
dass ich dann eben diese Belohnung habe und denke, wow, cool, ist doch super.
Jetzt esse ich mein Stück Kuchen und ich habe die Aufgabe hinter mir.
Wir haben also über verschiedene Methoden gesprochen.
Sieben Stück an der Zahl priorisieren.
Konkretes Plan, smarte Ziele zu setzen,
große Aufgaben in kleine Aufgaben zu teilen, Ablenkung zu eliminieren,
sich selbst zu belohnen und die Fünf-Minuten-Regel, die hatten wir auch noch.
Diese sieben Sachen kannst du gerne mal ausprobieren,
um das Thema Prokrastination anzugehen.
Versuch es einfach mal, was dir davon gut helfen könnte.
Im Alltag nach und nach einfach mal die verschiedenen Sachen auszuprobieren,
ist sicherlich ein guter Anfang.
Mich würde total interessieren, was du gegen Prokrastination,
gegen die Aufschieberitis tust.
Schreib uns das gerne mal in die Kommentare.
Lass uns da weiter austauschen.
Da bin ich ja immer sehr gespannt drauf, was ihr noch für praktische Tipps habt.
Ja, und dann würde ich sagen, sehen wir uns nächste Woche wieder zu einem neuen Video.
Da geht es um die Pomodoro-Technik.
Die wollte ich mir mal ein bisschen genauer angucken, was man damit so machen kann.
