Körper, Geist und Seele: Wer hält uns gesund? | Kolloquium Spirit | QS24 Gesundheitsfernsehen

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1 Videoaufrufe·20.12.2024
Herzlich willkommen, liebe Zuschauer, heute zu unserer Königsdisziplin in der Medizin,
nämlich Colloquium Spirit.
Wie schaffen wir es heute in der Medizin, Körper, Geist und Seele wieder zu vereinen?
Wer spielt eigentlich wirklich die Rolle in unserer Gesundheit?
Und dafür habe ich eine wunderbare Runde aus Ärzten und Professoren.
Und wir tauchen heute mal wirklich in die Tiefe ein und schauen, wer sorgt für unsere Gesundheit,
sowohl geistig als auch körperlich. Bleiben Sie dran.
Hallo zusammen, schön, dass ihr in der Runde wieder da seid.
Liebe Dr. Maria Hempel, lieber Prof. Dr. Hartmut Schröder und Dr. Friederike Wichel und Prof. Dr. Florian überall.
So, jetzt habe ich es aber raus hier, nachdem wir schon ein paar Interviews haben.
Schön, dass ihr da seid. Und wir wollen uns heute mal wirklich auf Körper, Geist und Seele beziehen.
Und lieber Hartmut, ich muss sagen, du bist ja wirklich so der Pionier,
der wirklich in die Schulmedizin genau diese Aspekte wieder reinbringen möchte oder auch reingebracht hat.
Und wenn du jetzt wirklich das Thema Gesundheit aus ganzheitlicher Sicht betrachtest,
wo ist für dich der wichtigste Fokus oder was bedeutet für dich überhaupt Körper, Geist, Seele?
Würdest du das trennen? Kann man das trennen?
Ja, wir trennen es erstmal begrifflich. Wir haben diese drei Wörter und das bedeutet ja,
dass eine Trennung zumindest auf der theoretischen Ebene möglich ist.
Ob das in der Praxis sinnvoll ist und ob man das dann wirklich anwenden und durchhalten kann, können wir bezweifeln.
Und ich gehöre zu denjenigen, die das wirklich auch bezweifeln.
Ich glaube nicht, dass sich das trennen lässt, sondern im Sinne einer Ganzheitsmedizin sollte das alles zusammenpassen.
Was da vielleicht noch ein bisschen wenig sogar drin ist, ist eben auch der Mensch als soziales Wesen.
Das heißt, unser soziales Umfeld, in dem wir uns bewegen, spielt natürlich auch noch eine Rolle.
Aber wir können ja mal anfangen bei dem Körperlichen.
Das ist für die meisten Wissenschaftler auch am einfachsten.
Was ist ein Körper? Ich gehe jetzt nicht detailliert darauf ein.
Wir wissen um Anatomie, Physiologie.
Das wird alles gelehrt und das ist mehr oder weniger unzweifelhaft.
Also da gibt es jetzt keine großen Unterschiede in den Lehrmeinungen.
Wir haben dann aber das Geistige und zum Geistigen zählt für mich jetzt zumindest mal das Kognitive,
also das Denken und dann auch das Fühlen, das Emotionale.
Da wird es schon etwas schwieriger.
Wir wissen nicht ganz genau, wo das eigentlich stattfindet.
Natürlich spielt das Gehirn eine Rolle, aber es ist nicht alleinausschlaggebend.
Und Körper und Geist, das wissen wir, sind eben sehr eng miteinander verbunden.
Ich kann wahrscheinlich nicht denken ohne den Körper.
Ich muss erstmal in einem Körper sein, um bestimmte Kognitionen möglich zu machen.
Und das Fühlen, das sagt das Wort Gefühl, ich fühle mit dem Körper das, was ich spüre.
Und ich glaube, jeder weiß, wie unangenehm das ist, wenn man im Magen-Darm-Bereich etwas hat
oder wenn man im Mundbereich etwas hat.
Wir spüren diese körperlichen Dinge dann nicht nur als etwas Unangenehmes, Störendes,
sondern wir verbinden damit auch Gefühle, das heißt, es entstehen da Emotionen.
Und dann kommen gleich auf der kognitiven Ebene die Bewertungen.
Ich spüre, da ist etwas, da kommt ein Hustenreiz.
Und ich spüre, das ist unangenehm, möchte ich nicht.
Ich entwickle auch noch Angst.
Der Druck wird immer stärker, bis es dann explodiert und ich das nicht mehr halten kann.
Das kennt jeder in verschiedenen Bereichen.
Und darum können wir das, glaube ich, nicht wirklich trennen.
Es gehört alles zusammen.
So wie Zahnärzte oft diesen schönen Satz sagen, an jedem Zahn hängt noch ein ganzer Mensch.
Und so hängt an jedem Organ, an jedem Gefühl auch noch ein ganzer Mensch.
Eben als Körper- und Geistwesen.
Damit sind wir jetzt aber noch nicht wirklich weitergekommen, sondern wir haben ja noch die Seele.
Was ist das Seelische jetzt?
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Vielen Dank, viel Spass, bis später. Auf Wiedersehen miteinander.
Wollen wir das naturwissenschaftlich angehen?
Das wird schwierig.
Wollen wir es medizinisch angehen?
Das erinnert mich an Virchow, dem ja immer unterstellt worden ist.
Ich meine, der Begründer der Schulmedizin.
Und Begründer eines ganz neuen Paradigmas, Zellpathologie.
Dem wurde ja zeitlebens zugeschoben ein Satz, das er Tausende von Leichen seziert hat, aber nie eine Seele dabei entdeckt hat.
Wir könnten jetzt darüber müde lächeln.
Virchow, und das ist jetzt wirklich authentisch, hat sich gegen diese Unterstellung gewehrt.
Mit allen Mitteln, die ihm zur Verfügung standen.
Er hat das mal kurz so geäußert, dass das eine Zumutung ist, dass man ihn als so primitiv ansieht.
Eine Seele jetzt mit Anatomie zu verwechseln, das ist ein bisschen journalistisch nicht sauber, würde man heute vielleicht sagen.
Und er hat sich auch dagegen gewehrt.
Und ich glaube, jeder weiß, Virchow war durchaus auch ein, damals sagte man vielleicht, religiöser Mensch.
Also er hatte auch durchaus etwas Spirituelles.
Wie können wir aber Seele definieren?
Wahrscheinlich medizinisch ist das nicht möglich.
Gehen wir in die Philosophie, dann haben wir das Problem, dass es ganz viele Definitionen für Seele gibt.
Wir können mal anfangen, auch so in der antiken Philosophie, Seele könnte auch so etwas sein wie Energie.
Sozusagen ein Lebenshauch, sodass eben dieser Körper, Bios, zusammen mit dem, was wir Geist nennen, lebensfähig wird.
Das könnte möglich sein.
Vielleicht so etwas platt ausgedrückt, wir brauchen also die Hardware, den Körper, wir brauchen Software, den Geist.
Und dann kommt da noch die Energie über die Seele, wäre eine Möglichkeit.
Ich halte das jetzt auch nicht für besonders originell.
Es gehört dazu, das spürt man.
Aber viele auch religiöse Traditionen und auch philosophische Traditionen verstehen unter Seele noch etwas anderes.
Da ist es ganz entscheidend, dass Seele anscheinend immer mit dem Konzept des Eingebettetseins, der Verbundenheit gesehen wird.
Dass die Seele eigentlich vielleicht gar nicht nur in unserem westlichen Konzept des Individuellen, des Subjektiven etwas Einzelnes ist,
sondern dass die Seele gleichzeitig auch etwas Größeres ist, mit dem Größeren verbunden ist.
Modern ausgedrückt mit bestimmten Feldern vielleicht auch verbunden ist.
Also da gibt es viele, viele Möglichkeiten.
Wichtig ist aber jetzt, wenn ich an Gesundheit denke, dass ich nie dem Irrtum unterlegen sollte,
dass der Mensch in einem Bereich vollständig gesund ist und damit als gesund gelten kann, wenn die anderen Bereiche nicht gesund sind.
Gesundheit ist ja auch nicht ein Zustand, der ein für alle Mal da ist, sondern Gesundheit ist ein Balanceakt.
Dass sich diese, nennen wir sie mal Systeme, Körper, Geist, Seele, dass die miteinander resonieren können.
Dass sich meine Seele, wir hatten das heute schon mal gesagt, wohl in diesem Körper fühlt, dass sie sich auch wohl mit dem Geist meines Körpers fühlt.
Die beiden hängen wiederum zusammen. Umgekehrt natürlich auch, dass Körper und Geist empfänglich sind.
Das heißt, es muss insgesamt eine Resonanz, und eine Resonanz ist ja nur ein Schwingen, ein mehr oder weniger gleichmäßiges Schwingen,
dass etwas entsteht, das als Einzellebewesen da ist, aber doch mit all dem anderen verbunden ist.
Und dieses Einzellebewesen resoniert mit dem, was drumherum ist, in einer Art und Weise, die man heute in der therapeutischen Kommunikation so definiert,
dass ich spüre, dass ich gespürt werde. Und wenn ich das spüre, dass ich gespürt werde, bin ich, glaube ich, sogar in einer Situation,
wo man auf der körperlichen Ebene sagen würde, du bist nicht gesund, bin ich trotzdem ganz.
Und gesund und ganz, whole, auch im Englischen, sind ja semantisch ganz eng beieinander.
Also im erweiterten Sinne würde für mich jetzt bedeuten, Gesundheit nicht nur jetzt etwas Körperliches.
Ein älterer Mensch ist vielleicht nicht mehr in bestimmten Parametern so gesund wie ein jüngerer Mensch, in anderen aber vielleicht viel gesünder.
Es ist immer etwas, was zusammengehört. Es ist das Miteinander schwingen können, in der Schwingung sein und auch zu fühlen, dass ich aufgehoben bin.
Friederike, was ich so besonders fand, dass du dich wirklich als Ärztin für das Thema Auraschirurgie geöffnet hast.
Und da passieren ja, wenn ich jetzt überlege, okay, wir denken ja, das wäre jetzt irgendwie ein Körper, das ist jetzt Materie, dabei ist irgendwie ein Vakuum.
Das können wir uns gar nicht vorstellen. Und was hast du jetzt so im letzten Jahr da für Erfahrungen gesammelt?
Was passiert da eigentlich? Was da passiert, kann man, glaube ich, gar nicht so wissenschaftlich erklären. Es passiert einfach was auf subtiler Ebene.
Und wichtig ist immer, dass der Patient in Resonanz geht, dass er ins Spüren geht, wie du das auch eben beschrieben hast.
Alles, was körperlich sichtbar, fühlbar, spürbar ist, ist auch im Aurafeld ertastbar.
Ich kann hier manipulieren und du wirst es an der Schulter spüren. Ich kann hier den Zahn wackeln und du wirst merken, das ist ja irgendwie was.
Und das ist ganz wichtig. Oder das habe ich einfach gemerkt. Wir hatten es vorhin auch über Abtasten und Untersuchen, dass ja heutzutage der Arzt gar nicht mehr so richtig lernt, im Studium zu untersuchen.
Und es war nicht so faszinierend in der Auraschirurgie, dass ich den Menschen gar nicht berühre und ihn eigentlich viel tiefer noch berühre und er sich auch berühren lässt.
Und wenn ich die Informationen ändere in seinem Aurafeld, dass es dann Auswirkungen auf körperlicher Ebene hat.
Und die Auraschirurgie ist ja nicht nur, dass wir Gelenke reparieren oder die Gallenblase operieren, sondern die Auraschirurgie ist ja so ein Übergriff für ganz viel.
Da gehört auch noch diese ganzen Altlasten, diese karmischen Muster hinzu. Ich für mich habe auch noch dieses Geistige integriert.
Glaubenssätze, Emotionen, die tiefer ankert sind in unseren Organen. Diese ganzen negativen Emotionen, Sorgen, Ängste, Hass, Neid, Wut und so weiter.
Wenn wir dem keine Möglichkeit geben im Alltag, uns auch immer wieder von diesen Energien, diesen negativen Energien in dem Sinn zu befreien, über den Atem zum Beispiel, dann bleiben die gestaut.
Und die tun einfach dafür sorgen, dass unsere Organe auch nicht mehr in ihrer schönen Schwingung sind, wie sie sein sollen, sondern einfach eine Ebene tiefer vielleicht.
Und wenn sie irgendwann zu Krebszellen mutieren, vielleicht sehr, sehr niedrig schwingen.
Und die Aufgabe von mir oder auch von anderen Therapeuten, du hast dich ja auch der Energiemedizin geöffnet, ist einfach wirklich Körper, Geist und Seele auch wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Und vor allem auch zu gucken, auf welcher Ebene ist der Patient, der Mensch entgleist. Wo stimmt es einfach nicht mehr?
Das haben wir heutzutage einfach auch verlernt.
Sterbende sind natürlich auch ein Thema in Bezug auf, was ist für dich ein wichtiger Aspekt, was man auch berücksichtigen sollte, als Sterbender im Leben zu integrieren?
Oder wo gibt es dann auch ein Problem, von den Sterbenden vielleicht auch loszulassen, weil Körper, Geist und Seele so getrennt sind?
Da gibt es verschiedene Aspekte. Das eine ist, dass wir uns anschauen können, was Sterbende bereuen.
Da gibt es eine schöne Zusammenstellung einer Australierin, die Sterbende befragt hat und dann Verschiedenes zusammengetragen hat.
Ich wünschte, ich hätte mehr das getan, was mir wichtig ist und mich nicht so sehr an anderen orientiert.
Ich wünschte, ich hätte weniger gearbeitet. Ich wünschte, ich hätte mehr Freundschaften gepflegt.
Ich wünschte, ich hätte mehr dafür gesorgt, dass meine Gefühle Ausdruck finden können.
Ich wünschte, ich hätte mehr Dinge getan, die mir Freude bereiten.
Das ist so die grobe Zusammenfassung dieses schönen Buches.
Das habe ich hundert- und tausendfach erlebt, genau in diesem Zusammenhängen immer wieder.
Inwieweit das Hinfinden zu diesem Abschiedsschmerz dann auch auf körperlicher Ebene eine Entlastung finden kann oder auf geistiger oder auf seelischer Ebene,
hängt sehr von der jeweiligen Lebensgeschichte ab, hängt sehr von den Beziehungen ab, in denen Menschen leben.
Und das Schöne für mich ist, dass es ein Heilwerden auch in einer unheilbaren Krankheit und im Sterbeprozess geben kann,
wenn wir gemeinsam es schaffen, uns diesen Dingen zuzuwenden.
Wenn wir sagen können, ich wünschte, ich hätte zum Beispiel mehr Zeit für meine Familie, meine Kinder, meine Enkel gehabt,
dass wir dann überlegen, was ist jetzt dran, um da Heilung hinzubringen.
Also wenn jetzt zum Beispiel jemand vor 30 Jahren den Sohn aus dem Haus geworfen hat, weil er eben nicht so wollte, wie der Vater wollte,
und ihm das jetzt leidtut, dann können wir versuchen, den Sohn ausfindig zu machen.
Es kann aber auch sein, dass der Sohn sagt, das hat mir so weh getan, ich komme nicht.
Was bleibt dem, der gehen wird und der weiß, das, was war, kann ich nicht zurückholen.
Er kann trotzdem noch etwas tun. Wir können auch diese Situation versuchen zu heilen,
indem ich mit ihm zusammen überlege, wäre es eine gute Möglichkeit, die Dinge, die sie ihrem Sohn gern gesagt hätten, aufzuschreiben.
Ich habe hier einen ehrenamtlichen Menschen, der gerne Zeit verschenkt. Darf er das für Sie aufschreiben?
Oder möchten Sie das als Textnachricht aufsprechen oder als Video überlassen?
Bis dahin, dass Menschen sagen, ich würde so gern noch mein Enkelkind erleben oder meiner Tochter beistehen.
Alle die Dinge, die sie gern noch mitgeben möchten, wofür vielleicht keine Zeit mehr ist,
wir können es heute mit unseren technischen Möglichkeiten aufzeichnen.
Auch mitgeben für das, was diesem Menschen, der aus seiner Sicht vor der Zeit seinen Körper verlassen muss, gerne noch mitteilen möchte.
Das ist eine Möglichkeit der Heilung und die andere Möglichkeit, sich darauf vorzubereiten.
In der Bibel gibt es den schönen Satz, Herr, lehre uns Bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden.
Wir haben die Möglichkeit, das Sterben und den Tod aus der Tabuzone herauszuholen.
Wir haben die Möglichkeit, uns heutzutage anzuschauen, stimmt es, was wir zum Beispiel die letzten vier Jahre gehört und gesehen haben,
präsentiert bekommen haben, dass eine Lungenentzündung ein furchtbarer Tod sein muss. Muss sie oft gar nicht.
Die Lungenentzündung hat zum Beispiel im Englischen einen wunderbaren Beinamen.
Der Freund des alten Menschen. Warum muss ich davor Angst haben?
Warum der Freund des alten Menschen?
Weil es eine wunderbare Gelegenheit für den Menschen ist, sich von dieser Erde zu verabschieden und den Körper wie einen gebrauchten Mietwagen zurückzulassen.
Das muss keine Beschwerden mit sich bringen. Also Sterben ist nach der Geburt das einzig Sichere, was uns passieren wird.
Alles andere ist optional. Sterben werden wir alle, das heißt im Sinne von, wir verlassen diesen Körper wieder.
Die Natur ist nicht so angelegt, dass das eine Katastrophe sein muss. Das ist ein ganz natürlicher Prozess.
Und das, was wir bei Sterbenden erleben können, ist, dass es mitnichten eine Katastrophe sein muss.
Wer schwer krank ist, kann belastende Beschwerden haben. Und gegen Ende kann sich das auch wieder verlieren.
Es gibt schwerstkranke Menschen, die ruhig und friedlich sterben.
Und dieses Wissen wieder in die Gesellschaft zu bringen, den Menschen zu sagen, habt keine Angst davor, schaut euch das an.
Bis vor 100 Jahren sind fast alle zu Hause gestorben. Holt die Sterbenden nach Hause, da sind sie am liebsten.
Lasst euch von Teams helfen, die euch dabei unterstützen. Haltet eure Kinder nicht fern.
Kinder haben oft einen ganz natürlichen Umgang damit, dass ein Leben zu Ende geht.
Und es ist nicht so, dass sie das nicht aushalten. Die, die es nicht aushalten, sind die Eltern und Großeltern, die Sorge haben, das Kind fängt an zu weinen.
Und ich werde an meinen eigenen Schmerz erinnern. Das hat nichts mit dem Kind zu tun.
Unsere Empfehlung ist immer, fragt die Kinder.
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Sie werden wissen, ob Sie in das Zimmer gehen wollen oder nicht. Und wenn Sie wollen, dann lasst Sie.
Wir haben schon Säuglinge aufs Sterbebett und aufs Totenbett gesetzt, wenn die Beziehung stimmte und für die Kinder das in Ordnung war.
Wie soll ein Mensch lernen, wie sich Sterben und Tod anfühlt, wenn wir ihn immer draußen halten?
Das hat was mit Begreifen zu tun. Wenn ich anfassen kann und weiß, aha, so fühlt sich das an, wenn ein Mensch verstorben ist, kann ich damit ganz anders umgehen.
Und die meisten Kinder haben es erlebt. Und wenn es der Hamster vom Nachbarkind war oder ein toter Vogel im Garten.
Sie wissen, was das bedeutet. Auch Menschen mit kognitiven Einschränkungen, Menschen mit Behinderungen wissen ganz genau, was das ist.
Und wir laden immer ein, lasst die Menschen dazukommen. Wir gucken, wenn ein Mensch geboren wird, was braucht die Mutter.
Heutzutage gucken wir Gott sei Dank auch, was braucht der Vater und was braucht das Kind, damit sich alle wohlfühlen.
Warum nur am Lebensanfang? Warum nicht auch am Lebensende?
Und das ist das, wo wir einfach wunderbare Entwicklungen auch gesehen haben, sowohl für die, die sterben, als auch für die, die bleiben.
Wenn das in einer Gemeinschaft sein darf. Es muss nicht.
Es gibt auch Menschen, die sagen, ich sterbe lieber allein, weil ich weiß, er oder sie hält es nicht aus.
Dann ist es auch in Ordnung und dann ist das Sterben eben gerade, wenn jemand den Müll runterbringt oder irgendwie sich einen Kaffee macht.
Das kann der Sterbende selbst entscheiden. Also die Angst vieler Angehöriger zum Beispiel ist auch,
ich habe bei meinem Vater das verpasst, das passiert mir bei meiner Mutter nicht wieder, dass wir sagen können, wenn jemand stirbt, stirbt er, wenn es passt.
Und wenn derjenige möchte, dass sie dabei sind, wird er warten, bis sie vom Müll runterbringen, wieder zurück sind.
Diese Zusicherung zu geben, dass das alles so, wie es ist, in Ordnung ist.
Also wenn meine Mutter stirbt und ich bin dabei, ist es gut. Und wenn meine Mutter stirbt und ich bin nicht dabei, ist es auch gut.
Diese leidenschaftliche Gelassenheit, um mal mit den Worten der Frau von Ken Wilber zu sprechen, die finde ich, sollte uns alle ermutigen,
uns wieder dem Natürlichen im Sterbeprozess zuzuwenden und einfach auch ein Zutrauen zu haben darin, dass das alles so gemeint ist.
Was ich auch schön finde, du hast es so schön beschrieben, dieses Bild, dieses Neugeborene neben dem Sterbenden in dieser gefühlskalten Welt,
wo wir von Transhumanismus sprechen, wo nichts mehr irgendwie mit Gefühlen zu tun hat.
Da ist dieses Ein-Kind-auf-die-Welt-Bringen dieser Moment oder auch das Ableben eines Menschen so voller Liebe.
Ich habe nur zwei, dreimal Sterbebegleitung gemacht in meiner Zeit in der Onkologie und ich fand das so eine wunderschöne Erfahrung, die mein Herz berührt hat.
Auch derjenige, der diese Begleitung durchführt, genauso wie die Hebammen, das sind ja Berufsgruppen, die eigentlich die ganze Zeit gehüllt sind in Liebe.
Die klar irgendwie den Schmerz der Angehörigen aushalten müssen, aber auch da liebevoll begleiten dürfen.
Aber all der Kummer, all der Schmerz, all die Gewalt vielleicht, die gelaufen ist in den Familien, ist ja dann plötzlich auch vergessen, wenn man im Ableben ist.
Ich habe das jetzt auch wunderbar gefunden. Ich würde mir auch wünschen, dieses Bonding im Sterben.
Weil ich glaube, wenn du es ernst nimmst, dann vermisst man es ja schon bei der Geburt.
Und es beginnt ja eigentlich schon viel früher, als das Kind auf der Welt ist.
Ich habe mich damit auch einmal auseinandergesetzt, nämlich mit den Eigenschaften des Fötus im weiblichen Körper während der Schwangerschaft.
Was das Kind dort schon alles lernt, also noch ungeboren, welche Assoziationen es hat.
Das macht zum Beispiel Aromatherapie. Das kann sofort herausfinden, wie schmeckt das über die sogenannte zugängliche Nahrung der Mutter, was kommt.
Die kann sofort Bitteres und Salziges unterscheiden. Also dieses Lebewesen beginnt ja schon vor der Geburt mit dieser Form von Assoziation.
Es danach anzulegen, habe ich auch immer so empfunden, gehört auch Männern angelegt.
So nach dem Motto, auch ich möchte das Kind irgendwie spüren. Aber ich finde, den Gedanken ist am Ende zu tun besonders heilsam.
Ich habe das große Glück gehabt, mit diabetischen Ärzten darüber zu reden.
Die haben mich immer ganz irritiert angesehen, weil dort hat das Sterben eine völlig andere Bedeutung.
Die Tatsache, dass der Sterbeprozess eigentlich auch aufgefangen ist durch das Leben schon, bedeutet ja,
dass man das diabetische Sterbebuch, das Totenbuch auch schon vorher liest und nicht, wenn es dann soweit ist.
Also du bist eigentlich schon mit einer Botschaft für das Sterben vorbereitet, in gewisser Art und Weise.
Ich bin kein Buddhist. Ich habe eigentlich niemals das Gefühl gehabt, ich muss meine Religion verändern.
Aber ich habe ganz deutlich gespürt, dass diese Form des Denkens mich ganz stark beeinflussen kann.
Und gerade im Sterben, das ist so eine Geschichte, also ich bin 70, aber ich rede nicht vom Sterben,
aber ich denke mir, es ist auch irgendwas, was vielleicht in einer näheren Zukunft stattfinden kann.
Und ich habe mich immer gefragt, warum ich noch niemals in meinem Leben Angst vor dem Sterben hatte.
Ich glaube, das ist auch ein Glück oder eine große Gnade. Woher sie kommt, weiß ich nicht.
Bestimmt, weil du mit zwei Schuhen an der Felswand mit deinem Vater bergsteigen warst.
Ich habe zum Beispiel einen Vater gehabt, der 28 so schwere Unfälle gehabt hat, dass jeder für den Tod gereicht hätte.
Und ich mir immer gedacht habe, welches Leben führt der Mensch, dass er das alles überleben kann. Unglaublich.
Und der niedrigste Sturz hat dann wirklich zum Tod geführt.
Also eine ganz kleine Höhe von seinem Dach herunter, wo natürlich im Winter er als Skibergsteiger und Kletterer
mit Gummistiefeln bewaffnet Schnee schöpfen muss, fällt er runter.
Da war es mir nicht vergönnt, dabei zu sein, weil er auf dem Weg in die Klinik gestorben ist.
Aber ich kann mich an das Bild noch erinnern, wo ich ihn zum letzten Mal am Berg gesehen habe.
Und ich glaube, es gehört auch zu einer Vorbereitung auf das Sterben, dass man sich immer wieder Gedanken macht darüber,
ist es nicht das letzte Mal, dass ich dich sehe.
Nicht in dieser Traurigkeit, sondern dass der Augenblick, wo ich dich nochmal wahrnehmen kann,
dass der konserviert ist in irgendeiner Form.
Da habe ich mich immer gewundert bei dieser Dulko-Geschichte, die betische Dulkus-Wiedergeborene.
Wie kann man sich das vorstellen? Ich bin da selber mal beinahe reingeplatzt.
Wie der 17. Karma-Paar gesucht worden ist.
Da war ich gerade in Sikkim und da hat sich dieser ganze Tumult abgeführt.
Wie werden wir ihn finden? Wo wird er sein?
Und ich habe mir immer gedacht, wozu muss der Verstorbene ein Zeichen geben?
Das ist so stark materialistisch, das so stark in der Gegenwart geprägt.
Ich brauche ein Zeichen, um dich wiederzufinden.
Für mich war das unnotwendig. Es gibt einen tollen Film von Clemens Kubi darüber.
Das kennst du sicher.
Living Buddha, der beschreibt genau diesen Prozess, wie man diesen 17. Karma-Paar gefunden hat.
Ich bin diesem Menschen dann irgendwann einmal begegnet.
Ich hatte eine tiefe spirituelle Erfahrung mit ihm.
Ich habe mir gedacht, den kenne ich ja noch von einer Zeit, da war er noch gar nicht auf der Welt.
Nach dem Motto, da war er noch gar nicht wiedergeboren.
Und das, glaube ich, ist etwas, was auch ein großes Glück ist,
wenn du eine Lebenserfahrung machen kannst in einem völlig anderen Kulturkreis,
der mit dem Sterben anders umgeht als wir in Europa oder wie in unserer christlich geprägten Atmosphäre.
Und ich habe alle diese Erfahrungen, die du gemacht hast, nicht gehabt.
Und bin einfach dankbar für die Gnade, dass es für mich so sehr dazu gehört,
dass ich damit nie ein Problem hatte.
Mein Vater war Pfarrer.
Die Beerdigungsgespräche, die fanden in unserer Wohnung statt.
Ich habe von klein auf mitbekommen, dass das dazugehört.
Und auch später, vor dem Studium der Medizin, war es bei uns üblich,
als pflegerische Hilfskraft zu arbeiten.
Ich habe auf einer alterspsychiatrischen Station gearbeitet.
Da wurde auch gestorben.
Und die Schwestern waren immer ganz froh, wenn ich im Dienst war,
weil sie wussten, die können wir da hinsetzen, die hat keine Angst.
Sodass ich das einfach auch als Gnade für mich wahrnehme, dass mir das so geht.
Ich habe da in dem Sinn keinen Anteil dran.
Und ich bin sehr dankbar dafür, weil mich das auch über viele, viele Jahre
in der palliativmedizinischen Arbeit fröhlich hat arbeiten lassen.
Was ich immer auch ganz schön finde, als eine gute Übung für Menschen,
die eben Angst vorm Sterben haben oder Angst vor Verlust, Trennung,
Alleinsein, was auch immer.
Dass man mal gedanklich dieses Gefühl schon mal durchlebt.
Dass man mal in der Meditation einfach da reingeht und dann auch guckt,
was macht das mit mir?
Was macht das mit meinem Geist, mit meinen Gefühlen?
Wie viele Tränen rollen da?
Weil dann hat man das schon mal gelebt.
Dann hat die Seele schon mal die Erfahrung gemacht.
Und wenn es dann vielleicht wirklich mal geschieht, ist es nicht mehr so schlimm.
Und viele Menschen, die auch sich selber einfach ihren letzten Brief schreiben
oder ihr Testament einfach mal schreiben, denen wird dann so viel bewusst,
dass sie dann ganz anders dem Leben begegnen.
Und ich glaube, das führt auch zu etwas, was mich sehr berührt hat.
Ich habe den Namen jetzt vergessen.
Einer der Palliativmediziner früher in München, jetzt ist er, glaube ich,
in der Schweiz, der damals auch erreicht hat im Bundestag,
dass diese gesetzliche Regelung zur Palliativversorgung auch durchkam.
Er hat einen italienischen Namen.
Borrasio.
Ja, Borrasio, genau, Borrasio.
Borrasio hat das wunderbar in einem Buch geschrieben, wie du auch sagtest,
dass der Geburtsprozess und der Sterbevorgang viel miteinander zu tun haben
und dass die Medizin gut daran tut,
sich in diese Prozesse so wenig wie möglich einzumischen.
Weil durch das Einmischen entsteht oftmals erst das Leid.
Und da gilt das, was man vielleicht so salopp auch als Nichtstun,
als Zuwarten, als Zutrauen ausdrücken kann.
Und an der Stelle ist es immer ganz wichtig, nicht nur das, was wir wissen,
sondern das, was aus dem Kontext auf uns auch als Information zukommt.
Und das ist jetzt nochmal so ein wichtiger Begriff.
Wir haben ja über Körper, Geist, Seele gesprochen.
Körper, könnten wir auch sagen, ist eher Materie.
Könnte man sagen, ja, Geist, okay, wissen wir jetzt nicht.
Aber da gibt es noch nichtmals eine Kategorie, was nicht Materie ist.
Wir haben aber dann noch naturwissenschaftlich und auch in der Kybernetik,
Norbert Wiener hat das ja diskutiert, wir haben den Begriff der Energie.
Das können wir relativ gut definieren.
Und dann gibt es aber etwas, und Norbert Wiener hat es ganz, der Begründer der Kybernetik,
eine dritte Kategorie, nicht naturwissenschaftlich und nicht geisteswissenschaftlich,
sondern irgendwo etwas dazwischen, der Begriff der Information.
Information ist weder Materie noch Energie, aber vom Wort her.
Und das hat mich immer fasziniert, aus dem Lateinischen informare.
Dieses informare bedeutet ja schon etwas eine Gestalt geben, etwas formen.
Und dementsprechend können wir, wenn es um Gesundheit, aber auch um Leben und Sterben, um Tod geht,
wissen wir ja auch um die Kraft der Information.
Und vielleicht hier einfach mal so ein kleines Gedankenexperiment.
Stellt euch mal vor, Wissenschaftler, in Anführungsstrichen Experten, die besten Experten der Welt,
haben herausgefunden, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.
Es ist definitiv nachgewiesen, wir können es unter dem Mikroskop sehen,
wir können es in bildgebenden Verfahren sehen, es gibt ein Leben nach dem Tod.
Und natürlich, die Medien verbreiten das sofort, es gibt ein Leben nach dem Tod.
Was würde sich in unserer Gesellschaft verändern?
Ja, also was würde sich dann in unserer Gesellschaft verändern?
Jeder würde diese Information bekommen.
Wahrscheinlich hätten mehr Menschen nicht mehr so viel Angst vor dem Tod.
Wir würden wahrscheinlich anders mit unserem Leben umgehen.
Es könnte sich vieles ändern.
Und umgekehrt, es könnte ja auch so sein, dass es irgendwann heißt, es ist definitiv erwiesen,
es gibt kein Leben nach dem Tod.
Was würde das für Menschen bedeuten?
Und das zeigt uns doch, glaube ich, wie wirkungsvoll eine einfache Information ist.
Aus dem Bereich krank-gesund wissen wir das sowieso.
Wenn jemandem gesagt wird, sieht sehr schlecht aus, du hast nicht mehr lange zu leben,
vielleicht noch drei Monate, such dir einen guten Platz in einem Hospiz und regele deine Dinge.
Dann ist das im Sinne von Hufeland, einem wirklich der Urväter der modernen Medizin,
ist das nicht richtig, so etwas zu sagen.
Es ist nämlich nicht die Aufgabe des Arztes, den Tod zu bringen, auch nicht in Worten.
Das passiert aber heute.
Das erlebe ich immer wieder, das erlebe ich immer wieder.
Frau Doktor, mir wurde gesagt, ich bin weihnachtentot, jetzt haben wir nach Neujahr.
Was wird denn nun?
Also das sind Formulierungen, die mir zeigen, wie viel wir da auch noch kommunikativ zu lernen haben
und wie viel da auch im Argen ist, was die Haltung und auch die Wertigkeit dessen,
was wir da verkünden, in unserem Berufsalltag angeht.
Tibetische Ärzte bestimmen auch den Todespuls noch zu Lebzeiten.
Sie würden niemals mit dir darüber reden.
Ich glaube, das ist der Respekt eigentlich auch der Situation gegenüber, dass er sich auch irren kann.
Die Pulsdiagnose ist eine unglaublich akkurate Methode.
Ich habe in meinem Leben noch nie eine ähnliche Methode in der modernen Medizin gesehen.
Weil wirklich hier an der Radialis mit drei Fingern 48 Körperpulse zu bestimmen
und den Zusammenhang mit Innenorganen herzustellen und daraus eigentlich auch ein, würde ich sagen,
energetisches oder auch ein physiologisches Konzept zu machen, ist unvergleichlich in meinen Augen.
Also ich habe in der modernen Medizin außer elektronische Geräte nichts gesehen,
womit wir es durchleuchten oder sonst was.
Das sind immer statische Zustände.
Übrigens, die größten Informationen, die tibetische Ärzte gewonnen haben,
bei der Zusammenstellung von pflanzlichen Rezepturen, beruht auf der Pulsdiagnose.
Weil das bedeutet, ich muss natürlich was wissen zu deinem Konstitutionstyp.
Das bedeutet, ich habe auch Kenntnis über gewisse Energien, die deine Konstitution prägen.
Und ich habe auch Kenntnis über die Wirkungsweise bestimmter Naturstoffe, die diese Art von Energie ausgleichen.
Jetzt möchte ich so eine Rezeptur erzeugen, jetzt kann ich dich aber akkurat online sozusagen immer wieder überprüfen.
Na, von dem bisschen weniger, ach, das klingt schon sehr gut und, und, und.
Ich habe mir oft Gedanken gemacht, ob es mir gelänge, eine einfache Rezeptur vielleicht mit vier oder fünf Bestandteilen
so zu kreieren wie ein tibetischer Arzt.
Das ist völlig undenkbar.
Und was ich wirklich einen ganz, ganz großen Unterschied finde und extrem wichtig,
wenn ich zu einem tibetischen Arzt gehe, der würde mir niemals eine Krankheitsdiagnose stellen.
Richtig.
Der wird mir sagen, es ist was im Ungleichgewicht.
Richtig.
Und es macht mir einen ganz anderen Raum auf, als Patient wieder in die Heilung zu kommen.
Weil die Heilung ist schon da, weil es ist nur eine Disbalance.
Völlig klar, meine erste Diagnose, die damals Dr. Tschetrak, doch der größte tibetische Arzt, den ich je kennengelernt habe, gemacht hat,
war für mich so irritierend, weil nichts medizinisch indiziert wie bei uns.
Der hat zuerst eigentlich nur davon gesprochen, dass ich so ein schlechtes Vertaugungsfeuer habe,
was auf meinem niedrigen Lungen beruht, also zu wenig Wind im Körper.
Und dann hat er deshalb besonders spannend von möglichen Erkrankungen im Krankheitsfall gesprochen, wenn sie eintreten.
Und das ist auch ziemlich simpel.
Beim Konstitutionstyp weißt du vorher, welche Erkrankungen häufig sind und welche nicht.
Ich kann meine alle aufzählen.
Also die Bereiche, die meinen Konstitutionstyp betreffen, kann ich aufzählen.
Ich habe tolle Knochen, aber ganz schlechte Gelenke.
Das sind viele solche Eigenschaften, wo ich denke, hallo, das ist aber schön, dass ich das weiß.
Also Osteoporose mache ich mir keine Sorgen, aber für die Beweglichkeit muss ich was tun.
Genau, und da ist ja auch der Schlüssel wieder in der Selbstwirksamkeit.
Wenn man weiß, in der Gelenke staut es sich, dann mache ich halt morgens meine 15 Minuten Gelenke frei
und dann habe ich da kein Watter drin und dann kann ich ja durchstarten.
Ich bin im Ferien der Früh zu meinem Mutter geboren und meine Frau hat zu mir gesagt, du musst anrufen.
Wir haben wirklich ganz untypisch vor dem Fernseher eingeschlafen.
Du musst anrufen. Ich sage, ich weiß gar nicht, wo ich bin, wo muss ich anrufen?
Ja, da schau, da war Mediashop online, also ein Rudergerät.
Du musst anrufen. Ich sage, im Ferien der Früh rufe ich niemanden an.
Um neun habe ich bei Internet das Ding schon bestellt und du wirst es nicht glauben.
Jeden Tag sitze ich in der Früh auf dem Ding da drauf und es ist so simpel,
aber es hat nur deshalb bei mir gefruchtet, weil ich weiß, meine Gelenke sind da.
Da sind wir wieder bei Information und da sind wir dabei, wenn wir sagen,
die Seele ist das Leben, der Geist, der Erbauer und die Materie ist der Körper, in dem wir sind,
dann haben wir mit solchen Informationen die Möglichkeit, wenn unsere Seele sagt,
ich möchte weiter leben, über den Geist etwas für unsere Gesundheit zu tun.
Und dann, Entschuldigung, aber diese Schwere, die in den Gelenken ist,
hat auch wiederum diesen Einfluss auf Depressionen.
Und wenn ich weiß, dass ich durch diese Bewegung Einfluss wiederum habe,
dass ich keine Depressionen kriege und es ist nur dieses Rudergerät.
Der Depressionstyp ist völlig weg, weit weg von den Möglichkeiten einer depressiven Verstimmung.
Außer, und das ist die große Ausnahme, ich erlebe ein dramatisches Trauma,
einen schweren Unfall, einen wie immer gearteten Übergriff auf mich.
Es würde in dem Augenblick mein Lungen, mein Wind völlig auf Null gehen.
Ich hätte in dem Augenblick schlimmste Depressionen und den schlimmsten Burn-out meines Lebens.
Ich habe es erlebt. Ich habe in Italien drunten einen Tauchunfall gehabt.
Ich wollte niemals tauchen. Mein Kopf reichte mir so aus dem Wasser.
Da haben mich alle überredet und gezwungen. Es war alles katastrophal.
Ich hatte so einen Tauchanzug an, wie ein Michelin-Mantel.
Ich konnte nicht mehr schwimmen. Wollten die, dass ich tauche?
Und dann bin ich beinahe ertrunken.
Und dann kam ich nach drei Tagen nach Tirol mit schweren Ohrenschmerzen
und irgendwie Schmerzen unter dem Gesicht.
Und da habe ich gesagt, okay, Ohrenentzündung, geh zum Arzt, zum HNO-Arzt.
Der dreht sich gar nicht um zu mir und sagt, hey, könntest du weitermachen?
Ich habe bald eine Vorlesung.
Da sagt er, nein, ich suche gerade ein Bett für dich in einer Klinik, so eine Privatklinik.
Ich habe eine Facialis-Parese entwickelt.
Ja, ganz einfach.
Der Verlust von Lungen, von Wind, hat dafür gesorgt,
dass mein Facialis einfach nicht mehr arbeiten wollte.
Und nur durch die Intervention meiner eigenen Frau, die Therapeutin ist,
und die Tatsache, dass diese Dinge meinen Lungen wieder in die Höhe bringen,
konnte ich mich innerhalb von kürzestens, ich war nach neun Tagen wieder völlig gesund.
Völlig gerade.
Und die Dramatik hat sich in der Nacht vor der Intervention meiner Frau zugespielt.
Da kam am Abend die Ehefrau von diesem Herrn, der mit mir im Zimmer lag.
Und so im Halbschatten denke ich mir, die Frau hat ja da ein völlig schiefes Gesicht.
Um Gottes Willen, was ist passiert?
Ich habe zuerst kein Wort gesagt, dann ging die nach einer halben Stunde.
Dann befrage ich den Herrn, sage ich, bitte, was ist mit deiner Frau?
Dann sagt er, er erzählt ihr jetzt was.
Sie hat eine Facialis-Parese. Wir haben uns mit 21 Jahren kennengelernt.
Jetzt ist sie 71 und hat ein ganzes Leben lang mit diesem schiefen Gesicht gelebt.
Ich sagte, ich bin auf die Toilette gelaufen, habe alle diese Wesenheiten angerufen
und habe nur darum gebeten, bitte so nicht.
Und dann kam natürlich ein großer Tumult.
Meine Frau kam dann und hat natürlich die üblichen mit Moxibustion und solchen Dingen gemacht.
Das kam natürlich dann zum Wirbel in der Klinik und dann bin ich sowieso dann heim.
Aber die Tatsache, dass ich in so kurzer Zeit wieder völlig gesund geworden bin,
reflektiert eigentlich nur den Umstand, dass ich weiß, dass wer wenig Wind hat, in diesen Zustand gerät.
Und jetzt kann ich mich darauf vorbereiten.
Ich kann, wenn ich häufig Bitterstoffe zu mir nehme, meinen Lungen schon niemals so entgleisen lassen.
Ich würde sonst in einer Klinik landen, die typischerweise dann eine echte Burn-Out-Klinik ist
und dann geht es los. Dann machen die alles falsch.
Die machen meinen ganzen Wind noch mehr weg.
Die schläfern mich ein und geben noch Psychopharmaka.
Und ich brauche genau das Gegenteil. Ich brauche wieder Wind und muss zurück ins Leben.
Unglaublich.
Und dafür bin ich so dankbar.
Ich kann nur sagen, meine größte Dankbarkeit und mein größter Respekt genießt diese Menschen,
die diese Erkenntnisse gewonnen haben.
Ohne Maschine, ohne irgendwelche biochemischen Geschichten.
Die in der Wahrnehmung leben und das über Jahrtausende.
Ich habe immer gefragt, wie kann man so etwas schaffen?
Wie kann das ein Mensch lernen?
Da muss man sein ganzes Leben dafür geben.
In ein paar Wochen geht es nicht.
Schön, dass du auch die Brücken baust.
Bei dir können sich die Ärzte genau diesen Themen öffnen.
Das ist eben wichtig. In der Begegnung entsteht dann auch etwas Neues.
Wo das Alte und das Neue zusammenkommen, ist das Milieu einfach da,
dass sich das weiterentwickeln kann.
In dem Sinne ist Medizin auch immer in der Geschichte Begegnung gewesen.
Das ist schon vor Tausenden von Jahren so gewesen, dass es Austausch gab.
Und dass wir voneinander lernen.
Aber in diesem Prozess übersetzen wir das wahrscheinlich wieder in unsere eigene Kultur.
So ist mit Sicherheit die chinesische Akupunktur, so wie sie in Europa betrieben wird,
anders als die antike chinesische Akupunktur.
Und wenn man jetzt noch weiter geht, die antike chinesische Akupunktur
ist eigentlich über ein Nachfahren von Hippokrates erst nach China gekommen.
Weil in den Gräbern griechischer Ärzte aus dem Altertum finden wir auch Akupunkturnadeln.
Es wurde lange gerätselt von Archäologen, was das überhaupt ist.
Das sind ziemlich lange Nadeln.
Bis man das durch verschiedene Schriften dann erkennen konnte.
Und sogar in den chinesischen Schriften diesen Zweig der chinesischen Medizin sieht.
Ich glaube, das war eine Begegnung über die persische Medizin, wo das dann möglich wurde.
Also fruchtbar wird es immer dann, wenn wir in der Begegnung im Bau und Verbrücken
Verschiedenes zusammenbringen.
Das ist eigentlich die entscheidende Etappe.
Ich hatte wunderbare Tage in Buryatien, in der Mongolei, in einigen tibetischen Klöstern dort.
Und das unglaubliche dabei ist, für mich herauszufinden, dass diese Form der tibetischen Medizin,
von der wir jetzt vielleicht noch reden im Westen,
ja gar nicht über die englische Literatur nach Europa gekommen ist,
sondern eigentlich über die russische.
Weil da gab es so Knüpfungen an den Sahnenhof.
Da musste ein tibetischer Arzt mal kranke Leute heilen.
Das ist gelungen.
Sogar in Innsbruck kommt es vor.
Ich habe so lachen müssen.
Da gibt es einen Jesuitenpater, der offensichtlich auch in dieser Übertragungslinie der Informationen
mit diesem Wissen nach Tirol gekommen ist.
Und die von mir angesprochene Pazmagie, die offensichtlich in der Schweiz fast niemand kennt,
die tibetische Heilmittler zeigt, die hat Rezepturen aus dieser Informationsserie.
Das ist einfach kein Zufall, dass diese Dinge so funktionieren.
Aber es braucht wahrscheinlich die Menschen, die genau mit dieser Offenheit, mit dieser Berührtheit,
auch diesen letzten Schritt, die nächste Brücke auch wieder machen.
Weil wenn die natürlich unterbrochen wird, dann versandelt es halt irgendwo im Nichts.
Und ich weiß noch, ich habe meine Arbeit immer so verstanden,
das Beste, was ich machen kann, ist darüber nachzudenken,
wie kann ich zwei Dinge, die fast überhaupt nicht miteinander kompatibel sind,
miteinander verbinden, dass ein Mehrwert entsteht, der für andere etwas Gutes tun kann.
Da habe ich mir auch gedacht, echt unglaublich.
Ich habe noch niemals mit einem tibetischen Arzt ein Gespräch über Biochemie geführt.
Das ist auch unmöglich und auch unnotwendig.
Ja genau, die sich um die Aura, um unsere Aura kümmern.
Schauen nicht übergriffig oder rechthaberisch, sondern wirklich sagen,
okay, ich mit dem Patient, Hand in Hand.
Und wir schauen ohne Leitlinien oder wie man es auch interpretieren möchte.
Ja, ich würde es mittlerweile machen.
Aber schön, dass ihr in der Runde da wart.
Und ja, es ist glaube ich wirklich so dieses, wenn ich Angst vor dem Tod habe,
habe ich auch Angst vor dem Leben.
Und da wirklich vielleicht die Verbindung mit dem Tod aufzunehmen
und zu gucken, wo sind die Schrauben, die in meinem Leben gedreht werden dürfen,
um in ein gutes, gesundes, glückliches, erfülltes Sein,
in gute kulturelle, soziale Gefilde mich zu bewegen
und auch den Mut haben, da mal auszubrechen.
Wo dann auch die Hypnose oft auch hilft, mal Blockaden zu lösen.
Also ein rundum wunderbares Feld mit euch, mit so vielen Aspekten.
Danke, dass ihr da wart und viel Erfolg euch noch.
Danke.
Liebe Zuschauer, wunderbar zu sehen, Körper, Geist und Seele,
Geburt und auch Tod.
Und wenn wir diese Themen wirklich offen anschauen
und tief in unser Leben integrieren, könnte ich mir vorstellen,
dass es sehr viel zu unserer Gesundheit beiträgt.
Vielen Dank, dass Sie zugeschaut haben. Bis bald. Tschüss.
Danke fürs Schauen vom Schweizer Gesundheitsfernsehen QS24.
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Und ich wünsche Ihnen alles Gute, bis ein anderes Mal.
Auf Wiedersehen miteinander.
