Explosiv! 💥 General Vad spricht Klartext💔 Ukraine & Europa in akuter Gefahr?

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23.12.2024
die mahnenden vorsichtigen Stimmen kam
ja eher von den Rändern von links und
rechts und kann man sagen okay die haben
ehpolitisch nicht zu melden die konnten
sich weiter aus dem Fenster lehnen aber
mich persönlich hat das tief betroffen
gemacht dieser Radikalität der
politischen Mitte und
im Moment sieht es ja so aus als würde
das fortgeführt also ich hoffe nur dass
es da durch die Wahlen einfach und durch
die Wähler auch dann doch ein Umdenken
gibt
[Musik]
general Faht schön dass Sie da sind ja
ich freue mich auch auf das Gespräch
Donald Trump hat versprochen bin 24
Stunden das Gemetzel der Ukraine zu
beenden was jetzt schon auffällt die
kriegsretorik der deutschen Politiker
hat sich in letzten Wochen extremst
gewandelt die die vorher auf maximale
Eskalation Langstreckenwaffen gedrängt
haben reden plötzlich von der
Friedensmission und alles was sie in
ihrem neuen Buch vorher gesagt haben
scheint sich irgendwo zu bewahrheiten
denken sie manchmal hätte man auf mich
gehört würden eine Million Menschen noch
leben na ja die militärische
Lagebeurteilung war eigentlich schon
Ende 22 so dass man nicht davon ausgehen
konnte dass man eine militärische Lösung
hinbekommt dieses Krieges und
wer da an prominenter Stelle auch drauf
hingewiesen hat war der damalige
amerikanische Generalstabschef Mark
Mille der in einem Interview genau diese
diese Bedenken äußerte und
es war für mich interessant dass ein
Freund aus aus Washington mir das
zugespielt hat das Interview weil es in
den deutschen Medien überhaupt nicht
vorkam und er hat damals sehr sehr klar
gesagt dass es sehr sehr
unwahrscheinlich wird
durch die Waffenlieferungen auf rein
militärischenem Wege ohne Verhandlungen
da im Grunde genommen aus diesem
Konflikt vernünftig rauszukommen und das
hat sich letztlich bewahrheitet und
meine Positionierung war natürlich auch
so im Nachgang glaube ich wäre es besser
gewesen man hätte an knüpfend an die
damaligen Friedensgespräche in Istanbul
also im Frühjahr 22 wenn man die
Waffenlieferungen auch gekoppelt hätte
an diese
Friedensbemühungen und dass man auf
dieser Schiene
politisch weiter gefahren wäre dann
hätte man sich vieles erspart
herttausende von Toten und ein zunehmend
verwüstetes Land natürlich ne wenn man
jetzt
rückblickendäh das sich anschaut ähm
stünde es um die Ukraine besser um den
Westen auch und um uns alle als
Außenminister hat man es mit
Schwergewichten aus Russland und China
zu tun warum schicken wir eine
Außenministerin die von Diplomatie nicht
viel zu verstehen scheint und die die
Welt mit ihrem Feminismus belehren
möchte na ja das ist mehr eine
politische
Frage es ist die die Frage die sie
eigentlich an die Grünen stellen müssen
warum sie so eine so eine
Außenministerin wollten aufgestellt
haben ich hatte noch vor zwei Jahren
kurz vor ihrem Tode mit Anti Volmer ein
Buch geschrieben über den ukrainekrieg
die ja aus einer ganz anderen die die
eine ganz andere Sichtweise hat auf
diesen Krieg und die sich mit meiner
auch deckt und die hat das ja sehr sehr
stark kritisiert diese kriegshysterie
der Grünen von heute und
auch
während dieses Krieges das war ja alles
nicht sehr hilfreich weil ich meine dass
Außenpolitik und Diplomatie ja nicht
konfliktverschärfend sein sollte sondern
im
Gegenteil konlikte Kriege die laufen
ausgleichen sollten also dass man sucht
nach Wegen aus dem Krieg herauszukommen
und das haben wir natürlich nicht
gemacht in den letzten zwei Jahren und
das war aus meiner Sicht sehr schlecht
und wenn wir jetzt auf die europäische
Ebene schauen auch die EU
außenbeauftragter auftragte KAS oder
wenn Sie die Resolution der des
EU-Parlaments sehen vom November letzten
Jahres die ist voller
kriegsretorik und also man kann das
politisch natürlich machen aber wenn man
sieht dass es die militärische Lage das
gar nicht hin hergibt dass man auf
militärischenem Wege und über unsere
Waffenlieferung zum Ziel kommt dann ist
das irgendwo unvernünftig politisch auch
unklug und das ist ja mein petitum immer
an die Politik und an die Diplomatie
Kriege nicht zu verschärfen durch
Rhetorik und Maßnahmen und Appell und
Resolutionen sondern ganz im Gegenteil
nach wegen des Interessenausgleichs zu
suchen und das ist das was jetzt auch
gefordert ist unser letztes Video hat
hohe Wellen geschlagen es sind 350 000
Aufrufe knapp 2500 Kommentare und einige
wenige Stimmen haben geschrieben dass
sie während ihrer Zeit als General die
gescheiterte Russlandpolitik maßgeblich
mitbeeinflusst haben und irgendwo als
Stimme des Friedens unseriös sind wie
reagieren sie auf diesen
Vorwurf na ja ich war 2013 ja schon raus
aus dem Kanzleramt wir hatten damals
ganz andere Themen also mein pk Thema in
meiner Zeit im kanzleram war nicht
Russland sondern Afghanistan und die
Verschärfung im Verhältnis zu Russland
kam ja durch die krimannektion der
Russen später 2014 und dann die
Kanzlerin hat damals
versucht durch die minskvereinbarungen
im Grunde genommen diesen Weg in den
Krieg der sich damals auch abzeichnete
eben nicht einzuschlagen versucht mit
allen Mitteln Daus zuk kommmen aus einer
Verschärfung des Konfliktes das ist
bekanntlich nicht geglückt aber am Ende
müssen es Historiker letztlich
untersuchen was welche Fehler da gemacht
wurden und die Memoiren der Kanzlerin
sind ja auch ein Hinweis sie erläutert
das als ihrer Sicht aber man wird eben
sehen wie man das am Ende aus der
heutigen Perspektive beurteilt also da
gibt es kritische Stimmen die man auch
ernst nehmen muss
aber das muss man abwarten dieses
historische Urteil über diese Zeit und
was richtig und was falsch war
Deutschlands Militärausgaben betragen
weltweit 2,5% zu ihrer Zeit sicherlich
noch viel viel weniger hat man dann als
Deutscher general im operativen Geschäft
irgendwas zu melden weil die
Militärausgaben ja woanders getätigt
werden ja Militärausgaben sind immer
auch eine vor allen Dingen eine
politische Entscheidung nicht und nach
meiner Meinung müssen die die ausgab des
Staates auch den Aufgaben folgen also
der den Aufgaben der Armee der
Streitkräfte folgen und die sind heute
ja ganz anders als vor 10 Jahren noch
nicht wir müssen heute eine neue Landes
und bündnisverteidigung
organisieren und die Streitkräfte
komplett neu aufstellen und dazu braucht
man Geld sicherlich das ist richtig aber
letztlich die Höhe des
etas ist in erster Linie die politische
Frage wie viel ist es einem Wert die
Sicherheit letztlich des eigenen Landes
und da haben wir Nachholbedarf
das muss man einfach sehen gibt es
eigentlich ein gezielten Plan der
Amerikaner Europa und insbesondere
Deutschland als Konkurrenten
auszuschalten also ich glaube nicht an
einen gezielten Plan es geht in der
internationalen Politik auch vorrangig
um Interessen einfach und natürlich
haben die Amerikaner Interessen in
Europa und mit Europa und bezogen auf
Europa und die müssen wir Deutschen eben
auch haben ich glaube das große Defizit
auch der letzten Jahre besteht daran
darin dass wir
ähm versäumt haben auch die nationale
Interessenlage einfach zu sehen was ist
unser primäres Interesse also mit Blick
auf Russland und mit Blick auf die
Ukraine z.B oder was ist unser primäres
Interesse mit Blick auf China dass wir
da nicht einfach nachplappern was
ähm ja auf der anderen Seite des Teiches
so vorgedacht wird weil die
Interessenlage aus europäischer Sicht
ähm
äh ist in weiten Teil natürlich mit der
der USA Konkurrent aber es gibt eben
auch Unterschiede und diese Unterschiede
müssen wir stärker herausarbeiten und es
reicht eben nicht nur Trittbrett zu
fahren ähm in der amerikanischen
Außenpolitik sondern wir müssen uns
stärker selbst positionieren und die
neue amerikanische Administration wird
dazu uns auch zwingen jetzt sind ja die
ersten Langstrecken Waffen bereits
genehmigt und werden bereits gegen
Russland eingesetzt Putin antwortet mit
einer
hyperschallrakete wie viele
Eskalationsstufen gibt es noch na ja ich
halte diese Stationierung der
amerikanischen Mittelstreckenraketen in
Deutschland ab dem Jahre 2026 für einen
Fehler
das ist auch politisch militärisch sehr
schlecht handwerklich vorbereitet werden
worden wir haben eine bilaterale
Vereinigung Vereinbarung mit den
Vereinigten Staaten wir haben keine NATO
äh weite Vereinbarung mit natoartnern
wir sing singularisieren uns sehr stark
und dann vor einem Hintergrund eines
laufenden Krieges
das ist im Grunde genommen auch sehr
sehr eskalatorisch und bringt der
deutschen Sicherheit nichts weil wenn
diese Raketen von Deutschland eingesetzt
würden in einem man weiß ja nicht wie
sich dieser Krieg entwickelt in der
Zukunft
dann ist eben sicher dass die Reaktion
der Russen Deutschland betreffen werden
und nicht die USA und das ist aus
amerikanischer Sicht perfekt aber aus
deutscher Sicht Kotten schlecht deswegen
haben wir auch damals beim
NATO doppelbeschluss drauf geachtet dass
eben die deutschen europäischen
Interessen gewahrt waren das war ein
primäres Interesse und auch der
Bundeskanzler Helmut Schmidt und und
auch Kohl
dieses immer zu verbinden solche
Maßnahmen mit abrüstungsmaßnahmen mit
Gesprächen mit Interessenausgleich mit
vertraglichen Verein bung alles das
haben wir nicht gemacht also ich finde
diese diesen Beschluss schlecht und man
müsste ihn dringend in der neuen
Regierung ausbessern war Gerhard
Schröder eigentlich so der letzte
Politiker von Rang der den Amis so die
Stirn gezeigt hat ach das will ich nicht
so sagen die deutschen Kanzler
haben waren schon immer kritisch und
haben drauf geachtet
wie die deutsche Interessenlage konkret
aussieht ich meine helmut Kohl hat das
auch gemacht
im Zuge der Wiedervereinigung wir hätten
ja diese Wiedervereinigung gar nicht
wenn wir ihn nicht gehabt hätten als
Kanzler die dieses historische Momentum
auch erkannt hat und Gert Schröder
sicherlich auch mit Blick auf
Russland hat sich auch bemüht letztlich
auch wie Angela Merkel so weit wie
möglich Russland in die europäische
Friedensordnung zu integrieren das ist
natürlich schwer geworden jetzt nach dem
Überfall der Russen auf die Ukraine aber
das ist eben unsere Aufgabe in den
nächsten Jahren alles dafür zu tun dass
wir wieder in eine einigermaßen normales
Verhältnis mit Russland kommen und dass
wir nicht den Scharfmacher spielen und
nicht eine Neuauflage des Kalten Krieges
hier
herbeiführen sondern mit allen
politischen diplomatischen Mitteln auch
mit militärischen Mitteln da eine andere
Richtung einschlagen ich halte das für
sehr wichtig haben sie da Hoffnung dass
das Verhältnis zu Russland wieder
normalisiert werden kann oder ist es ir
reparabel beschädigt na ja schauen Sie
auf die Geschichte ne das
deutsch-russische Verhältnis war nach
dem Zweiten Weltkrieg nach dem
Unternehmen Barbarossa nach 25 Millionen
russischen Toten letzlich von
Deutschland aus verursacht war ihr
reparabel schien irreparabel
gestört zu sein und wir haben trotzdem
in den 50er Jahren angefangen
mit Russland gute Beziehungen aufzubauen
es war z.B auch solche sehr stark
kritisierten Politiker wie Franz Josef
Strau waren die ersten die nach Moskau
geflogen sind in den 50er Jahren
versucht haben dieses historische Erbe
damit umzugehen und dann kam die
Entspannungspolitik später von von Willi
Brand nicht und das ist nicht
ausgeschlossen dass wir wieder in ein
vernünftiges Verhältnis miteinander
kommen ich schließe das nicht aus in der
Politik geht's auch um Interessen
einfach und es ist nicht in unserem
Interesse im deut Interesse auch nicht
im europäischen Interesse
sage ich mal auf Dauer ein gespanntes
und eskalatorisches Verhältnisse
Russland zu haben was könnten da so
erste Schritte sein um das Verhältnis zu
normalisieren na der erste Schritt ist
natürlich die die große Aufgabe diesen
Krieg zu beenden dieser Krieg ist nicht
im deutschen Interesse der ukrainekrieg
ist nicht im europäischen Interesse und
deswegen muss ja beendet werden und
deswegen müssen wir sehen dass wir aus
diesem kriegsmodus rauskommen
dass wir in Verhandlung gehen das ist
dringend erforderlich und die neue
amerikanische Administration hat ja
entsprechende positive Signale gesendet
die mir sehr gut gefallen also Donald
Trump ich meine man kann ihn sicherlich
stark kritisieren aber er hat vor zwei
Tagen noch gesagt was macht ihr da für
einen Wahnsinn mit Raketen nach Russland
reinschießen er hat es wirörtlich so
formuliert nicht und das ist das was ich
seit zwei Jahren sage es ist Wahnsinn
was wir da machen nicht und diese ganze
Eskalation auch letztlich initiiert und
befeuert ja auch von deutschen
Politikern die muss aufhören auch
dieses Thema könnte ja in im Wahlkampf
auch eine Rolle spielen ich meine die
Forderung des Kanzlerkandidaten der
Union nach Taurus ich halte das für
töricht einfach das ist
vor allen Dingen man ändert die
militärische Lage damit nicht Taurus ist
nur ein Mittel letzt sich der totalen
Eskalation der Verschärfung und genau da
müssen wir doch raus warum sind wir so
eine Nation von absoluten Kriegstreibern
geworden ja das ist eine gute Frage also
ich weiß nicht ich kann mir das auch
nicht erklären also mich hat das auch
geschockt während dieses
Ukraine Krieges das ist vor allen Dingen
von den Grünen also einer
originärpazifistischen Partei dieser
Umschlag von einem extrem kann man sagen
ins andere
das weiß ich nicht das müssen wirklich
auch mal Fachleute untersuchen woran das
liegen kann
ähm ich weiß es nicht also es ist mir
unerklärlich weil das so irrational ist
aber es gibt eben auch viel
Irrationalität in Deutschland das muss
man eben auch sehen und die hat sich da
wieder gezeigt und ähm mir persönlich
ähm hat das auch gezeigt dass ähm
Deutschland ein gefährdetes Land ist
eine gefährdete Nation ist das hat
Helmut Schmidt übrigens kurz vor seinem
Tode einmal gesagt und das ist mir beim
ukrainekrieg wieder deutlich geworden
ähm diese Unvernunft auch in der gerade
in der politischen bürgerlichen Mitte
unserer Gesellschaft also die die
mahnenden vorsichtigen Stimmen kam ja
eher von den Rändern von links und
rechts und kann man sagen okay die haben
ehpitisch nicht zu melden die konnten
sich weiter aus dem Fenster lehnen aber
mich persönlich hat das tief betroffen
gemacht äh dieser Radikalität der
politischen Mitte und ähm im Moment
sieht es ja so aus als würde das
fortgeführt also ich hoffe nur dass es
da durch die Wahlen einfach und durch
die Wähler auch dann doch ein Umdenken
gibt sie sprechen in ihrem Buch auch
viel von der multipolaren Weltordnung
ist der Ukraine Krieg so ein Katalysator
dafür ja das ist sicherlich richtig
man muss auch sehen dass die
die Amerikaner eben dabei sind ihre
vorherrschende Rolle in der Welt zu
verlieren und die Kriege spielen dabei
eine große Rolle
das fing eigentlich an mit dem Irakkrieg
ne sie haben ja letztlich
mehr Schaden verursacht dadurch als als
wir nutzen hatten im Westen ohne jetzt
auf die Details einzugehen abgesehen
davon war dieser Irakkrieg auch
völkerrechtswidrig von vorne bis hinten
und der hatte Hunderttausende von Toten
nicht wir haben dann das militärische
Engagement auch der USA in Syrien auch
in in
in Libyen und
natürlich auch in Afghanistan wir waren
ja auch da beteiligt diese militärischen
Interventionen sind letztlich unterm
Strich ein Stück weit gescheitert also
sie haben nicht das gebracht was man
wollte und es kann sein dass das mit dem
Blick auf den ukrainekrieg genauso
aussieht und deswegen ist die neue
amerikanische Administration undter
Trump auch dran interessiert an einem
gesichtswagen warenden Ausweg aus diesem
Krieg ich halte das auch für wichtig und
wenn man da nach Lösungen
sucht kommt man sicherlich weiter aber
es ist natürlich Ausdruck auch einer
multipolar gewordenen Welt das muss man
eben auch sehen China organisiert sich
mit Russland mit Indien mit anderen
Ländern in den bricksstaaten
M wir haben letztlich durch unsere
ukrainerpitik die Russen auch sehr sehr
stark in die Arme der Chinesen getrieben
das ist Übens ein Thema was in den USA
viel offener diskutiert wird als in
Deutschland auch gerade von republikan
sagen wie wir konnten die nur so eine
Politik machen die haben China ja
letztlich gestärkt dadurch indem wir die
Russen zu Putin zur Persona nonata
gemacht haben und durch unsere gesamten
ganze Rhetorik politische Rhetorik der
letzten zwei Jahre das ist auch total
unklug auch mit Blick auf
die Tatsache dass Russland ein vielv
völkerstaat ist
mit über 120 verschiedenen ethnischen
völkerrechtssubjekten die ja auch
zusammengehalten werden müssen das ist
ja auch ein Effekt also diese Rhetorik
auch von deutscher Seite man muss
Russland vernichten schlagen da in der
Ukraine die ist erstens weit weg von der
Realität von der militärischen Realität
geht und zweitens wenn dieser Fall
eintreten würde was unmöglich ist weil
weil Russland ja die stärkste
Nuklearmacht der Welt ist und was weil
es die militärische Lage gar nicht
hergibt selbst wenn das passiert wäre
das ja ein ein ein Chaos ersten Grades
was wir da produzieren würden im Osten
Eurasiens also das ist alles sehr unklug
diese Debatte wird in den USA viel
offener geführt und ich denke mal die
neue Administration ist da aus aus
meiner Sicht auf auf dem richtigen Weg
jetzt wird ja hier viel von den
erfolgreichen westlichen Sanktionen
gegen Russland gesprochen ist das ein
Trugschluss oder haben wir uns am Ende
mehr geschadet
jetzt scheinen ja Konflikte immer so
eine zeitliche Dynamik von zwei bis 3
Jahren zu haben das war bei Corona der
Fall es war jetzt bei der Ukraine als ob
die Menschen dann irgendwie so
ausgelaugt sind und nicht mehr so
empfänglich sind für diesen Konflikt und
jetzt blicken alle irgendwie nach Syrien
findet da der nächste große Schauplatz
statt wenn jetzt die Amis sich aus der
Ukraine zurückziehen na ja das weiß ich
nicht ich glaube auch nicht dass die
Amerikaner sich komplett aus der Ukraine
und dann auch aus Europa zurückziehen
Europa ist ein wichtiger Brückenkopf der
Amerikaner es ist die europäische
gegenküste der USA die von vitalem
Sicherheitsinteresse für die USA auch
sind also die Amerikaner haben ihre
Hauptquartiere in Deutschland ähm
wichtige Militäreinrichtungen bei uns
die werden Europa nicht einfach aufgeben
dafür haben sie nicht den Zweiten
Weltkrieg gegen Hitler Deutschland
geführt also das kann man vergessen und
das wird Trump auch nicht machen er wird
eben stärker die Europäer fordern
stärker mehr zu tun als als bislang
getan wurde er wird sich stärker in die
Pflicht nehmen auch bezogen auf die
Ukraine sicherlich das ist aus
amerikanischer Sicht ja auch gut wenn
die Europäer ordentlich Zahlen für den
Wiederaufbau des Landes und und man er
ja schon eine Friedenstruppe na ja da
kann doch ganz schön was auf un
zukommen aber wenn man sich so umhört
wollen das ja auch viele in Europa vor
allen Dingen in Deutschland unsere
Regierung ist ja da in einem fast
vorauseilenden Gehorsam ich mit
Abstrichen was den Bundeskanzler
anbelangt der mir was Waffenlieferung
anbelangt im Strich und unter dem Strich
ganz gut gefallen hat durch seine eher
moderate Art also
m ja ich glaube nicht an den großen
Weltkrieg wissen Sie wir haben die
Nuklearwaffen
und die machen Kriege nicht mehr führbar
zwischen den großen Mächten aber womit
wir rechnen müssen also im Mittleren
Osten auch das sieht man ja jetzt schon
das sind Stellvertreterkriege eben
hinter
hinter denen dann die Großmächte stehen
also so wie in Syrien eben auch nicht
der Iran auf der einen Seite die USA auf
der anderen Seite hinter dem Iran
wiederum Russland und China solche
Konstellationen sind wahrscheinlich im
fernen Osten auch denkbar ähm und das
ist ja auch letztlich die die Lage in
der Ukraine die ja auch ein
Stellvertreterkrieg ist zwischen den USA
und Russland wir sind ja schon voll drin
in diesem Kampf um die neue Weltordnung
das muss man sollte man eben stärker in
den Fokus nehmen und dann sich
entsprechend aufstellen entsprechend der
nationalen Interessenlage hat sich Putin
eigentlich in der Ukraine die
rohstoffreichen Regionen bereits
einverleibt am Ende ist es geht's ja
auch um Krieg wo es halt ganz ganz viele
Rohstoffe geht ja natürlich Kriege sind
immer auch getrieben von
wirtschaftlichen Interessen das ist
vollkommen richtig also den Russen ging
es natürlich beim donbas und bei der
Krim einmal natürlich strategisch um die
Kontrolle der
Schwarzmeerregion und dann natürlich auf
den Zugriff auf die Region aber
natürlich auch im donbas auf die auf die
Rohstoffe die es dort gibt auch die
Industrie die dort vorrangig ist in der
Ukraine im Osten der
Ukraine dann natürlich auch die
ethnischen Russen die dort leben also im
Osten der Ukraine war traditionell
eher der Schulterschluss mit den Russen
sehr sehr stark ich also das war
letztlich auch ich war mit der kanzon
Jahr 2008 auf dem natogipfel in Bukarest
als sie
verhinderte zusammen mit
sarosie die Aufnahme der Ukraine in der
in die Nato und damals war übrigens
eines der Hauptargumente gar nicht so
sehr Russland sondern die Tatsache dass
ein Großteil der Ukrainer damals das gar
nicht wollte es mag heute etwas anders
sein aber kann eben auch nicht
bestreiten
dass es zwischen Ukraine und Russland
sehr sehr starke enge Beziehung gibt
auch in den Familien einfach wir haben
das bei bei den Klitschkos z.B ja auch
und es ist symptomatisch letztlich für
die Situation zwischen Ukraine und Russ
Russland also man kann das nicht so
darstellen ja da haben wir ein komplett
souveränes Land und auf der anderen
Seite ist ein anderes Land was dieses
arme Land überfallen hat also das ist
nicht so ganz
richtig einfach weil es immer in der
Ukraine bis zum heutigen Tage auch eine
sehr starke
sympathiebewegung bezogen auf Russland
gab und gibt die man einfach sehen muss
mal abgesehen von den Ukrainern vor
allen Dingen in der westlichen Ukraine
die auch traditionell immer eher den
Schulterschluss zum Westen suchten und
es geht natürlich um geopolitische
Interessen immer dabei also es sehr
wichtig bei Kriegen und Konflikten nicht
nur vordergründig auf das was diskutiert
wird zu schauen sondern auch dahinter zu
schauen um was es wirklich geht wie
bewerten Sie die Berichterstattung bei
der der Sturz eines Diktators immer
gleich abläuft luxuspaläste und Skandale
im Vordergrund während die
geopolitischen Hintergründe komplett
ausgeblendet werden das scheint ja immer
das gleiche Skript zu sein was uns sein
letzten Jahrzehnten so vorgelebt worden
ist von den Medien ja da muss man eben
aufpassen und da muss man kritisch sein
aber wir haben die Möglichkeiten ja wir
haben alle die Möglichkeiten uns zu
informieren wir haben das Internet wir
haben wir kommen an alle Informationen
ran ich kann auch nur sagen man muss
diese diese vordergründige Geschichte
einfach durchleuchten und in die Tiefe
gehen beibestehenden Konflikten nehmen
sie nur mal jetzt ein aktuelles Beispiel
Venezuela nicht also wird in der immer
über den Präsidenten
abgelästert der Weihnachten abschaffen
oder verlegen will und der die Wahlen
manipuliert hat das kann alles sein aber
muss eben auch sehen dass es vor allen
Dingen um die Ölvorkommen in Venezuela
geht und äh um den Zugriff darauf indem
sich die USA mit den Chinesen und den
Russen streiten und die chinesische und
die venezuelanische Regierung tendiert
jetzt sehr stark zu den Russen und
Chinesen als Kooperationspartner und
darum geht es sehr stark nicht oder wenn
sie ach sie können jede Intervention
nehmen die Intervention der Amerikaner
in Panama Anfang der 90er Jahre war halt
auch der Kontrolle letztlich dieses
strategischen Gebietes letztlich für die
Amerikaner ist es fundamental wichtig
bis zum heutigen Tage auch sie streiten
sich da auch mit den Chinesen
und
das ist eben sind eben strategische
Rahmenbedingungen geopolitische
Rahmenbedingungen bei Konflikten immer
eine Rolle spielen also bei der KUB
Krise natürlich auch damals
62 Kennedy konnte nicht zulassen dass
die Russen Fuß fassen militärisch auf
Kuba aus geostrategischen Gründen aus
den aus dem gleichen Grund können die
Russen nicht zulassen dass die
Amerikaner ihre Mittelstreckenraketen
oder Kurzstreckenraketen oder
Militärstützpunkte entlang der
russisch-ukrainischen Grenze
stationieren oder Zugriff auf die
Schwarzmeerregion bekommen oder sie aus
der Krim rausdrücken wollen
wo sie ihre einzen he eisfallen Häfen
haben nicht oder bei die Chinesen das
Südchinesische Meer die werden da Bein
hart bleiben auch bezogen auf Taiwan
werden niemals zulassen dass Taiwan
unabhängig wird aus strategischen
Interessen also sie können weitergehen
nicht die Israelis haben ist
strategische Interessen bezogen auf
Syrien werden die Golanhöhen nicht
verlassen können einfach aus
strategischen Gründen völkerrecht hin
oder her und all diese Dinge muss man
mit berücksichtigen wenn man Konflikte
und Kriege verstehen will es gibt da
keine einfachen Erklärungen da muss man
auch sehr
aufpassen manche tendieren dann so in
die Verschwörungstheorie da bin ich kein
Fan davon aber muss immer sehen
was die Ursachen von Konflikten sind und
um was es wirklich geht am Ende das ist
schon sehr wichtig gibt es so ihres
Erachtens noch eine Friedenspartei in
Deutschland ja das ist schwierig also
ich glaube ich glaube ein Stück weit hat
sich der deutsche Bundeskanzler der von
der SPD kommt was vor allen Dingen den
Nichteinsatz von Taurus anbelangt hat
sich da nach meiner Meinung richtig
positioniert das ist übrigens nicht nur
Friedenspolitik sondern das ist
Realismus das ist einfach politischer
Realismus äh das ist
eine Positionierung die auch der
deutschen Interessenlage entspricht weil
wir kein Interesse daranen können in
einen europäischen Krieg
hineinzuschlittern insofern ist das auch
sehr vernünftig und insofern haben wir
so etwas wie ähm wenn man es jetzt ins
politische geht ähm mit dem was den
Charakter von einer Friedenspartei
ausmacht aber wir haben natürlich auch
eine starke Debatte und ich weiß auch
ich komme ja politisch eher aus dem
unionslager aber ich weiß auch dort wird
das wird unser Vorgehen bezogen auf die
Ukraine sehr sehr kritisch gesehen nicht
nur Michael kretchma als
Ministerpräsident von Sachsen sieht das
so auch
andere die einen neuen Kurs wollen und
wir haben also eigentlich eine Vielfallt
von Meinungen und die sind müssen ja in
einer Demokratie auch ausgetragen werden
und wir haben das in USA ja auch die
Waffenlieferung wird ja auch im Senat im
Repräsentantenhaus im Kongress
diskutiert kontrovers da gibt gibt kein
einheitliches Bild mit Für und Wieder
und in diese freie Debatte müssen wir
auch wieder rein
politisch ohne diese diese starken
Positionierungen wie
jetzt also ich weiß nicht wenn einer als
Kanzlerkandidat sagt das erste was er
machen wird er wird den Ukrainern Taurus
liefern also das ist auch politisch
parteipolitisch unklug wie man sich so
positionieren kann ehrlich gesagt bin
ich f wenn ich SAS höre wir leben in
einer lauten und chaotischen Welt was
machen Sie persönlich um Fokus und
Klarheit zu behalten oh das ist eine
gute Frage ja also ich glaube für mich
ist Sport sehr wichtig Mountain Biken im
Sommer Skifahren im Winter und das ganze
Jahr über okinava Karate das entspannt
mich total und das da finde ich auch
sehr schnell meinen inneren Kompass
wieder natürlich auch meine Familie
und ja das was ich in der Vergangenheit
gelernt habe in meinem Leben im Grunde
genommen dass mich dann auch leitet äh
zu bestimmten Positionierungen die nicht
immer leicht sind auch leicht zu
ertragen sind aber und dann natürlich
jede Menge Humor die man immer behalten
muss besonders wenn es ganz ernst wird
general Faht vielen vielen Dank für die
sehr inspirierenden Schlussworte und
ihnen alles Gute ja vielen Dank her asui
danke
