Stammt das Corona-Virus aus einem Labor in China? Ein Untersuchungsteam der WHO hat die Laborleck-Theorie nach seinem Besuch vor Ort als "extrem unwahrscheinlich" bezeichnet. Mittlerweile hat es dazu seine Meinung geändert. Der Leiter des Teams hat zugegeben, dass die Erklärung auf Druck der KPC zustande kam.
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Stammt das Coronavirus aus einem Labor in China?
Ein Untersuchungsteam der WHO hat die Labor-Lag-Theorie nach seinem Besuch vor Ort als extrem unwahrscheinlich bezeichnet.
Mittlerweile hat es dazu seine Meinung geändert.
Der Leiter des Teams hat zugegeben, dass die Erklärung auf Druck der KPC zustande kam.
Das WHO-Team war im Januar in China, um die Ursprünge des Coronavirus zu untersuchen.
Vor seiner Abreise aus China im Februar erklärte der Leiter des Teams,
Am 12. August sagte M.Barrack auf die Frage eines dänischen Fernsehsenders,
ob diese Aussage eine chinesische Vorgabe war.
Ja.
Im Zufolge hätten sich chinesische Beamte geweigert, über die Möglichkeit eines Lacks im Wuhan-Virus-Labor zu sprechen.
Jede weitere Untersuchung dazu sei abgelehnt worden.
Die Äußerungen von M.Barrack lassen jedoch anderes vermuten.
Zunächst sagt Barrack, dass wilde Hufeisen-Fledermäuse in der Region Wuhan nicht vorkommen.
Zudem könnte seiner Ansicht nach der Patient Null ein Laborarbeiter gewesen sein.
Er verweist zudem auf ein anderes Problem.
Im Dezember 2019 war ein Labor des Chinese Center for Disease Control and Prevention in ein neues Gebäude umgezogen,
das nicht einmal 500 Meter von Wuhans berüchtigtem Fischmarkt, dem angeblichen Epizentrum der Covid-19-Pandemie, entfernt ist.
M.Barrack sagt, dass Virusproben und Fledermäuse während des Transfers außerhalb der gesicherten Räume bewegt worden sein könnten.
Das könnte die Möglichkeit eines Lacks im Labor erhöht haben.
Nach Angaben der Washington Post verweist ein Buch, das am Dienstag, den 24. August, veröffentlicht wurde,
auf eine ähnliche Geschichte.
Es enthüllt, dass hochrangige WHO-Mitarbeiter schockiert waren, als das WHO-Team die Theorie des Labor-Lacks im Februar verwarf.
Ein Mitarbeiter sagte zu den Autoren des Buches, wir sind von Stühlen gefallen.
Die WHO kündigte am 12. August eine weitere Untersuchung des Virusursprungs an.
Diese Nachricht kam in China nicht gut an.
Bereits im Juli gaben chinesische Behörden bekannt, sie würden keine weiteren Untersuchungen über den Ursprung des Virus innerhalb Chinas zulassen.
Am Dienstag, den 24. August, läuft eine 90-tägige Überprüfung des Ursprungs des Coronavirus durch die US-Geheimdienste ab.
Laut Jen Psaki, Pressesprecherin des Weißen Hauses, werden die inoffiziellen Untersuchungsergebnisse wahrscheinlich in einigen Tagen veröffentlicht.
Im Mai wies US-Präsident Biden seinen Geheimdienst an, innerhalb von 90 Tagen Antworten auf die Frage nach dem Ursprung des Coronavirus zu finden
und insbesondere darauf, ob es aus einem chinesischen Labor ausgetreten ist.
Peking wertet die Anordnung als politischen Manipulationsversuch.
Da die Frist für die Überprüfung immer näher rückt, holte Peking am Dienstag zum Gegenschlag aus
und bezeichnete die Untersuchung der beiden Regierungen als wissenschaftsfeindlich.
Sie würde nicht auf der Wahrheit basieren.
Zugleich hat Peking in dieser Woche seine eigene Labor-Leck-Theorie vorangetrieben.
Es untersucht, ob das Virus aus einem Labor auf einer US-Armee-Basis in Maryland entwichen sein könnte.
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