Der Irankrieg geht in seine dritte Woche. Heute morgen war der Internationale Flughafen Dubai betroffen, zeitweise ruhten Starts und Landungen. Nach einem erneuten Drohnenangriff auf das Ölindustriegebiet Fudschaira in den Vereinigten Arabischen Emiraten zeigten Satellitenbilder der NASA dichtern schwarzen Rauch aus dem Hafen aufsteigen.
Ministerin Reem Al Hashimy bezeichnete Irans Vorgehen gegenüber ABC als „fast schon wahnsinnig“, da man immer zur Deeskalation aufgerufen habe. Seit Kriegsbeginn habe man über 1.500 iranische Drohnen und 300 Raketen abgefangen.
Frankreichs Präsident Macron appellierte an den iranischen Präsidenten Peseschkian, die Angriffe auf Länder in der Region sofort zu stoppen. Laut französischen Außenministerium werde man drei große Kriegsschiffe in die Region verlegt.
Damit folgt Frankreich einem Aufruf von US-Präsident Donald Trump, der NATO-Länder zur Untersützung in der Straße von Hormus gedrängt hatte. Außenminister Wadephul sieht NATO-Staaten nicht in der Verantwortung.
„Ich sehe nicht, dass die NATO einen Beschluss in dieser Richtung gefasst hat oder Verantwortung für die Straße von Hormus übernehmen könnte. Wäre dies der Fall, würden sich die NATO-Gremien entsprechend damit befassen“, sagte Wadephul vor der EU-Außenministersitzung in Brüssel.
Er forderte Israel und die Vereinigten Staaten auf, einen Zeitplan über das Erreichen ihrer militärischen Ziele im Iran vorzulegen. ________________________________________________________________
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Der Iran-Krieg geht in seine dritte Woche.
Auf dem internationalen Flughafen in Dubai ruten Starts und Landungen nach einem Drohnenbeschuss zeitweise.
Nach einem erneuten Drohnenangriff auf das Öl-Industriegebiet Fujairah in den Vereinigten Arabischen Emiraten
zeigten Satellitenbilder der NASA dichten schwarzen Rauch aus dem Hafen aufsteigen.
Ministerin Reem Al-Hashimi bezeichnete Irans Vorgehen gegenüber ABC als fast schon wahnsinnig,
da man immer zur Deeskalation aufgerufen habe.
Seit Kriegsbeginn habe man über 1500 iranische Drohnen und 300 Raketen abgefangen.
Frankreichs Präsident Macron appellierte an den iranischen Präsidenten Pesachian,
die Angriffe auf Länder in der Region sofort zu stoppen.
Laut dem französischen Außenministerium werde man drei große Kriegsschiffe in die Region verlegen.
Damit folgt Frankreich einem Aufruf von US-Präsident Donald Trump,
der NATO-Länder zur Unterstützung in die Straße von Hormuz gedrängt hatte.
Außenminister Wadephul sieht NATO-Staaten nicht in der Verantwortung.
Ich sehe auch gar nicht, dass die NATO irgendeinen Beschluss gefasst hätte in diese Richtung
oder zuständig werden könnte für die Straße von Hormuz.
Wenn das der Fall sein sollte, dann würden sich die NATO-Gremien damit entsprechend befassen.
Wir werden ja heute diese Frage hier auch miteinander diskutieren.
Und natürlich hat jeder ein Interesse daran, dass die Freiheit der Seeschifffahrt garantiert wird.
Er forderte Israel und die Vereinigten Staaten auf,
einen Zeitplan über das Erreichen ihrer militärischen Ziele im Iran vorzulegen.
Wir wollen zunächst einmal von Israel und den Vereinigten Staaten von Amerika erfahren,
wann sie ihre militärischen Ziele im Iran erzielt haben wollen.
Wenn wir davon eine Vorstellung haben, dann glauben wir, dass man in eine nächste Phase hineingehen muss,
nämlich eine Phase, dass eine Sicherheitsarchitektur für diese gesamte Region
und zwar mit den Anrainerstaaten definiert werden muss.
Und das wird sicherlich dann auch erfordern, dass man in diesem Rahmen mit dem Iran ins Gespräch kommt.
EU-Außenministerin Kaya Kalas will versuchen, den Transport von Öl und Gas durch die Straße von Hormuz
mit einem neuen Abkommen zu ermöglichen.
Darüber beraten heute die Außenminister in Brüssel.
Der anhaltende Krieg rund um den Iran sorgt zunehmend für Turbulenzen auf den globalen Energie- und Rohstoffmärkten.
Besonders stark betroffen ist China, das etwa 72 Prozent seines Ölverbrauchs durch Importe deckt.
Rund 44 Prozent dieser Lieferungen stammen aus dem Nahen Osten.
Zudem ist die Industrie stark von Chemieimporten wie Kunststoffen aus dem Nahen Osten abhängig.
Beobachter gehen davon aus, dass sich die Lage auf den Märkten erst dann nachhaltig beruhigen kann,
wenn der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz wieder sicher und ohne größere Unterbrechungen möglich ist.