WATCH MORE: ➕ INSTAGRAM: / easygermanvideos ➕ FACEBOOK: / easygermanvideos ➕ TIKTOK: / easygerman ➕ OUR WEBSITE: https://www.easygerman.org/ 📱 LEARN GERMAN WITH OUR PARTNER APP: https://www.seedlang.com --- You need a B1 language level if you want to live in Germany permanently or become a citizen. Many jobs also require a B1 level. That’s why many German learners take a B1 exam at some point. Today, we’ll show you how such an exam works. To do this, we’ll simulate the oral portion with real examiners and Janusz as the test-taker. You’ll also learn how to prepare for a language exam and what the difference is between telc and Goethe exams.
Das Sprachniveau B1 braucht man, wenn man permanent in Deutschland leben oder Staatsbürger werden möchte. Auch viele Jobs setzen ein B1-Niveau voraus. Viele Deutschlernende legen deshalb irgendwann eine B1-Prüfung ab. Wir zeigen euch heute, wie so eine Prüfung abläuft. Dazu simulieren wir den mündlichen Teil mit echten Prüferinnen und Janusz als Prüfling. Außerdem erfahrt ihr, wie ihr euch auf eine Sprachprüfung vorbereiten könnt und was der Unterschied zwischen telc- und Goethe-Prüfungen ist. --- ALL OUR VIDEOS SORTED BY LEVEL A1 (Absolute Beginners): • German A1 | For Absolute Beginners A2 (Advanced Beginners): • German A2 | For Advanced Beginners B1 (Intermediate Learners): • German B1 | For Intermediate Learners B2 (Upper Intermediate Learners): • German B2 | For Upper Intermediate Learners C1 (Advanced Learners): • German C1 | For Advanced Learners C2 (Near-Native Learners): • German C2 | For Near-Native Learners --- PRODUCED BY: Easy Languages is a video and podcast series that showcases language as spoken in the streets and among friends. Our goal is to help you learn languages in a fun and authentic way. We are based in Berlin, Germany, but operate with a global network of producers. Learn more about us and check out our other channels: http://www.easy-languages.org --- Hosts of this episode: Janusz Hamerski/Carina Schmid Camera: Soroush Hashemipanah/Rawad Sabbagh Edit: Rawad Sabbagh Translation: Ben Eve
KI-generiert·Kann Fehler enthalten
Videozusammenfassung
KI-generiert
This video simulates a German B1 language exam at the GLS Language Center in Berlin, detailing the written and oral components. It provides a comprehensive guide to the CEFR proficiency levels (A1–C2), the specific requirements for residency and employment, and a comparison of major certification providers like Telc, Goethe, and TestDaF to help students prepare effectively.
Wie läuft eigentlich eine B1-Prüfung im Deutschen ab?
Das wollen wir heute herausfinden, in einer echten Sprachschule im GLS-Sprachenzentrum
in Berlin und mit einer echten Prüfungssimulation.
Und unsere Prüflinge heute sind Janusz und Niloufar.
Hallo!
Niloufar, hast du schon mal eine Deutschprüfung gemacht?
Ja, aber meine erste Deutschprüfung war eigentlich eine A1-Prüfung, die ich, bevor
ich nach Deutschland umgezogen bin, gemacht habe.
Ich habe hier in Deutschland auch Deutsch gelernt, aber keine offizielle Prüfung gemacht.
Okay, das heißt, du kommst aus dem Iran, seitdem keine Deutschprüfung gemacht.
Denkst du, du schaffst die B1-Prüfung heute?
Ja, ich glaube, ich schaffe es.
Selbstbewusst, sehr gut.
Janusz, wann war deine letzte Deutschprüfung?
So in etwa vor 40 Jahren.
Hast du damals B1 geschafft?
Ich glaube, wir hatten diese Abstufung noch nicht, aber ich war der Klassenbester.
Dann wollen wir mal herausfinden, ob du 40 Jahre später die Prüfung noch mal bestehen würdest.
Los geht's!
Wir sind jetzt schon mittendrin in der Prüfung.
Janusz und Niloufar sind gerade beim schriftlichen Teil.
Es gibt für die deutsche Sprache verschiedene Prüfungsanbieter, vielleicht habt ihr das
schon mal gehört, zum Beispiel Telg, TestDaf, Goethe.
Was sie aber alle gemeinsam haben, ist, dass sie vier Fertigkeiten testen.
Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen.
Jetzt in diesem schriftlichen Teil testen Janusz und Niloufar gerade Schreiben, Lesen
und Hören.
Janusz, ist die Prüfung schwer?
Es geht, aber man muss sich schon etwas konzentrieren.
Sag mal einen Beispielsatz.
Ich habe etwas Probleme mit dem Satz.
Dort bin ich drei Monate geblieben oder es wäre auch möglich, dort habe ich drei Monate
geblieben.
Ist ihr die Antwort?
Schreibt sie in die Kommentare.
Weißt du die Antwort?
Ich könnte das nicht so wirklich erklären, aber wenn ich das spontan sage, dann sage
ich zuerst bin ich.
Ich bin geblieben, ich bin gegangen, ich bin gefahren.
Das glaube ich ist der Fall.
Dann mach fleißig weiter.
Während Janusz und Niloufar noch in der schriftlichen Prüfung sitzen, quatsche ich mal eine Runde
mit Ellen.
Ellen wird nämlich gleich die mündliche Prüfung abnehmen und du arbeitest tatsächlich hier
im GLS Sprachenzentrum.
Was ist denn das Besondere an dieser Schule?
Also das Besondere ist natürlich, dass wir im Herzen von Berlin sind, ein großes Angebot
an verschiedenen Kursen haben und man hier auf dem Campus wirklich Menschen aus der ganzen
Welt trifft, die auch, wenn sie wünschen, hier übernachten können.
Wir haben noch 50 Studios und es ist einfach sehr lebendig und sehr schön, hier zu sein.
Das kann ich bestätigen.
Viele von euch waren auch schon hier und haben einen Kurs gemacht oder haben an der Easy
German Summer School teilgenommen.
Und wenn ihr mal einen Kurs in Berlin machen möchtet oder auch eine Deutschprüfung ablegen
möchtet, kann ich euch die GLS nur ans Herzen legen.
Ihr könnt sogar mit dem Code EASYGERMAN noch die Buchungsgebühr von 35 Euro sparen.
Also geht mal jetzt auf die Website der GLS, die ist hier unten verlinkt, und bucht einfach
einen Kurs und lernt Deutsch im Herzen Berlins.
Ihr seid alle willkommen!
Der schriftliche Teil der Prüfung ist jetzt vorbei.
Wir haben euch den nur ganz kurz gezeigt, aber in Wirklichkeit ist der schriftliche
Teil zweieinhalb Stunden lang.
Jetzt kommen wir zum mündlichen Teil und weil viele von euch vor der mündlichen Prüfung
etwas mehr Angst haben, wollen wir diesen Teil etwas ausführlicher zeigen.
Janusz und Niloufar bereiten sich jetzt gerade vor.
Die mündliche Prüfung dauert 15 Minuten und jetzt haben sie noch 20 Minuten Vorbereitungszeit,
sie lesen schon ihre Aufgaben und dürfen sich Notizen machen.
Schönen guten Tag Frau Amini, guten Tag Herr Hamersky, willkommen zur TELC B1 Prüfung,
mein Name ist Ellen Fischer, das ist meine Kollegin Beate Wolfenbüttel und wir begleiten
sie zusammen durch die Prüfung.
Die Prüfung besteht aus drei Teilen und wir starten gleich mit dem Teil 1.
Bitte stellen Sie sich gegenseitig vor und stellen Sie sich auch Fragen dazu.
Guten Tag, darf ich Sie nutzen?
Sie dürfen mich nutzen, ich mag das sehr gerne, ja.
Wie heißt du?
Ich heiße Janusz, mein Nachname ist Janusz Hamersky, ich komme aus Polen, das ist ein sehr polnischer Name.
Und ich heiße Niloufar, ich komme aus dem Iran, ich wohne in einer Wohnung mit meinem Mann.
Wo wohnst du?
Ich wohne so ähnlich wie du, oder genauso wie du in Berlin und ich wohne in Bangkok.
Meine Familie wohnt immer noch im Iran, ich habe eine jüngere Schwester und meine Eltern
wohnen zusammen mit meiner Schwester im Iran.
Hast du auch Familie in Polen?
Tatsächlich nicht mehr, wahrscheinlich eine entfernte Familie, aber keinen, den ich richtig
kennen würde.
Meine Mama und meine Oma sind gestorben, mein Stiefvater auch, mein Onkel auch, meine Tante
auch und so bin ich in Polen jetzt auch eher ein Gast.
Auch in Polen hat sich auch verändert, es ist nicht mehr das Land, aus dem ich komme.
Welche Sprachen sprichst du?
Ich spreche, polnisch ist meine Muttersprache immer noch, also ich bleibe bei der polnischen
Sprache, wenn ich jetzt privat mich mit mir selber unterhalte.
Es war tatsächlich eine Entscheidung, ich glaube, ich wohne schon sehr lange in Deutschland,
ich hätte mich dann dafür entscheiden können, nur Deutsch zu sprechen, aber ich betrachte
Polnisch nicht als eine polnische Sprache, sondern das ist meine Muttersprache, die einzige
Sprache, die ich hundertprozentig beherrsche.
Und jetzt habe ich vergessen, was du mich gefragt hast.
Sprichst du noch andere Sprachen?
Ja, ich spreche noch Englisch, das war meine erste Muttersprache, ich spreche Deutsch natürlich,
nicht perfekt, aber immerhin, wir können uns verständigen.
Ich habe 35 Jahre Spanisch gelernt, aber ziemlich ohne Erfolg.
Okay, super, vielen Dank, das war schon Teil 1, schon geschafft, kommen wir zu Teil 2.
Sie haben beide eine kurze Meinung, einen kurzen Text gelesen, bitte stellen Sie vor,
was Sie gelesen haben und tauschen Sie dann Ihre Meinung und Ihre Erfahrungen darüber aus.
Frau Amini, bitte starten Sie.
Ja, danke, es geht um Gruppenreise und zwar, ich habe über Sabine gelesen.
Sabine hat gesagt, dass sie reist, also sie ist 33 Jahre alt und sie ist Bürokauffrau.
Sie reist gerne in Gruppen und sie reist nicht so gerne alleine und der Grund dafür ist,
dass sie sagt, dass mit einer Gruppe kann sie immer neue Leute kennenlernen
und dass es immer einen Reiseführer gibt, der Sehnwürdigkeiten zeigt oder gute Empfehlungen macht.
Und was hast du darüber gelesen?
Ich fand das sehr interessant, weil ich mein ganzes Leben lang Gruppenreise verabscheut hatte.
Ich war auch noch nie in meinem Leben auf einer Gruppenreise, aber als ich dieses Kommentar von Herrn Müller gelesen habe,
ist mir klar geworden, ach ja, Gruppenreisen sind dafür da, dass man sich kennenlernt.
Und in Deutschland, viele Menschen suchen nach Bekannten, viele Menschen ziehen zum Beispiel um von Münster nach Berlin
und dann müssen sie sich einen Freundeskreis aufbauen.
Und ich habe noch nie in meinem Leben einen Freund gesucht, die waren einfach da oder die kamen da, das geschah von sich selbst.
Aber ich werde oft jetzt gefragt, was kann ich machen, um Freunde zu finden?
Und wir sagen meistens, naja, geh zu einem Sportverein.
Aber Gruppenreisen ist wahrscheinlich noch effizienter, weil man verbringt die Zeit zusammen und abends macht man wahrscheinlich eine Party
und vielleicht trinkt man ein paar Bierchen zusammen und man lernt sich kennen.
Und womöglich bleiben diese Bekanntschaften auch bestehen.
Also in dem Sinne, obwohl ich vom Naturell her Gruppenreise nicht toll finden würde,
aber wenn ich keine Freunde hätte, dann würde ich mit der Gruppe auf die Reise gehen.
Das stimmt, aber meiner Meinung nach, wenn es eine sehr große Gruppe gibt, es gibt so viele Meinungen
und es wird schwierig, Entscheidungen zu treffen.
Und beim Reisen, man muss so viele Entscheidungen treffen.
Das stimmt, aber die deutsche Organisation ist so effizient, dass die Gruppe dann ziemlich synchron, glaube ich, agiert.
Und außerdem, ich würde bestimmt in der Gruppe zu den Leuten gehören, die an der Seite dann kichern und nicht wirklich teilnehmen.
Aber trotzdem, ich glaube schon, dass ich auch Spaß daran hätte.
Und ich mag auch den Stadtführer. Ich habe auch noch nie eine Reise mit einem Stadtführer gemacht.
Aber ich glaube, es macht Sinn.
Mittlerweile muss ich einsehen, dass ich so faul bin oft, dass ich quasi am liebsten meine Zeit mit Kaffee trinken verbringe und mit Gesprächen mit anderen Leuten.
Und diese Gruppenreise würde mich dazu bringen, tatsächlich ein bisschen zuzuhören, Sachen zu sehen.
Ja, das ist eine gute Idee.
Für mich, je weniger Leute in einer Reise, desto fühle ich mich besser.
Ich spreche gerne beim Reisen.
Ich denke, es ist eine gute Möglichkeit, Zeit miteinander zu verbringen.
Und wenn es so viele Leute in einer Gruppe sind, die Konversationen werden nicht so tief und bleiben einfach.
Warte mal ab, abends bei der Party vertiefen sie sich dann.
Vielleicht. Das können Sie dann herausfinden auf Ihrer nächsten Reise.
Vielen Dank.
Gerne.
Das war der Teil zwei.
Im letzten, im dritten Teil planen sie gemeinsam eine Party und wir sind gespannt.
Also wir wollen eine Party organisieren.
Wie stellst du es dir vor?
Ich glaube, die erste Frage ist, wie viele Leute erwarten wir?
Also in dieser Reise waren wir in einer Gruppe mit zehn Leuten.
Ich glaube, wir müssen alle einladen.
Zehn Leute sind gar nicht so viel.
Das heißt, mit zehn Leuten können wir auch in einen Biergarten gehen.
Vielleicht stellen wir zwei Tische zusammen und dafür müssen wir dann nicht so viel organisieren, glaube ich.
Ja, aber dann können wir keine Musik spielen, können wir?
Nein, können wir nicht.
Ja, und womöglich ist das eine bayerische Volksmusik.
Das ist auch ein Erlebnis, aber ich glaube, die Gespräche würden darunter leiden ein bisschen.
Also, was ist deine Vorstellung?
Vielleicht, wenn das Wetter schön genug ist, können wir im Park die Party machen.
Ja, das ist immer eine gute Idee.
Mit Grillen?
Vielleicht, aber wir haben keine Grillgeräte.
Ja, es gibt diesen Einweggrill.
Ich weiß nicht, ob das wirklich vertretbar ist, ob das umweltschonend genug ist, aber das wäre eine Lösung.
Ja, mindestens den Kasten Bier, den können wir recyceln.
Ja, ich kann eine Bierkiste vom Supermarkt abholen, aber dann ist es nicht cool genug.
Können wir Eis auch kaufen?
Ja, es gibt ja Säcke mit Eis, das können wir machen.
Ich habe sogar so was gesehen, so Eisblöcke, die so geformt waren, dass sie auf die Hälfte der Flaschen gepasst haben in dem Kasten.
Das war eine gute Kühlung.
Okay, ich habe auch eine Karaoke-Maschine.
Oh, das ist toll.
Machst du gerne Karaoke?
Ich bin ein Anfänger im Karaoke und ich singe schon seit zwei Jahren.
Aber ich singe meine Lieder oder meine Art von Lieder, die findest du nicht bei Karaoke.
Aber ich glaube, nach zwei, drei Bierchen bin ich dann bereit, es auszuprobieren.
Was ist dein Lieblingssong bei Karaoke?
Was singst du am liebsten?
Es heißt You Know I'm No Good von Amy Winehouse.
Das ist mein Go-To-Karaoke-Lied.
Und wie sollen wir bezahlen für alle diese Kosten?
Das ist eine gute Idee, aber ich glaube, unsere deutschen Freunde sind gewöhnt, die Rechnung zu teilen.
Dann können wir den Leuten sagen, wir bezahlen zuerst alles und dann kriegt ihr von uns einen Zettel,
mit wie viel Geld ihr euch dann beteiligen könnt.
Wir können dafür eine App benutzen.
Das auch, ja. Heutzutage natürlich eine App.
Ja, genau.
Warte.
Essen, grillen. Dann haben wir eigentlich alles besprochen, oder?
Aber was sollen wir grillen?
Ja, wir müssen gucken. Wahrscheinlich werden in der Gruppe Leute, die kein Schweinefleisch essen wollen.
Oder Fleisch überhaupt.
Dann machen wir zwei Abteilungen.
Vegan, das ist wahrscheinlich sogar die Mehrheit mittlerweile.
Und für die paar Boomer in der Gruppe noch eine Bratwurst und ein bisschen Rindfleisch.
Was sollen wir für die veganen Leute kaufen?
Tofu? Kann man Tofu grillen?
Ich würde wetten, ja.
Aber tatsächlich, ich bin nämlich kein Veganer und deshalb müssen wir meine Frau fragen.
Sie weiß das besser.
Aber mittlerweile gibt es ganze Paletten von Sachen, die wir da wählen können.
Ich denke auch, dass Sie etwas finden für Ihre Party.
Vielen Dank, das war die Prüfung.
Danke.
Die Ergebnisse erhalten Sie dann in ca. vier Wochen.
Ich wünsche Ihnen alles Gute.
Vielen Dank.
Das war eine Prüfung, die uns viel Spaß gemacht hat.
Schönen Tag noch.
Tschüss.
Ellen, jetzt wollen wir unbedingt wissen, wie war denn die Prüfung?
Wie haben sich Janusz und Niloufar geschlagen?
Also die beiden haben sich großartig geschlagen, auf jeden Fall.
Perfekte Prüfung, fast sozusagen.
Bis auf Janusz, der doch ein bisschen vom Thema abgekommen ist, vielleicht auch einen etwas hohen Redeanteil hatte.
Aber ich muss auch sagen, beide haben so tolle Deutschkenntnisse.
Das war deutlich besser als B1.
Läuft denn so eine B1-Prüfung normalerweise ab?
Wie realistisch war diese Simulation?
Die Simulation war schon sehr realistisch.
Also vom ganzen Prozess und der Vorgehensweise kann man wirklich davon ausgehen, dass eine Prüfung so auch stattfindet.
Es gibt ja diese verschiedenen Niveaus B1, A1, C1.
Und wenn man ganz neu in Deutschland ist, findet man das vielleicht verwirrend.
Wofür stehen denn diese Niveaus?
Also es gibt tatsächlich die Niveaus A1 bis C2, wobei A1 und A2 das Anfängerniveau ist.
Dann B1, B2 ist die Mittelstufe und C1, C2 sind dann die fortgeschrittenen Lernenden, wobei C2 dann eben schon fast muttersprachliches Niveau erreicht.
Und wofür macht man die Prüfungen? Also wann muss man überhaupt eine Prüfung machen?
Ja, da gibt es verschiedene Kategorien.
Also gerade die B1, die wir gesehen haben, ist sehr, sehr wichtig für die Einbürgerung, auch für den Aufenthaltstitel.
B2 wird sehr oft im Jobkontext gemacht, um dann eben auch eine Stelle in Deutschland finden zu können.
Und C1 ist so vorrangig dann für Leute, die studieren möchten.
Und dann gibt es auch noch unterschiedliche Prüfungsanbieter.
Also ihr habt hier in der Schule Telg-Prüfungen.
Es gibt aber auch noch Goethe-Prüfungen, Test-Daf und weitere Prüfungen.
Was ist denn da der Unterschied und was muss ich wissen, wenn ich jetzt eine Prüfung machen will?
Also es gibt diese drei Prüfungen, weil es unterschiedliche Zielgruppen sind.
Also Test-Daf, was wir hier auch anbieten, ist wirklich für die Universität, wenn man studieren möchte.
Das Goethe-Institut ist natürlich weltweit bekannt und hat ja auch die deutsche Sprache in die Welt getragen.
Deswegen gibt es dort Prüfungen, die schon etwas akademischer sind, würde ich auch sagen.
Und also man sagt, dass Wortschatz und auch Grammatik doch ein bisschen schwerer ist als bei Telg zum Beispiel.
Und dann wurde eben Telg auch ins Leben gerufen und das wird als eher praxisnah beschrieben.
Also das ist für Menschen, die hier leben wollen, eben auch gerade die B1 für die Integration.
Und ich denke, das sind so die Unterschiede. Aber formal gesehen, es werden alle vier Fertigkeiten geprüft.
Und also von der Idee und vom System unterscheiden sie sich nicht großartig.
Wenn man jetzt eine Deutschprüfung machen muss bald und ein bisschen Angst davor hat, was würdest du den Leuten sagen?
Wie kann man sich denn gut vorbereiten?
Also wichtig ist auch, wie wir jetzt auch bei der mündlichen Prüfung gesehen haben, dass man das Prüfungsformat kennt.
Dass man genau weiß, was sind die Aufgaben, was wird von mir erwartet, damit man darüber im Prinzip nicht mehr nachdenken muss.
Und natürlich ist es auch immer...
Kann man das online trainieren?
Ja, es gibt Modelltests, damit kann man das trainieren. Es gibt auch Bücher, die Modelltests haben.
Und wir bei GLS bieten natürlich auch Prüfungsvorbereitungskurse an, wo das alles noch intensiviert werden kann.
Und wenn die Panik aufsteigt während der Prüfung, dreimal tief durchatmen, eine Pause zu machen, sich kurz sammeln.
Das hilft meistens doch ganz gut.
Danke dir, Ellen.
Gerne.
Janusz, Niloufar, jetzt will ich natürlich unbedingt von euch wissen, wie war die Prüfung?
Es war super eigentlich.
Ja?
Ja, ich war ein bisschen nervös vor der Prüfung, aber während der Prüfung habe ich mich gut gefühlt.
Ich habe ein paar Fehler gemacht, aber das ist okay.
Ich glaube, das ist insgesamt gut gelaufen.
Richtig, ein paar Fehler sind immer okay. Janusz, wie war es bei dir?
Ich fand das sehr angenehm, weil das war in Form von einem Gespräch.
Und das war sehr lebensnah und deshalb angenehm einfach.
Ich habe zwischendurch vergessen, dass das eine Prüfung war, sondern ich habe mich mit Niloufar dann unterhalten.
Und dann ganz viel gequatscht.
Ja, und dabei habe ich den Fehler gemacht, dass ich vom Thema gekommen bin natürlich.
Das solltet ihr nicht.
Das passiert jährlich öfters.
Habt ihr noch Fragen zur B1-Prüfung auf Deutsch?
Schreibt sie uns gerne in die Kommentare und wir versuchen, sie mal zu beantworten.
Und wenn ihr euch gerade für eine Prüfung vorbereitet, dann drücken wir euch die Daumen, wünschen euch ganz viel Glück und sagen, ihr schafft das!
Ihr schafft das!
Tschüss und bis zum nächsten Mal!
Ciao!