Christina Rasmussen hat Tom Campbell für ihren Podcast Dear Life interviewt und ihn in diesem Auszug aus ihrem Interview gefragt: "Wie funktionieren Reinkarnation und das Leben nach dem Tod eigentlich?"
Obwohl Tom sich schon oft zu diesem Thema geäußert hat, gibt er in diesem Auszug eine besonders gute Zusammenfassung des Wie und Warum des Prozesses im Jenseits und spricht direkt zu denjenigen, die sich Gedanken darüber machen, ob sie für immer mit ihren Lieben verbunden sein werden.
Ihr Avatar ist nicht unsterblich, außer in dem Sinne, dass die Informationen, die alles beschreiben, was Ihr Avatar gedacht, gefühlt und erlebt hat, aufgezeichnet und für alle zugänglich gemacht werden. Sie, als eine Untermenge des einen großen Bewusstseins (eine IUOC - eine individuierte Bewusstseinseinheit), sind unsterblich - es gibt kein Ende, nur endlose Möglichkeiten, sich zu entwickeln - zu werden, was auch immer Sie sein können.
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Was glauben Sie, nach all Ihren Forschungen und Erfahrungen, was passiert, wenn wir sterben?
Nun, das ist ganz einfach.
Sagten Sie, es ist einfach?
Es ist einfach, ja!
Ich liebe das! Ich liebe es!
Nun, wissen Sie, manchmal, wenn ich das erkläre, fragen mich die Leute: "Nun,
woher wissen Sie das? Wieso denken Sie, dass Sie das wissen? Warum meinen Sie, das zu wissen?" Nun,
Bob hat mir beigebracht, ... und es hat sich herausgestellt, dass ich schon viel früher,
schon als kleines Kind, außerkörperliche Erfahrungen gemacht habe. Und dann habe
ich mich ernsthaft damit beschäftigt, nachdem ich bereits als Doktorand in Physik an meiner
Promotion gearbeitet hatte - das war es, was ich tat, als ich Bob zum ersten Mal traf - und ... wie
dem auch sei, ich habe studiert, wie die Dinge funktionieren, ich habe gelernt,
wie ich auf Abruf in den außerkörperlichen Zustand gelange, wann immer ich die Dinge tun wollte,
die ich tun wollte. Einige der Dinge, die ich tat, bestanden also darin, jemanden zu begleiten,
der im Sterben liegt, und einfach mit ihm zu gehen und zu sehen, was passiert. Sie beobachten,
wissen Sie, gemeinsam Zeit verbringen, genau wie mit Dennis damals. Wir sollten zusammenbleiben,
nun, man heftet sich sozusagen einfach an die Person und kann ihr folgen und beobachten,
was geschieht. Außerdem erhielt ich die Aufgabe, in der, wie ich es nenne, Übergangsrealität zu
arbeiten. Nachdem man gestorben ist, landet man in einer anderen virtuellen Realität,
nicht in dieser virtuellen Realität, sondern in einer anderen virtuellen Realität. Und das ist es,
was ich als Übergangsrealität bezeichne. Und das bereitet Sie im Grunde auf den Übergang vor,
Ihren letzten Avatar zu verlassen und einen neuen Avatar zu erhalten. Das ist also gewissermaßen der
Übergang. Und ich habe dort gearbeitet. Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber jede Nacht, für ca.
ein oder zwei Monate lang hieß es, sobald ich die Augen schloss: " Raus, weg, ab zur Arbeit". Und
ich verbrachte die Nacht in dieser Realität. Und das tat ich Nacht für Nacht, für Nacht. Und danach
betrachtete ich es von der anderen Seite, als die Menschen in diese Übergangsrealität eintraten,
und, wissen Sie, ich kann ... Ich kann zurückgehen in meiner eigenen Erinnerung
und mir meine eigenen Übergänge anschauen, diese gesamte Historie ist aufgezeichnet.
Ich kann also zurückgehen und mir die Übergänge zwischen den Leben ansehen. Ich habe es also
aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, und daher stammen meine Informationen. Das meiste,
was ich sage, ist Wissen aus erster Hand, nichts Theoretisches, sondern einfach aus meiner eigenen
Erfahrung heraus. Und ich hätte niemals zu diesen Ergebnissen und Schlussfolgerungen kommen können,
wenn ich nicht in der Lage gewesen wäre, jederzeit auf Abruf in den außerkörperlichen Zustand zu
gelangen und diese Dinge ganz präzise immer und immer und immer wieder zu wiederholen. Ich hatte
beispielsweise irgendeinen Effekt beim Remote Viewing oder beim Verlassen des Körpers, aber wenn
ich eine Variable ein wenig verändere, wie wirkt sich das auf das Ergebnis aus? Nun, verändern Sie
die Variable ein wenig mehr. Sie können also eine Variable nach der anderen ändern, bis Sie
schließlich ein Verständnis dafür entwickeln, was was beeinflusst. Und wie es funktioniert.
Es ist also genau so, wie überall Wissenschaft betrieben wird. Wissen Sie, ... es ist langsam,
es ist repetitiv, Sie müssen Dinge wiederholen, denn alles, was passiert, könnte einfach nur
Zufall gewesen sein, so wie es passiert. Also müssen Sie es wiederholen, die Wiederholung
muss Ihnen konsistente Antworten liefern, Sie müssen eine Variable nach der anderen verändern.
Genauso wird Wissenschaft überall gemacht. Und auf diese Weise habe ich es herausgefunden. Nun,
lassen Sie mich den Prozess durchgehen. Zunächst einmal muss ich Ihnen sagen, wer wir sind. Wir
sind individuierte Bewusstseinseinheiten, okay. Und wir loggen uns in eine virtuelle Realität
ein und das tun wir folgendermaßen. Und die Art und Weise, wie wir das tun, besteht darin, dass
wir - als dieses Bewusstsein - eine Partition von uns selbst erstellen, okay? Wir sind Bewusstsein,
Bewusstsein ist ein Informationssystem. Bewusstsein ist Gewahrsein mit einer Wahl, einer
Entscheidungsmöglichkeit. Es dreht sich dabei alles um Informationen. Hier sind wir also - diese
individuierte Bewusstseineinheit - wir teilen ein Stück von uns ab. Und dieser Partition geben wir
nicht unsere gesamte Erinnerung, wir geben ihr nichts von unserer Erinnerung. Aber wir lassen
sie die Qualität unseres Bewusstseins haben, die wir uns erworben haben, bis zu der wir uns
zu diesem Zeitpunkt entwickelt haben. Diesen kleinen Teil von uns also, der nichts anderes
ist als unsere Bewusstseinsqualität, unser Potenzial, wenn Sie so wollen, für Evolution,
denn jedes Mal, wenn Sie sich entwickeln, ist es ein wenig einfacher, sich noch weiterzuentwickeln.
Wenn Sie sich zurückentwickeln, ist es etwas schwieriger, sich weiterzuentwickeln, so in etwa
können Sie sich das vorstellen. Sie nehmen also dieses abgeteilte Stück von sich, ich nenne es
eine Gewahrseinseinheit mit freiem Willen. Und das ist es, was sich bei dem Avatar einloggt.
Nun, der Avatar ist zu diesem Zeitpunkt ein Baby, vielleicht noch im Uterus,
vielleicht auch nicht. Es passiert, wann immer die Gewahrseinseinheit mit freiem
Willen beginnen möchte, diese Erfahrungen zu machen. Wenn sie das tut, sind diese Erfahrungen,
die die Gewahrseinseinheit mit freiem Willen macht, ihre einzigen Erfahrungen,
denn sie hat keinerlei eigenen Erfahrungen mitgenommen. Sie glaubt also sehr schnell,
dass sie dieses Kind ist, dass sie diese Person ist, denn ihre einzigen Erfahrungen sind es,
diese Person zu sein, verstehen Sie? Sie ist also zu 100% davon überzeugt, dass es das ist,
was sie ist. Sie denken, Sie sind Ihr Körper, Sie denken, Sie sind Ihr Avatar, denn Ihre gesamte
Erfahrung ist die Erfahrung dieses Avatars. Nun gut, der Avatar wird also alt und stirbt. Wenn
der Avatar stirbt, beginnt die Grenze zwischen der IOUC, der individuierten Bewusstseinseinheit,
und der Gewahrseinseinheit mit freiem Willen zu verschwinden, diese Partition beginnt zu
verschwinden. Und die Gewahrseinseinheit mit freiem Willen verschwindet im Grunde einfach,
weil die Partition entfernt wird. Jetzt ist sie die individuierte Bewusstseineinheit. Nun, das
geschieht nicht in einem Augenblick, sondern in kleinen Zeitabschnitten. Aus diesem Grund braucht
man eine Übergangsrealität. Damit es nicht einfach "zack" passiert ist, das wäre nicht sehr gut. Der
Übergang benötigt ein wenig Zeit. Was also sofort passiert, wenn Sie sterben, ist, dass Sie sich
gewahr in einer anderen Realität wiederfinden. Und dann schaut sich dieses Gewahrsein gewissermaßen
um und fragt sich: "Wo bin ich? Was geschieht hier?", und kurz darauf wird etwas seine
Aufmerksamkeit erregen. Es könnte das Licht am Ende des Tunnels sein. Vielleicht ist Onkel Fred
heruntergekommen und sagt: "Oh, hallo, Neffe. Ich bin hergekommen, um Hallo zu sagen!", wissen Sie,
Onkel Fred ist vielleicht schon ein oder zwei Jahrzehnte tot, oder Ihre Eltern oder Ihr älterer
Bruder oder wer auch immer erscheint. Also, diese Dinge sind Dinge, die Ihnen vom System
gegeben werden. Es ist nicht unbedingt Ihr Onkel Fred, Onkel Fred ist tot, er ist fort. Dies ist
Onkel Fred, wie er in der Datenbank gespeichert ist. Man könnte sagen, dies ist Onkel Fred,
der gespielt wird vom größeren Bewusstseinssystem. Und jetzt denken Sie: "Oh, das ist ein Fake Onkel
Fred." Nun, was ist Onkel Fred? Er war ein Teil des größeren Bewusstseinssystems. Wir alle
werden von dem System gespielt, wenn Sie es so betrachten wollen. Das ist es, was eine IUOC ist.
Würden Sie sagen, dieses System ist Gott?
Das größere Bewusstseinssystem, viele Leute sagen, das ist Gott, aber wenn Sie sagen,
das ist Gott, müssen Sie sich auch klarmachen: Es ist nicht unendlich, es ist nicht perfekt.
Es ist nicht fertig. Es war nicht immer so, wie es ist. Es entwickelt sich immer noch weiter,
es wächst. Es ist also eine reale Sache. Es ist ein echtes lebendes Wesen, verstehen Sie,
es ist kein übernatürliches Ding. Es ist ein natürliches Ding. Es ist ein Stück Bewusstsein,
das sich evolutionär weiterentwickelt. Okay, wie dem auch sei, die Partition wird aufgehoben,
was bedeutet, dass sich der Blickwinkel dieser Gewahrseinseinheit mit freiem Willen beginnt zu
verändern, er wird langsam zu einem größeren Blickwinkel. Und hier ist der Prozess: Sie
finden sich also augenblicklich in einer anderen Realitätsebene wieder, das System versetzt Sie im
Grunde in diese Realitätsebene, um den Übergang zu bewältigen. Und der Übergang ist etwas, das
Ihnen einfach Zeit gibt, sich darauf einzustellen. Das ist alles. Wenn Sie nicht viel Zeit benötigen,
um sich damit zu arrangieren, ist es ein sehr schneller Übergang. Wenn Sie mehr Zeit benötigen,
dann nehmen Sie sich so viel Zeit, wie Sie brauchen. Und die Realität,
die Sie gerade verlassen haben, der Charakter, der gerade gestorben ist,
diese Erinnerungen beginnen zu verblassen, genau wie Träume verblassen. Sie wachen aus einem Traum
auf und genau in dem Moment, in dem Sie aufwachen, sehen Sie alles in 3d-Technicolor und eine Minute
später ... nicht mehr ganz so. Und drei oder vier Stunden später können Sie die stärkeren
Teile vielleicht noch herauspicken und schließlich verschwinden auch sie einfach. Auf diese Weise
also beginnt Ihr Realitätssinn zu verblassen, wie ein Traum. Und dann kommt Ihr Gespräch. Leute
kommen und treffen Sie. Sie sind abgelenkt. "Oh, stellen Sie sich dort drüben in die Schlange. Sie
melden sich an und gehen zu dieser Dame. Sie wird wissen, was Sie als nächstes tun sollen." Nun,
es gibt eigentlich nichts, was Sie als Nächstes tun sollen. Das soll Ihnen nur eine Aufgabe geben,
die nicht bedrohlich erscheint. Damit Sie entspannen und loslassen.
Mein sehr junger Ehemann, mein erster Ehemann, verstarb im Alter von 35 Jahren an Darmkrebs.
Etwa zwei Tage vor seinem Tod sprach er mit mir, wir lagen im Krankenhaus auf dem Bett und er sagte
zu mir: "Ich kann Menschen in diesem Raum sehen, die sowohl tot als auch lebendig sind. Ich weiß,
hier sind unsere Freunde, die am Leben sind. Aber ich kann auch Menschen sehen,
die tot sind." Und mein Mann war ein Atheist. Er hatte also - nur 48 Stunden vor seinem Übergang
in die neue Realität - diese Erfahrung, ... drangen diese Bewusstseinsavatare also
sozusagen in diese Realität, um eine Person mit hindurchzunehmen, noch ehe sie stirbt?
Es ist nicht so sehr so, dass es andere Wesen gibt, die durch diese Barriere dringen,
um die Person mitzunehmen. Wir reimen uns das gewissermaßen zusammen, weil es nach einer guten
Geschichte klingt. Sondern das System gibt ihnen diesen, ... diesen Blickwinkel. Ihr Datenstrom
enthält jetzt tote Menschen. Und das beruhigt sie allmählich, so dass sie beim Prozess des Sterbens
loslassen können, damit Sie sind nicht mehr so ängstlich sind, wenn sie in diesen Prozess
eintreten. Also ja, das System wird ihnen helfen, den Übergang zu schaffen. Und nicht
jeder wird tote Menschen sehen, bevor er oder sie stirbt. Aber bei jemandem, der dafür offen ist,
wird das passieren, das ist also passiert. Gut, lassen Sie uns also nun den Prozess abschließen.
Sie fangen also an, Ihre Realität zu vergessen, sie beginnt zu verblassen wie ein Traum. Und dann
treffen Sie Onkel Fred. Und dann sagt Onkel Fred Hallo und was auch immer sonst noch. Oh,
aber Onkel Fred muss gehen, er bleibt nie zu lange, gerade lange genug, um Ihnen eine
Einführung zu geben, und gerade genug, um Ihnen zu zeigen, wo Sie hingehen müssen. Und dann gehen
Sie rüber und stellen sich in die Schlange, und Sie beginnen sich zu entspannen. Und irgendwann
kommen Sie an den Punkt, an dem Sie denken: "Na ja, ich stehe hier irgendwie nur herum,
nichts passiert. Was kommt als Nächstes?" Und Sie kommen auf die Idee: Nun, eine andere Erfahrung,
ein weiteres Leben kommt als nächstes. Was würden Sie gerne tun? Woran müssen Sie arbeiten?" Und je
nachdem, wie Sie diese Frage beantworten, wenn Sie sagen: "Oh, ich dachte, ich wäre fertig. Ich
finde, ich bin fast perfekt, genauso wie ich bin." Nun, wenn Sie sich so fühlen, dann werden Sie
wahrscheinlich einen Lebensrückblick bekommen, der Ihnen zeigt, wie Sie aus der Haut fahren,
wie Sie sich egozentrisch verhalten, wie Sie arrogant sind und so weiter, so dass Sie besser
verstehen können, was es ist, das Sie lernen müssen. Aber wenn Sie auf die Frage antworten,
na ja, wissen Sie, Wut und Aggressionsbewältigung ist mir die letzten drei Male zum Verhängnis
geworden. Und ich weiß, dass ich auch dieses Mal nicht so gut abgeschnitten habe. Ich brauche
also wirklich etwas, das mir hilft, daran zu arbeiten. Dann bekommen Sie den Lebensrückblick
wahrscheinlich nicht, denn Sie wissen bereits, wo Sie hinwollen und was Sie tun müssen. Dann
wird das System schließlich einen Platz für Sie auswählen. Sie wissen nicht genug, Sie verfügen
nicht über genügend Informationen, um selbst einen Platz auszuwählen, das System hat das große Ganze
im Blick. Und es wählt einen Platz aus, an dem die Wahrscheinlichkeit besteht, dass Sie erfolgreich
sein können. Wo es aussieht, als sei es nicht zu schwer und nicht zu leicht. Wenn es zu leicht ist,
lernen Sie nicht viel, wenn es zu schwer ist, ist es schwierig, erfolgreich zu sein. Es versucht
also, etwas zu finden, das in gewisser Weise funktioniert. Und Sie müssen dem zustimmen. Wenn
Sie sagen: "In Ordnung, das nehme ich." dann geht es direkt los für Sie. Jetzt passiert Folgendes:
Ihre individuierte Bewusstseinseinheit erstellt eine weitere Partition,
eine weitere Gewahrseinseinheit mit freiem Willen - nur Qualität, keine Erinnerung - und loggt sich
dort ein, wo immer das System Ihnen sagt, dass Sie sich einloggen sollen, und jetzt haben Sie
ein weiteres Leben. Das ist also gewissermaßen der Prozess, der stattfindet. In Ordnung.
Ist es also die Simulationstheorie … oder ist es die Seele? Was wohl,
denke ich, eher die menschliche Übersetzung dessen, was Sie gerade beschrieben haben,
weil wir etwas brauchen, das bedeutungsvoller ist als das?
Wenn also, sagen wir mal, ein geliebter Mensch diese Realität verlässt, fortgeht
und diese Realität vergisst, glauben Sie, dass wir dann wieder und wieder und wieder den Weg
zu diesem Bewusstsein finden? Glauben Sie, dass wir das tun? Und wir wissen,
dass Tausende von Menschen diesem Gespräch zuhören werden, und ein Großteil der Community,
an die sich dies richtet, sind viele Menschen, die nicht nur glauben wollen, dass wir mit dieser wie
auch immer aussehenden Version weitermachen ... sondern sie versuchen, den Sinn hinter ... hinter
dieser Erfahrung zu finden. Und ob wir sie wieder treffen können? Ich weiß, dass ich diese Frage aus
der Sicht der menschlichen Christina stelle und ich verstehe, dass ich sie aus der Sicht
dieses Avatars stelle. Ich verstehe, dass ich aus dieser physischen Erfahrung heraus frage.
Denn wenn ich meine Reisen mache, wenn ich all diese anderen Erfahrungen mache,
habe ich Zugang zu allen, die ich geliebt habe, ich habe Zugang zu dem Ort außerhalb der Zeit. Ich
kann gehen und tun und sein, was ich will. Ich verstehe also, dass die Frage, die ich stelle,
aus dieser Realität stammt, dieser physischen Realität, die wir durch unsere Avatare erleben.
Ich stelle diese Frage also damit im Hinterkopf: Werden wir uns jemals wiedersehen?
Das ist durchaus möglich, dass wir uns wiedersehen,
denn manchmal sind Menschen einfach gut darin, das Beste aus dem jeweils anderen herauszuholen.
Ja. Manchmal inkarnieren Menschen - ich nenne es ein weiteres Erfahrungspaket
haben -, und sie inkarnieren mit jemandem, mit dem sie schon einmal inkarniert sind,
weil diese beiden Menschen sich gegenseitig helfen zu wachsen, wissen Sie. Oder drei Menschen,
das ist also möglich. Aber das ist eher eine Randerscheinung, so etwas kommt nicht so oft vor.
Wirklich? Wow.
Ja, das kommt nicht allzu oft vor. Und folgendermaßen funktioniert es.
Erinnern Sie sich an die Datenbank mit den Zukunftswahrscheinlichkeiten, die das System
benötigte, weil es die Wahrscheinlichkeiten für alle Möglichkeiten brauchte. Nun, diese Datenbank,
die alles enthält, was möglicherweise passieren könnte, und die Wahrscheinlichkeit,
dass es passiert, nenne ich die Datenbank der wahrscheinlichen Zukunft. Wenn die Zeit vergeht,
wird das, was in der Zukunft lag, nun zur Vergangenheit. Wir haben also auch eine
Vergangenheitsdatenbank, die alles enthält, was hätte passieren können,
und die Wahrscheinlichkeit, dass es passiert wäre. Mit einem kleinen Faden,
der sich durch diese Datenbank zieht, und das ist unsere tatsächliche Historie, die Entscheidungen,
die wir getroffen haben, und das, was wir von all diesen Möglichkeiten verwirklicht
haben. Okay. Nun, diese Datenbank von uns ist sehr vollständig. Es gibt jemanden in dieser Datenbank,
das sind Sie, Christina, aufgrund all der Dinge, die Sie getan haben. Aber da ist nicht nur drin,
wie Sie in welchem Alter aussehen, sondern auch jeder Gedanke, den Sie je hatten, jedes Gefühl,
das Sie je hatten. Nicht nur alles, was Sie getan haben, sondern auch alles, was Sie zu tun
gedachten, aber nicht getan haben. Es ist alles, alle Gefühle, alle Ansichten, alle Erfahrungen,
alle Gedanken, sogar alle Träume, alle Albträume, all die guten Träume - alles. Alles was Sie
erlebt haben, ist da, okay, und es ist in dieser Datenbank gespeichert. Und das ist bei jedem so.
Das ist also eine Aufzeichnung dessen, wer wir sind. Und der Grund, warum diese
Historie wertvoll ist und das System sie speichern möchte, ist derselbe Grund,
warum die Geschichte immer wertvoll ist: Man kann daraus lernen. Sie sind also eine IUOC,
eine individuierte Bewusstseinseinheit, und Sie haben ein Gedächtnis in dieser Form von all den
vergangenen Leben, und Sie können sie alle durchsehen, um Trends zu erkennen und Dinge
zu finden, bei denen Sie immer wieder versagen und bei denen Sie immer wieder Erfolg haben.
Und das hilft Ihnen bei der Planung und beim Wachstum, weil Sie mit der Geschichte arbeiten
können. Wir haben also diese Datenbank. Eine Person, die den Zyklus durchläuft,
den ich gerade beschrieben habe, stirbt, vergisst sozusagen, kommt zurück ins Spiel,
stirbt, vergisst und kommt zurück ins Spiel. Sie durchlaufen diesen Prozess immer wieder. Nun,
wann immer Sie jemanden treffen möchten, der gestorben ist, einen geliebten Menschen von Ihnen,
ist alles, was Sie tun müssen, diese Absicht in Ihrem Geist zu haben und schon sind sie da. Sie
versetzen sich in diesen intuitiven Raum. Noch einmal: Sie müssen sich in den intuitiven Raum
begeben, Sie müssen Ihren Geist ordnen, Sie müssen etwas ... etwas Elan, etwas „umph“ dahinter haben,
damit es geschieht. Und da sind sie. Es geht einfach nur darum, eine Absicht zu haben. 18:41
Und Sie können mit ihnen kommunizieren. Sie können mit ihnen reden, Sie können sich mit
ihnen austauschen. Und was Sie tun, ist, dass Sie etwas teilen mit dieser Person, so wie sie in
diesem Leben war. Es ist dieselbe Person. Es ist nicht die Person, die sie als nächstes wurde oder
die sie danach wurde. Es ist diese individuelle Person. Nun, diese individuelle Person existiert
nicht mehr wirklich mit einem freien Willen. Denn diese Figur ist gestorben, dieser Avatar ist
gestorben. Aber diese Person existiert in jeder Hinsicht, die Sie sich nur vorstellen können,
bezogen darauf, was Existenz bedeutet, in dieser Datenbank. Nur dass sie keinen freien Willen hat,
sondern sie ist einfach Information, aber all ihre Gefühle, all ihre Emotionen existieren, und
Sie können dort hineingehen und mit der Datenbank interagieren und es ist genau so, als ob Sie mit
dieser Person interagieren würden. Es ist diese Person, tatsächlich. Okay. Und wenn Sie denken:
"Das ist doch nur ein Fake". Nun, "nein", sehen Sie es doch einmal so: Wir sind Untermengen des
größeren Systems. Und was sind wir? Nun, wir sind ebenfalls Informationssysteme,
sind ebenfalls Informationen und Daten. Der einzige Unterschied zwischen dem Ich jetzt und dem
Ich in der Datenbank ist also, dass das Ich hier freie Willensentscheidungen trifft. Das Ich dort
ist alles, was ich jemals gedacht, getan, nicht getan habe - was auch immer - es ist dort. Nun,
Sie können Onkel Fred dort besuchen - er ist tot - und Sie können mit Onkel Fred sprechen und Onkel
Fred sagt vielleicht so etwas wie: "Oh, ich fand es eine wirklich gute Idee, dass du Susie letzte
Woche ein Fahrrad gekauft hast." Und Sie denken: "Oh, woher weiß Onkel Fred, dass ich Susie letzte
Woche ein Fahrrad gekauft habe? Nun, es ist typisch für ihn, dass er so etwas gutheißt.
Aber woher weiß er das? Nun, das steht nicht in seiner Datenbank." Was aber passiert ist, ist,
dass Sie jetzt Fragen stellen oder Interaktionen haben, die freien Willen erfordern. So etwas
erfordert Aktualisierungen. Und das größere Bewusstseinssystem spielt im Grunde Onkel Fred,
begrenzt durch den Rahmen von Onkel Freds Datenbank, es spielt ihn also halt als Onkel
Fred. Und Sie sagen: "Na ja, das ist schon etwas seltsam." Aber schauen Sie: Wer bin ich? Wer
sind Sie? Das größere Bewusstseinssystem spielt in Wirklichkeit Tom Campbell und Christina Rasmussen,
genau in diesem Moment, richtig. Also, wissen Sie, ist das nun Onkel Fred oder nicht? Und ja,
natürlich, es ist das größere Bewusstseinssystem, und es spielt Onkel Fred genau so, wie Onkel Fred
es mit all seinen Erfahrungen tun würde, so dass Onkel Fred ewig fortbestehen
kann. In 1000 Jahren von heute an wird dieser Onkel Fred immer noch da sein.