Mein Name ist Marcel Paa, Diplomierter Bäcker-Konditor-Meister und geprüfter Brot-Sommelier aus der Schweiz. Nicht lange Fackeln, «Einfach Backen»! Ist das Motto dieses Kanals und meine Leidenschaft ist das unkomplizierte, leckere und gelingsichere Backen - jede Woche teile ich mit dir Rezepte, Back Geheimnisse, Tipps und Tricks rund ums Backen. Lass dich von meiner Leidenschaft inspirieren, ich freue mich auf dich! Dein Marcel
hey Leute herzlich willkommen bei
einfach Backen schön auf die wieder
eingeschaltet heute habe ich ein
Backversuch für euch ein weiterer
Backversuch kann man fast sagen und zwar
geht's um vorteige ich werde immer
wieder gefragt du kann man die vorteige
bei jedem Rezept einbauen wie
funktioniert das welche Menge muss ich
nehmen und heute haben wir ein
Backversuch einmal mit 20% Vorteig
einmal mit 50% Vorteig und einmal 100%
Vorteil vielleicht für die die neu sind
hier auf dem Kanal oder nicht wissen was
ist ein Vorteig ein Vorteig ist nichts
anderes als eine Vorstufe die man sich
eigentlich im Vorfeld zum brbacken
herstellt und die Idee ist hier ein
kleinen Teig anzusetzen da gibt's
verschiedene Möglichkeiten es gibt
pulisch es gibt big es gibt fermentierte
Teige es gibt Sauerteige
unterschiedliche Teige für
unterschiedliche
Einsatzmöglichkeit Idee des vorteigs
oder der Sinn des vorteigs ist
eigentlich immer den Geschmack zu
verbessern die Frischhaltung zu
verbessern die Farbe wird schöner je
nachdem durch die Fermentation dann wird
das Brot verdaubar also das hat sehr
sehr viele Vorteile denn wir haben hier
eigentlich im Vorfeld eben eine
vorfermentation und dieser steckt dann
den Hauptteig vereinfacht gesagt sofort
an mit diesem schon abgebauten Mehl
quasi das dann besser verdaubar ist ganz
ganz einfach erklärt also vorteige haben
natürlich geschmackliche Vorteil
gesundheitliche Vorteile was der
Nachteil ist man muss halt ein bisschen
vorplanen und wie wird ein Vorteig
ausgerechnet wir haben eine Mehlmenge
von
100% also wir nehmen mal 1 Kog Mehl und
wenn wir jetzt sagen 20% Vorteig dann
haben wir 200 g von diesem Mehl in einen
Vorteig getan also von einem Kilogramm
Mehl 100% sind 20% 200 g relativ einfach
und das W jetzt hier 200 g von diesem
Rezept ist eigentlich hier als Vorteig
verwendet worden hier sind 50% sprich
500 g und hier habe ich die ganze Menge
am Vorteig eigentlich genommen also das
ganze Mehl verquollen dann am nächsten
Tag einfach nur noch Salz beigegeben und
die Hefe und den Teig noch einmal
geknetet erstaunlich ist hier dass der
Teig am Anfang etwas breit lauft beim
Kneten aber dann schnell sich wieder
entwickelt und wir den auskneten könen
ich habe hier auf Youtube auch schon die
Brötchen gemacht die Kari also diese
vierecksbrötchen da habe ich auch 100%
Vorteig genommen gefällt mir richtig gut
diese Technik aber später mehr hier ist
so ein klassischer Vorteig der hat sich
entwickelt der blubbert schön wenn man
daran riecht dann merkt man auch schon
fermentationsnoten ich habe hier einen
fermentierten Teig hergestellt ein
fermentierte Teig ist nichts anderes als
Mehl Wasser
und Salz also wie eigentlich ein
fertiger Brotteig der Vorteil ist durch
die salzbeigabe haben wir noch eine
Puffer Reaktion also Salz wirkt aus
Puffer und der Teig übersäuert nicht so
schnell das ist vor allem wichtig wenn
man dann 50 oder 100% Vorteig hat wenn
der übersäuert oder du eine Übergare
hast dann wird's dann schwierig ein Teig
herzustellen jetzt haben wir auch Sommer
relativ hohe Temperaturen da macht es
Sinn einem fermentierten Teig
herzustellen zusätzlich bei der
rezeptentwicklung muss ich nicht noch
auf etwas achten das Salz ist ja schon
vorhanden also ich muss nicht noch
zusätzlich Salz beigeben dann gibt's den
pulish ganz kurz pulish ist ein
flüssiger Vorteil der vor allem bei
buaget eingesetzt wird wenn ein Vorteig
flüssiger ist kann man eigentlich immer
sagen zaht es mehr auf die
krustenstruktur ein a aufs Aroma klar
das Aroma wird auch verbessert aber ein
festerer Vorteig haben wir eigentlich
immer im Einsatz wenn wir das Aroma
verbessern möchten darum gibt's auch ja
teilweise macht man flüssigen Vorteig
teilweise ein festen teilweise auch in
Kombination da gibt's viele
Möglichkeiten big ist eigentlich nichts
anderes als ein Vorteig ohne Salz
meistens eine Teigausbeute von 150 bis
170 also so mittelfester bis fester Teig
das sind jetzt die Teige die habe ich
mir geknetet hat überall wunderbar
Funktion t natürlich hier bei 20 und 50%
habe ich noch mehlbestandteile
Wasserbestandteile zusätzlich Hefe und
Salz hier habe ich nur noch Hefe und
Salz weil es ja 100% vom Vorteil ist
denn hier beispielsweise noch mal 50%
haben wir 500 g Mehl im Vorteig und 500
g Mehl gebe ich ja erst beim Hauptteig
bei ich glaube es ist klar h oder du
schaust einfach mal ein paar Videos von
mir wo ich mit vorteiken arbeite jetzt
wird spannend ich habe diese Teige
natürlich schon vorbereitet hier und die
habe ich mir schon aufgearbeitet so ein
bisschen in einer chabat Form kann man
sagen und was jetzt hier schon ein
bisschen auffällt ist je mehr Vorteig
wir drin
haben desto weniger gut ist die
Stabilität jetzt in erster Linie 100%
man sieht das ist natürlich flacher als
das mit 50% und das stabilste ist das
mit
20%. also hier könnte man schon ein
bisschen sagen je nach
gebäckseigenschaft will ich ein Gebäck
das in die Höhe geht nicht breit läuft
und eher so eine Kugelform hat dann ist
vielleicht besser mit weniger Vorteil zu
arbeiten will ich ein flaches Gebäck wie
die Kes oder eben so ein chabata V go
könnt es vielleicht Sinn machen mit
dieser Menge zu arbeiten wir werden
jetzt die Dinger backen und dann schauen
wir uns auch noch die kust wie auch die
krumenstuktur an und ja wie die
Ergebnisse sind auch natürlich der
[Musik]
Geschmack so Freunde die Brote sind
gebacken beim zeitraf fah man sehr gut
gesehen im Ofen eigentlich vom Volumen
her das 100%
vorteigbrot ein bisschen weniger stark
ausgeprägt hat aber im Ofen dann noch
aufgeholt also Ofentrieb war sehr sehr
gut und hat eigentlich das Volumen noch
etwas ausgebaut nicht so stark wie 20%
oder 50% aber es kann sicher mithalten
und wenn man jetzt diese Brote einzeln
Backen würde dann würde das niemand
hinterfragen aber wenn es direkt
vergleicht dann sieht man natürlich
Unterschiede man muss auch sagen bevor
ich hier dann das ganze
aufschlüssle das ist jetzt ein Versuch
mit den gleichen Parametern also wir
haben die vorteige einfach mit
verschiedenen Anteilen stockgare genau
gleich lang gemacht ich habe es mit der
Hefe ein bisschen ausgeglichen dort wo
ich weniger Vorteig habe habe ich etwas
mehr Hefe genommen und die stockgare war
relativ kurz 90 Minuten Stück gare war
dann 50 Minuten wenn ich jetzt das das
ganze verschieben würde und die
stockgade über Nacht mache oder 4 f
Stunden würde das ganze wieder anders
aussehen aber hier einmal zur zum
Vergleich was ist passiert also es sind
alles sehr schöne Brote muss man sagen
Ausbund überall relativ kräftig schön
aufgerissen wo wir 100% Vorteil haben
haben wir noch eine bisschen intensivere
knustenfarbe und natürlich die offenste
purung das F gerade als erstes auf also
wir haben eine sehr unregelmäßige
kromstruktur sehr offenporig open crum
also es W jetzt schon mal ein Fazit eine
sehr einfache Methode für diese open
Crump Brote zu machen wenn du es lieber
wattiger hast hat etwas nicht kompakter
feinpoliger wattiger das Innenleben
Anteil vom Vorteig etwas reduzieren dann
wird das Ganze gleich auch etwas
wattiger in der Krumenstruktur
es eigentlich sehr sehr spannend was
hier passiert auch vom breitlaufen her
also das haben wir schon gesehen die
100% Menge ist natürlich nie mehr so gut
wie jetzt ein 20 oder 50% was den
Ofentrieb flache Böden angeht denn wir
haben natürlich das ganze Mehl
verquollen Stärke und
Eiweißabbau hat hier natürlich schon
stattgefunden hier haben wir noch
zusätzliches Mehl das natürlich hier
stützen kann kan aber vom Abbau her ist
hier natürlich viel mehr passiert was
sich auch in der krumstruktur auswirkt
von der
krumenelastizität lässt sich sagen es
sind eigentlich alle sehr
gut die sind schön elastisch hier merkt
man einfach das wattige extrem hier
teilweise etwas
feuchter und offenporiger die Kruste
überall eine dünne zarte Kruste die
stark blättert sehr knuspriges
Brot ich probiere zuerst einmal alle und
dann schlüsslich ich es
auf spannend was jetzt hier die
Unterschiede sind vom Aroma her am
intensivsten natürlich
100% schon so ein bisschen leicht
säuerlich nicht sehr dominant denn ist
ein Hefebrot das wird nie stark
säuerlich aber man merkt hier schon eine
säuerliche Note die sehr gut zum Brot
passt beim 50% haben wir ein
ausgewogenes Aroma auch die krumstruktur
wirklich sehr sehr angenehm dieses
wattige hier beim 100% merkt man bei der
chrumstruktur die klebt schon ein
bisschen die ist nicht ballend aber sie
klebt natürlich etwas mehr als hier wo
das ganze etwas ja eben wattiger ist
feinpoliger
20%zentiges Brot das ist so ein
typisches Weißbrot das aromatisch ist
und so eine leichte Fruchtigkeit
mitbringt kann man fast sagen ist
wirklich so ein so ein Standard bei den
meisten Broten wird auch zwischen 10 15
oder 20% Vorteig eingesetzt hier haben
wir einfach mit dem Aroma wird noch
etwas
intensiver und zusätzlich kann man mit
der purung natürlich sehr stark spielen
da kannst du jetzt selber entscheiden
okay welches gefällt dir am besten und
so kannst du dann das ganze einstellen
wenn du mal so offenpurige Brote haben
möchtest dann nimmst du einfach mal den
ganzen Vorteig sehr einfache Variante um
so ein Open crum Brot zu machen wenn du
sagst nee du da fällt mir die Marmelade
immer hier in die Löcher rein das will
ich nicht dann einfach etwas reduzieren
rumspielen das ist das schöne beim
Brotbacken wenn man ein Parameter
verstellt wird nur hier vorteiganteil
gibt's ein anderes Ergebnis ein anderes
Brot das ist sehr sehr spannend kann
auch sehr komplex sein aber so wenige
Zutaten Mehl Salz Hefe in diesem Fall
und Wasser und so viele Möglichkeiten
ich hoffe das war aufschlussreich hast
du Fragen dazu schreib es in die
Kommentare oder sonst eine Frage was ich
mal noch analysieren soll vielleicht das
ganze mal noch mit Sauerteig wä auch
spannend daumen hoch wenn es gefallen
hat Kanal abonnieren Glocke aktivieren
bis zum nächsten mal dein Marcel