8 Videoaufrufe·14.08.2024
REZENSION
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"So wie der Sozialismus zum Staat drängt, um sich einen Knecht zu suchen, drängt der Staat zum Sozialismus, um seinen Herren zu finden. … Antipolitik ist die wirksamste Form des Antisozialismus." (Antony P. Mueller)
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Von Andreas Tiedtke:
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Ludwig von Mises Institut
Deutschland der
Podcast
antipolitik 5 juli
2024 von Andreas Tietke eine
Rezension mit seinem neuesten Buch
antipolitik bringt der Autor Anthony P
Müller seinen analytischen Verstand und
den ganzen Erfahrungsschatz seiner
langen Karriere ein um die aktuelle
politische und ökonomische Lage des
Westens und insbesondere Deutschlands
nicht nur einzuordnen sondern ergibt
auch Einschätzungen zu möglichen
künftigen Gesellschafts und
wirtschaftspolitischen
Entwicklungen der Autor ist promovierter
und habilitierter
Wirtschaftswissenschaftler an der
Universität Erlangen Nürnberg leitete er
von 1994 bis
1998 das Institut für Staats und
versicherungswissenschaft in
Erlangen bis 2023 war er Professor für
Volkswirtschaftslehre insbesondere
Makroökonomik und internationale
Wirtschaftsbeziehungen an der
brasilianischen bundesuniversität UFS
und lehrt heute an der Mises Academy in
Sao
Paulo seine Studien und
Forschungsaufenthalte sowie
Gastprofessuren führten ihn in die USA
durch Europa Paris London Lissabon und
nach Lateinamerika Argentinien Brasilien
Guatemala und ku
Anthony P Müller beginnt sein Buch
geradezu prophetisch Zitat das
politische Zeitalter geht zu Ende immer
mehr Menschen wollten noch mehr vom
Staat aber immer weniger seinen bereit
für die anderen arbeiten zu wollen ein
solches System sei nicht zukunftsfähig
und gehe an sich selbst Zug
Grunde
Kapitalismus aber davor bräuchte man
sich nicht zu fürchten denn die lös sei
Kapitalismus während der technologische
Fortschritt zwar Berufsbilder obsolet
macht machen Innovationen die Wirtschaft
produktiver und steigende Produktivität
ist der Schlüssel zu mehr Wohlstand man
stelle sich eine Welt vor in der die
Lebenshaltungskosten nur noch einen
Bruchteil von heute betragen so Müller
und Steuern und Abgaben nur einen
vernachlässigbaren Teil des Einkommens
erfordern in sieben Kapiteln beginnend
mit Wohlstand Frieden Freiheit über
Zukunftsmodelle der antipolitik mit
einem Blick auf das christliche und
daoistische Gesellschafts und
Menschenbild bis zu einem Ausblick führt
das Buch lehrreich durch die Wirtschafts
und Menschheitsgeschichte vor dem
Hintergrund des Dualismus zwischen
freiwilliger Kooperation einerseits und
erzwungener Herrschaft andererseits das
erinnert an den bekannten Ausspruch
Ludwig von Mises in die letzt Gründung
der Ökonomik auf Seite
137 Zitat die Geschichte des Westens vom
Zeitalter der griechischen Polis an bis
zum heutigen Widerstand gegen den
Sozialismus ist im Wesentlichen die
Geschichte des Kampfes um Freiheit gegen
die Übergriffe der
Amtsinhaber Zitat Ende
antipolitik sobald ein Staat entsteht
hat er nichts anderes im Sinn als seine
Staatlichkeit zu Universal
so Müller bereits in der Einleitung
antipolitik ist die Parole der
Zukunft bei antipolitik ginge es aber
natürlich nicht um einen Umsturz sondern
die Revolution der Freiheit kommt durch
Einsicht Zustande in der Vergangenheit
sei die politische Ordnung aus der
Gewalt hervorgegangen und sie erhält
sich durch die systematische Anwendung
von Gewalt hingegen würde sich der Weg
zur Entstehung einer sogenn
anarchokapitalistischen Ordnung also
ohne Herrschaft eben nicht gewaltsam
oder revolutionär bahnbrechen sondern er
ergebe sich von selbst wenn die
Hindernisse fallen die dem erblühen
einer friedlichen Gesellschaft mit
freiwilliger Kooperation derzeit und in
der Geschichte der Menschheit immer
wieder mehr oder weniger im Wege stehen
und
standen die große Illusion der Staat
könne die sozialen Probleme beseitigen
beruhe auf auf einer falschen Auffassung
von der Natur der menschlichen Probleme
für die meisten wirtschaftlichen und
sozialen Probleme gibt es keine Lösungen
sondern nur sogenannte tradeoffs den
subtilen Abtausch von marginalen Vor und
Nachteilen so Müller der Libertarismus
als neue Aufklärung verändere die
öffentliche Meinung sodass die infantile
Haltung sich dem Staat als universellen
Problemlöser zuzuwenden enden
werde wenn der Grundkonsens breche so
Müller könne keine politische Ordnung
Bestand haben ganz gleich ob die
Zustimmung freiwillig gewalttätig
erzwungen oder manipulativ herbeigeführt
werde man kann die Menschen darüber
aufklären dass die Wertschätzung des
Individuums als Selbstzweck einerseits
und die Ausdehnung von Staat und Politik
in die Belange des Einzelnen unvereinbar
seien
legitimismus die Namen des
staatstheoretikers Thomas hoppbes
geboren
1588 gestorben
1679 dass der Mensch von Natur aus
unkooperativ und rücksichtslos sei
widerlegt Müller und entlarft Hoppes
Argumente als Versuch desjenigen was
Franz Oppenheimer der Doktorvater Ludwig
Erhards als legitimismus bezeichnete
also die Rechtfertigung aufgezwungener
Herrschaft Müller schreibt Zitat mit der
Befürwortung einer unbeschränkten
höchsten Gewalt erweist sich die
Staatstheorie dezidiert als Versuch den
Despotismus zu
rechtfertigen man wird vom Staat Bürger
genannt aber als Knecht behandelt es
wird einem glauben gemacht in Freiheit
zu leben aber in Wahrheit sitzt man in
einem Kerker
zitatende mit Hinweis auf den deutschen
Ökonomen und Sozialphilosophen Hans
Hermann Hoppe führt aus dass echte
Verträge freiwillige Vereinbarungen sind
im Gegensatz dazu geht Hobbes
gesellschaftsvertragstheorie davon aus
dass die Individuen zur Einhaltung des
Gesellschaftsvertrages gezwungen werden
der Autor schreibt Zitat jede Art von
Unterwerfungsvertrag widerspricht den
Prinzipien der Freiwilligkeit und
Autonomie Zitat Ende hingegen sei das
ursprüngliche Prinzip der
Vergesellschaftung die elseitige
Anerkennung
aller ein Mensch zu sein bedeutet ein
gesellschaftsmensch zu sein so Müller
die Entwicklung der menschlichen
Vernunft und des menschlichen
empfindungsvermögens sei nur in der
Gesellschaft möglich die Arbeitsteilung
ermögliche die Ausbildung individueller
Begabungen und mache den
gesellschaftlichen Austausch so immer
ergiebiger die höhere Produktivität der
arbeitsteiligen freiwilligen
austauschgesellschaft mache aus
Konkurrenten Freunde aus Krieg Frieden
und aus Individuen die
Gesellschaft das Prinzip der relativen
Vorteile der Arbeitsteilung könne sich
so voll entfalten ein Prinzip das zuerst
für den internationalen Handel entdeckt
worden sei aber ein universelles Prinzip
der Assoziation sei wie bereits Ludwig
von Mies
nachwies Müller weiter Zitat man kann
die Gesellschaft nicht topd
dies wäre nichts anderes wie wenn man
eine lebende Pflanze zerstückeln wollte
um aus den Toten Teilen eine neue zu
machen will man im Sinne des
Kollektivismus die Gesellschaft
organisieren so muss zuerst alles
gesellschaftliche Leben abgetötet werden
Gesellschaft ist nicht lediglich
Wechselwirkung sondern überhaupt nur
dort vorhanden wo ein wollen zum
mitwollen und ein Handeln zum mithandeln
wird Zitat
Krieg im Umkehrschluss gelte das
staatliche Interventionen also das
Zwangs und fallweise Eingreifen des
Staates in die Gesellschaft angefangen
von Steuerpolitik bis zu Sanktionen zur
Verarmung beitragen wird und zum
Schwinden des gesellschaftlichen
Zusammenhalts bis es zu dem kommt was
Karl von klausewitz geboren 1780
gestorben
1831 wie folgt ausdrückte Zitat der
Krieg ist eine bloße Fortsetzung der
Politik mit anderen Mitteln
zitatende Müller schreibt Zitat die
Kriegsbereitschaft eines Landes nimmt
umso mehr zu wie der gesellschaftliche
Zusammenhalt schwindet die Konstruktion
eines äußeren Feindes soll von den
inneren Konflikten ablenken
zitatende im Hinblick auf die
Architektur einer aufgezwungenen
staatlichen
Organisation schreibt der Autor dass die
Machtelite eine eigene Gesellschaft in
der Gesellschaft Bilde mit zwangsläufig
eigenen Werten Emotionen Interessen und
individuellen Absichten diese
herrschende Gruppierung verkörpert
Befehlsgewalt und ihr Egoismus ist ein
integraler Bestandteil ihres
Machtanspruchs der Egoismus der klicke
an der Macht wie der
Wirtschaftsjournalist Henry haslet
geboren
1894 gestorben 1993 sich es ausdrückte
prägt den Staat verleiht ihm leben und
erweitert seinen Machtbereich die
Gesellschaft werde als Kapital der
Machtelite verstanden aus der sie die
Ressourcen für ihre Zwecke schöpfen kann
zur Erweiterung des verfügbaren Budgets
ein ständiges Wachstum von Ausgaben
Gesetzgebung und Beamtenschaft sei die
Folge
Gängelung Müller schreibt Zitat wenn die
Staatsausgaben ihre Grenzen erreichen
und finanzielle Beschränkungen die
Staatsausgaben einschränken wendet sich
der Staat der Kontrolle derjenigen
Aktivitäten zu die keine Ausgaben
erfordern folglich gehören
verhaltenssanktionen zu dem am
schnellsten wachsenden Bereich
staatlicher Aktivitäten in den letzten
Jahrzehnten angefangen bei dem was man
essen und trinken darf bis hin zu dem
was man sagen und nicht sagen darf zit
um das Wesen des politischen als Technik
des machtgewinns und Machterhalts zu
erläutern zitiert Müller den
italienischen Philosophen Diplomaten und
Chronisten Nicolo maiavelli geboren
1469 gestorben
1527 und dessen Schrift der Fürst der
die Furcht vor dem Staat das Angst
einjagen und Grausamkeiten zum
Machterhalt als zweckmäßig
beschrieb gestützt werde die Philosophie
von den Erben Georg Wilhelm Friedrich
Hegels geboren 1770 gestorben
1831 zu denen nicht nur die Marxisten
zählten sondern auch jene Ethnologen
Archäologen und
Evolutionstheoretiker die Modelle
entwirfen wonach es einen quasi
feststehenden Entwicklungsplan der
Geschichte gäbe
über Immanuel Kant geboren
1724 gestorben 1804 gelangt der Autor zu
Pierre Josep prudon geboren 1809
gestorben
1865 der Staat als Volk sei eine Fiktion
und regiert zu werden sei mehr als
öffentliche Güter zu
empfangen zitiert wird
prudon regiert zu werden heißt unter
polizeilicher Überwachung zu stehen
inspiziert spioniert dirigiert und mit
Gesetzen überschüttet reglementiert
eingepfercht belehrt
gepredigt kontrolliert eingeschätzt
abgeschätzt zensiert kommandiert zu
werden durch Leute die weder das Recht
noch das Wissen noch die Kraft dazu
haben Zitat Ende prudon sah im Eigentum
eine revolutionäre macht um die
Staatsmacht
auszugleichen vorher 1840 habe prudon
noch den berühmten Satz geäußert
Eigentum ist diebstall später aber habe
er erkannt dass der kommun durch die
Vergesellschaftung des Eigentums die
Macht nicht aufhebt sondern ins
Unendliche
steigert nach einem Abschnitt über die
deutschen Philosophen Max Stirner
geboren 1806 gestorben
1856 behandelt Müller die
Demokratietheorie Jean-Jacques Rousseau
geboren
1723 gestorben
1778 um auf den weniger bekannten
staatstheoretiker Karl Schmidt
einzugehen der Zeitzeuge der Weimarer
Republik und der Herrschaft der
Nationalsozialisten gewesen sei die
zentrale These von Schmids Theorie des
politischen sei das Konzept des Feindes
für Karl Schmidt wird die Identität
einer politischen Gemeinschaft durch die
Definition des Feindes bestimmt so
Müller alle die den Erhalt der
politischen Gemeinschaft bedrohten kämen
als Feinde in Betracht und in diesem
Sinne befinde sich ein politisches
Gemeinwesen permanent im Kriegszustand
sowohl nach innen als auch nach außen
fischmid diene der Staat dazu die
gesellschaftlichen Konflikte
herrschaftlich unter Kontrolle zu halten
dabei vernachlässigt er aber so Müller
dass ein autoritärer Staat um seine
Autorität unter Beweis zu stellen ja sie
überhaupt erst zu erringen den Konflikt
schüren muss mit diesem legitimismus
widerspreche Schmidt sich aber selbst
denn nach der Logik seines Gedanken
Gebäudes produzierten Staat und Politik
Streit und Konflikt um ihre Existenz
Willen
Parteienherrschaft auch mit dem
zeitgenössischen Parteiensystem und der
Parteienherrschaft setzt sich Müller
auseinander Aristoteles 384 vor Christus
bis 322 vor Christus hätte die Staaten
wie wir sie heute kennen wohl nicht als
Demokratien sondern als Oligarchien
bezeichnet
der Autor weist auf den Soziologen
Robert Michels geboren
1876 gestorben
1936 hin der das für die elitentheorien
zentrale eherne Gesetz der Oligarchie
entwickelte ohne Organisation ist die
Demokratie nicht denkbar zitiert der
Autor Michels und Müller weiter wer
Organisation sagt sagt Tendenz zur
Oligarchie als organisationenentwi ten
die politischen Parteien im Verlauf
ihres Wachstums bürokratische Strukturen
und dies bedeute Zentralisierung der
Autorität Müller schreibt Zitat der
Kampf der Parteien um die Macht zwingt
sie zur Organisation aber die damit
notwendigerweise verbundenen
Strukturelemente widersprechen den
Grundsätzen der Demokratie wenn man sie
als Mitwirkung aller an der politischen
Willensbildung versteht
zitatende um im Wahlkampf erfolgreich zu
sein müssten sich die Parteien
organisieren und hierarchische
Strukturen aufbauen Müller weiter Zitat
eine Partei muss autoritär geführt
werden und je erfolgreicher sie ist
desto autoritärer wird ihre Struktur
Zitat Ende
über den politischen Parteienwettbewerb
schreibt Müller das
antimarktwirtschaftliche Regierungen
Wähler gewinnen weil bei einer
Verschlechterung der wirtschaftlichen
Situation die Menschen dazu neigten noch
mehr Regierungseingriffe zu fordern
Zitat infolgedessen verbreitern
diejenigen Parteien ihre Wählerbasis und
werden wiedergewählt die eine schlechte
Politik umsetzen und eine weitere Runde
der Verarmung
initiieren die politischen Parteien
konkurrieren um die Verfolgung
schlechter Politik während sie das Beste
für die Gesellschaft versprechen geht es
im politischen Wettbewerb faktisch darum
Partei es für die Bevölkerung noch
schlechter macht
zitatende in den USA sei dieses Phänomen
unter dem Namen Curly Effekt zu deutsch
etwa
verdrehungseffekt untersucht worden um
zu erklären weshalb manche Städte
verarmen aber die verantwortlichen
Politiker immer wieder gewählt werden
dieser Curly Effekt gelte in Deutschland
nicht nur für Städte sondern auch für
die Bundesrepublik insgesamt
gewönnen Wahlen aufgrund utopischer
Versprechungen für ihre Klientel und
ergriffen Maßnahmen nach dem Wahlsieg
die zum wirtschaftlichen Niedergang
führten mittels antikapitalistischer
Rhetorik und Umverteilung würden die
Leistungsträger veranlasst
abzuwandern nach weiteren Erläuterungen
zur Struktur der Parteienherrschaft
gelangt Müller zu der französischen
Philosophen Simon weil geboren 1909
gestorben 19 43 die erklärt habe dass
der tyrannische Charakter politischer
Parteien in Kontinentaleuropa während
der französischen Revolution entstanden
sei
1789 bis
1799 die Jakobiner seien die ersten
gewesen die das Prinzip praktiziert
hätten eine Partei an der Macht und alle
anderen im
Gefängnis mit dem Aufstieg der
politischen Parteien im Machtkampf der
französischen Revolution sei es auch zur
Spaltung zwischen links und rechts
gekommen eine Unterscheidung die in den
Köpfen der Menschen Chaos angerichtet
habe so Müller beides aber links und
rechts sei kollektivistisch und der
eigentliche Gegensatz hierzu sei der
Liberalismus bzw
Libertarismus aufgrund des Prestiges das
macht heutzutage in den Augen der
Bevölkerung genieße sei das Denken in
Parteien zur Gewohnheit geworden
als ich das las erinnerte mich das an
die verheerenden Parteikämpfe die
bereits im Spätmittelalter des 1 und VI
jahrhunderts tobten zunächst zwischen
den gibelinen und gülfen unter dem
Staufer Kaiser Friedrich
ii9
bis und später zu Zeiten Dante
aligeris
bis als die gibelinen besiegt waren
zwischen den weißen und den schwarzen
gülfen Dominanz sei das Ziel einer
politischen Partei so Müller und der
Staatsapparat diene ihr als Instrument
der Autor weist auf den Deutschschweizer
Psychiater und Philosophen Karl Jaspers
hin geboren
1883 gestorben
1969 der bereits
1966 eine Umkehr der Denkungsart
gefordert habe um die Bundesrepublik
Deutschland vor dem Weg in einen Autor
en Parteienstaat zu
bewahren der Weg ginge so wird Jaspers
zitiert von der parteienoligarchie zum
autoritären Staat vom autoritären Staat
zum diktaturstaat vom diktaturstaat zum
Krieg
Privatisierung das Mittel gegen den
fortschreitenden Autoritarismus sei ein
allmählicher Prozess der Privatisierung
so Müller und weiter Zitat
Privatisierung ist nicht dasselbe wie
Interventionismus sondern sein Gegenteil
es wird dem Privatsektor gleichsam das
zurückgegeben was ihm vom Staat genommen
wurde
zitatende
Anarchokapitalismus bedeute hohe
Produktivität und viel Freizeit und ein
solches libertäres Gemeinwesen würde als
spontane Ordnung entstehen dabei sei
Anarchokapitalismus kein politisches
Programm sondern ein Zielbild das
Wohlstand in Freiheit
beinhalte Gesellschaft ohne
Herrschaft im Buch wird im Folgenden die
einseitige Propaganda der heutigen Zeit
erörtert in der Darwins
Evolutionstheorie mit ihrem Schwerpunkt
auf Konkurrenz und Wettbewerb nahezu
überall propagiert werde Thomas Robert
maltus mit seiner
überbevölkerungspropaganda jeder Mann
bekannt sei aber kaum seriöse
Gegenstimmen im ö Diskurs zu wortkämen
wie etwa Julian Simon die menschliche
Kreativität als ultimative Ressource
oder Peter Kropotkin gegenseitige Hilfe
und Kooperation als zentrales
evolutionsprinzip David Graber und David
wangro hätten in ihrem Buch Anfänge eine
neue Geschichte der Menschheit
aufgezeigt dass die Entstehung
hierarchischer Gesellschaften und
freiheitsunterdrückender Staaten kein
falls zwangsläufig war und es historisch
auch andere Gesellschaftsformen gab sie
hätten anhand anthropologischer
ethnologischer und archäologischer
Evidenz den herrschenden Konsens über
die frühgeschichtliche Entwicklung der
Menschheit ins Wanken
gebracht sie zeigten dass es in der
menschlichen Frühgeschichte große
Gesellschaften oft ohne herrschende
Eliten ohne Bürokratie und Hierarchie
gab es gebe keine Zwangsläufigkeit
wonach im Sinne der Hegelschen
Philosophie die Geschichte einem
Endpunkt der Vervollkommnung zustrebt
und es so zu einem end of history
käme im Abschnitt Marktwirtschaft
erläutert der Autor die Nachhaltigkeit
des gewinnmotivs und der
konsumentenfreiheit da hohe Preise mehr
Einkommen mit sich bringen werden
Produzenten dazu veranlasst genau von
diesem gut mehr zu produzieren die
Nutzer dieses gutes hingegen werden auf
Grund des hohen Preises sparsam mit dem
gut umgehen so
Müller die Preisbildung auf
Wettbewerbsmärkten führe zudem dazu dass
der Marktpreis zum Minimum der
Grenzkosten tendiert was dem Tiefpunkt
der Durchschnittskosten entspricht und
wegen der
konsumentenouveränität seien de facto
die Verbraucher die eigentlichen
Eigentümer des Kapitals weil der
Unternehmer will er Einnahmen generieren
nach deren produzieren muss und dies so
günstig dass seine Aufwendungen
unterhalb der Umsatzerlöse
liegen
Sozialismus im Abschnitt die
sozialistische Herausforderung legt
Müller da dass von allen politischen
Ideologien der Sozialismus die
politischste sei im politischen ist der
Sozialist in seinem Element so Müller um
einer sozialistischen Ideologie zu
folgen müsse man den Sozialismus auch
nicht im Namen führen man könne sich
auch dadurch als Sozialist zu erkennen
geben wenn man meine der Staat mache
keine Fehler oder glaube nur wenn die
Regierungsgewalt freie Bahn hätte ließen
sich die Probleme schneller lösen die
Selbstüberschätzung gehe damit einher
das Individuum zu verachten es sei der
Staat dem die wahre Liebe des
Sozialisten gehöre denn im Staat komme
das politische zu seiner höchsten Form
Müller schreibt Zitat so wie der
Sozialismus zum Staat drängt um sich
einen Knecht zu suchen drängt der Staat
zum Sozialismus um seinen Herren zu
finden Zitat
Ende ohne es zu merken hätten viele
konservative Parteien und andere
erklärte Gegner des Sozialismus durch
ihre Mitwirkung bei der Ausdehnung des
Staates den sozialistischen Parteien zum
Sieg verholfen nur indem man diese
Politisierung zurückdränge könne der
Sozialismus eingedämmt werden
antipolitik ist die wirksamste Form des
antisozialismus so
Müller historisch spiritueller Rückblick
in einem historischen Rückblick geht der
Autor auf biblische und daoistische
Warnungen vor dem Staat ein so habe
bereits im alten Testament der Prophet
und Richter Samuel die Israeliten vor
den Folgen eines Königs und eines
Staates gewarnt im DAO de Jing legte der
chinesische Weise Lao C da dass ein
Leben im Einklang mit dem Dao etwa
rechter Weg bedeute dass man das Streben
nach Macht und Kontrolle über andere
aufgebe der Mensch müsse sich als
integraler Teil des Universums begreifen
so warne lauze vor der Spaltung die in
ihrer exzessiven Form der Krieg sei in
welchem auch die vermeint Sieger in
Wahrheit die Verlierer sein ein großer
Sieg ist eine große Trauerfeier so
laoze
Ausblick am Ende des Buches gibt der
Autor noch einen Ausblick wie eine
prosperierende von Mitgefühl geprägte
Gesellschaft aussehen könnte und welche
großartigen Chancen dies für die
Entwicklung des Menschen und der
Gesellschaft bedeuten
würde die Versuche der Gegenwart einen
Technokrat gelenkten Weltstaat zu
errichten werden scheitern so Müller
zuversichtlich auf das Zeitalter der
Staatsbildung Machtkonzentration und
Hierarchie wird die Epoche der
Aufspaltung machtauflösung und Freiheit
folgen ein
Äon der
schismogenese vom griechischen Schisma
Spaltung und Genese
Entstehung
Schlussbetrachtung liebe Leser mit
seinem Buch antipolitik legt Müller ein
Grundlagenwerk für jeder Mann vor das
mit knapp über 200 Seiten bequem lesbar
ist nicht nur die ökonomischen
Grundlagen werden erläutert sondern auch
psychologische historische bis hin zu
spirituellen Aspekten in Krisenzeiten
wie heute liefert der Autor nicht nur
eine scharfsinnige Analyse wie es dazu
kommen konnte sondern zeigt auch auf den
Ausgang aus der Unmündigkeit der ges hin
um mit dem Königsberger Philosophen
Imanuel Kant zu
sprechen es ist ein aufgeklärtes und
aufklärendes Buch ein wichtiges Buch um
die Idee der Freiheit zu verbreiten und
neue Freunde der Freiheit zu
gewinnen das war der Ludwig von mieses
Institut Deutschland Podcast mehr
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