Erfahre im Video "DIESE Generation ist verloren | Was an deutschen Schulen FALSCH läuft | Medienprofessor klärt auf", was an deutschen Schulen falsch läuft und warum diese Generation verloren ist. Ein Medienprofessor klärt auf. Du solltest das nicht verpassen!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Simo Azzaoui ist Lehrer, Vater und Unternehmer – und jemand, der dafür brennt, die Wahrheit auszusprechen, auch wenn sie unbequem ist. Mit seiner Plattform Meet Your Mentor hat er eine Mission: Menschen aus ihrer Komfortzone holen und ihre Denkmuster hinterfragen lassen. Es geht ihm darum, uns alle zu ermutigen, größer zu denken und die Perspektive zu wechseln – denn nur so entsteht echter Wandel. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ #meinung#politik#medien#manipulation#demokratie#erfolg#zensur#kritik#finanziellefreiheit#schule#rkifiles#wokeness#erziehung#lehrer#trauma
Wenn Sie jetzt an die kommenden Generationen von Journalisten denken, was gibt Ihnen Hoffnung, dass sich irgendwie alles zum Positiven verändern wird?
In diesem Buch erstmal wenig Hoffnung, weil die Generation, die jetzt geprägt worden ist von einer neuen Schule, PISA, von einer neuen Universität, Bologna, von einer neuen Ideologie,
die linke, progressive Kräfte, ablenkt vom Klassenkampf, ablenkt davon die Besitz- und Eigentumsfrage zu stellen,
sondern sie hinführt zu Themen wie Identität, sexuelle Orientierung, Geschlecht, Hautfarbe und so weiter.
Die Generation, die jetzt erst in die Position kommt, wo sie über unser Leben mitentscheidet, die ist meiner Meinung nach verloren, da ist relativ wenig zu erwarten.
Aber die nächste Generation, die heute 15 bis 18, vielleicht auch bis 20-Jährigen, auf die setze ich schon Hoffnung,
weil die die Corona-Schule durchlaufen haben, selbst wenn es da wenig Proteste in den Schulen gab, das kann keiner gut gefunden haben.
Dass es offiziell erlaubt war, den ganzen Tag online zu sein, was ja die Kids ohnehin machen.
Es kann nicht gut gewesen sein, in dieser Phase, in der man rausgehen will, in der man Menschen treffen will, in der man sich selbst finden muss,
auf sich selbst zurückgeworfen gewesen zu sein, mit dieser Maske da rumzusitzen, das kann nicht gut gewesen sein.
Diese Kids haben drei Jahre Ampel erlebt, erleben jetzt eine Debatte, die sie möglicherweise wieder zu Wehrdienst verpflichtet, an die Front wirft.
Sehen auch, dass die etwas Älteren, die mitmachen bei der Ideologie, die Sterne über ihre Texte streuen und solche Dinge tun,
dass die auch nicht unbedingt auf den grünen Zweig kommen.
Es ist ja kein Luxusleben, was man in diesen Metropolen heute führt, wenn man sich der Bewusstseinsindustrie andient.
Man muss dann permanent Anträge schreiben, ist dann in befristeten Projekten, manchmal nur mit halber oder Drittel Stelle sogar,
ist also permanent eigentlich in ökonomischer Unsicherheit gehalten, kann Familienplanung eigentlich vergessen.
Es ist ja kein Wunder, dass junge Leute dann erst mit 35, wenn es dann langsam zu spät ist, anfangen über Kinder nachzudenken
und über das, was eigentlich wichtig ist im Leben der Familie, ist ja das, was am Ende uns viel mehr umtreiben sollte als der ganze große Rest.
Das kann für diese jungen Leute nicht folgenlos bleiben, dass sie die etwas Älteren beobachten.
Man sieht es ja bei den letzten Wahlen, man sieht es auch bei so einem schönen Projekt, das heißt Juniorwahl.
Das macht die Bundeszentrale für politische Bildung eine ganze Weile schon.
Man geht ab der siebten Klasse, vielleicht haben Sie es als Lehrer auch erlebt, man geht ab der siebten Klasse rein und lässt die Kids wählen.
Und das ist über Jahre immer grün dominiert gewesen.
Knapp die Hälfte hat grün gewählt und das ändert sich 21 und wird richtig ein Erdrutsch ab 23 bei dieser Juniorwahl.
Wir haben es dann bei der Europawahl im Juni erlebt, wo die Kommentatoren plötzlich waff waren zu sehen,
dass die klar grünen Parteien, also Volt würde ich da jetzt auch noch mit reinzählen, dass die weniger Stimmen hatten zusammen als die AfD.
Wir haben es jetzt bei den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen gesehen.
Die AfD hat in Thüringen bei den 18- bis 24-Jährigen mehr geholt als im Durchschnitt.
Für eine konservativ, bürgerlich konservative Partei, die ja auch mit Geld zusammenhängt, ist das schon erstaunlich,
wenn man bedenkt, dass die Jugend ja eigentlich rebellisch ist und eigentlich den Parteien hinterherläuft, die das Etikett progressiv aufkleben.
Also da denke ich, wird sich was verschieben, aber es wird dauern, all die Prozesse dauern.
Man sollte nicht zu ungeduldig werden.
Der Umbau, den wir erlebt haben, den wir beide erlitten haben in den Zehnern und jetzt in den letzten ersten Hälften der 20er Jahre, der hat ja auch Zeit gebraucht.
Baronia, Pisa, das sind ja nicht Kurzzeitprozesse.
Also wird auch das Umschlagen des Pendels in die andere Richtung wieder Zeit brauchen.
Ich finde auch die Zielgruppe 15 bis 18, die macht für mich total Sinn, weil an Schulen, und ich finde Kinder haben ein sehr, sehr gutes Gespür für die Wahrheit.
Und was Kinder teilweise in den letzten Jahren so an Schulen erlebt haben, das ist traumatisch in meinen Augen.
Ich habe es in meinen eigenen Augen gesehen, wie Listen rumgegangen sind, wo man sich eintragen müsste, geimpft, nicht geimpft,
wo bestimmte Lehrer so eine Narrative den Schülern aufoktroyieren wollten.
Halten Sie sich fest, die Schüler sind vor versammelter Mannschaft niedergemacht worden, wenn sie nicht geimpft worden sind, wenn sie keinen Nachweis hatten.
Also es macht ja was mit der Persönlichkeit.
Also nach hinten heraus gehe ich doch mit einem viel, viel schärferes Bewusstsein durchs Leben, wenn ich jetzt so etwas Traumatisches vor meinen ganzen Mitschülern erlebt habe.
Insofern schade, dass Leute wie Sie nicht mehr in der Schule sind, da braucht es natürlich viel mehr, weil man kann ja auch eine Ebene drunter ansetzen.
Ich hatte neulich eine schöne Erzählung von einer Halbfreundin bei uns aus dem Dorf, deren Kind ist glaube ich fünf.
Die haben einen Bauernhof und da gibt es immer so eine Morgenrunde, wo die erzählen, was sie am Wochenende gemacht haben.
Und dieser Junge hat halt erzählt, dass da geschlachtet wurde, dass man den Hühnern und Gänsen da mit der Pinzette die letzten Federn dann rausgerupft hat.
Wie das halt so passiert, da ist dann auch Blut im Spiel und so.
Da musste die Mutter antanzen in der Kita und bekam, bedeutet, dass das nicht so gut ankommt, dass die anderen Kinder doch bitte nicht mit solchen Geschichten konfrontiert werden,
weil sie in der Wirklichkeit anderer Kinder möglicherweise keine Rolle spielen.
Da setzt er schon sehr viel früher an, setzt dann bei Erzieherinnen und bei Lehrern an, die im Namen dieser jetzigen Ideologie groß geworden sind.
Also insofern wird es noch ein bisschen dauern.
Die Idee, dass man mit einem Sprechakt Wirklichkeit ändern kann, die ist auch in der jungen Erziehergeneration fest verankert.
Ich habe ja Enkel, da habe ich neulich ein Kinderbuch gehabt.
Ich glaube, Hahn Heinrich will brüten hieß das Kinderbuch.
Und dieser Hahn wollte nicht das machen, was Hähne tun, nämlich die Hühner besteigen und irgendwie auf den Zaun hüpfen, wenn Gefahr ist.
Er wollte halt brüten, also Küken großziehen.
Sprechakt, Hahn Heinrich sagt, er will brüten und dann ging das.
Dieser Hahn konnte brüten und das ist natürlich, fand ich jetzt so für Kleinkinder, Enkelin ist vier, die nicht lesen kann und da schon die Idee bekommt,
der Hahn, wenn es ihm nicht passt, kann er halt ein Huhn werden, was objektiv nicht geht.
Das bekommt die und nicht nur in diesem einen Kinderbuch erzählt.
Insofern können wir hoffen auf die junge Generation, vor allem, weil die Wirklichkeit stark war.
Diese Corona-Schule war schon ein starker Einbruch in diese Idee.
Sprechakt verändert Wirklichkeit, aber da sind auch Gegenkräfte am Werk, die nicht so einfach aufgeben werden.