Was fördert den Gemeinschaftssinn und Frieden und was führt zu Konflikten? Wie kommen wir aus starren Meinungen heraus und gestalten voller Verständnis und Empathie ein glückliches Leben in einer liebevollen und wertschätzenden Gemeinschaft? Liebe, spirituelle Erkenntnisse und Akzeptanz werden sich in diesem Video den Zuschauenden auf eine spannende Weise offenbaren.
▬ Expertin ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Jana Haas, Autorin und Leader of Cosmogetic Sendungsnummer: uW_240711_S05
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Hallo liebe Freunde.
Herzlich willkommen zu der Sendung Die unsichtbare Welt.
Heute widmen wir uns dem Thema Verständnis und Empathie.
Verständnis und Empathie sind Eckpfeiler für ein gesundes, gemeinsames Leben.
Möge dieses Thema dir helfen, Selbststärke und auch die Stärke in deinen Beziehungen zu erlangen.
Verständnis und Empathie sind Eckpfeiler für ein glückliches und gemeinsames Leben.
Wer von uns wünscht sich nicht ein glückliches, harmonisches Leben, ein wertschätzendes Miteinander?
Gerade unter der Abwesenheit dieser Lebensqualität leiden wir am allermeisten.
Denn wir Menschen als soziale Wesen suchen ja unglaublich nach Harmonie, nach Sicherheit, nach Geborgenheit.
Die Frage war auch, warum schenken wir vielleicht eher Menschen Vertrauen, die uns verletzen?
Und warum beispielsweise verletzen wir möglicherweise Menschen, die wir lieben?
Die Disharmonie entsteht aus fehlender Empathie, aus fehlendem Verständnis.
Und das sind die Brücken für ein wertvolles Miteinander.
Je traumatisierter wir in unserem inneren Kind sind, umso mehr neigen wir dazu, uns als Opfer der Umstände,
uns als Opfer anderer Menschen zu fühlen.
Ausgeliefert einer jeden Situation und einer jeden Laune des Anderen.
Das sind Programmierungen unseres Unterbewussten.
Auf den ersten Blick ist es einfach und bequem, die Verantwortung für unsere Gefühle einem anderen Menschen abzugeben
und uns somit abhängig von seiner Befindlichkeit zu machen.
Doch langfristig bemerken wir, was für einen hohen Preis, nämlich in Form von Abhängigkeiten, wir dafür bezahlen.
Wir büßen unsere Freiheit ein.
Freiheit, ein Individuum zu sein, ein unabhängiger Individuum.
Ein Individuum, der imstande ist, sein spirituelles göttliches Potenzial zu leben,
indem er imstande ist, seine Gefühle zu gestalten und damit sein Schicksal,
indem er stimmige, wohltuende, zukunftsbringende Entscheidungen trifft,
wie wir schon in dieser Bewussteinserie der emotionalen Intelligenz in den vorherigen Sendungen angedeutet haben.
Verständnis und Empathie für ein Miteinander.
Setzt erst einmal Verständnis und Empathie für sich selber auch voraus.
Indem wir in unserem spirituellen Bewusstsein erwachen und uns klar machen, wir sind keine Opfer.
Doch wir sollten auch keine Täter sein, indem wir aggressiv, ungehalten mit unseren Mitmenschen,
mit der Umwelt und mit uns auch umgehen.
Sondern wir sollten aus diesem Dreieck des Leidens hinaustreten,
wie ich in meiner Online-Ausbildung zum kosmogätischen Life Coach schule.
Raustreten aus dem Opferbewusstsein. Raustreten aus dem Täterbewusstsein.
Raustreten aus dem Helfersyndrombewusstsein, Retterbewusstsein.
In die goldene Mitte eines spirituellen Beobachters.
Genau da sind die Werte von Verständnis und Empathie.
Ruhen wir in dieser guten Beobachtergabe in uns.
Können wir als erwachsene Persönlichkeiten unsere Emotionen wahrnehmen,
wie wir in den vorherigen Sendungen besprochen haben.
Reflektieren, warum wir so fühlen, wie wir fühlen.
Sie heilsam gestalten.
In unsere Beobachterrolle gut uns auch in der Empathie in den anderen hineinversetzen.
Und Brücken zueinander bauen durch Empathie und Verständnis.
Durch eine gewaltfreie Kommunikation, durch ein aufrichtiges Interesse am Anderen.
Was hindert uns genau bei diesem harmonischen Umgang miteinander?
Stare, vorgefertigte Wünsche und Meinungen.
Wenn wir in unseren Vorstellungen uns festbeißen und in der Rechthaberei feststecken.
Das tun die traumatisierten inneren Kinder in uns.
Erwachsene streiten nämlich nie.
Wenn wir ehrlich sind und uns und unser Umfeld beobachten und analysieren,
wo entstehen Konfliktherde, wodurch entstehen sie?
Durch Meinungsverschiedenheiten.
Aber nicht durch Meinungsverschiedenheiten, sondern durch die Nichtakzeptanz der Meinung des Anderen.
Durch das nicht vorhandene Respekt der Meinung des Anderen gegenüber.
Durch die eigene Verletzung im eigenen Inneren.
Indem man automatisch die eine andere Meinung des Anderen als persönlichen Angriff nimmt.
Doch der Schlüssel zu einer erfüllten Partnerschaft ist die Akzeptanz des Individuums.
Die Akzeptanz, die zu der Fähigkeit führt, die Meinung des Anderen nicht als persönlichen Angriff zu nehmen,
sondern einfach als das, was es ist. Die Meinung des Anderen.
Und die Andersartigkeit des Anderen als Bereicherung nehmen.
Durch den empathischen Blick, durch die Fähigkeit, die Welt mal durch seine Augen betrachten zu können
und damit sein eigenes Horizont weiten zu können.
Und weißt du, wie das gelingt? Die Voraussetzung dafür ist Selbstvertrauen.
Nämlich die Voraussetzung dafür ist, dass wir imstande sind, uns selbst liebevoll und liebenswert zu betrachten und zu empfinden
und nicht abhängig sind auf das Wohlgefallen des Anderen, sondern dieser Güte,
denn das ist die heilige Kraft, in uns tragen und dem Anderen entgegenbringen.
Dies büßt wahrlich diesen toxischen Zwang der Rechthaberei ein.
Denn in dem Moment, wo wir es nicht mehr nötig haben, in allem Recht behalten zu wollen
und uns somit ständig bestätigt haben zu müssen, ruhen wir in unserer Selbstwürde,
in unserem Selbst- und Gottvertrauen und schenken auch Vertrauen dem Anderen für seine Lebenssicht,
die aus seiner Lebenserfahrung herausgekommen ist und die er für seinen Seelenplan benötigt.
Indem wir uns bewusst machen, eine Meinung, sei es unsere, sei es die des Anderen, ist doch keine Wahrheit,
sondern eine Meinung ist einfach nur die Summe von Gedanken, die wir bis heute imstande waren zu denken.
Aus der Fülle heraus der Impulse, die von der Außenwelt auf uns eintraten,
gesellschaftlich, familiär und aus unserer subjektiven Erlebniswelt.
Und damit ist eine Meinung noch lange nicht objektiv und schon gar nicht eine Wahrheit,
sondern ein Versuch, sich durch dieses Leben zu navigieren.
Denn gerade bei Krisen haben wir ja oft genug nach Sicht zu steuern und deshalb sagen,
lehren die Engel auch, wie ich auch in meinem Buch Seelenhören beschreibe,
folge deinen lichtvollen Zielen, mögen deine lichtvolle Ziele liebevollen Werten entsprechen.
Liebevolle Werte geben stets Sicherheit im Leben, auch gerade bei Krisen und dem Wandel des Lebens.
Doch gestalte den Weg dorthin flexibel, spontan, kreativ, so wie das Leben jetzt dir die Dinge ermöglicht.
Und dieser Flexibilität, dieser Spontanität, dieser Kreativität stehen natürlich starre Meinungen,
Rechthaberei, sture Pläne, Engstirnigkeit im Weg, weil das entspricht nicht liebevollen Werten.
Und genau darum geht es aber in der spirituellen Ausrichtung, in einem persönlichen, lichtvollen Erwachen,
in einer großen, starken mentalen Kraft, Seelenweisheit und großartigen Entscheidungen und Handlungen.
Liebe, Empathie, Verständnis für ein erfülltes Leben, erfülltes Sein, erfüllende Beziehungen.
Jeden Tag reflektiere ich das in meinen Beziehungen. Wo gibt es vielleicht starre Vorstellungen und Wünsche
und wo gilt es jetzt in Empathie gutes Verhandlungsgeschick und Kompromissfähigkeit an den Tag heranzubringen.
Denn der Alltag ist ja unser größter Lehrer. Beispielsweise beobachte ich sehr intensiv in meiner Liebesbeziehung zu meinem Mann,
dass ich seine Individualität natürlich zu akzeptieren habe, dass er in seiner vielleicht männlichen Intuition die Welt
so etwas anders erlebt und seinen eigenen Seelenplan hat und natürlich nicht so wie ich die Welt betrachten muss und kann,
sondern ich muss sein sein, ihm überlassen, so wie er mir meins. Keiner kann doch über seinen Schatten hinausspringen.
Und gerade die Unterschiedlichkeiten in unseren Charakteren bereichern doch unsere Beziehung.
Und wir gleichen uns entsprechend auch aus durch respektvolles Miteinander und genauso auch bei unserer Tochter.
Das haben auch wir in jeder Kindheitsphase und Teenager-Phase und jetzt mit fast 19 Jahren an Entwicklungsprozessen
auch mit ihr natürlichen Wachstumsschüben mitgemacht. Und gewaltfreie, wertschätzende Kommunikation, aufrichtiges Interesse an diesem Wesen
haben uns stets zu einem Austausch, zu einem gegenseitigen Vertrauen geführt, der es ermöglicht,
den Freiraum einem jungen Menschen zu geben, dass er seinen Weg gehen kann, auf seine Weise.
Und so mache ich jeden Tag die Erfahrung, dass meine Tochter nicht ein Abklatsch von mir ist,
sondern eine starke Persönlichkeit, starkes Individuum. Und die Stärke, die ich ihr vermitteln konnte und sie dabei unterstützen konnte,
war das Vorleben von liebevollen Werten, von einem wertschätzenden Umgang und einem Miteinander.
Und aus diesem heraus entstehen Wunder. Entsteht die Lebensqualität, auf die es wirklich eben auch im Leben ankommt.
Keine Rechthaberei macht Beziehungen aus, lässt Beziehungen gedeihen, sondern eine gewaltfreie Kommunikation und ein stetes Bemühen um Kompromisse,
um eine Win-Win-Situation. Und das ist so wertvoll, so wichtig, denn das ganze Leben basiert doch auf Beziehungen.
Und um diese Seelenstärke wird es auch in unserer nächsten Sendereihe gehen, nämlich, das nächste Thema wird sein,
Streit entsteht nie aus unseren Erwachsenenanteilen, sondern es sind die verletzten inneren Kinder in uns, die in Streit geraten.
Es bleibt spannend. Also sorge dich nicht. Liebe!