Die vergessene Revolution: Leona Kröhles Mission für ein längeres, gesünderes Leben
In den Kreisen der integralen Onkologie und Gesundheitsvorsorge ist der Name Leona Kröhle längst keine Unbekannte mehr. Seit einem Jahrzehnt arbeitet sie eng mit Prof. Dr. Joachim Drevs zusammen und hat sich dabei einen Ruf als verlässliche und engagierte Betreuerin von Krebspatienten sowie Menschen mit verschiedensten gesundheitlichen Herausforderungen erarbeitet.
Doch während ihrer Arbeit in der Betreuung von Krebspatienten und anderen Erkrankten viel Aufmerksamkeit erhält, liegt eine ihrer größten Leidenschaften im Bereich der medizinischen Geschichte von Longevity – einem Thema, das oft übersehen wird, aber von enormer Bedeutung ist.
Longevity, einst ein vielversprechender Begriff für ein längeres Leben in Gesundheit und Vitalität, ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Leona Kröhle ist jedoch fest davon überzeugt, dass dies ein ernstes Versäumnis ist. Altern wird oft als unvermeidlicher Vorläufer von Krankheit betrachtet, aber Kröhle argumentiert, dass dies nicht der Fall sein muss.
Ihr Credo ist klar: Anstatt auf Krankheiten zu warten und dann zu handeln, sollten wir proaktiv handeln und unsere Gesundheit und Vitalität von Anfang an stärken. Prävention und ein ganzheitlicher Ansatz zur Gesundheitsförderung sind der Schlüssel zu einem längeren und erfüllteren Leben.
Doch trotz des enormen Potenzials, das in der Longevity-Forschung liegt, fehlt es oft an der nötigen Lobby. Die Frage stellt sich: Wer hat ein Interesse daran, die Menschen gesund zu halten? Leona Kröhle ist entschlossen, dieses wichtige Thema wieder ins Bewusstsein zu rücken und setzt sich leidenschaftlich für eine Zukunft ein, in der ein längeres und gesünderes Leben für alle möglich ist.
▬ Zu Gast ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Leona Kröhle Moderation: Alexander Glogg Sendungsnummer: Ehol_240607_S05_unifontis_kroehle
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Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer hier in unserem Gesundheitsfernsehen.
Ich habe heute eine Dame da, die zusammen mit Prof. Dr. Joachim Dreefs in einer integralen Onkologie zusammenarbeitet.
Sie sind wirklich ein Ausnahmegeschenk in der Onkologie, weil sie alles anbieten, was man heutzutage fürs Herz haben möchte,
aber auch prinzipiell auf das Problem bezogen, aber auch auf milieuspezifische Ansätze.
Also das sind einfach ein riesiges Geschenk.
Die Dame ist heute da, um uns auch mal ein bisschen andere Dinge zu zeigen,
was eigentlich die Langlebigkeit eines Menschen heutzutage alles ausgelöst oder man machen kann,
um hier möglichst lang gesund zu bleiben.
Ich finde das sowieso der interessanteste Ansatz überhaupt.
Statt immer über Krankheiten zu reden, wollen wir mal lieber die Gesundheit stärken.
Und da bin ich mal gespannt, was sie alles zu sagen hat.
Nach dem Intro legen wir los. Bis gleich.
Da sind wir wieder und da ist Leona Kröle da. Ganz herzlich willkommen, liebe Leona.
Danke schön.
Jetzt bin ich mal gespannt. Das ist ja deine Herzensaufgabe, glaube ich, über dieses Thema zu sprechen.
Ja.
Dann lasse ich mal den Ball bei dir.
Die Longevity-Medizin, das ist meine absolute Passion.
Ich finde es unglaublich interessant und ich würde sagen, ich habe dieses Feld auch betreten,
in einem Moment, wo das noch nicht so populär war, vor ein paar Jahren, vielleicht so vier, fünf Jahren.
Und jetzt einfach, solange ich mich damit schon beschäftige, hat es so unglaublich viele Entwicklungen gegeben.
Und es ist ein regelrechter Hype entstanden um die Langlebigkeit-Medizin.
Und es ist ein super schnell sich entwickelndes Feld, wo es wirklich fast unmöglich ist, hinterherzukommen
und allen Trends hinterher zu jagen. Und es gibt Leute, die betreiben das ganz extrem.
Und das ist wirklich unglaublich interessant.
Aber wir reden hier schon eigentlich von grundsätzlich naturheilkundlichen Ansätzen,
naturverbundenen Ansätzen und jetzt nicht irgendwie im Bereich Transhumanismus, Langlebigkeit und blablabla, oder?
Nein. Also Transhumanismus würde ich das auf keinen Fall nennen.
Es ist so ein bisschen dem Menschen selbst überlassen, auf welcher Ebene er sich da bewegt.
Und ich bin da tatsächlich ganz bei dir, dass ich sage, lieber ganz naturverbunden daran gehen und überlegen,
wie haben wir denn früher eigentlich gelebt? Wofür sind wir denn ausgelegt?
Denn der Mensch ist ganz, ganz schlecht angepasst eigentlich an die sich so schnell entwickelnde Welt.
Und deswegen habe ich daraus tatsächlich ein paar Behandlungsansätze gezogen.
Also, dass man sich quasi wieder so ein bisschen urmenschlich verhält,
dass man zum Beispiel in ganz kaltem Zimmer schläft, dass man auf einer sehr harten Matratze schläft,
dass man aufwacht, wenn die Sonne aufgeht und nicht, wenn der Wecker klingelt.
Und all diese Dinge, das hat mir zu meinem Wohlbefinden wirklich sehr geholfen.
Und die Longevity-Medizin, das ist halt die Frage.
Es gibt Leute, die betreiben das ganz extrem, die wollen lange leben.
Mein Verständnis ist ein bisschen anders.
Die Langlebigkeit oder Longevity, das ist für mich was anderes.
Das ist für mich eher das Gesundbleiben bis ins hohe Alter.
Das ist das Ziel, was ich verfolge.
Ich möchte nicht unbedingt besonders alt werden.
Ich möchte nichts zurückdrehen oder ähnliches.
Ich kann sowieso nicht beeinflussen, wie viele Runden ich um die Sonne schon gedreht habe.
Was für mich wichtig ist, ist, dass man eben,
wir haben eine Lebensspanne im Schnitt von 80 Jahren in Deutschland im Moment.
Wir haben eine Gesundheitsspanne von 65 Jahren im Moment im Schnitt.
Da fehlen 15 Jahre.
Was ist in diesen 15 Jahren?
Das ist genau der Moment, den ich mir eigentlich gerne ersparen würde
oder auch meinen Patienten gerne ersparen würde.
Nämlich der, wo ich mit einer chronischen Krankheit
und vielleicht einer sehr eingeschränkten Lebensqualität
nicht so schwer krank, dass ich versterben würde,
oder aber eben so schwer krank, dass ich meinen Alltag vielleicht nicht mehr alleine bewältigen kann.
Das ist für mich nicht erstrebenswert.
Und dann besonders lange zu leben, das möchte keiner.
Nämlich diese ungesunde Spanne zu verlängern, das würde uns wahrscheinlich gelingen.
Aber ich glaube, da ist niemand dabei.
Das möchte niemand verlängern.
Sondern es geht darum, wie kann ich auch im hohen Alter fit, vital...
Entschuldigen Sie ganz kurz diese Unterbrechung.
Aber bitte, es dient nicht nur uns, sondern auch der Verbreitung dieser Sendung,
wenn Sie diesen YouTube-Kanal jetzt auch abonnieren.
Vielen Dank und weiterhin viel Spass.
Adieu miteinander.
Durch die Gegend laufen und reisen und mental noch fit sein,
das ist das eigentliche Ziel, was ich zumindest verfolge.
Und ich glaube, da gehen relativ viele aus der Bewegung eben auch mit.
Und dann gibt es halt die einigen, die sagen, ich gehe da ganz extrem ran
und ich nehme die und die und die Supplements
und ich schließe mich am Tag 24 Stunden an die und die Maschinen an
und alles wird überwacht.
Auch das ist für mich etwas, was ich für mein Leben persönlich nicht möchte.
Jeder, der das möchte, völlig in Ordnung.
Aber damit schränkt man sich ja auch die Lebensqualität
sogar schon zu einem früheren Zeitpunkt ein,
weil man das Haus nicht mehr verlassen kann,
weil man sich nur noch von Supplements ernährt.
Das ist für mich sehr weit entfernt von Lebensqualität und Genuss.
Ja, ist Extremismus, ja.
Das fand ich jetzt ganz gut, was du vorhin gesagt hast.
Das hat mir noch niemand hier gesagt,
ausser deinem Universitätsprofessor aus Göppingen.
Und zwar ist es tatsächlich so, dass man in Europa als krank gilt,
gemäss WHO-Definierung, wenn man fünf verschiedene Krankheiten hat
und fünf verschiedene Medikationen dazu kriegt.
Und das ist in Europa tatsächlich so, dass man 20 Jahre lang
in Europa dieses sogenannte Seichtum hat bis zum Sterben.
Und in Japan ist das zwei Jahre.
Weil die haben dort eine individualisierte
Mikronährstofftherapie für alle Einwohner eingeführt
und konnten dadurch verhindern,
dass diese Krankheiten schon so früh gekommen sind.
Und das finde ich der Hammer.
Das ist ja die billigste Gesundheitssystemeinführung überhaupt.
Absolut.
Deswegen komme ich aus der Onkologie.
Das sind jetzt zwei Extreme.
Aber irgendwie fand ich es schon immer besser,
eher Krankheiten zu verhindern, anstatt sie zu behandeln.
Also einfach viel weiter vorne anzusetzen.
Aber das eine schliesst es natürlich nicht aus,
wenn ein Patient in der Onkologie dieses Wissen auch kriegt.
Auf jeden Fall.
Da ist er ja eigentlich in einer Veränderung seines Milieus,
seinem Umfeld, seiner Beziehung zum Essen und allem Drum und Dran,
was die Rezidiv-Anfälligkeit wahrscheinlich verhindern wird.
Auf jeden Fall.
Da muss man natürlich nach der Situation sehr individuell entscheiden,
was möglich ist und was dann einen Nutzen hat.
Es gibt einige Dinge, die man zur Langlebigkeit tun kann,
die beim Vorliegen einer Tumorerkrankung
jetzt nicht gerade hilfreich sind.
Gerade wenn es darum geht, der Zelle Energie zuzuschleusen,
dann ist für mich zumindest immer der schlechte Beigeschmack,
dass man eben auch der Tumorzelle Energie sozusagen zuspielt.
Denn selektiv kann man das noch nicht machen.
Und das ist etwas, da tue ich mich schwer mit.
Aber es gibt einfach unglaublich interessante Ansätze.
Ich glaube, kein Bereich entwickelt sich so unglaublich schnell
wie die Longevity-Medizin.
Es werden Medikamente auf den Markt gebracht, unglaublich viele.
Und es wird auch an bestehenden Medikamenten,
also zum Beispiel Metformin.
Damit kann natürlich niemand mehr Geld verdienen.
Die Patente sind abgelaufen.
Aber man hat da trotzdem entdeckt,
dass das Metformin ganz viele Schutzfaktoren für die Zelle hat,
die dann wiederum das Leben verlängern in Mäusen, in Affen.
Oder abnehmen kann man heute auch noch mit denen.
Genau. Und das sind ja sowieso alles Dinge,
die gehen allerhand in Hand.
Also dass das Übergewicht die Langlebigkeit
so ein bisschen verhindert oder zumindest bedroht,
sollte auch allen klar sein.
Ich finde aber, es gibt sehr viele Menschen,
die äußern sich jetzt zu diesen Prozessen
und verfolgen den Weg, verfolgen den Weg.
Und ich finde es immer falsch, da zu sagen,
nur das ist der richtige Weg.
Weil ich denke, und die Longevity-Medizin ist ja wirklich
im Moment noch in einem Stadium, wo man sich langsam heranrobbt,
überhaupt irgendwas zu verstehen.
Und dann so einen extremen Weg einzuschlagen
oder so extreme Therapieformen anzubieten und anzupreisen,
finde ich noch zu dem Zeitpunkt noch nicht so richtig.
Denn man muss ganz klar sagen, den richtigen Durchbruch,
den großen Erfolg, den hat es bisher nicht gegeben.
Und das sieht man zum Beispiel auch daran.
Also in diese ganzen Longevity-Startups
wurde vor drei, vier Jahren ganz, ganz immens investiert.
Ich glaube, das war der größtwachsende Markt überhaupt.
Und da muss man aber schon sagen,
dann blieb der große Durchschlag der Erfolg so ein bisschen aus.
Man hat sich so ein bisschen genähert überall.
Aber Investoren sind natürlich daran interessiert,
dass das bombastische Medikament entwickelt wird und auf den Markt kommt.
Das ist nicht passiert.
Und dadurch ist auch der Enthusiasmus
jetzt gerade bei Investoren ein bisschen zurückgegangen.
Und ich glaube, man schaut im Moment noch ein bisschen.
Und ich bin eher dabei, so ein bisschen das Ganze überhaupt zu verstehen.
Und ich muss sagen, ich verstehe das Ganze für mich
zumindest etwas anders, als es jetzt die meisten Leute,
die sich damit sehr intensiv befassen, sehen.
Was mir schwerfällt, ist dieser Alterungsprozess,
von dem ganz viele ja immer sprechen.
Im Deutschen gibt es das Altern und es gibt den Alterungsprozess und so weiter.
Aber für das Jungsein gibt es nicht so richtig Worte, die das beschreiben.
Das ist aber eigentlich, was biologisch passiert.
Denn wir, nach meiner Auffassung, wir altern nicht,
sondern wir hören auf, jung zu sein.
Das ist das, was biologisch passiert.
Denn der aktive Prozess, der eigentlich passiert, ist das Jungsein.
Und das Altern oder der Alterungsprozess oder wie auch immer man das nennen möchte,
ist eigentlich nur ein nach und nach herunterfahren all dieser Prozesse,
die in einem jungen Organismus ablaufen.
Abbauprozess, ja, klar.
Genau, und jetzt geht man dann eben auch so ein bisschen da heran,
indem man sagt, wir wollen das Altern stoppen, wir wollen es umkehren und so weiter.
Und ich gehe da ein bisschen anders ran.
Ich sage eher, wir wollen das Jungsein verlängern.
Weil ich glaube, dass diese ganzen Dinge,
also wenn wir jetzt mal zum Beispiel vom NAD-Spiegel ausgehen,
und das ist nicht das Einzige, sondern auch zum Beispiel das Clothoprotein,
das sind alles Stoffe und Hormone und Koenzyme,
die haben wir ganz viel vorliegen, wenn wir jung sind.
Und die fangen dann alle an, ungefähr so ab 35, so langsam abzusinken.
Und das führt dann dazu, dass dann einige Prozesse, die uns jung halten,
da reden wir jetzt mal vom Ästhetischen, die Elastizität der Haut,
all das wird dann eben so langsam heruntergestuft.
Und ja, da finde ich, ist der passendere Ansatz,
nicht zu sagen, wir wollen diesen Abbau stoppen,
sondern wir wollen eher verlängern, dass das weiter viel produziert wird.
Und ich glaube, darin liegt der Grund,
dass das bisher auch nicht unbedingt so durchschlagend erfolgreich war,
die Ansätze, die man da bisher verfolgt hat.
Ich bin voll bei dir. Ich finde das mega wichtig,
weil letztendlich verhindere ich durch diese Massnahmen
auch das Potenzial eines Ausbruchs eines möglichen Krankheits.
Ich bin überzeugt davon, dass das eine Kausalität hat.
Wenn man sich darauf fokussiert.
Auf die Gesundheit, auf den Erhalt der körperlichen Substanz.
Und das heisst, ich bleibe länger jung und vital.
Und Krankheit hat weniger Chancen.
Du hast einige Stoffe angesprochen, aber auch schon einige Methoden.
Kalt schlafen, ein kaltes Zimmer, klar, super,
hat meine Grossmutter schon gemacht.
Meine Mutter, irgendwie kennt man es ja noch, oder?
Wahrscheinlich wirst du noch kalt duschen am Morgen, oder?
Ich habe das Gefühl, ja.
Nein, es ist tatsächlich so.
Aber es ist reine Physik, weisst du?
Das Kneippen ist reine Physik,
was da an einem Basenstrom durch den Körper haut, oder?
Absolut. Es ist halt in der Longevity-Medizin so ein bisschen so.
Und das ist, glaube ich, das große Problem,
vor dem gerade alle stehen, die versuchen,
ein Medikament zu entwickeln.
Ja, wie immer Medikament. Wieso denn?
Ja klar, Lobby, man will Geld verdienen,
aber es geht ja auch ohne.
Aber so geht man heran.
Und das Zentrale ist halt,
wenn wir wirklich von der reinen Longevity sprechen,
wenn man das jetzt mal ganz wissenschaftlich betrachtet,
dann gibt es bestimmte Gene,
die sorgen dafür, dass wir länger leben,
über verschiedene Mechanismen.
Da hat man bestimmt ganz häufig schon gehört MTOR,
da hat man ganz oft gehört AMPK,
da hat man ganz oft von den Sirtuinen gehört.
Und das Problem ist aber immer so ein bisschen,
z.B. auch das Klotoprotein,
das tritt dann auf,
wenn man dem Körper eigentlich einen Schaden zufügt.
Und das ist halt so ein bisschen das Schwierige.
Also wie aktiviert man denn diese ganzen Gene,
ohne sich gleichzeitig zu schaden?
Z.B. tritt das Klotoprotein ganz häufig in Erscheinung,
wenn man raucht.
Jetzt wissen wir aber auch, rauchen ist nicht gut.
D.h. ich fange jetzt nicht an zu rauchen
mit all den anderen Risiken,
nur damit dieses eine Protein
oder irgendwelche Gene aktiviert werden.
Das macht keinen Sinn,
weil auf der anderen Seite schade ich mir so viel,
dass ich im Zweifel doch ein kürzeres Leben habe,
dann z.B. durch einen Lungentumor.
Also das hebt sich alles miteinander auf.
Und jetzt geht man dann eher ran,
und das ist das, wo ich sage,
da komme ich wieder zurück zur Natur.
Wie kann ich denn den Körper in einen,
ich nenne es mal Panikmodus,
für einen kurzen Moment versetzen,
damit all diese Gene aktiviert werden,
ohne mir zu schaden?
Und das klappt, finde ich, super durchs Fasten,
dass man einfach sagt,
hör zu, im Moment schlechte Zeiten gibt,
nichts zu essen.
Und dann passiert nämlich genau das,
dann wird mTOR aktiviert.
Und dann kommt es dazu, dass diese Gene alle,
das ist so eine Kaskade,
dann werden sie alle miteinander aktiviert.
Oder Kälte vielleicht.
Also ich lege mich jetzt nicht draußen in den Schnee
für drei Stunden, das tut mir auch nicht gut.
Da würden die Longevity-Gene alle erscheinen,
und das wäre alles ganz toll.
Aber auf der anderen Seite schade ich auch wieder dem Organismus.
Also wie kann ich das tun?
Und da habe ich zum Beispiel in meiner Praxis
eine Kryo-Therapie,
also eine Kryo-Box,
in der wird der Patient einfach kurz
auf minus 180 Grad
heruntergefrostet,
und dem Körper wird signalisiert,
wow, es ist extrem kalt.
Und dann kommen genau all diese Gene
und werden wieder aktiviert.
Das ist ja cool. Das wusste ich jetzt nicht.
Ich gehe auch gerne in diese Kammer
und finde das mega lässig,
so drei, vier, fünf, sechs Minuten.
Also so cool.
Das ist wirklich, ich finde,
man muss es selbst erlebt haben,
um zu wissen, was da eigentlich
im Körper passiert, weil man das ja auch
wirklich spüren kann. Aber ich finde,
aus dieser Kryo-Box rauszukommen,
aus dieser Extremkälte,
da steht man da und der Körper feuert
wie sonst was. Adrenalin, ohne Ende, oder?
Also ich finde, man hat wirklich,
man spürt es ja am eigenen Körper
wie unglaublich erfrischend
und gut das einfach
für den Körper ist.
Und das sind so die paar
Methoden oder auch zum Beispiel,
da kommen wir wieder aufs IHHT,
dass man dem Körper sagt, hör zu, im Moment
ist nicht so viel Sauerstoff vorhanden.
Du musst richtig loslegen.
Und genau das sind die Momente,
in denen dann die ganzen
Longevity-Gene aktiviert werden.
Und das ist letztendlich unser Ziel.
Das können wir über tausend Supplements
versuchen.
Jeder, der sich damit ein bisschen beschäftigt,
hat wahrscheinlich schon von Brian Johnson gehört.
Das ist eben
jemand, der sich
absolut dazu
verschrieben hat zu sagen, ich versuche
mich auf
ein biologisches Alter von 21
zu verjüngen. Und der tut alles dafür.
Zwei Millionen Euro investiert.
Ich glaube, der beschäftigt
40, 50 Ärzte, die sich jeden Tag
nur darum kümmern. Tausende von
verschiedenen Supplements und so weiter.
Aber das ist genau der Punkt, an dem ich sage,
das ist so fern von der Natur,
dass ich mir im Leben
nicht vorstellen kann, dass das gesund ist.
Und wenn man,
das ist ja noch zu bezweifeln, aber dann kann ich
mir vor allem nicht vorstellen, dass das
ein erfülltes Leben ist, was man verlängern
möchte. Wenn es all diese Einflüsse
bedarf, dann habe
ich lieber eine reguläre Lebensspanne
und Gesundheitsspanne und lieber einfach
ein erfülltes Leben dafür.
Ich glaube auch, dass der Fokus nur
auf der Angst liegt.
Angst vor dem Sterben. Und das ist
meiner Meinung nach schon mal falsch,
den Gedanken vom Sterben zu haben.
Also ob wir das könnten.
Meine These natürlich. Glaube ich
nicht daran. Aber der Fokus ist da.
Und ich finde auch, man darf
doch auch sterben. Ist doch okay, oder?
Absolut. Ich glaube, indem man da ein bisschen
Druck wegnimmt,
wird man auch auf jeden Fall gelassener.
Und ich glaube, das trägt
auch dazu bei, dass man ein gesundes Leben
führen kann. Also die Psyche, wieder
ein ganz großer Anteil
an dem Ganzen. Es gibt ja
auf der Welt verteilt diese Blue Zones.
Und das sind einfach
Bereiche, in denen die Menschen
auffällig lange leben. Und man
forscht und forscht und forscht und so richtig
kann man nicht finden, was diese
Orte auf der Welt vereint.
Was dazu
führt, dass die Leute dort so lange leben.
Und da habe ich
das Gefühl, weil das zum Beispiel
auch, das sind jetzt nicht
topentwickelte Gegenden.
Und ich glaube, dieser Familienzusammenhalt
und zum Beispiel das Leben
mit mehreren Generationen im Haus,
das gegenseitige Füreinander-Dasein
und so weiter. Ich glaube, das sind
unglaublich wichtige Faktoren,
wenn es darum geht, ein langes Leben zu haben.
Es ist interessant, dass du das sagst.
Ich habe vor zwei Wochen auf Kos
bei den Gesundheitstagen
einen Herrn kennengelernt, dem gehört
die Marke Blutzone. Und er forscht
das auf der ganzen Welt.
Und ich habe ihn gefragt, was ist
jetzt seine Erkenntnis daraus? Er hat gesagt,
wahrscheinlich ist es hauptsächlich
dieses Beziehungsnetz.
Man umsorgt sich gegenseitig.
Die ganze, ob es Familie
oder nicht Familie, man ist füreinander
da. Und man ist gebraucht.
Und jetzt kommst du und sagst genau das Gleiche.
Ja, ich
glaube, dass
eine Aufgabe
zu haben, ist auch ganz
essenziell.
Und ich habe da sehr
gute Einblicke durch meine Mutter. Die betreut
nämlich sehr alte
oder sehr kranke Patienten, indem
sie die zu Hause besucht. Also meine Mutter
ist auch allgemeinärztlich
tätig und macht eben ausschließlich
diese Hausbesuche.
Und sie sagt, das Schwerste an ihrem
Job ist eigentlich diese Einsamkeit,
mit der sie täglich konfrontiert ist.
Also es gibt sehr viele, und das habe ich
unterschätzt, weil wir leben nämlich genau so.
Ich lebe mit meiner Großmutter
und meiner Tochter und meiner Mutter. Das ist alles
bei uns ein Gespann.
Deswegen ist das für mich so selbstverständlich.
Aber es gibt ganz, ganz viele
ältere Leute,
die haben die Familie nicht so nah dran.
Und die kommen vielleicht einmal im vierte
Jahr zu Besuch und
denen fehlt die Aufgabe.
Und da ist meine Mutter tatsächlich manchmal mit ihren
wöchentlichen oder zweiwöchentlichen Besuchen
die einzige Person, die von
denen gesehen wird. Und das muss man sich mal
vorstellen. Und wenn man dann mal so
überlegt, dann möchte ich
zum Beispiel eigentlich mein Leben gar nicht so
verlängert haben, wenn das der Zustand ist
und die Einsamkeit, in der ich dann leben muss.
Das ist eine riesen Pandemie.
Eine wahrliche
Pandemie, diese Einsamkeit.
Absolut, ja.
Pandemie, wenn wir davon sprechen.
Einmal die Einsamkeit,
aber das ist zum Beispiel auch etwas,
was mir, je länger ich mich damit
befasst habe, was mir auch aufgefallen ist.
Das Altern
ist für uns, für die meisten
Menschen, keine Krankheit.
Für mich ist das ganz klar eine Krankheit.
Von Anfang an auch gewesen.
Und ich glaube, da braucht es ein bisschen mehr
Bewusstsein dafür, was eigentlich
passiert, wenn wir altern und dass das alles
gar nicht so selbstverständlich ist, wie wir
immer denken. Weil ich glaube,
wenn man darüber jetzt mal so nachdenkt und
sich damit gar nicht beschäftigt hat, dann ist
es ziemlich klar, dass man irgendwann einfach
altert und dann
einfach das alles nicht mehr
so gut funktioniert, wie es mal war.
Und man Gelenkprobleme bekommt und Herzprobleme
und die Nieren und man vielleicht auch ein bisschen
an, also kognitiv
einbüßt. Ich glaube, für viele Menschen
ist das einfach völlig normal.
Und
in dem Moment, wo man anfängt, das als Krankheit
überhaupt zu sehen und zu klassifizieren.
Wir haben ja in Deutschland
diesen ICD-10 und
da ist das Altern auf jeden Fall noch nicht
vorgemerkt. Und selbst
im ICD-11, der jetzt eigentlich schon längst rauskommen
sollte, aber sich verspätet hat, ist
auch das Altern noch nicht als Erkrankung
klassifiziert. Und ich finde aber,
du hast es gesagt,
fünf chronische Erkrankungen
oder fünf chronisch
eingenommene Medikamente
klassifizieren einen kranken Menschen.
Und dass man dann das
Altern da quasi
nicht mit einbringt, das ist
eigentlich, finde ich, schon längst überfällig.
Fünf
dauerhaft eingenommene Medikamente, das ist
im Vergleich noch wenig. Also wenn ich mal schaue,
genau, die Patienten meiner Mutter zum Beispiel,
die haben so eine Liste. Ja, da sind
fünf, sind eher noch wenig. Und dann
gibt es wiederum auch die,
da hat sie wirklich eine Patientin, die ist über
100 Jahre alt. Und
da wurde sie mehrfach vom Krankenhaus
gebeten, dann mal bitte
den Medikationsplan zu schicken.
Und hat immer wieder gesagt, die hat keinen,
die nimmt keine Medikamente ein. Und das konnten
die nicht glauben, die haben noch ein drittes Mal angerufen.
Wir brauchen jetzt mal den Plan.
Sie hat einfach keine Medikamente eingenommen.
Also dieses Phänomen gibt es auch.
Und ich bin der Meinung,
das passiert jetzt aber nicht auf Studien,
das ist wirklich nur mein persönliches Empfinden,
je mehr man
seinen Platz im Leben gefunden hat mit seiner
Aufgabe, die auch ins
hohe Alter noch anhält, das sind also
nicht die Kinder zum Beispiel, denn um die
muss man sich mit 100 wahrscheinlich nicht mehr kümmern.
Je mehr man diesen Platz
gefunden hat, in dem man sich wirklich
bedingungslos wohlfühlt, in dem man
absolut weiß, wo man hingehört und was die
Aufgabe im Leben ist und damit sich völlig
im Reinen ist, ich glaube, das
für mich ist der Schlüssel
eines langen und gesunden
und glücklichen Lebens. Denn da gibt es tatsächlich
so ein paar Kandidaten, die ich vor Augen
habe, die mit ganz wenig
Medikamenten
sehr glücklich und sehr alt sind.
Aber das, was du jetzt gerade
gesagt hast, ist ja auch der Schlüssel
zur Heilung eines
Krebspatienten oder eines
Patienten, der im Burnout liegt.
Letztendlich sind das die wesentlichsten Faktoren
des Lebens gerade gewesen.
Einfach eingepackt
in dieses longevity,
ich kann es nicht gut aussprechen,
Gedanken herein, aber letztendlich ist es
meiner Achtung nach einfach das A und O in jedem
Heilungsprozess. Hast du schön
gesagt, herzlichen Dank.
Wenn man jetzt zum Beispiel sich wirklich interessiert
für dieses Thema und mal wissen will, was
da alles für Anregungen kommen.
Du hast jetzt nur ein paar erwähnt,
vom Kaltduschen und und und.
Kann man das bei dir
irgendwie auch mal
lernen oder machst du Schulungen,
Seminare oder gibst du das Essen
einfach an interessierten Patienten
mit oder Klienten in diesem Fall?
Bisher habe ich das
eigentlich so gehandhabt, dass ich wirklich
mit Patienten gearbeitet habe
und dann für die individuell
geschaut habe, wie können die denn ihre
Ziele erreichen, besonders gesund
und widerstandsfähig usw.
Aber die kommen ja nicht zu dir mit dem Gedanke,
ich möchte lange leben, sondern die kommen zu dir, weil
sie irgendwie in einer Not sind, oder?
Nicht unbedingt, es gibt tatsächlich
jetzt langsam das Bewusstsein dafür,
ich möchte etwas für meine Langlebigkeit
tun, aber wie gesagt, das ist wirklich
gerade der Stein mal
angestoßen, der ist noch nicht mal ins Rollen
gekommen. Ich glaube für die
Zukunft, für die nächsten fünf
bis zehn Jahre wird das explodieren
und da wird jeder Mensch mit konfrontiert
sein. Im Moment gebe ich
keine Seminare in dem
Sinne, sondern ich suche eher mit dem
Patienten seinen individuellen Weg, wie er
ein erfülltes und langes und gesundes
Leben finden kann
und bediene
mich da einfach in allen Richtungen,
weil ich finde, das ist auch etwas sehr individuelles.
Also es gibt Patienten, die
sind da eher wie ich, die sagen
ich möchte eher mit der Natur
ganz verbunden bleiben, dann gibt es die,
die sagen ich möchte mal jedes Supplement
ausprobieren und so weiter, das ist ja auch völlig
in Ordnung. Und dann gibt es
eben auch die
Möglichkeit, das wirklich
wissenschaftlich überprüfen zu lassen, also
diagnostische Verfahren, um zu schauen
wie alt bin ich denn eigentlich?
Also von der biologischen Uhr, nicht
von der chronologischen Uhr.
Und da kommen jetzt immer mehr Tests, die
zum Beispiel die Epigenetik untersuchen
oder die Telomere-Länge, das ist
eigentlich eine der anerkanntesten
Methoden bisher, würde ich sagen.
Denn die Telomere, das sind
die Schutzkappen, das kann
man sich so vorstellen wie die kleine
Plastikkappe auf dem Schnürsenkel
und die schützen
die DNA, die ist ja so schön ineinander
gewunden
und
dann kann man sich natürlich vorstellen, da
sitzen oben so die Kappen drauf, oben
und unten und
die schmelzen
runter mit jeder Zellteilung,
werden die immer kleiner, das bedeutet
im Alter sind sie ohnehin schon mal kürzer,
aber sie schmelzen auch dann runter,
wieder, es wiederholt sich, der
chronische Stress, der ungesunde Lebensstil,
Alkohol, Rauchen, wenig Schlaf,
wenig Zeit für Regeneration,
das ist all das, wo dann
eben diese Schutzkappen runter
schmelzen und dann kann die
DNA sich im Zweifel
aufribbeln
sozusagen und es kann
zu Mutationen kommen und es kann zu
geschädigten Zellen kommen, die sich
im schlimmsten Fall dann wieder teilen und sich das
sozusagen verbreitet und dann einfach
ihre Aufgabe im Organismus
nicht mehr richtig erfüllen können
und
ja, was kann man dagegen tun?
Viele
sind ganz erschrocken, wenn sie dann
ihren Bericht wiederbekommen,
wie das
biologische Alter denn eigentlich aussieht.
Ja, oder wie es gesunken ist.
Wenn man da so sieben Jahre mehr auf der Uhr hat,
als man eigentlich alt ist,
das ist schon, also da
habe ich schon echt manchmal in blasse Gesichter geschaut
und
ja, klar,
jetzt können wir wieder anfangen mit Tabletten
und Medikamenten und Supplements und so weiter,
aber ich sage immer,
Schlaf auf die Eins,
ein gesunder Schlaf, eine gesunde Regeneration
und dazu gehört zum Beispiel auch
abends nicht mehr so üppig zu essen.
Ein erholsamer Schlaf ist das aller
wichtigste, um die Regeneration
von allem im Körper, also
von allen Zellen, von der
DNA, von den Telomeren und so weiter
anzuregen
und
der Schlaf ist kostenlos, das finde ich ist
auch ein wichtiger Punkt, denn
die Longevity-Medizin ist ein sehr privilegiertes
Feld. Da wird niemand,
der an der Armutsgrenze
zum Beispiel lebt, sich damit
beschäftigen und das schürt auch eine
große Ungerechtigkeit, denn wenn wir
jetzt überlegen, da wird bald das Medikament, was
das lange Leben verspricht,
das kommt bald auf den Markt,
dann ist das ja nur denen vorbehalten,
die das finanziell stemmen können und
das finde ich, das öffnet
nochmal ein ganz neues Fass von sozialer
Ungerechtigkeit, denn das ist so
essenziell, die Möglichkeit das Leben zu
verlängern oder die Gesundheit zu verlängern,
das einer bestimmten
Bevölkerungsgruppe pauschal vorzuenthalten,
ist nochmal
eine Sache, die
mir nicht gut gefällt. Ja, da bin ich voll bei dir,
aber ich glaube nicht, dass wir diese Sorgen haben
müssen, denn
ich glaube nicht, dass der Mensch etwas besser
kann als die Natur. Das stimmt.
Da bin ich absolut bei dir.
Die Wissenschaft von heute ist der Irrtum
vom Morgen. Wir werden
zehn Jahre abgezockt und merken,
das hat nichts gebraucht. Ja, das stimmt.
Nein, also was ich dem Patienten halt gerne
mitgebe, das ist kostenlos,
auf den Schlaf aufzupassen,
ein ausgeglichenes Leben zu führen
und sich auch mit der Natur
wirklich zu verbinden. Also ich kann das
nur von mir selber sagen, wenn ich nach einem stressigen
Arbeitstag mir die Schuhe
und Socken ausziehe und mal eben durch den
Garten spaziere oder durch den Wald und das mal
aufsauge in mich und das alles mal
spüre unter den Füßen.
Die Spannung ist weg. Die Spannung
ist weg und es ist nachgewiesen, dass diese
ganzen kleinen Entzündungsprozesse,
die sich im Körper durch Stress allein
schon ansammeln, dass die
sind weg. Ja, wenn man
sich mal mit dem Untergrund,
mit der Erde so richtig verbindet,
das sind alles Dinge, die sind kostenlos.
Dann auch der Schlaf, wie
man schläft, die Art, wie man
sich ernährt, dass man zum Beispiel zu den
großen Mahlzeiten nicht unbedingt was
trinkt und da hab ich immer so
ich versuche mich immer so daran
nicht zurückzuerinnern, weil ich das nicht erlebt
habe, aber mal so zu überlegen, wie hat man
denn gelebt vor tausend Jahren?
Da war die Quelle nicht an
der gleichen Stelle wie da, wo man
seinen Rehbock oder was
auch immer geschossen hat und dann was zu essen hatte.
Das heißt, das Essen und das Trinken, das war immer
an zwei unterschiedlichen Orten und auch
dementsprechend zu zwei unterschiedlichen Zeiten.
Und es ist nachgewiesen,
dass die Verdauung nicht so gut
funktioniert, wenn wir erstmal ein großes
Glas Wasser runterkippen und die ganzen
Verdauungsenzyme einmal verwässert werden.
Das sind alles so kleine Kniffe,
wo die Patienten sagen,
Mensch, wow, da bin ich,
da hätte ich jetzt gar nicht drüber nachgedacht,
wenn du mir das nicht gesagt hättest und das ist ja
so einfach und man muss sich nur mal wieder
darauf besinnen.
Also es sind keine
unglaublich
bombastischen wissenschaftlichen
Dinge, die man da in sein Leben integrieren
kann, um etwas für seine Gesundheit und Langlebigkeit
zu tun, sondern man muss sich einfach nur mal
darauf besinnen, so wenig
oder so stark
es geht, zurück zur Natur zu gehen und
so wenig wie möglich von diesem ganzen künstlichen
Licht und blauen Licht vom
Bildschirm und so weiter an sich
heranzulassen und in den allermeisten
Fällen hilft das den Patienten
so unglaublich und
selbst die, die keine Beschwerden haben und
nicht schwer krank sind, die sagen, wow, ich habe
so einen Unterschied gemerkt, mein Kopf
ist klar und
das ist ja auch zu einer Volkskrankheit
geworden, dieser Brain Fog.
Der Nebel die ganze Zeit, ja.
Also das lässt sich wirklich
unglaublich schnell beheben
und kostenfrei.
Bei diesem Nebel hatten wir mal
einen Test gemacht mit dem Tier
und gesehen, da hatte einer
auch diesen Nebelgefühl, hatte aber
einen Omega-3-Wert von irgendwie
zwei und dann hat man den
erhöht und der Nebel war weg. Vielleicht gibt es
eine Kausalität, ich weiss es ja nicht.
Ich könnte es mir vorstellen. Ich glaube ganz
viele Faktoren.
Ach, da gibt es eine Studie, klar, Professor
Clemens von Schakri hat davon erzählt, genau.
Er hat das Thema gebracht.
Das war eindeutig kausal, hat er gesagt,
unsere Studie. Mit Omega-3, super interessant.
Also ich finde einfach,
man muss ganz viele
Faktoren dabei berücksichtigen,
wenn man von Langlebigkeit spricht,
zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Ob die Superpille
irgendwann kommen wird, das wissen wir nicht
und ich glaube ehrlich gesagt, zumindest
in den nächsten 20 Jahren erstmal nicht.
Und
natürlich kann man nicht jedes Problem
beheben, indem man barfuß durch den Wald
spaziert, das ist auch völlig klar. Das bedeutet,
wenn man an solche Probleme herangeht
oder
mit dem Patienten daran arbeitet,
lang und gesund zu leben,
dann muss man erstmal schauen, auf der Basis
gibt es denn hier irgendwelche chronischen Erkrankungen,
die einfach behandlungsbedürftig
sind. Ja, also da kann ich jetzt nicht einfach
irgendwelche Dinge empfehlen und sagen, damit wird es
schon besser. Das ist der erste Schritt,
die Diagnostik und dann eben auch die Behandlung
von behandlungswürdigen Krankheiten.
Aber wie ich es vorhin
schon in dem anderen Interview gesagt hatte,
die meisten sind ja nicht mehr so wirklich krank,
sondern es sind einfach so diese, es ist
so dieses Unwohlsein auf
physischer und psychischer Ebene, was
viele eben beeinträchtigt. Und ich glaube,
da kann man eben genau gut ansetzen und sagen,
man darf sich doch eigentlich nicht
wundern, wenn man sich mal überlegt, was eigentlich,
was man sich
jeden Tag so zumutet.
Und
deswegen, ich bin da ganz
naturverbunden, zumindest
im Moment noch.
Ich finde das super, jetzt eben nicht nur für diese
eine Bewegung, sondern speziell eben auch
für die Patienten. Denn hier
ist es auch so im Milieu
Impulse zur Förderung
der Selbstheilung, wo die
Psyche lacht und Freude hat und
glücklich ist und eingebunden ist in die
Schönheit der Natur. Und da bin ich mir
überzeugt davon, dass das auch einen wesentlichen
Einfluss hat. Ich danke dir
ganz herzlich auch für deine Begeisterung.
Man sieht es dir an, das ist deine
faszinierende Ausrichtung, dein Leben
sich da auszurichten.
Ich bin auch der Meinung, das müssten wir viel
mehr anschauen. Gestern war ein Arzt
da und der hat mir auch gesagt, ab 20.
Lebensjahr baut der Körper jedes
Jahr 2-3% Muskelmasse
ab. Muss aber nicht sein.
Wir könnten es verhindern,
indem wir halt hier wirklich schauen,
dass wir genügend Eiweisse hätten.
Also das Wissen da,
wenn man das nur machen würde...
Das muss einem erstmal bewusst sein.
Ja, so ist es. Herzlichen
Dank, Leona Kröle, war das
für Sie, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer,
zu diesem total, total spannenden
Thema. Statt sich immer noch auf die
Krankheiten zu fokussieren, was können wir
alles tun, sind wir doch beim Präventionscharakter.
Wie bleiben
wir lange jung
und diesbezüglich auch
gesund? Und das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen.
Alles Gute, bis ein anderes Mal und auf
Wiedersehen miteinander. Herzlichen Dank
fürs Schauen vom Schweizer Gesundheitsfernsehen
QS24. Bitte gehen Sie
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Alles Gute, bis ein anderes Mal. Auf Wiedersehen
miteinander.