Warum tut das Universum nicht das, was es sollte? Oder anders gefragt: Wieso weicht die tatsächliche Expansionsgeschwindigkeit des Kosmos so dramatisch von ihrem theoretisch vorhergesagten Wert ab? Die Experten beißen sich nun schon seit mehreren Jahren die Zähne an der sogenannten Hubble-Spannung aus: Doch jetzt hat das James-Webb-Teleskop eine ganz besondere Supernova aufgespürt, die aufgrund des Gravitationslinseneffekts gleich dreimal in einem einzigen Bild auftaucht – und es somit erlaubt, den Wert der Hubble-Konstante in einem nie dagewesenen Umfang zu bestimmen! Doch verwirrenderweise wirft diese revolutionäre Messmethode mitunter noch mehr Fragen auf als sie beantwortet – und wir müssen uns vielleicht eingestehen, dass wir noch weit davon entfernt sind, den wahren Charakter des Universums begriffen zu haben!
warum tut das Universum nicht das was es
sollte oder anders gefragt wieso weicht
die tatsächliche
Expansionsgeschwindigkeit des Kosmos so
dramatisch von ihrem theoretisch
vorhergesagten Wert ab die Experten
beißen sich nun schon seit mehreren
Jahren die Zähne an der sogenannten
helspannung aus doch jetzt hat das James
webteleskop eine ganz besondere
Supernova aufgespürt die aufgrund des
tionlinseneffekt gleich dreimal in einem
einzigen Bild auftaucht und es somit
erlaubt den Wert der hubelkonstante in
einem nieedwesenen Umfang zu bestimmen
aber verwirrenderweise wirft diese
revolutionäre Messmethode mit unter noch
mehr Fragen auf als sie beantwortet und
wir müssen uns vielleicht eingestehen
dass wir noch weit davon entfernt sind
den wahren Charakter des Universums
begriffen zu haben irren ist menschlich
und Albert Einstein war eben auch nur
ein Mensch tatsächlich war der der
Relativitätstheorie anfangs so sehr von
der Vorstellung eines statischen
unveränderlichen Universums überzeugt
dass er seinen Gleichungen sogar eine
kosmologische Konstante hinzufügte als
dann aber Edwin hubbble die Expansion
des Kosmos anhand der galaxienflucht
entdeckte und Alexander Friedmann und
geur leemetre über dies kosmologische
expandierende Lösungen der
Feldgleichungen fanden sah sich Einstein
dazu gezwungen die Idee seiner konstante
wieder zu verwerfen im Anschluss soll
der weltbekannte Physiker diese dann
sogar als die größte Eselei seines
Lebens bezeichnet haben und heute gehört
das Wissen dass sich das Weltall seit
seine Geburtsstunde unablässig ausdehnt
ohnehin zum kleinen einm ein der
Astronomie dazu im Detail expandiert das
Universum dabei jedoch nicht in einen
bestehenden Raum hinein es ist viel mehr
der Raum selbst der kontinuierlich
größer wird grundsätzlich wird die
Expansion des Kosmos mit Hilfe weit
voneinander entfernter Objekte im Raum
abgeleitet denn immerhin wächst die
Distanz die zwischen ihnen liegt stetig
an wenn es nun aber um die Frage nach
der sogenannten hubbelkonstante geht die
angibt mit welcher Geschwindigkeit das
weltil aktuell expandiert stehen den
Wissenschaftlern gleich zwei komplett
unterschiedliche Methoden zur Verfügung
die erste bezieht sich auf das
Standardmodell der Kosmologie und
kombiniert unsere theoretischen
Überlegungen mit der Messung der
kosmischen Hintergrundstrahlung dabei
handelt es sich wiederum um ein
strahlenrelikt im Mikrowellenbereich das
etwa 380 000 Jahre nach dem Urknall
entstand und bis heute das gesamte
Weltall erfüllt jedenfalls erhalten wir
im Zuge dieser Bestimmungsmethode für
die hubelkonstante einen Wert von rund
67 deren Einheit ist im übrigen etwas
ungewöhnlich denn sie wird in Kilometer
pro Sekunde pro megapassc angegeben ein
megapassc entspricht dabei etwa 3,26
Millionen Lichtjahren während ein
Lichtjahr 9,46 Billionen Kilometer
beträgt im Umkehrschluss bedeutet das
also nichts anderes als dass die
Geschwindigkeit mit der sich die
Galaxien im All voneinander entfernen
alle 3,26 Millionen lichtjah um 67 km
pro Sekunde zunimmt das sind stolze 244
000 kmh pro meggaass aber es geht auch
noch deutlich rasanter denn wie gesagt
ist dies nur eine von zwei
Bestimmungsmethoden und die andere fußt
auf der Beobachtung von Objekten wie Typ
1A supernov die stets die gleiche
Helligkeit erreichen oder sogenannten
cfeiden also Sternen deren Helligkeit
regelmäßig schwankt vor diesem
Hintergrund beträgt die hubelkonstante
dann aber nicht mehr 6
sondern plötzlich über 73 km pro Sekunde
pro megapass infolg dessen zeigen die
realen Beobachtungen im Weltall also
auch dass sich der Kosmos heute um
20.000 kmh Pro megap 6 schneller
ausdehnt als er es dem kosmologischen
Standardmodell zufolge überhaupt dürfte
aber wie ist das
möglich wie der Kosmos die Kosmologie
trollt genau das ist die Frage und die
einfachste Antwort wäre wohl die dass
die der Vergangenheit schlicht und
ergreifend fehlerhaft waren um also zu
testen ob wir den vom Hubble
Weltraumteleskop gesammelten Daten
wirklich trauen können führte Adam Rees
im vergangenen Jahr eine neue
Beobachtungsreihe mit dem deutlich
leistungsstärkeren James Web Teleskop
durch und wenn jemand weiß wie man den
Hintergründen der beschleunigten
Expansion des Universums auf den Zahn
fühlt denn immerhin wurde der
US-amerikanische Astrophysiker im Jahr
2011 genau dafür mit dem Physik
Nobelpreis ausgezeichnet nachdem Web
also über 320 sefiden untersucht hatte
von denen viele zuvor schon vom Hubbel
vermessen worden waren war die
Verwirrung in den Reihen der Experten
allerdings nur noch größer denn
tatsächlich stimmten die ermittelten
Werte für die Helligkeit und die
Entfernung der cfiiden mit denen frühere
Beobachtungen überin demnach ergaben
also auch die neuen Daten eine
helkonstante welche die aus den
theoretischen Modellen deutlich
übersteigt nun liegt es aber auf der
Hand dass man geline gesagt ein
Problemchen damit hat wenn eine
konstante nicht konstant ist von der
Tatsache dass diese Konstante dann auch
noch das ganze Universum beschreiben
soll ganz zu schweigen Spitze Internet
Zungen würden an dieser Stelle
vielleicht behaupten dass der Kosmos die
Kosmologie getrollt hat und auch Adam
Rees gibt offen zu dass unser
Verständnis des Universums womöglich
alles andere als vollständig ist so
könnte es schlichtweg sein dass wir in
unseren kosmologischen Modellen etwas
fundamentales übersehen haben denn
vielleicht gibt es da draußen neuartige
Teilchen oder Felder die uns genauso
unbekannt sind wie die möglicherweise
exotischen Form der Dunklen Energie und
dunklen
Materie diese neue Supernova verrätt uns
mehr über die
hubbelspannung altes Rätsel neuer Ansatz
denn tatsächlich haben die Forscher nun
auch noch eine weitere Methode
entwickelt um den wahren Hintergründen
der geheimnisvollen hubbelspannung auf
die Schliche zu kommen unterm Strich
begann dieser neuartige Ansatz jedoch
mit einer recht simplen und doch so
tiefgreifenden Frage dies lautete was
sind diese drei Lichtpunkte die vorher
noch nicht da waren im Detail hatten die
Experten in den webaufnahmen des
Galaxienhaufens plck
g165.7+
67.0 nämlich drei leuchtende Gebilde
identifiziert die auf den hubelbildern
von 2015 noch nicht zu sehen waren und
die sich schließlich als etwas ganz
Besonderes entpuppen sollten und zwar
als eine einzige Supernova die durch den
Gravitationslinseneffekt verdreifacht
schien kurz zur Einordnung in der
Astronomie beschreibt der
Gravitationslinseneffekt die Ablenkung
von Licht durch große Massen im Rahmen
dessen wird das Licht einer weit
entfernten Quelle in diesem Fall einer
Supernova von der Gravitation eines
anderen Objekts beeinflusst das für den
Betrachter davorliegt dabei gilt der
Grundsatz dass Lichtstrahlen die von
einer solchen Gravitationslinse
abgelenkt werden umso stärker zur Masse
hin abgelenkt werden je näher sie an
dieser vorbeilaufen in einfachen Worten
wirkt die Schwerkraft ein massereichen
Objekts also wie eine gewaltige Lupe im
Weltall die das Licht der
dahinterliegenden Gebilde verzerrt aber
wie kam das internationale
Forschungsteam überhaupt zu dem Schluss
dass auf den webaufnahmen ausgerechnet
eine dreifach gelinste Supernova
schlummert nun diesbezüglich erklärte
Brenda Frey von der University of
Arizona dass das entsprechende Feld
namens g165 ohnehin für seine hohe
sternentstehungsrate von über 300
Sonnenmassen im Jahr bekannt ist und
dieser Umstand korreliert nun einmal
auch mit höheren supernovaratten und
tatsächlich sollten die folgenden
Analysen die erste Vorahnung bestätigen
und zeigen dass Web wirklich einen
explosiven sternentod auf Bild gebannt
hatte genauer gesagt sehen wir hier das
urgewaltige Ende eines Weißen Zwerges
und somit eine Supernova vom Typ 1A bei
diesem Typ stielt ein Weißer Zwerg
seinem partnerstern die Materie ehe er
selbst die kritische Masse erreicht und
explodiert und da diese leuchtspektakel
alle annähernd die gleich
anfangshelligkeit besitzen und sich
zudem mit der Zeit im gleichen Maße
abdimmen gelten sie in den Reihen der
Experten als beliebte
Standardkerzen und wie wichtig solche
Standardkerzen für die Bestimmung der
hubbelkonstante sind haben wir bereits
erwähnt aber dieses Mal gewähte der
Gravitationslinseneffekt den Forschern
noch einmal vollkommen neue Einblicke
bei der entsprechenden Linse handelt es
sich nämlich in das um einen
Galaxienhaufen im Vordergrund der das
mittlere Bild relativ zu den beiden
anderen Bildern spiegelte ätzlich
bewegte sich das Licht nämlich auf drei
verschiedenen Wegen und da jeder Weg
unterschiedlich lang war das Licht sich
aber stets mit der gleichen
Geschwindigkeit bewegt wurde die
Sternenexplosion zu drei verschiedenen
Zeitpunkten festgehalten zur besseren
Veranschaulichung vergleicht Frey diese
Charakteristik mit einem dreifachen
Kosmetikspiegel indem wir drei
verschiedene Bilder ein und derselben
Person erkennen und in Anlehnung daran
zeigen die zeitversetzten webaufnahmen
einen rechten Spiegel indem jemand einen
Kamm in die Hand nimmt einen linken
Spiegel in dem Haare gekämmt werden und
einen mittleren Spiegel in dem die
Person den Kamm wieder
zurücklegt warum hope die hubbelspannung
weiter
vertieft vom Frisiertisch zurück in den
Forschungseinrichtungen erkennen wir
dann dass eine solche dreifach Supernova
mit ihren Zeitverzögerungen ihrer
Entfernung und den
gravitationslinseneigenschaften auch ein
gewaltiges erkenntnispotenzial für die
helspannung birgt denn immerhin stellt
sie den Wissenschaftlern weitaus mehr
Information zur Verfügung als es
normalerweise der Fall ist und da die
experten hoffen die rätselhafte
Expansionsrate des Kosmos mit Hilfe
dieser Supernova genauer denn je zu
verstehen tauften sie sie kurzer Hand
auf den Namen SN hope mit einer
Rotverschiebung von Z = 1,78 gehört
Haupt zu den am weitesten entfernten Typ
1A Supernova die bislang entdeckt wurden
tatsächlich hat sich die sternenexlosion
schon vor rund 10,3 Milliarden Jahren
ereignet doch wenn man so möchte dann
rückte sie dieser Tage eher in den
Mittelpunkt eines astronomischen Blind
Dates das bedeutet dass sich sieben
Untergruppen des Pearl
Forschungsprogramms daran machten hope
in Bezug auf ihre Informationen zur
hubbelspannung zu analysieren ohne sich
dabei jedoch über ihre Ergebnisse
auszutauschen dies besass den
Hintergrund dass die entsprechenden
Werte unabhängig voneinander und ohne
Verzerrungen bestimmt werden sollten und
sie wurden erst an einem bestimmten Tag
zu einer festgesetzten Zeit gemeinsam
enthüllt und als dann der Zeitpunkt
gekommen war an dem die Teams ihre
Modelle des gravitationslinseneffekts
präsentierten betrug der ermittelte Wert
der hubbelkonstante weder 67 noch 73
sondern
75,4 km pro Sekunde pro
megapasc also was bedeutet das nun aber
im Umkehrschluss nun ja einerseits
stimmt das Ergebnis auch mit anderen
Messungen im lokalen Universum überein
doch andererseits steht es abermals im
Widerspruch zu den Werten die für das
jüngere Universum ermittelt wurden an
dieser Stelle sei aber gemerkt dass dies
erst die zweite Messung der
hubbelkonstante mit dieser Methode war
und zudem die erste die dabei eine
standardkerze verwendete trotzdessen
bleibt aber festzuhalten dass der Wert
auch dieses Mal deutlich vom theoretisch
abgeleiteten abweicht und dass wir dafür
einfach keine eindeutige Erklärung
können die Astronomen hoffen nun durch
weitere Beobachtungen mit dem James Web
Teleskop die Genauigkeit ihrer Messungen
weiter zu verbessern und sofern Webs
scharfes Auge künftig noch andere
Standardkerzen erspen kann wird
vielleicht auch der Tag kommen an dem
das Mysterium der hubbelspannung endlich
der Vergangenheit angehört und die
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