EINE DAME GEHT AUS #krimihörspiel #missmarple Christian Rode Horst Gentzen Ursula Sieg

HOR MAL ZU HORSPIELE & CO
19 Abonnenten
23.10.2024
Dir ist der Herbst nicht bunt genug?
Kein Problem!
Wir liefern dir einen werbefreien und kostenlosen Strauß
der schönsten Retro-Hörspiele.
Herzlich willkommen und danke für dein persönliches Like!
Eine Dame geht aus
mit Horst Genzen, Friedrich Schütter und Herbert Weicker.
Wie war Ihre Überfahrt?
Ausgezeichnet, danke.
Und wie habe ich dann erfahren, dass ich tot bin?
Bedauerlich, ein schwerer Verlust für uns.
Haben Sie das hier schon gelesen?
Ich soll an einer Influenza gestorben sein.
Das ist die Erklärung dafür.
Krieg im Osten nähert sich einer Krise.
Was heißt das?
Dass wir nicht mehr sicher sind,
ob Palästina noch voll hinter uns steht.
Unsere Front ist gefährdet?
Wie hier gemeldet wird, ist die Lage äußerst kritisch.
Aber hören Sie, ich verstehe nicht, warum...
Das verstehen Sie nur, wenn Sie zuhören.
Also, Deutschland versucht zurzeit, die Araber gegen uns aufzuhetzen.
Sie lieben Ihr Vaterland?
Ich bin dafür gestorben.
Wissen Sie, warum?
Sie denken neutral und sind finanziell unabhängig, Eschenden.
Eschenden bin ich?
Ja, Sie.
Der verstorbene Brody war für diese Aufgabe viel zu bekannt.
Welche Aufgabe?
Eschenden wird sich in der Schweiz um einen deutschen Agenten kümmern,
der in Kürz über Konstantinopel nach Arabien fährt.
Beschreibung?
Keine.
Hilfreich.
Aber Ihr Vorgänger, Gott hab ihn selig,
hat in seiner letzten Nachricht mitgeteilt,
der Deutsche sei im Excelsior abgestiegen.
Das werden Sie auch tun.
Hier, in dem Umschlag finden Sie den Namen eines Mannes,
eines Doppelagenten, der für Sie arbeitet.
Und wenn ich den Deutschen enttank?
Das hat wie ein Revolverschuss geklungen.
Halten Sie mich auf dem Laufenden, dann bekommen Sie weitere Instruktionen.
Ich verstehe.
Er darf Konstantinopel nicht erreichen.
Sie sagen es.
Ich liebe Leute, die sich schnell entscheiden.
Ein Wagen bringt Sie noch heute nach Dover.
Sie werden zivil tragen und mit der Fähre über den Kanal fahren.
Von dort reisen Sie dann weiter nach Basel.
Da erwartet Sie Ihren Mitarbeiter.
Sie teilen mir einen Mitarbeiter zu?
Ja, einen für diese Aufgabe sehr brauchbar.
Wir nennen ihn den Haarlosen Mexikaner.
Und warum?
Weil er grauses Haar hat und kein Mexikaner ist.
Nennen Sie ihn General.
Jetzt zwar keiner, aber es wird ihm gefallen.
Sie werden schon sehen.
Wo ist der General?
Seit Beginn der Luftangriffe im Keller.
Der wird doch nicht etwa Angst haben.
Mr. Ashen, den Pferd in wenige Minuten.
Ja.
Kommen Sie, gehen wir.
Vergessen Sie die Mütze.
Danke.
Denken Sie immer daran, dass die Schweizer Polizei Sie einsperrt,
wenn Sie etwas merken.
Ich pass schon auf.
Halt, wo wollen Sie hin?
Sie wissen doch, dass Sie hier oben nichts zu suchen haben.
Was ist los?
Ich setze mich über den Bomben aus, als dass ich da bleibe.
Sagen Sie ihm, er soll verschwinden.
Ach, General, ich habe Ihnen Unrecht getan.
Ich habe geglaubt, Sie suchen Schutz vor den Bomben.
Aber Mr. R., Sie mich doch kennen viel zu gut.
Das ist Ashen, denn.
General Contillo.
Ich mich freuen, Ihre Bekanntschaft zu machen.
Entschuldigen, ich im Augenblick sehr beschäftigt.
Wir uns in der Schweiz sehen.
Bis dann.
Hallo, Schätzchen, du warte.
Du nicht weglaufen.
Hallo.
Ein Ladykiller.
Er killt nicht nur Ladies.
Nachdem Sie sich kennengelernt haben, will ich Sie nicht länger aufhalten.
Ich muss mich um ihn kümmern.
Wiedersehen.
Ich wusste ja nicht, dass du heute schon kommst.
Seinetwegen.
Eifersüchtig?
Hören Sie auf, diese Rolle zu spielen.
Sagen Sie mir, wer Sie sind, wie Sie heißen
und warum Sie die Rolle meiner Ehefrau spielen.
Ich bin Elsa Carrington.
Die übrigen Fragen können Sie sich selbst beantworten.
Okay, wollen Sie damit sagen, dass R. Sie mir aufgehalst hat?
Das haben Sie hervorragend ausgedrückt.
Wir arbeiten zusammen?
Ja, R. hat mir mitgeteilt, dass ich hierher fahren
und mich mit meinem Mann treffen soll.
Hier hast du mich, mein Liebling.
Wie können Sie denn beweisen, dass Sie meine Frau sind?
Hier ist mein Pass, bitte.
Schon besser.
Bitte stellen Sie die Koffer dorthin.
Noch etwas?
Sie sollten sich auch ausweisen.
Noch glaubwürdiger.
Ich begrüße Sie hiermit als meinen rechtmäßig angetrauten Ehemann.
Ich habe etwas für Sie.
Eine Nachricht.
In meinem Schlafzimmer.
In unserem Schlafzimmer.
Von wegen, Sie schlafen dort.
Darf ich näher treten, damit es nicht das ganze Hotel hört?
Wenn ich mich dabei zurecht machen darf?
Selbstverständlich.
Die Nachricht ist verschlüsselt.
Ich weiß.
Das wissen Sie?
Natürlich habe ich sie geöffnet.
Was mich betrifft, lautet, ich mache Sie zum Ehemann,
um Ihre Identität möglichst zu tarnen.
Und was weiter?
Ihre Frau ist ein kämpferischer Typ.
Man könnte sie fast als blindwütig bezeichnen.
Sie müssen versuchen, diese Energie in die richtigen Bahnen zu lenken.
Verhalten Sie sich überall möglichst ehemäßig.
Was versteht er unter ehemäßig?
Treuliebend.
Und was ist darunter zu verstehen?
Zärtlich und liebenswert.
Das dürfte nicht schwer sein.
Nun, wie finden Sie Ihren Mann?
Ich bin angenehm überrascht.
Danke.
Unbequem.
Ich habe jahrelang Ihre Romane gelesen und habe geglaubt,
Sie seien ein uralter Gentleman.
Ich bin durchaus nicht enttäuscht.
Sehr liebenswürdig.
Oh, hier ist zu heiß.
Wie finden Sie mich?
Fragen Sie mich, wenn Ihr Make-up fertig ist.
Warum haben Sie den Auftrag angenommen?
Was soll ich denn sonst tun?
Sie hätten ja Krankenschwester werden können.
Was? Ich als Kabul-Mäuschen?
Ich bevorzuge Aufregendes.
Das erwarten Sie von mir?
Nein, Sie sind Mittel zum Zweck.
Und der Zweck wäre?
Abenteuerliches, gefährliches, riskantes.
Es darf dabei auch...
Sie scheinen unseren Auftrag auf die leichte Schulter zu nehmen.
Wir scheinen uns nicht richtig zu verstehen.
Ich habe Brücken abgebrochen
und mich mit Dutzenden von Leuten überworfen,
um den Auftrag zu erhalten.
Darum möchte ich nicht hier rumsitzen, Däumchen drehen
und um mein Wohlergehen besorgt sein.
Hören Sie auf! Hören Sie doch auf!
Wo fangen wir an?
Sind Sie genau informiert worden?
Er hat gesagt, das würden Sie tun.
Was ist denn das?
Hallo!
Wie sind Sie hereingekommen?
Meine liebe, gute Freundin.
Wir seien ein Vergnügen.
Nein, nein, nein. Hören Sie auf!
Oh, Eschen, denn wie es Ihnen ergangen sei,
für uns gesehen.
Ja, ja, schon gut, schon gut, das genügt.
Wie sind Sie hereingekommen?
Oh, ich warte vor Tür ganze Zeit
und ich dauernd klopfen und bellen,
aber Sie mich nicht hören.
Denn Sie sind so beschäftigt mit wundervoll...
wundervolle Lady...
Frau.
Woher kennen Sie den Mann?
Er verfolgt mich schon seit Tagen hier im Hotel.
Er hängt wie eine Kletter an mir
und belästigt mich mit seinen Tricks.
Fabelhafte Tricks.
Ihre Frau, nicht?
Wie kommen Sie denn darauf?
Woher ich wissen? Wie einfach.
Personalausweise, da drüben.
Liegen auf Tisch, einer auf dem anderen drauf.
Sie bespitzeln uns.
Kennen Sie ihn?
Der General ist doch ein Kollege von uns.
General Pompejo, wenn Sie mich bitte
in Gegenwart Ritter so nennen wollen.
Vorläufig jedenfalls.
Damit wir uns nicht missverstehen,
diese Dame ist nicht meine Frau.
Was denn?
Diese Dame ist mir von R zugeteilt worden.
Zugeteilt? Zugeteilt, was heißt das?
Seien Ihnen diese Frau wie ein falscher Pass
zugeteilt worden denn?
Oder Sie seien ein Geschenk für sie?
Oh, das seien zu viel.
Wer Ihnen teilen so etwas zu?
Nun seien Sie mal still.
Ich möchte von Ihnen wissen, wer zuteilen.
Wollen Sie behaupten, dieser Trottel...
Oh, dieser Dummkopf.
Das seien furchtbar.
Das seien schrecklich.
Das seien entsetzlich.
Das seien zu viel.
Viel zu viel.
Für Sie seien wundervolle Frau
und was seien für mich?
Was für mich? Gar nichts.
Niemand für mich.
Das seien...
Caramba, Dideo.
Caramba.
Für Sie seien alles
und gar nichts für mich.
Ich...
zu Ritten zurück.
Von Auftrag.
Hören Sie mir mal zu, General.
Brody war ein Junggeselle,
darum musste Ashenden ein Ehemann werden.
Aus Sicherheitsgründen musste er das.
Diese Frau dient der Verschleierung meiner Identität.
Nein, ich will aufhören.
Ich bedeute ihr nichts
und sie bedeutet mir nichts.
Können Sie das nicht verstehen?
Nein, nein, ich...
Sie haben bestimmt
General nicht angelogen?
Ich schwöre, dass es wahr ist.
Und dann, wenn wahr ist,
bestimmt, bestimmt ein bisschen
von wundervolle Lady
sein frei für mich?
Für General frei?
Was mich anbelangt, bestimmt.
Können Sie mich nicht von ihm befreien?
Ich verzichte gerne
auf seine Liebenswürdigkeiten.
Ja, ja, ja, ja, General.
Keine Liebeleien, kein Amüsement.
Wir können uns das nicht leisten.
Die Polizei darf uns nicht
auf die Schliche kommen.
Wir haben hier einen Auftrag.
Was haben Sie seit Ihrer Ankunft getan?
Oh, ich fiel zu viel Gentlemen,
um das vor wunderschöne Frau zu sagen.
Das seien sehr ungehörig.
Vergessen Sie das.
Wir werden also morgen
mit unserem Auftrag beginnen.
Als erstes besuchen wir
ein Dorf mit Namen Langental.
Da suchen wir die Kirche auf.
Dort finden wir einen Organisten,
so steht es hier.
Er ist früher auf Seiten
der Deutschen gewesen,
jetzt gehört er zu uns.
Wir nehmen Kontakt mit ihm auf.
Er wird uns dann
auf den Deutschen hinweisen.
Und was tue ich?
Sie bleiben hier
und halten die Stellung,
falls jemand aus Zürich anruft.
Danke, eine tolle Aufgabe.
Würden Sie wohl
Ihren Freund raussetzen,
damit ich mich anziehen kann?
Los, General, dort ist der Ausgang.
War Fachmann.
Ausgezeichnet.
Muss wohl einer haben
verhindern wollen,
dass er mit uns sprechen.
Den Eindruck habe ich auch.
Nanu?
Was ist denn?
Arbeit doch nicht ausgezeichnet.
Muss ich gegen Mörder gewehrt haben.
Ich mache viel besser.
Das war dumm von ihm.
Der Besitzer des Knopfes
hat ihn sicher erwürgt.
Ja, Sir.
Hören Sie,
und das sei auch der Mann,
den wir Auftrag haben,
aufzuspüren.
Sie haben recht.
Das war der Mann,
den wir suchen.
Aber das ist nur ein schwacher Trost.
Diablo, sie ist nicht im Speisesaal,
wo sie kann sein.
Das weiß ich nicht.
Was ist denn?
Ich noch blind auf dieses Ohr.
Nicht aufregen, nicht aufregen.
Sie muss ja hier im Hotel sein.
Äh, äh,
haben Sie Madame Eschen denn gesehen?
Madame ist in Begleitung
eines Herren in das Casino gegangen.
Ein Teller.
Danke.
Sam bittet übermorgen,
kondensierte Milch mitzubringen.
Letzte Sendung beim Postvorsand
schlecht geworden.
Hersteller befragen.
Habe erfahren,
dass unser Mann wahrscheinlich
übermorgen abreist.
Er muss gefunden
und an der Abreise
gehindert werden.
General befragen.
Wozu General befragen?
So ein Unsinn.
Zuerst mal finden
und dann nicht in Bringen holen.
Nun zum Casino
und treffen Mrs. Eschen denn.
Dafür ist keine Zeit, General.
Das ist dringend.
Warum immer zu treffen
über alte Entschlüsse?
Vielleicht reizende Mrs. Eschen denn
wissen schon etwas.
Gehen wir.
Augenblick.
So lässt man uns nicht ins Casino.
Wir müssen uns umziehen.
Nehmen wir an,
Sie wollen beide nach München fahren
und Sie steigen in Berlin
in Ihr Auto.
Auf welchem Weg
würden Sie dann fahren?
Ich würde...
Ich würde einen Chauffeur mieten
und würde mich während der ganzen Fahrt
meiner schönen Frau widmen.
Das ist meine schöne Frau.
Nein, nein, nein.
Jetzt antwortet Mrs. Eschen denn.
Wie würden Sie fahren?
Ich würde fahren...
Ich reise natürlich ohne Begleitung.
Ich würde...
auf der Landstraße nach Bayern fahren.
Bis jetzt
sind wir gut vorangetan.
Ja, ich bin erstaunt.
Für Sie dürfte das ein Kinderspiel sein.
Nicht wahr?
Oh, für mich
sein das eine Kleinigkeit.
Wir haben heute
eine herrliche Sicht.
Ja.
Ein englisches Sprichwort sagt,
je schöner ein Tag ist,
desto erfolgreicher ist er.
Stimmt's?
So könnte man sagen, ja.
Fritzchen!
Komm, komm her, Fritzchen, komm.
Er ist immer so aufgeregt,
sobald sein Herrchen nicht zu Hause ist.
Es scheint fast so,
als ob Fritzchen sich Sorgen
um sein Herrchen macht.
Bitte, würden Sie noch einmal beginnen?
Ich fahre von Berlin
in südlicher Richtung nach Bayern.
Wir tun es nicht, verstanden?
Warum denn nicht?
Sie vergessen Anweisung von Mr. R.
Sie vorbereiten, ich beenden.
Übrigens,
wer bezahlt mich dann für diese Arbeit?
Worauf warten Sie?
Wollen Sie etwa schon rasten?
Ich wolle nicht.
Ihr wollen rosten.
Ich meine rasten.
Wir sagen, ihr seid müde.
Wenn Sie wollen, kehren wir wieder um.
Bitte.
No, no, no, no.
Das sei nur Ausrede.
Ich soll in Verlieren meine Wette.
Gut, Sie haben die Wette gewonnen.
Ich bezahle Ihnen die Summe.
Es sei mir Ehrensache,
den Weg zu schaffen.
Sie können ja allein weiterlaufen.
Sie warten hier mit mir, Caper.
Sie bitte, bitte,
kommen mit mir nicht weiter.
Sie warten hier.
Er soll allein weitermachen.
Ich gehe mit ihm.
Es ist gefährlich da oben.
Danke.
Sie können uns
vom Observatorium aus beobachten.
Kommen Sie, General.
Wir gehen weiter.
Du bist aber ein unartiger Hund.
Fritzchen,
wenn dein Herrchen nach Hause kommt,
werde ich ihm sagen,
wie schlecht du dich benommen hast.
Du weißt, was es dann gibt, nicht?
Nun leg dich hin und sei ganz brav.
So, Mrs. Ashenden,
kehren wir zur Geografie zurück.
Sie wollen mit dem Wagen
von Berlin nach München fahren.
An welchen Städten kommen Sie vorbei?
Ich fahre also auf der Straße.
Verzeihen Sie, ich bin nervös.
Hallo,
General,
hier sitzen wir.
Guten Abend,
ich bin wieder da,
ich mich sehr freuen.
Guten Abend,
geht es gut?
Hat die Polizei etwas gesagt?
perfectamente,
vollkommener Unfall.
Sehr, sehr traurig,
aber nicht zu vermeiden,
bedauernswerter Gentleman.
Hat man etwas bei ihm gefunden?
Nichts Wichtiges,
nur Fotografie von Frau,
als sie noch jünger
und Ansichtskarte
von kleines englisches Dorf,
vielleicht haben dort mal gelebt.
Ach,
ich vergesse,
hier ein Telegram für Sie,
gleich im Hotel.
Aber ich, Gentleman,
ich habe nicht geöffnet.
Finden Sie die Schweiz
auch so schön wie ich?
Diese fröhlichen
und bezaubernden Menschen,
wir sind doch nie so viele
nette Menschen auf einmal begegnet.
Ich liebe solche Menschen,
vor allem die Generäle.
Ich finde solche Generäle
so vertrauenerweckend
und ursprünglich.
Sie auch?
Elsa, bitte.
Sie werden mich sicher
wohl für sehr dumm halten.
Sie werden nicht glauben,
wie sehr mich unsere Begegnung
gefreut hat, Mr. Eschenden.
Ich habe mich oft gefragt,
wie Sie wohl sind.
Jetzt weiß ich es,
jetzt weiß ich es.
Um Gottes Willen,
halten Sie bitte Mund.
Ach, wollen Sie mich
etwa auch mundtot machen?
Versuchen Sie das nicht.
Ich meine das,
was ich Ihnen sage,
nämlich furchtbar ernst.
Ich benehme mich jetzt schamlos,
wenn ich Ihnen ein Geheimnis verrate.
Ich habe mich auf den ersten Blick
in Sie verliebt.
Es war keine Schwärmerei,
sondern richtige Liebe.
Das amüsiert Sie sicher.
So etwas hatten Sie wohl
nicht erwartet.
Ich habe Sie trotz aller Versuchungen
nicht betrogen.
Wie habe ich mich dem armen Marvin
gegenüber benommen?
Wie froh bin ich,
dass das vorbei ist.
Ach, es ist vorbei?
Ja, ist das nicht komisch?
Ich habe geglaubt,
es würde niemals enden.
Nun ist es geschehen
und bestimmt freut Sie das sehr.
Natürlich freut mich das.
Zukünftig begreifen Sie das,
was wir tun,
als einen Job,
für den wir bezahlt werden.
Man bezahlt sich doch auch dafür,
nicht?
Natürlich tue ich das für Geld.
Das wussten Sie doch wohl nicht?
Das ist nicht wahr.
Sie wissen, dass es das nicht war.
Nur das ist der Grund.
Aber ich finde,
ich finde einen Mord
nicht so heroisch,
wie ich es früher
immer geglaubt habe.
Dem Mörder ebenso wenig.
Ist das nicht kindisch von mir?
Ich pflege einen Mörder
auch nicht zu bewundern.
Wollen Sie mich etwa aufhalten?
Weinen Sie doch nicht.
Wollen Sie eine Zigarette?
Glauben Sie,
das ändert etwas zwischen uns?
Wirklich?
Sie haben aber doch gesagt,
es sei alles vorbei.
Weißt du,
nicht nur du hast dich verliebt.
Es wird kühl,
gehen wir hinein.
Soll ich dir was sagen,
mein Schatz?
Es gibt Augenblicke,
da ist es herrlich zu leben.
Ist jetzt so ein Augenblick?
Ich weiß nicht,
halt mal die Tasse.
Das ist so einer.
Tatsächlich?
Versuchen wir es noch einmal.
Nein, nein, nein, Augenblick.
Hast du die Kündigung
schon aufgesetzt?
Sie liegt auf dem Tisch.
Die wird R sehr missfallen.
Besonders der Nachsatz.
Falls Sie einen Nachsatz
für mich haben wollen,
kann ich Ihnen den Namen
eines guten,
verlässlichen Fleisches nennen.
Hol mir bitte noch eine Tasse Kaffee.
Was geschieht,
wenn wir nach England zurückkommen?
Ach, nicht viel.
Er schickt einen anderen los,
das ist alles.
Das soll nicht unsere Sorge sein.
Geh ans Telefon.
Geh doch selbst, Faulpelz.
Nicht so grob.
Hallo?
Du hast wieder den Zucker vergessen.
Ja.
Hallo?
Ist dort die hässlichste Frau
der Welt?
Wer ist da?
Dein Rivale.
Alle Männer sind meine Rivalen.
Wer ist das?
Marvin.
Ja.
Ja, schon viel besser.
Ja, ich bin allein.
Ja, allerdings.
Die vernachlässigte Ehefrau.
Ja, überall können sie
das verbreiten.
Ich finde ihren Antrag sehr...
Schmeichelhaft.
Schmeichelhaft für eine Frau.
Ja.
Das geht leider nicht.
Ich habe meinem Mann geschworen.
Hui, was würde er dazu sagen?
So etwas soll mitunter vorkommen.
Ich kenne doch Ihren Mann.
Sie verzichten gern darauf?
Was?
Ich bin ein Höhlenbewohner,
der studiert hat.
Was für Ansprüche stellen Sie noch?
Geh doch mal weg.
Du bist viel zu schwer.
Das ist mein letztes Angebot.
Hören Sie.
Verzeihung, das hat mich etwas verwirrt.
Das war unser erster Kuss.
Oder habe ich mich verhört?
Waren Sie das wirklich?
Ja, mein Lieber.
Vielleicht aber auch nicht.
Hey, was soll denn das heißen?
Der Kuss war von Ihnen?
Ja, nun gebe ich weiter.
Entschuldige.
Hallo?
Sind Sie es endlich?
Wir müssen das jetzt klarstellen.
Wen habe ich geküsst?
Die Frau oder den Mann?
Gut, ich bin zufrieden.
Hören Sie zu.
Das, Madame, ist das Ende.
Adieu.
Leben Sie wohl.
Ich wünsche Ihnen Fünflinge.
Er tut mir leid.
Ich glaube, er liebt dich wirklich.
Und noch jemand.
Und das bin ich.
Hallo, General.
Guten Morgen.
Feiern Sie mit uns?
Ja.
Machen Sie im Augenblick
die morgendlichen Mann-und-Frau-Übungen?
Heute üben wir nicht.
Wir haben einen feinen Tag.
Zwölfmal täglich?
Ich störe ihn wohl.
Nein, durchaus nicht.
Wir haben einen Entschluss gefasst
und den feiern wir.
Und welchen?
Wir werden morgen abreisen.
Wir haben gekündigt.
Gekündigt?
Kündigen?
So ein Wort
sei kein Begriff für mich.
Mitten im Krieg?
Unmöglich!
Glauben Sie,
etwa ich könnte kündigen?
Mitten im Krieg kündigen?
Unvorstellbar!
Das ganze Armee an Front
würde kündigen
und aufgeben.
Wäre ich Soldat,
würde ich das nicht tun.
Was an der Front geschieht,
ist mit dem hier nicht zu vergleichen.
Und dann
ist es viel ehrenvoller.
Mr. Aaron
wird Kündigung nicht annehmen
und ich kann verstehen,
warum nicht.
Dann soll er sie nicht annehmen.
Was Sie ihm wollen sagen?
Dass ich von der Sache genug habe.
Wir haben auch wenig
zustande gebracht.
Als Bluthunde sind wir nicht geeignet.
Ich weiß nicht,
was Sie damit meinen.
Ich will schon jemanden,
der dafür geeigneter ist,
der uns ersetzen kann.
Vielleicht für Sie.
Vielleicht für Sie ein Ersatz.
Nicht für mich.
Wir können wohl sein
so hervorragender Bluthund wie ich.
Wir können mich wohl ersetzen.
Das würde ich nie bestreiten wollen.
Nein?
Dann ist es gut.
Kommen Sie,
ich müssen Ihnen etwas sagen.
Das sei denn auch der Grund,
warum ich gekommen bin.
Eine frisch entdeckte Spur.
Eine taufrische Neuigkeit
Dann schießen Sie los.
Für einen Schnurrade zu unserem Mann.
Ich schwöre Ihnen,
wir machen diesmal keinen Fehler.
Stimmen Sie sich keine Mühe.
Es ist Schluss.
Ich steige aus.
Ich verspreche Ihnen,
ich tue alles.
Sie nur geben guten Rat.
Großes Ehrenwort.
Ich verspreche Ihnen.
Auf einen Rat kommt es mir nicht an.
Zeigen Sie mir Ihre Spur.
Wundervoll.
Du gehst nicht.
Warum nicht?
Ich bin sofort wieder da.
Augenblick.
Es dauert nicht lange.
Ihr Zimmer ist doch aber dort.
Aber hier ist ein Zimmer
für mein süßes Baby, amigo.
Querida, querissima.
Hoffentlich seien wir inzwischen gut gegangen.
Ich möchte dir diesen Gentleman
und guten Freund vorstellen.
Sie dürfen doch nicht einfach
in mein Schlafzimmer kommen.
Das gehört sich nicht.
Entschuldigen Sie.
Guten Tag.
Ist sie nicht bezaubernd?
Bitte setzen Sie sich.
Danke.
Sie ist wohl Ihre Sekretärin.
No, no.
Ja, meine Privatsekretärin.
Sie seien entzückend, nicht?
Ich glaube,
wir wollten hier beide etwas besprechen.
Ich komme jetzt darauf.
Sie werden staunen.
Wir haben uns gestern
in dem Gasthaus kennengelernt.
Und ich habe
mein kleines Münzenspiel
mit ihr gespielt.
Und wir uns anfreunden.
Schnell anfreunden.
Ja, offensichtlich.
Wir uns auch unterhalten.
Hinterher.
Und worüber?
Oh, kleine Konversation.
Sie erzählen mir
von Ihren Verlobten.
Ist der etwa auch hier?
Wie kommen Sie auf so etwas
so gut?
Er arbeitet in
einer Schokoladenfabrik
von Beruf.
Aber er hat mehr Geld
als andere dafür bekommen.
Viermal so viel
wie andere Angestellte.
Und jetzt komme ich zur Hauptsache.
Ich kann es fast nicht glauben.
Du jetzt spielen,
damit verstecken und suchen, ja?
Hier, Baby.
Ferkel.
Ja.
Also diese Schokoladenfabrik
sei nicht nur Fabrik,
sondern Sie seien auch
und jetzt werden Sie sehen,
dass ich bestes Spierhut bin
und gutes Patriot.
Können Sie denken,
was dort noch?
Nein, natürlich nicht.
Es sind vor allem
Hauptposter für deutsche Spione.
Dort verteilen Sie Informationen?
Ja, so ist es.
Aber geheim, sehr geheim.
Niemand dort wissen.
Selbst Direktor nicht wissen.
Nur ein oder zwei Angestellte.
Ihre Freundin weiß auch davon?
Ganz recht.
Gestern wieder Nachricht
angekommen.
Botschaft, wirklich
große Sensation.
Betrifft nur eine Person.
Unseren Mann etwa?
Erraten.
Irrtum unmöglich?
Völlig.
Wir können ihn erwischen?
Dafür garantiere ich.
Ja, aber wissen Sie
auch den Namen?
Den weiß ich nicht.
Wie bekommen wir ihn?
Von Freund.
Wir bekommen Namen
von ihm, wenn wir
eine Summe dafür bezahlen.
5000 Franken.
Was?
Sei du wahnsinnig?
Sei du völlig wahnsinnig?
Ich dir schon große Haufen
Geld gegeben.
100 Franken.
Die war für mich?
Das andere ist für Karl.
Ach so.
Wir wollen doch heiraten.
2,34.
Hallo?
Elsa, ich bin in ein paar Stunden
wieder da.
Schick bitte Mantel und Hut
in die Halle.
Den Nachtzug erwischen
wir noch.
Verstanden?
Ja.
Es geht nicht anders.
Entschuldige bitte.
Ja, es muss sein.
Ja, ich erkläre dir das alles
sobald ich zurück bin.
Ich brauche nicht lange.
Das verstehst du doch.
Ja.
Polizei, Hauptwache.
Ich rufe aus den Moschauerwerken an.
Wer ist da?
Was?
Sie haben zwei englische Spione?
Hallo, Vermittlung.
Zentrale.
Moschauerwerk, ich verbinde.
Ah, der Direktor
der Schokoladenfabrik.
Zwei englische Spione?
Das könnten die Herren sein,
die bei Herrn Schulze sind.
Gut.
Ja, ja, es sind zwei Engländer
in unserem Werk.
Ja.
Ja, ja, ja, ja.
Gut, ja.
Sofort unseren Mannschaftswagen
bereitstellen.
Jawohl.
Lilly, was ist denn?
Sie warten oben auf dich.
Wenn dich einer hört.
Du sollst hinaufkommen.
Was soll ich da?
Die wollen wissen,
wie viel du verlangst.
Wie viel?
Fünftausend habe ich
von ihnen verlangt.
Fünftausend?
Einverstanden, ja.
Davon kaufen wir die Ausstattung.
Mach's gut.
Komm her, komm her.
Übernimm einen Augenblick, ja?
Ja.
Bin gleich wieder da.
Hier werden die Schachteln
umwickelt und laufen dann
über die Rutsche
zu dem Verpackungstisch.
Wir rechnen pro Stunde
mit einem Ausstoß
von tausend Tafeln.
Wir haben allein in diesem Saal
zehn von diesen
Verpackungsmaschinen.
Ich mache Ihnen einmal vor,
wie das funktioniert.
Augenblick, es geht sofort los.
Zuerst möchte ich Ihnen
eine Kostprobe angeben.
Bitte sehr.
Wir haben ja schon genug.
Bitte sehr.
Wo ist mein großer Koffer?
Ist der noch nicht unten?
Doch, Madame.
Aber es fehlt der Aufkleber.
Wohin soll er geschickt werden?
Ach, ich weiß nicht.
Schicken Sie ihn zum Bahnhof.
Am besten zur Gepäckaufbewahrung.
Ja, Madame.
Und die Briefpost?
Siebenhundert, achthundert, neunhunderttausend.
Danke sehr.
Hallo, Elsa.
Sie reisen ab?
Ja.
Madame, das ist das Ende.
Es ist vorbei.
Ich habe nicht gewusst,
dass es so ernst war.
Ich muss sowieso weg.
Ich will ja auch wieder
nach Hause kommen.
Wenn ich jetzt nicht abreise,
sehe ich diesmal vom alten Europa
überhaupt nichts mehr.
Wohin fahren Sie?
Zuerst will ich nach Griechenland.
Ich habe etwas für Sie,
damit Sie mich niemals vergessen.
Sie reisen auch ab?
Ja, aber ich weiß noch nicht, wohin.
Sagen Sie,
sehe ich etwa verweint aus?
Nein, ich finde nicht.
Haben Sie einen Grund?
Ich fahre auch ab.
Ohne Ihren Mann?
Ich habe keinen Mann.
Keinen Mann mehr.
Am Morgen haben Sie gesagt...
Bitte erwarten Sie von mir keine Erklärung.
Sir, der Wagen wartet.
Danke.
Könnte ich vielleicht mit Ihnen fahren?
Nein, das geht nicht.
Ich meine...
Ich verspreche,
ich werde Ihnen nicht zur Last fallen.
Bestimmt nicht.
Glauben Sie mir.
Sie könnten doch.
Ich finde,
Sie sollten nach England zurückkehren.
Ausgeschlossen.
Das ist unmöglich.
Das hätte Folgen,
die unausdenkbar sind.
Das werden Sie doch nicht wollen.
Monsieur, die Zeit wird knapp.
Bitte.
Na gut, kommen Sie.
Empfang?
Ja.
Nein, Sir.
Mrs. Ashenden hat das Hotel schon verlassen.
Ja, Sir.
Ist bereits abgereist.
Mr. Marvin, Sir?
Er ist auch schon fort.
Ja.
Zum Bahnhof ist er.
Mit Madame.
Das ist stark.
Sie ist fort.
Sei das komisch?
Sie ist mit Marvin fort.
Sie hat es immer gewusst.
Sie sei der hervorragendste Spülhund
von uns dreien.
Los!
Sie ist uns die ganze Zeit
um eine Nasenlänge voraus gewesen.
Was bringen Sie?
Die Landkarte, Sir.
Die ist falsch herum.
Verzeihen.
Setzen Sie sich.
Ihnen ist wohl heiß.
Nein, nein.
Tüchtige Frauen
ist den Männern weit voraus.
Wenn Ashenden Glück hat,
erwischt er Marvin an der griechischen Grenze,
bevor er über Bulgarien
in die Türkei erwischt.
Naja.
Und wenn Ashenden
es nun nicht schafft?
Dann schaffen wir es.
Verbinden Sie mich
mit der obersten Heeresleitung.
Es besteht also keine Gefahr,
dass der Mann durchkommt.
Ausgeschlossen.
Die Verbindung.
Ja, Sir.
Aber das ist doch zwecklos.
Wir dürfen erst auf den Bahnsteig,
wenn der Zug da ist.
Ich hätte eine Idee.
Wir sollten versuchen,
ihn zu bestechen.
Soldaten brauchen immer Geld.
Verstehen?
Bakchisch.
Ich hasse solche Menschen,
die immer nur etwas tun,
wenn bezahlt bekommen.
Hallo?
Wollen Geld?
Bakchisch?
Hier nehmen.
Eins.
Zwei.
Nein, nicht erlaubt.
Was soll denn das?
Also.
Komm noch mehr Bakchisch.
Eins.
Zwei.
Gehen wir durch.
Nein, noch immer nicht erlaubt.
Was soll denn das?
Bayonett?
Ich General.
Ich gehe zu Bahnhofsvorsteher.
Du wirst bestraft.
Hallo, Bahnhofsvorsteher.
Elsa!
Elsa, hier!
Hallo!
Wie kommst du denn hierher?
Ich darf leider nicht durch.
Wie geht's denn?
Danke, gut.
Ich bin so froh, dich zu sehen.
Was willst du hier?
Musstest du das tun?
Es ging nicht anders.
Ich hab das ja nicht gewusst.
Ich konnte nicht länger warten.
Als du fort warst,
bin ich mir so vereinsamt vorgekommen.
Du wusstest doch,
dass ich bald wieder zurück bin.
Ich hab mich so um dich gesorgt.
Ich bin so froh, dass du hier bist.
Lass uns zurückfahren
und das alles vergessen.
Von Spionen will ich nie wieder hören.
Herrschende, ich habe ein Erlaubnis.
Ich habe ein Erlaubnis.
Hier, hier!
Eine Sondererlaubnis.
Alle haben Sondererlaubnis.
Unsere wunderschöne Detektive.
Wie hast du herausgefunden,
dass Marvin unser Mann ist?
Ich?
Wusstest du das nicht?
Das soll wohl ein Witz sein.
Sie hat er auch getäuscht.
Wo soll Marvin jetzt sein?
Er wollte Zigaretten holen.
Dann fährt er also mit dem Zug
nach Konstantinopel.
Konstantinopel.
Türkei, ein feindliches Land.
Dort steht der Zug.
Ich habe ihn gesehen.
Er steht am Fenster.
Ich verstehe nicht,
wie so etwas möglich ist.
Er war doch immer so nett
und so freundlich.
Freundlich?
Viel zu freundlich.
Wenn Sie eins verstanden,
ich werde Ihnen jetzt
meine Arbeit machen.
Ich ihn jetzt unschädlich machen
und wir dann fahren
zu den Lieben in Heimat.
Das ist doch nicht möglich.
Sag mir doch,
dass es nicht wahr ist.
Du wartest hier auf mich
in der Bahnhofsmission
oder beim Roten Kreuz.
Nein, ich komme mit.
Was?
Hast du ein Visum?
Ja.
Gut, dann komm.
Komm.
Ihr werdet ihn nicht töten.
Ich lasse das nicht zu.
Es ist ein kaltblütiger Mord.
Elsa, es hilft nichts.
Du weißt genau,
dass ich meinen Auftrag
erfüllen muss.
Ich würde alles tun,
um dich vor Gefahren zu schützen,
aber bevor du einen Mord begehst,
möchte ich dich lieber tot wissen.
Was ich für dich empfinde,
zählt wohl nicht.
Doch, es zählt, Elsa.
Dann tu es nicht.
Ich muss es.
Gut, dann nicht.
Wo willst du hin?
Ich verrate euch
an den nächsten
feindlichen Soldaten.
Lass den Unsinn.
Wir hängen die auf.
Spione.
Heute drei.
Nur drei.
Ausländer?
Wir sind Amerikaner.
Gut.
Ich früher in Chicago wohnen.
Über zwei Jahre.
Wo du wohnen.
Hollywood.
Ort in Amerika?
Natürlich.
Gut.
Baby.
Sie tun etwas hier
von Erbeauftragt.
Sie sind doch Spione,
nicht wahr?
Eine unsinnige Behauptung.
Unsinnig.
Ich habe sie durchschaut.
Sie vernachlässigte Ehefrau.
Schöne Ehefrau.
Ich habe sie sehr bedauert.
Und ich bedauere sie jetzt auch.
Wissen Sie, wo wir sind?
In Feindesland.
Auf unserem Gebiet.
Und Ihre Freunde?
Sind die auch hier im Zug?
Aber wie sollten sie denn hierher kommen?
Das ist Ihre Sache,
nicht meine.
Wenn sie hier sind,
werden sie sterben.
Lassen Sie den Zug doch durchsuchen.
Genau das habe ich vor.
Verstehen Sie mich?
Nein.
Dann werden Sie wieder Vertrauen zu mir haben.
Oder wollen Sie etwa bluffen?
Warum sollte ich das?
Sie müssten es doch eigentlich schon längst wissen.
Was wissen?
Warum bin ich wohl mit Ihnen
durch halb Europa gefahren?
Stimmt das?
Seit wann ist das schon so?
Seitdem wir uns zum ersten Mal begegnet sind.
Bevor man mich entlarvt hat?
Vom ersten Augenblick an.
Woher wissen Sie das von mir?
Von Eschen, den weiß ich es.
Seit wann?
Auch von Anfang an.
Das war kein Hinderungsgrund für Sie?
Nein.
Entweder sind Sie die schlimmste Lügnerin,
die ich je getroffen habe, oder...
Ritterlicher deutscher Spion
schützt britische Lady vor britischen Bomben.
Das klingt doch spaßig.
Obwohl ich sie nicht liebe.
Nie geliebt habe.
Und das wissen Sie.
Nee, sehr nett.
Mrs. Eschenden,
Sie schminken die Lippen zu sehr.
Nun, Gentlemen,
was kann ich für Sie tun?
Mein verehrter Freund,
Ihre Wege sind in große Schwierigkeiten gekommen.
Wir Sie schon hätten im Gen verledigen sollen.
Da musste ich mich noch
mit sehr wichtigen Dingen beschäftigen.
Den Organisten am Morgen.
Das war leider nötig.
Ja.
Und jetzt kommt das auf Sie zu.
Ja, Augenscheinlich.
Sie haben sehr gut gearbeitet.
Ich beglückwünsche Sie dazu.
Ganz besonders, Madame.
Nur ein Zufall.
Doch ich muss zugeben,
ein durchaus erwünschter Zufall.
Dem Himmel wir danken
für freundliche Unterstützung.
Können Sie Ihr Gebet nicht später verrichten?
Bitte.
Dann erschießen Sie mich.
Elsa, bitte gehen los.
Nicht schießen.
Meine Aufgabe sei das doch.
Sie wissen,
ich arbeite lieber mit Ihnen.
Sie gehen mit Madame.
Unser Unterhalt doch nur sehr kurz.
Ich rufe Sie da.
Halt!
Was soll das?
Du weißt, was ich dir gesagt habe.
Dass ich dich dann lieber tot sehen möchte.
Weißt du, dass dann viele Tausende fallen?
Was bedeuten mir die?
Willst du die für ihn opfern?
Die kümmern mich nicht
und auch er nicht.
Um uns geht es.
Sollen wir zu Mördern werden?
Wohlbehalten.
Heimgekehrt.
Nie wieder
Mr. und Mrs. Ascheton.
Verhören.
Verliken.
Was ist das?
Du hörst 365 Tage im Jahr
kostenlos und werbefrei
unsere Kopfkinoproduktionen.
Das müsste doch
ein Like wert sein.
Kostet nichts
und ist schnell erledigt.
Dein Hörmals Hörmann.
Gute.
