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Ein schwieriger Fall.
18. März
Dieser neue Fall ist wirklich schwierig.
Ich decke gerne Geheimnisse auf.
Aber dieses Mal weiß ich einfach nicht, was ich machen soll.
Meine beste Freundin Hannah kann mir nicht helfen.
Und auch mein Bruder Stefan nicht.
Hannah ist bei ihrer Großmutter.
Und Stefan?
Für ihn ist der Fall schon gelöst.
Aber das glaube ich nicht.
Ich will versuchen, die Geschichte aufzuschreiben.
Dann bekomme ich vielleicht einen besseren Überblick.
11. März
Erster Tag
Besuch im Altegyptischen Museum
Zusammen mit meiner Klasse und Herrn Specht, unserem Geschichtslehrer,
besuche ich das Altegyptische Museum.
Das Museum ist wunderschön.
Aber nur wenige Leute sind da.
Nur drei Personen im Pharaonensaal.
Und dabei gibt es doch so fantastische Dinge zu sehen.
Ich sehe mir alles aufmerksam an.
Und? Unglaublich!
Da ist ein toller Skarabeus aus schwarzem Stein.
Er sieht fast genauso aus wie der Skarabeus auf dem Schreibtisch von meinem Vater.
So einen habe ich auch, so einen habe ich auch, rufe ich laut.
Wie bitte? fragt der Lehrer.
Na, der schwarze Skarabeus, antworte ich und werde ganz rot im Gesicht.
Meine Eltern haben ihn in Ägypten gekauft.
Sicher ist er ein bisschen anders.
Meiner hat einen kleinen Höcker über dem Auge und im Dunkeln leuchtet er sogar.
Natürlich ist dein Skarabeus nicht der gleiche.
Deiner ist ein Souvenir, ein Glücksbringer.
Er ist doch nicht antik, sagt Paul.
Meine Klassenkameraden lachen und ich möchte am liebsten im Erdboden versinken.
Peinlicher geht es nicht.
Manchmal ist Paul wirklich gemein.
12. März
Zweiter Tag
Was war los?
Während der Sportstunde ruft mich der Schulleiter in sein Büro.
Claudia Schulz, was hast du gestern in dem altegyptischen Museum gemacht?
Nichts, Herr Direktor, ich habe nichts gemacht.
Wieso?
Der Museumsdirektor hat mich angerufen.
Also?
Der Museumsdirektor?
Ähm, vielleicht bin ich etwas zu laut gewesen.
Es tut mir leid.
Der Schulleiter macht ein böses Gesicht.
Es ist völlig unangebracht im Museum laut zu sein.
Aber zum Glück bestraft er mich nicht.
12. März
Abends
Es ist Abend.
Ich bin in meinem Zimmer.
Plötzlich ruft Papa.
Claudia, Claudia, komm mal bitte her.
Sofort.
Er ist wütend.
Was habe ich jetzt nur wieder gemacht?
Ich gehe in sein Arbeitszimmer.
Auf Papas Schreibtisch ist ein großes Durcheinander.
Er sagt zu mir.
Du darfst nicht in meinem Arbeitszimmer spielen.
Das habe ich dir schon so oft gesagt.
Aber Papa, ich war doch gar nicht in deinem Arbeitszimmer.
Ich bin es wirklich nicht gewesen.
Ich habe nicht in seinem Arbeitszimmer gespielt.
Aber Papa glaubt mir nicht.
Warum bin immer ich schuld, wenn es ein Problem gibt?
13. März
3. Tag
Die neue Geschichtslehrerin.
Der Schulleiter kommt mit einer jungen Dame in die Klasse.
Liebe Schüler, Herr Specht ist krank.
Das ist Frau König.
Sie vertritt euren Geschichtslehrer.
Ich bitte euch, benehmt euch gut.
Frau König ist jung und sehr schön.
Sie hat lange schwarze Haare und ein sympathisches Gesicht.
Also, sagt sie.
Ich weiß, ihr arbeitet an einem Projekt über die alten Ägypter.
Hat jemand von euch einen Gegenstand aus Ägypten zu Hause?
Ich habe eine Papyrusrolle, antwortet Thomas.
Ich habe eine Flasche voll Wüstensand, sagt Anne.
Und Claudia hat einen Skarabeus, ruft Hannah.
Sehr gut, sagt Frau König.
Dann bringt morgen die Gegenstände mit.
Wir werden ohne Bücher Unterricht machen.
Ich finde die neue Lehrerin toll.
Sie hat gute Ideen.
13. März, nachmittags
Die schwarze Limousine.
Ich komme von der Schule nach Hause und sehe eine schwarze Limousine vor unserem Haus stehen.
Sie hat dunkle Scheiben, aber ich kann den Fahrer und die zwei Personen erkennen, die hinten sitzen.
Ich habe noch nie eine Limousine in unserer Straße gesehen.
Der Skarabeus mit dem Höcker.
14. März, vierter Tag
Ich nehme meinen Skarabeus mit in die Schule.
Viele meiner Klassenkameraden haben auch einen Skarabeus.
Ihre sind bunt.
Sie sind schön.
Meiner ist schwarz und hat einen Höcker über einem Auge.
Er ist wirklich der hässlichste.
Der Unterricht ist sehr interessant.
Und zum Schluss sagt uns Frau König, dass wir die Gegenstände in den Klassenschrank legen können.
Da können sie bis zur nächsten Stunde bleiben.
14. März, nachmittags
Die Verfolgung.
Am Nachmittag fahre ich mit dem Rad.
In der Stadt sehe ich wieder die schwarze Limousine.
Ich folge ihr durch die Straßen der Innenstadt.
Der Fahrer fährt ganz langsam.
Er fährt nach rechts, danach links und hält schließlich vor einem Supermarkt.
Der Fahrer steigt aus dem Auto aus und öffnet die Hintertür.
Eine sehr elegante Dame steigt aus.
Aber...
Diese Frau kenne ich doch.
Sie sieht aus wie...
Nein, das ist nicht möglich.
Die Frau geht in das Geschäft und kommt kurze Zeit später wieder heraus.
Sie hat eine Plastiktüte in der Hand.
Sie steigt wieder in das Auto ein und die Limousine fährt schnell weg.
Ich fahre so schnell ich kann hinterher.
Aber das Auto ist schneller als ich.
Mist, weg ist es.
15. März, fünfter Tag
Wo ist mein Scarabeus?
10 Uhr, Geschichtsunterricht
Frau König bittet uns, die Gegenstände aus dem Klassenschrank zu nehmen.
Ich mache den Schrank auf und sehe, dass mein Scarabeus weg ist.
Mein Scarabeus, rufe ich.
Wo ist er? Ich kann ihn nicht finden.
Hier ist er nicht.
Er ist so hässlich, dass er weggelaufen ist, sagt der unsympathische Paul.
Alle lachen.
Ich gehe zur Lehrerin.
Frau König, sage ich schüchtern.
Mein Scarabeus mit dem Höcker ist weg.
Ein Scarabeus mit Höcker?
Was sagst du denn da?
Ich kann mich an deinen Scarabeus nicht erinnern.
Ich bin wütend.
Frau König lügt.
Gestern hat sie meinen Scarabeus doch gesehen.
Sie hat ihn in die Hand genommen.
Sie hat ihn aufmerksam angesehen.
Und jetzt? Warum lügt sie?
15. März
Abends
Das Geheimnis.
Ich kann nicht schlafen.
Ich muss an meinen Scarabeus denken und an die Lüge von Frau König.
Ja, an Frau König.
Jetzt ist mir klar.
Die Frau aus der Limousine ist Frau König.
Vielleicht gibt es ja eine Verbindung zwischen der schwarzen Limousine, Frau König und meinem Scarabeus.
Und das Durcheinander auf dem Schreibtisch von Papa?
Klar, jemand hat den Scarabeus gesucht.
Hanna sagt, dass ich zu misstrauisch bin.
Dass ich auch dort Geheimnisse sehe, wo es keine gibt.
Aber dieses Mal bin ich sicher.
Es gibt wirklich ein Geheimnis.
Morgen nach der Schule verkleide ich mich als Claudia Holmes.
Ich will dieses Geheimnis lösen.
Ich bin müde.
Aber bevor ich das Licht ausmache, schreibe ich alle Dinge auf, die ich für meine Detektivarbeit brauche.
Die Verkleidung.
Die Baseballmütze von meinem Bruder.
Die Sonnenbrille von meiner Mutter.
Gegenstände.
Das Fernglas von meinem Vater.
Die Digitalkamera.
Der MP3-Rekorder.
Plan.
Erstens, die schwarze Limousine finden.
Zweitens, herausfinden, wem sie gehört.
Drittens, Fragezeichen.
Ich weiß noch nicht, was der dritte Schritt ist.
Aber morgen fällt mir sicher etwas ein.
Jetzt schlafe ich lieber.
Claudia Holmes.
16. März.
Sechster Tag.
Es geht los.
Ich stehe früh auf.
Ich packe meinen Rucksack und fahre in die Schule.
Der Unterricht dauert ewig und ist langweilig.
Ich denke an meinen Plan.
Endlich klingelt es.
Schnell gehe ich aus dem Klassenraum, steige auf mein Fahrrad und verlasse den Schulhof.
Ich setze Stefans Baseballmütze und Mamas Sonnenbrille auf.
Ich muss die Limousine finden und herausfinden, wer diese Leute sind.
Nicht zu glauben.
Da ist die Limousine.
Sie steht vor dem Hotel Adler.
Oh nein.
Da fährt sie schon wieder weg.
Zum Glück fährt der Fahrer sehr langsam und ich kann ihm folgen.
Das Auto hält vor einer Eisenwarenhandlung.
Der Fahrer geht hinein und kommt kurze Zeit später mit einem Karton wieder heraus.
Er stellt den Karton ins Auto und fährt weiter.
Dann hält das Auto vor einem Supermarkt.
Die Frau steigt aus.
Nach fünf Minuten kommt sie mit zwei Einkaufstüten wieder heraus.
Der Fahrer stellt die Einkaufstüten ins Auto und fährt weiter.
Schließlich hält die Limousine vor dem Haus von Herrn Specht.
Die beiden Männer und die Frau steigen aus dem Auto und gehen in das Haus.
Aber was wollen diese Leute von Herrn Specht?
Ich kann nicht zu seinem Haus gehen.
Es ist Tag und man könnte mich sehen.
Ich fahre jetzt erstmal nach Hause.
Aber heute Abend komme ich wieder.
16. März
18.30 Uhr
Ich warte.
Ich bin in meinem Zimmer.
Bald wird es dunkel.
Dann kann ich zum Haus von Herrn Specht gehen und herausfinden wer diese Leute sind.
Ja, ich muss einfach weitermachen.
Ich bin sicher, dass ich die Lösung bald habe.
Das Problem ist nur, ich habe Angst.
Ich frage einfach Stefan.
Ich bitte ihn mitzukommen.
Er ist 17 Jahre alt.
Er hat keine Angst.
Es ist bestimmt nicht einfach ihn zu überzeugen.
16. März
20.30 Uhr
Also gehen wir.
Mama, ich muss ein Erdkundebuch bei meinem Freund abholen, sagt Stefan.
Und ich nehme Claudia mit.
Mama und Papa wundern sich.
Stefan und ich machen nie was zusammen.
Aber sie sagen nichts und lassen uns gehen.
16. März
20.45 Uhr
Wir sind vor dem Haus von Herrn Specht.
Die Limousine ist nicht mehr da.
Wir klettern auf einen Baum, um ins Fenster zu gucken.
Mein Gott!
Herr Specht ist an einen Stuhl gebunden und geknebelt.
Wir sind beide gelähmt vor Angst.
Dann, sagt Stefan, wir müssen die Polizei rufen.
Stefan holt sein Handy aus der Hosentasche.
Aber auf dem Baum telefonieren ist zu gefährlich.
Also steigen wir runter vom Baum.
Stefan ruft aber nicht die Polizei an, sondern die Feuerwehr.
Hilfe, bitte, helfen Sie mir, ruft er verzweifelt in sein Handy.
Was ist denn los, fragt eine Stimme am anderen Ende der Leitung.
Meine Schwester ist fünf Jahre alt und hat sich im Haus eingeschlossen.
Meine Eltern sind nicht da und ich kann die Tür nicht aufmachen, sagt Stefan.
Beruhige dich, ist ja gut.
Wo wohnst du?
In der Ebertallee 22.
Wir kommen sofort.
Kommen Sie, aber bitte ohne Sirene, meine Schwester bekommt sonst Angst.
Gut, mein Junge, mach dir keine Sorgen.
Stefan beendet das Gespräch.
Dann verstecken wir uns hinter einem Auto und warten.
Ein böses Erwachen.
16. März, 21.05 Uhr
Nach wenigen Minuten kommt die Feuerwehr.
Ich bin Kommandant Fischer, hast du angerufen?
Fragt der Feuerwehrmann Stefan.
Ja, antwortet Stefan.
Ist das das Haus?
Fragt der Kommandant.
Ja, das ist es, aber ...
Ähm, ich ...
Stefan erzählt ihm die ganze Geschichte.
Der Kommandant geht zu Herrn Spechts Haustür.
Stefan geht mit ihm.
In weniger als einer Minute hat der Feuerwehrmann mit einem Spezialinstrument das Türschloss aufgekriegt.
Unser Geschichtslehrer ist in der Küche.
Er ist immer noch an einen Stuhl gebunden und geknebelt.
Der Kommandant befreit ihn.
Kurze Zeit später kommt ein Krankenwagen und dann auch die Polizei.
Die Sanitäter bringen Herrn Specht mit Blaulicht ins Krankenhaus.
Er steht unter Schock und kann nicht sprechen.
Die Polizei lässt sich von Stefan alle Einzelheiten erzählen.
Dann schicken sie uns nach Hause.
Stefan meint, wir sollen Papa und Mama nichts erzählen.
Ich bin einverstanden.
17. März, siebter Tag.
Morgens.
Ich wache plötzlich auf.
Papa schimpft laut.
Stefan, Claudia, wacht auf!
Kommt in die Küche, sofort!
Wir gehen zusammen runter in die Küche.
Papa und Mama stehen vor dem Küchentisch.
Da liegt die aufgeschlagene Zeitung von heute.
Wo seid ihr gestern Abend gewesen?
Sie sind sehr böse.
Ähm, warum? fragt Stefan.
Darum, lies, was da steht.
In der Zeitung ist ein großes Foto von Stefan zu sehen.
Neben dem Foto steht geschrieben.
Jugendlicher deckt Entführung von Lehrer auf.
Polizei nimmt Täter fest.
Stefan Schulz, ein mutiger 17-Jähriger, hat die Entführung von Georg Specht, 57,
Geschichtslehrer an der städtischen Thomasschule, aufgedeckt.
Die Polizei hat die Täter, zwei Männer und eine Frau,
Carla König, 25, ebenfalls Geschichtslehrerin,
im Hotel Adler festgenommen.
Carla König hat Herrn Specht in der Thomasschule vertreten.
Herr Specht befindet sich derzeit im Schockzustand im städtischen Krankenhaus.
Weiß aber nicht, warum ihn die Täter entführen wollten.
Im Hotelzimmer hat die Polizei eine Papyrusrolle gefunden,
die aus dem Nationalmuseum in Kairo gestohlen wurde.
Ich lese den Zeitungsartikel laut vor.
Ich bin sehr wütend.
Ich habe doch die Entführung aufgedeckt, nicht Stefan.
So eine Unverschämtheit.
17. März in der Schule.
Heureka!
In der Schule sprechen alle von Stefan und sagen zu mir,
dein Bruder ist wirklich ein Held.
Ich werde immer wütender.
Ich decke die Entführung auf und er ist der Held?
Das ist ungerecht.
In der Pause gehe ich an dem Schaukasten vorbei,
in dem der Zeitungsartikel mit dem Foto von meinem Bruder hängt.
Plötzlich habe ich eine Idee.
Die Papyrusrolle.
Ich lese nochmal den Zeitungsartikel
und sehe mir das Foto von der Papyrusrolle genauer an.
Heureka, jetzt ist alles klar.
Mein Skarabeus ist der Schlüssel, mit dem ich den Fall lösen kann.
17. März, nachmittags.
Und was nun?
Ich weiß jetzt, wie ich den Fall lösen kann.
Aber ich brauche Hilfe.
Vielleicht sollte ich Mama alles erzählen.
Ja, Mama wird mich verstehen und kann mir helfen.
Um 6 Uhr kommt Mama von der Arbeit nach Hause.
Ich werde im Garten auf sie warten.
Die wahre Heldin.
17. März, abends.
Mama will mir helfen,
auch wenn sie immer noch ein bisschen böse auf mich ist.
Wir gehen zum Hotel Adler.
Frau Berger, die Hotelbesitzerin, ist eine Freundin von Mama.
Sie bringt uns in das Zimmer der Täter.
Die Polizei ist schon hier gewesen.
Was sucht ihr denn? fragt Frau Berger.
Ich weiß es auch nicht genau, antworte ich.
Wir schauen uns genau um, aber wir finden nichts.
Ich habe ganz schmutzige Hände und gehe ins Bad, um sie zu waschen.
Warum läuft das Wasser nur so schwer ab?
Ich sehe mir den Abfluss genauer an.
Mensch, da steckt doch wirklich der Skarabeus mit dem Höcker.
Deshalb sind die Männer also in die Eisenwarenhandlung gegangen.
Sie wollten das Abflussrohr abmontieren
und den Skarabeus herausholen.
Mama ruft Frau Berger.
Frau Berger ruft einen Hotelangestellten,
der uns hilft, unseren Skarabeus zu befreien.
Mama bringt mich nach Hause und geht dann auf die Polizeiwache.
18. März, achter Tag.
Auch ich bin eine Heldin.
Heute Morgen ruft mich Mama zum Frühstück.
Als ich die Treppe herunterkomme, zeigt sie auf die Zeitung,
die auf dem Tisch liegt und sagt, diesmal.
Diesmal steht in der Zeitung ein Artikel über mich.
14-Jährige hilft Polizei im Fall Entführung Specht.
Claudia Schulz, 14, hat der Polizei wertvolle Hinweise
zur Entführung von Geschichtslehrer Specht gegeben.
Der Schlüssel für die Lösung ist ein Skarabeus mit einem Höcker.
In der Nacht hat eine lange Unterhaltung über Internet
zwischen der deutschen und der ägyptischen Polizei ergeben,
dass der kleine Skarabeus sehr kostbar ist.
Er ist der Schlüssel, der das Spielzimmer der Tochter
des Pharao in der antiken Pyramide von Thukkamen öffnet.
Die Vertreter der Stadt haben eine Partnerschaft
zwischen den beiden Städten vorgeschlagen.
19. März, 9. Tag. Post.
Heute Morgen ist ein Brief aus Kairo gekommen.
Mama und Papa haben gesagt, dass ich den Brief öffnen soll.
Mensch, wie aufregend, wer weiß, was da drin steht.
Sehr geehrte Familie Schulz, der Direktor des Nationalmuseums von Kairo
und die Vertreter der Stadt sind ihrer Tochter Claudia Schulz
sehr dankbar, dass sie den Schlüssel gefunden hat,
der der Welt einen weiteren Ort der Geschichte Ägyptens öffnet.
Als kleines Dankeschön laden wir Sie, werte Familie Schulz,
herzlich zu einem zweiwöchigen Urlaub in unserem Land ein.
Wow, Mama, das ist aber eine tolle Belohnung.
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