Japaner bringen Kinder zum WEINEN - Oni (Teufel) Matsuri in Iga

NihonGo
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01.11.2024
Herzlich willkommen zu einem neuen Video.
Es ist alles ein bisschen chaotisch.
Eigentlich hatte ich schon aufgenommen, aber irgendwie wurde der Ton nicht aufgenommen.
Deswegen müssen wir neu anfangen.
Wir fangen an mit Agepan.
Das hier ist frittiertes Brot mit Kinako.
Sehr gut.
Wir sind hier heute auf einem Fest in Iga.
Das ist eine kleine Stadt zwischen Osaka und Nagoya.
Wir haben hier ein traditionelles Fest.
Da haben wir gerade schon ein bisschen die Wagen gesehen.
Das werdet ihr jetzt sehen in den nächsten Sequenzen.
Eigentlich hatte ich schon ein bisschen erzählt.
Wie gesagt, der Ton wurde nicht aufgenommen.
Deswegen würde ich sagen, schauen wir uns die Sequenzen erstmal an.
Und dann geht's weiter.
So, jetzt haben wir den Ton auch hinbekommen, glaube ich.
Ich weiß nicht, was das war, warum das nicht funktioniert hat.
Ihr seht auf jeden Fall, wir sind hier in der wunderschönen Altstadt von Iga.
Ganz viele alte Gebäude hier auch.
Alte Tempel, Schreine.
Also wirklich eine richtig schöne Altstadt.
Und Iga ist halt auch so ein mehr oder weniger kleines Dorf, könnte man sagen.
Wo die Ninja auch dann bekannt waren.
Wir werden morgen auch nochmal hier hinfahren.
Wir werden dann den Ninja-Teil so ein bisschen ausführen.
Aber es geht hier auch immer viel um Oni.
Und Oni sind halt die Teufel auf Deutsch, so könnte man sagen.
Oder Thema Hexenverbrennung so in Richtung Hexen.
Und die Ninja werden auch mit denen immer so ein bisschen in Verbindung gebracht.
Weil die Ninja ursprünglich Yamabushi waren.
Die sind aus den Bergen in die Städte und waren dann die Spione der Städte, so könnte man sagen.
Aber die haben ihre Wurzeln auch im Shugendo, also in den Yamabushi drin.
Und das waren natürlich immer Leute, die hatten viel Wissen.
Die konnten auch Medizin machen.
Die konnten leben in den Bergen und so.
Und die wurden immer so ein bisschen verteufelt.
Das waren immer so die, ja das sind die, die können so magische Sachen machen.
Die haben so Fähigkeiten, die Ninja.
Die haben auch ihr Jutsu, also ihre Handbewegungen, mit denen sie den Gegner dann beeinflussen und so.
Und deswegen wurden die immer so ein bisschen als die Bösen gesehen.
Und deswegen sind sie auch stark mit den Teufeln in Verbindung gebracht worden.
Oder sie sind selbst auch oft als Teufel einfach gesehen worden.
Deswegen ist Iga die Stadt der Ninja, könnte man sagen.
Aber das machen wir im nächsten Vlog nochmal ein bisschen genauer.
Wir sind auf jeden Fall jetzt hier.
Es gibt viele schöne Buden.
Peter ist auch mit dabei.
Er guckt sich das auch alles ganz genau an.
Und wir haben bestes Wetter wirklich.
Und ich würde sagen, wir schauen mal, was Iga für uns bereithält.
Hier gibt es auch so eine Stump Rally.
Also kann man die verschiedenen Stempel drauf machen.
Und Louis ist natürlich schon dabei.
Schaut es euch an. Louis hat Lust, das zu machen.
Ist auch schon ziemlich groß geworden, der Kleine.
Wo sind wir denn hier?
Das ist eine gute Frage, Moment mal.
Wir sind gerade dabei, hier zu beraten.
Mit den anderen Japanern, wie das funktioniert.
Rauf mit dem Stempel.
Hier sieht man auch ziemlich gut, dass Iga wirklich die Stadt der Ninja ist.
Einfach so ein Automat im Ninja-Stil.
Während hier im Hintergrund auch irgendwie so ein Geschäft ist, was mit Ninjas zu tun hat.
Also ja, die Japaner.
Direkt erstmal die Automatnehmer in entsprechende Charaktere und Themen bringen.
Wir scheinen jetzt auf so einer Hauptstraße zu sein.
Denn hier ist richtig viel los.
Man hat auch die ganzen Buden links und rechts hier wieder.
Wie es halt auf japanischen Festen so ist.
Das ist ganz besonders, könnte man sagen.
Und jetzt sind wir auch gleich am Schrein, um den sich dieses Fest dreht.
Denn das ist der Tenjin oder Tenmangu müsste das sein.
Und da wird der Sugawara no Michi seine verehrt.
Das ist heutzutage, geht ja als Kami oder Gott des Lernens.
Aber das war auch wirklich eine historische Person.
Die wahrscheinlich in Traditionen von Susanoo dann auch stand.
Weshalb bei ihr auch immer wieder das Rind oder die Kuh oder wie man es nennen möchte auftaucht.
Und dieser Schrein, der ist da.
Und diese Feste in Japan, die drehen sich immer um Schreine oder Tempel.
Also ein Fest ohne Schrein oder Tempel.
Klar, vielleicht so ein Sommerfest oder so in der Schule.
Okay, aber ansonsten sind die immer stark verbunden eben mit Schrein oder Tempel dann auch.
Gucken wir mal, wie das Schrein aussieht.
Also ich sage es ja immer wieder, dass Schreine wirklich ganz, ganz wichtig in Japan sind.
Und einige glauben mir das ja auch dann nicht so.
Aber schaut euch das an.
Eine riesen Schlange, in der wir auch standen, dauert ungefähr 10 Minuten, eine Viertelstunde.
Und wofür? Ja, um zu beten.
Um hier am Schrein zu beten.
Dafür stellen die Japaner sich hier Viertelstunde an.
Und das zeigt aber auch, wie wichtig diese Schreine wirklich noch sind.
Also die Leute gehen da hin und jetzt heute beim Fest, man müsste sich da nicht anstellen.
Es ist jetzt nicht so, als müsste man da beten.
Es gibt viele, die machen das auch nicht.
Aber es gibt eben auch viele, die es machen.
Und ja, also man kann wirklich nicht verkennen, dass diese Schreine und der Shinto
und die damit verbundene Spiritualität in Japan eine wichtige Rolle spielt.
Das ist wirklich eindeutig so.
Wir haben jetzt ein bisschen Yakitori gegessen, was ich nicht aufnehmen konnte,
weil ich gerade das Handy hier geladen habe, das Akku.
Aber jetzt im Hintergrund seht ihr, wie die Mikoshi hier lang gefahren und getragen werden.
Mikoshi sind immer diese Wagen, von denen man sagt, dass da dann eben auch die Kami drin leben.
Und die haben meistens einen Phönix obendrauf.
Wirklich ganz, ganz schön gemachte Wagen, wo dann auch immer so Priester drauf sitzen.
Und hier auch wahrscheinlich ein ganz wichtiger, wer auch immer das ist, man weiß es nicht.
Aber wirklich immer schön.
Die werden hier immer durch die Städte gezogen, auch um so ein bisschen die Energie der Städte,
um die Städte zu reinigen so ein bisschen, die Kami mal rumzustellen
und das Böse aus den Straßen und die verlorenen Seelen sozusagen auch mit aufzunehmen.
Und da kommen jetzt, glaube ich, noch ein paar Wagen.
Das ist einfach mega gut.
Die Teufel laufen hier durch, gehen an die Kinder ran und bringen die Kinder dann zum Erschrecken und zum Weinen.
Die weinen die ganze Zeit hier rum.
Ich weiß, einige von euch sagen jetzt, was das für ein schreckliches Fest ist,
wo die Teufel die Kinder zum Weinen bringen.
Aber es ist mega lustig, man.
Es ist mega gut, diese Teufel hier.
Hier im Hintergrund laufen sie jetzt noch mit den Wagen.
Das ist der gleiche Zug, den wir heute Morgen am Anfang auch schon gesehen haben.
Und es ist wirklich so gut, wie die Teufel zu den Kindern gehen und die Kinder schreien.
Klar, es ist irgendwo natürlich auch nicht so schön, aber es ist irgendwo einfach auch lustig.
Also ich finde das schon okay in so einem Fest.
Und die Eltern finden das ja auch okay.
Also das kann man schon mal machen, denke ich.
Aber mir gefällt die Altstadt hier von Iga so unglaublich gut.
Ich war noch nicht hier, das ist mein erstes Mal.
Aber das ist einfach so toll.
Auch hier so ein kleiner Laden, so ein Souvenirladen, einfach mega schön gestaltet.
Hier überall gibt es dann auch solche mit Ninja und Katzen und was weiß ich nicht allem.
Also ich bin begeistert. Ich finde es super.
Es ist eine super, super schöne Stadt hier.
Lohnt sich wahrscheinlich auch, wenn nicht Fest ist, weil dann ziemlich wenig los ist.
Und man ein bisschen mehr durch die Straßen auch gehen kann.
Und die Atmosphäre von den Gebäuden vielleicht genießen kann.
Aber es ist einfach toll. Also kommt nach Iga.
Das Fest ist hier irgendwie Mitte Oktober immer.
Das lohnt sich auf jeden Fall.
Ich bin zum ersten Mal auf dem Fest.
Aber finde ich mega schön hier.
Aber eins habe ich ein bisschen so verkackt.
Und zwar mein Kleid.
Ich habe hier Anna's Rom angezogen.
Das habe ich verkackt.
Aber finde ich, es ist ein schönes Fest.
Mayo hat hier Doteyaki gekauft.
Das ist so gekochtes Fleisch.
Und zwar Matsusaka-Fleisch, haben sie gesagt.
Also richtig gutes.
Und Louis? Wie schmeckt es Louis?
Wow, super sagt er. Nice.
Louis ist einfach so fertig, dass ich ihn jetzt auf den Schultern tragen muss.
Schau dir Louis an.
Yeah, Louis.
Ja, immer der Louis, ne?
Oh nein.
Jetzt kannst du nicht mehr reden.
Hilfe. Hilfe.
Louis ist super gelaufen heute.
Er hat seinen Spaß gefühlt.
Jetzt kommt der große Augenblick.
Wir haben alle Stempel gesammelt.
Was bekommen wir dafür?
Oh nein, wir müssen erstmal alle unsere Daten eintragen wahrscheinlich.
Wie das immer so der Fall ist.
Und wir bekommen diese Hüllen.
Wir bekommen die Hüllen.
Wir können uns eine Hülle aussuchen.
Ja, perfekt.
Das bekommt man also, wenn man das ganze Fest abläuft,
um diese Stempel zu sammeln.
Diese wunderschönen Hüllen.
Ob sich das jetzt gelohnt hat oder nicht,
das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden.
Wir haben jetzt hier Castella gekauft.
Das gibt es eigentlich auf jedem Fest in Japan.
Und das sind solche kleinen Teigbällchen.
Die gibt es eigentlich auf jedem Fest in Japan.
Und die sind einfach so gut.
Man, Louis wollte die ganze Zeit essen.
Die sind wirklich richtig gut. Die lassen wir uns schmecken.
Da seht ihr, Louis ist auch glücklich.
Er hat jetzt seinen Castella.
Damit ist er vollends zufrieden.
Aber wie ihr seht, die Sonne geht unter.
Und das heißt, wir machen uns jetzt auf den Weg nach Hause.
So, wie gesagt, wir gehen jetzt auch nach Hause, Leute.
Das war es von dem Fest in Iga.
Ich hoffe, es hat euch gefallen.
Es war wirklich perfektes Wetter.
Wir haben eine Menge gesehen.
Wir haben die Teufel gesehen, wie die hier rumgelaufen sind.
Mehrmals sogar.
Und wir haben jetzt hier noch gutes Agepan,
was wir am Anfang des Videos gegessen haben.
Das haben wir uns nochmal geholt.
Und damit geht es nun auf den Weg zurück nach Osaka.
Vielen Dank fürs Zusehen.
Schaut gerne in die Videobeschreibung,
wenn ihr meinen Content und mich unterstützen wollt.
Und dann hoffe ich, dass wir uns auch im nächsten Vlog wiedersehen.
Bis dann!
Vielen Dank an die Unterstützer der Nihongo Vlogs,
ohne die diese Videos hier überhaupt gar nicht möglich wären.
Vielen Dank!
Untertitel von Stephanie Geiges
