Ergotopia Gesundheitsmanager (MA) & Ergonomiecoach Andreas Hüftle und Sportwissenschaftlerin Laura Pester empfehlen Dir, die Übungen regelmäßig durchzuführen, damit Du schnell die Ergebnisse merkst und langfristig behältst. Wir wünschen viel Spaß bei den Übungen und hoffen, dass Du Deine BWS-Blockade selber lösen konntest. Hinterlasse uns sehr gerne auch einen Kommentar mit Feedback und Wünschen für neue Themen, die wir in den nächsten Videos aufgreifen sollen!
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0:00 Symptome bei einer BWS-Blockade 0:36 Was passiert bei einer BWS-Blockade? 1:00 Mögliche Ursachen 2:06 Rückdehnung (Fisch) 3:20 Krokodil (Makarasana) 4:44 Katze/Kuh 6:36 Wirbelsäulenmobilisiation im Vierfüßlerstand
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Bitte beachte, dass trotz sorgfältiger Recherche und Expertenwissen unseres Teams im Bereich Gesundheit unsere Tipps und Übungen keinesfalls den ärztlichen Rat zu ersetzen vermögen. Genaueres dazu in unserem Health Disclaimer:
Hi, mein Name ist Andreas Hüftle und ich zeige dir heute vier Übungen, mit denen du
eine Brustwirbelsäulenblockade selbst auflösen kannst.
Wenn die BWS blockiert ist, das kann ganz schön schmerzhaft sein und wenn du das kennst,
dann weißt du auch, dass die Beweglichkeit eingeschränkt sein kann.
Man kann die Schmerzen im gesamten Oberkörper spüren, z.B. zwischen den Schulterblättern,
natürlich in der Brust und teilweise sogar beim Atmen.
Manche merken in den Armen und Händen sogar so eine Art Taubheitsgefühl.
Aber mit den passenden Übungen kannst du eine Brustwirbelsäulenblockade ganz gut wieder
selbst auflösen.
Die Wirbelsäule besteht ja aus verschiedenen Bereichen, wo sie dann auch blockieren kann
und wie jetzt bei uns z.B. in der Brustwirbelsäule.
Es ist so, dass zwischen den Wirbeln sogenannte Facettengelenke sind und durch verschiedene
Auslöser können diese eben schon mal verhaken und dann ist eine Blockade entstanden.
Du merkst das dann, dass die umliegende Muskulatur sehr verspannt ist, wenn du hier mal so ein
bisschen rumdrückst, merkst du einfach, wie hart das Ganze ist.
Eine Brustwirbelsäulenblockade kann, wie gesagt, verschiedene Ursachen haben, z.B.
Überbelastung, wenn du etwas Schweres z.B. von der Seite so hochträgst, dann kann es
dir hier reinfahren.
Dann immer zu nennen der Bewegungsmangel, hier vor allem der Ausdauersport, den man
zu wenig macht, weil beim Ausdauersport wird die Brustwirbelsäule mal so richtig bewegt.
Dann auch unbedingt zu nennen sind natürlich Erkrankungen der Wirbelsäule, ist zwar jetzt
nicht so häufig, vor allem bei jungen Leuten, aber es gibt schon Entzündungen in der Wirbelsäule
und sowas wie Osteoporose.
Natürlich gibt es auch muskuläre Dysbalancen, vor allem, wenn du im Büro arbeitest und
dann eben den ganzen Tag so sitzt, dann bekommst du auch hier Verspannungen rein und zu guter
Letzt einfach eine zu flache Atmung, dass das Zwerchfell zu wenig bewegt wird und hier
zu wenig Bewegung in der Brustwirbelsäule ist.
Bei den Übungen geht es jetzt darum, die Brustwirbelsäule wieder zu mobilisieren und
diesen ganzen zusammengesackten Bereich wieder aufzurichten.
Für die Übungen habe ich mir heute die Laura aus unserem Team dazu geholt und ich wünsche
dir jetzt viel Spaß mit unseren Übungen.
Mit der ersten Übung wollen wir die Brustwirbelsäule erstmal so richtig aufdehnen.
Lege dich dafür auf den Rücken, die Fersen sind zusammen und bringe jetzt die Hände
unter das Gesäß.
Komme jetzt mit dem Einatmen mal mit dem Oberkörper nach oben, ruhig ein bisschen mehr und mit
dem Ausatmen senke den Kopf wieder ab.
Wenn du jetzt Probleme in der Halswirbelsäule hast, komme nicht so stark in die Rückbeugungen
mit dem Kopf.
Bring jetzt ruhig die Brustwirbelsäule hier noch ein bisschen mehr hoch, damit du so eine
richtige Dehnung in der Brustwirbelsäule spürst.
Ruhig ein paar Sekunden atmen und die Dehnung spüren.
Mit dem Einatmen kommst du jetzt wieder hoch und mit dem Ausatmen senkst du Kopf und Oberkörper
wieder ab.
Die Hände wieder vom Gesäß lösen und ein bisschen nachspüren, ob du die Dehnung hier
im Brustbereich spüren kannst.
Du kannst diese Übung theoretisch auch mit einer Faszienrolle machen.
Lege dich dafür in diesem Bereich die Faszienrolle hin, lege dich drauf und spüre auch hier,
wie die Brustwirbelsäule sich aufdehnt.
Die nächste Übung ist auch eine Übung, mit der du die Brustwirbelsäule dehnen kannst.
Bleibe dafür erstmal in der Rückenlage liegen und bringe nun die Beine in einen 90-Grad-Winkel
hoch.
Die Arme öffnest du nun schulterbreit und legst sie auf die Seiten ab und lässt nun
beim Ausatmen ganz ruhig die Beine rechts zur Seite gleiten.
Behalte diesen 90-Grad-Winkel in etwa bei und blicke nun mit dem Kopf zur linken Seite,
also drehe den Kopf zur linken Seite und atme jetzt wirklich ein paar Mal ganz tief ein
und aus, damit du hier im Brustbereich eine Öffnung spürst.
Mit dem nächsten Einatmen bringe die Beine wieder nach oben, wieder 90-Grad-Winkel und
lasse sie beim Ausatmen zur anderen Seite kippen.
Der Kopf geht jetzt zur rechten Seite.
Wieder tief ein- und ausatmen, die Dehnung spüren, sodass es wirklich angenehm für
dich ist.
Und mit dem nächsten Einatmen die Beine wieder anheben und ausatmen, ganz entspannt
ausgleiten lassen.
Lege nun deine Hände und Arme wieder neben dem Oberkörper ab und spüre ein paar Sekunden
mal richtig nach.
Wir haben jetzt zwei Dehnübungen für die Brustwirbelsäule gemacht und kommen jetzt
zu den Mobilisierungsübungen.
Begebe dich dafür in den Vierfüßlerstand.
Die Hände sind dabei in etwa unter den Schultern und die Knie ungefähr da, wo die Hüften
sind.
Komme jetzt erstmal in die Katzenposition und mache einen Katzenbuckel.
Der Bauchnabel zieht dabei nach oben, der Blick geht nach unten und das Becken ist leicht
nach vorne gekippt.
Bleibe ein paar Sekunden in dieser Position, du hast ja eine leichte Dehnung im Rücken
und komm jetzt in die Kuhposition.
Das Becken kippt nach vorne, der Blick geht nach vorne oben, ziehe die Schulterblätter
etwas zusammen und öffne die Brustwirbelsäule.
Du hast jetzt hier auch ein leichtes Hohlkreuz und atme ein paar mal tief ein und aus.
Du kannst diese Position etwas länger halten, aber wir werden jetzt etwas dynamisch und
zwar kommen wir jetzt beim Ausatmen wieder in die Katzenposition, mache einen Katzenbuckel.
Blick geht wieder genau wie Laura es macht, nach unten und beim Einatmen wieder in die
Kuhposition.
Becken kippt nach oben, der Kopf geht nach oben und dann werden wir etwas schneller.
Ausatmen, Katzenbuckel, Einatmen, Kuhposition, Ausatmen, Katzenbuckel, Einatmen, Kuhposition.
Das kannst du zu Hause so ein paar mal machen, dabei wird dann wirklich die Brustwirbelsäule
mobilisiert.
Wir kommen jetzt aus der Übung wieder raus.
Für die nächste Übung bleibst du im Vierfüßlerstand und führst den rechten Arm unter dem Körper
durch.
Dabei dreht sich der ganze Körper mit, auch der Kopf und der Blick geht jetzt zur Hand.
Die Bauchmuskulatur bleibt während der ganzen Übung jetzt angespannt.
Du hast jetzt eine schöne Drehung in der Brustwirbelsäule.
Halte diese Position für ein paar tiefe Atemzüge.
Dann können wir das Ganze auch etwas dynamischer machen.
Bringe dafür deine Hand wieder aus dem Körper hervor, bringe sie nach oben zur anderen Seite
und öffne wirklich hier die Brustwirbelsäule und blicke nach oben zur Hand.
Und dann machen wir das Ganze dynamisch mit dem Ausatmen wieder in die Position von eben,
der Arm geht unter dem Körper hindurch, Blick geht zur Hand und einatmen, die Hand geht
wieder nach oben, Blick, folgt der Hand, du öffnest die Brustwirbelsäule, ausatmen,
wieder in die andere Position und so kannst du das zu Hause ein paar Mal machen und hast
immer wieder eine schöne Drehung in der Brustwirbelsäule und dann eine Öffnung und mobilisierst so
diese ganze Brustwirbelsäule, genauso wie die Laura das jetzt vorgemacht hat.
Jetzt wechseln wir die Seiten, das heißt du bringst jetzt die linke Hand unter deinem
Körper durch, Blick geht wieder zur Hand, hältst diese Position für ein paar Atemzüge,
Bauchmuskulatur bleibt angespannt und auch hier können wir das Ganze etwas dynamischer
gestalten, indem wir mit dem Einatmen wieder die Hand aus dem Körper hervorholen, nach
oben bringen und die Brustwirbelsäule öffnen, der Blick geht nach oben zur Hand und mit
dem Ausatmen wieder die Hand unter dem Körper hindurchführen, einatmen, Hand unter dem
Körper nach oben bringen und ausatmen wieder zurück.
So hast du wirklich eine schöne Drehung in der Brustwirbelsäule, das Ganze wird mobilisiert
und wir können die Übung wieder auflösen.
Ich hoffe, dass dir dieses Video gefallen hat und dir die Übungen wirklich weiterhelfen
können.
Schreib mir gerne dazu deine Erfahrung mal unten in die Kommentare.
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Ich freue mich, dich nächstes Mal wieder zu begrüßen, also bis zum nächsten Mal, ciao!