Leidest du unter Schmerzen im Gesäßbereich und suchst nach einer effektiven Möglichkeit, diese zu lindern? In diesem Video zeigt dir Roland Liebscher-Bracht zwei gezielte Übungen, die deine Beschwerden verbessern können. Mit diesen einfachen Techniken kann sich deine Beweglichkeit erhöhen und dein Wohlbefinden gefördert werden. Schnapp dir deine Matte und starte direkt mit!
Schmerzen im Gesäß? So kannst Du sie endlich los werden
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Roland Liebscher-Bracht und Dr. Petra Bracht haben das Informationsangebot sorgfältig erwogen und geprüft. Nach bestem Wissen und Gewissen stellen sie Ihnen ihre persönlichen Erkenntnisse und Erfahrungen der letzten 30 Jahre zur Verfügung. Dennoch müssen wir Sie auf folgende rechtliche Hinweise aufmerksam machen:
Das Informationsangebot von Liebscher & Bracht dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die von uns zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen verwendet werden.
Die Inhalte dienen ausschließlich der Hilfe zur Selbsthilfe bei Wohlbefindlichkeitsstörungen. Eine Behandlung von Krankheiten im medizinischen Sinne findet nicht statt.
Bewegungseinschränkungen und Schmerzen können auf verschiedenen Ursachen beruhen, die sich nicht aus der Ferne beurteilen oder behandeln lassen. Daher können wir dazu auch keine Heilversprechen oder Erfolgszusagen machen.
00:00 Intro 00:10 Erklärung 00:47 Übung bei Gesäßschmerzen 04:33 Übung gegen Ischias-Schmerzen 07:14 leichte Übung bei ISG-Schmerzen 10:16 Outro
Gesäßschmerzen.
So kannst du diese Schmerzen lindern.
Wenn du dranbleibst bis zum Ende des Videos, dann wirst du überrascht sein, weil es kann
gut sein, dass du dann schon deutlich merkst, dass es dir besser geht.
Gesäßschmerzen.
Wie entstehen die überhaupt?
Wo kommen die her?
Was ist die Ursache?
Unserer Erfahrung nach haben die ganz viel mit dem Sitzen zu tun, weil wenn wir sitzen,
in diesem Winkel sind, dann verkürzt das alles, gibt so hohe Spannung und diese Spannung
zieht uns nach vorne und der Gesäßmuskel, die Gesäßmuskeln ziehen uns dann gerade.
Das heißt, wir müssen dauernd arbeiten, wir sind dauernd unter Anspannung und da kommen
diese Gesäßschmerzen her.
Und um genau diese Spannungen loszuwerden, machen wir jetzt drei Übungen.
Zwei davon sind Akutübungen, die direkt ans Gesäß gehen.
Und als Bonus zum Schluss zeige ich dir noch eine Übung, die verhindert, dass sich diese
Spannungen überhaupt wieder aufbauen können.
Für die erste Übung setze ich ganz bequem auf einen Stuhl, gehe ein bisschen nach vorne,
dass du für die Beine ein bisschen Platz hast und jetzt kommt es darauf an, wo ist
der Schmerz im Gesäß?
Rechts oder links?
Ich zeige dir für die rechte Seite.
Wenn du das Problem links hast, dann machst du einfach seitenverkehrt den Ablauf mit.
Jetzt geht es erst einmal darum, dass wir herauskriegen müssen, wie kommst du in diese
Position?
Und wir machen das am besten so.
Streck mal das andere Bein von der nicht betroffenen Seite, bei mir also das linke, und leg mal
deinen rechten Fuß so locker da drauf.
Wenn das geht, ist schon einmal die Hälfte erreicht.
Und dann rutschst du einfach mit dem Fuß immer ein bisschen höher und versuchst, übers
Knie zu kommen.
Wenn das gelingt, wäre es gut.
Wenn nicht, bleibst du unterm Knie, hältst dich ein bisschen so und bleibst einfach in
der Position.
Falls du drüber kommst, dann gehst du drüber und versuchst jetzt immer weiter, dein Bein
zu beugen.
Optimal wäre, du kannst das richtig aufstellen, aber es muss nicht sein.
Es kann auch sein, dass es so ist, dann bleibst du einfach so.
Das heißt, stell dich jetzt genau so ein, wie du merkst, das kann ich.
Und dann, egal in welcher Position du bist, hältst du mit der rechten Hand dein Knie,
mit der linken Hand deinen Fuß, oder umgekehrt, falls du die andere Seite übst, machst dich
gerade im Ruhm und kommst nach vorne.
Und dann merkst du direkt hinten im Gesäß, wahrscheinlich sogar da, wo dein Gesäß schmerzt,
da merkst du die Dehnung.
Und dann dehnst du immer weiter rein, fühlst, gehst immer weiter vor.
Ein Trick ist noch, du kommst mit deinem Bauchnabel vor, nicht mit deinem Oberkörper, weil dann
würde es einen Rumpf runden.
Das bringt nichts für diese Übung.
Du musst mit deinem Körper schon gerade bleiben und der Bauchnabel will vor.
Und dann merkst du direkt hinten, wie es schön dehnt.
Und dann gehst du so weit rein, dass das Gesäß einen Schmerz hat, einen Dehnungsschmerz,
der gerade noch gut erträglich ist.
Und da atmest du dich immer weiter rein.
Atmen heißt, du holst Luft, du atmest wieder aus, und im Ausatmen kommst du ein bisschen
weiter nach vorne, und das wiederholst du dann.
Und so, wie es im Gesäß nachlässt, so kannst du mit dem Bauchnabel weiter nach vorne gehen,
dass du immer in dieser Intensität ungefähr bleibst.
Dass die Muskeln, die fast sind, die da zu kurz sind, die zu angespannt sind, dass die
jetzt nachgeben und entspannen.
Und dann bauen wir unser Krafttraining ein, das ganz Spezielle ist, du drückst nämlich
jetzt deinen Fuß, der aufliegt, gegen das untere Bein, also wenn du das schon kannst.
Ja, wenn nicht, du sollst die Übung ja jeden Tag am besten machen, dann fügst du es halt
in drei, vier Tagen dazu.
Aber du drückst dann mit dem Fuß gegen dein Bein, bläst wieder locker, und gehst wieder
ein bisschen weiter in die Dehnung, weil dann geht es besser.
Dann kommst du wieder ein Stückchen weiter rein.
Das machen wir jetzt noch so fünf bis zehn Sekunden, dann haben wir es geschafft.
Dann kommen wir langsam wieder raus und du nimmst die Beine runter.
Für die zweite Übung gehst du bitte auf alle Viere.
Wenn das für deine Knie nicht geht, dann mach dir auch ein Bett, das geht auch, oder
leg dir ein Kissen unter die Knie, dass es nicht zu sehr drückt.
So.
Ich bin wieder bei meiner rechten Seite, wenn du an der linken Seite ein Problem hast, dann
machst du es andersherum, ja?
Jetzt hebst du das Bein von der nicht betroffenen Seite, hebst du nach oben, und dann merkst
du, es ist besser, wenn du mit dem Becken nach rechts gehst, damit dein Knie in der
Mitte deines Körpers ungefähr ist.
Und wenn du das gemacht hast, dann merkst du schon, dass die Dehnung da hinten im Gesäß
zu spüren ist.
Du kannst aber dann noch ein bisschen nach rechts, ein bisschen nach vorne, ein bisschen
nach hinten, ein bisschen nach innen, mal versuchen.
Und dann, wenn du am meisten Dehnung hast, da verharrst du einfach.
Und jetzt arbeite du schwer kraftfüllig, du brauchst gar nicht anstrengen, du musst
nur die Position halten und lässt einfach locker und stellst dir vor, dass dein Oberschenkel
immer mehr ins Gesäß wandert.
Das ist eine gute Vorstellung, weil so wird diese Dehnung ausgelöst.
Tief einatmen, tief ausatmen und ganz locker lassen, da dehnen wir jetzt nämlich ganz
spezielle Muskeln, die ganz oft, ganz viel mit dem Gesäßschmerz direkt zu tun haben.
Schön einatmen und ausatmen.
Und jetzt kannst du auch wieder ein kleines Krafttraining einbauen, wenn du es schon ansteuern
kannst.
Und zwar bleib mal so, wie du bist und drück mal mit dem Knie gegen den Boden.
Und dann lass wieder locker und dann merkst du, oh, jetzt habe ich das Gefühl, als kommt
mein Oberschenkel noch ein bisschen mehr ins Becken rein, als dehnt das noch ein bisschen
mehr.
Und dann atmest du wieder tief ein, tief aus, guckst immer wieder, gibt es noch eine kleine
Verstärkung durch eine kleine Winkelveränderung, noch 15 Sekunden aushalten, schön atmen,
alles entspannen und dann langsam wieder das andere Knie aufsetzen und kurz entspannen.
Und jetzt machen wir die Übung, die nicht akut ans Problem geht, sondern die sozusagen
vorbeugend dafür sorgt, wenn du die regelmäßig machst, dass diese Probleme gar nicht erst
entstehen können.
Wir dehnen jetzt nämlich auf der betroffenen Seite den Hüftbeuger.
Und für die rechte Seite, wenn du links das Problem hast, machst du wieder umgekehrt.
Für die rechte Seite geben wir jetzt einfach einen Schritt zurück, bleib aber schulterbreit
stehen, dass du in gutem Balance bist und jetzt unterstützt dich ein bisschen, dass
du mehr fühlst, um was es geht.
Leg mal die rechte Hand ans untere Gesäß, das rechte, und die linke Hand legst du mal
auf den Bauchnabel.
Und jetzt machst du nichts anderes, als mit der rechten Hand deine Leisten nach vorne
schieben, mit der linken Hand deinen Bauchnabel zurückzudrücken, sodass du dich mit dem Rumpf
nach hinten bewegst.
Dann merkst du direkt hier einen starken Zug.
Und das ist der Hüftbeuger.
Und den musst du genießen, weil das ist der Muskel, der am meisten beim Sitzen verkürzt.
Das lohnt sich immer.
Geh also immer weiter rein, such dir wieder die Intensität, die sich gerade noch gut
ertragen lässt, und geh immer weiter mit der Leiste nach vorne und mit dem Bauchnabel
zurück.
Und stell das so ein, dass du dich gerade noch wohlfühlst, gerade noch gut ertragen
kannst.
Und atme tief ein und tief aus.
Das trägt nämlich dazu bei, dass die Spannung sich besser mindern kann.
Tief ein, tief ausatmen.
Und beim Ausatmen immer ein bisschen weiter reingehen.
Und ich sage dir mal, das ist auch hier das Krafttraining an.
Du musst aber noch nicht mitmachen.
Die ersten drei, vier Male, die du diese Übung mitmachst, kannst du noch weglassen, später
nimmst du hinzu.
Das versteigt nämlich nochmal den Effekt.
Und zwar, du versuchst mit dem rechten Fuß über den Boden nach vorne zu rutschen.
Ja?
Aber da kann das ja nicht, weil du stehst ja drauf.
Aber das ist die Kraft, die wir brauchen.
Und dann lässt du wieder locker, und dann merkst du, oh, jetzt komme ich ein bisschen
weiter wieder in die Dehnung rein.
Das ist Sinn und Zweck dieser Kräftigung da drin.
Atme es noch zwei, drei Mal.
Und dann kommst du ganz sachte wieder raus.
Ist sehr intensiv, diese Dehnung.
Bewegst deine Beine ein bisschen.
So, und jetzt fühl mal rein.
Mach ein paar Schritte und vergleich mal vorher und nachher.
Ich hatte ja versprochen, vielleicht merkst du schon was.
Und?
Merkst du was?
Kann gut sein.
Und wie ich vorhin gesagt habe, mach die Übung dauerhaft.
Und damit das gut klappt, speichere das Video ab.
Vielleicht kennst du auch jemanden mit solchen Problemen.
Gib ihm mal den Link und lass ihn die Übung auch machen.
Könnte sein, dass er dir sehr, sehr dankbar ist für diesen Tipp.