Heute zeige ich Euch 3 gesunde Rezepte die lange satt machen. Hirse ist ein total aus der Mode gekommenes Getreide, dass nicht nur wertvolle Amminosäuren besitzt, sondern durch seine komplexen Kohlenhydrate und guten Eiweißgehalt lange satt macht. Dabei ist Hirse glutenfrei und bestens für Diabetiker geeignet. 3 gesunde Rezepte die satt machen, ob als Low Carb Mittagessen, als gesunde Beilage oder glutenfreies Abendessen. Hirse sollte wieder vermehrt auf unseren Teller landen. Haut rein. #Hirserezepte#gesunderezepte#gesundabnehmen
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Hirse Salat: 1 große Spitzpaprika 1 Stangen Sellerie 4 Datteln Bund Minze Bund Petersilie Abriebt einer Zitrone Saft einer Zitrone 3-4 EL Olivenöl 300-400 g gekochte Hirse Salz und Pfeffer
Hirse Pflanzerl: 200 g Spinat 1 großer Lauch 2 Knoblauchzehen Olivenöl Salz und Pfeffer 2 TL Cajun Curry 1 Bund Koriander 2-4 El Soja Joghurt 1-2 Leinsamen Eier (1-2 EL Leinsamen + 4-8 EL Wasser) 200-300 g gekochte Hirse
Hirse Polenta: 1 große Zwiebel 2 Knoblauchzehen 2-3 El Olivenöl 1 TL Chipotle-Chili 500 ml Gemüsebrühe 200-300 g gekochte Hirse 2 EL Hefeflocken 1 Tl Mandelmus Salz und Pfeffer Bund Rucola echte schwarze Oliven
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Als Personal-Trainer und Ernährungs-Coach ist es auch meine Aufgabe sich um die Ernährung meiner Kunden zu kümmern. Als Familienvater ist es meine Aufgabe das Beste für meine Kinder zu erreichen. Und dazu gehört vor allem auch eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Auf meinem Kanal möchte ich mein Wissen mit Euch teilen und Euch inspirieren, gesünder und nachhaltiger zu essen. Hier findet ihr gesunde Fitness-Rezepte für den Alltag, Low Carb Rezepte und jede Menge Tipps zur gesunden Ernährung für Kinder. In der Rubrik FoodWissen! werden Lebensmittel genauer unter die Lupe genommen. Ich freue mich auf Euch und wünsche viel Spaß beim zusehen und nachkochen.
Euer Ken.
Bist du an einer Zusammenarbeit oder Kollaboration interessiert? Dann schreibe mir gerne eine E-Mail an kenmeinfachessen[at]gmail.com
Wenn man Hirse immer nur in Form von Hirsebrei zu essen bekommt, dann passiert genau eins.
Man verbindet Hirse automatisch immer mit Hirsebrei.
Dabei kann dieses uralte Getreide so viel mehr als nur Brei.
Ich möchte euch heute drei gesunde Hirserezepte zeigen.
Bevor wir allerdings mit Hirse arbeiten, ist eins wichtig zu wissen.
Hirse enthält auch Stoffe wie Oxalsäure oder Füthin
und die wollen wir nicht unbedingt in unseren Lebensmitteln haben,
denn diese Stoffe verhindern die Aufnahme von wichtigen Vitalstoffen.
Um dieses Problem zu verringern, ist es wichtig, dass wir die Hirse ein paar Stunden einweichen,
bevor wir sie kochen.
Und die bekommt dann so eine schöne, ungesunde Farbe.
Und danach wird die Hirse gewaschen.
So lange, bis das Wasser klar bleibt.
Dauert ein bisschen, macht es trotzdem und erst dann wird die Hirse gekocht.
Die klar gewaschene Hirse kommt dann in einen Topf
und ich gebe immer noch ganz gerne einen Esslöffel Harissa-Paste dazu.
Ihr könnt auch einen anderen Geschmacksbooster dazugeben, der euch halt gerade passt
oder den ihr geil findet, keine Ahnung, Esslöffel Kurkuma.
Und dann schütten wir 1,5 oder 1,2 Liter Wasser dazu.
Und was ihr nicht weglassen solltet, den Geschmacksbooster könnt ihr weglassen,
einen Teelöffel Salz solltet ihr dazugeben.
Sobald das Wasser dann kocht, drehen wir die Temperatur runter
und geben den Deckel drauf und lassen das Ganze dann bei niedriger Temperatur
10 Minuten vor sich hin köcheln.
Das verringert nochmal zusätzlich die Oxalsäure und das Phytin.
Nach 10 Minuten drehen wir die Temperatur dann ganz runter
und lassen unsere Hirse nochmal für 15 Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen.
Und dann breiten wir unsere Hirse auf ein Backblech aus, lassen sie atmen.
Es dürften so ungefähr 1,5-1,7 Kilo Hirse bei rumgekommen sein.
Für unser erstes Rezept benötigen wir eine Spitzpaprika und die schneiden wir schön klein.
Und als wertvoller Vitamin C Lieferant, finde ich,
sollten Paprika so oft wie möglich auf euren Teller landen.
Am besten im Salat.
Als nächstes brauchen wir einen Staudensellerie.
Den könnt ihr auch ganz einfach mit dem Messer klein schneiden,
aber wer keine Lust auf Schneiden hat, der haut einfach den Sellerie
so fest er kann aufs Schneidebrett.
Es braucht ein paar Jahre Übung, aber es lohnt sich.
Sellerie ist auch schon so ein kleines Superfood mit einem relativ hohen Gehalt
an Vitamin C und B-Vitaminen, aber vor allem der hohe Kaliumgehalt
macht Sellerie interessant für Menschen, die an Gicht leiden.
Denn, wie wir alle wissen mittlerweile, Kalium fördert auch den Harnfluss
und verringert somit die Konzentration der Harnsäure.
Ist für Leute mit Gicht- und Rheuma-Problemen hochinteressant.
Zusätzlich brauchen wir noch vier Datteln.
Und Datteln sind sowieso in der Low-Carb Ernährung das beste Süßungsmittel,
auf das ihr zurückgreifen könnt und auch für Diabetiker hochinteressant.
Warum? Weil Datteln eben den Insulinspiegel nur sehr langsam steigen lässt
und dadurch für Diabetiker ein alternatives tolles Süßungsmittel ist.
Und ein bisschen sattes Grün darf natürlich auch nicht fehlen.
Wir nehmen dafür Petersilie und Minze, schneiden sie klein.
Beides tolle Vitaminlieferanten und Entzündungshersteller.
Geschmack bringt uns Zitronenabrieb. Nehmt bitte eine unbehandelte Zitrone
und den Saft selbiger Zitrusfrucht. Entweder ihr nehmt eine Presse
oder wenn die gerade nicht auffindbar ist, dann behelft euch anderweitig.
Seid ein bisschen kreativ. Salz und Pfeffer noch dazu.
Und dann mischen wir nach und nach alle Zutaten und ein Drittel
der vorher gekochten Hirse zusammen.
Und dann entsteht uns so ein fruchtig frischer Hirsesalat
mit gesundem Gemüse und geilem Geschmack.
Denn ganz zum Schluss reiben wir noch mit Knoblauchzehe dazu.
So einfach oder? Warum wird zu wenig Hirse gegessen?
Das ändern wir und wir legen gleich nach mit dem zweiten Rezept.
Und ich erzähle euch ein bisschen was über Hirse.
Also Augen auf und gut zuhören.
Hirse versorgt uns nicht nur mit wichtigen Aminosäuren.
Vor allem sei hier Loyzin genannt. Stichwort Babynahrung, Kinderernahrung.
Sondern auch in der Low-Carb Ernährung.
Und vor allem für Diabetiker ist Hirse super gut geeignet.
Denn Hirse lässt den Insulinspiegel nur sehr langsam steigen
und verhindert somit eine zu hohe Insulinausschüttung.
Studien haben auch ergeben, dass regelmäßiger Hirsekonsum
den Blutzuckerspiegel fallen lässt und gleichzeitig den Cholesterinspiegel HDL,
also den guten Cholesterinspiegel, steigen lässt.
Die Kombination aus Aminosäuren, komplexen Kohlenhydraten
und einem relativ hohen Eiweißwert helfen auch beim gesunden Abnehmen.
Denn Hirse macht lange satt, verhindert Heißhungerattacken
und hat auch noch relativ wenig Kalorien.
Außerdem ist das in der Hirse vorkommende Eiweiß Kaferin kein Klebeeiweiß.
Ist also glutenfrei und eignet sich somit auch hervorragend für Menschen
mit einer Glutenunverträglichkeit.
Während ihr jetzt mehr über Hirse wisst,
habe ich in der Zwischenzeit einen Lauch kleingeschnitten und angebraten.
Dazu ein bisschen Knoblauch und frischen Spinat dazu und natürlich Salz und Pfeffer.
Den Spinat nur zusammenfallen lassen und dann mit Curry abgeschmeckt.
Ich habe hier ein bisschen Cajun-Curry verwendet, damit da ein bisschen Dampf reinkommt.
Ihr nehmt einfach das Curry, das ihr gerade zur Hand habt.
Da meine Hirsepflanzer vegan sind und sie nicht bei der erstbesten Gelegenheit
auseinanderfallen sollen, brauchen wir noch einen Eiersalz.
Dazu eignen sich hervorragend gefrotete Leinsamen.
Ich neige dazu, die Leinsamen zusätzlich nochmal im Mixer klein zu mixen,
einfach weil ich das Gefühl habe, dass dadurch die Bindung nochmal besser wird.
Einfach 4 Esslöffel Wasser auf den einen Esslöffel Leinsamen und für 10 Minuten ziehen lassen.
Mehr als genug Zeit für den Koriander.
Wir konzentrieren uns, fokussieren all unsere geistigen Kapazitäten auf den Koriander
und stellen uns vor, wie wir ihn klein hacken.
Auch das bedarf ein bisschen Übung, aber wenn wir mal kein Messer zur Hand haben, funktioniert immer.
Dann brauchen wir eine große Schüssel und geben ein Drittel unserer Hirse rein.
Alternativ einfach das Ergebnis aus 200 Gramm gekochter Hirse.
Ist das Ergebnis aus 200 Gramm gekochter Hirse nicht 200 Gramm gekochte Hirse?
Also wir brauchen das Ergebnis von 200 Gramm noch zu kochender Hirse.
Dazu kommen dann 2-3 Esslöffel Sojajoghurt oder Kokosjoghurt oder Haferjoghurt
oder wenn es euch wurscht ist einfach Joghurt.
Aber dann könnt ihr auch einfach gleich ein normales Ei nehmen.
Ich verwende hierfür aber mein mühsam aufbereitetes Leinsamenei.
Unser Spinat Cajun Curry, dicht gefolgt von Magic Koriander.
Alles zusammen schön verrühren und wenn euch das mit dem Löffel zu anstrengend wird,
dann ziehen wir Handschuhe an und wechseln von der Schulterbelastung in eine Unterarmbelastung
und kneten den Teig weiter fertig.
6 Pflanzerl formen wir daraus. Ihr könnt natürlich auch mehr formen, dann werden die Dinger größer.
Ihr könnt natürlich auch weniger formen, dann werden die Dinger kleiner oder ihr macht einfach 6 Stück.
Die kommen dann in den Ofen bis sie knusprig braun sind und das Ganze dauert so zwischen 30 und 40 Minuten.
Wir nutzen die Zeit und machen eine Polenta und dafür brauchen wir eine riesengroße Zwiebel
oder zwei normale Zwiebeln.
Und wenn ihr keine Zwiebel mögt, dann weiß ich jetzt auch nicht, was ich sagen soll.
Die kommt dann in den Topf und wird so lange angebraten, bis sie schön hellbraun ist.
Dann kommen ein bis zwei Knoblauchzehen dazu und ein Teelöffel Chipotle Chili wegen Dampf und so.
Kurz mit anbraten und dann mit 500 Milliliter Gemüsebrühe aufgießen.
Und wisst ihr was, mir ist aufgefallen, ich habe noch kein einziges Video,
wie ich zeige, wie ich meine Gemüsebrühe herstelle.
Wollt ihr wissen, wie man das macht oder sagt ihr, viel zu viel Aufwand, ich kaufe mir lieber das Pulver.
Wenn ihr es wissen wollt, dann sagt Bescheid.
Jetzt kommt noch unser letztes Drittel Hirse dazu.
Das Ganze wird mit einem Teelöffel Mandelmus abgeschmeckt und Salz und Pfeffer natürlich.
Achtet bloß darauf, dass ihr Hirse aus Deutschland verwendet, denn wir haben hier mehr als genug Hirse.
Wir müssen die nicht extra einfliegen lassen, Stichwort Ökobilanz.
Wir kochen die Polenta bei niedriger Temperatur und unter ständigem Umrühren,
solange bis kaum noch Flüssigkeit zu sehen ist.
Kurz vor Ende kommen dann nochmal zwei Esslöffel Hefeflocken dazu.
Die bringen nochmal eine ordentliche Portion Umami mit ins Gericht.
Außerdem wertvolle Aminosäuren und B-Vitamine.
Achtet also darauf, dass ihr sie nicht zu lange mitkocht.
Ich finde ja, ihr solltet Hefeflocken sowieso immer zu Hause haben,
denn die bringen einfach eine zusätzliche Geschmackskomponente in eure Küche.
Und dann dürften auch unsere Hirsepflanzer langsam fertig sein und wir dürfen anrichten.
Lecker, knusprig, saftige Hirsepflanzer mit Spinatfüllung, Cajun-Style.
Ein knackiger, frischer Paprika-Sellerie-Hirse-Salat
und eine Geschmackspolenta mit Chipotle-Chili und Hefeflocken.
Oida, wenn das nicht schmeckt, nie wieder Hirsebrei.
Nachkochen, abonnieren, gesund bleiben, haut rein und bleibt daheim.