Heute zeige ich Euch die knusprigsten und besten Bratkartoffeln mit Spiegelei, die ich kenne. Meine Oma hat dafür immer kalte, gekochte Kartoffeln genommen und in einer Eisenpfanne ganz langsam gebraten. Und dazu gab es immer ein Spiegelei. Mal sunny side down, mal sunny side up und mal mit milchigem Eigelb. #cleaneating#gesunderezepte#gesundabnehmen
--- ZUTATEN:
600 g kalte, gekochte, festkochende Kartoffeln 1 Knoblauchzehe Salz und Pfeffer 1/2 - 1 TL gemalener Kreuzkümmel Messerspitze Kurkuma 2 Bund Koriander 1 Bund Petersilie 1-2 EL Zitronensaft
3 Eier Olivenöl ---
Als Personal-Trainer und Ernährungs-Coach ist es auch meine Aufgabe sich um die Ernährung meiner Kunden zu kümmern. Als Familienvater ist es meine Aufgabe das Beste für meine Kinder zu erreichen. Und dazu gehört vor allem auch eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Auf meinem Kanal möchte ich mein Wissen mit Euch teilen und Euch inspirieren, gesünder und nachhaltiger zu essen. Hier findet ihr gesunde Fitness-Rezepte für den Alltag, Low Carb Rezepte und jede Menge Tipps zur gesunden Ernährung für Kinder. In der Rubrik FoodWissen! werden Lebensmittel genauer unter die Lupe genommen. Ich freue mich auf Euch und wünsche viel Spaß beim zusehen und nachkochen.
Euer Ken.
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Kennt ihr das auch? Es gibt ein Gericht, das ihr immer mit der Oma in Verbindung bringt.
Als ich klein war, war ich relativ oft bei der Oma und ich war wirklich heikel, was das Essen angeht.
Echt heikel. Aber ein Gericht hat immer funktioniert.
Bratkartoffeln mit Spiegelei. Und meine Oma machte die besten Bratkartoffeln mit Spiegelei.
Bei Bratkartoffeln scheiden sich die Geister. Roh oder gekocht.
Meine Oma hat sie mal aus gekochten Kartoffeln aus dem Kühlschrank gemacht.
Also mache ich sie auch aus dem Kühlschrank. Ist doch klar, oder?
Ich meine, ihr müsst euch das so vorstellen. Ich, kleiner Hosenscheißer, sage mir das überhaupt außerhalb von Bayern nicht.
Also ich, relativ jung, bei meiner Oma, was gibt's? Bratkartoffeln.
Und die kamen immer aus dem Kühlschrank. Ich habe die vorher nie irgendwo anders gesehen.
Für mich sind Bratkartoffeln aus dem Kühlschrank.
Auf den geistigen Spagat, was die Kartoffeln eventuell vom Vortag sein könnten, bin ich da überhaupt gar nicht erst gekommen.
Ich glaube, das sagt schon alles. Ich wundere mich heute noch, wie ich das Studium mit gut abschließen konnte.
Nachdem wir jetzt die vorgekochten, kalten Kartoffeln von der Schale befreit haben, schneiden wir sie in schöne dicke Scheiben.
Nicht zu dick, sie sollen schon noch in den Mund hineinpassen, aber auch nicht zu dünn, sonst werden die uns später zu leicht auseinanderfallen.
Ich habe hier übrigens festkochende Kartoffeln verwendet.
Wenn ihr auf euren glykämischen Index achten müsst, dann würde ich euch sowieso immer empfehlen, die Kartoffeln mit Schale zu kochen
und vor allem abkühlen zu lassen.
Das heißt, abkühlen, in den Kühlschrank, über Nacht kalt werden lassen und erst dann die Kartoffeln essen.
Warum? Weil wenn die Kartoffeln kühlen, wandelt sich ein Teil der Stärke in resistente Stärke um
und die kann bei der Verdauung nicht mehr so stark in Zucker abgebaut werden, was ein Riesenvorteil ist.
Außerdem haben Kartoffeln einen relativ hohen Kaliumwert, gelten als basisches Lebensmittel und helfen uns zusätzlich bei der Entschlackung.
Aber wir wollen heute keine entschlagene Kartoffel, sondern eine knusprige Kartoffel.
Der Trick beim Bratkartoffeln machen ist, dass man eine Eisenpfanne und nicht zu hohe Temperaturen verwendet.
Durch die Eisenpfanne bekommt man eine wunderschöne Maillard-Reaktion auf die Kartoffeln.
Weder eine Edelstahlpfanne, noch eine Teflonpfanne, noch irgendeine andere Pfanne machen so gute Bratkartoffeln wie Eisenpfannen.
Und die mittlere Temperatur sorgt dafür, dass sich kein giftiges Acrylamid bilden kann.
Öle, Kartoffeln, Getreideprodukte sind ab einer Temperatur von 170°C anfällig dafür.
Deswegen schaut einfach drauf, dass ihr so bei 160°C eure Bratkartoffeln anbratet.
Nehmt euch ein bisschen Zeit beim Kochen. Wenn es jetzt unbedingt super schnell gehen muss, dann macht halt keine Bratkartoffeln.
Salz und Pfeffer ganz nach eurem Geschmack zu den Kartoffeln und während die vor sich hin brutzeln,
schneiden wir zwei Bund Koriander und einen Bund Zwiebeln klein.
Salz und Pfeffer gebt ihr einfach nach eurem Geschmack dazu und während die Kartoffeln vor sich hin brutzeln,
nehmen wir zwei Bund Koriander und einen Bund Zwiebeln und hacken die schön klein.
Denkt einfach immer daran, auch einen grünen Part mit ins Essen reinzunehmen.
Schaut nicht nur besser aus, schmeckt auch noch besser und vor allem bringt ein bisschen mehr Vitalstoffe rein.
Sobald unsere Kartoffeln super schön knusprig sind, reiben wir eine Knoblauchzehe mit rein,
einen halben Teelöffel Kreuzkümmel, eine Messerspitze Kurkuma, kurz mit anbraten, Temperatur weg
und dann unser Koriander-Petersiliengrün einfach unter die Kartoffel heben und ziehen lassen.
Wenn ihr wollt, könnt ihr natürlich das Ganze noch geschmacklich abrunden, indem ihr ein bis zwei Esslöffel Zitronensaft drüber gebt.
Was Spiegeleier angeht, war meine Oma echt kreativ.
Sunnyside up, sunnyside down, winter is coming, sie hat sie alle drauf gehabt.
Fangen wir mit dem klassischen Spiegelei an. Dazu trennen wir Eiweiß von Eigelb.
Einfach vorsichtig das Eigelb von einer in die andere Schale gleiten lassen.
Wer das noch nie gemacht hat, einfach mal machen, ausprobieren, ist nicht so schwer.
Dann brauchen wir ein bisschen Öl und eine Pfanne und eine Form.
Ich habe hier eine Herzchenform, ihr könnt jede andere Form nehmen.
Wenn ihr keine Form habt, dann lasst sie weg oder noch besser, ihr kauft euch eine.
Das Eiweiß kommt in die Form und wird gesalzen und gepfeffert.
Wenn dann das Eiweiß fast fertig ist, kommt das Eigelb obendrauf und wird ganz, ganz kurz mitgebraten.
Wirklich nur ganz kurz. Dann ein bisschen Grün obendrauf und fertiges Spiegelei Nummer 1, Sunnyside up.
Spiegelei Variante Nummer 2. Dazu schlagen wir ein Ei ganz vorsichtig in die Pfanne und salzen und pfeffern es.
Wenn das Eiweiß wieder fast fertig ist, kommen ein paar Tropfen Wasser in die Pfanne und ein Deckel drauf.
Wenn ihr einen Glasdeckel habt, ist es ein großer Vorteil, dann könnt ihr das beobachten.
Wir haben keinen Glasdeckel, also gehen wir nach Gefühl.
Wenn euer Gefühl sagt, oh, wenn ich jetzt das Ei noch ein bisschen länger drin lasse, dann habe ich ein festes Ei,
macht ihr den Deckel wieder runter und ihr habt ein Winter is coming.
Was für ein blöder Name. Aber schaut irgendwie so ausfindig.
Ein bisschen Grün noch drauf und zu viel GoT geguckt.
Spiegelei Nummer 3, Sunnyside down.
Und da werdet ihr einige Spiegeleier essen, bevor ihr das perfekt hinbekommt.
Aber wenn ihr den Flip erstmal drauf habt, dann geht es echt super easy.
Ein bisschen Öl in die Pfanne und dann bevorzuge ich es, das Ei gleich am Pfannenrand zu platzieren.
Fragt mich nicht warum, es fühlt sich irgendwie richtig an.
Wichtig bei dieser Version ist es, dass ihr wirklich kaum Hitze auf der Pfanne habt.
Für dieses Ei braucht ihr Geduld. Das Eiweiß muss ganz, ganz langsam stocken.
Der äußere Bereich geht schneller und es dauert dann schon so seine einige Zeit,
bis dann der mittlere Bereich soweit ist.
Wenn jetzt nicht mein Nachbar geklingelt und ich mich verquatscht hätte,
dann wäre aus dem Ei tatsächlich noch was geworden.
Aber ich habe den richtigen Zeitpunkt verpasst.
Das Eiweiß beim Dotter hätte noch viel glibbriger sein müssen.
Stellen wir uns einfach vor, es ist jetzt noch schön glibbrig.
Dann lösen wir vorsichtig das Ei, wirklich sehr behutsam, sodass es sich frei bewegen lässt.
Und mit Hilfe der Pfannenwölbung flippen wir dann das Ei um 180 Grad.
Und eigentlich würde euch jetzt ein strahlendes, gelbes Dotter anlächeln.
Jetzt ist es halt nur ein Dotter, aber es geht um das Prinzip Sunny Side Down.
Wer jetzt denkt, ich schneide diese super krass lecker aussehenden,
schon viel zu lange wartenden Spiegeleier an, pustet Kuchen.
Das macht nämlich jetzt meine Tochter, denn die wartet schon länger.
Und jetzt noch was für die Kommentare.
Fragt mir, was sind denn eure Oma macht die besten Punkt, Punkt, Punkt Rezepte bei euch daheim.
Ich würde mich freuen, ist gut für den Algorithmus.
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