Heute zeige ich Euch ein Weihnachtsessen mit 5 Beilagen und einer krass leckeren Bratensoße. Freunde und Familie werden begeistert, satt und glücklich sein. Ehrenwort. KOSTENLOS abonnieren: https://bit.ly/2Nr29nL
Mit * gekennzeichnete Links sind Affiliate Links, bei denen ich eine kleine Provision bekomme, falls ihr das Produkt über meinen Link kauft. Für euch bleibt der Preis gleich und ihr unterstützt damit meinen YouTube Kanal. Bleibt gesund und haut rein! #weihnachtsessen#weihnachtsmenü#froheweihnachten
ZUTATEN: Bratensoße: 1 Zwiebel 1-2 El Sojasoße 2-3 Karotten 2 Stangensellerie 1-2 El Mehl 3-4 Knoblauchzehen 1-2 TL Thymian 1 Stängel Rosmarin Olivenöl Salz und Pfeffer 50-100 g Shiitake oder andere trockene Pilze 500 ml Gemüsebrühe 100 ml Portwein
Krosse Bällchen: Handvoll Walnüsse 1 Zwiebel 1 Pastinake 1 TL Ras el Hanout 120 ml Hafermilch 1 Birne bissl Salbei Olivenöl handvoll Sauerkirschen 200 g Roggen Vollkornbrot
Ćevapčići im Rauchmantel: 250 g Rinderhack 250 g Lammhack 2 Knoblauchzehen 1 Zwiebel 1 guter TL Paprikapulver Salz und Pfeffer 2 TL getrocknete Petersilie Olivenöl 1,5 EL Ahornsirup 0,5 TL Rauchsalz 1 TL Rauchpaprika Pfeffer 1 Aubergine
Rosenkohl mit Umami Pilz Pfanne: 500 g Rosenkohl 100-150 ml Rosenkohl Kochwasser + 1 EL Shiro Miso Salz Olivenöl 1 EL Ahornirup 1 TL Rauchslz 1 TL Rauchpaprikapulver handvoll Mandeln 2 Zwiebeln 1 Lorbeerblatt 500 g Pilze
Ofengemüse: 500 g Karotten 4 Rote Beete Olivenöl Sprutz Wasser Salz und Pfeffer 3 Mandarinen Mandarinenabrieb Saft einer Mandarine 2 El Balsamico 1 El Traubenmost oder Honig Thymian 1 Lorbeerblatt handvoll Walnüsse
Blätterteig Braten: 500 g Champignons 2 mal Blätterteig Olivenöl Salz und Pfeffer 100 g Semmelbrösel 1 TL Ras el Hanout 1 Lorbeerblatt 200 ml Rotwein Thymian Rosmarin Salbei 8 Knoblauchzehen 4 Zwiebeln 1 Karotte 1 Stangensellerie 5-7 getrocknete Tomaten 200 g Walnüsse 200 g Maronen
0:00 Bestes Weihnachtsessen 0:48 vegane Bratensoße 3:41 Weihnachts Bällchen 6:22 die besten Cevapcici 7:11 Auberginen im Rauchmantel 7:59 Füllung für Weihnachtsbraten 10:28 Rosenkohl mit Umami Pilzpfanne
Als Personal-Trainer und Ernährungs-Coach ist es auch meine Aufgabe sich um die Ernährung meiner Kunden zu kümmern. Als Familienvater ist es meine Aufgabe das Beste für meine Kinder zu erreichen. Und dazu gehört vor allem auch eine ausgewogene und gesunde Ernährung. Auf meinem Kanal möchte ich mein Wissen mit Euch teilen und Euch inspirieren, gesünder und nachhaltiger zu essen. Hier findet ihr gesunde Fitness-Rezepte für den Alltag, Low Carb Rezepte und jede Menge Tipps zur gesunden Ernährung für Kinder. In der Rubrik FoodWissen! werden Lebensmittel genauer unter die Lupe genommen. Ich freue mich auf Euch und wünsche viel Spaß beim zusehen und nachkochen. Euer Ken.
Bist du an einer Zusammenarbeit oder Kollaboration interessiert? Dann schreibe mir gerne eine E-Mail an kenmeinfachessen[at]gmail.com
Wisst ihr was das Geile an Weihnachten ist? Man kann so richtig einen raushauen.
Entweder ganz klassisch und ihr schiebt einen Vogel oder zwei in den Ofen.
Wenn ihr eher darauf Bock habt, dann schaut euch dieses Video an.
Letztes Jahr zur gleichen Zeit habe ich euch die geilsaftigen, knusprigen Entenbraten vorgestellt.
Oder wir machen einfach mal richtig geilen Scheiß. Den, den man normalerweise eben nicht macht.
Ich bin der Ken. Herzlich willkommen auf meinem Kanal.
Eigentlich findet ihr hier ziemlich viel gesundes Zeugs mit ziemlich viel Geschmacksrhodeo.
Aber heute zeige ich euch, was es bei uns heuer zu Weihnachten geben wird.
Vielleicht ist ja das ein oder andere mit dabei. Bei sieben Rezepten nicht so unwahrscheinlich.
Viel Spaß beim Video.
Damit ihr euch ein bisschen leichter tut, zeige ich euch zuerst die Sachen, die wir schon am 23.
Also am Tag vor Heiligabend vorbereiten können.
Dann ist es am Weihnachtstag nicht ganz so stressig.
Für alle Neuen und euch normalerweise bekommt ihr jetzt an dieser Stelle jede Menge Background-Infos zu den einzelnen Lebensmitteln
und warum wir die wann mit was kombinieren, um den maximalen Effekt für unser Wohlbefinden zu erreichen.
Aber das lassen wir heute mal ausfallen und konzentrieren uns nur auf das Wesentliche, den Geschmack.
Und ein ganz wichtiger Geschmacksträger für unser Weihnachtsmenü ist natürlich die Soße.
Wir haben jetzt Zwiebeln, Karotten, Knoblauch mit Schale, Stangensellerie und Olivenöl.
Alles zusammen in den Bräter geschnibbelt und würzen das dann mit ein bis zwei Teelöffeln Thymian.
Dann mit Salz und Pfeffer gut vermischen und für 45 Minuten bei 190 Grad Umluft in den Ofen.
Nutzt die Ofengarzeit immer für Schnibbelarbeiten von den anderen Rezepten, das spart jede Menge Zeit.
Oder wir nutzen gleich den Ofen mit, denn wir brauchen für ein zweites Rezept geröstete Walnüsse.
Also eine Handvoll Nüsse auf dem Backblech und für sechs bis sieben Minuten ab in den Ofen.
Wenn die dann schön Farbe bekommen haben, einfach raus in den Schälchen und ab auf die Seite.
Und schaut, dass ihr das Ofengemüse immer mal wieder durchmischt, damit sie auch gleichmäßig Röstaromen entwickeln können.
Wenn es dann ungefähr so aussieht, dann entkleiden wir den Knoblauch Stück für Stück
und der Geruch alleine ist schon so mega einfach zum reinlegen.
Jetzt brauchen wir noch irgendwas zum Stampfen und wenn meine Tochter wüsste,
wie oft ich ihren Spielzeugstampfer benutze, die würde einen Leasingvertrag mit mir schließen.
Jedes Mal benutzen wir ein Euro.
Jetzt nehmt ihr einfach einen Topf, der nicht gleich voll ist, wenn ihr einen Liter Wasser drin habt
und da kommt dann das Gemüse rein, zusammen mit ein bis zwei Esslöffeln Mehl.
Das rösten wir dann bei mittlerer Hitze an, bis sich so die ersten kleinen Röstaromen bilden.
Und dann gießen wir so ästhetisch wie nur irgend möglich 500 Milliliter Gemüsebrühe dazu
und wenn ihr wissen wollt, wie wir die einfach selber machen, einfach ist immer relativ,
dann habe ich da was vorbereitet.
Weiter geht's mit Umami und dafür brauchen wir 50 bis 100 Gramm getrocknete Shiitake-Pilze.
Die habe ich vorher eingeweicht und jeder andere getrocknete Pilz macht es mehr oder weniger auch.
Also kein Stress.
Ein bis zwei Esslöffel Sojasoße dürfen natürlich nicht fehlen und wenn ihr euch nicht ganz sicher seid,
dann fangt es halt mit einem Esslöffel an und justiert später nach.
Apropos justieren, jetzt brauchen wir noch 10 Zentimeter Portwein, den guten
oder vielleicht nicht ganz so den guten, dann tut es wegschütten in die Soße auch nicht ganz so weh.
Und den ganzen Spaß lassen wir jetzt 30 Minuten köcheln und ihr merkt schon,
wir haben jede Menge Zeit ein bisschen vorzuarbeiten.
Nach 30 Minuten nehmt dann das Spielzeugsieb eures Kindes oder anderes feines Sieb
und schaut einfach, dass so wenig wie möglich Hardstuff mit in die Soße kommt.
Ich bin zufrieden und nicht nur optisch schäme ich mich nicht für das Ding, es schmeckt halt auch echt geil.
Heute hat es nur eineinhalb Stunden gedauert also.
Habe ich schon erwähnt, dass wir zu Weihnachten krass einraushauen,
also beschwert es euch bitte nicht über die Zubereitungszeit.
Als nächstes stellen wir uns dann vor unseren Toaster und wenn ihr keinen Toaster habt,
dann stellt es euch halt vor den Backofen, Hauptsache ihr tostet das Brot und es hört sich dann ungefähr so an.
Kann sich auch so anhören oder so, alles richtig.
Wir haben immer noch den 23.12. den Tag vor Weihnachten, sind voll im Zeitplan
und haben schließlich nichts anderes vor als zwei Tage zu kochen
und alles andere wird outgesourced. Als Weihnachts-CEO darf man das.
Nachdem wir die Zwiebeln klein geschnitten haben, kommt ein Protagonist,
den ich geschmacklich ziemlich geil finde, die Pastinake.
Jetzt warten bestimmt einige von euch auf die Background-Infos.
Ich hoffe ihr seht es mir nach, aber heute wird nur geschnibbelt.
Wir haben echt viel Arbeit vor uns.
Wobei bei den ganzen Bildern, die ich zur Pastinake gedreht habe,
hätte ich euch auch erzählen können, dass das Wurzelgemüse deutlich mehr Kalium,
Calcium, Phosphor und Vitamin C hat als ihre Cousine die Karotte.
Aber auch eben doppelt so viel Kalorien, was eigentlich total irrelevant ist,
weil es wertvolle Kalorien sind.
Die Pastinake wirkt hantreibend wie alle kaliumreichen Lebensmittel
und wirkt sich dadurch positiv auf unsere Harnsäure aus und schützt vor Übersäuerung.
Das Gleiche, was wir mit der Pastinake gemacht haben, machen wir auch mit der Birne
mit dem kleinen Unterschied, dass wir die Schale einfach nebenher aufessen.
Nachdem ihr sie dann entkernt habt, schneidet ihr sie einfach in schöne kleine Stücke.
Unser krass getoastetes Vollkornbrot wird jetzt vorverkleinert und kommt dann in den Mixer
und wir bekommen hier so ein schönes, aromatisches Vollkorn-Roggenmehl.
Falls ihr ein Vollkorn-Roggenbrot habt, ansonsten bekommt ihr halt was anderes.
Olivenöl in den Topf, Zwiebeln anrösten, Birne und Pastinaken dazu,
gescheit mit anrösten, die Hälfte des Vollkornbrotes dazugeben und ebenfalls anrösten.
In der Zwischenzeit die gerösteten Walnüsse klein schneiden,
den Inhalt vom Topf in eine Schüssel geben, ein bisschen Salbei drüber bröseln,
die Walnüsse reinhauen, die restlichen Brotkrumen, einen halben bis einen Teelöffel Ras el Hanou,
eine Handvoll Sauerkirschen und 125 Milliliter Hafermilch.
Wer kein Hafer zu Hause hat, nimmt halt Soja oder Mandelmilch.
Und wer nichts von dem zu Hause hat, löst einfach einen Esslöffel Shiromiso in 125 Milliliter Wasser auf.
Dann kommt wieder der Kinderstampfer zum Einsatz.
Wenn eure Birne schon sehr reif war, dann werdet ihr wahrscheinlich den Stampfer nicht wirklich brauchen,
ansonsten stampft es halt ein bisschen und danach rollt es halt ein bisschen, bis das Backblech voll ist.
Und wenn ihr nicht parallel filmen müsst und ein bisschen clever seid,
dann könnt ihr Soßengemüse und Vollkornballs parallel im Ofen machen,
denn die müssen ebenfalls für 30, 40 Minuten oder bis sie halt schön braun sind in den Ofen.
Entweder esst ihr gleich, wenn sie noch schön knusprig sind, dann habt ihr halt keine Beilage für Heiligabend mehr
oder ihr macht sie einfach am nächsten Tag nochmal warm oder ihr esst sie kalt, so wie ich.
Lecker sind sie allemal.
Ein bisschen fleischlastig wird es natürlich auch und dafür brauchen wir 250 Gramm Lammhack.
Ich verwende gerne eine Mischung aus Lamm und Schaf, weil es geschmacklich einfach mehr Bums hat.
Und 250 Gramm gutes Rinderhack vom Bauern eures Vertrauens oder zumindest in Bio-Qualität mit Herkunftsbeschreibung
gibt der Massentierhaltung einfach keine Chance.
Zwei Teelöffel getrocknete Petersilie, zwei geriebene Knoblauchzehen,
einen sehr guten Teelöffel Paprikapulver, eine geriebene Zwiebel, ordentlich Pfeffer und einen Teelöffel Salz
und ich verrate euch gerade das beste Cevap-Rezept, das ich kenne und glaubt mir,
mein Dada hat einfach die krassesten Cevaps ever gemacht.
Und die dürfen jetzt 24 Stunden in den Kühlschrank.
Aber da wir ja immer noch einen draufsetzen und aus Krass mega krass machen,
bekommen die Cevapcici noch einen Partner.
Und dafür brauchen wir eine sehr große Portion Pfeffer, vier Esslöffel Olivenöl,
eineinhalb Esslöffel Ahornsirup, ein Teelöffel Rauchsalz, ein gehäufter Teelöffel Räucherpaprika,
gerne auch Chipotle, wenn es etwas schärfer sein soll und das vermischen wir dann und stellen es auf die Seite.
Eine Aubergine einmal im Kreis drehen lassen, das ist wichtig für die Moleküle,
die merken dann jetzt geht es gleich los und dann schneiden wir sie in vier Teile, man könnte auch Vierteln sagen.
Jedes Viertel wird dann in dünne Streifen geschnitten, im Idealfall schneidet ihr doppelt so viele Streifen wie ihr Cevaps habt,
aber da ihr das ja nicht wissen könnt, schneidet ihr einfach ganz viele dünne Streifen und passt dann eure Cevaps dran ab.
Jetzt legt ihr die Aubergine in die Marinade und reibt sie richtig schön von allen Seiten und allen Streifen ein
und lasst sie ebenfalls über Nacht im Kühlschrank.
Eine Sache haben wir noch danach, können wir endlich ins Bett gehen, unser Hauptgericht.
Wir nehmen uns zehn Champignons und packen die auf eine Alufolie.
Dazu kommen drei Knoblauchzehen, eine gute Prise Salz, eine gute Portion Olivenöl,
ordentlich Thymian, ordentlich Rosmarin, ordentlich Salbei, alles ordentlich vermischen und die Alufolie verschließen
und mit einer zweiten abdecken.
Ab in den Ofen bei 180 Grad Umluft für knapp 30 Minuten plus minus 10.
Dann die Zwiebel schneiden, ich habe mich für Ringe entschieden, weil zu diesem Zeitpunkt die Geduld für Feinarbeit einfach gefehlt hat.
Dann Sellerie klein schneiden, Karotte fein reiben und zum Sellerie.
Vier, fünf, sechs, sieben getrocknete Tomaten fein hacken, lecker Umami-Style.
Dann 300 Gramm Champignons in einen Mixer.
Wenn ihr die Pilze vorher ein bisschen zerkleinert, dann tut sich der Mixer leichter.
Und am Ende bekommt ihr dann 300 Gramm Champignons.
In den ungesäuberten Mixer dann 100 Gramm vorgekochte Maronen und 200 Gramm Walnüsse geben.
Die meisten Mixer schaffen diese Menge nicht auf einmal, also mixt es besser auf vier, fünf, sechs Mal.
Das Ergebnis ist dann eine 300 Gramm Walnuss-Marone-Masse, wobei die Nüsse ruhig noch ein bisschen stückig sein dürfen.
Weitere 100 Gramm Maronen hackt ihr dann einfach grob und stellt sie auf die Seite.
Jetzt schüttet ihr noch 200 Milliliter Rotwein auf einen Esslöffel Shiro-Miso und löst das Miso auf.
Und wer kein Miso zu Hause hat, in den Affiliate-Links findet ihr mein Repertoire.
Und jetzt wird gebrutzelt.
Olivenöl in die Pfanne, Zwiebeln schön röstig anbraten, 5 Knoblauchzehen dazu reiben, mitbrutzeln.
Dann Sellerie, Karotten und Tomaten dazugeben, ebenfalls mitbrutzeln.
Thymian, Salbei und Rosmarin nach Cousteau weiterbrutzeln.
Die gemixten Pilze dazu und so lange mit anbraten, bis die Flüssigkeit weg ist und sich röstig sammelt.
Ein Lorbeerblatt und Rotwein-Shiro drübergießen, weiterköcheln, bis die komplette Flüssigkeit verdampft ist
und dann ein bis zwei Teelöffel Ras-El Hanout dazugeben und mit Salz abschmecken.
Her mit einer Schüssel und bevor die zum Einsatz kommt, nehmen wir die Pilze aus dem Ofen,
schütten die Flüssigkeit in eine Tasse und legen die Champignons dann auf die Seite.
Geil, oder? Die schmecken echt so, wie sie aussehen.
Champignonwasser in die Schüssel, Maronenmus-Mischung dazugeben, die gehackten Maronen ebenfalls
und 100 Gramm Semmelbrösel. Welche Brösel ihr verwendet, ist mir wurscht.
Kurz miteinander vermischen und dann darf auch die Pfanne dazu und alles so gut miteinander vermengen,
bis ihr so eine Art Teig bekommt.
Der wandert dann in den Kühlschrank oder auf den Balkon, aber Abdecken nicht vergessen.
Und jetzt gehen wir ins Bett und freuen uns auf Heiligabend.
Die erste Abendsandlung in der Früh, 400 Gramm Pilze schneiden.
Ich habe hier Champignons und Kräuterseitlinge, ein gehäufter Teelöffel Rauchpaprika,
ein Teelöffel Rauchsalz, Schuss Olivenöl und ein Esslöffel Ahornsirup kommen dann einfach dazu.
Gut vermischen, aufs Backblech bei 180 Grad Umluft für 25 Minuten in den Ofen.
In der Zwischenzeit Salzwasser zum Kochen bringen, 500 Gramm Rosenkohl 8 Minuten kochen.
Der kann das ab, keine Angst. Pfanne raus, Olivenöl rein und ein bis zwei Zwiebeln je nach Größe anbraten.
Rosenkohlwasser in die Schüssel und würzen mit dem auf das ihr gerade Bock habt.
Ich habe hier Tecameso, aber ihr nehmt einfach das was ihr mögt oder lasst das Rosenkohlwasser pur.
Das geht auch, Hauptsache ihr legt ein Lorbeerblatt rein.
Sind die Zwiebeln glasig, eine Handvoll Mandeln dazugeben, mit anrösten
und wenn die ein bisschen Farbe bekommen, kommt auch schon der Rosenkohl dazu.
Zeitlich sollte sich das Pi mal Daumen relativ gut ausgehen,
so dass ihr dann nach 25-30 Minuten die Pilze mit in die Pfanne geben könnt
und alles zusammen nochmal kurz anbraten und euer Rosenkohllorbeerwasser dann nicht vergessen und drüber gießen.
Wasser ein bisschen verdampfen lassen und dann wird angerichtet und natürlich wird es kalt bis zum Abend,
aber aufgewärmt schmeckt das Ganze nochmal besser.
Als nächstes Mandarineschale in Schale reiben, überschüssiges Mandarinenwasser in Schüssel pressen,
alles muss raus, 2 Esslöffel Balsamico-Essig dazugeben, 1 Esslöffel Traubenmus oder Honig,
1 Esslöffel Olivenöl und Thymian nach Geschmack, 3 Viertel Teelöffel Salz, Pfeffer umrühren, fertig.
Wir brauchen Beete, rote, gelbe, Ringel, ganz egal Hauptsache 4 Stück,
denn wenn ihr die viertelt, bekommt jeder eurer 7 Gäste 2 Stück.
Das gleiche Spiel wie bei den Pilzen, auf Alufolie, Prise Salz drüber, Schluck Olivenöl, Spruzwasser,
alternativ 1-2 Esslöffel und dann verpacken, 190 Grad, Umluft, 1 Stunde, ab in den Ofen.
Sehr viel Zeit um Karotten zu schneiden, ihr merkt schon, ich ziehe ein bisschen an,
einfach Messer ansetzen und halbieren, die kleinen von den insgesamt 500 Gramm lassen wir ganz,
Schale kann natürlich runter wenn ihr wollt, dann werden sie ein bisschen zarter.
Grundsätzlich, wenn ihr sie lieber weich und röstig haben wollt, dann schneidet die Karotten halt schön klein,
so groß bleiben sie halt knackig.
Mandarinen eben in Scheiben schneiden, das Ganze macht ihr zweimal, zu den Karotten aufs Blech
und die Marinade, die ihr schon wieder vergessen habt, drüber schütten.
Alles miteinander vermischen und dann für 30 Minuten in den Ofen,
das heißt die rote Beete ist mittlerweile schon 30 Minuten drin.
8 Minuten vor Ende habe ich eine Handvoll Walnüsse aufs Blech gegeben
und die schauen jetzt so aus und die Karotten so.
Rote Beete in die Schüssel, Karotten in die Schüssel, Nüsse in die Schüssel,
alles miteinander vermischen und bitteschön, knackige Wurzelbeilage mit mussigen Mandarinen.
Jetzt brauchen wir einen Zahnstocher Fisch, der keinen hat, kann jetzt leider nicht weitermachen
und so leckere Chibap-Chichi-Formen, die sind 24 Stunden alt und voll aromatisiert
und werden jetzt mit unseren geräucherten Auberginen ummantelt, immer zwei Streifen auf einen Chabap.
Restliche Marinade drüber streichen und dann bei 180 Grad für 30 Minuten in den Ofen
und nach 15 Minuten wendet ihr die Chibap-Chichi einmal.
Nach knapp einer halben Stunde, aber spätestens wenn sie so aussehen, sind sie fertig.
Rauchig süße Chibaps, die normalerweise nicht bis zum Abendessen durchhalten
und deswegen rate ich euch, versteckt sie lieber.
Jetzt hauen wir den Blätterteig aufs Backblech und wenn ihr merkt,
dass ihr aus Versehen eine Übergröße gekauft habt, dann helfen Messer und Schere.
Die Füllung habt ihr natürlich gleich nach dem Aufstehen aus dem Kühlschrank oder auf Zimmertemperatur temperiert
und die Hälfte davon formt ihr jetzt zu einem Rechteck.
Darauf kommen dann die 10 Pilze, die wir am Vortag vorbereitet haben.
Die waren auch im Kühlschrank, aber ihr könnt die natürlich auch frisch machen, genügend Zeit hätten wir ja.
Die zweite Hälfte der Füllung jetzt drüber schichten und dann bekommt ihr irgendwie so einen Berg
und mit etwas Hafermilch benetze ich die Ränder des Blätterteigs, denn das klebt dann deutlich besser.
Weil, darauf packen wir dann den zweiten Blätterteig.
Überschüssiges Material abschneiden und ein Muster eurer Wahl in den Teig ritzen.
Karo geht meiner Meinung nach immer.
Ein paar Luftlöcher reinstechen und gut ist, wenn nicht die Tochter den überschüssigen Teig gesehen hätte.
Alles klar, dann verzieren wir halt noch ein bisschen, auch wenn wir jetzt schon wissen,
dass Sonne, Mond und Sterne danach nicht mehr zu erkennen sein werden.
Macht aber nichts.
Das Ganze warnet dann für 50 Minuten bei 180 Grad Umluft in den Ofen
und in der Zwischenzeit mischen wir 1 Esslöffel Ahornsirup mit 2 Esslöffel Hafermilch
und nach 25 Minuten bestreichen wir den Braten schön fein, säuberlich
und dann darf er nochmal für 25 Minuten in den Ofen.
Wenn er dann schön knusprig und dunkel ist, dann schneiden wir ihn auf
und freuen uns über einen krass leckeren Weihnachtsbraten, den ihr so wahrscheinlich noch nie gegessen habt.
Behauptung. Keine Beweise.
Aber einen Beweis habe ich nämlich, dass es noch knusprigere Ofenkartoffeln gibt als meine.
Anders knusprig, aber knuspriger.
Hintermond aus der Community hat mich mit dem Rezept inspiriert und sie haben begeistert.
Auch wenn leicht abgewandelt, wandern diese Ofenkartoffeln jetzt auf unseren Weihnachtstisch
und bestimmt nicht zum letzten Mal.
Dankeschön Hintermond.
Dafür brauchen wir 2 Kilo Kartoffeln, die schneiden wir mundgroße Stücke.
Ich habe hier die Mehligen. Wie sie mit Festkochen hin werden, weiß ich nicht.
Deswegen empfehle ich hier einfach mal die Mehligen.
Und dann nehmen wir uns einen großen Topf mit Wasser und geben dann 1,5 bis 2 Teelöffel Natran rein.
Kartoffeln dann in die Luft schmeißen und zwar so, dass sie mit einem Parabelflug genau im Topf landen.
Ganz wichtiges Element bei der Zubereitung.
Wir bringen die Kartoffeln zum Kochen und kochen sie dann 8 Minuten.
In der Zwischenzeit bereiten wir Aromaöl zu, das heißt Olivenöl und Knoblauch und Rosmarin und Salbei
bei leichter Hitze brutzeln, bis der Knoblauch hellbraun ist.
Nach 8 Minuten kommen die Kartoffeln raus und wir lassen sie ein bisschen ausdampfen.
Dann in eine Schüssel Aromaöl drüber und alles schön miteinander vermischen,
so dass sich die Oberfläche ein bisschen aufraut.
Ab aufs Backblech, 50 Minuten in den Ofen, 200 Grad Umluft oder bis sie halt knusprig ausschauen.
Und die Kartoffeln machen wir tatsächlich als letztes von unserem siebenteiligen Weihnachtsmenü,
denn die müssen richtig heiß und knusprig auf den Tisch.
Mit Knoblauch und Kräutern kommen die geilen Dinger definitiv nicht das letzte Mal auf unseren Teller.
Soviel kann ich ziemlich sicher sagen.
Ihr habt es geschafft, Weihnachtsessen 3.0 mit leckerer Bratensauce ohne Braten,
leicht süße Vollkornballs, ob knusprig oder kalt, die gehen immer.
Rosenkohl, Umami, Pilzpfanne und knackiges Wurzelgemüse mit Mandarinen und Walnüssen
zusammen mit Cevapcici im Rauchmantel, knusprige Ofenkartoffeln
und einem Blätterteig gefüllt mit krass geilem Zeugs.
Und das war es auch schon, krass geiles Zeugs für krass geile Weihnachten.
Mal anders. Bleibt gesund und haut rein.