01.11.2024
In der Predigt "Hoffnung, die trägt." von Christian Goltz wird die Bedeutung der Hoffnung im christlichen Glauben beleuchtet. Goltz spricht darüber, wie Hoffnung Menschen in schwierigen Lebenssituationen Kraft und Zuversicht geben kann. Er betont die Verheißungen Gottes und die Hoffnung auf ein Leben in Fülle und Ewigkeit. Die Predigt lädt dazu ein, sich auf die Hoffnung zu gründen, die im Glauben an Gott verankert ist, und sich von ihr tragen zu lassen, selbst in Zeiten der Not und des Zweifels. Goltz vermittelt geistliche Einsichten und praktische Anwendungen, die dazu ermutigen, sich auf die Hoffnung zu fokussieren, die in Jesus Christus gefunden werden kann.
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Christian Goltz - „Hoffnung, die trägt.“
Apostelgeschichte 27,20-25
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paulus erlebt hier eine hoffnung die
trägt das schiff segelte auf unsicheren
wasser
aber paulus hatte letztlich festen boden
unter den füßen gott möchte auch dein
lebens schiff auf sicherem kurs halten
er möchte dir sicheren boden unter den
füßen leben eine hoffnung geben die
trägt
[Musik]
so wie in der kindergeschichte kann es
einem gehen wenn man sicheren boden
verletzt und ein schwankendes schiff
betritt
meistens geht alles gut wenn wir in
einem verkehrsmittel einsteigen in ein
flugzeug in
ein auto in ein schiff aber nicht immer
und
manchmal sterben wir tausend ängste aber
zum glück kommt es nur selten vor dass
wir uns schwer verletzen oder gar zu
tode kommen
wir wollen uns heute morgen mit einer
schiffsreise beschäftigen die uns in der
apostelgeschichte 27 überliefert ist wir
haben die text lesung schon schon gehört
es geht um die letzte reise des apostels
paulus nach oben
und es ist wie bibel kenner und wie
ausleger der antike sagen eine der best
überlieferten schiffsreisen der antike
wenn ich vielleicht sogar die beste
überlieferte schiffsreise überhaupt sie
wird geschildert in aller
ausführlichkeit
was so wetterbedingungen betrifft die
handlungen auch auf dem schiff aber auch
die emotionen und die ängste die die
besatzung und die passagiere in dieser
zeit durchmachen
wir können schon mal apostelgeschichte
27 aufschlagen aber wir schauen uns
zunächst einmal den zusammenhang an
indem diese schiffsreise berichtet wird
paulus ist seit etwa zwei jahren in
caesarea gefangen die serie war damals
die
hauptstadt der lokalen römischen
regierung
als er nach jerusalem kam gab es dort
unruhen auseinandersetzungen zwischen
ihm und den juden
er war fast zu tode gekommen so dass die
römer dann eingegriffen haben und die
nach cesaria gebracht haben
er hat die gelegenheit sein
zeugnis vor festes nicht zunächst vor
felix
abzu
abzugeben das steht in kapitel 24 dann
vor seinem nachfolger festes in kapitel
25 und schließlich ein viertel 26 kam
auch noch könig agrippa dazu
ja und die römer die wussten nicht so
recht was sie mit ihm machen sollten
einerseits war er ein unruhestifter
denen man nicht freilassen konnte oder
nur unter großen risiken das ist wieder
unruhe unter den juden gibt
andererseits war er ein römischer bürger
er hat er bestimmte bürgerrechte
und so haben sie ihn erstmal zunächst
eben längere zeit im gefängnis gelassen
bis dann könig agrippa die entscheidung
getroffen hat okay
paulus hat sich auf den kaiser berufen
sein fall soll in rom verhandelt werden
also schicken wir ihnen nach oben
und so beginnt diese schiff hat also im
kapitel 24 kapitel 27 und wir wollen
einmal die ersten acht verse lesen
apostelgeschichte 27 phase eins bis acht
ich lese nach der luther übersetzung von
2017
als es aber beschlossen war dass wir
nach italien fahren sollten
übergaben sie paulus und einige andere
gefangene einem hauptmann mit namen
julius von der kaiserlichen kurorte
wir bestiegen ein stift ein schiff aus
a3 mutieren dass die häfen der provinz
asia anlaufen sollte und fuhren ab mit
uns war auch er ist ein makedonija aus
thessaloniki und
am nächsten tage kamen wir in sidon an
julius verhielt sich freundlich gegen
paulus und erlaubte ihm zu seinen
freunden zu gehen und sich pflegen zu
lassen
und von da schließen wir ab und fuhren
im schutz von zypern hin weil uns die
winde entgegen waren und fuhren auf dem
meer entlang der küste von kilikien und
familien und kamen nach mira induzieren
und dort fand der hauptmann ein schiff
aus alexandria das nach italien ging und
ließ uns darauf übersteigen
wir kamen aber viele tage nur langsam
vorwärts und gelangten mit mühe bis auf
die höhe von knie das denn der wind
hinderte uns und wir fuhren im schutz
von kreta
hinwil weiser
salmonellen und kamen kaum daran vorüber
und gelangten an einen ort der gut hafen
heißt nahe dabei lag die stadt lasse
ja ich blende die route mal ein ich
hoffe wenn man kann es einigermaßen
erkennen von ihren sitzplätzen aus
also zunächst müssen wir festhalten wir
haben hier einen bericht aus erster hand
vor uns lukas schreibt in der wir form
also er ist dabei
nach römischen recht war es einem
gefangenen erlaubt dass er einen diener
mitnehmen darf auf eine reise und auch
einen arzt also lukas war hier der arzt
und dieser aris tag der hier genannt
wird dann auch in anderen stellen im
neuen testament war ein begleiter des
paulus der ihm einfach zu hilfe war
also diese drei christen befanden sich
an bord eines schiffes nach 437
waren insgesamt 276 menschen dort an
bord
so wird also paulus zunächst dem
hauptmann julius übergeben neben anderen
gefangen auch also eine ganze gruppe von
gefangenen macht sich auf den weg und
julius verhält sich freundlich gegenüber
paulus erlaubt ihm bei einem
zwischenstopp in sidon das ist praktisch
dann der erste stopp im heutigen syrien
an land zu gehen um sich von seinen
glaubens freunden pflegen zu lassen
offensichtlich war seine gesundheit
etwas angeschlagen
und wir haben hier gleich einen ersten
wichtigen punkt
einerseits wird das hier von gott so
geführt dass dieser julius dem paulus
wohl gesonnen ist
so wie es auch ein anderer stelle im
alten testament schon bei bei josef bei
daniel der fall war aber andererseits
ist es auch paulus selbst der die
fähigkeit besitzt positive beziehungen
aufzubauen und
ich denke das ist letztlich eine
fähigkeit die uns als christen alle
auszeichnen sollte oder die wir
zumindest alle auch erlernen sollten
es ging also los in caesarea sie wollten
die küste entlang verfahren ein
zwischenstopp in side und vers 3 und
dann weiter an der küste zwischen der
küste und der insel zypern entlang bis
sie nach müller kamen in der heutigen
türkei
dort wechseln sie das schiff sieht
steigen in ein schiff aus alexandrien
dass dort einen zwischenstopp hat und
weiter nach italien fahren sollen
aus fest 38 später erfahren wir dann
dass es sich um ein getreide schiff
handelt und das war so typisch für die
damalige zeit
die kornkammer ägypten und viel weizen
viel getreide hat man nach italien
gebracht und dort die bevölkerung zu
versorgen also was wir heute haben in
der anderen richtung von der ukraine
richtung afrika das haben wir damals von
ägypten nach italien gehabt
und wenn wir so diese schilderung uns
angucken hier in den ersten acht fersen
dann sehen wir schon dass das keine
schiffsreise war so wie man sie heute
machen würde
es war nicht so dass der hauptmann
julius zu seiner sekretärin gesagt hätte
hier gehen wir bitte ins reisebüro oder
ins internet und buche eine reise für 30
oder 40 leute nach italien
sondern es waren ging einfach zu einem
hafen man sucht er ein schiff dass du
halbwegs in die gewünschte richtung fuhr
und
den unterschied entschied man sich
unterwegs
umzusteigen je nach den gegebenen
möglichkeiten also so ein bisschen wie
ein globetrotter heute vielleicht der
mit rucksack durch die gegend reist
man sagt dass die passagiere damals in
der antike
das ist das dir dass die
schiffseigentümer von dem fahrgeld der
passagiere gut leben konnten obwohl es
oft schiffbrüchiger obwohl viele schiffe
verloren gingen waren schiffseigentümer
doch relativ wohlhabende menschen
also der erste teil der reise verläuft
relativ ruhig im rahmen der erwartungen
und dann im zweiten schiff wurde die
reise unruhiger sie kamen nur langsam
voran hatten ungünstige
wetterverhältnisse
kam dann aber doch bis nach kreta und
etwa in mitte in der mitte der insel
man sieht das auch denke ich auf dem
bild in der insel laufen sie einen hafen
an
der
gutheißt oder gut hafen
und sie legen dort einen zwischenstopp
ein
lesen wir weiter die verse 9 bis 13
dann viel zeit vergangen war
wenn
ja dann viel zeit vergangen war und ihr
schiff hat bereits gefährlich wurde weil
auch die fastenzeit schon vorüber war
ermahnte sie paulus und sprach zu ihnen
ihr männer ich sehe dass diese fahrt mit
leib und leid und großem schaden vor
sich gehen wird nicht allein für die
ladung und das schiff sondern auch für
unser leben aber der hauptmann glaubt
wird im steuermann und dem schiffs
herren mehr als dem was paulus sagte und
da der hafen zum überwintern ungeeignet
war bestanden die meisten von ihnen auf
dem plan von dort weiter zu fahren und
zu versuchen
ob sie zum überwintern bis nach phoenix
kommen könnten einem hafen auf kreta der
gegen süd west und nord west hoffen ist
als aber ein südwind weht meinten sie
ihr vorhaben wäre schon gelungen sie
lichteten den anker und fuhren nahe an
kreta entlang
also wir fahren jetzt etwas über die
zeitliche einordnung dieser reise in
vers 9 zur fastenzeit
fastenzeit damit ist die zeit gemeint
vor dem großen versöhnungstag der
immerhin noch im oktober stattfindet
also wir befinden uns hier im oktober
und zur damaligen zeit war es so dass
die schifffahrt auf dem mittelmeer im
prinzip beruht in der kritischen zeit
zwischen november und februar
allerdings gleich nur die zeit von april
bis september als wirklich sicher
finnische ford
und hier in der zu einer zeit des
übergangs im monat oktober in dem wir
uns befinden
da galt die zeit die schifffahrt bereits
als gefährlich und zustanden
entscheidungen an sollten sie weiter
segeln oder nicht
ich sehe hier drei phasen in denen die
schiffsreise abläuft
und die erste phase ist die phase der
vagen hoffnung
die vage hoffnung hoffnung das ist so
eine unbestimmte unsichere hoffnung
eine unklare
undeutliche auch ungenaue hoffnungen
wir haben den text gemeinsam gelesen es
gibt gute gründe nicht weiter zu segeln
weil die schifffahrt bereits gefährlich
ist man kann den sturm oder um gutes
wetter geraten wenn die fastenzeit
vorbei ist und
man weiß auch dass der nächste hafen
kreta besonders wind gefährdet ist weil
er offen ist für die für winde aller art
und viele die dort erfahrung haben auf
dem schiff zwischen oft gereist sind die
wissen und die gewalt der natur
[Musik]
aber trotzdem der wind steht gerade
günstig
und kapitän und schiffseigentümer sind
dafür weiter zu fahren
für den kapitän ist es eine gute
gelegenheit sich mal zu profilieren zu
zeigen was in ihm steckt ja in der
übergangszeit auch mal zu zeigen dass er
mit schwierigen situation fertig wird
und
für den schiffseigentümer naja schiff
ist sein kapital das kapital muss
arbeiten das schiff was im hafen liegt
kann kein geld verdienen also ist auch
eher daran interessiert weiter zu fahren
auch paulus tut hier seine meinung kund
wir wissen aus zweiter korinther 12
das 1 1 ein brief den er einige jahre
vorher geschrieben hat dass er zu dem
zeitpunkt bereits drei mal schiffbruch
erlitten hatte und so war ja auch ein
erfahrener
reisender und wusste um die
gefährlichkeit der schifffahrt und riet
von der weiterfahrt ab
es bleibt hier etwas unklar ob er so
rein menschlich aufgrund seiner
erfahrung spricht oder ob er vielleicht
auch schon so von gott her eine idee
hatte dass diese reisegefühl gefährlich
werden könnte und im unglück enden
könnte
die entscheidung musste letztlich der
hauptmann julius treffen
er war der meinung dass man die
weiterfahrt verantworten kann er schloss
sich den vermeintlichen fachleuten an
dazu kommt noch dass dieser
dieser ort gut hafen zum überwintern
eher ungünstig war wir wissen nicht
genau warum vielleicht lag es an einer
ungünstigen infrastruktur dass man dort
nicht so einfach mehrere monate bleiben
konnte
vielleicht war der hafen auch für das
schiff gefährlich dass gefahr für das
schiff bestand
auf alle fälle haben sie dann
mehrheitlich die entscheidung getroffen
noch weiter zu segeln und zwar
praktisch von der mitte der insel zur
westspitze der insel
das ist nur eine entfernung von
vielleicht 60 kilometern
und da schauen wir wie es weitergeht von
kapitel von vers 14 an
nicht lange danach aber brach von der
insel her ein sturmwind los den mann
nordost nennt und da das schiff
ergriffen wurde und nicht mehr gegen den
wind gerichtet werden konnte haben wir
auf und ließen uns treiben
wir kamen aber an einer insel vorbei die
kauder heißt da konnten wir mit mühe das
beiboot in unserer gewalt bekommen sie
zogen es darauf und um spannten zum
schutz das schiff mit seilen da sie aber
fürchteten in die sorte zu geraten
ließen sie den drei punker herunter und
trieben so dahin
da wir großes ungewitter erlitten waffen
sie am nächsten tag ladung ins meer und
am dritten tag warfen sie mit eigenen
händen des schiffs gerät hinaus da aber
viele tage weder sonne noch sterne
erschienen und ein gewaltiges ungewitter
uns bedrängte war alle hoffnung auf
rettung dahin
ja hat der südwind weht das bedeutet
mildes wetter
warmer wind das ist so als wenn wir hier
in bogen hofen oder im voralpengebiet
föhn haben da kommt ja der die warme
luft von den von nordafrika über die
alpen her und da wissen wir meistens das
gibt es gibt schönes wetter kann man in
die berge gehen das ist angenehm aber
das gute wetter hielt nicht lange an
es erhob sich ein nordostwind
ein nordostwind der nicht nur ein
normaler wind war sondern ein richtiger
wirbelsturm der ergriff das schiff so
sehr das segeln im prinzip nicht mehr
möglich war
sie mussten auch die ruder die damals
seitlich am schluss angebracht war nicht
so wie heute unterm schiff aber seitlich
angebracht worden einholen und so waren
sie letztlich manövrierunfähig sie
mussten sich treiben lassen und
wenn der wind aus nordost kommt ist klar
in welche richtung treibt man dann nach
südwesten nach südwesten das heißt also
von der insel kreta von dem sicheren
land weg
an dieser kleinen insel die damals
claudia hieß haben sie das beiboot an
bord geholt was normalerweise hinter dem
schiff hergezogen wird wir haben gelesen
sie haben das schiff mit midtown umstand
umspannt haben noch ein tribe anker
ausgeworfen
um das schiff etwas zu beruhigen
und so sind sie
den dem wind und dem wetter ausgeliefert
durchs mittelmeer getrieben
ja und so langsam tritt die reise in die
zweite phase
keine hoffnung mehr
alle hoffnung auf rettung war dahin
heißt es in vers 20 sie hatten alles
versucht sie hatten auch ladung von bord
geworfen sie hatten alles schiffs gerät
was man nicht unbedingt dringend
benötigte über bord geworfen um das
schiff leichter zu machen aber es hat
nichts genützt
alle hoffnung auf rettung war dahin
ja man muss sich die situation auf dem
schiff mal so bildlich vorstellen wie
ist das wenn 276 leute zusammensitzen
und keine hoffnung mehr haben
der kapitän der schon so manchen sturm
gemeistert hat sitzt mehr oder weniger
ratlos da
sicherlich ein starker kräftiger mann
mit tollen muskeln aber was nützt ihm
das in so einer situation
der schiffseigentümer hat längst
aufgehört die verluste zu berechnen
zuerst hatte er das schiffs gerät
abschreiben müssen dann das schiff jetzt
ist auch sein eigenes leben in gefahr
auch das kann ja schon fast abschreiben
auch er hat die hoffnung im prinzip
aufgegeben
viele ausleger vermuten dass das schiff
auch ein leck hatte die haben
wahrscheinlich noch in verzweiflung
fleißig wasser geschickt
vielleicht ist es zu sehen der
verabschiedung an bord gekommen
dass leute sich schon aufgegeben haben
und noch mal die irgendwelche wichtigen
botschaften an geliebte menschen
weitergeben wollten
vielleicht gab es vorwürfe warum sind
wir nicht in diesem gut hafen geblieben
alle szenen wenn man keine hoffnung mehr
hat
lesend immer weiter
das 21
niemand wollte mehr essen
da trat paulus mitten unter simon sprach
ihr männer man hätte auch auf mich hören
sollen und nicht von kreta aufbrechen
dann wären uns dieses leid unter schaden
erspart geblieben
doch nun ermahne ich euch seid unverzagt
denn keiner von euch wird um kommen nur
das schiff wird untergehen denn diese
nacht trat zu mir der engel gottes dem
ich gehöre und dem ich diene und sprach
fürchte dich nicht paulus du musst vor
den kaiser gestellt werden und sie gott
hat ihr geschenkt alle die mit ihr
fahren
darum ihr männer seid unverzagt denn ich
glaube gott es wird so geschehen wie mir
gesagt ist
auf dem schiff vollzieht sich eine
überraschende wende
die menschen erfahren auf einmal wenn
menschlich gesehen keine hoffnung mehr
da ist kann gott doch neue hoffnung
schenken
die passagiere edler ergreift ein
ungläubiges staunen
mancher denkt vielleicht
können wir diesen man wirklich glauben
ist es vielleicht nur ein religiöser
eiferer
aber andere klammern sich an den
strohhalm der hoffnung da ist einer der
nicht verzweifelt ist da ist einer der
mit seinem leben noch nicht
abgeschlossen hat da ist so ein ruhender
pol mitten im sturm
und paulus begründet seine zuversicht er
sagt denn ich glaube gott
gott selbst offenbarte sich mir und
versicherte mir
fürchte dich nicht ich schenke dir und
den schiffsinsassen das leben
also wir haben hier die dritte phase in
der das schiff tritt tritt ware hoffnung
und worin liegt letztlich der grund für
die ware hoffnung des paulus
die ware hoffnung liegt in der begegnung
mit gott
gott hat ihm eine zusage übermittelt und
gott war paulus ja nicht zum ersten mal
begegnet es begann auf dieser
denkwürdigen reise nach damaskus wo er
zu fuß unterwegs war
wo er seine bekehrung erlebt hat wo gott
ihm sehr deutlich gesagt hat dass er ihn
nicht verfolgen soll
oder denken wir einer postgeschichte 16
das gesicht wo er sagt komm rüber und
hilfe uns kommen nach europa nachtruhe
wo paulus im traum nach mazedonien
gerufen wird oder denken wir an das
erdbeben im gefängnis in philippi
auch hier half gott in hoffnungsloser
situation
ware hoffnung liegt in einer begegnung
mit gott und
mich fasziniert diese begebenheit immer
wieder wenn ich sie lese und sie ist für
mich auch hochaktive hoch aktuell
besteht unser leben nicht oft auch aus
mehr oder weniger vagen hoffnungen
gerade als junger mensch da baut man so
an seinen persönlichen traumschiff warum
auch nicht mit recht wenn man matura hat
abitur hat
dann steht einem die arbeitswelt offen
in allen branchen werden fachkräfte
gesucht
wer wird zumindest eine
durchschnittliche begabung mitbringt wer
auch andere wichtige eigenschaften hat
wie fleiß zuverlässigkeit
der hat sehr gute chancen einen gut
bezahlten job zu finden
und selbstwert weniger als
durchschnittlich begabt ist es gibt so
viele freie stellen und man muss ja auch
nicht studiert haben
man kann eine ausbildung machen und auch
damit einen guten und soliden
arbeitsplatz bekommen
dann gibt es die vage hoffnung auf
glückliche beziehungen ein partner der
ein von herzen liebt und dem man selbst
auch genauso liebt
die vage hoffnung auf eine familie auf
gesunde kinder
bis dass der tod uns scheidet
die hoffnung auch das anders man gesund
bleibt das ein und nichts passiert das
sind zweifel ärzte und medikamente da
sind die einem helfen können und
das auch der impfschutz einen vor dem
schlimmsten bewahrt
wenn man so ein
traumschiff für sein leben baut dann
baut man es meist auf ähnlicher
grundlage wie wir es hier in unserem
kapitel gesehen haben da ist die
grundlage der eigenen stärke
der eigenen fähigkeiten der eigenen
erfahrungen so wie es bei dem kapitän
gewesen ist
man baute auf die grundlage von
wirtschaftlichen wünschen so wie es der
schiffseigner getan hat man achtet
darauf dass die bezahlung den
erwartungen die man als leben hat
entspricht
und man baut die erwartungen auf die
positiven umstände auf den südwind der
wert auf wirtschaftliche verhältnisse
auf
arbeitsmarktprognosen
aber lassen wir uns nicht täuschen
das alles sind vage hoffnung
und die letzten zwei jahre bestärken uns
darin dies auch als ware als vage
hoffnung wahrzunehmen
die vagen hoffnung von 2009/10 oder noch
anfang 2020 die haben nicht mit einem
corona virus gerechnet
die vagen hoffnungen von ende 2021 als
die korona krise langsam zu überwunden
und langsam überwunden zu sein schienen
die haben nicht mit einem einmarsch
russlands in die ukraine gerechnet und
mit den folgen die sich daraus für uns
bis heute ergeben
wir wissen letztlich nicht was uns noch
bevorsteht ob es ein zweites tschernobyl
in europa geben wird dass unser leben
verändern könnte ob der zusammenhalt der
gesellschaft aufrecht erhalten werden
kann angesichts von ereignissen wie
steigender inflation und
wir sollten auch nicht übersehen dass
krisen immer eine gefahr für die
demokratie sind
weil krisen radikale kräfte stärken die
wir aus der eigenen deutschen geschichte
auch schmerzhaft erlebt haben
vage hoffnungen
nicht immer
enden war wage hoffnungen in situationen
dass man keine hoffnung mehr hat aber
auch das kann passieren
die gute nachricht ist
dass sich eine situation von keine
hoffnung
oft vermeiden lässt
wenn man mit gott lebt
aber die vielleicht noch bessere
nachricht ist dass selbst wenn es zu
wenn wir an einen punkt kommen wo es
keine hoffnung mehr gibt gott immer noch
da ist und uns neue hoffnung schenken
kann
und schauen wir noch einmal wie sich
wahre hoffnung in unserer geschichte
entfaltet
da ist also der engel gottes von dem
paulus berichtet der ihm der bei ihm
steht
der ihm der ihm zunächst sagt
fürchte dich nicht
die wahre hoffnung beginnt mit einem
fürchte dich nicht gottes
die furcht hat er alle am schiff
ergriffen
vielleicht auch paulus irgendwo hatte
paulus auch seinen anker gehabt aber
wenn man dann so in der unmittelbaren
situation hat dann tut das natürlich gut
wenn gott zu einem sagt
fürchte dich nicht
in diesem fürchte dich nicht kommt die
liebe gottes zum ausdruck die ja zu uns
menschen hat und
ist und gott geht sogar in seiner
großzügigkeit so möchte ich sagen noch
noch weiter indem der engel zu paulus
sagt gott hat hier geschenkt alle die
mit ihr reisen
also wahre hoffnung dass auch mit der
großzügigkeit gottes rechnen
gott schenkt dir alle menschen das heißt
gottes einschenken der gott
hoffnung ist durch gott geschenkte
hoffnung gott hätte es so machen können
das nur die die drei christen an bord
überleben
aber nein gott ist großzügig gott lässt
alle auf dem schiff an der wunderbaren
rettung anteil nehmen
gott lässt regnen über gerechte und
ungerechte er schüttet seinen segen aus
so dass auch ungläubige davon
profitieren können das ist die situation
hier
und paulus führt weiter aus
seit unverzagt denn ich glaube gott
natürlich ist der glaube auch ein
entscheidender faktor
paul paulus hat ihr diesen glauben und
dadurch konnte gott auch wirken
wahre hoffnung ist im glauben zu
erlangen
[Musik]
und
das war ja eine wichtige frage auf
diesem schiff wem glaubt man wer hat
hier die richtige perspektive und den
richtigen den richtigen blick ist es der
kapitän
ist es der schiffseigentümer oder ist es
ein erfahrener reisen reisen der mit
gott lebt wie paulus
und man sieht ja wieder diese
diese drei begriffe auch die in der
bibel so wichtig und zentral sind
glaube hoffnung liebe
gott zeigt seine liebe zu den reisen
denn dadurch dass er sie alle alle räte
dass er ihnen neue hoffnung gibt
gott wirkt durch den glauben des paulus
der dann auch die rettung ermöglicht und
gott schenkt selbst wahre hoffnung
und diese
ware hoffnung
ist aber auch an bedingungen geknüpft so
können wir hier sehen wenn wir weiter
lesen ab vers 30
da heißt es
als aber die schiffsleute vom schiff zu
fliehen suchten und das beiboot ins meer
herabließen und vorgaben sie wollten
auch vorne die anker herunterlassen
sprach paulus zu dem hauptmann und zu
den soldaten wenn diese nicht auf dem
schiff bleiben könnt ihr nicht gerettet
werden
da haben die soldaten die tower ab und
ließen das beiboot ins meer fallen
hier wollen einige menschen eine
abkürzung nehmen sie sagen das nicht so
offen sondern sie
wissen dass sie eigentlich an bord
bleiben müssten aber unter einem vorwand
wollen sie fliehen
paulus durch das geschaut dass hier und
die soldaten handeln auch entsprechend
dass die schiffsbesatzung nicht fliegen
kann
paulus setzt hier bestimmte bedingungen
für die rechnung für die rettung aller
und der hauptmann julius folgt dem
und sowie der hauptmann julius hier
gehorsam ist so ist auch unser gehorsam
gott gegenüber immer wieder gefragt
wir sollen nicht unsere eigenen wege
gehen
nicht unsere eigenen vorschlag unsere
eigene vorstellung unser leben leben
sondern wir sollen nach gott und seinem
willen fragen
wir sollen die rettung nicht selbst in
die hand nehmen sondern gott überlassen
wenn wir weiter lesen fest 33 dann sehen
wir auch wie diese wieder glaube und
diese hoffnung das ganze schiff
erreicht fast 33 als es anziehen held zu
werden
ermahnte paulus alle nahrung zu sich zu
nehmen und sprach es ist heute der
vierzehnte tag dass ihr warteten ohne
nahrung geblieben sei und nichts zu euch
genommen hat darum ermahne ich euch
etwas zu essen denn das dient zur
euro-rettung es wird keinen von euch ein
haar vom haupt fallen und als er das
gesagt hatte nahm er das brot dankte
gott vor ihnen allen und brachs und fing
an zu essen
da wurden sie alle guten mutes und
nahmen auch nahrung zu sich
ja
der paulus der kann ganz souverän
handeln jetzt er hat von gott diese
feste gewissheit und diese innere ruhe
geschenkt bekommen auch in schwierigen
wasser und in schwierigen wetter-
sich seines lebens gewiss zu sein
und sie haben lange nichts gegessen
wahrscheinlich konnten sie auch nicht
essen weil einfach zu viel bewegung auf
dem schiff war es wäre gar nichts im
magen geblieben aber jetzt ist die zeit
gekommen
wo paulus und wo alle auf dem schiff zur
ruhe kommen kommen können und das ist
das was gott auch mit unserem leben
machen möchte dass unser lebens zur ruhe
kommt dass wir inneren frieden finden
dass wir auch wenn die ungewissheit
unser leben und auch dieses leben der
gesellschaft bestimmt wir wissen dass
wir einen gott festen halt haben
gott wird seine verheißung wahr machen
er ist der herr der weltgeschichte und
er ist auch der herr in unserem
persönlichen leben
es gab dann noch eine kritische
situation
in vers 42 und 43
die soldaten hatten vor die gefangenen
zu töten damit niemand ford schwimmen
und entfliehen kann
aber der hauptmann wollte paulus am
leben erhalten und werte ihrem vorhaben
und ließ die das schwimmen konnten als
erste ins meer zu springen und sich an
land zu retten die anderen aber auf
brettern einige auf dem was sonst noch
vom schiff da war und so geschah es dass
sie alle gerettet an land kamen
paulus erlebt hier eine hoffnung die
trägt
das schiff segelte auf unsicheren wasser
aber paulus hatte letztlich festen boden
unter den füßen
gott möchte auch dein lebens schiff auf
sicherem kurs halten
er möchte dir sicheren boden unter den
füßen geben eine hoffnung geben die die
trägt
vertraue ihm gott wird sicher vollenden
was er mit ihr begonnen hat
[Musik]