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Inhalt 📚 Kennen Sie das? Wenn Sie in einem Hotelzimmer übernachten, packen Sie als aller erstes Ihren Wanzendetektor aus und scannen erstmal nach Kameras, die der vorherige Gast möglicherweise installiert hat, um Sie und alle weiteren Gäste auszuspionieren? Nein? Nun, dann leiden Sie vermutlich nicht an der immer mehr um sich greifenden Cyberparanoia. In diesem Video wollen wir uns anschauen, was man unter Cyberparanoia versteht und wann ein gesundes Maß an Skepsis droht ins Negative umzuschlagen. #cyperparanoia#cybersicherheit#itsecurity
00:00 | Einführung 00:28 | Was ist Cyber-Paranoia? 01:24 | Wie entsteht Cyber-Paranoia? 02:34 | Gesellschaft vs. Individuum 04:19 | Die echten Gefahren 07:38 | Security vs. Usability 08:54 | Abschließende Worte
Quelle: Mason, O. J., Stevenson, C., & Freedman, F. (2014). Ever-present threats from information technology: The Cyber-Paranoia and Fear Scale. Frontiers in Psychology, 5, 1298. https://doi.org/10.3389/fpsyg.2014.01298 [09.11.2024].
kennen Sie das wenn Sie in einem
Hotelzimmer benachten packen sie als
allererstes ihren wanzendetektor aus und
Scannen erstmal nach Kameras die der
vorherige Gast möglicherweise
installiert hat um sie und alle weiteren
Gäste
auszuspionieren nein nun dann deiden sie
vermutlich nicht an der immer mehr um
sich greifenden cyberpanoia in diesem
Video wollen wir uns anschauen was man
unter cyberparanoia versteht und wann
ein gesundes Maß an Skepsis droht ins
Negative umzuschlagen cyberpanoia
bezieht sich auf die übermäßige und oft
unrealistische Angst vor Bedrohungen die
durch Technologien wie Computer
Smartphones und soziale Netzwerke
entstehen dies ist unter anderem der
rasanten technologischen Entwicklung und
der Verbreitung von Cyberkriminalität
geschuldet daraus entwickelte sich bei
vielen eine Art computerangst Studien
zeigen dass das Misstrauen gegenüber der
eigenen Privatsphäre im Internet und der
Nutzung von sozialen Medien zunehmend
auf wachsende Unsicherheit und Paranoia
zurückzuführen sind extreme Ausprägung
dieser Ängste bezeichnet man eben als
cyberparanoia diese umfasst Ängste und
verfolgungsgefühle bei denen Betroffene
Glauben verfolgt oder bedroht zu werden
auch ich kenne jemanden der bereits bei
kleinsten Fehlfunktionen seines
Smartphones oder Tablets sofort denkt
dass FBI würde sich bei ihm einhacken ja
dieses Video ist auch und vor allem für
Dich gedacht die Ängste vieler
Betroffener konzentrieren sich dabei auf
Themen wie Online-Überwachung und
Fremdkontrolle über das Internet Gründe
für diese Annahme sind oftmals
Schwierigkeiten im Umgang mit
Technologie im allgemeinen oder fehlenem
technischen Verständnis für ihre
Funktionsweise und sein wir mal ehrlich
wem kann man es verübeln ich als techy
habe auf einen Hackerangriff vermutlich
eine andere Sichtweise als ein Anwalt
während ich die technischen Aspekte der
Bedrohung analysiere und zu verstehen
Versuche wie der Angriff stattgefunden
hat würde ein Anwalt den Vorfall eher
aus rechtlicher Sicht beurteilen etwa im
Hinblick auf Datenschutzverletzungen
oder Haftungsfragen umgekehrt würde ich
mir niemals anmaßen einem Anwalt seine
Arbeit zu erklären weil ich davon
einfach zu wenig verstehe genauso würde
ich niemals am offenen Herzen operieren
doch wenn ein Krankenhaus von heckern
angegriffen wird weiß ich vermutlich
besser als der her Chirurg wie in einem
solchen Fall zu reagieren ist jeder hat
bestimmte Gebiete auf denen er sich sehr
gut auskennt und wir sollten aufhören
Leute zu verurteilen weil sie noch nie
etwas von fising gehört haben auf
kryptoscams reinfallen oder immer noch
auf die Zahlung des nigerianischen
Prinzen warten so viel dazu allerdings
ist die Angst vor Cyberkriminalität in
der Gesellschaft für den Einzelnen
häufig übertrieben und unverhältnismäßig
zu den tatsächlichen Risiken so zeigen
Umfragen und Studien dass
Cyberkriminalität statistisch gesehen
eher selten ist doch viele Menschen eine
stark verzerrte Wahrnehmung der
Bedrohung haben das wird oftmals zu
einem Gefühl der Machtlosigkeit und
Verwundbarkeit wichtig ich rede hier von
uns als ind
und nicht von der Gesellschaft im
Allgemeinen für Einzelpersonen sind die
Risiken durch Cyberkriminalität oft
subjektiv hö wargenommen als sie
statistisch es tatsächlich sind einzelne
Opfer von fishingattacken kryptoscams
und Identitätsdiebstahl erleben
natürlich unmittelbare teilweise
erhebliche Konsequenzen dennoch sind die
langfristigen Auswirkungen solcher
Angriffe für das individuelle leben
meist geringer als die Schäden die
Cyberkriminelle durch Angriffe auf
kritische Infrastrukturen wie Energie
Versorgung Gesundheitswesen od der
Finanzsysteme anrichten können solche
großangelegten Angriffe könnten weitaus
umfassendere kollektive Konsequenzen für
die Gesellschaft haben wie etwa den
Ausfall lebenswichtiger
versorgungsdienste oder die Bedrohung
der nationalen Sicherheit das bedeutet
jedoch nicht dass persönliche
Sicherheitsvorkehrungen unwichtig sind
doch es unterstreicht wie wichtig es ist
sicherheitsressourcen sinnvoll zu
priorisieren für den Einzelnen ist ein
grundlegendes Verständnis für cyberhy
und die sichere Nutzung digitaler
Dienste oft ausreichend während
staatliche Institutionen und Unternehmen
verstärkt in die Verteidigung und
Resilienz kritischer Infrastrukturen
investieren müssen auf diese Weise kann
das allgemeine Sicherheitsniveau in der
Gesellschaft erhöht werden ohne dass
individuelle Ängste unverhältnismäßig
gesteigert werden doch was sind denn nun
echte Gefahren vor denen wir uns als
Individuen im cyberraum schützen müssen
wo fängt cyberparanoia an und wo hören
sinnvolle Sicherheitsmaßnahmen auf
Betrüger versuchen durch täuschend echte
E-Mails oder Nachrichten persönliche
Daten wie Passwörter oder
kreditkartenination zu stehlen eine
sinnvolle Maßnahme wäre bei unbekannten
E-Mails und links Vorsicht walten zu
lassen keine sensiblen Information
leichtfertig weiterzugeben und zwei
faktorauthentifizierung zu nutzen
cyberparanoia wäre es jede E-Mail oder
SMS als potenzielle Bedrohung zu
betrachten und sich von der Außenwelt
abzuschirmen kriminelle können
gestohlende Information nutzen um auf
Konten zuzugreifen oder im Namen des
Opfers finanzielle Transaktionen
durchzuführen starke Passwörter und
Passwortmanager zu verwenden wäre eine
sinnvolle Maßnahme ebenso wie auf
verdächtige Kontoaktivitäten zu achten
und regelmäßige kontoüberprüfung
durchzuführen aufgrund dieser Gefahr
nicht mehr am online Leben teilzunehmen
aus allen whatsapp-gruppen auszutreten
oder in unserer zunehm digitalisierten
Welt keine online transansaktionen mehr
zuzulassen ist vielleicht etwas
übertrieben ich selbst habe übrigens
auch erst vor einem Jahr online banking
eingerichtet weil ich vorher auch viel
zu paranoid war dass Kriminelle an meine
Vermögenswerte gelangen könnten doch
irgendwann habe ich eingesehen dass das
zum normalen Leben dazu gehört und ich
geeignete Sicherheitsmaßnahmen treffen
kann um mein digitales Vermögen zu
schützen angefangen bei einer RFID
schutzkarte für das Portemonnaie bis hin
zum Einrichten eines speziell
geschützten Smartphones das nur für die
pushtan App da ist gut auch hier könnte
man hier noch ein bisschen cyberparanoia
attestieren doch es hat sich schon stark
gebessert Shard Software kann Geräte
infizieren Daten stehen oder im fallle
einer Ransomware wichtige Dateien
unwiderbringlich verschlüsseln
antivirens Software regelmäßige Backups
und awareness gegenüber fishing Mails
sind sinnvolle Maßnahmen auf den
Download von Dateien und Programmen aus
dem Internet vollständig zu verzichten
spreche jedoch wieder eher für ein
cyberparanoides Verhalten über soziale
Medien werden oft gefälscht Profile und
betrügerische Nachrichten verbreitet um
das Vertrauen der Opfer zu gewinnen und
zu Weitergabe sensibler Informationen zu
verleiten sinnvolle Maßnahmen bestehen
darin Datenschutzeinstellungen zu nutzen
nur vertrauenswürdigen Personen private
information mitzuteilen und Vorsicht bei
neuen onlinebkananntschaften weiten zu
lassen alle Messenger Apps um Smartphone
zu entfernen und gefühlt nur noch per
Brieftaube erreichbar zu sein wäre das
andere nicht anstrebenswerte extrem
Onlineshops können theoretisch auch nur
vorgeben echte Angebote zu verkaufen
werden sie nur darauf abzielen
Kreditkarteninformation zu stehlen das
trifft natürlich nicht auf alle zu es
erscheint deshalb aber trotzdem sinnvoll
Webseiten auf Echtheit zu überprüfen
Bewertungen zu lesen und auf sichere
Zahlungsmethoden zu setzen davon
auszugehen dass man bei jedem Onlinekauf
automatisch in eine Falle tappt und
deswegen gar nichts mehr online einkauft
ist allerdings völlig übertrieben
manchmal ist es nur ein schmaler Grad
der gesunde Skepsis und Paranoia
voneinander trennt bei all den Fällen
kann es unterschiedliche Ansichten geben
und ich würde mich freuen in den
Kommentaren mit ihnen darüber zu
diskutieren das Spannungsfeld zwischen
Security und Usability ist heute eine
der größten Herausforderungen in der
Gestaltung digitaler Systeme diese
beiden Dimensionen schließen sich
nämlich in der Regel aus wei Maßnahmen
die die Sicherheit eines Systems erhöhen
of die Benutzerfreundlichkeit verringern
und umgekehrt um Systeme sicherer zu
machen werden oft mehrstufige
authentifizierungsprozesse eingeführt
wie etwa zweif
faktorthentifizierung oder komplexe
passwortanforderungen diese erhöhen die
Sicherheit erheblich sind jedoch für
Benutzer oft umständlich und führen zu
Frustration und sogar dazu dass Benutzer
abweichende unsichere Praktiken z.B
passwortnotizen entwickeln schauen Sie
sich dazu auch mein Video zu den
passwortmyten an strenge berechtigungs
und Zugriffskontrollen verhindern den
unbefugten Zugriff auf sensible Daten
für Benutzer kann das jedoch bedeuten
dass sie für bestimmte Aufgaben ständig
Anfragen oder zusätzliche Genehmigungen
benötigen was den Arbeitsfluss
verlangsamen kann Systeme zeigen oft
Sicherheitswarnungen oder Pop-Ups an um
auf potenzielle Gefahren hinzuweisen
doch wenn diese zu häufig oder zu
technisch sind neigen Benutzer dazu
diese zu ignorieren was die Wirksamkeit
der Maßnahmen verringert ein
warnungsburnout wenn man so möchte ich
persönlich bin der Meinung dass es
wichtig ist ein gesundes Maß an
Sicherheit in den Alltag zu integrieren
die Verwendung einer zweifaktor
Authentifizierung tut nicht weh hin und
wieder mal seine Kontoauszüge zu
überprüfen sollte auch in einem
stressigen Alltag drin sein und das
Passwort zum E-Mailkonto sollte man sich
auch nicht mit einem posted auf seinem
Bildschirm kleben man muss außerdem
nicht immer posten wo man sich gerade
aufhält was man zu Mittag hatte oder
noch privatere Dinge an denen eigentlich
sind wir mal ehrlich niemand
interessiert ist doch sein Leben
freiwillig im selbstgeschaffenen
digitalen fordnox zu verbringen wünsche
ich auch niemanden ein gesundes
Mittelmaß ist wichtig sich Technologien
zu verschließen ist insbesondere
heutzutage keine gute Idee mehr wir
kennen schließlich alle den Spruch wer
nicht mit der Zeit geht muss mit der
Zeit gehen