Günni eröffnet die Woche mit seinem stylishen Studentenrestaurant mitten in Mainz. Kann er mit günstigen Preisen und leckeren Cocktails punkten? Mit der Kritik scheint er nicht gut umgehen zu können, weil auf
„Mein Lokal, Dein Lokal“ stellt fünf sympathische Restaurantbesitzer mit ihren Lokalitäten vor und lässt diese gegeneinander antreten - aber nicht auf dem normalen Weg. Die Restaurantbesitzer lassen sich als Gast in vier weiteren Restaurants verwöhnen und nehmen die anderen Betriebe unter die Lupe. Im Gegenzug müssten Sie natürlich auch die anderen Teilnehmer für einen Besuch in Ihren Betrieb einchecken und Ihr Essen und Restaurant testen lassen. Wo der normale Gast in einem Restaurant vielleicht nur auf den vollen Teller achtet, wissen die Profis genau, worauf es ankommt: Geschmack, Service, Atmosphäre, Sauberkeit, ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis und natürlich das Gesamtkonzept. Außerdem ist der Profikoch Mike Süsser mit an Bord und gibt seine Bewertung ab.
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Jennifer hat sich die Spinat-Apfel-Suppe bestellt und auf Meher wartet der panierte Feta mit Salat-Bouquet.
Für Özgür gibt's die schon gesehenen Crostini mit Ziegenkäse und Zwiebel-Trauben-Confit.
Und Britt probiert die Avocado mit Räucherlachs.
Guten Appetit.
Dankeschön.
Lasst es euch schmecken.
Dankeschön.
Das lassen sich seine Mitstreiter nicht zweimal sagen. Glaubst du denn, dass es ihnen mundet?
Also ich hoffe doch, dass meine Vorspeise bei den Mitstreitern gut ankommt.
Ja, ich gehe davon aus, dass das auch überwiegend der Fall ist.
Ja, und dann schauen wir weiter.
Meher wollte seine Meinung ja erst sagen, wenn's was zu essen gibt. Also, bitte.
Man ist sehr so optisch. Ich finde Salat als Bouquet schön. Schön gemacht. Schön gemischter Salat.
Aber panierte Feta-Käse ist schon zuerst eine große Portion. Das ist viel zu viel.
Das ist auch, finde ich, eine Katastrophe. Es ist sehr salzig. Das ganze Essen ist sehr salzig.
Diese Kritik gab's schon in der Küche. Und Meher legt nach.
Meine Vorspeise, leider, die war nicht essbar. Die kann man nicht essen. Überhaupt gar nichts.
Ein vernichtendes Urteil. Gut, dass mit Özgür noch ein weiterer, gelernter Koch am Tisch sitzt. Und was sagt er?
Wir hatten's ja schon. Der ist ein Ticken verliebt.
Glaub schon. So ist es so aus. Aber ich kann das nicht weiter essen, leider.
Ja, das heißt jetzt hier auf meine Vorspeise, ich bin gar nicht zufrieden. Überhaupt gar nicht zufrieden. Ungenissbar.
Ich hab nichts gegessen. Deswegen, ich war ehrlich richtig enttäuscht.
Ein grundsätzliches Problem? Oder hat Mike einfach nur den gleichen Fehler zweimal gemacht?
Ich fand's eigentlich ganz nett angerichtet von der Portion auch genau richtig. So für eine Vorspeise.
Ich hab hier noch so ein paar Tomatenstückchen drauf. Hier ist Kerbel nämlich an.
Da ist so ein bisschen Pesto, ein rotes und ein grünes noch dabei.
Das Pesto überdeckt so den kompletten Geschmack ein bisschen, wenn man das dazu isst, finde ich.
Also ich fand's jetzt okay. Ich bin jetzt nicht mega überrascht. Zitronensauce ist jetzt leicht zitronig.
Ich hätte mir das noch ein bisschen mit mehr Bums gewünscht so ein bisschen.
Diese Tomaten-Pesto-Kleckse drumherum haben den Geschmack komplett überlagert. Also das kann man sich da sparen.
Weniger ist mehr. Das scheint hier ein grundsätzliches Problem zu sein.
Für mich ist das eine viel zu große Portion, da es doch sehr, sehr mächtig ist. Da ist sehr, sehr viel Sahne mit drin.
Also kann man das eigentlich als Vorspeise kaum aufessen.
Was ich auch ein bisschen schade finde, der Apfel kommt fast gar nicht raus. Das sind ein paar Apfelstückchen mit drin.
Wenn ich jetzt die Suppe zusammen mit dem Speck esse, dann übertönt auch einfach nur der Speckgeschmack.
Das war eigentlich schon fast so, wie ich es erwartet habe. Also für den Preis kann man da echt eigentlich nicht viel dagegen sagen.
Aber offenbar auch nichts dafür. Günni, was glaubst du, wie deine Chancen stehen?
Ich bin natürlich aufgeregt und gespannt, was die Kollegen zu sagen haben.
Meinst du, es schmeckt Ihnen?
Ich hoffe doch. Ihr habt doch bestimmt was zu sagen.
Ja, ich hätte da was zum Kritisieren. Ich habe Crostini mit Ziegenkäse vermisst. War vom Geschmack wenig.
Habe den nicht wirklich rausgeschmeckt.
Haben die den vergessen?
Ne, der war drauf, aber der war zu wenig. Also ich habe es ehrlich gesagt nicht rausgeschmeckt. Das war eher ein Frischkäse.
Das Brot war, glaube ich, viel zu lang oder länger als geplant unter dem Salamander.
Das war dann dementsprechend hart und ich zeige es dir.
Man muss es halt richtig draufdrücken und schneiden.
Dann nimmt man das Ding in die Hand und beißt es ab. Die Zähne sind schärfer als das Messer.
Ups, das war vielleicht nicht so klug.
Seine Aussprache gegenüber meiner Kritik war definitiv falsch, wenn man das so annehmen mag.
Es war, letztendlich bin ich der König. Punkt.
Aber es kommt noch mehr.
Das hier sind panierte Fette. Die Fette ist salzig. Das kannst du nicht zum zweiten Stück essen. Das ist alles salzig.
Bei Salat und Dressing auch. Das war sehr kräftig.
Darf ich mal probieren?
Ja klar, gerne.
Hat Günni wieder eine launige Problemlösung zur Hand? Vielleicht nachzuckern?
Oh ja, kräftig.
Kräftig im Abgang.
Ich bin Koch, Kritiker und keine Spaß mit sowas.
Gebe ich schon Druck.
Ich weiß nicht, du lehnst dich ganz schön weit raus. Ich bin mal auf deinen Tag gespannt.
Ich lüge nicht, das ist so.
Was soll ich dazu sagen? Wenn man einen verliebten Koch in der Küche hat, kann das natürlich passieren mit dem zu salzig.
Ja.
Das ging daneben. Muss man mir da mal zusagen. Ich gebe dir recht.
Sprach's und geht. Nicht gerade Service nach Lehrbuch, oder?
Ich hätte mich vielleicht noch mal entschuldigt und gefragt, ob er was anderes haben will. Also ich hätte die Kritik noch mal ein bisschen weiter verarbeitet.
Ich glaube, der hat schon was gelernt. Da muss das jetzt hier was verbessern.
Und zwar am besten gleich beim Hauptgang.
So Leute, kurzes Feedback. Warst du verliebt bei der einen Vorspeise?
Den Fetterkäse habe ich auch probiert, den panierte. Das war ein bisschen salzig. Ich weiß nicht, wer von euch beiden das angerichtet hat.
Ja, Leute, konzentriert euch beim Hauptgang, dass das etwas runterläuft. Und ich würde sagen vom Feedback 2-2.
Super.
Liebe verliebten Köche, lasst die Freundinnen, konzentriert euch auf die Arbeit.
Alles klar.
Weiter geht's.
Und, bist du verliebt?
Um Gottes Willen, nein. Noch nicht. Karten vorkommen.
Vielleicht ja jetzt. Jennifer stattet Mike in der Küche einen Besuch ab. Funkt es oder fliegen gleich die Fetzen?
Ja Mike, was machst du denn da jetzt genau?
Ich schneide Zwiebeln dünnermaßen für die Adobiata-Soße. Wollt ihr mitgucken, wie ich die mache?
Ja klar.
Diese leidenschaftliche Soße stammt aus der mittelitalienischen Region Latium.
Die schwitze ich natürlich jetzt erstmal in Olivenöl an. Also folgt mir an den Herd.
Durch das Anschwitzen entfalten sich die Aromen aus Zwiebel und Chili im Öl, ohne dass das Gemüse dabei verbrennt. Weich wird es trotzdem.
Warum tust du den Knoblauch jetzt erst rein und nicht direkt mit den Zwiebeln und dem Chili?
Da der Knoblauch fein püriert ist, hat er natürlich weniger Struktur und wird schneller braten.
Soweit, so frisch. Aber was ist das? Die Tomatensoße schon fertig?
Macht ihr das immer so vor und dann jetzt vorbereitet?
Ja natürlich, so fünf Liter machen wir vor. Der Ablauf vom Service ist dann schneller natürlich gewährleistet und natürlich machen wir die selbst.
Da wollen wir jetzt aber mehr drüber erfahren.
Wie habt ihr die Tomatensoße gemacht? Was ist da jetzt alles drin?
Also in eine anständige Tomatensoße kommt natürlich Zwiebeln, Knoblauch wie immer, Basilikum, Olivenöl, geschälte Tomaten, Salz, Pfeffer, etwas Zucker.
Und die Tomatensoße wird dann halt zwei bis drei Stunden lang gekocht und anschließend püriert.
Ich habe jetzt nicht gehört Tomatenmark. Macht ihr keinen Tomatenmark?
Nein, keinen Tomatenmark, nur frische Tomaten.
Durch das lange Kochen. Reduktion. Reduktion, jawohl.
Meher schweigt. Und wenn Meher schweigt, dann zweifelt er. Das kennen wir schon. Stimmt's?
Ich glaube das nicht. Nur frische Tomaten glaube ich nicht. Der Tomatenmark ist schon drin in der Tomatensoße.
Und wenn der meint jetzt nur mit frischen Tomaten gemacht, glaube ich, das ist schon, ich will das nicht sagen, aber fällt.
Mike erzählt den Tomaten einfach einen schmutzigen Witz.
So, hier habe ich meine eingelegten Gambaretti. Hier habe ich eingelegt, wie soll es auch anders sein, Knoblauch, Chili und Petersilie.
Und ein bisschen Olivenöl. Gesalzen habe ich sie nicht, weil sonst würden sie Wasser ziehen.
Und das gilt für Meeresfrüchte und Fisch gleichermaßen. Immer erst am Herd salzen.
Und als kleine Garnitur habe ich mir kleine Gambas bestellt. Hab die geputzt.
Okay, das sind die Gambas. Und kauft ihr das hier alles TK oder ist das frisch? Die sind TK, jawohl.
Wirklich frische Krabben sind in Mainz ja auch eher selten. Sonst ist alles selbst gemacht, aber Meher hat natürlich trotzdem was zu meckern.
Und hinein damit.
Ich finde, das ist schon ein Hauptgericht und das ist Warmessen und das Teller ist schon schön kalt.
Ehrlich, wenn ihr hier keine Wärmepaste oder so was habt, wenn nix ist, gebt dann Salamander.
Zwei Minuten hier oder eineinhalb Minuten, das reicht und dann hast du schon hier Warmteller.
Da hast du recht, danke für den guten Tipp. Gerne mache ich das.
Aber das kannst du auch meinem Chef bitte sagen.
Im Umgang mit Kritik ist Mike zwar nicht so geübt,
aber geizig ist er auch nicht.
So, und jetzt schicke ich das hoch, dass ihr essen könnt.
Gerade rechtzeitig, denn der Hunger ist mindestens so groß wie die Portionen.
Für Özgür gibt's das Schnitzel Wiener Art und Jennifer freut sich auf das glasierte Lachsfilet auf Wasabi-Schaum mit Schlosskartoffeln.
Das sind blanchierte und gebratene Kartoffeln.
Britt hat sich den Chefsalat mit Thunfisch und Ei bestellt.
Und die eben gesehenen Spaghetti alla Raviata mit Garnelen gibt's für Meher.
Lasst es euch schmecken und ich bin gespannt. Bis später.
Wir auch.
Alle Augen richten sich auf Meher. Hat er am Hauptgang auch so viel auszusetzen wie an der Vorspeise?
Ich finde es in Ordnung, ist gut. Ja, bisschen bekannt.
Spaghetti ist auch schon authentisch, im Geschmack gut abgeschmeckt schon.
Und die Garnelen auch, sind ja ein bisschen so immer noch saftig, schön gebraten.
Ja, das ist jetzt hier, ich bin wieder zufrieden.
Also wenn schon Meher zufrieden ist, dann müssten die anderen ja in Jubel-Arien ausbrechen.
Ich bin fast satt und die Hälfte ist noch da.
Die Pommes, das Fleisch, die Panade, Salatbouquet ist auf jeden Fall mehr als, dass es mich zufrieden stellt.
Der Schnitzel ist, das war ein Lappen, das war nicht normal.
Pommes, die Menge, unfassbar.
Das Ganze für 8,20 Euro. Ich möchte behaupten, dass der Gynäd sich dann Eigentor schießt und verkauft sich unter Wert.
Das hat mich definitiv umgehauen und erfahrungsgemäß habe ich auch woanders viel mehr bezahlt, aber nicht die Hälfte an Qualität hatte.
Einfach gut, preiswert und trotzdem reichlich. Alles richtig gemacht, Gynä.
Also die Portion ist ganz ordentlich, finde ich. Es war auch schön angemacht.
Ist in gleicher Menge Schinken wie Käse zum Thunfisch dabei.
Ich suche nur leider vergeblich ein bisschen mehr Dressing hier auf den Teller.
Also das ist ein bisschen schade, aber ansonsten finde ich das für 7,90 Euro echt ein super Salatteller mit dem Brot noch dabei.
War lecker. Die Qualität von dem Thunfisch, Käse und Wurst hätte ich mir besser gewünscht.
Allerdings ist es für den Preis gerechtfertigt, was da drauf war, absolut.
Jennifer tritt den Gang in die Küche an, obwohl die anderen schon anstoßen.
Schmeckt sie hier nicht oder hat sie Sehnsucht nach Mike?
Wo seid ihr zwei denn? Hallo!
Also ich muss euch erstmal sagen, ich fand es sehr schön angerichtet.
Der Teller hat mir sehr, sehr gut gefallen, aber der Fisch war leider ein Stück zu weit.
Ein bisschen trocken, der Lachs hätte für mich glasig sein können, ist aber nicht jedermanns Sache.
Von daher war es okay, der Wasabi-Schaum war leider nichts.
Ich mag zwar nicht so die Schärfe, aber das wäre jetzt auch locker als Weinschaum durchgegangen,
weil es nur eine leicht säuerliche Geschmacksnote hatte, aber leider gar nichts Scharfes.
Zum Wasabi-Schaum, da ist kein trockener Wein drin, natürlich.
Wasabi sollte scharf sein, allerdings wie bei der Adobeata-Soße sollen wir ein bisschen piano machen,
da die Leute natürlich nicht alle gerne scharf essen.
Zum Fisch, ja, glasig ist halt hier auch so eine Sache, wird nicht oft gern gesehen.
Bei dem Glasigen als Fisch haben wir die Erfahrung, dass es halt auch oft von den Gästen zurückgeschickt wird.
Liegt das vielleicht auch an der Zielgruppe dieses Lokals?
Bei dem Publikum, was Günni bei sich hat, verstehe ich das ja, kann ich nachvollziehen.
Warum?
Weil es keine Feinschmecker, sage ich mal, sind, sondern eher junge Leute.
Kopf hoch, was ist los?
Wir machen das, was wir machen und wir nehmen das hin, wie wir es hinnehmen müssen.
Das ist mein Schatz.
Wenn es mit Jennifer nichts wird, kann sich Maik an Günnis Schulter ausweinen.
Muss er vielleicht auch, denn jetzt kommt mehr.
Hat es dir geschmeckt?
Ja, sehr gut.
Ich bin neugierig, ich wollte mal wissen, wie das geht mit deinem Dessert.
Ich mache jetzt den Weinschaum, ich zeige dir das gerne.
Meher weiß um seine Wirkung auf andere Menschen, macht ihm aber nichts.
Was für einen Wein benutzt du das immer?
Man sollte darauf achten, dass es kein zu säurebetonter Wein ist, weil es soll ja zum Dessert gehen.
Welche Zutaten brauchst du?
Zwei Esslöffel Zucker.
Weinschaum wird in einem Wasserbad schaumig geschlagen und darf nicht kochen.
Meher hat auch hier einen guten Tipp parat.
Glaubst du, das ist die falsche Schneebesen?
Maik sagt lieber nix, aber Mecker Meher setzt noch einen drauf.
Du musst hier diese weiche und leicht, das ist für die Soße, glaube ich.
Das geht auch so.
Das ist ein Gebiss von mir, glaubst du.
Ich glaube, ich habe einen Hass gegen die jetzt gerade.
Glaubst du, du kriegst den ganzen Abend Kritik?
Muss ich halt, als Fachmann muss ich auch mal Kritik haben.
Also wichtig ist es, dass man nicht zu viel Hitze hat, sonst gewinnt das Eigelb.
Und dann sieht das aus wie Rührei und das wollen wir ja nicht.
Zufrieden? Ja.
Okay, gut.
Heinz muss man Meher lassen, dass er allen auf die Nerven geht, stört ihn offenbar gar nicht.
Es scheint ihm sogar Spaß zu machen. Er nimmt seinen Job einfach ernst.
Also das Wichtige beim Crêpe ist, dass die Pfanne auch nicht zu heiß ist, dass der Teig Bläschen schlägt.
Außerdem würde die Crêpe dann zu hart werden, da in ihrem Teig deutlich weniger Eier und Mehl sind als im deutschen Pfannkuchen.
So, der Crêpe bleibt jetzt unter Salamander, wenn die Kruste, wenn der Schaum goldbraun ist.
Gut, dann habe ich jetzt hier ein bisschen Erfahrung, wie das läuft mit deinem Dessert.
Hat mich gefreut, danke schön. Ich probiere mal das später.
Jawohl, danke. Ciao.
Auf geht's in die dritte Runde. Die letzte Chance für Günni, um noch einmal zu punkten.
Zum Beispiel mit der Crêpe mit Nutella, die Jennifer sich bestellt hat.
Oder mit dem Kirsch-Tiramisu, auf das Meher sich freut.
Die Crêpe mit Weinschaum gibt's für Özgür, und Britt probiert die Crêpe mit Pflaumennuss.
Na, hoffentlich schmecken die Crêpe, sonst sind gleich drei Leute unglücklich.
Mein Crêpe mit Weinschaum, geschmacklich zwischen gut und sehr gut.
Allerdings, meiner gewonnen Empfinden ist es, schmeckt den Wein nicht raus.
Das hat gut ausgesehen, aber kommt nicht.
Der Schaum ist definitiv da, ist auch sehr schaumig, sieht man auch verdammt gut.
Aber Weinschaum leider passiv. Enttäuscht, jein.
Ich würde dem Ganzen noch eine Chance geben, definitiv.
Aber wenn es das zweite Mal wieder so ist, dann nicht mehr.
Hafert's bei Britts Crêpe auch an den Zutaten?
Pflaumennuss ist drin, Crêpe ist auch gut gegart. Meins war leider kalt.
Das fand ich ein bisschen schade, weil Crêpe mit ja heiß serviert.
Aber ansonsten ist es geschmacklich in Ordnung.
Wir haben heute Morgen ja die Küche begutachtet und wir haben gesehen,
dass die keinen Pass haben zur Vorbereitung und zum Rausschicken.
Es könnte eventuell daran gelegen haben, oder dass halt viel los war.
Aber es ist halt wirklich so ein Crêpe, das macht man auf dem Teller und raus.
Ja, ich hab jetzt das Crêpe mit Nutella. Wenn wir das hier aufklappen,
sehen wir auch sehr schön, dass hier ordentlich Nutella mit drauf ist.
Das Einzige, was ich sagen muss, ist genau wie bei der Britt,
dass das Crêpe kalt ist.
Dann wäre die Schokocreme noch ein bisschen schöner verlaufen in dem Crêpe.
Und das hätte das Ganze ein bisschen mehr für mich abgerundet.
Meher hat als Einziger keine Crêpe. Ein Fluch oder ein Segen?
Mein Dessert war nicht besser als meine Vorspeise.
Die waren von derselben Stufe, glaube ich.
Gut, ich hab jetzt hier Tiramisu mit Kirsche. Die Kirsche auch, die ist so süß.
Özgür ist skeptisch und probiert lieber selbst. Aber wo Meher recht hat, hat er recht.
Ja, du hast Zucker unten.
Hallo.
Ein Löffel Tiramisu, ping, Zuckersack.
Diesmal bringt der Hausherr seinen Koch mit an den Tisch. Eine gute Idee?
Wer möchte? Vor dir hab ich Angst.
Er benotet meiner Meinung nach hart, gnadenlos.
Ich will jetzt nicht so viel reden. Können Sie selber das Eis probieren und dann kann man weiter.
Ich soll probieren? Leute, ich muss mich nicht selbst bewerten.
Guck mal mit Kirsche unten.
Hat der arme Günni ja bei jedem Gang machen müssen.
Mit Zucker ist in Ordnung?
Für mich schon. Ist er dir zu süß?
Sehr süß.
Ehrlich? Also empfinde ich nicht so. Aber wir streiten darüber nicht.
Nein, um Gottes willen.
Süß oder nicht süß, haben wir ja beim Vorspeise schon gesehen, ist eine Geschmackssache.
Aber ich finde ihn nicht zu süß. Aber ich nehme das gern an.
Ob Meher sich damit zufrieden gibt? Wohl eher nicht.
Der nimmt es schon tätig an, aber der Hintergrund ist ein bisschen eingepisst.
Kann man besser machen. Da muss man halt ja richtig lernen, wie das geht.
So, bleibt nur noch eins. Wer möchte? Die Dame?
So, bis später.
Spaß beiseite, Günnis Konzept ist ein Studentenlokal.
Sind die Preise dafür angemessen?
Wir sind bei 107,40 Euro.
Oh, das ist nicht schlecht.
Ist aber, finde ich, immer noch günstig.
Da gehen wir nochmal her.
Preis-Leistungs-Verhältnis heute Abend fand ich absolut in Ordnung.
Wir hatten 107 Euro, ein paar zerquetschte.
Ich finde das hier eigentlich sehr billig.
Zu billig ist immer schwierig gesagt. Die Gäste freuen sich.
Er verkauft sich unter Wert.
Kommt der Günni jetzt klar mit sowas?
Das kann ich nicht für die Speisen, die wir jetzt hier auf dem Tisch hatten.
Finde ich das zu wenig.
Dazu muss man wissen, Özgürs Laden ist auch in der Altstadt.
Damit sind er und Günni direkte Konkurrenten.
Natürlich hätte man den einen oder anderen Fehler vermeiden können, denke ich.
Aber vielleicht ist es das Lampenfieber, dass die Mitarbeiter gejagt.
Aber alles gut. Ich bin zufrieden.
Der Hauptkonkurrent legt los mit den Punkten.
7 Punkte.
Wird Mecha Meha seinem Namen gerecht?
5 Punkte.
Er wird.
Und damit hat das Quartier Maiens 27 Punkte.
Vielleicht zu wenig für den Wochensieg.
Läuft es morgen besser?
Ja, verrückte Küche.
Ich bin keine gelernte Köchin.
Bei mir ist das Gesamtkonzept das ausschlaggebende.
Kreative Ideen mit französischem Touch.
Brit macht vieles anders, nur Meha bleibt sich treu.