In diesem exklusiven Gespräch begrüßen wir die Expertin für Bakterienheilkunde, Frau Dr. med. Anne Katharina Zschocke und mit ihrer fundierten Expertise wird sie uns wertvolle Einblicke in das aufstrebende Thema der Probiotika liefern. Laut Definition der WHO enthält ein Probiotikum «lebende, nicht pathogene Mikroorganismen, die – in ausreichender Zahl verabreicht – einen präventiven oder therapeutischen Effekt auf den Makroorganismus haben, ihm also einen gesundheitlichen Nutzen bringen».
Wir beleuchten die steigende Popularität von Probiotika und hinterfragen, wann und ob eine Supplementierung wirklich notwendig ist oder ob es sich um einen kommerziellen Trend handelt. Frau Dr. med. Zschocke wird uns helfen, die wissenschaftlichen Fakten von Marketing-Hypes zu unterscheiden und klare Einsichten in die Anwendung von Probiotika zu geben.
▬ Zu Gast ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Dr. med. Anne Katharina Zschocke, Expertin für Bakterienheilkunde Moderation: Alexandra Wurlitzer Sendenummer: EBas_230920_S05_zschocke
▬ Über QS24 ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ QS24 stellt die erste deutschsprachige Informationsdatenbank dar, die die Naturheilkunde und ganzheitliche Medizin inklusive der Psyche abdeckt. Somit hat man eine weitere Sichtweise in Ergänzung zur herkömmlichen Medizin.
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Schön, dass Sie bei uns sind.
Ich habe heute einen ganz lieben Gast bei mir.
Wir wollen uns heute über Probiotika unterhalten.
Nachdem das Mikrobiom immer mehr oder immer populärer wird, gilt es natürlich auch darum, sich zu kümmern.
Wie kann ich denn das Mikrobiom unterstützen?
Und jetzt schauen wir mal mit Ihrer Expertise, was wir tun können.
Ich lade Sie herzlich ein ins Gespräch. Wir starten gleich.
Liebe Anne-Katharina, schön, dass du da bist bei uns.
Ich freue mich auch.
Wunderbar. Wir wollen uns heute über Probiotika unterhalten.
Ich habe hier mal die Definition von WHO, weil ich finde es wichtig, dass wir den Begriff nochmal klären. Was ist denn das genau?
Also ein Probiotikum enthält lebende, nicht pathogene Mikroorganismen, die in ausreichender Zahl verabreicht,
einen präventiven oder therapeutischen Effekt auf den Makroorganismus haben, ihm also einen gesunden Nutzen bringen.
Okay, wenn ich jetzt überlege, was sind denn dann Probiotika?
Ich habe mal von dir gehört, wir nehmen ja auf vielfachem Weg Dinge auf.
Dann ist ja Luft. Könnte man schließen? Wäre auch ein Probiotikum?
Genau, da triffst du mal den Nagel auf den Punkt, weil diese Definitionen, wie man sie versucht zu greifen,
treffen dann auf eine Welt der Sphäre der Mikroorganismen, die nicht zu einer Definition passt,
weil die so nicht zu greifen sind. Also da steht nicht pathogene, da steht lebende, da steht therapeutischer Nutzen.
Das sind alles Kriterien, die wir versuchen anzusetzen, um irgendwas zu definieren.
Aber Bakterien sind nicht nur pathogen oder nicht pathogen. Das ist das eine.
Wir wissen, dass die Bakterien einen Schalter umlegen können in ihren Genen.
Und Bakterien, die im gesunden Körper vorhanden sind, wenn die Umstände sich ändern
und dieser Schalter an den Genen vorne umgelegt wird, andere Funktionen ausüben
und dann würde man sie als pathogen bezeichnen müssen, weil die Teil von Krankheitsgeschehen ist.
Dieser Teil der Definition funktioniert nicht.
Dann heißt es, da war jetzt von lebenden Bakterien die Rede.
Jetzt hat man gemerkt, das muss man erweitern.
Es werden auch nicht lebende Formen von Bakterien dazu gezählt, zum Beispiel von Saccharomyces cerevisii.
Das ist ja eine Hefe, die aber auch im Ruhezustand, im trockenen Ruhezustand,
auch eine therapeutische Nutzung hat, wenn man sie zu sich nimmt.
Das heißt, die Definition ist jetzt mal erweitert worden.
Da merkt man schon, dass wir es nicht mit einem Produkt als solches zu tun haben,
nicht mit einer Sache, nicht mit einem Objekt.
Ein Objekt kann man definieren und Pro heißt für und Bios heißt das Leben.
Und das Leben lässt sich einfach nicht in der Definition quetschen, auch nicht das Leben am kleinsten.
Diese Idee von Pro-Biotika kam ja erst aus der Entwicklung der Antibiotika.
Man hat ja im 19. Jahrhundert das Konstrukt entwickelt, dass der Mensch steril sei,
Bakterien draußen seien gefährlich, bedrohten den Menschen, also müsste man sie bekämpfen.
Dazu brauchte man Mittel, das hat man dann gesucht und auch gefunden.
Dann hat man die erst Chemotherapeutika genannt, später hat man sie Antibiotika genannt und nennt sie auch heute so.
Dann hat man realisiert, Bakterien sind aber doch zum Körper gehörig, wir brauchen sie auch.
Also brauchen wir, wenn wir etwas antibiotisch gemacht haben, auch etwas, was wir da probiotisch machen.
Und du merkst schon, dass das alles ziemlich verkopft klingt und nach theoretischen Konstrukten
und nicht wirklich dem Leben entspricht, mit dem wir es zu tun haben, weil das Leben ist grenzenlos, fließend.
Das ist wie wenn man in einen Fluss reingreift und versucht jetzt eine Welle zu definieren, die ist ja schon weg, wenn man danach greift.
Der Begriff Probiotika ist dann auch noch wichtig abzugrenzen von dem Präbiotika, dass da keine Verwirrung entsteht.
Als Präbiotika bezeichnet man Substanzen, die Bakterien ernähren.
Ballaststoffe ist der Hauptbegriff.
Und dann gibt es auch noch die Symbiotika, die beides machen.
Und ich habe dann mal vor Jahren den Begriff Conbiotikum entwickelt, als Idee dafür,
dass die Bakterien, mit denen wir arbeiten können, mit den effektiven Mikroorganismen,
ja die Idee haben, mit dem Leben zusammen, Conbios, mit dem Leben zusammenzuarbeiten.
Der Begriff hat sich natürlich nicht durchgesetzt.
Aber ein Probiotikum ist jetzt etwas, was eben so produktorientiert verstanden wird.
Und das finde ich eigentlich schade, weil Probios für das Leben heißt ja nicht Pro-Produktos oder Pro-Consumos.
Und in die Richtung geht es gerade so ein bisschen?
Ja, es ist sehr kommerzialisiert.
Man hört es sehr oft und wir brauchen es.
Brauchen wir es denn wirklich? Das wäre jetzt mal die Frage.
Und wenn was spezifisch, ist es alles sinnvoll, was angeboten wird?
Also du siehst, es sind eine Vielzahl an Fragen und es herrscht eben einfach große Unsicherheit beim Verbraucher.
Und da hoffe ich mir von dir, weil du eben einfach, weil ich dich so kennengelernt habe,
als eben für und mit dem Leben und immer im Sinne von das Gute.
Also deswegen erwarte ich mir oder freue ich mich von dir,
mal eine ehrliche Meinung darüber zu haben, die nicht den Hintergrund des Kommerzes hat.
Genau.
Würde ich mich freuen.
Gerne. Und da knüpfe ich an das an, was du vorhin gesagt hast.
Dann ist doch unsere frische Luft auch ein Probiotikum. Da hast du recht.
Weil das sind ja, die Luft hat Mikroben, wie alles andere auch.
Das Wasser hat auch Mikroben, auch wenn es manchmal Mikro-Mikroben sind,
die mit den üblichen technischen Mitteln nicht sichtbar sind.
So ist die Luft, die wir atmen, ein Probiotikum.
Und es ist das Wasser, was wir trinken, ein Probiotikum.
Und den Apfel, den wir jetzt unterm Baum auflesen und reinbeißen, wäre dann definitionsgemäß auch ein Probiotikum.
So gesehen sollte alles, was wir essen, probiotisch sein.
Denn zum Essen mit der Nahrung und mit dem Atmen gehört immer natürlicherweise für Lebewesen,
ob das der Regenwurm, die Stechmücke oder der Mensch ist, die Bakterienversorgung mit dazu.
Das heißt, der Begriff stammt tatsächlich aus einer Zeit, wo man dieses Bewusstsein noch nicht so hatte.
Wir haben das heute und da ist es dann so ein bisschen wie so eine Schere auseinandergegangen.
Wir wissen, dass das Mikrobiom des Menschen die Voraussetzung für Gesundheit ist.
Wir haben auch die Erkenntnis, dass wir in den industrialisierten Ländern,
in den sogenannten zivilisierten Ländern, was man ja so ein bisschen, zivilis heißt der Bürger,
also es sind die bürgerschaftlichen Länder, also in den Ländern einen Mikrobiommangel erleiden,
während die naturnah lebenden Völkern ein ausreichendes oder üppiges Mikrobiom haben,
an Vielfalt, an Artenvielfalt, an Fülle und vor allen Dingen an Kommunikation der Mikroben untereinander.
Etwas, was Homo sapiens braucht.
Da waren ja die Janomani in Venezuela im Urwald, die man da vor 15 Jahren überhaupt mit Helikopter entdeckt hat.
Der Volk stammt, wo man die höchste Artenvielfalt an Mikroben bei Homo sapiens auf Planet Erde mal gefunden hat.
Und bei Nordamerikanern, Nordeuropäern und diesen industrialisierten Kulturen haben wir eine Artenarmut.
Das heißt, das Anliegen, sich pro bios um seine Mikroben zu kümmern, ist sehr berechtigt und erfordert auch Fürsorge.
Ich finde es schade, dass das jetzt in eine Schiene geht, wo es schon wieder um Commerz geht und um Produkte
und um Herstellung von Sachen, die man dann schluckt.
Also dass wir da aufpassen müssen, nicht in diese Medikamentisierung des Lebens zu kommen,
dass man für alles, was irgendwie ein Defizit ist, das schluckt, was man gekauft hat.
Und da beobachte ich in letzter Zeit zunehmend, dass selbst althergebrachte Firmen,
die schon lange diese Idee der Probiotika vertreten, jetzt in die Falle geraten,
da eine Produktpalette auf den Markt zu schmeißen mit Marketing,
was mir in meiner Liebe zu meinen Mikroben natürlich schon wieder wehtut.
Dann ist dann zum Beispiel von den Superbakterien die Rede und dann werden drei, vier Stämme rausgenommen.
Das ist ein Narrativ, das ins 19. Jahrhundert gehört, weil natürlich möchte jeder super sein.
Und wenn ich jetzt Superbakterien schlucke, habe ich eine Superverdauung, ein Super und Super, Super, Super.
Und dieses Super bezieht sich ja auf dieses Narrativ der Heldenverehrung.
Das hatten wir im 19. Jahrhundert, das waren die großen Helden, der Forscher und sowas.
Das ist nicht mehr zeitgerecht, nicht mehr zeitgemäß, weil wir leben jetzt in einer Zeit,
wo es für uns alle darum geht, ein liebevolles Netzwerk zu verstehen.
Nicht umsonst haben wir ja ein Internet entwickelt, wo wir lernen können, wie Vernetzung funktioniert.
Das dürfen wir jetzt noch aufs Lebendige übertragen, aufs liebevoll-schöpferische Lebendige,
auf die ganze Ökologie und verstehen, dass wir eingebunden sind in die Welt,
verbunden sind mit allem Leben und es darum geht, dieses gesamte vernetzte Leben bakteriell so gut zu behandeln,
dass das auf uns so zurückwirkt, dass wir auch mit unseren Mikrobiomen gesund sind.
Und weil du mich jetzt so fragst, was habe ich für eine Meinung?
Also der neueste Schrei sind jetzt da die sogenannten sporenbildenden Bakterien.
Bacillus subtilis zum Beispiel, das ist ein Heubacillus.
Der ist schon lange, auch von der Firma Sanum gibt es einen Utilien,
ein lange altbekanntes therapeutisches Mittel in der mikrobiologischen Therapie,
schon bevor die Mikrobiomforschung kam.
Und jetzt wird es entdeckt, weil es ein Bakterium ist,
was sich sehr gut erforschen lässt mit der Zellmembran und Sporen ausbildet.
Sporenbildung gibt es im Pflanzentierreich in unterschiedlichen Situationen.
Die Sporen bei Pilzen sind ja Vermehrungssporen.
Die fliegen durch den Wind und dann wächst ein neuer Pilz.
Bei den Bakterien ist eine Spore ein Überlebenszustand.
Also ein Bacillus subtilis ist eine Mikrobe, die ubiquitär, sagt der Fachmann, vorkommt,
überall, im Boden, in der Luft, aber auch bei uns, bei den Tieren und so, kommt halt überall vor.
Wenn die Lebensumstände widrig werden, es wird zu kalt, es wird zu trocken,
es wird zu ungemütlich für die Mikrobe, dann verändert sich die Zellmembran,
die wird wie eingestülpt, das ist quasi wie so ein Umstülpungsprozess.
Das Plasma mit der Flüssigkeit wird ausgeschieden und recycelt von der Natur
und dann gibt es so einen kleinen Kern, der übrig bleibt mit den Essentials,
also mit den wichtigsten Informationen und das ist in Ruhezustand.
Und in diesem Sporenzustand kann die Mikrobe sich in die Ecke setzen und auf bessere Zeiten warten.
Man hat die also auch im Eis gefunden.
Die können auf diese Weise Jahrtausende, Jahrhunderttausende, Jahrmillionen überleben.
Also man hat in Bernstein eingeschlossene Insekten gefunden mit solchen Bakterien,
die waren dann auch wieder zu beleben.
Mikroben können das.
Und jetzt wird beworben in den entsprechenden kommerziellen Portalen,
dass es jetzt ganz besonders wäre, dass man solche Sporenbildner als Probiotikum hat,
denn die würden sich besser durch den Wagen durchbewegen und würden sich besser im Darm ansiedeln
und dauerhafter bleiben und für einen längeren Zeitraum.
Ich kriege da tatsächlich auch immer wieder Anfragen,
muss ich das jetzt zusätzlich zu meinen zum Beispiel effektiven Mikroorganismen
oder fermentierten Obst und Gemüse und so muss ich das jetzt zusätzlich schlucken,
weil das sind doch jetzt super Bakterien, die Sporenbildner und, und, und.
Ich frage dann immer zurück und sage, wollen sie denn wirklich etwas haben,
was in einem Überlebenszustand in sie reingeht und dann in ihrem Körper sich ansiedelt,
mehr als Mikroben das üblicherweise tun würden.
Ich will das nicht, weil mein Körper weiß selber, wer da wohnt.
Das Mikrobiom ist dynamisch und richtet sich nach den Lebensumständen,
nach den Jahreszeiten, nach dem Nahrungszufuhr und kann sich anpassen.
Ich will da keine Mikroben ansiedeln, die da dauerhaft wohnen.
Das ist eine Unterbrechung des Stromes.
Aber da werden natürlich tolle Storys zu erzählen.
Also neulich habe ich von jemandem gehört, dass er erzählt hat, dieser Bacillus subtilis,
der käme dann irgendwie von Kameldungen und der wäre von irgendwie hergekommen
und das wäre das erste Probiotikum überhaupt.
Aber das sind Marketinggeschichten.
Das ist natürlich Blödsinn, weil die Menschheit hat immer schon Bakterien
mit dem Essen zu sich genommen, auch aus gesundheitlichen Gründen.
Die alten Reitervölker in Mongolien und so, in der Mongolei oder Bulgarien,
die hatten dann so Ledersäcke auf den Pferden, wo sie die Milch reingetan haben
und im Leder waren dauerhaft Mikroben drin.
Und durchs Reiten wurde das dann geschüttelt, dann wurde Joghurt da drauf.
Und das Leder war feucht, dadurch hat sich das verdünstet, dann ist es kühl geblieben.
Da gab es super intelligente Lösungen und das waren fermentierte Lebensmittel,
die auch als Heilmittel genutzt werden.
Da habe ich ja in dem Buch Natürlich heilen mit Bakterien ein ganzes Kapitel
über diese traditionellen mikrobiologischen Heilmittel aus Zeiten,
wo man das gar nicht so genannt hat.
Das gehörte einfach zum Leben dazu, die Sauermilchprodukte, Joghurt und so was.
Gott sei Dank etabliert sich das jetzt auch wieder.
Genau.
Wird auch wieder populär.
Ich würde Ihnen ein bisschen Beruhigung geben, die vielleicht jetzt denken,
ich muss da eine Mikrobiomanalyse machen für hunderte von Euro,
um dann zu wissen, welches definierte Probiotikum mit welchen verschiedenen Stämmen
ich dann schlucken muss.
Das gibt es ja auch, dass man jetzt da nur Analyse machen kann für ein Mikrobiom
und dann heißt es, schlucken Sie das und das und das und das.
Und dann gibt es Menschen, die kriegen zwölf verschiedene probiotische Stämme angeboten,
die sie dann schlucken müssen, die sie alle einzeln kaufen sollen.
Gefriergetrocknete, schockgefrostete, pulverisierte Mikroben,
die mit dem Industrieprozess in ein Glas gezaubert sind oder in eine Kapsel.
Wo ich sage, es geht nicht darum, den Konsum wieder anzutreiben.
Die Leute verdienen natürlich sehr viel Geld damit,
weil Mikroben kosten nicht viel.
Da zahlt man das Glas, da zahlt man die Herstellung und den Rest.
Ich bin jetzt ein bisschen geschäftsschädigend für alle,
die da mit einem großen Reib auch machen.
Es tut mir leid.
Wir wollten ja offene Worte von dir haben.
Genau, und mir geht es um die Liebe zum Leben.
Und wir sind ja alle in einer Welt, wo das Klima thematisiert wird.
Und da müssen wir ehrlich sein zu uns selber und sagen,
wenn ich Schritte zum Leben hin für eine gesunde Zukunft tun will,
dann gehört dazu auch zu hinterfragen,
welche Produkte werden industriell, maschinell oder überhaupt hergestellt
und auf welche kann ich verzichten.
Und eine probiotische Versorgung geht im wunderbaren Maße über Lebensveränderung.
Das ist in dem Buch alles thematisiert.
Und wenn es nicht reicht, dann kauft man sich so eine flüssige Lösung.
Okay, die sind auch vermehrt in Vermentern und dann abgefüllt in die Flasche.
Die wurde auch irgendwann gekauft.
Ich gebe zu, das muss man auch kaufen.
Aber das ist wenigstens etwas, was universell im Leben eingebunden ist,
in dem Strom des Lebens, aus dem Natürlichen.
Und das ist nicht nur ein Anteil, sage ich jetzt mal.
Genau, das sind mehrere Gruppen, die der Natur abgelesen
eine Kommunikation miteinander haben.
Und als Team einen Impuls in einen Lebensraum geben,
der sich dann selber reguliert.
Sehr gute Erklärung, kann ich mir gut vorstellen.
Verstehst du die unterschiedliche Geste?
In dem einen Fall sagen, ich siedle jetzt hier sporenwild eine Bacillus subtilis an
und ich will, dass der da wohnt.
Oder ich sage, hey, ich gebe hier eine Mischung,
die ist von der Natur abgegriffen rein
und ich biete dir an als Unterstützung,
dass du dich an Freiheit so entfalten kannst,
wie du meinst, dass du gesund bist.
Ganz genau, ja.
Ich habe schon von vielen Experten eben in Gesprächen,
wie wir es jetzt gerade führen,
eben die Information bekommen,
dass man sehr achtsam damit umgehen muss,
was wir in unseren Körper geben,
seien es Medikamente oder eben einfach auch andere Stoffe,
wie auch immer die aussehen mögen,
weil eben unser Organismus ein sich selbst regulierendes System ist.
Und wenn wir da eingreifen,
dann muss der Organismus eben mit diesem Eingriff
erst mal in irgendeiner Weise umgehen.
Und das erschwert es ja unter Umständen auch.
Es ist ja die Frage, welches Menschenbild habe ich?
Betrachte ich mich als substanzielles Objekt, also Materie,
und ich habe ein Defizit, das fülle ich nach,
so wie beim Auto, dass der Ölstand nicht hoch genug ist
und ich gebe dann Öl rein.
Bei einer Maschine ist das angemessen.
Ich selber bin ja ein hoch differenziertes, komplexes Wesen,
was in allen Schwingungsebenen,
wissen wir ja, dass die Organe jedes für sich ein eigenes Schwingungsmuster haben,
gemeinsam eine große Musik darstellen.
Und in dieser Musik angebunden ist an die Welt um mich herum
und über ihnen auch an die geistige Welt.
Und alles, was ich zu mir nehme, ist ein Impuls.
Und auch eine Kapsel mit sporenbildenden Bacillus subtilis oder sonst was,
das sind ja auch andere Sporenbildner,
ist auch ein Impuls.
Und jeder Impuls trägt die Geschichte und die Absicht seiner Herkunft mit sich.
Also ich finde immer wichtig, dass die Kraft der Absicht
als wirksame Kraft mit berücksichtigt wird
und auch der Entstehungsprozess von etwas, was ich in mich hineinnehme.
Und dann ist es eben doch ein Unterschied,
ob das, was ich in mich hineinnehme,
aus dem lebendigen Zusammenhang liebevoll,
auch im Verständnis des Lebendigen erwachsen ist.
Das betrifft jetzt eine Möhre oder einen Apfel genauso wie jetzt Probiotika.
Oder ob das ein Produkt ist, wo jemand auf die Idee gekommen ist,
super, ich mache jetzt das Produkt mit den zwei, drei Stämmen
und mache dazu ein Marketingkonzept.
Das kann man ja jetzt, also ich habe bei einem Hersteller geguckt,
das wird dann perfektioniert mit Chatbots.
Wenn man so zu lange da guckt, öffnet sich ein Fenster,
wo wird man gefragt, kann ich dir helfen?
Das sind ja dann diese künstliche Intelligenz und digitalen Hilfen,
die den Menschen die Aufmerksamkeit abgreifen wollen.
Wenn ich aber eine gesundheitliche Schwierigkeit habe und sage,
boah, hier fühle ich mich nicht gut,
das, was ich am wenigsten brauchen kann, ist,
dass jetzt jemand noch meine Aufmerksamkeit abgreift
und mein Wissen und mein Geld und meine Energie in Form von Dollar,
hätte ich jetzt fast gesagt.
Sondern dann braucht das, was in mir ein Defizit ist,
braucht in erster Linie liebevolle, achtsame Fürsorge
und dann ist die Frage, wie kann ich dem begegnen?
Pro Bios, für das Leben, für mein Leben.
Und da habe ich ja mit dem Ausführen der Mikrobiomtherapie
und in den vier weiteren Büchern ausreichend beschrieben,
dass wir immer als ganzer Mensch wirksam sind.
Und es hat sich auch in den ersten Veröffentlichungen in den 40er Jahren,
wo die ersten Ärzte mit Bakterien wissenschaftlich gearbeitet haben,
gezeigt, dass die Bakterien geschluckt haben,
die Menschen, die krank waren,
und die Bakterien waren dann nicht weiter im Körper nachweisbar
und haben aber trotzdem gewirkt.
Ich will also gar nicht, dass die sich ansiedeln,
als würde ich jetzt Möhren aussäen oder Kresse aussäen,
dann will ich, dass die sich ansäen und wachsen und gedeihen.
Dieses Bild wird fälschlicherweise auf den Darm übertragen.
Man spricht ja von Darmflora auch aus der Zeit.
Man denkt, das ist wie so ansäen und wachsen.
Aber so funktioniert unser Körper nicht.
Da muss man nichts ansäen, da muss nichts wachsen.
Da braucht es ein anderes Menschenbild
und einen sehr liebevollen, achtsamen Zugang zu sich selbst,
weil zum Beispiel ein Stress mit einer Sauerstoffminderversorgung im Darm,
weil dann eher das Gehirn und das Herz mit Sauerstoff versorgt werden
und mit Aktivität und der Darm zurückgespult wird,
also eine mangelnde Sauerstoffversorgung in der Darmschleimhaut
zur Veränderung des Mikrobioms führt,
dann kann ich ewig Probiotika schlucken.
Sicher wäre es besser, dann mal Entspannungsmomente einzulegen.
Also du merkst, man endet immer bei dem liebevollen Umgang mit sich selbst.
Jetzt hatten wir im Vorgespräch kurz einen Austausch mit einer Erfahrung,
wo ein Teammitglied hier im Haus, die sagte,
sie hat Antibiotika verordnet bekommen für eine gesundheitliche Situation,
hat sich dann gewundert, warum dazu nicht gleich auch Probiotika verordnet wurden,
um hier wieder einen Ausgleich zu schaffen und war dann sehr irritiert
und hat dann aber in ihrer Weisheit, Bakterienliebe,
dann drauf verzichtet und ist anders vorgegangen.
Das soll jetzt nicht heißen, dass es jeder so machen muss,
aber eben, wie gesagt, hat sich andere Wege gesucht
und ist damit sehr, sehr gut gefahren.
Also eher natürliche Mittel eingesetzt.
Halbpflanzen, hat sie dann erzählt.
Genau, richtig. Und das ist auch das, wo ich immer sage,
jetzt hat man ja schon wieder Angst vor dem Herbst und vor dem Winter,
wenn wieder die Dinge ausgehen in den Apotheken,
um die Symptomatiken mit Medikamenten zu bearbeiten.
Dann frage ich mich, warum greift man nicht auf die natürlichen Stoffe zurück?
Das ist eigentlich eine wunderbare Perspektive für alle,
die jetzt zum Beispiel bei Kinderhustensaft die Not haben,
Kindheit husten, der Hausarzt verschreibt ein Antibiotikum
und die Apotheke sagt, haben wir gerade nicht.
Das ist wirklich jetzt eine gute Botschaft für alle,
dass wir sagen, okay, es gibt auch andere Wege.
Nicht alles muss immer gleich mit einem Antibiotikum behandelt werden.
Die haben ihren Sinn bei schweren Erkrankungen,
wo eine Grenze überschritten ist,
die man nicht mehr anders gehandhabt bekommt.
Aber für einen anfänglichen Husten gibt es eine ganze Palette
an Naturheilverfahren.
Da lohnt es sich selber nochmal nachzugucken.
Das können wir jetzt in den paar Minuten nicht repetieren.
Aber auf jeden Fall ist es so,
dass über eine Mikrobiomkorrektur das Immunsystem ja erreicht wird.
Da gibt es Schnittstellen in den M-Zellen im Rachen und im Dünndarm,
wo die Bakterien im Körper konkret mit Zellen in Kontakt gehen,
das gesamte Immunsystem regulieren über sekretorische Immunglobuline A.
Das ist in meinen Büchern auch ausgeführt.
Wenn man sich das angucken möchte,
in dem dicken blauen EM, die effektiven Mikroorganismen,
sind auch Abbildungen dazu drin.
Dann kann man ganz beruhigt sein und sagen,
okay, es gibt keine Not.
Wir haben auch noch andere Formen von Medizin.
Es gibt dann vielleicht einen Mangel von dem,
aber dafür gibt es etwas anderes.
Es muss keiner schwer krank werden und dann sterben oder sowas.
Das ist ja die Angst, die man hat.
Um Kinder hat man natürlich Angst.
Absolut.
Dann kann man wirklich das ganze Kind mit Bakterien abwaschen,
in der Raumluft versprühen, alles weglassen, was Bakterien stört.
Das ist ja im Moment quasi die größte Not, hätte ich fast gesagt,
dass jetzt drei Jahre lang so viele Bakterien bekämpft wurden,
dass es vollkommen logisch ist,
dass jetzt so viele Menschen so krank sind.
Mir kommt das so vor mit der Mikrobiomforschung.
Wir haben 15 Jahre lang diese Mikrobiomforschung
und lauter Aha-Erlebnisse.
Der Darm wirkt auf das Immunsystem.
Der Darm wirkt auf das Gehirn.
Es gibt da Bezüge zwischen Darmbakterien
und Konzentrationsvermögen, Intelligenz, Wachsamkeit.
Wir entdecken das alles und dann kommt plötzlich eine Phase,
wo alle auf diese Bakterien draufhauen mit Desinfektionsmitteln
im Raum, auf den Flächen, auf den Händen,
in einem völlig unproportionalen Wahnsinn.
Das Robert-Koch-Institut hat nie Händedesinfektionen vorgeschrieben
in Deutschland.
Das war ein Selbstläufer.
Das ist erstaunlich.
Dann muss man sich nicht wundern,
wenn man das, was man vorher gerade als Lebensgrundlage entdeckt hat,
umbringt.
Ich sehe das wie eine Erstverschlimmerung an.
Dass man jetzt sagt, okay, jetzt haben wir das mal gemacht,
3 Jahre lang desinfiziert.
Wir sehen, wir werden alle noch viel kränker als vorher.
Dann versuchen wir das jetzt mal probiotisch für das Leben,
für die Bakterien und entdecken wieder die Gesundheit des Lebens
mit den Bakterien.
Du kennst mich jetzt lang genug mit Zusammenarbeit mit den Mikroben.
Die sind eine Lebenssphäre, die permanent präsent ist.
Ich bin immer geneigt zu sagen, mit der Güte des Lebens,
weil die ja trotzdem, wir sie ständig bekämpfen,
weiterleben und überleben.
Und immer da sitzen, wenn man jetzt einen Zwerg draus machen würde,
sagen, hallo, ich warte, bis du anders denkst.
Ich bin für dich da.
Okay, gibst mir noch einen Desinfektionsübel.
Machen wir mal eine dicke Zellwand.
Wenn du mich brauchst.
Ich stehe dir zur Verfügung.
Da ist so eine Güte drin.
Da ist so eine Lebensliebe drin.
Und wenn wir uns dem anschließen, das ist wunderbar.
Das ist die Heilung pur.
Und ich hoffe sehr, dass wir da hinkommen.
Und Kapseln schlucken ist nicht so direkt der Weg dahin.
Also vielleicht die Erkenntnis, dass wir Bakterien brauchen, ist gut.
Aber es geht jetzt nicht darum,
sich das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen.
Also eine Frau hat mir eine Mail geschrieben von jemandem,
der 800 Euro hingewiegt hat für so einen Mikrobiom-Test,
um dann eine Verschreibung zu kriegen von lauter Probiotika.
Das braucht man nicht.
Das braucht man einfach nicht.
Das ist nicht aussagekräftig.
Welche Lösung ist denn dann deine?
Ja, ich beschreibe ja in meinen Büchern,
dass es sehr wichtig ist,
eine persönliche Wahrnehmung für sein Mikrobiom zu entwickeln.
Funktioniert die Verdauung?
Wir haben ja einige Themen da schon behandelt.
Man kann an sich selber ablesen, ob das Mikrobiom gesund ist.
Das ist in den Büchern auch ausführlich beschrieben.
Und wenn man das Gefühl hat, da ist was nicht gesund,
ich habe vielleicht eine Blasenentzündung,
dann ist in meinen Büchern auch natürlich
ein mit Bakterien hinten im vierten Teil mit Dosierung,
die ganze Anleitung drin, was man da tut.
Das will ich jetzt nicht im Einzelnen nennen,
weil dann sonst irgendwas untergeht.
Aber mit den effektiven Mikroorganismen
und auf meiner Website ist dann auch ein Kontakt
zu meiner Händlerin drauf.
Da kann man mal gucken, was die für Produkte vertreibt.
Kann sie ja dann auch woanders besorgen,
damit man nicht im Dschungel des Internets
irgendwo im Wilden Westen landet.
Gut, dass du das sagst.
Weil eben da gibt es ja auch schon so viele,
es wird auch schon so kommerziell ausgeschlachtet.
Genau.
Seitdem du deine Bücher veröffentlicht hast zu dem Thema.
Genau.
Und an erster Stelle steht jetzt der,
der im Google den meisten Geld dafür bezahlt hat.
Und das sind gar keine EM.
Der Begriff ist ja nicht geschützt.
Das kann jeder auf alles drauf schreiben.
Und deshalb habe ich das auf meiner Website drauf.
Obwohl ich nichts an EM verdiene,
keine EM vertreibe,
war das einfach jetzt mal so Dienstleistung,
dass ich sage, meine Händlerin hat das
und die Produkte kenne ich und die sind gut.
Da kann man dann mal gucken.
Und das sind alles Konzepte,
die grundlegende Menschen anbieten,
sich ans Leben insgesamt wieder anzuschließen.
Und darum geht es.
Magst du deine Website noch nennen?
Ja, gerne.
www.darmbakterien-buch.de
Jawohl.
www.darmbakterien-buch.de
Und ich kann mir gut vorstellen,
was ja auch dem Körper gut tut.
Eine gute, eine ausreichende Mikronährstoffversorgung, oder?
Klar.
Ja, ja, natürlich.
Die Substanz muss da sein.
Sonst kann, wenn der Körper einen substanziellen Mangel hat,
den haben wir leider auch.
Durch den zunehmenden Stress werden ja mehr Mikronährstoffe verbraucht
und im Essen ist nicht genug drin.
Da kann man mal unter www.vitamine-mit-herz.de gucken.
vitamine-mit-herz, in einem Wort, .de.
Jawohl.
Da ist etwas, was ich befürworten kann,
ein Lebensmittel, kein Nahrungsergänzungsmittel,
sondern wirklich naturpur, komprimiert in einer Flasche.
Jawohl.
Und diese Kombination ist super
und hilft dann manchmal auch an Enden,
wo man es gar nicht erwartet,
dass einer von seinen Beta-Blockern runterkommt
oder von seinen Protonenpumpen-Hämmern runterkommt,
weil die Bakterienversorgung ist wieder hergestellt
und die Mikronährstoffversorgung ist wieder hergestellt.
Das ist eigentlich ganz einfach.
Und dann hat der Körper ausreichend Hilfe für die Selbstregulation.
Genau.
Und wenn man dann noch so seine seelisch-geistigen Themen dazu nimmt,
dann haben wir dann so die Rundumversorgung.
Der zusätzliche Aspekt noch,
also der auch nicht vernachlässigt werden darf.
Genau.
Wunderbar. Ich freue mich. Vielen Dank.
Du hast sicherlich jetzt hier wieder
vielen ein bisschen Klarheit verschafft
in diesem ganzen Informationsdschungel.
Gerne.
Und vor allem die Erleichterung,
dass man nicht viel Geld dafür aufnimmt.
Ja, ganz genau. Das ist heutzutage auch ganz wichtig.
Genau. Richtig.
Gerne. Sehr gerne.
Vielen herzlichen Dank.
Ich freue mich schon auf unsere nächsten Gespräche
und auf unsere nächsten Themen.
Und die Mikroben und ich freuen sich auch.
Wunderbar. Unser aller Mikroben.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Arbeit,
bei deinen weiteren Forschungen
und ich freue mich,
wenn du deine Erkenntnisse weiterhin mit uns teilst.
Danke. Danke.
Liebe Zuschauerinnen, liebe Zuschauer,
das war es leider schon wieder.
Ich hoffe, Sie konnten viele Erkenntnisse mitnehmen
und sind jetzt auch etwas erleichtert,
aber auch motiviert,
etwas für Ihr Mikrobiom
und für insgesamt Ihren Organismus,
für Ihre ganzheitliche Gesundheit zu tun.
Wir, Anne-Katharina Tjocke und ich,
wir wünschen Ihnen Gesundheit
auf ganzer Ebene,
Körper, Geist und Seele
und alles Liebevolle zu sich selbst
und schauen Sie auch das nächste Mal wieder rein.
Bis dahin, alles Liebe für Sie.
Auf Wiederschauen.