Bluthochdruck betrifft etwa 30 Millionen Menschen in Deutschland. Wenn er unbehandelt bleibt, kann er zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen, wie Herzinsuffizienz, Schlaganfall oder Herzinfarkt. Doch durch gezielte Ernährungsgewohnheiten lässt sich der Blutdruck beeinflussen. In diesem Video erfahren Sie, welche Lebensmittel Sie vermeiden sollten und welche Ihnen helfen können, den Blutdruck auf natürliche Weise zu senken.
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00:00 | Ernährung bei Bluthochdruck 01:03 | Reduzieren Sie Ihren Salzkonsum 04:32 | Natürlicher Blutdrucksenker Kalium 06:38 | Gesunde Fette fürs Herz 08:20 | Die Doppelwirkung von Ballaststoffen 10:17 | Alkohol und Blutdruck 12:19 | Die DASH-Diät 13:51 | Was ist Bluthochdruck?
1. Reduzieren Sie Ihren Salzkonsum „Da fehlt noch etwas Salz!“ – Dieser Satz ist vielen bekannt, doch Salz spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks. Kochsalz (Natriumchlorid) bindet Wasser im Körper, wodurch sich die Blutmenge erhöht und der Druck in den Blutgefäßen steigt. Menschen mit Bluthochdruck sollten ihren Salzkonsum deutlich einschränken. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt nicht mehr als 6g Salz pro Tag, was etwa einem Teelöffel entspricht. In der Realität konsumieren viele jedoch deutlich mehr – Frauen durchschnittlich 8g und Männer sogar 10g.
Tipps zur Salzreduktion: - Verbannen Sie den Salzstreuer vom Esstisch. - Kochen Sie frisch und kontrollieren Sie die Salzmenge selbst. - Achten Sie beim Einkaufen auf versteckte Salze in Fertigprodukten und Fast Food. - Würzen Sie mit Kräutern und Gewürzen wie Chili, Curry oder Oregano statt Salz.
2. Kalium als natürlicher Blutdrucksenker Kalium hat eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks. Es wirkt als Gegenspieler von Natrium: Während Natrium den Blutdruck erhöht, hilft Kalium, überschüssiges Natrium aus dem Körper auszuschwemmen. Kaliumreiche Lebensmittel wie Bananen, Hülsenfrüchte und Avocados können daher den Blutdruck positiv beeinflussen.
Besonders interessant ist das sogenannte Kaliumsalz, bei dem Natrium teilweise durch Kalium ersetzt wird. Allerdings sollte eine Umstellung auf Kaliumsalz immer mit einem Arzt abgesprochen werden, vor allem bei bestehenden Nierenproblemen.
3. Gesunde Fette für das Herz Die Qualität der Fette, die wir konsumieren, hat großen Einfluss auf die Gesundheit des Herz-Kreislaufsystems. Tierische Fette enthalten viele gesättigte Fettsäuren und Cholesterin, die das Risiko für Arterienverkalkung erhöhen. Ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen oder fettem Fisch hingegen unterstützen die Gesundheit der Blutgefäße und senken das „schlechte“ LDL-Cholesterin.
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Diese Ernährungsgewohnheiten, muss man sagen, muss man auch kennen,
die können den Blutdruck gefährlich in die Höhe treiben.
Leiden Sie auch unter Bluthochdruck?
Da sind Sie nicht alleine.
Etwa 30 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Bluthochdruck.
Wichtig einmal zu wissen.
Ein unentdeckter und unbehandelter Bluthochdruck,
und das ist bei ganz vielen Menschen leider so,
es dauert sehr lange, bis man ihn feststellt,
kann zu gefährlichen Folgeerkrankungen wie Herzinsuffizienz,
also eine Herzschwäche, Schlaganfall, Herzinfarkt führen.
Das sind mit die Haupttodesursachen.
Ich zeige Ihnen heute einmal in diesem Video,
welche Lebensmittel bei Bluthochdruck tabu sind,
auf die Sie verzichten sollten
und welche den Blutdruck sogar natürlich senken können,
positiv beeinflussen können.
Und genau deshalb ist das Video jetzt so wichtig für Sie, für uns alle.
Hallo, mein Name ist Dr. Tobias Weig.
Ich arbeite seit Jahren als Arzt im Krankenhaus
und möchte für Sie auf diesem Kanal medizinisch verständlich und korrekt
über wichtige Themen zu Gesundheit, Krankheit
und vor allem auch das Thema Prävention aufklären.
Was sollte in diese Box verschwinden denn?
Na klar, Salz.
Da fehlt noch ein bisschen Salz.
Diesen Satz kennen Sie vielleicht.
Salz ist ja ein Geschmacksverstärker und die meisten Menschen essen
viel zu viel davon.
Deswegen weg damit.
Vorab, nicht jeder von uns reagiert auf hohen Salzkonsum
mit einem hohen Blutdruck, aber viele schon.
Und deshalb die Deutsche Gesellschaft für Ernährung,
die empfiehlt nicht mehr als sechs Gramm Salz pro Tag zu essen.
Und das entspricht etwa einem Teelöffel.
Frauen nehmen in der Regel etwa acht Gramm,
Männer sogar in der Realität zehn Gramm pro Tag zu sich.
Also viel zu viel.
Und warum ist das riskant für unsere Blutgefäße?
Und das ist die entscheidende Frage, ja, weil Salz, von dem wir sprechen,
also Kochsalz, auch bekannt als Natriumchlorid,
dieses Salz beeinflusst den Wasserhaushalt im Körper,
indem es Wasser bindet.
Na, wenn wir viel Salz essen, sind wir durstig.
Und dadurch erhöht sich die Blutmenge
und der Druck in den Blutgefäßen steigt.
Logisch, viel Flüssigkeit in den Blutgefäßen, der Druck steigt.
Menschen mit Bluthochdruck sollten daher darauf achten,
weniger Salz zu essen.
Studien zeigen, dass eine salzarme Ernährung die Blutdruckwerte
nachweislich senken kann.
Wer hohen Blutdruck hat und Salz für vier Wochen sparsamer verwendet,
kann bereits den oberen sogenannten systolischen Wert
um etwa 5 Millimeter HG und den unteren sogenannten diastolischen Wert
um circa 3 Millimeter HG verringern.
Dann merken Sie auch schon mal, man macht keine riesen Sprünge.
Aber das sind die ersten Schritte, die man selbst in der Hand hat.
Meine Tipps sind erstens, verbannen Sie den Salzstreuer vom Esstisch
und die eigene Salzzufuhr damit dann trossen.
Häufig salzen wir aus Gewohnheit schon mal auch nach,
obwohl wir noch gar nicht irgendwie probiert haben.
Wer den Salzkonsum aber langsam immer weiter senkt,
mag es nach einiger Zeit automatisch weniger salzig
und wir gewöhnen uns da dran.
Und zweitens, logisch empfehle ich das, kochen Sie selber am besten frisches Essen.
Dann können Sie nämlich die Salzmenge besser bestimmen.
Ein großes Problem ist nämlich das versteckte Salz,
das nicht aus dem Salzstreuer kommt, sondern in Lebensmitteln steckt,
wie Backwaren, absolut nicht zu unterschätzen.
Fertigprodukte, ganz viel ungesunde Snacks und natürlich ein Fastfood.
Überall ist da eine Menge Salz drin.
Schauen Sie mal hinten auf die Packungsbeilage.
Und achten Sie deshalb auch drittens, wie gesagt,
beim Einkaufen auf die Inhaltsstoffe.
Hinten auf der Nährwerttabelle ist der Salzgehalt gekennzeichnet
und Sie können dadurch ein besseres Gefühl für die Lebensmittel bekommen.
Und das ist ja immer auf 100 Gramm hochgerechnet.
Aber es hat man sozusagen selbst in der Hand.
Also Salz ist sozusagen das, was man nachlesen kann,
im Gegensatz zu vielen anderen Stoffen.
Und viertens, dann meine Empfehlung, würzen Sie lieber mit Kräutern,
mit guten Gewürzen.
Es gibt auch ein paar gesunde Gewürze.
Greifen Sie zum Beispiel zu Chili, wenn Sie scharf wollen, Curry, Oregano.
Ich muss auch noch mal anmerken in dem Zusammenhang,
dass Salz nicht per se schlecht ist.
Es ist Lebensnotwendig, unser Körper braucht es.
Natrium brauchen wir.
Da unser Körper weder Natrium noch Chlorid bilden kann,
ist die Zufuhr von Salz von außen wichtig für mehrere Körperfunktionen.
Zum Beispiel Regulation des Wasserhaushalts.
Gerade beim Sport, generell beim starken Schwitzen, ist es sehr wichtig,
neben Wasser auch Salz wieder aufzunehmen,
weil das Wasser ohne Natrium nicht in die Körperzellen gelangen kann.
Und jeder, der stark schwitzt, merkt ja auch, wie das salzig schmeckt.
Im Extremfall, bei zu wenig Salz, kann es auch zu einem Hirnl dehnen.
Natürlicher Blutdrucksenker Kalium.
Jetzt zum Nächsten.
Kalium spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Blutdrucks
und kann helfen, Bluthochdruck zu senken.
Es ist sozusagen der Gegenspieler des Natriums.
Natrium, Kalium.
Und das Verhältnis von Natrium und Kalium sollte also immer ausgeglichen sein.
Kalium wirkt, indem es die Auswirkung von Natrium im Körper quasi ausgleicht.
Während Natrium also dazu neigt, Wasser im Körper zu binden,
was ich gerade erklärt habe, und somit den Blutdruck erhöht,
hilft Kalium, überschüssiges Natrium quasi auszuschalten.
Und das führt dazu, dass sich die Blutgefäße entspannen, der Blutdruck sinkt.
Eine kaliumreiche Ernährung, das ist die Empfehlung, kann jeder von uns machen,
kann insbesondere für Menschen mit Bluthochdruck von Vorteil sein.
Kalium befindet sich vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln,
wie Bananen, Hülsenfrüchten, wie Bohnen, Erbsen, Linsen, Avocados.
Vielleicht haben Sie ja auch schon mal was gehört vom sogenannten Kaliumsalz.
Mehrere Studien belegen, dass Kochsalz, das zum Teil mit Kalium ersetzt wird,
vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen kann.
Das Salz soll aus drei Vierteln Natriumchlorid und ein Viertel Kaliumchlorid bestehen.
Wenn Sie wissen, dass Sie Probleme mit dem Blutdruck haben, dann schauen Sie mal.
In Deutschland gibt es allerdings noch keine klare Empfehlung,
da es bei Patienten mit einer Nierenerkrankung wichtig
und Kaliumüberdosierungen schnell zu einer sogenannten Hyperkalämie führen kann,
also dass man zu viel Kalium wieder im Blut hat.
Typische Probleme, die dann entstehen können, sind Herzrhythmusstörungen.
Also es gilt immer, die Dosis macht das Gift, auch beim Kalium.
Deswegen sollte eine Umstellung von normalem Kochsalz zu Kaliumsalz
auf jeden Fall immer vorher mit dem Hausarzt abgesprochen werden,
nicht einfach selbst machen.
So, und an dieser Stelle möchte ich einmal empfehlen,
meinen Ratgeber, die besten Lebensmittel, 150 Seiten.
Und da erwähne ich die besten Lebensmittel für ein gesundes Ernährungsmuster,
was man alltäglich essen sollte.
Ein paar, die ich gerade genannt habe, wie zum Beispiel Hülsenfrüchte,
aber noch viele andere Lebensmittel, die wichtig sind,
die in Ihrem Einkaufswagen landen sollten.
Also schauen Sie gerne einmal in meinen Shop rein.
Gesunde Fette fürs Herz.
Und das ist jetzt auch ganz wichtig.
Auch wieder gerade Stichwort gesundes Ernährungsmuster.
Die Zusammensetzung der Fette, die sie zu sich nimmt,
ist besonders wichtig für Ihre Blutgefäße.
Tierische Fette enthalten viele gesättigte Fettsäuren,
die schlechten enthalten Cholesterin,
die Verkalkung in den Arterien begünstigen können.
Und diese Verkalkung oder Ablagerung, Plax,
führen dann zu einem eingeschränkten Blutfluss
und der Blutdruck erhöht sich, da das Herz härter arbeiten muss,
um das Blut durch den Körper zu pumpen.
Das ist immer wieder der gleiche Mechanismus.
Habe ich auch schon in einigen Videos ja mal erklärt.
Ungesättigte Fettsäuren aus pflanzlichen Lebensmitteln
und fettem Fisch,
die haben hingegen positive Effekte auf das Herzkreislaufsystem.
Sie reduzieren Entzündungen und sorgen dafür,
dass die Wände der Blutgefäße schön flexibel,
schön elastisch bleiben, um den Blutfluss zu regulieren.
Außerdem senken Sie das schlechte Cholesterin,
das ist das LDL-Cholesterin,
und erhöhen das gute, das HDL-Cholesterin,
für eine bessere Durchblutung dann mit weniger Ablagerung.
Tauschen Sie also, Tipp, tierische Fette,
wie zum Beispiel auch Butter,
ganz einfach durch pflanzliche Öle, wie Rapsöl, Olivenöl.
Gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind fettreiche Seefische,
wie Lachs, Makrele, Thunfisch, Leinöl auch.
Achten Sie auf Ihr Omega-3 zu Omega-6-Verhältnis.
Am besten sollte es 1 zu 1 liegen.
In Realität bei den meisten von uns ist es aber
viel weiter so 16 zu 1 vielleicht.
Und dann kriege ich die Frage, wie mache ich das?
Ich versuche regelmäßig Fisch zu essen, am liebsten Matjes,
regelmäßigen Wakame-Salat.
Und tatsächlich seit ein bis zwei Jahren nehme ich auch Omega-3-Katzen.
Die Doppelwirkung von Ballaststoffen.
Und jetzt war es, was total unterschätzt wird,
aber ganz wichtig für Sie ist und deswegen aus der Box raus sollte,
in Ihren Einkaufswagen landen sollte, nämlich Ballaststoffe.
Und das sind unverdauliche Bestandteile pflanzlicher Lebensmittel.
Und die spielen eine wichtige Rolle
bei der Regulierung des Blutdrucks.
Warum?
Sie fördern das Sättigungsgefühl, was helfen kann,
die Kalorienaufnahme zu reduzieren und ein gesundes Körpergewicht zu halten.
Eine ballaststoffreiche Ernährung hilft dabei,
Blutdruckwerte niedrig zu halten,
da Ballaststoffe in den Cholesterinspiegelsängen
eine entzündungshemmende Wirkung haben.
Besonders lösliche Ballaststoffe wie z.B.
ein Hafer, Bösenfrüchte, die im Verdauungstrakt
eine gelähartige Substanz bilden,
die binden Cholesterin und verringern dessen Aufnahme
in den Blutkreislauf.
Spitze hier auch Leinsamen, Flosamschalen.
Und wichtig auch, sie verlangsamen die Verdauung.
Das ist gut.
Die Zuckeraufnahme verlangsamt, sie stabilisieren,
dadurch den Blutzuckerspiegel,
beugen einer Insulinresistenz vor,
die das Blutdruckrisiko auch wiederum erhöht.
Man sieht also Ballaststoffreiche Ernährung wirklich sehr gut,
wird wirklich stark unterschätzt.
Empfohlen werden von der DGE 30 Gramm Ballaststoffe pro Tag.
Wir essen so 10, 12 Gramm, die meisten Menschen von uns.
Auch eine gesunde Darmflora wird damit gefördert.
Entzündungshemmende Stoffe werden produziert.
Also besonders viele Ballaststoffe sind enthalten in Samen,
Vollkorngetreide, bestimmte Gemüsesorten, Kartoffeln, Brokkoli
und eine zusätzliche Ballaststoffzufuhr.
Gerade mit Flosamschalen, Leinsamen, ist absolut sinnvoll.
Kann ich immer nur empfehlen.
Aber achten Sie darauf, dabei auch genug Wasser zu trinken,
da die Flosamschalen viel Wasser im Magen aufnehmen.
Es kann nämlich sonst zu Verstopfungen führen.
Was mache ich wieder?
Flosamschalen, Leinsamen, Haferkleie, wo auch 4-Beta-6-Glucan drinsteckt.
Das nehme ich ballaststoffreich, senkt den LDL-Cholesterinspiegel,
hält den Blutdruck damit auch schön niedrig.
Alkohol und Blutdruck.
Logisch, Alkohol hat negative Auswirkungen auf den Blutdruck.
Zu Beginn des Konsums kann Alkohol den Blutdruck tatsächlich erst mal senken.
Da sich die Blutgefäße erweitern, merkt man, wenn es ein bisschen warm wird,
ein bisschen rot im Gesicht wird, dann beschleunigt sich allerdings der Herzschlag.
Der Körper schüttet Hormone aus, die den Blutdruck erhöhen.
Gerade bei dauerhaften Alkoholkonsequenten oder kontinuierlichem Alkoholkonsum,
dann kann das tatsächlich führen zu einem Anstieg des Blutdrucks.
Bei Männern steigt der Blutdruck meist, wenn sie etwa 30 g Alkohol konsumieren.
Bei Frauen bereits ab 20 g.
Das sind z.B. also schon ein halber Liter Bier mit 5 % Alkohol
Wie stark der Körper auf Alkohol reagiert, kann von Person zu Person unterschiedlich sein.
Logisch, Raucher reagieren oft stärker auf Alkohol als Nichtraucher.
Es gibt aber keinen risikofreien Alkoholkonsum.
Alkohol ist ein Zellgift, schädigt den Körper sowie die Blutgefäße.
Außerdem funktionieren viele Medikamente gegen Bluthochdruck nicht so gut,
wenn man regelmäßig Alkohol trinkt.
Wenn Sie trotzdem Alkohol konsumieren möchten und das Zellgift schlucken wollen,
sollten Sie das nur selten und in kleinen Mengen tun.
Machen Sie es bewusst.
Mache ich auch mal, aber nicht permanent.
Rausch trinken sollte unbedingt vermieden werden.
Auch beim moderaten Trinken sind längere Pausen ohne Alkohol ratsam,
um den Körper zu schützen und wieder zu regenerieren.
Und wie ist es jetzt vom Alkohol zum Kaffee und Tee?
Auch da die Dosis macht das Gift.
Kaffee und Tee, sowohl schwarzer wie grüner Tee,
und ich liebe grünen Tee,
führen durch ihren Gehalt an Koffein bzw. Theopromin
zu einer kurzfristigen, etwa 20-30 Minuten anhaltenden,
individuell unterschiedlichen Blutdruckerhöhung um etwa 10-20 mmHg.
Deshalb darf vor einer Blutdruckmessung
kein koffeinhaltiger Kaffee bzw. Tee getrunken werden.
Merken Sie sich das.
Langfristig erhöht Tee, auch Kaffee wahrscheinlich nicht den Blutdruck
im Gegensatz zum Alkohol.
Die DASH-Diät.
So, und was kann man jetzt tun?
Was empfehle ich?
Noch ein paar Sachen habe ich schon genannt
und vielleicht haben Sie im Internet
auch schon mal den Begriff DASH-Diät gehört.
Die DASH-Diät, was ist das?
Die beinhaltet alle Ernährungsempfehlungen,
die ich gerade genannt habe.
Gut, schon mal alles da drin.
Sie ist allerdings eher eine allgemeine Ernährungsumstellung
und keine Diät über einen gewissen Zeitraum.
DASH steht für
Dietary Approach to Stop Hypertension
und soll hohen Blutdruck eindämmen.
Empfohlen sind viele Ballaststoffe, habe ich gerade gesagt,
ungesättigte Fettsäuren, Omega-3-Fettsäuren,
aufgesättigte Fettsäuren, auf Zucker, Alkohol,
natürlich viel Salz, soll größtenteils verzichtigen,
habe ich gerade gesagt.
Obwohl die DASH-Diät nicht aufs Abnehmen abzielt,
macht sich die Methode langfristig logisch auch auf der Waage bemerkbar.
Durch die fettarmen Lebensmittel, die hohen Nährstoffdichte,
die die guten Lebensmittel haben,
verliert man letztlich auch Gewicht, ist im Kaloriendefizit
und es entlastet das Herz, verbessert die Elastizität der Blutgefäße,
was ebenfalls blutdrucksenkend wirkt.
Man glaubt gar nicht, wenn man z.B. als Narkosearzt
eine Narkose bei kleinen Kindern macht,
wie flexibel da die Blutdrucke sozusagen reagieren
und dass die Patienten da oftmals gar keine Medikamente
für den Blutdruck brauchen, weil wirklich,
die sind auch so elastisch, diese Systeme,
die regulieren sich noch sehr gut von selbst.
Wichtig ist eine ausgewogene Ernährung,
also sowohl kaliumreich als auch natriumarm.
Darauf sollten Sie achten.
Das kann den Blutdruck quasi positiv beeinflussen.
Was ist Bluthochdruck?
Jetzt haben wir so viel einmal über Bluthochdruck geredet,
dass ich gerne nochmal kurz auf die Grundlagen von Bluthochdruck
zu sprechen kommen möchte, dass Sie auch nochmal wissen,
was ist das überhaupt, trifft es auf mich schon zu,
wann muss ich darauf achten?
Der Blutdruck ist die Kraft, die das Blut auf die Wände
von Blutgefäßen, den Arterien, den Venen auch ausübt.
Ohne diesen Druck kann der Körper die Organe
und das Gewebe natürlich nicht richtig mit Blut versorgen.
Das ist wie so ein System an Schläuchen,
da muss der Druck drauf sein, damit die Flüssigkeit durchfließt.
Und der Blutdruck hängt hauptsächlich von zwei Faktoren ab.
Erstens von der Kraft, beziehungsweise dem Druck,
mit dem das Herz das Blut durch den Kreislauf pumpt.
Und zweitens von dem Durchmesser und der Elastizität der Blutgefäße.
Enge Blutgefäße, mehr Druck, wenn gleich viel Flüssigkeit ist,
als wenn die Blutgefäße weiter sind.
Es gibt beim Blutdruck zwei wichtige Werte.
Erstens den systolischen, den hohen Wert,
und zweitens den diastolischen, das ist der niedrige Wert.
Der systolische Wert misst den Druck in den Blutgefäßen,
wenn das Herz sich zusammenzieht und das Blut in den Körper pumpt.
Man kann sich das wie einen Wasserstrahl vorstellen,
der aus einem Schlauch spritzt, wenn man ihn kräftig drückt.
Der diastolische Wert hingegen zeigt den Druck in den Gefäßen,
wenn das Herz entspannt ist und sich wieder mit Blut füllt.
Das ist der Moment, bevor das Herz das nächste Mal schlägt.
Und in diesem Zustand, logisch, ist der Druck dann am niedrigsten.
Diese beiden Werte sind wichtig,
weil sie anzeigen, wie gut die Blutgefäße funktionieren.
Der erste Wert immer 140 zu 80.
140 systolisch, 80 diastolisch.
Sie hängen letztlich davon ab, wie flexibel die Gefäße sind
und wie viel Widerstand das Blut beim Fließen hat.
Der Blutdruck wird in Millimeter Quecksilbersäule,
MEMMHG, da wird er gemessen.
Das ist noch ein ganz altes System.
Ein normaler Blutdruck bei Erwachsenen
liegt idealerweise bei so 120 systolisch zu 80 diastolisch.
Als Bluthochdruck gilt in der Regel
ein Blutdruck von 140 und 90 mm AHG oder noch höher.
Und leider, sehr viele Menschen haben dauerhaft
einen Blutdruck, der noch höher ist.
Und dann ist ein starker Druck auf den Gefäßen.
Logisch kann das zu Problemen mit dem Herzen,
zu Bluthochdruck oder Bluthochdruck zu einem Herzinfarkt,
Schlaganfall etc. führen.
Es ist dabei natürlich wichtig,
wo und wie der Blutdruck gemessen wird,
um festzustellen, ob er zu hoch ist.
Ganz wichtiges Wort, gerade wenn Sie zum Hausarzt mal gehen,
Weißkittel-Effekt.
Man ist nervös, der Blutdruck steigt an,
weil man auf einmal beim Arzt ist.
Wenn Sie beim Arzt sind, gilt ein Blutdruck als hoch,
wenn an 2 Tagen hintereinander
ein Wert über 140 zu 90 festgestellt wird.
Wenn Sie zu Hause selbst Ihren Blutdruck messen,
sprechen Ärzte vom Bluthochdruck,
wenn Sie an 7 aufeinanderfolgenden Tagen
einen durchschnittlichen Wert von über 135 zu 85 messen.
Bei einer 24-Stunden-Messung,
bei der Ihr Blutdruck über einen ganzen Tag und Nacht aufgezeichnet wird,
sollte der Durchschnittswert unter 130 zu 80 mmHg liegen,
um zu bestätigen, dass kein Bluthochdruck vorliegt.
Sie schlafen ja nachts auch.
Bleiben Sie selbst jetzt unter Bluthochdruck
und haben Sie noch weitere Tipps,
vielleicht Erfahrungen über die Ernährung,
habe ich jetzt gerade gesprochen,
dann gerne teilen Sie das einmal in den Kommentaren.
Ich freue mich über den Austausch.
Gerne leiten Sie das Video an andere Betroffene weiter.
Viele haben Bluthochdruck, leider.
Man kann viel machen mit der Ernährung.
Das ist der erste Schritt.
Und dann kommt der nächste Schritt, Medikamente.
Darüber habe ich auch schon ein Video gemacht.
Gerne teilen Sie das Video.
Vielen Dank und bleiben Sie mir treu.