Aprilia RS 457 Test 2024 - Ganz groß im kleinen Paket!

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1 Videoaufrufe·29.12.2024
Hallo und willkommen zurück hier bei 1000 PS.
Heute bei mir ist die Aprilia RS 457.
Ist es ein kleines Paket, das aber viel Großes zu bieten hat?
Wir finden es heraus und lassen es euch wissen.
Das ist ein Service hier.
So, mein erster Eindruck hier zur Aprilia.
Ich muss sagen,
vorweg,
der Sound ist wirklich super. Also ich hab's natürlich hier auch im Vergleich
direkt mit den anderen A2-Bikes,
aber es klingt schon echt,
brachial ist vielleicht zu viel gesagt, aber der Sound ist schon echt überzeugend.
Auch von der Sitzposition her habe ich hier das Gefühl, das ist wirklich
ein Supersportler. Also bei
der Honda oder auch bei weiteren Bikes hatte ich das Gefühl, okay, das ist
wirklich gemütlich und ich habe nicht so dieses
nach vorn gelehnte, gebogener Lenker, dieses richtige Supersportler-Feeling,
was hier aber sehr positiv auffällt.
Ich muss auch sagen, im Ganzen
ist das Bike
wirklich gelungen. Also ich hatte nichts, was mir total negativ aufgefallen ist.
Ich hatte hier auch mit der Motorbremse beispielsweise viel weniger Probleme.
Es hat gut funktioniert, auch die Bremsen an sich haben für mich sehr gut
funktioniert. Es hatte genug Griff,
fast zu viel Griff, dass ich sagen musste, okay,
die Dosierung muss wirklich mit sehr viel Gefühl kommen, aber ich glaube,
wenn man wirklich,
vor allem ich habe tatsächlich auch noch keine Erfahrung mit Supersportlern
sammeln können und für mich war es kein Problem.
Von daher denke ich,
das ist vollkommen machbar. Man muss einfach zwei, drei Runden fahren,
so wie ich es jetzt gemacht habe und dann kommt man auch schon so ein bisschen auf den
Geschmack.
Und ja, Fahrwerk, Getriebe, es ist alles wirklich
auf jeden Fall zufriedenstellend, wenn nicht sehr, sehr gut gelungen.
Also es geht von mir erstmal die Augen nach oben.
Die Aprilia RS 457 ist die neueste Aprilia A2 Supersportler
und ich habe sie jetzt endlich fahren dürfen. Gesehen habe ich sie zum ersten Mal
an der EICMA.
Jetzt bin ich sie gefahren, hier auf der Supermoto und Kartstrecke.
Das Motorrad funktioniert im Großen und Ganzen sehr gut,
nach meinen ersten Eindrücken.
Das Einzige, was nicht so gut gepasst hat, ist die Bremse.
Die Vorderbremse, um genau zu sein, ist nämlich sehr, sehr hart.
Ich habe sehr wenig Feedback von ihr bekommen.
Ich wusste nie wirklich, bremse ich jetzt zu viel, drücke ich jetzt zu viel,
drücke ich jetzt zu wenig und das spiegelt sich dann in den Kurven
auch in meinem Fahrverhalten wieder.
Das heißt, ich wusste nicht, kann ich jetzt noch ein bisschen fahren,
muss ich schon bremsen, wie viel muss ich bremsen?
Das passiert ja alles intuitiv und da hatte ich einfach etwas wenig Feedback.
Das heißt, mit der Vorderbremse bin ich nicht ganz zufrieden.
Die Hinterbremse funktionierte meines Erachtens schon etwas besser.
Allerdings war diese auch nicht ganz perfekt transparent.
Der Bildschirm, das Display funktioniert sehr gut.
Man kann es sehr gut ablesen.
Es ist jetzt nicht das schönste, modernste, aber ich finde es toll.
Der Sound von diesem Motorrad ist absolut fantastisch.
Das hätte ich mir nicht gedacht.
Aber der erste Eindruck, der Sound ist absolut super.
Das macht echt guten Krach, nicht zu viel Krach, nicht zu wenig Krach.
Da hört man schon die RS Hintergründe und Gene dieses Motorrads raus.
Ich finde auf jeden Fall, das ist ein tolles Bike nach meinen ersten Eindrücken.
Die Aprilia RS 457.
Auch hier finden wir den fast obligatorischen,
reinen Zweizylindermotor mit eben um die 450 Kubikzentimeter.
Er liefert so um die 47 PS und man muss sagen, da geht auch wirklich sehr brav ans Werk.
Wir haben hier auch ein sehr breites, nutzbares Drehzahlspektrum.
Ist sehr dynamisch, sehr gut fahrbar.
Auch das Vibrationsniveau ist auf sehr geringem Maße zwar spürbar,
aber nicht wirklich störend.
Ist wirklich grundsätzlich gut gelungen.
Die Elektronik funktioniert mehr oder weniger sehr brav.
Man hat keine großen Probleme.
Die Abstimmung des Motors selber ist auch gut gelungen.
Was man bei dem Fahrzeug generell ein bisschen anmerken muss,
was problematisch war, ist die ABS-Funktion.
Die ABS-Funktion hat besonders,
wenn man es in Kombination von Verzögern oder starken Verzögern mit runterschalten,
kommt es komplett aus dem Tritt und löst teilweise die Bremse komplett.
Ich hatte da ein paar interessante Momente, wo dann fast eine Sekunde lang
die Bremse komplett außer Funktion war.
Und das dann zwar sofort wieder zugepackt hat, aber trotzdem,
wenn man es sportlich fahren möchte, das Fahrzeug und wirklich auf den Punkt
genau bremsen möchte und den Bremspunkt suchen möchte, den späten,
dann ist es natürlich eher kontraproduktiv,
wenn das dann so ein Verhalten an den Tag liegt.
Wenn man allerdings beim Runterschalten behutsamer vorgeht
und nicht zu großen Schlupf erzeugt am Hinterrad,
funktioniert die ABS-Regelung einigermaßen gut, wo man dann auch gut fahren kann.
Was leider schade ist, dass man gerade, wenn man es dann sportlich verwenden möchte,
die Aprilia, dieses ABS dann zumindest nicht deaktivieren kann.
Es gibt einige Fahrzeuge, wo man die ABS-Systeme sogar sukzessive
oder schrittweise abschalten kann.
Zuerst die Regelung am Hinterreifen, dann die Abhebeerkennung
und dann erst vor der Reifen.
Das geht hier generell nicht.
Also man hat hier keine Möglichkeit, hier einzugreifen,
was aber nicht so unüblich ist in der A2-Kategorie,
wo man halt doch ein bisschen limitiert ist von den Einstellmöglichkeiten.
Das würde ich mir allerdings wünschen.
Was gut gelungen ist, ist die Fahrdynamik von der Fahrgeometrie grundsätzlich selber.
Wir haben gute Rückmeldung.
Man kann das Fahrzeug gut, flott bewegen.
Das Fahrwerk selber, muss ich sagen, funktioniert auch ganz gut.
Es ist zwar nicht wirklich einstellbar.
Wir haben zwar Federvorspannung, was wir ein bisschen variieren können,
aber in den Dämpfungen kann man nicht wirklich viel variieren.
Das ist aber nicht unbedingt tragisch, weil es von Haus aus nicht ganz daneben liegt
und man das sowohl fahrkomforttechnisch als auch sportlich ganz gut verwenden kann.
Die Bremse ist grundsätzlich gut in der Funktion von der Verzögerung,
allerdings mit der eher rudimentären ABS-Regelung dann etwas verzerrt.
Sonst müsste man der Bremse grundsätzlich ganz Gutes attestieren.
Die Sitzposition selber ist extrem komfortorientiert.
Also gerade wenn man es sportlich angehen möchte,
sucht man hier ein bisschen vergeblich die windgeschützte Reposition und die sportliche Reposition.
Die einzunehmen gelingt einem nur mit doch eher sehr stark abgewinkelten Händen und sehr gekrümmten Rücken.
Also man muss sagen, die Grundauslegung von dem Fahrzeug trifft eher ein bisschen auf den komfortorientierten normalen Straßenfahrer.
Auch alle, die es ein bisschen sportlicher mit dem Fahrzeug angehen wollen, wehren sich ein bisschen schwerer durch,
gerade was die ABS-Regelung anbelangt und rudimentäre Elektronik, die wir da drauf finden,
was etwas schade ist, weil der Motor und das Triebwerk eigentlich gut funktioniert.
Man muss sagen, es hat richtig Performance, dreht gut nach oben raus, also macht wirklich Laune.
Hier tut es fast ein bisschen weh, dass man hier auf anderen Seiten ein bisschen eingebremst wird,
weil ansonsten müsste man sagen, würde das Fahrzeug eigentlich sehr gut abschneiden.
Mir hat es eigentlich grundsätzlich gut gefallen.
Wenn man diese Mankos mal beiseite lässt, lässt es sich auch sportlich ganz anständig bewegen.
Das war es auch schon mit unseren Eindrücken, unseren Testergebnissen zur Aprilia.
Teilt uns gerne mit, was ihr persönlich davon haltet.
Findet ihr, sie ist gelungen oder würdet ihr sie lieber nicht testen wollen?
Schreibt es gerne unten in die Kommentare, lasst ein Like da, ein Abonnement und wir sehen uns ganz bald wieder.
