Suchst du Bestätigung im Außen? Warum du deinen Selbstwert nicht von anderen abhängig machen soll...

Chris Bloom
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31.12.2024
Herzlich Willkommen! Ich bin Chris und ich freue mich von ganzem Herzen, dass du dabei bist und zuhörst zu einer neuen Folge.
Und in dieser Folge steckt so viel drin.
Wenn du aus dieser Folge nicht mit einem Klick rausgehst, wenn es nicht bei dir Klick macht oder du nicht mit einem Haarmoment rausgehst,
dann schreib mir auf Instagram und ich sende dir ein Buch zu.
Denn hier steckt so viel drin in der Folge, so viele Klicks und so viele Aha-Momente.
Und ich bin gespannt, was dein Aha-Moment ist.
Ich wünsche dir ganz viel Spaß jetzt.
Herzlich Willkommen und ich wünsche dir einen wundervollen Tag oder Abend, je nachdem wann du zuhörst.
Ich höre ja immer wieder, ihr hört mich nachts oder auch tagsüber morgens.
Ich höre immer wieder aus der Schweiz, hören mir viele zu, Österreich auch, Deutschland sowieso.
Und ich freue mich von ganzem Herzen, dass du dabei bist, denn bei mir gibt es nur straight talk.
Bei mir gibt es kein Bullshit-Advice, also kein Ratgeber für irgendetwas, keine Floskeln,
sondern bei mir gibt es wirklich nur direkte Ansprache, sozusagen.
Bei mir gibt es wirklich nur direkte Ansprache, die dieses Feuer hinter sich haben.
Ich weiß auch aus Erfahrung mit meinen Coaches, da geht häufig auch was in den Widerstand.
Das ist ganz normal, aber ich will ja, dass du weiterkommst, dich entfachst.
Und dass wir diesen Anteil, der in dem Widerstand ist, dass wir uns diesen anschauen,
warum der denn im Widerstand ist, warum der noch gebraucht werden will,
warum der noch nichts in seiner Kraft ist, warum der sich noch minimieren möchte,
warum der sich verlieren möchte.
Das ist das Tolle, das ist die Arbeit und das ist das Wunderbare.
Und heute geht es um das Thema genau darum eigentlich, denn da steckt auch ganz viel drin,
mit diesem Thema von Minimieren und Selbstaufgeben, Selbstsabotage.
Nämlich über das Thema, warum suchen wir eigentlich die Bestätigung im Außen.
Warum brauchen wir diese Bestätigung im Außen?
Warum erkennen wir unseren Selbstwert nicht an?
Und der Punkt ist, in dem Moment, wo du die Bestätigung im Außen suchst,
also dieser Akt, in dem du die Bestätigung im Außen suchst,
damit kreierst du auch gleichzeitig schon den Mangel,
dass du nicht ganz bist, dass du nicht vollwertig bist.
In dem Moment, wo wir bereits dieser Akt, in dem wir die Bestätigung suchen,
im Außen von jemandem, dient uns nur dazu, diesen Mangel zu bestätigen in uns,
dass wir uns nicht voll fühlen, vollwertig fühlen, ganzheitlich fühlen in uns.
Also während du es tust, kreierst du es.
Während du ein Bild auf Social Media postest und auf das Like wartest, kreierst du es.
Während du die Story postest und auf ein Storyview von jemandem wartest, kreierst du es.
Während du jemanden bei Tinder nach rechts reibst, kreierst du es.
Während du jemanden fragst, hey, sehe ich noch toll aus,
habe ich noch einen tollen Hintern oder habe ich noch tolle Augen,
habe ich noch tolle Haare, kreierst du es.
Also in dem Moment, wo du es tust, verlässt du dich und deine Existenz bereits, stellst du in Frage.
In dem Moment, wo du es brauchst.
Es ist nicht unbedingt auch, dass nicht genug Selbstliebe da ist in den Momenten,
denn wir sind ja auch so konditioniert.
Wir wurden ja so erzogen.
Unsere Gesellschaft im Kollektiven ist ja auch so geparkt, eingeparkt, festgefahren,
dass wir immer die Bestätigung im Außen suchen.
Wir bekommen Noten auf etwas.
Es gibt eine tolle Initiative, die nennt sich das Malspiel.
Und das ist jemand, der macht das in Paris, ich komme jetzt leider nicht auf den Namen,
den habe ich über den Film Alphabet kennengelernt.
Und der macht das Malspiel und der sagt, dass Erwachsene wieder sich dem Malen hingeben dürfen,
ohne bewertet zu werden, weil wir immer wieder diese bewusste Bestätigung brauchen im Außen für etwas.
Und dann lernen wir auch über die Schule und als Kinder malen wir noch total frei.
Und über die Schule und all das, über die Konditionierung lernen wir zum Beispiel,
wie ein Kamin aussehen soll, wie ein Schornstein auszusehen hat, wie ein Haus auszusehen hat.
Das heißt, wir lassen uns komplett konditionieren und malen immer wieder das Haus und den Schornstein,
wie es alle vielleicht malen würden.
Aber als Kind ganz frei, wenn du frei malst, malst du komplett anders,
weil du nicht in diesem Konstrukt, in dieser Box, in dieser Konditionierung steckst.
Ja und hier ist es ebenso, weil die Kinder, du als Kind eigentlich nicht nach der Bestätigung im Außen suchst,
bis du 3, 4, 5, 6 bist, da passiert schon ganz viel Unterbewusst mit der Bindung,
aber mit der Bestätigung im Außen wächst du dann auf, wachsen wir auf in diesem Kollektiv.
Und dann sitzen wir da in diesem Mangel der Bestätigung im Außen sucht.
Und erst wenn wir das tun, wenn wir aufhören diese Bestätigung im Außen zu suchen,
dann sitzen wir mit diesem Gefühl selbst da in diesem Raum, was eigentlich dahinter steckt.
In dem Moment kommt all das hoch, was du bist und wer du bist und beginnst dich selbst zu lieben.
Das ist ein Mindfuck, oder?
Es gibt all diese kleinen Mindfucks, dass wir uns selbst lieben dürfen, annehmen dürfen, vollwertig fühlen.
Dass du dich nicht komplett deinen Wert ausmachst über gewisse Dinge, vielleicht äußerlich an deinem Körper.
Es gibt so viele Menschen, die machen ihren kompletten Wert am Körper aus, wie sie aussehen.
Ist der Bauch noch dünn genug?
Sind meine Beine noch straff genug?
Und all das?
Habe ich noch genug Oberarme?
Und all das konditioniert uns letztendlich und limitiert dich und uns.
Und letztendlich auch wieder hier zurück, wenn du schaust, auch gesellschaftlich, Konditionierung.
Wie hat was auszusehen?
Magazine, sehen wir bei all die Topmodels.
Du schaust wie viele Likes, wer hat die Story gesehen?
Ist die Person online, ist sie nicht?
Hat sie einen tollen Körper?
Also da wo du deinen Fokus, deines Werts hinlegst, zum Beispiel auf deinen Körper, zum Beispiel auf Geld, zum Beispiel auf Partnerschaft.
Da wo du deinen Fokus hinlegst, indem du die Bestätigung brauchst in diesem Bereich, da spürst du dann auch gleichzeitig den größten Mangel in dem Moment, wo du keine Bestätigung bekommst.
Also wenn dir jemand nicht sagt, hey, du siehst toll aus heute.
Klar wollen wir das alle ab und zu hören, aber nicht aus dem Grund, dass wir unsere ganze Existenz in Frage stellen oder uns wertlos fühlen.
Also was motiviert dich?
Ansonsten suchst du unterbewusst jemanden, der quasi dich bestätigt darin, der dich über deinen Wert bestätigt, indem du das größte Bedürfnis hast, bestätigt zu werden.
Du suchst jemanden, nochmal, lass das nochmal in dir reinfließen.
Du suchst unterbewusst jemanden, der das bestätigt von dir, wo du am meisten Bestätigung von brauchst, ansonsten du so sehr im Mangel bist.
Ein Beispiel dazu ist zum Beispiel, du hast so viel Wert auf deinen Körper und dieser jemand, den du da hast, der bestätigt dich.
Hey, du hast tolle Oberarme, hey, du hast einen tollen Hintern, hey, du hast tolle Augen und das findest du ganz toll und irgendwann hört die Bestätigung auf und dann gibst du dich selbst auf.
Weil dein ganzer Wert auf deinem Körper liegt und nicht auf deine Ganzheit, auf deine Existenz.
Du machst deine Existenz vom Körper abhängig.
Oder Partnerschaft, wenn du keinen Partner hast, du machst deine Existenz vom Partner, von jemandem außenabhängig.
Oder Geld, du machst deine Existenz vom Geld abhängig.
Wenn du wenig Geld hast, dann denkst du, ich bin nichts wert.
Es sind nur Menschen, was wertig Geld haben.
Was kompletter Bullshit ist.
Aber je nachdem, was unser Fokus ist und wie wir konditioniert sind, denken wir so.
Und das Kollektiv ist das eingeprägt in der Gesellschaft, in uns.
Und deswegen darfst du neu wählen.
Du hast das große Glück, hier zuzuhören, um neu zu wählen.
Um das alles mal in Frage zu stellen, was du über dich ausmachst.
Wer du bist, um nicht mehr diese Menschen auch anzuziehen, die dich da mal am meisten bestätigen darin, wo du am größten einen Mangel hast.
Denn dieser Akt dieser Bestätigung ist gleichzeitig auch der Mangel in dir.
Und wenn dich jemand ablehnt, dann fühlst du dich komplett abgelehnt.
Frag dich einmal, was hast du jemandem gegeben.
Hier eine richtig große Frage.
Was hast du jemandem gegeben, dass dieser Mensch von dir genommen hat?
Gerade auch in Partnerschaften.
Was hast du jemandem gegeben, was dieser Mensch von dir genommen hat?
Nochmal, was hast du jemandem gegeben, was dieser Mensch von dir genommen hat?
Häufig in Partnerschaften, in Trennungen, stellen wir so sehr unsere eigene Existenz in Frage.
Stellen wir so sehr alles in Frage.
Und ich kenne dieses Gefühl.
Das habe ich damals nach meiner dritten längeren Beziehung auch gemacht, in der Trennung.
Vor sieben Jahren.
Oder vor über sieben Jahren mittlerweile.
Das heißt, wir dürfen uns fragen, was hast du jemandem gegeben, was hast du diesem Menschen gegeben, dass er dir genommen hat?
Warum fühlst du dich nicht mehr ganz?
Um zu schauen, was das eigentlich ist.
Um zu schauen, wo du dich nicht ganz fühlst.
Und um auch nicht länger festzuhalten, dass diese Partnerschaft deine Ganzheit ausmacht.
Ja, es geht auch darum zu trauen, es geht auch darum zu reflektieren.
Aber aus einem vollwertigen Blick, aus einem ganzheitlichen Blick zu dir selbst.
Und nicht aus einem desillusionierten Mangelblick.
Aus einem bedürftigen Blick, der dich selbstzerstörerisch da sein lässt.
Indem du deine Existenz in Frage stellst.
Frag dich, was hast du diesem Menschen gegeben, dass er dir genommen hat?
Denn dir kann kein Mensch was nehmen.
Dir kann kein Mensch was nehmen.
Du hast alles in dir.
Dir kann kein Mensch was nehmen.
Nur der Gedanke daran, dass du etwas jemandem gibst, lässt sich das denken und fühlen, dass dir etwas genommen worden ist.
Was hast du ihm gegeben?
Zeit.
Höre ich sehr häufig.
Aber das ist genau das, was du in der Zeit lernen durftest.
Genau auch so lange.
Auch wenn es so lange gedauert hat.
Dann darf es auch so lange sein.
Viele fragen sich auch, warum ich?
Ja, genau du solltest es sein.
Du hast es dir angezogen.
Dieser Mangel, diese Bestätigung, die du im Außen haben wolltest, den du über deinen Wert definieren möchtest und wolltest.
Deine Identität, die du über dich ausmachst, wer du bist.
Genau das hast du dir angezogen.
Denn du siehst nichts anderes.
Du siehst nämlich nur das, wovon du überzeugt bist.
Wenn du deinen kompletten Wert über deinen Körper, wenn du deinen kompletten Wert über deine Beziehung oder über einen Menschen an deiner Seite ausmachst,
dann bekommst du jemanden in deinem Leben, der dir das nicht für immer bestätigen kann.
Und in dem Moment, wo er aufhört, das zu bestätigen, stellst du dich selbst und deine Existenz in Frage.
Deswegen ist das nie die Lösung.
Die Lösung ist immer in dir.
Also wenn du immer noch damit hart hast und nicht vergibst und im Moment bedauerst,
dann lebst du nicht dein Leben, das du leben könntest mit all deiner Weisheit,
sondern du lebst ein Leben, das immer noch hofft, dass es anders hätte sein können,
indem du nicht vergeben hast, indem du bedauerst, dich selbst bedauerst.
Du verpasst das Leben und die Möglichkeit, wer du eigentlich bist.
Das ist eine komplett andere Sichtweise.
Was ist die Weisheit daraus?
Wer darf ich sein?
Wer möchte ich sein?
Du denkst, du verpasst die Möglichkeit der Beziehung,
aber du verpasst in Wirklichkeit die Möglichkeit zu sehen, wer du eigentlich sein kannst.
Die Möglichkeit zu sehen, wer du eigentlich bist.
Du akzeptierst also nicht die Realität in dem Moment,
sondern du wünschst dir immer noch, dass es anders sein sollte.
Du wünschst dir nicht, die Realität zu akzeptieren, was eigentlich passiert ist,
sondern du hängst immer noch an dem Potential, an der Illusion fest,
wie es sein sollte in allen Bereichen deines Lebens.
Partnerschaft, Beruf, Erfüllung, Erfolg, Geld, in allen Bereichen.
Es kommt nicht auf die Geschichte an, die dir passiert ist.
Deine Vergangenheit ist nicht deine Zukunft,
sondern wie du darüber denkst und wie du darüber zählst.
Wie denkst du darüber?
Bist du das Opfer oder in deiner Eigenverantwortung?
Haben andere Menschen das Recht, mein Leben negativ zu beeinflussen?
Ja oder nein?
Was ist dein Wert?
Niemand hat das Recht.
Du selbst hast das Recht, für dich da zu sein.
Und es ist komplett etwas anderes, wenn du was erzählst, was dir passiert ist,
oder du erzählst, was deine Weisheit daraus ist.
Eigentlich ist all das, was du erzählst, was dir passiert ist,
also das bloße Passieren, ist eigentlich schon viel zu viel Information.
Damit teilst du schon zu viel.
Sondern du solltest eigentlich nur erzählen, was deine Weisheit daraus ist,
was du daraus gelernt hast für dich.
Erzähl nicht, was passiert ist.
Erzähl deinen Freundinnen und Freunden, was deine Weisheit daraus ist.
Ja, das ist ganz etwas Wundervolles.
Wie Grenzen, die dich schützen.
Sie schützen dich nicht nur, sondern sie halten auch dich in deinem eigenen Raum.
Deine Gefühle, deine Werte, deine Gedanken über dich.
Ich habe letztens ein wundervolles Zitat dazu gelesen,
und zwar
die Sache zu verlieren, die du hast oder besitzt.
Sondern indem du es einlädst,
indem du die Sache oder diesen Menschen einlädst,
wird er zu dem, was du möchtest.
Weil die Sache, die du hast,
oder der Mensch, der an deiner Seite ist,
ist nicht der, den du möchtest.
Das ist deine Realität.
Nochmal.
Hab keine Angst,
die Sache oder den Menschen zu verlieren, die du hast oder besitzt.
Wenn du jemanden einlädst dazu,
erst wenn du jemanden einlädst dazu,
dann kann dieser Mensch oder die Sache, die du dir wünschst in deinem Leben,
zu dem werden, was du dir wünschst.
Die Form annehmen, die du dir wünschst.
Weil die Sache, die du hast,
oder der Mensch, der an deiner Seite ist,
ist nicht das, was du möchtest.
Das ist deine Realität.
Und hier kommt jetzt ein ganz großer Gamechanger in meinem Leben.
Wenn du jemanden einlädst, dass er sich zeigen soll.
Oft haben wir Menschen so viel Angst,
jemanden einzuladen, wie er sein soll.
Wie viele halten fest an der Illusion oder an dem Potenzial des Menschen,
wie er sein könnte.
Aus Angst, diesen Menschen zu verlieren.
Wir machen uns selbst klein, wir minimieren uns selbst.
Weil wir Angst haben, diesen Menschen einzuladen.
Und in dem Potenzial zu entfachen,
in dem wir uns eine glückliche Beziehung vorstellen.
In dem wir uns für uns selbst da sind.
Dann musst du dir hier bewusst machen,
dass diese Angst, dass du diesen Menschen verlierst,
darfst du dir hier bewusst machen,
dass du ihn darin bestätigst,
in diesem Raum, in diesem Container sozusagen,
bleiben darfst.
Dass dieser Mensch dort bleiben darf.
Dass du ihn nicht dort hast, wo du ihn haben möchtest,
was nicht deine Realität ist.
Du bestätigst ihn darin, dass das okay ist.
Und dass du es nicht haben willst, wo du ihn haben willst.
Also jeder Verlust in diesem Raum,
ist eigentlich ein Gewinn.
Weil du ihn einlädst,
weil du diesen Menschen einlädst,
dass er sich zeigen soll,
wo du gerade bist.
Oder du lädst den Menschen ein,
dass ihr euch dort treffen wollt.
Und das passiert, indem du aufhörst,
dich zu minimieren.
Indem du aufhörst, diese große Angst zu haben,
etwas auszudrücken, was dir Angst macht,
und dich selbst dabei verneinst eigentlich.
Denn die meisten minimieren sich,
um diesen Menschen zu behalten.
Damit kreierst du eine wahnsinnige Selbstsabotage
und Selbstablehnung.
Denn du sagst damit eigentlich,
ich habe Angst, dich zu fragen,
was ich möchte.
Also verlasse ich mich selbst,
um dich zu bekommen.
Nochmal.
Du sagst eigentlich damit,
ich habe Angst, dich zu fragen,
was ich möchte.
Also verlasse ich mich lieber selbst,
oder verliere ich mich lieber selbst,
um mich selbst zu bekommen.
Also du sagst, dein Körper,
deine Gesundheit,
deine emotionale Gesundheit,
wird sich nie ruhig anfühlen,
wird sich nie relaxed anfühlen,
weil ich nur mit dir sein kann,
wenn ich nicht
mit mir selbst zusammen bin.
Verstehst du das?
Also dein Körper, deine Gesundheit,
deine emotionale Gesundheit,
wird sich nie ruhig und relaxed anfühlen,
weil du dich selbst minimierst,
weil du dich selbst immer anpassen musst,
weil du das Gefühl immer hast,
nicht gut zu sein für diese Menschen,
weil du nur mit diesen Menschen sein kannst,
wenn du dich selbst nicht zeigst,
wenn du selbst nicht mit dir zusammen sein kannst.
Du verlierst dich
selbst in dem Moment.
Verstehst du das?
Und deswegen darfst du für dich einstehen,
deswegen darfst du dich zeigen,
deswegen lohnt es sich nicht.
Ich kenne Menschen, die warten
1, 2, 3, 4, 5 Monate, Jahre,
bis sie
endlich sagen, was sie eigentlich möchten,
was ihre Bedürfnisse sind,
und wundern sich, dass sie hingehalten werden,
wundern sich, dass es am Ende dann doch nicht so aussieht,
wie sie es einst wollten,
haben sich in der ganzen Zeit Stress gemacht,
24-7 über Beziehungen Gedanken gemacht
und haben sich eigentlich immer wieder
selbst abgelehnt, haben sich selbst minimiert,
selbst entzogen
von sich selbst und sich selbst verloren
und haben sich nie ruhig oder relaxed angefühlt.
Also willst du
diesen Menschen haben für dich
oder für ihn selbst?
Tust du es für dich heraus oder aus gutem Willen
für ihn?
Das Bewusstsein,
dass wir jemanden schützen wollen
vor Gefühlen,
die wir selbst nicht erfahren wollen
oder die wir selbst nicht kennen,
lässt uns manchmal dazu hinreißen,
dass wir Dinge tun und sagen
zum Willen des Anderen,
obwohl wir es gar nicht wollen, weil wir diese Gefühle
nicht dem Anderen aufdrücken wollen
oder
wenn wir das Gefühl zum Beispiel nicht kennen.
Beispiel
Ghosting.
Was steckt eigentlich dahinter?
Es gibt viele, vor allen Dingen Männer,
die nicht klar sagen, dass sie nicht interessiert sind
und können es nicht ausdrücken.
Sie
sagen dann lieber gar nichts, gehen in den Rückzug
und du hörst nie mehr was von denen.
Und Ghosting,
ich habe letztens einen Quote gelesen
von jemandem
oder einen Satz von einer Wissenschaftlerin gelesen,
viel besser gesagt,
das war eine Quote, die sie verwendet hat,
und zwar Ghosting,
beim Ghosting ist es so,
es sagt viel mehr aus
über den Ghoster
anstatt über den Ghostee.
Also die Person, die geghostet worden ist.
Ja, es sagt viel mehr aus
über den Ghoster anstatt über den Ghostee.
Und klar,
der Ghoster, keine Frage,
der hat ungelöste Gefühle, ungelöste Nähe,
Themen, ungelöste Trauma vielleicht,
weil der sieht keine andere Wahl
und hat vielleicht Angst, dem anderen Menschen
offen zu sagen, dass er nicht interessiert ist
und kennt keinen anderen Ausweg als
gar nicht zu kommunizieren.
Und viele
nehmen diese Nicht-Kommunikation
dann auch noch als
Möglichkeit
sich aufzuopfern und zu warten,
ihnen vielleicht noch
oder sie noch vielleicht von irgendwas anderem zu überzeugen
und geben
diesen Menschen etwas,
was sie selbst nicht haben.
Ja, und es passiert diesen Menschen,
die haben so viel Angst, das zu sagen,
die haben so viel Angst, das zu teilen,
dieses unbekannte Gefühl, dem anderen
zu geben, zu bringen
und machen es eigentlich viel schlimmer.
Wollen es eigentlich nicht,
aber sehen keinen anderen Ausweg.
So.
Und hier hast du die Wahl jetzt. Du hast die Wahl.
Die Wahl deiner Werte.
Die Wahl von dir. Die Wahl deiner Identität.
Du hast die Wahl.
Und das ist auch das Paradoxe der Wahl.
Wir trauern
häufig dann in dem Moment über all die Möglichkeiten,
die wir nicht gewählt haben für uns,
wenn wir sehen, dass wir
wählen können, wenn wir das Bewusstsein haben,
dass wir wählen dürfen,
damit du dich wählst in deiner Vollständigkeit,
in deinem Sein.
Und das ist wirklich das Interessante.
Und das ist wirklich das Pure, diese Wirklichkeit,
die Freude, das Wow deiner Seele.
Ja, das Wow deiner Seele ist mein
neues Ding, das ist meine neue Frage,
weil das einfach so viel beinhaltet
und so viel fragt, das geht noch so viel
mehr über dem hinaus, was eigentlich
wundervoll da draußen ist.
Was ich dir mitgeben mag, ist, hör auf,
dich zu minimieren, hör auf, die Bestätigung
um auszusuchen, sondern
gib endlich die Bestätigung dir selbst.
Wer bist du? Wer willst du sein? Was ist deine Identität?
Niemand wird
dir die Bestätigung für immer geben können.
Und in dem Moment wirst du deine Existenz
in Frage stellen.
Ja, ein wenig
Bestätigung gehört immer dazu
und ist auch gesund, aber
die Abhängigkeit dieser Bestätigung
lässt uns erstarren,
lässt uns verlieren und lässt uns minimieren.
Und dann sagen wir auch nicht mehr
aus Angst heraus und fragen nicht mehr
aus Angst heraus und teilen nicht mehr unsere Bedürfnisse
aus Angst heraus, dass wir
diesen anderen Menschen
da haben wollen,
wo wir ihn eigentlich sehen und hin möchten
und geben uns selbst auf.
Aber in dem Moment, wo du es ausdrückst,
was du möchtest,
was deine Gefühle sind,
was deine Bedürfnisse sind, wirst du niemals
verlieren. Jeder
Antwort daraus
ist ein Gewinn für dich.
Gewinn für diesen Menschen.
Vielleicht machst du heute schon den ersten Schritt,
wenn du etwas mitnehmen konntest.
Und nochmal, ich bin mir
sicher, dass es bei
euch Klick gemacht hat, bei dem
einen oder anderen Satz oder wo du dich
vielleicht wiedergefunden hast oder wo du
einen Aha-Moment hattest.
Ich würde mich von ganzem Herzen freuen, wenn du diese Folge
teilst auf Instagram, damit es
noch mehr Menschen sehen oder du einen besten Freund
in diese Folge weiterleitest, damit sie
auch lernen kann, ihren Weg
zu gehen. Damit würdest du mir mega weiterhelfen.
Ich hinterlasse sehr gerne auch eine 5-Sterne-Bewertung,
wenn du magst. Und ich wünsche dir
ein Wow
deiner Seele, deiner Ganzheit,
deiner Vollständigkeit
und deines Geschenks
in dir. Denn das
macht Spaß, das macht Freude.
Hab keine Angst,
sondern steh für dich ein,
sag, was du möchtest. All das
ist ein Gewinn in dem Raum,
wo du es hast. Verneine
nicht deine Realität, sondern
sei bei dir und gehe den Weg.
Hab einen schönen Tag,
eine schöne Woche und bis zum nächsten Mal.
Euer Chris
