- Emotionsregulation bedeutet, dass du die Intensität, Dauer und Art deiner Emotionen steuern kannst.
- Emotionen können sowohl hoch- und runterreguliert werden, als auch durch andere ersetzt oder ganz unterdrückt werden: Das gilt sowohl für positive, als auch negative Emotionen.
- Wenn du ständig das Gefühl einer “emotionalen Achterbahnfahrt” hast, mangelt es dir höchstwahrscheinlich an den richtigen Strategien zur Emotionsregulation.
- Gesunde Emotionsregulation befähigt dich dazu, in Konfliktsituationen sowohl im Privaten als auch im Beruflichen einen kühlen Kopf zu bewahren.
- Suche bewusst Situationen auf, die dich positiv stimmen und vermeide solche, die dich emotional negativ triggern.
Hallo und herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge auf meinem Podcast Real Talk für deine Seele.
Und heute tauchen wir in ein Thema ein, das uns alle betrifft und uns doch immer wieder oft herausfordert,
nämlich das Thema von Emotionen zu regulieren.
Genau darum soll es heute in dem Podcast gehen, denn vielleicht hast du dich schon mal von deinen Emotionen überwältigt gefühlt.
Wut, Traurigkeit oder Angst, die plötzlich die Oberhand gewinnen können.
Vielleicht hast du dich einmal gefragt, wie kann ich gelassener bleiben und bewusster mit meinen Gefühlen umgehen.
Und ich glaube, Hand aufs Herz, das kennt jeder von uns.
Denn in dieser Folge soll es genau darüber gehen, was emotionale Regulation wirklich bedeutet, warum sie so wichtig ist
und wie du Schritt für Schritt lernen kannst, deine Gefühle besser zu verstehen und bewusst diese zu steuern.
Also freue dich auf die praktischen Tipps, die wissenschaftlichen Erkenntnisse
und vielleicht den ein oder anderen Aha-Moment, der dir hilft, mehr Balance in dein Leben zu bringen.
Lehn dich zurück, mach es dir gemütlich und lass uns gemeinsam in die Welt der Emotionen eintauchen.
Let's go!
Und damit willkommen bei Real Talk für deine Seele, dem Podcast, der dich inspiriert,
dich selbst zu entdecken, zu wachsen und authentisch zu leben.
Hier sprechen wir über die Dinge, die wirklich zählen, von Beziehung und persönliche Entwicklung bis hin zu den Höhen und Tiefen des Lebens.
Keine Filter, keine Masken, nur ehrliche Gespräche, die dich zum Nachdenken anregen und dir Werkzeuge geben,
um dein volles Potenzial zu entfalten.
Mein Name ist Chris Blum und ich freue mich, dich auf dieser Reise zu begleiten.
Also lass uns jetzt gemeinsam tiefer gehen.
Und bevor wir tiefer gehen, dürfen wir uns erst einmal den Begriff der Emotionsregulation anschauen.
Was ist eigentlich Emotionsregulation oder was bedeutet es, Emotionen zu regulieren?
Also Emotionsregulation beschreibt den Vorgang, die Intensität, Dauer und Art, deine Emotionen zu steuern.
Manchmal wird Emotionsregulation auch als Affektregulation bezeichnet.
Du kannst dir Emotionsregulation wie das Bedienen eines alten Radios vorstellen.
Die Musik, also die Emotionen, regulierst du, indem du entweder den Sender wechselst,
eine Emotion damit ersetzt oder den Lautstärkregler bedienst.
Emotionen runterregulieren.
Emotionen können nämlich grundsätzlich hochreguliert, runterreguliert, durch die andere ersetzt oder ganz unterdrückt werden.
Doch was versteht man eigentlich genau unter Emotionen?
In der Alltagssprache setzt man Emotionen häufig mit Gefühlen gleich, also einem Gefühl wie Ärger, Freude, Scham etc.,
welches durch eine Triggersituation ausgelöst wird.
In der Psychologie ist man sich mittlerweile einig, dass Emotionen aus mindestens drei Komponenten bestehen,
Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen.
Gemeinsam bilden sie also die Grundlage für einen Handlungsimpuls.
Kurz gesagt, Emotionen bestimmen maßgeblich das menschliche Verhalten.
Vielleicht kennst du den Satz, er oder sie hat sich wie ein kleines Kind verhalten.
Ja, du weißt auf einmal nicht, was los ist, aber hast irgendwie das Gefühl,
dieser Mensch gegenüber von mir verhält sich gerade wie ein kleines Kind.
Oder du hast es vielleicht mal mit dir selbst entdeckt, dass du dich wie ein kleines Kind verhältst.
In einer Situation, wo du dich sehr unflexibel fühlst,
weil dich Gefühle überkommen, die Emotionen nicht überkommen, dein Körper spielt aufverrückt,
es gibt irgendwie ein Stechen oder du bekommst eine schwere Atmung.
Und genau das passiert dann bei Emotionen und Gefühlen im Erwachsenenalter,
die dann durch eine gewisse Triggersituation ausgelöst werden.
Zum Beispiel, weil jemand sich mit dir verabredet hat und doch keine Zeit hat.
Oder jemand mal wieder zu spät kommt zu einem Treffen.
All das können Triggersituationen in dir sein.
Oder jemand sagt etwas Falsches zu dir und dich überkommt es in dem Moment.
Du weißt nicht weiter und fühlst dich sehr unflexibel in diesem Moment.
Und ich kenne das aus früheren Zeiten ebenso.
Diese Rastlosigkeit, diesen Stress, den ich mir selbst gemacht habe,
auch in Situationen in der Verlustangst beispielsweise, in denen ich war
und mich einfach nur schwer gefühlt habe, traurig gefühlt habe.
Und genau in diesen Momenten hat mir ein Tool gefehlt,
genau in diesen Momenten hat mir etwas gefehlt, um die Emotionen zu regulieren.
Und was tun wir dann in den Momenten, wo wir uns selbst nicht weiterhelfen können?
In den Momenten versuchen wir, uns im Außen etwas zu suchen.
Wir suchen also meistens einen Mensch, mit dem wir diesen Konflikt vielleicht haben
oder diese Triggersituationen haben.
Und wir suchen diesen Menschen im Außen und brauchen den dafür,
dass es uns wieder besser geht, indem wir wieder Bestätigung einholen.
Indem wir vielleicht diesen Menschen auch wegdrücken,
weil wir gerade emotional überfordert sind.
Und dieser Mensch will ganz viel von mir, aber ich brauche gerade den Raum für mich.
Und das überfordert mich gerade so sehr, dass ich nicht anders kann,
als diesen Menschen wegzudrücken aus meinem Alltag, aus meinem Leben.
Dann sind wir überfordert in der Situation, wissen uns selbst nicht mehr weiterzuhelfen
und machen etwas, was wir vielleicht gar nicht machen möchten.
Wir verletzen einen Menschen, der uns sehr wichtig ist,
weil wir selbst nicht gelernt haben, mit den Emotionen umzugehen, die wir gerade erleben.
Und die Emotionen, wenn wir mal das Wort nehmen, Emotion,
bedeutet aus, Motion, die Bewegung, aus der Bewegung.
Wir haben nicht gelernt, wie wir diese Emotionen aus der Bewegung heraus fließen lassen können,
sondern es gab meistens dann einen Stocken, wo wir aufgehört haben,
wo ein natürlicher Handlungsimpuls, wie dem ganzen Raum geben,
den ganzen einen Zugang geben, nicht stattgefunden hat.
Sondern wir haben es eher runtergeschluckt.
Dadurch kam es zu einem Abbruch dieses Handlungsimpulses, dieser Emotionen.
Wir haben sie nicht in Bewegung gebracht, nicht in den Fluss gebracht,
sondern wir haben sie runtergeschluckt.
Und das verursacht heute noch schwere Atmung oder Druck oder ein Stechen in deinem Körper,
den du immer wieder wahrnehmen kannst, in gewissen Triggersituationen,
die dir das Leben immer wieder schwer machen
und dich immer wieder unflexibel in gewissen Momenten handeln lassen.
Also, wenn du deine Emotionen regulieren kannst,
bist du Handlungsimpulse nicht hilflos ausgeliefert
und sie fühlen sich auch nicht länger überwältigend an,
sondern du lässt alte Verhaltensmuster los und kannst dich flexibel an Situationen anpassen.
Abhängig vom Kontext entscheidest du, wie und ob du deine Emotionen ausdrückst
und nach ihnen handelst.
Im Kern haben wir eine Triggersituation,
die löst ein Gedanke, ein Gefühl und eine Körperempfindung in dir aus.
Und dieser Mix aus Gedanke, aus Gefühl und aus dieser Körperempfindung heraus
lässt eine Handlung in dir generieren.
Von daher versuche, wenn du eine Triggersituation in deinem Leben hast,
versuche immer möglichst viel Zeit zwischen Triggersituation und der Handlung zu lassen,
also deine Antwort darauf.
Genau in diesem Raum zwischen Gedanken, Gefühl und Körperempfindung
ist es wichtig, mit diesem Raum einmal zu sein,
diesen Raum wahrzunehmen, bei dir wahrzunehmen.
Weil wenn das jemand im Außen auslöst, ist nicht der Mensch im Außen der Boomer,
sondern es fängt immer bei dir selbst an.
Das heißt, es ist ein Thema in dir.
Und bevor du jetzt zum Schnellschuss kommst
und wieder in alte Muster verfällst, wie zum Beispiel total wütend sein,
total aufbrausend sein oder undröstlich sein oder zu flüchten,
bleib erstmal bei dir.
Also wir wollen die Zeit zwischen Reiz, der Triggersituation und der Handlung,
also deine Antwort, möglichst lang lassen.
Und bei Emotionsregulation geht es nicht nur um negative Emotionen,
sondern auch um positive Emotionen, wie Freude.
Zum Beispiel können wir auch positive Emotionen regulieren.
Beispielsweise du bist frisch verliebt, dein Herz läuft über vor Glück,
deine Freundin leidet allerdings gerade vielleicht in Liebeskummer.
Dann kannst du hier in diesem Raum mit deiner Freundin,
die gerade so unter Trennungsschmerz leidet,
deine eigene Freude etwas herunter regulieren,
damit es ihr nicht noch schlechter geht.
Übrigens kannst du das auch sehr gerne für dich selbst machen,
unabhängig von deiner Freundin.
Denn gerade zu Beginn einer Beziehung oder gerade zu Beginn in der Kennenlernphase
sind wir meistens so mit Glückshormonen verseucht,
dass wir gar nicht die Wahrheit erkennen.
Es gibt so einen Satz, der hat sich ziemlich in mir eingeprägt,
den ich einmal mit dir hier teilen möchte,
nämlich den Satz, den ich selbst von meinem Mentor gelernt habe.
Verliebte Menschen sehen einander nicht.
Das heißt, je mehr du verliebt bist,
desto weniger siehst du den Menschen auf der anderen Seite,
weil unsere ganzen Gedanken, unsere ganzen Gefühle sind so überschwinglich,
dass wir auch gewisse Dinge häufig vielleicht auch übersehen,
weil wir sie nicht sehen wollen.
Wir stürzen uns in dieses überschwingliche Verliebtheitsgefühl
und sehen die Realität nicht mehr.
Das ist ebenfalls gerade im Kennenlernen ein Punkt,
den du für dich herunter regulieren solltest,
damit du mehr bei dir bleibst.
Denn ehe du dich vielleicht versiehst,
vier Wochen später, acht Wochen später,
ist dieser Mensch auf einmal weggebrochen,
weil er vielleicht Bindungsangst hat
oder weil sie vielleicht Bindungsangst hat
und du stehst wieder alleine da.
Und bei negativen Emotionen ist es natürlich noch eindeutiger.
Denn wenn du beispielsweise traurig bist,
rufst du deine beste Freundin oder deinen besten Freund an,
damit sie oder er dich trösten kann.
Und das ist zum Beispiel eine gute Strategie,
um die Traurigkeit etwas leiser zu stellen.
Indem wir etwas teilen, verliert es an Kraft.
Was sind Anzeichen mangelnder Emotionsregulation?
Also woran erkennst du,
dass du Mehrwert auf deine Emotionsregulation setzen solltest?
Und zu einem wesentlichen Aspekt oder einem wesentlichen Anzeichen
zählt die Unterdrückung.
Mit Unterdrückung meine ich,
dass du versuchst immer wieder die eigenen Emotionen zu unterdrücken.
Gerade Männer sind da sehr prädestiniert
dazu, dass sie selbst nicht in Kontakt und Verbindung sind
mit ihren Emotionen, mit ihren Gefühlen,
sondern sehr viel unterdrückt haben in der Kindheit.
Weil damals es hieß, Indianer weinen nicht.
Und dadurch unterdrücken wir mehr und mehr die Emotionen
und sind mehr und mehr im Kopf.
Das heißt, diese Männer sind sehr rational,
fast schluig unterwegs und versuchen,
die Dinge sich immer wieder zu rationalisieren,
weil sie wenig Kontakt zu ihrem eigenen Körper,
zu ihren eigenen Gefühlen haben.
Aber natürlich auch Frauen unterdrücken Emotionen und Gefühle,
weil es einfach zu viel war, diese zu fühlen.
Und meistens sind die Männer entstanden in der Kindheit
und deswegen sind wir häufig überfordert gewesen in der Kindheit.
Und wenn wir dort eine Bezugsperson hatten,
die nicht adäquat auf uns eingegangen ist,
hat uns das noch mehr überfordert in der Kindheit.
Und wir unterdrücken diese Gefühle und diese Emotionen.
Und ich könnte dir ein Lied davon singen.
Wenn du die alte Version von mir kennen würdest,
dann würdest du denken, oh mein Gott, denn ich war früher sehr viel im Kopf.
Ich habe mir sehr viel Stress gemacht.
Ich war ein ungeduldiger Mensch.
Ich wollte immer alles von jetzt auf gleich.
Ich habe mich auch verglichen mit anderen viel, war unzufrieden.
Und das lag einfach daran, dass ich die ganze Zeit im Kopf war,
war sehr rational und mir es nicht zugelassen habe,
auch mich selbst wahrzunehmen und zu fühlen.
Ich habe also meine Emotionen immer wieder unterdrückt.
Wenn mich damals jemand gefragt hat, hey Chris, wie geht es dir eigentlich?
Dann hätte ich dir keine Antwort darauf geben können, außer ja gut.
Selbst wenn die Bude zu Hause abgefackelt wäre,
hätte ich dir immer noch gesagt, ja alles okay.
Und das sind dann die Anteile, die wir emotional unterdrücken.
Ein weiteres Anzeichen ist das Zerdenken.
Du fokussierst dich beispielsweise die ganze Zeit auf negative Details
in einer herausfordernden Situation
und verstärkst somit unbewusst deine negativen Emotionen und Glaubenssätze.
Also wenn du immer wieder das Schlechte suchst
oder immer wieder alles zerdenkst oder negativ bewertest,
dann kommst du immer wieder an den Punkt, dass du dich selbst begrenzt,
aber gleichzeitig dich selbst davor schützt, Emotionen nicht wahrzunehmen.
Und wenn mal eine starke Triggersituation kommt,
dann fühlst du dich dem Ganzen ausgeliefert, ausgesetzt und zerdenkst alles.
Das dritte Anzeichen neben der Unterdrückung und dem Zerdenken,
das ist die Vermeidung.
Wenn du zum Beispiel Angst hast vor sozialen Situationen
und ziehst dich immer wieder in dein Schneckenhaus der Einsamkeit zurück.
Wenn du Angst hast, mit Menschen in Kontakt zu treten.
Wenn du Angst hast, Prüfungen zu schreiben, also Prüfungsstress.
Wenn du Angst hast, ist letztendlich auch nur eine Vermeidungsstrategie.
Wenn du Angst hast, deine Meinung vor Freunden zu sagen.
Wenn du Angst hast, eine Präsentation von Menschen zu halten,
auch gerade im beruflichen Kontext sehr häufig verbreitet.
Das ist alles Vermeidung.
Vermeidungsstrategien, die wir anwenden,
um uns vor dieser Überforderung der Emotionen, die damit einhergehen würden,
eine Präsentation zu halten, die Meinung zu sagen, zu schützen.
Davor wollen wir uns also schützen.
Ein weiteres Anzeichen für eine solche dysfunktionale Strategie,
die wir entwickeln können, um uns vor Emotionen zu schützen,
ist Impulsivität.
Du drückst deine Emotionen also ungefiltert, spontan und impulsiv aus.
Also Menschen, die von jetzt auf gleich irgendwie explodieren
und du weißt eigentlich gar nicht, was passiert ist oder warum,
aber der Mensch an deiner Seite rastet auf einmal aus
und verwendet dabei Schimpfwörter.
Und gerade die Person, die selbst betroffen ist,
bereut häufig später diese Schimpfwörter.
Leider hat dieser Mensch aber es nicht anders gelernt,
über Kommunikation Gefühle auszudrücken,
über Kommunikation sich mitzuteilen.
Und dann staut sich alles auf in diesem Menschen
und aus diesem impulsiven Zug kommt dann alles wie aus einem Schwall heraus.
Und das ist meistens nicht schön.
Gerade für die Menschen, die mit diesen Betroffenen zusammen sind.
Ein fünftes Anzeichen für eine dysfunktionale Strategie,
Abspaltung.
Und die, die sich selbst abspalten,
das sind nochmal intensivere Mechanismen als die, die es unterdrücken.
Denn bei Abspaltung sehen sie gar nicht das Problem bei sich selbst.
Sie konfrontieren sich erst gar nicht mit Trägersituationen,
sondern sie spalten sie eher ab.
Das sind meistens die, die am Ende gar nichts mehr sagen und einfach nur flüchten.
Denn sie haben das Thema in sich so stark abgespalten,
dass sie so stark damit überfordert sind, mit diesen Emotionen,
dass sie sich nicht anders zu helfen wissen, als jetzt wegzugehen.
Und als sechstes Anzeichen, woran du erkennen kannst,
ob du eine mangelnde Emotionsregulation aufweist,
Kompensation.
Negative Gefühle kompensierst du zum Beispiel kurzfristig mit übermäßigem Essen
oder sogar mit Suchtmitteln.
Heißt, du setzt dich nicht mit der Emotion auseinander,
sondern du überspringst das,
indem du sie mit einer anderen Tätigkeit kompensierst.
Also du isst ganz viel oder du brauchst auch ganz viel Aufmerksamkeit vielleicht.
Das ist ebenfalls eine Kompensationsstrategie.
Das Problem dabei ist aber, dass es dir langfristig schadet.
Auch wenn es dir für dich und deinem System kurzfristig scheinbar hilft,
weil du damit etwas sättigst, im wahrsten Sinne des Wortes bei übermäßigem Essen,
du sättigst diese Emotion,
aber sie ist immer noch da, langfristig.
Und je mehr Emotionsregulation du betreiben musst,
indem du sie versuchst zu kompensieren mit Essen,
umso mehr wirst du wahrscheinlich über Dauer zunehmen.
Was dann auch wieder körperliche Schäden mit sich bringt.
Und das tust du nicht, weil du es nicht anders kannst,
sondern du tust es, weil du es so gelernt hast.
Und an welcher Stelle haben wir gelernt, mit Emotionen umzugehen?
Ja, genau richtig, in der Kindheit, in der frühen Kindheit.
Genau deswegen gibt es auch bei mir im Coaching in der Akademie
zwei Module, zwei große Module, die sich genau nur damit befassen,
wie du wieder lernst, Emotionen zu regulieren,
wie du mit Emotionen besser umgehen kannst.
Auf einer mentalen Ebene, über die Gedanken,
auf einer gefühlten Ebene, über deine Hardset
und über die körperliche Ebene.
Denn Emotionen kennen keine Zeit und keinen Raum.
Sie fühlen sich so präsent an in dem Moment,
als sei es gestern erst entstanden oder sei es gestern erst passiert.
Und daher ist auch so ein großer Fokus darauf in der Akademie,
damit du lernst, was eigentlich in dir passiert,
als erwachsener Mensch, als erwachsenes Wesen,
woher diese Emotionen kommen und vor allen Dingen, was du tun kannst.
Und genau das lernst du in den Modulen,
Emotionen nachhaltig zu regulieren, zu integrieren
und dadurch erzielst du sehr schnell sehr große Erfolge.
Und so machst es dir nicht nur selbst einfacher,
weil du viel flexibler, viel einfacher auf Trägersituationen reagierst,
viel gelassener bist, weniger Dinge persönlich nimmst
und auch deine Mitmenschen,
weil du dich nicht versuchst zu schützen,
indem du etwas kompensierst, indem du etwas vermeidest,
unterdrückst und so weiter, sondern du dich auf einmal öffnest
und Stärke zeigst damit, dass du damit umgehen kannst.
Denn im Kern geht es darum, Gefühle halten zu können.
Das ist der Punkt, diese Gefühle auszuhalten,
also diesen Raum zu schaffen,
in dem nach einer Trägersituation Gedanken, Gefühle, Körperempfindung zusammenkommen,
das zu halten.
Wir dürfen lernen, mit ihnen umzugehen
und dadurch passiert Integration.
Als nächsten Schritt können wir sie wieder Schritt für Schritt integrieren
und lernen, mit diesen Gefühlen zu sein.
Und wenn ich dann die Gefühle halten kann,
dann komme ich an das wirkliche Gefühl dahinter.
Ich kann es emotional halten und fühlen.
Und die Wut oder diese Ärger oder diese Traurigkeit,
das sind die oberflächlichen Gefühle, um die geht es eigentlich gar nicht,
sondern es sind meistens die Gefühle darunter, um die es wirklich geht.
Dahinter steckt eine Angst oder nur ein Schmerz.
Denn viele da draußen haben auch immer wieder Angst, sich darauf einzulassen,
weil sie in gewissen Alltagssituationen sehr unflexibel reagieren,
wütend sind, aufbrauchend sind, Trauer zu fließen oder sonstiges.
Dabei ist diese Arbeit im Kern diejenige,
dass wir schauen, was steckt eigentlich dahinter.
Diese Wut oder diese Trauer, das ist die Oberfläche.
Und dahinter versteckt sich eigentlich das wahre Präsent.
Präsent bedeutet geschenkt,
bedeutet auch gegenwärtig mit dem Moment zu sein,
mit dem Gefühl zu sein, was da ist.
Also an alle diejenigen, die immer wieder Angst haben davor,
sich darauf einzulassen oder in den Prozess zu gehen,
um das endlich mal aufzulösen.
Du machst es eigentlich immer nur schlimmer,
indem du immer wieder in deiner Zukunft das wiederholst,
was du schon aus deiner Vergangenheit gelernt hast.
Und diese Wutimpulse werden vielleicht ebenfalls immer noch schlimmer
oder diese Trauerimpulse, wo du in Trauer tagelang, wochenlang versinkst,
ebenso immer schlimmer, anstatt einmal darunter zu schauen,
was sich denn eigentlich darunter verbirgt.
Und das ist wesentlich weniger intensiv.
Kann man weniger intensiv sagen?
Ansonsten schreibt es mir gerne in die Kommentare.
Das ist im Endeffekt wesentlich weniger intensiv
als die eigentliche Wut, Trauer, die du wahrnimmst,
wenn du getriggert bist.
Und hier an dieser Stelle mag ich dir die drei Schritte mitgeben,
die du immer tun kannst, um diese Emotionen zu regulieren,
um sie zu heilen.
Als erstes dir einen Moment zu nehmen,
dem ganzen Raum zu geben
und dir gegenüber bewusst zu machen,
dass du sie zulassen kannst und darfst.
Dass du die Kraft hast, das zu halten.
Im ersten Schritt geht es, den Moment wahrzunehmen und zu beobachten.
Nimm wahr, wie du dich fühlst.
Benenne deine Emotionen.
Und je mehr Kapazität du damit aufbaust,
umso gesünder entwickelst du einen Schlüssel,
einen Zugang zu deinen Gefühlen, zu deinen Gedanken,
zu deinen körperlichen Reaktionen.
Und hier in diesem Raum von Gefühlen, Gedanken,
körperlichen Empfindungen,
lernst du Gefühle auszudrücken.
Du nimmst nämlich die Beobachterrolle in dem Moment ein
und dadurch gewinnst du einen gesunden Abstand zu deinen Emotionen.
Als zweiten Schritt bewerte die Situation,
die eine emotionale Reaktion hervorgerufen hat.
Und zwar bewerte sie neu.
Es geht nämlich nicht darum,
deine jetzigen Verhaltensweisen komplett über Bord zu werfen,
sondern es geht darum, neue Wege zu ermitteln.
Also wenn du dich dabei immer wieder erwischst,
wie du selbst in solchen Triggersituationen in Rage oder Wut gerätst
oder in Trauer versinkst oder flüchtest,
dann schau, für dich gibt es noch einen anderen Weg,
gerade in diesem Moment, den ich gehen kann.
Gibt es neue Wege dazu, die du gehen kannst?
Was ist die Botschaft in diesem Muster, in diesem Kern?
Und welchen Weg kann ich noch gehen, außer zu flüchten,
außer auszurasten, außer in unendlicher Trauer zu versinken?
Wohlgemerkt, du tust diesen zweiten Schritt,
nach dem ersten Schritt.
Und im ersten Schritt lernst du ja,
das Gefühl auszuhalten, dem Raum zu geben.
Auch deinen Gedanken und deinen Körperempfindungen Raum zu geben.
Du agierst nicht überallig, sondern bist erstmal bei dir
und lernst hier in diesem Raum mit den Gefühlen zu sein.
Und dann schaust du aus dieser Beobachterperspektive heraus
als nächstes von außen aktiv drauf und kommst zu einer Bewertung.
Es geht nicht darum, deine Verhaltensweisen komplett über Bord zu werfen,
sondern es geht darum, dich zu fragen,
gibt es neue Wege, die du daraus schließen kannst, die du gehen kannst?
Und dann drittens, in die Veränderung zu gehen.
Entscheide bewusst, ob du die Intensität deiner Gefühle verstärken,
verringern oder beibehalten willst.
Je nach Situation und deinem Ziel in der Situation
kannst du dich hier immer wieder natürlich auch neu entscheiden.
Aber entscheide bewusst, ob du jetzt deine Gefühle verstärken,
verringern oder beibehalten willst.
Anstatt eine emotional herausfordernde Situation zu verlassen,
hast du natürlich auch immer wieder die Möglichkeit, sie zu verändern,
indem du zum Beispiel ein Gesprächsthema veränderst.
Eine andere Möglichkeit, soziale Interaktion zu verändern,
ist das Ausdrücken deiner Emotionen.
Denn aus der Emotionsforschung wissen wir,
Emotionen haben eine wertvolle Funktion inzwischen in der menschlichen Beziehung.
Du könntest gerade teilen in der Situation,
wie es dir mit deinem Gegenüber gerade geht.
Du veränderst die Situation, indem du dich mitteilst
und eine Atmosphäre von Vertrauen und Offenheit schaffst.
Wenn du das Schritt für Schritt lernst,
dann gelingt es dir umso mehr, umso besser, deine Emotionen zu regulieren.
Natürlich kann ich hier in dem Podcast dir nur einen ersten Ansatz geben,
ohne in die Tiefe darunter zu schauen.
Aber genau darum soll es auch hier in der Folge gehen,
um dir ein Bewusstsein mitzugeben,
was überhaupt Emotionsregulation bedeutet,
wie du es vielleicht bei dir erkennen kannst,
ob du dysfunktionale Muster in deinem Leben entwickelt hast,
die dir heute noch das Leben schwer machen.
Und ich möchte dir einen ersten Weg mitgeben,
den du gehen kannst, wenn für dich Emotionsregulation ein Thema ist.
Denn Emotionsregulation, sie ist so hilfreich.
Und wenn ich auf mein eigenes Leben blicke,
ist es das Beste, was ich jemals in meinem Leben tun konnte,
den Kontakt zu mir zu finden.
Denn du fühlst dich emotional ausgeglichener.
Du hast eine innere Ruhe in herausfordernden Situationen.
Du nimmst Dinge weniger persönlich, du bist mehr bei dir.
Du bist und wirkst selbstbewusster.
Du entwickelst eine gute Stressbewältigung.
Du entwickelst eine Fähigkeit zur Konfliktbewältigung,
gerade für alle Bemindungsängste da draußen,
die nicht mit Konflikten umgehen können
und sich dem Ganzen eher entziehen oder flüchten.
So essenziell, so wichtig.
Du lernst professionell zu bleiben in Arbeitssituationen.
Ich weiß, die meisten von euch, die kriegen die Arbeit noch so geregelt,
alles tuttig, kriegen sie hin.
Die beschäftigt eher die zwischenmenschlichen Beziehungen,
die romantischen Beziehungen.
Aber auch hier, selbst auf der Arbeit,
hast du noch den positiven Effekt,
dass du professionell bleibst in Arbeitssituationen.
Ebenfalls hast du einen beruflichen Erfolg,
weil du wieder mehr Fokus auf deine beruflichen Ziele setzt,
weil du wieder mehr Selbstvertrauen in dir hast, das zu schaffen.
Wenn du mal die Stellenbeschreibung da draußen anschaust,
wenn du sie durchliest ...
Für mich war das früher immer so,
was die Unternehmen an Anforderungen haben,
da dachte ich immer, die suchen Gott.
Weil da einfach so viele Dinge dabei waren, wo man sich denkt,
was soll ich denn noch alles für Anforderungen erfüllen?
Du lernst aber auch, die eigenen Bedürfnisse achtsam zu kommunizieren
durch Emotionsregulation und mehr Zufriedenheit im Alltag generell.
Du fühlst dich gelassener, zufriedener, leichter.
Es ist einfach wertvoll, diesen Weg zu gehen,
weil es ist das Wundervollste, was ich in meinem Leben tun durfte.
Kommen wir zu einem Fazit.
Neben dem Wunsch, sich einfach nur besser zu fühlen,
regulieren Menschen ihre Emotionen, um ihre Beziehungen aufrechtzuerhalten.
Romantische Beziehungen, zwischenmenschliche Beziehungen
und auch berufliche Beziehungen.
Wenn du deine Emotionen regulieren kannst,
wirst du nicht nur länger überwältigt von Gefühlen,
sondern du bist auch in der Lage, den Fokus in deinem Leben
auf deine Ziele zu setzen, die dir Sinn geben.
Du bist wieder mehr bei dir, anstatt im Außen.
Du fühlst dich leichter, du fühlst dich freier.
Du fühlst dich mehr nach zu Hause, in dir angekommen.
Es geht im Kern darum, Gefühle zu halten im ersten Schritt.
Zulassen zu können.
Mehr Kapazität für diesen Moment,
zwischen Trägersituation und Handlung, also deine Antwort darauf, zu geben.
Mehr Zeit, mehr Präsenz, mehr Gegenwart einfließen zu lassen,
um hier in diesem Raum deine Gefühle auszudrücken.
Es geht nicht um deine oberflächlichen Gefühle,
die immer wieder in einer solchen Trägersituation herauskommen,
weil du impulsiv bist, wütend bist, verärgert bist, traurig bist,
nicht sprechen kannst und dadurch abhaust,
sondern darunter liegen meistens die Gefühle, um die es wirklich geht,
wie Ängste oder nur ein Schmerz.
Und wir wollen auch nicht deine ganzen Verhaltensweisen über den Haufen werfen,
sondern es geht darum, hey, wo kann ich jetzt meine bestehende Verhaltensweise verbessern?
Wo kann ich neue Wiege entwickeln?
Gibt es einen neuen Weg, den ich gerade gehen kann?
Und dadurch gelingt dir auf Dauer eine tiefere Verbindung zu dir,
mit mehr Gelassenheit, mehr Zufriedenheit, mehr Fülle
und du nimmst die Dinge weniger persönlich und hast auch weniger Ängste.
Ja, das war die Folge zum Thema Emotionsregulation.
Drei Schritte, wie du wieder mehr bei dir bist.
Und wenn du etwas mitnehmen konntest aus dieser Folge,
dann teile diese Folge doch sehr gerne mit einem Freund, einer Freundin deiner Wahl.
Und wenn du den nächsten Schritt für dich gehen magst und sagst,
hey, ich will jetzt wirklich nachhaltig lernen, meine Emotionen zu regulieren.
Ich möchte nachhaltig bei mir ankommen.
Ich möchte das Gefühl wieder der Verbindung in mir fühlen, wahrnehmen.
Und wenn du das Gefühl hast, ich möchte jetzt mein Leben in die Hand nehmen,
mich nicht immer anpassen müssen oder mich immer ausgeliefert fühlen müssen
oder immer alles wegdrücken müssen,
sondern ich will jetzt wirklich mein Leben in die Hand nehmen.
Ich mag wieder mit einem Lächeln morgen aufwachen
und mag mich wieder mehr fühlen können, wahrnehmen können,
zufriedener sein, mich leichter fühlen.
Dann lade ich dich von ganzem Herzen ein für mein exklusives Coaching-Programm
The Heartset Journey.
Den Link findest du unten in den Show Notes.
Und da kannst du dich einmal bewerben, indem du sieben Fragen ausfüllst,
damit wir einmal wissen, wer du bist und was deine Motivation ist für das Coaching.
Und dann kannst du dir anschließend einen kostenfreien Termin buchen,
wo wir uns eins zu eins anschauen, was gerade dein Thema ist,
wohin du möchtest, wie deine Version 2.0 aussieht
für die nächsten 10, 20, 30, 40, 50, 60 Jahre in deinem Leben.
Denn darum geht es, dass du dich wieder voller Energie, voller Freude,
voller Fülle fühlst und das wünsche ich dir von ganzem Herzen.
Also den Link findest du unten in den Show Notes
und wir freuen uns auf dich von ganzem Herzen
und vielleicht sehen wir uns schon demnächst persönlich in den Coaching Cards.
Ja, ich wünsche dir eine schöne Woche, eine schöne Zeit
und bis zum nächsten Mal.
Danke.