Der Zen-Meister Muhō Nölke erklärt uns wie man Zazen bzw. Zen-Meditation richtig durchführt und auf was man achten sollte. Mit dieser Anleitung meditierst du richtig!
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hallo hallo
Kevin heute bin ich hinter der Kamera
herzlich
willkommen wieder bei dir in deinem
Reich hier und zwar heute würde mich
interessieren wie macht man eigentlich
sen richtig also ich könnte mir
vorstellen es gibt viele Anleitungen
dazu und es gibt viel ja du musst auf
jeden Fall im 90° Winkel sitzen was
sagst du dazu also deiner Meinung nach
wie wie macht man sen eigentlich richtig
wie macht man richtig meine spontane
Antwort wäre am besten gar nicht also
immer wenn man was richtig macht oder
glaubt richtig zu machen ne dieses diese
Idee so muss es sein so mache ich es
richtig das stört ne also im Sinn würde
man sagen das ist genau die Idee die
dazu führt dass wir ständig miteinander
in Konflikt geraten ich mach es richtig
du machst falsch ne du machst es nie
richtig das ist ja das Chor und auch S
du kannst das nicht richtig machen aber
du musst es irgendwie machen ja wie
machst du es ne also schon wichtig wie
man es macht aber ich würde nicht sagen
du musst es so oder so machen damit du
es richtig machst also ich erkläre jetzt
mal kurz wie ich es mache ne oder wie
ich es gewöhnlich erkläre man sitzt in
der Regel auf dem Boden so wie jetzt ne
also im Schneidersitz wenn man das nicht
kann man kann es auch auf dem Stuhl
sitzend machen oder auf dem Bänkchen
aber diese Sitzung Haltung auf dem Boden
ist sehr viel stabiler besonders dann
wenn nicht so wie jetzt die Knie in der
Luft sind und man sozusagen nur auf dem
Hinterteil sitzt sondern wenn die Knie
auch fest auf dem Boden liegen und man
muss natürlich nicht direkt hier auf ich
habe hier so eine korkmatte ne aber man
kann sich natürlich auch so ein dickeres
Kissen hier hinlegen normalerweise habe
ich diese Yogamatte hier aus Stoff ne
aber es kann auch gerne ein bisschen
dicker sein ne je dicker die Matte desto
einfacher wird's für die Knie und in der
Regel hat man hier so ein Kissen also
oft ist es so ein rundes es muss nicht
rund sein aber das hilft das Becken ein
bisschen höher zu bekommen und auf die
Weise auch für die die noch hier die
Knie in der Luft haben wenn das Becken
bisschen höher wird wird es sehr viel
einfacher die Knie auf dem Boden
festzubekommen die beiden Knie und das
Hinterteil sind so ein bisschen wie wie
ein Dreieck das den ganzen Körper stützt
es fühlt sich ein bisschen an wie ein
Berg oder eine Pyramide die von diesem
Dreieck gestützt wird und durch das
Kissen ruht das Körpergewicht nicht nur
auf dem Hintern auf dem es normalerweise
gut wenn man auf dem Stuhl sitzt z.B
dann stützt das Hinterteil und Teil der
Oberschenkel das Gewicht sondern es sind
auch die Knie vielleicht nicht zum
selben grad wie das wie der Popo ne aber
sowohl das linke als auch das rechte
Knie als auch das der Po stützen den
Körper und wenn man das kann ne also
wenn man z.B ein bisschen Yoga gemacht
hat oder so dann ist es vielleicht auch
möglich einen der beiden Füße
hochzunehmen auf den Oberschenkel des
anderen Beins und auf die Weise bekommt
man noch mehr Stabilität es ist aber am
Anfang ne wenn man in Deutschland auf
dem Stuhl aufgewachsen ist ein bisschen
ungewohnt tut auch weh ne aber mit
streckübung oder wenn man länger sasen
macht geht das und was dann die
richtigen Profis natürlich in
Anführungszeichen ne Profis in
Anführungszeichen machen ist der
sogenannte volle Lotus ne dann kommen
beide Beine hoch also falls jetzt
irgendjemand dieses Video anguckt der
noch nie so gesessen hat ne ich würde
euch nicht empfehlen das auszuprobieren
von Tag 1 an ne das braucht schon paar
mindestens Monate vielleicht sogar auch
Jahre Übung es sei denn ihr seid
wirklich sehr geschmeidig geboren worden
aber es braucht ein bisschen Übung aber
wenn man das kann das ist dann die
stabilste Haltung oft sieht man auch
buddastatuen in dieser Haltung ich sitze
jetzt einfach mal so aber wie gesagt man
muss nicht so sitzen man kann auch die
Füße auf dem Boden haben man kann auf
einem Bänkchen sitzen und dann in der
sogenannten Cesar Haltung ne also mache
ich vielleicht mal auch kurz vor ne man
kann auch das wäre jetzt japanisch Cesar
ne so sitzt man wenn man den
Schwiegereltern zum ersten Mal
vorgestellt wird z.B ne da setzt man
sich nicht so im AGU dahin im
schneidersitzt sondern so die Hände hält
man vielleicht so
im Sinn würde man sie so halten das geht
aber jetzt auf die Fußgelenke ne also
wenn man so eine halbe Stunde od eine
Stunde sitzt dann schlafen einem schnell
die Füße ein was man jetzt machen kann
entweder ein Bänkchen oder wenn man so
ein Kissen hat kann man auch das knissen
unter dem Popo tun dann ist das auch
keine schlechte Haltung fürs meditieren
ne also auch bei mir in anteis als ich
da noch im Kloster war haben viele so
gesessen also das ist auch eine Option
ich sitze jetzt einfach mal im vollen
Lotus obwohl das wie gesagt kein Muss
ist ne also ist nicht so dass wenn man
so sitzt ist es richtig und wenn man
nicht so sitzt ist es nicht richtig aber
es führt halt zu mehr Stabilität das
Becken kann ich mal eben kurz vielleicht
vormachen ist ein bisschen vorgebeugt ne
also man könnte jetzt auch so sitzen
aber man spürt vermutlich ne den
Unterschied ob man so sitzt oder so
fühlt sich ganz anders an die Japaner
haben einen Ausdruck
Kosi oder kchigeril der schwer ins
Deutsche üb zusetzen ist ne aber ich
würde sagen das das Becken ist ein
bisschen vorgebeugt es ist kein echtes
Hohlkreuz ne also man kann das auch
übertreiben und hat dann so ein
Hohlkreuz ne aber eine natürliche
esskurve das Becken hier ist ein
bisschen vorgebeugt das hilft es für
mein Gefühl auch das kin ein bisschen
zurückzuziehen also wenn wir am Computer
sitzen dann sitzen wir oft in dieser
Haltung und sowohl das Becken ist dann
nach hinten Gericht als auch das kin
geht nach oben und im sasen sollte es
eher diese Haltung sein und die
Schultern gehen auch ein bisschen zurück
Schultern gehen ein wenig zurück das
Becken ein wenig vor und wie gesagt also
hier ich verwende die Begriffe ein wenig
weil man kann es alles wie gesagt
übertrieben übertreiben man kann auch so
sitzen man man findet solche Leute auch
ne ich strecke das also es gibt diesen
Spruch man sollte versuchen mit dem
Scheitel durch die Decke zu brechen und
das ist natürlich wie soll man sagen
also ein Versuch die Leute ein bisschen
zu anzusporen zu ermutigen aber wir
Deutschen wir nehmen das dann oft
buchstäblich ich muss wirklich durch die
Decke brechen so ist natürlich nicht
gemein ne es geht darum gerade zu sitzen
und ich sage dann lieber es ein bisschen
so wie im Frühjahr wenn das Grün wieder
spri ne so wie ein Grashalm der sich dem
Himmel entgegenstreckt wir müssen
einfach der Wirbelsäule die sich sonst
oft nicht strecken kann ne weil wir
immer so da sitzen ne einfach der
Wirbelsäule sich erlauben sich mal
wieder zu strecken aber ist die
Wirbelsäule die sich streckt du streckst
dich nicht ne wenn wir versuchen die
Wirbelsäule zu strecken dann spannen wir
auch schnell die Schultern an ne die
Schultern sollten ganz entspannt sein
der Oberkörper es fühlt sich so an als
würde man alle Organe plumpsen lassen ne
die ganzen Organe hier man lä sie runter
plumsen und auf die Weise wird es
einfacher Bauchatmung auszuüben also
wenn man tief ausatmet ganz am Ende
senkt sich die Bauchdecke und wenn man
dann wieder einatmet lät sich der Bauch
auf die Hände
traditionellerweise legt man den die
rechte Hand wenn man die Füße so
gefaltet hat wie jetzt kämen sie hier
auf die die Ferse ne sonst einfach hier
so ein bisschen in den Schoß die linke
Hand über die rechte Hand so dass ich
diese vier Finger hier überlagern und
die Daumen sind ganz leicht aneinander
gelehnt auch das sieht man häufiger bei
buddhaastatuen die Ellenbogen sind nicht
super abgespreizt aber so leicht
abgespreizt manchmal wird's gesagt man
soll sich vorstellen dass man da ein wie
heißen die Vögel ein Straußenei also
ungefähr die Größe von so einem American
Football ne also als hätte man hier ein
Straußenei dass man ganz sanft zwischen
den Ellbogen und dem Körperrumpf trägt
man versucht es nicht zu zerdrücken aber
man muss auch aufpassen dass es nicht
runterfällt ne man hat da so zwei
Straußeneier links und rechts oft wird
gesagt beim Meditieren sollte man die
Augen schließen damit man sich auf sein
inneres konzentrieren kann im sen
dagegen hält man die Augen halb offen
das liegt auch daran dass man im sen
nicht innen und außen trennt alles was
in diesem Moment um mich herum passiert
was in mir passiert ist ist eine
Realität ihr hört das vielleicht nicht
aber da draußen da fährt vermutlich ist
die mülabfuhr ne die macht da immer so
ein gewisses Geräusch wenn der Wagen da
vorbeifährt das auch eine Schule die
immer zu jeder Stunde da klingelt immer
die Glocke und diese Wahrnehmung ist
genauso Teil von mir wie die Wahrnehmung
der Bauchatmung z.B das ist alles Teil
der Realität vom sasen man hält die
Augen vielleicht deshalb nur halbofen
weil wir während eines Großteil des
Tages fast alles an Information über die
Augen aufnehmen am Smartphone am PC
Fernseher es geht zunächst mal über die
Augen und dann noch ein bisschen über
die Ohren im
sasen ist die visuelle Wahrnehmung auch
Teil der Realität aber wenn man die
Augen halb schließt hört man vielle
vielleicht mehr man spürt den Körper den
man gewöhnlicherweise nicht spürt den
Atem den man die meiste Zeit vergessen
hat also mit 16 ging es mir so die große
Überraschung wie kommt dass ich 16 Jahre
gelebt habe ohne den Atem zu spüren
etwas was so nah ist wie wie der Atem
wie kommt dass ich den nie gespürt hatte
ne oder dieser Vogel der wahrscheinlich
den ganzen Tag über gezwitchert hat
plötzlich höre ich ihn zum ersten mal ne
Imen du öffnest dein Bewusstsein für
alles was in diesem Moment hier passiert
und Teil dieser Realität sind auch
Gedanken oder Gefühle die hochkommen oft
wird gesagt im Sinn geht's darum nicht
zu denken an lehrengeist zu haben klingt
einfach nicht denken ne die meisten
Leute tun das wahrscheinlich den meisten
Tag nicht groß denken ne aber wenn man
dann sich hinsetzt und sagt sich ich
denke jetzt mal 10 Minuten gar nichts
oder eine Viertelstunde plötzlich wie
die Pilze kommen alle möglichen Gedanken
hoch ne irgendeine E-Mail die man noch
nicht beantwortet hat was ess ich heute
zum Mittagessen oder irgendwas was einem
jemand gesagt hat gestern was sage ich
dieser Person wenn ich sie morgen wieder
treffe ne das Problem mit den Gedanken
ist nicht dass sie da sind ne Gedanken
sind ebenfalls genauso wie dieser
Müllwagen der da mit seiner Melodie
vorbeifährt oder wieder eine kräe die
kräht Teil der Realität das Problem ist
nur dass wir uns mitnehmen lassen von
der von dem Gedanken bei der kräe denkst
du nicht darüber nach was will die mir
jetzt sagen und wie Antwort ich darauf
ne aber bei diesem Gedanken ah da ist
doch noch diese E-Mail die ich nicht
beantwortet habe ja was schreibe ich
jetzt und so weiter ne oder was sage ich
dem Typ jetzt wo gehe ich einkaufen das
ist ja nichts im Kühlschrank und eh du
dich versiehst bist du ganz woanders in
Gedanken du bist nicht mehr hier und
jetzt du bist nicht mehr beim Atem du
spürst deinen Körper nicht mehr du bist
in dem Gespräch mit diesem imaginären
anderen der dir irgendwas gesagt hat und
das ärgert dich heute noch und das pas
iert uns immer wieder allerdings in der
Regel nach 3 Minuten 5 Minuten nach 10
Minuten spätestens merkt man oh ich
denke ich hatte mich hingesetzt um
einfach nur den Atem zu spüren den
Körper zu spüren die Geräusche zu hören
und plötzlich ist alles von dem Weg und
ich bin in Gedanken aber in dem Moment
ist man zurück allerdings viele
Meditierende sagen sich in dem Moment
ach Mist ach mist jetzt habe ich schon
wieder nachgedacht obwohl ich doch ein
eigentlich mir vorgenommen hatte nicht
nachzudenken das ist eine natürliche
Reaktion aber man sollte sollte
vielleicht umgekehrt denken wow genau
diese Erkenntnis ich habe nachgedacht
das ist ja das was im englischen
mindfulness genannt wird im deutschen
Achtsamkeit es bedeutet zurückzukehren
in diesen Moment viele Leute wenn sie
Achtsamkeit hören dann denken Sie sie
müssen 3 Minuten lang nur den Atem
beobachten und nichts anderes können das
ist auch sowas wie wie so ein bisschen
dies Krafttraining in Achtsamkeit ne
versuchen so lange wie möglich sich nur
einer Sache zu widmen aber die andere
Seite von
Achtsamkeit das ist auf japanisch würde
man kisuki sagen etwas erkennen zu etwas
Aufwachen das kann man nicht machen aber
es passiert mitten in Gedanken und
während du gedacht hast du warst dir
nicht bewusst dass du denkst ne
plötzlich mitten in Gedanken merkst du
ich bin ja verloren in Gedanken in dem
Moment bist du zurück ne in dem Moment
bist du zurück das passiert immer wieder
und das sind Gelegenheiten
zurückzukommen zum Atem zurückzukommen
zur Haltung und über die Jahre wird man
schneller darin man wird schneller dabei
sein eigentliches zu Hause Hier und
Jetzt zu entdecken und nicht in den
Gedanken wo wir uns gewöhnlich verordnen
und viele Leute fühlen sich fast
unsicher wenn sie nicht immer da in den
Gedanken ja was mache ich jetzt oder z.B
auch bei sasen die berühmte Frage und
was bringt mir jetzt sasen und die fast
ebenso berühmte Antwort ist bringt ja
gar nichts und das verunsichtig und
unsicht verunsichert die Leute warum
mache ich es dann wenn du den Leuten
sagst ja du machst das damit du deine
Aufmerksamkeit entwickelst und es hilft
Dir mit Stress umzugehen und du wirst
effektiver dann am Arbeitsplatz dann
fühlen sie sich plötzlich sicher okay
dann mache ich mal s Sinn aber was ich
immer von mein Meister gehört habe es
bringt gar
nichts und plötzlich bist du unsicher
denn du willst dich irgendwo auf der
Karte verorten und du willst Punkte
sammeln mit sasen mit allem anderen was
du machst du willst immer Punkte sammeln
du willst morgen besser sein als du
heute warst du willst gegen die Rivalen
gewinnen und vielleicht hilft mir ja
auch sasen meine Skills zu entwickeln
und was auch immer ne und im sasen geht
es darum ja runterzukommen von dieser
Karte aus diesem Spiel mal eine Pause zu
machen und wenn es mir gar nichts bringt
zumindest bringt es mich zurück in
diesen Moment indem ich zwar theor tisch
mein ganzes Leben lang zugebracht habe
ich war immer hier und jetzt aber in
Gedanken war ich eben wo anders ne das
ist der Punkt um den es im Senn geht ne
zurückzukommen ins Hier und Jetzt und
was bringt mir das gar nichts aber das
ist eben das schöne endlich hat man mal
eine Viertelstunde wo man gar nichts
leisten muss ne wo man keine Punkte
sammeln muss wo man nicht besser oder
schlechter sein muss wie die anderen und
deshalb gibt's eben auch kein richtiges
sasen und falsches sasen ne man muss
auch nicht hier im vollen Lotus sitzen
man kann im halben Lotus sitzen man kann
auf dem Stuhl sitzen wenn man das möchte
obwohl es vielleicht nicht dieselbe
Stabilität bringt ne also wenn mich wenn
ich jetzt gefragt werde ist es denn dann
egal wie man es macht nein es ist nicht
egal es macht ein Unterschied und wie es
sich unterscheidet das spürt man auch
wenn man sich hinsetzt ne man kann nicht
von Anfang an 100% im vollen Lotus
sitzen man muss es auch nicht ne man
kann nur das tun was man kann ne aber es
erleichtert das zurückzukommen in dies
diesen Moment es geht auch nicht darum
dass das jetzt irgendwie eine asketische
Praxis ist ne also wir sind keine fkiere
die sich aufs Nagelbrett setzen trotzdem
wird man vielleicht die Erfahrung machen
wenn man länger sitzt es tut auch mal
weh ne die Beine schlafen ein
und normalerweise normalerweise wird
dazu geraten und auch ich rate dazu sich
in dem Moment ja wie soll man sagen gar
nichts zu tun mit diesen Schmerzen
mitzusetzen nicht dagegen anzukämpfen
also nicht die Zähne zusammen zubeißen
aber auch nicht nur weil es einem weh
tut jetzt plötzlich die Beine
runterzunehmen z.B sondern wenn es einem
weh tut tut einfach weh das sind die
Schmerzen genauso wie die kräe die da
krätt wobei die kräe die stört ein
vielleicht weniger als die Schmerzen in
den Knien aber die Schmerzen die können
auch wie soll man sagen sind gut darin
ein zurückzubringen denn die Schmerz die
die Krähe die hindert einen oft nicht
darin sich in Gedanken zu verlieren aber
wenn es einem wirklich weh tut in in den
Bein ist man dann ist man zumindest im
Moment auch wenn es unangenehm ist man
ist zumindest Tier ne man ist zumindest
Tier und das ist oft so ein bisschen so
eine Gradwanderung wenn man länger sitzt
z.B jetzt eine ganze Woche lang
natürlich gibt es dann immer wieder Zeit
auch für G inession also ist nicht so
dass man eine Woche lang in dieser
Haltung hier sitzen würde ne aber wenn
man eine Woche lang von morgens bis
abends intensiv sitzt das tut auch sehr
weh aber das bringt ein in den Moment
zurück und das ist die eine ständige
Gradwanderung von meiner Erfahrung
zwischen dem Impuls die Zähne zusammen
zubeißen und zu sagen ich gehe DAAD
durch und das ist es auch nicht ne also
es ist weder das ich mache das ich sitze
jetzt bis die Glocke läutet und dem ah
das ist zu viel für mich ich ich Streck
jetzt die Beine aus und sitzt jetzt so
ne sondern man könnte sagen in gewisser
Weise man gibt total auf man gibt total
auf aber in der Haltung ohne sich zu
bewegen man kämpft nicht gegen die
Schmerzen an man lässt sich vom Schmerz
verschlucken sage ich manchmal ne erlaub
dem Schmerz dich zu verschlucken ohne
davor wegzulaufen und ohne dagegen
anzukämpfen und das ist gewisserweise
das das das berüte nadelö ne wenn du
dich vom Schmerz verschlucken lässt ne
das ist das Kamel das durchs Nadelöhr
durchgeht ne durch das nadelüh durch
dass es glaubt nicht durchzupassen ne
plötzlich wirst du verschluckt von dem
nadelü sozusagen ne also es geht vor
allem darum die Schmerzen einfach so
gehen zu lassen immer wieder in den
Moment zurückzukommen ja und das zu
beobachten kann man das so sagen also
wobei wenn es wenn es wirklich hart auf
hart kommt ne woer wenn du von dem
nadelü stehst ne du darst gar keinen das
mit dem beobachten wenn du täglich eine
Viertelstunde oder eine halbe Stunde
sitzt ne das geht ne also ich sitze hier
und beobachte alle alles was passiert ne
was spüre ich was höre ich was sehe ich
da und versuche auch die Gedanken wie
Wolken in dem Himmel meines Geistes
vorbeiziehen zu lassen ohne dass ich
mich selber mittreiben lasse ne aber in
dem Moment wo die Schmerzen so groß sind
dass du glaubst zu sterben ne mit
beobachten geht gar nichts mehr du
kannst einfach nur noch ja entweder du
beißt die Zähne zusammen oder du
streckst die Beine oder du gehst eben
genau durch die Mitte aber ja
mit beobachten ist in dem Moment auch
nichts mehr nach meiner Erfahrung das in
dem Moment wo du durch das nadelü gehst
da ist kein Beobachter mehr und kein
beobachten also das ist sozusagen das
was was dann nach langer Übung oder nach
langer Meditation dann kommt sozusagen
wir wissen jetzt es muss nicht der
perfekte 90° Winkel sein oder sonst
irgendwas es ist schon wichtig dass man
in ein gewissen Art und Weise die Form
trifft aber von Anfang an kann man das
wahrscheinlich ja sowieso nicht nein und
du siehst es ja auch nicht ne du glaubst
gerade zu du sitzen 90° aber du sitzt
Wirklichkeit so oder oder bei den Daumen
besonders ne du glaubst es sind gerade
aber sind oft so oder so oder so ein
Berg oder Sie hängen runter ne also
schon wichtig dass du versuchst es so
gut zu möglich zu machen du musst da
nicht ständig irgendwie kontrollieren so
bzw du kannst es nicht und wenn du in
der Gruppe sitzt das schöne dass
manchmal geht jemand rum und guckt so
ein bisschen korrigiert ne aber man muss
sich nicht verrückt machen das das
Wichtige ist eigentlich der Anfang und
oder es überhaupt zu versuchen auf alle
Fälle auf alle Fälle ja ja vielen Dank
Mo ja ich bedanke mich jetzt wissen wir
alle wie das perfekt funktioniert oder
auch nicht und ja schaut gerne bei muho
vorbei du hast einen eigenen
YouTube-Kanal da machst du auch immer
ganz ganz viele Videos über sen
Buddhismus und alles mögliche also
schaut gerne auch bei ihm vorbei und ja
vielen Dank Mo ja ich bedanke mich bis
dann tschüss