Krakau in Polen, ist immer eine Reise wert, ob mit dem Wohnmobil, per Auto, Bus, Bahn oder Flugzeug. Eine wunderschöne Stadt mit netten Menschen und vielen Sehenswürdigkeiten.
Aber es gibt auch hier diejenigen, die nicht widerstehen können, den Touristen das Geld, bzw, zu viel Geld abzunehmen.
In diesem Video erkläre ich drei Abzocktricks, die teilweise legal sind, die man aber kennen sollte, um nicht drauf hereinzufallen .
00:00 Start 00:36 Nr. 1 Taxifahren in Krakau 01:52 Nr. 2 Die Krakauer Wurst 03:43 Nr. 3 Das Geldwechseln in Krakauer Wechselstuben 06:15 Ende
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Mit gewechseltem Geld eine Wurst kaufen,
ins Taxi steigen und anschließend pleite nach Hause laufen. Hallo, ich bin Tom.
Heute geht es um die drei Top-Abzocktricks in der wunderschönen Stadt Krakau in Polen.
Krakau, eine tolle Stadt, weltberühmt und ein Magnet für viele Touristen. Und wo es
viele Touristen gibt, gibt es leider auch vermehrt Abzocker, die versuchen,
über leichtere Wege an das Geld dieser Touristen zu kommen. Fangen wir gleich an.
Abzockmethode Nummer 1: Taxifahren in Krakau. Prinzipiell ist Taxifahren in Krakau eine günstige
und gute Möglichkeit, sich fortzubewegen. Aber es gibt natürlich auch hier schwarze Schafe, die
dann z.B. irgendwelche Aufschläge verlangen und viel mehr verlangen als eigentlich die Gebühren
hergeben. Und die seriösen Taxiunternehmen leiden natürlich unter diesen schwarzen Schafen,
weil alle über einen Kamm geschert werden. Deswegen achtet darauf, dass die Tarife stimmen,
informiert euch vorher und vielleicht könnt ihr es auch schaffen, Festpreise auszumachen.
Es gibt übrigens in Krakau auch MyTaxi, aber auch hier gibt es schon Berichte, dass z.B.
nach einer erfolgreichen Fahrt das Doppelte verlangt wurde als in der MyTaxi in der App vereinbart,
weil ein Sonntags- und Feiertagszuschlag verlangt wurde. Also auch hier Festpreise ausmachen, nur
diese bezahlen und bei Problemen müsst ihr dann die Polizei rufen und das Ganze klären lassen.
Uber gibt es übrigens auch in Krakau, und hier braucht man bekanntlicherweise gar kein Bargeld.
Abzocke Nummer 2: Die Krakauer Wurst. Weltberühmt, wahrscheinlich
verbindet fast jeder die Stadt Krakau mit der Krakauer Wurst. Und wenn man dann schon mal
da ist in Krakau, will man natürlich auch eine essen. Es ist auch empfehlenswert,
weil es ist eine sehr leckere Wurst. Aber auch hier muss man mal wieder darauf achten,
was auf den Schildern steht. Leider gibt es vor allem auf dem Markt in Krakau ein paar Anbieter,
die nicht den Endpreis der Krakauer an ihre Hütten schreiben, sondern den Preis pro 100
g. Dann kommt man an so einen Stand, da steht dann 2,70 Krakauer. Wow, lecker, will ich haben,
ich hätte gern eine. Und dann legt der gute Mann oder die gute Frau die Krakauer auf eine Waage,
die gut und gerne mal 250 g haben kann. So eine Krakauer, und dann kostet diese Wurst plötzlich
6,75 € plus 1 € für Brot und Senf, und dann ist man bei fast 8 € für eine Wurst. Erstens,
es steht immer dran, irgendwo steht's meistens 100 g, manchmal auch sogar relativ groß. Man beachtet
es noch nicht, weil man es nicht so kennt, und deswegen ist es auch völlig legal, aber man sollte
darauf achten. Es gibt auch Buden und Anbieter, die eben das nicht so machen, die einfach den
Endpreis hinschreiben, so wie wir es gewohnt sind. Und es ist in Polen auch ganz normal, das
scheint auch ein Krakauer Phänomen zu sein, aus anderen Städten wurde das noch nicht berichtet.
So wird einfach versucht, den Touristen mehr für die Krakauer abzuknöpfen, als eigentlich nötig.
Abzocke Nummer 3: Polen gehört ja bekanntlich zur EU, hat aber noch die Landeswährung Złoty. Für 1
€ bekommt man ungefähr vier Złoty. Wenn man sich jetzt zu Hause vor der Abreise noch keine Złoty
besorgt hat, liegt es nahe, dass man eine der vielen Wechselstuben in der Innenstadt
von Krakau dafür benutzt. Da muss man aber gut aufpassen, denn bei vielen dieser Wechselstuben,
vor allem in der Innenstadt und um die Innenstadt herum, ist es wohl seltener der Fall. Bei vielen
dieser Wechselstuben steht auf dem Schild draußen nicht der Preis oder der Kurs, den man bekommt,
wenn man 1 € gibt, wie viel Złoty man bekommt, sondern umgekehrt, der Preis, wie viel Euro
man bekommen würde, wenn man Złoty bringt. Das ist ja unlogisch, also quasi der Einkaufspreis
und nicht der Verkaufspreis. Wenn man dann reingeht und sein Geld wechselt, kann es sein,
dass man gut und gerne ein Viertel bis ein Drittel weniger bekommt als der eigentliche Kurs hergibt
und was man auch vorher vermutet hat und auch anhand des Schildes draußen sich ausgerechnet hat.
Deswegen guckt genau hin. Es hängen drinnen immer nochmals Schilder mit den Währungen und den verschiedenen
ausländischen Währungen, unter anderem Euro. Da steht dann Einkaufs- und Verkaufspreis, allerdings
auf Polnisch. Wer kein Polnisch kann, hat hier halt das Problem. Und das ist auch die Methode,
die verwendet wird: Ausländer werden komplett verwirrt. Draußen steht ein völlig falscher Preis,
also ein völlig falscher Kurs, und drin ist es zwar aufgeklärt, aber nur wenn man des Polnischen
mächtig ist. Deswegen achtet gut darauf. Lasst euch vor dem Auszahlen von der Person,
die euch das Geld geben soll, den Kurs nennen und vielleicht auch aufschreiben,
wenn ihr das Polnische nicht versteht, damit ihr da nicht in eine Falle tappt. Oder rechnet
einfach aus, wenn ihr die Tafeln seht mit Einkauf und Verkauf. Es gibt ja inzwischen
Google Translate und allerlei Tools, um kurz zu übersetzen. Dann kehrt einfach um,
geht raus und sucht euch eine andere Wechselstube. Oder ihr hebt das Geld
einfach am Automaten ab. Die Gebühr hierfür ist entweder gar nicht vorhanden oder sehr gering.
Auf jeden Fall viel, viel besser als das, was euch in der Wechselstube passieren kann.
Wie immer gilt: Informiert euch vorher. Dann steht einem fantastischen Urlaub in
einem kulturell wertvollen und freundlichen Land wie Polen nichts im Wege. Das war's schon. Ich
bedanke mich. Bitte liked das Video, abonniert den Kanal. Macht's gut, bis bald. Ciao, ciao.