Er gehört zu den jungen Hoffnungsträgern der Union: Brandenburgs CDU-Landes- und Fraktionschef Jan Redmann (44) hat im Herbst seine erste Bewährungsprobe und will bei der Landtagswahl im September neuer Ministerpräsident im Berliner Umland werden. Bei "Schuler! Fragen, was ist" erklärt der Jurist, wie er das schaffen will, warum er nicht findet, dass die weit vor der Union liegende AfD in Regierungsverantwortung gehört und was sein Geheimrezept für Bratkartoffeln ist.
willkommen zu schulerfagen was ist die
Landtagswahlen in den ostdeutschen
Ländern werfen ihre Schatten voraus und
ich spreche heute mit einem Menschen der
ein ehrgeiziges Ziel hat er will
Ministerpräsident von Brandenburg werden
herzlich willkommen Jan retmann Hall Gag
CDU und Landeschef der Partei hier in
Brandenburg die härteste Frage gleich
mal zum Einstieg warum soll man
eigentlich CDU
wählen ich verstehe dass in Brandenburg
sich die Menschen was anderes wünschen
als sie gerade im Bund Erleben von den
ampelparteien und die CDU ist die
einzige anständ das einzige anständige
Gegenmodell zu dem was wir gerade in der
mit der ampelpolitik erleben wenn man
sich eine Politik wünscht die die Themen
innere Sicherheit im Fokus hat die auf
Wirtschaftspolitik setzt die auch wieder
in den Schulen auf Lesen Schreiben
Rechnen setzt auf Grundkompetenzen die
in Brandenburg bei jedem zweiten Kind am
Ende der vierten Klasse nicht
ausreichend vorhanden sind dann kommt
man an der CDU nicht vorbei nun könnten
ja die Leute sagen gut die Union hat
jetzt 16 Jahre die Kanzlerin gestellt
die Union regiert fast in allen Ländern
irgendwie mit oder regiert sogar sie
sitzt in allen Landtagen sie sitzt in
allen Rundfunkräten sie hat die den
Ausstieg aus der Atomkraft
mitbeschlossen für die migrationskrise
trägt s eine Mitverantwortung also warum
ist jetzt Neuaufbruch was eigentlich ja
keine Erfolgsgeschichte war wenn die CDU
so viel Verantwortung trägt und das
stimmt sie hat sehr viel Verantwortung
getragen in vergangenen Jahren dann hat
sie auch Verantwortung getragen für das
was sich positiv entwickelt hat also
wenn ich jetzt mal aus der Brand
brenburger Sicht das mal bewerte seit
z.B dem Jahr so 2012 2013 ist die
Arbeitslosigkeit erheblich nach unten
gegangen sind die Löhne gestiegen in
Brandenburg hat Ostdeutschland auch
aufgeholt im Vergleich zum Westen aber
sie haben recht es sind natürlich auch
erhebliche Fehler gemacht worden nur
wenn nichts tut macht keine Fehler und
die CDU ist eine Partei die glaube ich
gerade auch durch den Grundsatzprogramm
Prozess beweist dass sie eine interne
Fehlerkultur entwickelt hat dass sie
durchaus in der Lage ist sich auch zu
korrigieren Schwerpunkte neu zu
justieren und auch offene Debatte
darüber zu führen was in den vergangenen
Jahren nicht richtig gelaufen ist also
beim nächsten Mal wird's richtig gut
glaube jeder der der arbeitet der
Verantwortung trägt der Entscheidungen
trifft sollte sich selber hinterfragen
wann er auch mal falsch gelegen hat wer
da bonier dranht und sagt er hat immer
alles richtig gemacht liegt glaube ich
auch falsch und insofern ist der Prozess
den wir da gerade gemacht haben mit
einer großen ffen mit einer großen
Offenheit und auch sehr kritisch und
selbst gegenüber genau der Richtige
gewesen nach so einer langen Phase der
Regierung in der Bundesregierung jetzt
haben wir die Europawahlen gerade hinter
uns die Union ist zwar stärkste Kraft
geworden aber es ist jetzt kein
glanzvoller Sieg also wenn ich das
richtig sehe intern hatte man gehofft
dass man irgendwie auf die 35% zugeht es
sind 30 31% geworden was ist eigentlich
die Botschaft für sie aus der Europawahl
ähm auf Brandenburg bezogen kann ich
feststellen dass wir besser geworden
sind als beim letzten Mal wir haben ein
gutes Prozent noch zugelegt im Vergleich
zum Jahr 2019 aber es hätte natürlich
auch hier etwas mehr sein können ich wir
hatten ja auch gleichzeitig Kommunalwahl
ich sehe einen ziemlichen Unterschied im
Wahlverhalten ein und desselben Wählers
bei drei Wahlen am selben Tag bei den
Europawahlen beispielsweise ist die ist
die AFD ganz besonders stark
gewesen bei den
Kreistagswahlen war sie nur noch knapp
vor der CDU und bei denem atswahlen in
Brandenburg wenn ich mir das anschaue
dann sind wir in ganz vielen Gemeinden
stärkste Kraft geworden stellen dort die
größten Fraktionen das ist erstmal ein
großes Kompliment an unsere kommunale
Ebene an die Leute vor Ort die also mit
Gesicht Einstehen für unsere Politik den
also die Leute was zutrauen und wenn sie
dann wählen gehen und sich fragen geht's
um den eigenen Ort dann sind viele die
bei anderen Wahlen sich entscheiden die
AFD zu wählen dann doch da nicht dazu
bereit die AFD zu wählen sondern sagen
so mein Ort möchte ich dieser konkreten
Person dann doch nicht anf trauen die
Europawahl dagegen ist viel abstrakter
man kennt in der Regel die Kandidaten
gar nicht man weiß gar nicht wer so
dahinter steht man kann die auch nicht
einschätzen das ist dann etwas was sehr
weit weg ist und sich auch viel eher
dazu neigt auch mal dazu eignet auch mal
ganz grundsätzlich sich Luft zu machen
über bestimmte Fehlentwicklungen die es
im die es im Land gibt und die es im
Land auch gab und da ist dann das
vielleicht auch einen Ventil das am
am vorletzten Sonntag äh so auch genutzt
wurde möge der Mut mit dir sein das ist
ein Thema was den Brandenburger cduchef
Jan rettmann besonders umtreibt mit dem
ich mich ausführlich unterhalten habe
darüber wie er sich vorstellt demnächst
Ministerpräsident in Brandenburg zu
werden das ganze Gespräch von Schuler
fragen was ist sehen Sie auf
www.news.de nius und es lohnt sich mal
richtig mit sich mit dem Osten zu
beschäftigen und der Mut ist auch dabei