"Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern" Zitat von Nelson Mandela. Im Format Kolloquium Medizin im Auftrag der grössten ganzheitsmedizinischen Suchmaschine/Datenbank wikiSana von QS24 sprechen wir mit 4 hoch angesehenen renommierten Experten darüber, warum Weiterbildung und die Erweiterung des eigenen Horizonts für Mediziner und Therapeuten nicht nur sinnvoll, sondern absolut entscheidend für den Erfolg ist. Erfahren Sie aus erster Hand, wie gezielte Weiterbildungen den Unterschied in der therapeutischen Praxis ausmachen können. Die Experten teilen persönliche Erfahrungen mit Tops und Flops in Sachen Weiterbildungen, um wertvolle Einblicke zu bieten.
▬ Experten ▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬▬ Prof. Dr. med. Gertraud Berka-Schmid - Ganzheitsmedizinerin und Mitglied QS24 Wissenschafts-Gremium Dr. med. Friderike Wiechel - Ganzheitsmedizinerin Prof. Dr. Dr. Harald Walach - Psychologe, Philosoph und Wissenschaftshistoriker und Mitglied im QS24 Wissenschafts-Gremium Dr. med. Matthias D. Meier - Unfallchirurg und Orthopäde Moderation: Alexandra Wurlitzer Sendungsnummer: KolMed_231013_S5_B
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aufikisana Bildung ist die mächtigste
Waffe die du verwenden kannst um die
Welt zu verändern sagte Nelson Mandela
herzlich willkommen zum Gipfeltreffen in
unserem Format Kolloquium Medizin schön
dass sie eingeschaltet haben und wie sie
schon gehört haben oder vermuten könnten
es geht um Bildung oder Weiterbildung
und das möchte ich heute mit meinen
Experten besprechen über den Horizont
quasi hinauszuschauen oder dass es auch
wichtig ist sich ein Leben lang
weiterzubilden auch für Ärzte
Therapeuten Heilpraktiker und alle die
eben einfach auch in sich den Ruf
verspüren die Welt zu verändern die Welt
besser zu machen für alle Menschen
begleiten Sie mich jetzt in ein Gespräch
mit unseren heutigen Experten Professor
Dr gertraut Berker Schmidt Professor Dr
Dr jetzt muss ich gucken Harald Wallach
Entschuldigung dr Friederike wichel und
dr matthas Meer ich freue mich jetzt auf
meine Experten begleiten Sie mich gerne
ins Gespräch bis
[Musik]
gleich hallo ihr Lieben grüß Gott schön
dass Ihr da seid und dass ich mit euch
jetzt ein ganz spannendes Thema angehen
kann nämlich die Weiterbildung ich habe
es schon in dem Zitat von Nelson Mandela
formuliert Bildung ist die mächtigste
Waffe die du verwenden kannst um die
Welt zu verändern jetzt seid Ihr ja alle
kommt ihr ja alle quasi aus einer
klassischen Ausbildung mehrheitlich
medizinisch oder philosophisch
psychologisch und irgendwann hat
wahrscheinlich ich bei euch bei jedem
von euch klick gemacht und ihr sagtet an
der Stelle wo meine Ausbildung geendet
hat da komme ich jetzt mit meinen
Patienten nicht weiter oder habt
irgendwo die Berufung oder nicht die
Berufung aber den Ruf
verspürt ihr müsstet euren Horizont
erweitern darf ich vielleicht mal bei
dir Harald anfangen wo ging es denn da
bei Dir los oder na ich bin ja
Psychologe von der Ausbildung her
Psychologie und Philosophie studiert und
ich bin einfach per Zufall im Studium an
medizinische Kollegen geraten die haben
Medizin studiert und die haben mir
damals eben in in Freiburg empfohlen
doch mal zu dieser legendären Vorlesung
von Köhler zu gehen der war Homöopath
und hat ein schönes Lehrbuch geschrieben
und war in Freiburg sehr bekannt dann
bin ich da halt hingegangen habe mir das
angehört und war total fasziniert von
dem was der da alles an Geschichten
erzählt mir gedacht wenn das stimmt was
der erzählt ist ist ja revolutionär für
die Wissenschaft das möchte ich mir
genauer anschauen und so kam das halt
zustande dass ich mich äh in meiner
Diplom Arbeit mit Homöopathie
beschäftigt hab die wurde dann 86
publiziert und daraus hat sich dann halt
entwickelt dass ich mich begonnen habe
zunächst mal mit Homöopathie und später
dann mit anderen komplementärmizinischen
Verfahren Geistheilung und dann auch
später mit Achtsamkeit zu beschäftigen
und wenn man das macht dann sieht man
halt zwangsläufig wie sehr diese Welten
auseinander liegen eigentlich und wie
das unterschiedliche Paradigmen sind äh
mit denen Ärzte und Therapeuten Menschen
betrachten
und dann kommt natürlich irgendwann mal
der Punkt dass man sich überlegt ja
warum ist es so divergent warum geht es
so auseinander und so hat sich das halt
bei mir dann weiterentwickelt und ich
habe dann später als letzten Job
eigentlich
[Musik]
einen weiterbildenden Studiengang für
Ärzte und Leute aus dem Gesundheitswesen
in Komplementärmedizin entwickelt und
betreut das war dann so bisschen mein
Weg in diese
weiterbildungsszene mhm
es tut richtig gut wenn man eben einfach
merkt man hat jemanden vor sich der
kommt aus der klassischen Ausbildung und
hat aber eben einfach auch die anderen
Dinge alle integriert also dennen die
Wissenschaft heutzutage nicht so viel
Bedeutung noch nicht sagen wir mal so
Bedeutung beimisst aber man weiß einfach
dass sie funktionieren oder dass sie
Wirksamkeit haben aus der eigenen
Erfahrung und diesen offenen Horizont da
bin ich immer sehr dankbar weil es eben
einfach
ich glaub wenn wir nur an einem Punkt
stehen bleiben dann dann kommen wir beim
Patienten heutzutage nicht mehr weiter
oder wie ist esung ja also ich ich
durfte ja nun mit einer Mutter groß
werden die sich ihr ganzes Leben
weitergebildet hat ne und die schon früh
begonnen hat zu hinterfragen warum wieso
weshalb und dann über Eigenstudium aber
dann auch durch den Patienten natürlich
in dieses komplementär medizinische Feld
gerutscht ist und begonnen hat mehr und
mehr die biologische sprechstund iner
Praxis durchzuführen und die Leute sind
ihr damals in ihrer Landarztpraxis die
Bude eingerannt weil das wurde einfach
so nicht praktiziert in der Schulmedizin
und sie fühlten sich das erste Mal auch
irgendwie verstanden und richtig
wahrgenommen und das habe ich natürlich
als kleines Kind immer so mitbekommen
wie sich meine Mama entwickelt hat und
mit diesem Blick habe ich auch das
Studium erlebt und immer wenn ich nicht
in die Uni gehen musste bin ich auch
nicht gegangen ne ich habe dann mehr
wirklich Weiterbildungen gemacht die
mich
persönlich wirklich weitergebildet haben
mich weitergebracht haben gewählt wo ich
dann eigentlich mit Abschluss des
Studiums natürlich die schulmedizinische
Ausbildung hatte aber auch schon einen
großen Rucksack mit all den Dingen hatte
die mich wirklich interessiert hatten
und was ich aber immer so merke wenn man
sein Leben lang nach Weiterbildung und
ich muss und ich will und in dieser Welt
ist es ja auch schwer ne also weil wenn
man neugierig ist dann ist ja alles so
spannend und faszinierend und man weiß
ja gar nicht wo ich ansetzen
soll also und dass man da auch
irgendwann sagt es ist vielleicht jetzt
mal okay ich kann jetzt auch mal eine
Pause machen dann ganz viel
Weiterbildung ist es ja auch diese wie
viele Menschen bilden sich weiter weil
sie denken sie müssen Anerkennung dann
kriegen sie Anerkennung sie müssen
leisten verstehst Du was ich meine und
das macht mich dann manchmal so ein
bisschen traurig in dieser
Leistungsgesellschaft wo ich sage
irgendwann müssen wir glaub oder dürfen
wir uns auch mal wieder besinnen dass
auch es das wenige ist was es zum Leben
braucht ne glücklich sein gesunde
Ernährung Bewegung und so weiter dass
man so die Basics versteht ich brauche
nicht nur noch eine Weiterbildung damit
ich gesund bin ne und dass man da so den
Spagat schafft als Arzt aber auch in
allen ich glaube das gilt auch für alle
anderen Bereiche das ist schon eine
Herausforderung in der heutigen Zeit und
vor allem dass ich mich nicht über die
Weiterbildung über die ständige such e
nach noch mehr wissen dass ich mich
darüber nicht definiere dass ich lerne
dass ich einfach zentriert in meiner
Mitte bin und innerlich auch mit dem
Wissenstand zufrieden bin den ich jetzt
hab mh
so woran orientiert man sich denn jetzt
als Therapeut als Arzt als Mediziner
unter Umständen bei der Auswahl von
Weiterbildungen hier war es eine
Empfehlung oder ein Tipp ne in dem Fall
bei dir war es die Mama die ein bisschen
Orientierung gegeben hat und wie ist es
aber eben wenn man Mediziner ist und man
ist auf der Suche womit könnte ich genau
meinen Tätigkeitsbereich noch erweitern
damit er noch sinnvoller oder noch
wertvoller wird für die Patienten die
kommen ich denke es hängt ganz von auch
der Ausgangslage ab bei mir war es so
und ich befürchte ich komme in diese
Gruppe die fredriik gerade beschrieben
hat da ich war als Student fest davon
überzeugt dass ich der größte herzchie
Professor aller Zeiten werde und und
hatte alles schon darauf ausgerichtet
mich in diese Richtung zu entwickeln ich
hat eine herzchurische Doktorarbeit
gemacht ich hatte eine postdogstelle in
New York für experimentelle herzchgie
Forschung gemacht dann hatte ich schon
den nächsten Platz im
herztransplantationszentrum in Cambridge
klar gemacht das war alles schon
getrieben von der Idee wer ich dachte
der ich sein
sollte bis ich dann gemerkt habe dass
das irgendwie sich nicht ganz mit dem
deckt wie mein Inneres dazu steht
und habe das dann ein bisschen
umgewandelt bin dann in die
Unfallchirurgie
ohne dass ich jetzt aktiv
die Entscheidung getroffen hatte dass
ich dass ich das besser finde als ein
anderen Fachbereich aber ich wollte
unbedingt irgendwas machen womit ich
direkte Hilfe anbieten kann für Menschen
die es wirklich brauchen nach bin ich
eigentlich ganz froh dass ich das
gemacht habe weil
ich für chronische Erkrankung
mittlerweile sehe dass nie Lösungen
geboten werden sondern nur Therapien und
der unfallstug ist eine der wenigen
Ausnahmen wo das nicht so ist ist und
das finde ich nach wie vor absolut
sinnvoll genauso wie die Notfallmedizin
im allgemeinen jedenfalls habe ich dann
diese
fachatsausbildung gemacht und zum
Schluss bin ich aber dann noch zur
Erkenntnis gekommen vor allen Dingen
aufgrund der Frustration die sich über
Jahre aufgebaut hat weil viele der
Patienten die dann auch in die
Notaufnahme kommen mit Rückenschmerzen
und mit ausstrahlenschmerzen oder
irgendwelchen Dingen die ich nicht ganz
greifen kann ich im rönkenbild nicht
sehen kann mit dem Wissen was ich habe
und ich auch nichts daran ändern kann
außer ein Rezept für Medikamente oder
ein Physiotherapeut Physiotherapie
Rezept zu verschreiben der Patient geht
mit dem gleichen Problem mit dem er
gekommen ist und das entsprach irgendwie
nicht meiner Vorstellung von dem der ich
eigentlich sein wollte meine Fantasie
war ich irgendwie immer derjenige zu dem
man kommt ich mache irgendwas und das
Problem von Patienten ist nachher weg
oder besser im Lauf dieses Studiums und
auch im in der fachaus habe ich gemerkt
das ist eigentlich ziemlich
unrealistisch diese Vorstellung ist da
vielle ein bisschen dumm das geht doch
überhaupt nicht so ich habe ja die
Möglichkeiten zu operieren ich kann
Spritzen geben ich kann Medikamente
geben oder ich kann Rezept physie das
sind meine Option er kann ich nicht na
se Jahren Studium und 6 Jahren
fahrradsausbildung es war das Ergebnis
und irgendwie habe ich das Gefühl gehabt
das kann ich so nicht auf mich ruhen
lassen und habe mich dann entschieden
ganz zum Entsetzen meiner
unfallchogischen Kollegen einen zweiten
fahrat für rehmedizin zu machen da hieß
es dann der Meer geht schon in Frührente
und verabschiedet sich ähm und
tatsächlich das kann man noch nicht
vergleichen dieser Alltag in einer
großen unfallchologischen Abteilung mit
der einer
rehabilitationsmedizinischen Abteilung
zu vergleichen es geht einfach nicht und
ich habe aber Glück gehabt weil im
Rahmen dieser ähm fahrradsausbildung
auch die Manuelle Medizin an unserem
Krankenhaus angeboten wurde von einem
Ausbilder der mich sofort gepackt hat
mit der Idee ich kann nämlich was machen
an einem Problem beim Menschen und dann
löst sich irgendwas und auf einmal tut's
sie nicht mehr weh oder Schwindel ist
besser oder was auch immer und das hab
mich irgendwie ziemlich gepackt und habe
ich mich ziemlich reingesteigert in
diesen Weg das war Zufall dass das bei
uns angeboten wurde und dass der
Ausbilder gerade mich angesprochen hat
die anderen 20 Teilnehmer keiner von
denen hat sich dawie weitergebildet
danach ne ich bin der Einzige der danach
noch weitergemacht hat auch dann in die
Ausbildung von Manuelle Medizin gegangen
ist und dann auch die Osteopathie
Ausbildung gemacht habe und da habe ich
mich in diesem getrieben sein ich muss
noch eine Fortbildung machen ich muss
noch eine machen weil ich weiß immer
noch nicht wie ich dem helfen kann ich
habe immer noch ein Patienten Problem
hat den konnte ich da nicht helfen der
profitiert der nicht es reicht mir nicht
es reicht mir nicht wenn die Hälfte
meiner Patienten sich besser fühlen Ich
will irgendwie mehr und dann habe ich
irgendwann noch die chiropraxis für mich
gefunden und erst als ich und ich weiß
noch den Moment da bin ich im Keller
unserer rehhaarabteilung durch durch die
medizinischen Reha Therapieabteilung
durchgelaufen es hat mich dann so
getroffen als ich gemerkt habe dass die
Struktur der Wirbelsäule mit der
Funktion des Nervensystems zusammenhängt
das Nervensystem den Rest kontrolliert
reguliert und regeneriert und auf einmal
habe ich gewusst wenn ich jetzt von
Schädel bis Becken das alles Versuche
aufzurichten und die Struktur verändern
kann dann funktioniert der Rest und dann
habe ich mein Konzept ein bisschen
angepasst und dann ist auch die
erfolgsquotte deutlich hochgegangen und
jetzt bin ich bei ich muss nur grob zen
etwa 90% der Patienten die zu mir kommen
egal welche Diagnose haben irgendwie
kann ich ih helfen und das ist gut aber
es sind immer noch 10% etwa die nicht so
profitieren wie ich es mir wünsche und
deswegen bin ich jetzt immer noch auf
der Suche es nervt mich warum sind noch
10% dabei die nicht was was kann ich
noch für die tun das das reicht nicht
jeder Mensch muss regenerieren können
und wenn nicht 100% regenerieren dann
habe ich etwas nicht
verstanden okay und das kann man gut
finden oder nicht
aber ich merke einfach es drängt mich
dazu und ich habe ja hier in dem ganzen
Rahmen so viel Leute kennengelernt die
wahrscheinlich denke ich od hoffe ich
zumindest diese Lücke für mich schließen
können wenn ich mich vernetze und die
richtigen Leute kennenlernt die mir was
beibringen können was ich nach diesen
ganzen Jahren fokussieren auf
nervensystemrekonstruktion nicht gelernt
habe oder zu wenig rüber weiß und
deswegen bin ich auch so dankbar dass
ich hier sein darf und mich mit all
diesen verschied den Perspektiven
auseinandersetzen kann und ich glaube
bei mir war es dann einfach Zufall dass
ich mich in diese Richtung entwickelt
habe aber immer nur in der Schulmedizin
zu bleiben bedeutet dass ich immer nach
den gleichen Regeln spielen muss egal
welche Fortbildungen ich besuche alle
sind unter dem Dach des gleichen Systems
und haben die gleichen Regeln und
deswegen kann ich mich innerhalb dieses
Systems zwar so viel vorbilden wie ich
will aber wenn man überlegt wie viel
Wissen auf der gesamten Welt für Medizin
und Gesundheit da ist dann n
Schulmedizin vielleicht 10% davon ein
und chinesische Medizin jetzt in
afrikanischen Südamerika was da für
Schamanen rumlaufen die auch Erfolge
haben die hier oftmals nicht ernst
genommen werden aber wenn sie
erfolgreich jemanden dabei helfen gesund
zu machen gebietet es doch einem Arzt
das zu fragen wie hat er das geschafft
und was hat er gemacht damit das
funktioniert warum funktioniert es das
nicht zu tun ist für mich
unverständlich vielleicht brauchen ja
manche Menschen ihre Krankheit
10%
meine meine Patienten der Steiner hat
mal einen interessanten Satz geprägt er
hat gesagt wenn der Mensch nicht weiter
weiß dann schicken die Götter die
Krankheit und matison einer der alten
Professoren in Witten Herriger ist schon
gestorben der pflegt es seine Patienten
immer zu fragen was wird deine Krankheit
dir gesagt haben wenn du wieder gesund
geworden bist also futur 2 und das ist
eine sehr interessante Geschichte weil
man Patienten die dürfen vielleicht gar
nicht krank gesund werden bis sie das
verstanden haben wenn du heilen willst
frag immer erst den Patienten aber
bereit ist das loszulassen was ih krank
gemacht hat ne immer das eine der ersten
Fragen was ist die Botschaft und dann
natürlich was ist ihr Wunsch ja kommen
noch zu dir ger
bitte gedacht das ist für mich nicht so
leicht zu zu beantworten erstens hatte
ich eine Mutter die war und gern also
auch medizinstudieren hätte dann Sport
dazu gemacht das heißt sie konnte
wirklich vieles aus der Naturheilkunde
unds schon auch nahe bringen und es war
für uns einfach nur selbstverständlich
dass man so mit
mit das jetzt n heilkreit oder so und
auch dass sie sie konnte Gelenke
einrenken sie hat also wirklich ein
großes Verständnis für Funktionalität
gehabt und ich glaube das war schon auch
eine Grundlage
dass ich da vielleicht anders
hineingegangen bin in dieses
Medizinstudium und jetzt abgesehen davon
war sicherlich die zweite wesentliche
Quelle die mir ganz
andere Bereiche geöffnet hat war eben
dieses
Gesangstudium weil das ist natürlich
parallel gelaufenß ich musste auch gut
einteilen wie ich das wie ich das tue
aber es hat auch ich viel befruchtend
das gehabt dass ich war immer neugig ich
wollte dann wenn ich ein Fach gelernt
habe das möchte ich viel genauer oder so
ging sich nicht aus aber ich glaube dass
das äh dieses öffnen über diese beiden
so am Anfang meint man das sind völlig
getrennte Bereiche was überhaupt nicht
stimmt weil es eine für das andere
unglaublich viel hat an an Befruchtung
an vielleicht Erkenntnisprozessen oder
auch wie gehe ich auch das also auch
dieses Thema Mensch um dem man das so
herumgeht oder sieht was bedeutet es
wirklich Stresssituationen vor einem
Auftritt und wenn man vielleicht nicht
so top vorbereitet in eine Probe geht
das ist so an der Realität du musst
damit dich selber so auseinandersetzen
dass du natürlich dann anfangst
andere Bereiche mit einzubeziehen ich
kann mir erinnern mich hat immer
interessiert psychosomatik
Psychotherapie kam eigentlich erst
bisschen später aber ich war dann ne so
jedes Jahr in Lindau in bei den
psychotherapiewochen und dann habe ich
auch dort kennengelernt Methoden die mir
für mein Gesangstudium enorm geholfen
haben und ich habe gedacht
aha so kann man das auch angehen und das
war so meine Möglichkeit mein eigener
bester Lehrer zu werden also es war
schon eine Grundlage weil ich so genau
und differenziert dann umgegangen bin
mit Funktionen
was ich mir vorher weder aus dem
medizinischen Bereich noch aus dem
Gesangsbereich hätte nehmen können und
so haben sich die Dinge langsam
angefangen auch zu verschränken und ich
habe ich glaub mein Leben lang halt
Weiterbildungen gemacht einfach weil das
für mich so wichtig war ob das jetzt
dann in der Bioresonanztherapie war oder
ob angefangen glaube ich habe ich mit
Neuraltherapie es hat so eins das andere
ergeben und deswegen kann ich jetzt gar
nicht
sagen wo war irgendein springender Punkt
ja einer war sicher dass ich nach der
Ausb bei uns hat es turnos geheißen also
diese Ausbildung zum allgemeinen
Mediziner und das waren bei uns aber
habe ich vier Jahre dafür gehabt das
heißt es war schon mehr als das bei den
meisten anderen ist also ein ganzes Jahr
interne ganzes Jahr Chirurgie dann
Kinderheilkunde Gynäkologie Dermatologie
HNO also das war alles ist da auch
drinnen und dann kam die Psychiatrie
dazu und die Neurologie und das war
irgendwie hat's mich dann einfach
dorthin geführt dass ich mich viel mehr
mit diesen
ganzheitsmizinischen Methoden und
Möglichkeiten beschäftigt habe und auch
auseinandergesetzt HABM ja und im
Endeffekt denke ich mir hat sich dann
sowas ergeben
mit diesem Instrument Körper sich eben
von diesen verschiedenen Seiten zu
beschäftigen und
auseinanderzusetzen und dort auch dann
ein Schwergewicht zu haben gesagt ich
habe wirklich erst was über von
Psychosomatik verstanden oder kapiert
nach dieser unglaublich genauen
Auseinandersetzung mit dem singern weil
wenn man es wirklich lernen will dann
ist es Mikrometer schraubenarbeit und
dann muss man mit sich so genau in die
inen Dialog kommen oder doch entdecken
welche Räume gibt's oder
was heißt es wenn also wenn es mir nicht
gut geht oder auch z.B die Sprache die
Körpersprache wieder
anfangen sich mit der also zu mit sich
selber zu verbinden und zu sagen aha was
was nehme ich da jetzt wah was bedeutet
das die Fragen zu stellen was habe ich
nicht gesehen was habe ich nicht
verstanden
was muss ich lernen also das waren so
andere Fragestellungen dann auch in die
so die natürlich auch aus dem realen
Leben gekommen sind ob das jetzt dass
vielleicht eine Partnerschaft war die
schwierig geworden ist also Situation
und ganz einfach biographische
Situationen die schwierig waren und das
haben sich für mich die die
Fragestellungen geändert das was habe
ich nicht begriffen was habe ich nicht
gesehen was muss ich lernen was muss ich
begreifen also das hat sich dann so
durchgezogen auf allen Ebenen spannend
ja habt ihr denn eigentlich oder jemand
von euch schon Flops in der
Weiterbildung erlebt wo ihr sagt oh das
hätte ich mir eigentlich sparen können
oder das war irgendwie an den ha
dabeigezogen was da ach das ist mir
schon passiert also gerade heutzutage ne
auch durch kurs24 man man bekommt ja so
viel Information oder dann gibt's andere
Online
weiterbildungsplattform wo man einfach
mal so einen Vortrag hören kann und dann
ist man begeistert und dann springt man
drauf dann bezahlt man viel Geld und am
Ende habe ich
z.B bei einer Weiterbildung auch
festgestellt die war sehr teuer scheiße
ist gar nicht mein Ding hätte ich mal
mich auf mich verlassen weißt du und ich
glaube so geht's vielen dass man so
viele Ausbildung macht auf der Suche
dass man vielleicht auch ein bisschen
ziellos umherchwirt weil man denkt weil
man so begeistert war von dem der es
rüber gebracht hat aber später meh es
ist für mich vielleicht gar nicht so
umsetzbar vielleicht nimmt man sich ein
bisschen was mit und baut dann so sein
eigenes Konzept das wäre noch gut ne
aber ich glaube viele Ausbildungen macht
man und bezahlt auch Lehrgeld in der
Medizin ohne dass es da dann am Ende
umsetzbar ist ne weil ja weil das
einfach zu kompliziert ist das ist das
ist einfach also ich habe ich habe eine
psychotherapeutische Weiterbildung
gemacht nach meinem Studium weil ich
ursprülich mal Psychotherapeut werden
wollte und das war so eine
Psychosynthese
Therapie Ausbildung da gab's das war die
erste die damals gelaufen ist und da
gab's gute und schlechte Elemente drin
das ist ja eigentlich immer so ne
und ich weiß nicht wie man das äh wie
man
das unterscheiden oder entscheiden
könnte ich glaube jeder ich würd es
vielleicht mal so formulieren jeder
kriegt die schlechte Weiterbildung die
er verdient also will sagen wenn wenn
ich mich auf eine schlechte
Weiterbildung auf einer schlechteren
Weiterbildung wiederfinde dann war das
ja zunächst mal meine Entscheidung
dorthinzugehen und dann muss da irgendwo
vielleicht auch was adjustiert werden in
meinen Erwartungen in dem was ich machen
will so
und wenn ich mir das jetzt z
rückblickend anguck dann gibt's
natürlich viele Sachen die
nicht optimal waren aber letztlich lernt
man auch aus den miesesten Sachen was
finde ich das ist jetzt meine Erfahrung
ne und von daher liegt es glaube ich
immer auch daran was lege ich für eine
Latte an wenn ich sozusagen die Latte
des maximal maximalen anlege dann gibt's
eigentlich keine Weiterbildung die der
genü
aber wenn ich das so sehe dass jeder
Schritt eine Erfahrung ist die mich
persönlich weiterbringt egal ob die
Weiterbildung jetzt gut war oder nicht
so gut war dann gibt's eigentlich gar
keine schlechte Weiterbildung genau
sichusnimmt sind die Vung die ich
gemacht habe die mich jetzt hierher
gebracht haben ob es jetzt alles gut und
nicht gut war man hat überall ein
bisschen was mitgenommen oder zumindest
weiß ich was ich vielleicht nicht gut
finde auch eine Erkenntnis und
vielleicht noch ergänzen es ist
ich weiß es von der Manuellen Medizin
dass eben ich das Glück hatte dass der
Ausbilder mich mit seiner Art auch
überzeugt und gepackt hat ich habe die
gleiche Fortbildung in anderen Locations
in Deutschland mitbekommen und hätte ich
da angefangen hätte ich das nie
angefangen weil das eine ganz andere Art
ist das zu vermitteln und die Intensität
in der man das nachher wahrnimmt und für
sich annimmt oder nicht annimmt ganz
andere sein kann es ist auch eine
persönliche Geschichte
zwischenmenschliche wenn der Ausbilder
mhm Spaß macht mich begeistern kann
finde ich Thema vielleicht auch besser
wenn es ein Langweiler ist oder der auch
gar nicht selber weiß wovon er spricht
das habe ich auch schon häufig erlebt
dann ist auch die das Thema völlig
langwe überzeugt mich überhaupt nicht
und dann mache ich das auch nicht und
das ist schwer die ausbung sieht gleich
aus auf dem Papier was ich nachher
vermittelt bekomme kann
weltenunterschied sein was ich auch
merke manchmal also man hat natürlich
irgendwie so sein sein Buffet an Dingen
die man so kann
also wir machen auch noraltherapie bei
uns und Kinesiologie und so aber das
eigentliche was uns führen sollte in
unserer Behandlung wenn der Patient
gegenüzt also was ich so für mich spüre
ist die Intuition ne das Gefühl was ich
aufbaut die Resonanz mit dem Patienten
und die lenkt mich dann schon und ganz
oft ist es nur das Gespräch da muss ich
gar nicht da muss ich gar nichts machen
weder manuell noch neuraltherapeutisch
noch sonst irgendwie ne und dass man da
sich auch nicht verleiten lässt als als
neugieriger interessierter junger Arzt
sondern dass man auch einfach mal sagt
hey auch ohne Weiterbildung hör einfach
mal den Patienten zu viele können sich
nämlich all diese Ausbildung auch gar
nicht leisten und dann ist es nämlich
auch schön dass es so viel schon gratis
auf dem Markt gibt ne ich kann mich se
ein Schlüsselerlebnis erinnern das
sicherlich auslöser dafür war dass ich
mich dann mehr beschäftigt habe mit
einer Methode den zwar
ich war damals in in Koburg wir hatten
Proben für Ariadne und das war im Winter
und wir mussten plötzlich aus der
Probebühne weg also aus dem Theater weg
weil sie die gebraucht haben und sind in
einem fahrsal gekommen einen kalten
fahrsall und diese ariatne liegt ja
wahnsinnig lang am Boden und das ist mir
soange ich gelegen bin ist mir das nicht
aufgefallen nur dann als ich aufstehen
wollte hatte ich einen derartigen
Hexenschuss man kann es auch also
wirklich eine solche dass ich kaum atmen
konnte also ich habe mich dann nicht zum
Himmels was mache ich jetzt in zwei
Tagen ist premere das war die eine der
Hauptproben und dann habe ich mich so
mühselig nach Luft schnappend habe ich
mich dann nach Hause geschleppt und habe
überlegt was mache ich jetzt wenn ich
jetzt zu einem Neurologen gehe was der
spritzt mir irendwas giftiges Z oder so
und was ist es weg ist es dann auch
nicht was mache ich dann habe ich mich
erinnert dran dass ich in in Linda eben
diese funktionell pannung kennenelernt
habe und dass Diemer gesagt hab dass das
so gut wirkt dann habe ich mir gedacht
das muss ichmer jetzt probieren also
dann habe ich wirklich die ganze Nacht
probiert was ich so selber gelernt habe
das war autogenes Training das war die
Funktionelle Entspannung und das war
bisschen Selbstmassage also ich habe
wirklich gearbeitet und dann bin ich in
der Früh aufgestanden und es war weg das
war für mich so verblüffend dann hab aha
funktionier doch es muss was dran sein
und dann habe ich angefangen gerade mit
der funktionellen pangung mich also viel
mehr auseinanderzusetzen ween das auch
Unglaub ich viel in der Psychotherapie
bewirken kann es ist körperlicher Ansatz
aber du kannst ja immer von beiden
Seiten kommen du kannst zum
intellektuellen kommen wenn die Abwehr
für die Körperarbeit einfach zu groß ist
oder du kannst sie eben auch einmal auf
dem Boden legen lassen und dass sie mal
nachspüren und verschiedene Übungen D
einfach machen lassen und beim autogenen
Training hast ja auch verschiedene
Möglichkeiten du kannst dir deine
formelhaften vorsatzbildungen auch
selber formulieren also dann kam das in
diese auch in diese Kraft der inneren
Bilder und der Imagination und haben
auch die Arbeit der die der Geist dazu
zu zu bringen hat und dann hat sich das
langsam irgendwie viel mehr
zusammengefügt also die Psychotherapie
kam natürlich dazu mit ihren
verschiedenen Ausbildungen und eben
diese körperorientierten Geschichten und
das Ganze am Instrument Körper dann
wirklich auszu probieren und da muss ich
sagen habe ich wirklich ein Glück gehabt
dass ich da gute Ausbildungen gehabt
habe also die die das entwickelt hat
diese Funktionelle Entspannung die ist
über 100 geworden und und sie hat gesagt
am her Geburtstag wir sie tanzen und das
hat sie auch
gemacht die Mariane Fuchs es war
wirklich
großartig schön vielen Dank ihr Lieben
wir sind leider schon wieder am Ende
dieses Gesprächs angekommen wo wir uns
unterhalten haben über Weiterbildung und
woran soll soll man sich orientieren und
wir haben auch festgestellt dass es bei
Patienten eben einfach wichtig ist die
Zuwendung des Hinhören das ist
wahrscheinlich die billigste die
günstigste Art und Weise aber sehr sehr
effektiv und alles
andere sich einfach führen lassen am
besten sich
ansprechen lassen im Sinne von ja da
fühle ich mich richtig und ansonsten
wenn man mal daneben greift dann es
einfach als es ist gut so wie es ist und
alles hat seinen Sinn zu sehen und
vielleicht brauche ich es irgendwann was
ich da mal gelernt habe vielleicht passt
es hier noch nicht aber es braucht ja
jeder Mensch braucht was anderes und
jeder Mensch braucht ein individuellen
Ansatz und da kann alles dazu beitragen
was man irgendwann mal aufgesammelt hat
im Lauf des lebenens gut ich danke euch
von ganzem Herz und ich freue mich schon
auf die nächsten Gespräche und wünsche
euch weiterhin viel Erfolg mit euren ja
mit eurem Beitrag zur Gesundheit von
Körper Geist und Seele für die
Allgemeinheit danke schön vielen Dank
auch Ihnen liebe Zuschauerinnen und
Zuschauer schön dass Sie dabei waren ich
wünsche Ihnen Gesundheit für Körper
Geist und Seele wie ich es gerade schon
gesagt habe im Namen meiner Gäste und
bleiben Sie achtsam wachsam und
liebevoll zu sich selbst bis dahin auf
[Musik]
wiederschauen
feها