Das, was wirklich wichtig ist, was im Menschen drinnen ist, sein Herz und der Glaube, der uns diese Hoffnung vermittelt.
Ich wünsche euch, dass das uns schön macht. Das Äußere kommt dann von ganz allein.
Schönheit und Selbstwert ist das Thema. Das beschäftigt mich schon ein bisschen länger, weil ich immer wieder darauf gestoßen werde.
Das hängt vielleicht auch mit meiner Tätigkeit hier zusammen.
Viele junge Menschen, die um mich sind und die natürlich auch gerade im heranwachsenden Alter sich immer wieder fragen,
werde ich denn den oder die Richtige finden? Was braucht es dazu?
Und wenn man dann miteinander ins Gespräch kommt und ich habe das auch in manchen Settings schon gemacht,
habe ich mal gefragt, in der Klasse zum Beispiel, was glaubst du denn, was ist besonders wichtig?
Was ist dir denn besonders wichtig, wenn du an deinen zukünftigen Partner denkst?
Wisst ihr, welche Antwort nie kommt?
Das Aussehen. Das ist eine christliche Erziehung.
Die spielt damit hinein, dass wir wissen, okay, am Aussehen, das sollte es ja nicht sein.
Das Erste, was ich in der Regel höre im christlichen Setting, ist guter Charakter, verantwortungsbewusster Mensch.
Dann kommen noch so ein paar andere Dinge, bis ich dann nachfrage, wie sieht es denn mit dem Aussehen aus?
Und wenn wir ganz ehrlich sind, dann spielt das Aussehen doch schon eine entscheidende Rolle, oder nicht?
Ich werde jetzt keine Fragen hier stellen, wo man sich melden muss,
weil ich weiß, dass es auch ein sehr sensibles und persönliches Thema ist,
obwohl es spannend wäre, so ein paar Hände in die Höhe gehen zu sehen.
Wenn ich zum Beispiel die Frage stellen würde, hat jemand von euch schon mal einen Liebesbrief erhalten von jemandem,
den ihr gar nicht kanntet?
Denn dann ist ganz klar, es geht nur um das Aussehen und ich bin sicher, es sind etliche hier.
Oder gab es vielleicht schon mal, wie in der Kindergeschichte eben erzählt, Probleme,
weil ihr in dem Moment nicht so aussaht, wie es sich jemand gewünscht hat?
Ich bin doch sicher, auch da würden einige Hände hochgehen.
Man hat das Ganze erforscht und hat sich der Frage gestellt, wie wichtig denn Aussehen tatsächlich ist.
Ich habe das Ganze jetzt einfach mal mit dieser Überschrift versehen, wie schön es ist, schön zu sein.
Denn es bringt tatsächlich einige Vorteile mit sich.
Es gibt in der Wissenschaft das sogenannte Pretty Privilege.
Hier habe ich ein Interview gehört, Deutschlandfunk Nova, mit Ulrich Rosar.
Er ist Attraktivitätsforscher, Professor der Soziologie an der Uni in Düsseldorf.
Und er fasst in diesem Interview zusammen, was es alles Annehmliches mit sich bringt, wenn man nur gut genug aussieht.
Das beginnt schon früh im Alter der Kleinsten, nämlich im Kindergarten.
Schöne Kinder haben mehr Freunde, stehen häufiger im Mittelpunkt.
Man hat festgestellt, mit denen teilt man lieber das Spielzeug.
Im Sandkasten sind sie nicht alleine.
Nicht gut aussehende Kinder haben es da viel schwerer.
Sie haben in der Schule dann auch bessere Noten bei gleicher Leistung.
An der Uni erhalten sie mehr Aufmerksamkeit.
Das bedeutet, Professoren nehmen sich für sie schon Zeit, während sie für andere keine mehr haben.
Und auch die Noten sind besser, auch noch an der Uni.
Und wenn es dann um einen Job geht, erhalten sie eher ein Bewerbungsgespräch.
Deshalb sind ja auch die Bewerbungsfotos so wichtig.
Und wenn sie dann arbeiten, erhalten sie schneller, besser bezahlte Jobs.
Das ist nicht fair, oder?
Ich glaube, keiner hier würde sagen, dass das fair ist. Es ist nicht fair.
Es ist einfach nur das, was es ist.
Er sagt dann auch, je attraktiver sie sind, desto eher, desto schneller und desto weiter werden sie befördert.
Aber letztendlich reicht es, attraktiver als die Konkurrenz zu sein.
Das klingt jetzt fast so ein bisschen beruhigend.
Es genügt, attraktiver als die Konkurrenz zu sein.
Aber auch das will ja erstmal erreicht sein.
Und wenn das etwas ausmacht in der Berufswelt, ist nicht wirklich fair, oder?
Wir sind doch eigentlich, so nennen wir uns gerne, eine Leistungsgesellschaft.
Und wir legen großen Wert darauf, dass Leistung bewertet wird.
Natürlich ist die Ehe entscheidend.
Aber das Aussehen spielt offenbar eine größere Rolle, als wir wahrhaben wollen.
Man verbindet mit attraktiven Menschen eine positive Persönlichkeit und besonders gute Fähigkeiten.
Man hält sie intuitiv, das ist ganz unbewusst, dass uns das passiert, für gesünder.
Wer gut aussieht, muss ja auch gesund sein.
Das hängt ja häufig auch zusammen.
Man hält sie auch für intelligenter, für vertrauenswürdiger, zuverlässiger, netter, leistungsfähiger.
Gut aussehende Menschen sind ehrliche Menschen.
Man vertraut ihnen viel mehr und viel leichter etwas an.
Einfach nur, weil sie sympathisch, freundlich, gut aussehen.
Wenn jemand zu gut aussieht, wieder kann das ein Problem sein.
Dann hält man diesen Menschen leichter für emotional, für irrational oder für schwach.
Für vielleicht etwas verhätschelt, für nicht wirklich leistungsfähig, weil zu sehr auf sein Äußeres achtend.
Wo genau diese Grenze beginnt, dass jemand dann zu gut aussieht, das liegt wieder im Auge des Betrachters.
Aber alles, was so zwischen etwas überdurchschnittlich bis hin zu sehr gut ist, ist vorteilhaft.
Und dann irgendwann wird es vielleicht auch zu viel.
Dass das sehr intuitiv ist, das erkennt man auch daran, dass unser Urteil sehr, sehr schnell gebildet ist.
Professor Rosa sagt, wir haben ein Attraktivitätsurteil gebildet,
schneller als das erste Muskelzucken eines Sprinters nach dem Startschuss.
Und wir alle wissen, dass ein Sprinter darauf trainiert wird, möglichst schnell zu starten,
weil er sonst viel zu viel wertvolle Zehntel oder Hundertstel Sekunden verliert.
Er wartet nur auf diesen Schuss.
Bei uns passiert das ganz unbewusst.
Da kommt jemand, vielleicht ganz neu in unser Leben, da sehen wir jemanden das erste Mal
und schon ist ein gewisses Urteil, eine gewisse Schublade da, eine Schublade geöffnet,
auch wenn wir das vielleicht gar nicht so wollen.
Und auch als Christen mögen wir uns noch so sehr einreden, dass wir nicht auf Äußeres achten.
Und mir ist es auch wichtig, nicht auf Äußerliches zu achten,
sondern auf den Menschen, der hinter der Fassade steckt.
Aber wir müssen uns einfach bewusst sein, dass wir intuitiv in diese Falle tappen,
viel schneller als uns lieb sein kann.
Und wir müssen dann bewusst darauf achten, den Menschen anders zu sehen,
als er vielleicht äußerlich auf den ersten Blick auf uns wirkt.
Jetzt ist nicht nur das der Fall, dass jemand, der schöner ist, für intelligenter gehalten wird.
Man hat tatsächlich auch herausgefunden, dass sie wirklich im Schnitt intelligenter sind.
Es gibt eine britische Studie, die seit 1958 an vielen Kindern durchgeführt wird.
Inzwischen sind es 17.500 Kinder, die natürlich auch schon erwachsen geworden sind.
Und das Ergebnis war, schöne Männer, also zunächst schönes Kind, dann auch schöner Mann,
liegen im Schnitt 13,6 IQ-Punkte höher als der Durchschnitt.
Schöne Mädchen, die dann schöne Frauen werden, im Schnitt 11,4 Punkte höher.
Das ist schon allerhand.
Also ist das nicht nur ein Vorurteil, wer schöner ist, ist wohl auch intelligenter.
Im Schnitt ist das tatsächlich sogar wahr.
Das Pretty Privilege wurde dann auch in einer anderen Zeitschrift behandelt, in Spektrum.
Und dort kam als Fazit, neben vielen anderen Dingen, die wir jetzt schon betrachtet haben, die schon bekannt sind,
kam dann sogar ein konkreter finanzieller Wert für gutes Aussehen heraus.
Die behandeln verschiedene Studien, unter anderem eine Studie der Uni Düsseldorf aus dem Jahr 2022
mit 3.500 Erwachsenen in Deutschland.
Diese Studie ergab, gutes Aussehen ist bis zu 900 Euro im Monat wert.
Da sind dann die Vorteile, die gutes Aussehen mit sich bringt, summiert.
Wie wir schon festgestellt haben, gehört ja auch dazu, eher zu Bewerbungsgesprächen eingeladen zu werden
und eher einen gut bezahlten Job zu bekommen.
Und wir sehen sogar in der Bibel, dass Schönheit nicht unbedeutend ist.
Wenn wir als Christen meinen, das sei etwas, das vielleicht nur nebensächlich sei,
wir schlagen dann die Bibel auf und gehen verschiedene Menschen durch
und wir werden jetzt gleich mal eine Liste miteinander durchgehen,
und da sind nicht mal alle genannt, werden wir feststellen, auch in der Bibel ist es immer wieder Thema.
Und schönes Aussehen wird dort auch mit konkreten Konsequenzen verbunden.
Interessant ist, dass sie nicht immer nur positiv sind,
sondern dass Schönheit durchaus auch negative Konsequenzen haben kann.
Aber es ist ein Thema, über das gesprochen wird.
Fangen wir mal vorne an. Sarah.
In 1. Mose 12 hören wir, dass Sarah eine derart schöne Frau ist,
dass sie in ihrem hohen Alter von jenseits der 60, vielleicht schon jenseits der 70 zu diesem Zeitpunkt,
Abraham damit bedroht, weil es sein kann, dass ein fremder König sich derart für sie interessiert,
dass er, Abraham, dafür umgebracht wird, sodass sie frei ist und zur Frau genommen werden kann.
Rebekah. In 1. Mose 24 hören wir, dass sie die Aufmerksamkeit des Dieners Abraham auf sich zieht, Eliezer.
Und dann beobachtet er sie weiter und stellt fest, wie freundlich und wie hilfsbereit sie ist.
Und so entwickelt sich alles Weitere daraus.
Und schließlich wird sie die Frau des Sohnes von Abraham, des Stammvaters, die Frau Isaaks.
Weil sie so schön war, fällt zunächst der Blick auf sie.
Rahel. Und ihr merkt, wir gehen hier eigentlich eine Genealogie durch.
Abraham, Isaak, Jakob.
Auch dort in der nächsten Generation hören wir wieder, was fällt ihm so besonders auf an der Rahel?
Sie ist ja nicht die ältere Tochter, sie ist nicht die, die eigentlich zuerst verheiratet werden müsste,
aber sie ist die mit den schönen Augen.
Sie ist die, die so schön ist, dass es ihnen in Bann schlägt und der gerne sieben Jahre für sie dient.
Und es kommt ihm vor als seien es sieben einzelne Tage.
Mose. Auch dieser Mann ist ein schönes Kind, hören wir.
Und als er noch sehr klein war, ein schönes Baby.
Sie hätten ja eigentlich gleich umgebracht werden müssen in der damaligen Zeit.
Alle männlichen Babys eher nicht.
Die Begründung dafür in 2. Mose 2, Fest 2 ist, weil er so schön war.
Ein schönes Kind.
Das mag vielleicht auch gesund bedeuten, dass man da schon erwarten konnte,
dass er da vielleicht auch in schwierigen Zeiten robust genug ist, groß zu werden.
Jedenfalls wird er aufgrund seiner Schönheit schließlich gerettet.
Nicht nur die Eltern verbergen ihn.
Auch die Tochter des Pharao hat dann gefallen an ihn und adoptiert ihn quasi, weil er schön war.
Wie sieht es mit David aus?
Dieser große König Israels wird uns beschrieben als ein schöner junger Mann.
Gute Figur, gut aussehend, auch noch rötlich-braun.
Er wird als Krieger anfangs nicht ernst genommen, obwohl er schon Bären und Löwen erschlagen hat.
Aber dann, als er dann auch noch erfolgreich ist auf dem Schlachtfeld,
eroberte die Herzen des Volkes im Sturm.
Ob das direkt mit seinem Aussehen zusammenhängt, wird nicht gesagt in der Bibel.
Aber es könnte sein.
Wir sehen in der weiteren Folge, nicht nur er war schön, er hat auch schöne Nachfahren.
Und er hat auch schöne Frauen.
Eine hat er sich genommen, die er nicht hätte nehmen dürfen.
Ihr kennt die Geschichte mit Bathsheba.
Diese Frau wird von David genommen, einfach weil sie so schön war.
Er kannte sie vorher ja gar nicht.
Er hat sie beobachtet, wie sie sich wusch.
Festgestellt, dass sie wunderschön ist.
Hat fragen lassen, wer sie ist.
Festgestellt, dass sie verheiratet ist und nimmt sie trotzdem zu sich.
Und er verführt sie, vielleicht vergewaltigt er sie auch.
Jedenfalls entsteht daraus dann der nächste König, wie wir alle wissen.
Und einer, der gerne den Thron gehabt hätte.
Und der David selbst in seinen letzten Lebensjahren den Thron noch streitig machte, war Absalom.
Und was wir über ihn erfahren ist, es gab keinen Makel an ihm.
Vom Scheitel bis zur Fußsohle, alles perfekt an ihm.
Und dazu noch wird uns dann gleich im nächsten Vers verraten,
diese wunderschönen Haare, so lang und so schwer,
dass sogar das Gewicht angegeben wird, das diese Haare hatten, wenn sie dann geschnitten wurden.
Und dieses Aussehen half Absalom, das Volk auf seine Seite zu ziehen,
als er es auf den Thron Davids abgesehen hatte.
Oder Esther, sie wurde Königin wegen ihrer Schönheit.
Die drei Töchter Hiobs werden gerühmt für ihre Schönheit.
Keiner war schöner als sie.
Und das ist Gottes Entschädigung an Hiob für den Verlust der vorigen Kinder.
Da hat man fast den Eindruck, dass Gott mit Schönheit belohnt.
Zumindest in dieser Geschichte.
Aber die entscheidendste Person in der biblischen Geschichte,
und was über deren Aussehen gesagt wird, haben wir jetzt hier noch nichts gehört.
Es fehlt noch eine Person, die eigentlich ganz in den Anfang gehört hätte.
Das ist Satan.
Wir hören von ihm, dass er das Siegel der Vollendung war.
Das Meisterstück Gottes.
Vollendete Schönheit.
Und wir hören auch in Ezekiel 28, dass es die Schönheit war,
die ihn dazu verführte, seine Rebellion gegen Gott zu beginnen.
Er hat sich von seinem Glanz und seiner Herrlichkeit verführen lassen.
Das sind nur einige Beispiele.
Es gibt Beiträge darüber hinaus, die uns bewusst machen,
dass es nicht erst heute ist, dass Schönheit irgendwie entscheidend ist.
Dass Schönheit, ein schönerlicher Vorteil, sogar bis zu 900 Euro im Monat wert sein kann.
Schon in biblischen Zeiten hat Schönheit eine Bedeutung gehabt.
Aber heute wird es immer stärker.
Fangen wir mit etwas an, das schon fast ein bisschen outdated ist,
fast schon ein bisschen antiquiert, nämlich Hollywood.
Es ist ja nicht mehr das, was den größten Einfluss auf uns hat.
Es sind ja inzwischen andere Medien, über die wir noch reden werden miteinander.
Es gibt eine interessante Studie von den Fidgis,
eine Inselgruppe, die weitgehend abgeschottet vom westlichen Fernsehen leben konnte,
bis in die 1990er zumindest hinein.
Und dann kam westliches Fernsehen, US-Fernsehen auch dorthin.
Bis das Fernsehen kam, galt eine schlanke, dünne Figur nicht als Schönheitsideal,
sondern eher Frauen, die zupacken können, die etwas kräftiger sind.
Dann kam das US-Fernsehen gegen Ende der 1990er Jahre.
Sendungen wie Beverly Hills 90210, vielleicht kennt das noch der eine oder andere,
die flimmerten dann jetzt über den Bildschirm.
Und die Frauen haben dadurch gelernt, was schön sein sollte.
Man hat dann gesehen, was das in den nächsten Jahren für Folgen mit sich brachte.
Nur drei Jahre nachdem das US-Fernsehen in den Inselstaat Einzug hielt,
hat man gesehen, dass Essstörungen schlagartig zunehmen, von 13 auf 29 Prozent.
74 Prozent der Frauen fanden sich zu dick oder sogar fett.
Und noch zehn Jahre später war dieser Wert immer noch deutlich erhöht.
Das war nur das einfache lineare Fernsehen, das damals gerade anfing.
Das war noch bevor wir Smartphones und Social Media kannten.
Ich habe einen kleinen Ausschnitt mitgebracht, einen Film, der schon ein bisschen älter ist.
Ihr werdet es an der Qualität sehen.
Aber der sehr schön darstellt, wie man einfach für Fotos früher gearbeitet hat,
dass die Menschen, die dort abgelichtet werden, auf dem Plakat zum Beispiel
oder irgendwo in einem Magazin bestmöglich aussehen.
Das Gleiche wird angewendet, wenn es um Fernsehen geht.
Ich denke, das ist nichts Neues.
Ihr wisst, dass man viel Zeit in der Maske verbringt, damit man möglichst makellos aussieht.
Warum das so ist, das wissen wir heute durch die Attraktivitätsforschung.
Menschen schalten viel eher ein, bleiben auch viel länger bei einer Serie oder bei einem Film,
wenn die Darsteller attraktiv sind.
Ich weiß nicht, ob euch das bewusst geworden ist,
dass wir in den letzten Jahren zunehmend attraktivere Menschen im Fernsehen haben.
Wenn ich an früher denke, ich habe früher als Jugendlicher sehr viel Fernsehen konsumiert,
das waren Durchschnittsmenschen, die ich da sah.
Natürlich auch welche, die richtig gut aussahen, keine Frage.
Aber sehr viele Durchschnittsmenschen.
Das ist heute nicht mehr so.
Inzwischen hat man das Gefühl, da werden Models ausgewählt,
damit sie auch eine Schauspielkarriere beginnen.
Natürlich, weil Menschen dann viel eher dranbleiben, es attraktiver.
Ich zeige euch diesen Clip, der geht etwas über eine Minute,
damit ihr seht, was dort alles investiert wird, damit die Wirkung erzielt wird.
Ich hoffe, man kann es einigermaßen erkennen.
Das genügt.
Das war noch vor der Zeit von Social Media und Softwaremöglichkeiten,
die man damals noch nicht kannte.
Was wir jetzt hier sehen, das ist etwa 20 bis 30 Jahre her.
Und selbst da hatte das schon eine große Wirkung.
Ich weiß nicht, wie es jetzt denen, die jetzt schon ein bisschen älter sind unter uns,
gegangen ist, wenn ihr an Plakatwänden vorbei seid,
gerade in der Zeit, in der man vielleicht als Jugendlicher sehr viel Wert auf Äußeres legt,
weil man noch nicht so seinen Stand im Leben gefunden hat,
noch nicht so viel Sicherheit entwickelt hat.
Und man ist ständig umworben von solchen Bildern.
Man versucht natürlich schon, auch irgendwie so auszusehen.
Selbst wenn man sich bewusst ist, dass da eine ganze Menge Arbeit dahinter steckt
und dass diese Menschen, wenn sie morgens aufstehen, nicht gerade so aussehen.
Ich denke, ihr habt den Unterschied hier sehr gut bemerkt,
wie die Frauen am Anfang aussahen, wie es am Ende aussah.
Der Druck, gut auszusehen, hat in der Zwischenzeit stark zugenommen.
Und das hängt vor allem mit dem zusammen, was wir als Social Media bezeichnen.
Ich habe kürzlich eine Studie gelesen von der Uni in Toronto, Kanada,
aus dem Jahr 2023, eine kleine Studie an 66 Frauen durchgeführt.
Man hat die Hälfte von diesen 66 Frauen genommen und gebeten,
mal nur eine Woche lang auf Social Media zu verzichten,
also TikTok, Instagram, Facebook und alles andere, was dazugehört.
Nur eine Woche lang.
Man hat sie vorher befragt, insbesondere zu ihrem Selbstwertgefühl.
Wie empfindest du dich selbst? Wie attraktiv?
Und dann wurden sie nach einer Woche noch einmal befragt.
33 andere Frauen, die Kontrollgruppe, haben ganz normal weiterhin Social Media konsumiert
und dann hat man die Ergebnisse miteinander verglichen.
Und festgestellt, dass schon eine einzige Woche signifikante Ergebnisse bewirkt.
Eine deutlich erhöhte Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen im Vergleich zur Kontrollgruppe.
Das war nur eine Woche.
Es gibt verschiedene andere Studien in gleiche Richtung, die sagen,
dass es schon genügt, wenn man das Tagespensum verringert.
Also wie viel Zeit verbringt man da mit Social Media am Smartphone?
Wenn es 5 bis 10 Minuten, vielleicht 15 am Tag sind, kann man recht gut damit umgehen.
Vielfach ist es aber weit über eine Stunde.
Und dann wird das natürlich eine spürbare Wirkung entfalten.
Sogar wenn man weiß, dass das, was man da sieht, verändert ist.
Ich halte diese Predigt heute nicht, weil ich glaube, dass euch allen das unbekannt ist.
Ich bin sicher, ihr wisst das schon.
Mir geht es darum, sich bewusst zu machen, wie enorm die Wirkung ist
und dass es nicht damit getan ist, einfach immer mal wieder daran zu denken,
dass da gewisse Filter drüber gehen.
Das ist Social Media.
Es geht aber noch weiter mit KI.
Damit werden wir uns gleich noch befassen und das, was das dann noch bewirken wird.
Ich fand Folgendes noch interessant.
Es gibt eine Umfrage, Bitkom 2022.
Die machen immer Umfragen zum digitalen Leben in Deutschland.
Die haben schon vor zwei Jahren festgestellt,
etwa 20 Millionen Deutsche haben schon Dating-Apps genutzt.
Und bei etwa 60 Prozent von ihnen hat sich schon eine feste Beziehung daraus entwickelt.
Dating-Apps sind also inzwischen sehr wichtig geworden, um jemanden kennenzulernen.
Interessant fand ich dann aber, was ich vor ein paar Wochen gelesen habe,
nämlich, dass das in einen Burnout hineinführen kann.
Wie können Dating-Apps mit Burnout zu tun haben?
Es gibt eine indische Studie, die festgestellt hat,
dass es eine Art Dating-Burnout gibt.
Und das Problem ist die manipulierten Bilder.
Der psychische Stress, den es ausübt, der ausgewirkt wird,
wenn man sich solche Apps anschaut und dann bemüht,
darüber Menschen kennenzulernen.
Und man hat es ständig mit manipulierten Bildern zu tun,
die sehr hohe Erwartungen schüren.
Dass man sich unbewusst, vielleicht auch bewusst klar macht,
dass man da nicht mithalten kann.
So haben sie festgestellt in Indien, dass man immer mehr Frustration
und sogar Burnout-Symptome unter den Leuten erlebt,
die sich in diesen Apps bewegen und versuchen,
darüber auch Beziehungen zu initiieren.
Schauen wir uns dazu was an, zu den KI-generierten Bildern.
Es gibt verschiedene Kategorien und es kommt ja erst so richtig stark auf.
Das wird sicherlich in den nächsten Jahren noch sehr viel mehr um sich greifen.
Was man schon kennt, ist in verschiedenen Apps einfach Filter,
die man darüber legen kann, ein bisschen schöner zu werden.
Das wird durch die KI in den letzten 1-2 Jahren auch noch sehr stark gefördert.
Eine KI wird grundsätzlich mit Daten aus dem Internet trainiert.
Das Problem ist, dass die Bilder im Internet sehr einseitig sind.
Das sind Bilder, die ohnehin schon stark bearbeitet sind
und ein eher künstliches Schönheitsideal fördern.
Eine KI versteht das aber nun als das ideale Bild eines Mannes oder einer Frau.
Und dadurch werden durch die KI-Bilder, die jetzt immer mehr im Internet zu finden sind,
wird dieses Ideal dann noch mal mehr verstärkt.
Es gibt zu wenig natürlich aussehende Menschen,
die zeigen könnten, was Schönheit, normale, durchschnittliche Schönheit bedeutet.
Und so gibt es dann absurde, unnatürliche, irrationale Perfektion.
Und inzwischen sogar Schönheitswettbewerbe rein für KI-Personen, die so gar nicht existieren.
Ich werde euch zeigen, wer dieses Jahr, erstmals Schönheitswettbewerb,
als KI-Schönheitskönigin gewählt wurde.
Es gibt folgende Kategorien, die ich euch gerne bewusst machen möchte, zeigen möchte.
Ich habe auch ein paar Beispielbilder mitgebracht dafür.
KI-manipulierte Bilder bekannter Persönlichkeiten.
Da gibt es welche, die sind um die Welt gegangen,
als es gerade so richtig gut funktioniert hat,
mit solcher freien Software auch richtig gute Bilder zu machen.
Ihr werdet vielleicht das eine oder andere wiedererkennen.
Eine weitere Kategorie wäre KI-generierte Avatare von echten Personen.
Das ist das, worüber ich jetzt vorher schon sprach,
wenn wir in Apps dann über einen KI-Filter uns einfach schöner machen können.
Vielleicht so aussehen sogar, dass es für andere schwer wird,
wenn sie uns auf der Straße begegnen,
dieses Bild mit uns selbst in Übereinstimmung zu bringen.
Und das Dritte sind KI-generierte Models, für die es gar keine reale Entsprechung gibt.
Und die jetzt immer mehr verwendet werden, weil sie halt auch viel billiger sind.
Man muss keinen Menschen bezahlen.
Man steckt ein KI-Model einfach in die Kleidung, die entsprechend abfotografiert wurde
und kann dann mit dieser Person sehr kostengünstig
den kompletten Look, den man irgendwo in einem Katalog abbilden möchte, produzieren.
KI-manipulierte Bilder, vielleicht habt ihr das hier schon gesehen.
Wir alle kennen den Mann, der hier im Mittelpunkt steht,
aber dieses Bild ist natürlich nicht echt.
Er ist nie mit einem Gewehr durch die Gegend gelaufen
und er ist auch nie in dieser Art festgenommen worden.
Das ist einfach mit KI generiert.
Man beschreibt also, was man gerne sehen möchte,
und die Software setzt das um, gibt dann verschiedene Vorschläge
und man bildet sich aus, was man gerne hätte.
Momentan noch kann man das recht gut erkennen, wenn irgendwie Hände abgebildet sind.
Ihr seht es vielleicht hier, wie komisch das aussieht.
Ja, hier, hier. Häufiger haben Hände dann auch sechs Finger oder nur vier Finger.
Also die Hand ist wirklich sehr schwer realistisch abzubilden,
aber ich bin mir sicher, wir brauchen nicht lange warten,
dann wird auch das sehr realistisch sein.
Aber wenn man sich Gesichtszüge anschaut, die Frisuren
oder auch der Faltenwurf der Kleidung, also das ist schon überraschend.
Überraschend überzeugend, was man da sieht.
Oder Joe Biden. Auch er hat so ein Gewehr hier neben den Händen gehabt,
zumindest nicht ein solches Bild mit Explosionen im Hintergrund.
Sieht aber auch unheimlich gut aus, abgesehen davon,
dass er natürlich hier noch um einige Jahre jünger ist.
Auch das Bild ist bekannt geworden.
Ist natürlich auch nicht echt.
Ist auch einfach in der Beschreibung
und dann entsprechend von der KI erzeugt worden.
Es gibt noch ein berühmteres.
Das habt ihr vielleicht mal gesehen. Das hier.
Und ich denke, das Bild, das das berühmteste ist,
ist dieses Bild hier vom Papst.
Skatend auf dem Vorplatz des Petersdoms.
Das ist natürlich nie passiert.
Aber es sieht täuschend echt aus.
Und wenn ihr hier guckt, schaut euch mal die Hände hier an.
Sieht auch echt aus, oder?
Sieht alles echt aus, was man hier hat.
Die Menschen im Hintergrund.
Alles, was dargestellt ist.
Also wird es ganz schwer, echt von falsch zu unterscheiden.
Es ist inzwischen so schwer,
dass Software darauf trainiert wird, das zu erkennen.
Auch wenn irgendetwas an Text produziert wird,
das man dann vielleicht gerade als Lehrer erkennen kann,
hat es wirklich mein Schüler,
hat es wirklich mein Student geschrieben oder nicht.
Das Problem ist, dass die KI, die darauf trainiert wird,
KI-Produkte zu erkennen, natürlich auch immer hinterher hinkt.
Weil die KI mit diesen Fehlern wiederum,
die man erkannt hat, trainiert wird,
diese Fehler nicht mehr zu machen.
Und irgendwann haben wir eine Perfektion erreicht,
die natürlich dann nicht mehr wirklich feststellbar ist,
also wo keine Fehler mehr feststellbar sind.
Da ist es vielleicht noch recht einfach zu erkennen,
dass das manipuliert ist,
weil man diesen Personen nicht zutraut,
in einer solchen Situation
jetzt gerade eine solche Handlung durchzuführen.
Häufig geht es aber einfach um Bilder
vielleicht von mir selbst, die ich online stelle.
Und da kommen wir zu KI-generierten Avataren echter Personen.
Zum Beispiel das hier.
Das ist die gleiche Person, einmal das reale Foto
und einmal seht ihr hier, wenn die KI drübergegangen ist,
das Ganze ein bisschen attraktiver gemacht hat.
Man erkennt schon noch irgendwie Ähnlichkeiten,
aber der hier sieht viel jünger aus,
er sieht gepflegter aus,
er sieht insgesamt einfach attraktiver aus,
hat eine bessere Ausstrahlung.
Ihr seht hier, wie der Bart verändert wurde,
wie die Lippen verändert wurden,
die Augen, die mehr Ausstrahlung besitzen,
das Haar, das nochmal ein bisschen voller ist und dunkler.
Also einiges an Merkmalen, das einfach gepusht,
das verbessert wurde.
Man könnte ihn vielleicht für den jüngeren Bruder halten.
Eine gewisse Ähnlichkeit ist gegeben,
aber das ist nicht mehr der gleiche.
Oder hier.
Da haben wir das Originalfoto.
Dann ist es ein bisschen verbessert worden,
aber man kennt noch sehr gut,
das ist das gleiche Gesicht.
Das ist die gleiche Person,
da sind die Farben ein bisschen verändert.
Es wirkt ein bisschen ausdrucksstärker.
Und dann ist es aber hier nochmal deutlich verändert.
Also das ist nicht mehr die gleiche Person,
die wir hier haben.
Das sieht alles gut aus,
aber das hier, wenn ich das dann online stelle
und habe dann den Stress,
jemandem im echten Leben begegnen zu müssen,
das wird dann schwer.
Und zuletzt,
KI-generierte Models.
Und da weiß ich nicht,
ob das bewusst oder bekannt ist.
Da ist es mir auch wichtig,
dass ihr das einfach wisst,
weil das immer mehr verwendet wird.
Ich bekomme inzwischen ein paar Newsletter,
da geht es um eigentlich Wirtschaftsthemen,
die nur noch solche Bilder verwenden.
Und ich habe mich am Anfang gewundert,
warum sehen die alle so gut aus,
die da einfach nur im Büro rumhocken.
30 Jahre lang vielleicht schon.
Perfekte Figur,
perfekte Frisur,
perfekte ausdrucksstarke Gesichtszüge usw.
Das hängt damit zusammen,
dass es inzwischen Models gibt,
die man eben sehr günstig kaufen kann,
für verschiedene Situationen,
sehr viel billiger als einen echten Menschen,
den man vielleicht einfliegen müsste,
dann das ganze Set,
das man vorbereiten müsste,
dann die Kameramänner,
die man bräuchte.
Hier holt man sich KI-generiert ein tolles Model
und dann macht man das Setting,
das man gerne hätte.
Da gibt es zum Beispiel eine Website,
wo man sich Models that don't exist wählen kann.
Da gibt es dann Tausende zur Auswahl
und die Person,
die am besten zu meinem Produkt passt,
die wähle ich mir jetzt
und kann am Computer ganz ohne großen Aufwand
diese Person verwenden
zum Bewerben meiner Produkte.
Das hier wäre zum Beispiel so eine Auswahl,
ein Set Cards sozusagen von Menschen,
von Models, die gar nicht existieren.
Also da gibt es keine reale Entsprechung.
Das erinnert vielleicht so ein bisschen
an David Beckham in seinen besten Jahren.
Dann habt ihr noch ein paar andere,
vielleicht erkennt ihr gewisse Ähnlichkeiten
zu realen Personen,
aber das sind keine realen Personen.
Also es ist tatsächlich rein künstlich generiert.
Dann wählt man sich die Person aus
und kann dann damit irgendetwas anstellen,
was man dann gerne hätte.
Das hier zum Beispiel,
das wäre jetzt so ein Team im Büro,
existiert gar nicht real.
Sieht aber toll aus, oder?
Wenn eine Firma für sich wirbt
und man hat solche Leute da abgebildet,
dann drückt das was Gutes aus,
eine positive Ausstrahlung.
Das ist ein Model,
das in den letzten Jahren
sehr bekannt geworden ist,
das auch nicht existiert,
aber eine eigene Set Card hat,
eine eigene Agentur hat
und dann entsprechend
die digitalen Rechte gebucht werden können,
um diese Frau hier natürlich
einen Namen und alles hat,
aber keine Biografie zu verwenden.
Sie hier meine ich
und sie hier genauso produziert.
Oder sie hier.
Das wird dann einfach künstlich generiert,
existiert gar nicht real.
Männlich gibt es das natürlich auch.
Wenn ich mir das hier links anschaue,
ich weiß nicht, wie es euch geht,
genauso stelle ich mir eigentlich Jesus vor,
wenn ich nicht wüsste,
er in Wahrheit beschreibt es ja deutlich,
dass er sehr durchschnittlich aussah,
unauffällig gewesen ist.
Denn der Mann hier ist nicht mehr unauffällig.
Also das gibt es für Männer,
für Frauen, genauso auch für Kinder.
Keine reale Entsprechung,
alles künstlich generiert.
Jetzt stellt euch vor,
dass ihr mit solchen schönen Menschen
mehr als eine Stunde am Tag konfrontiert seid.
In der Werbung, die ihr seht,
die Plakatwände, die ihr auf der Straße seht,
Werbung im Fernsehen
und dann auch noch in den Apps, die ihr verwendet.
Und dass dann die Menschen,
mit denen ihr Kontakt habt,
in ihren Fotos, die sie hochladen,
auch noch entsprechende KI-Filter verwenden,
die sie auf dieses Schönheitslevel heben.
Das bedeutet auch jedes Mal,
wenn ich in den Spiegel schaue,
dass ich mich irgendwie nicht gut fühle, oder?
Und dann gibt es noch diesen Schönheitswettbewerb,
das erste Mal durchgeführt, gerade vor kurzem.
Am 10. Juli 2024 schrieb Kensa Laili Geschichte,
als er seinem Feld von über 1500 Bewerberinnen
als Siegerin des ersten Miss AI,
also Artificial Intelligence,
Künstliche Intelligenz Wettbewerbs hervorging.
Die marokkanische Lifestyle-Influencerin,
die in Wirklichkeit eine Schöpfung
der KI-Agentur Phoenix ist,
begeisterte die Jury mit ihrer einzigartigen Kombination
aus Schönheit, Persönlichkeit und digitalem Charisma.
Interessant, oder?
Gibt es so etwas?
Digitales Charisma?
Ich habe wirklich eine ganze Weile gebraucht,
das wirklich zu verstehen,
dass es hier um keine echte Person geht.
Und habe dann auf verschiedenen Websites
mich rückversichert,
dass das wirklich nur künstlich generiert ist.
Und dass es hier 1500 Bewerberinnen gab,
allesamt nur künstlich generiert,
unter denen ausgewählt wurde, welche die schönste ist.
Und die sahen ja alle sehr gut aus.
Ich habe euch ein paar Beispiele mitgebracht.
Wie wählt man denn da bitte schön noch aus?
Jetzt haben wir die erste Miss AI aus Marokko.
Deshalb gibt es von ihr Bilder auch nur mit Kopftuch.
Ich habe eins gesucht ohne,
aber es war keins zu finden.
Dass sie hier gekrönt wird,
ist natürlich auch alles nur Fake.
Natürlich gab es nie eine Krönung,
weil die Frau gar nicht existiert.
Aber sie ist eine Influencerin
mit eigenem Instagram-Account,
verschiedenen anderen Social-Media-Präsenzen
und beeinflusst damit die marokkanische Gesellschaft
und die arabische.
Nicht existent, nur künstlich.
Es entstehen also unrealistische Schönheitsideale,
die ständig stressen.
Obwohl ihr das wisst.
Ihr werdet nicht hier rausgehen und sagen,
okay, jetzt ist hier alles gut.
Man wird mir nichts mehr anhaben.
Es bewirkt trotzdem etwas.
Das Problem ist,
dass wir einfach spüren, wie das auf uns wirkt.
Positiv, anziehend, angenehm, attraktiv eben.
Und dass wir uns einfach wünschen,
irgendwie etwas mehr,
wie diese durchaus künstlich generierte Person zu sein.
Und damit entsteht ein Problem,
das hat sogar einen Namen bekommen,
inzwischen Snapchat-Dysmorphia.
Wenn man also sein digitales KI-Gesicht
attraktiver findet als das Reale,
das man im Spiegel sieht
und diese Diskrepanz nicht mehr aushält
und daraufhin Komplexe entwickelt,
dass man sich immer mehr zurückzieht in die digitale Welt,
weil man dort besser aussieht
und damit auch die Vorteile genießt,
von denen ich am Anfang sprach,
dieses Pretty Privilege.
In der digitalen Welt sehe ich besser aus.
Die wissen nicht, wie ich real aussehe.
Also halte ich mich in dieser Welt immer mehr
und immer länger auf.
Achte vielleicht sogar darauf,
dass nie ein reales Foto von mir gepostet wird.
Ich glaube, ich muss nicht darüber reden,
wohin das führt im echten Leben eines Menschen,
der sich so wahrnimmt.
Außerdem gibt es inzwischen ein Phänomen,
das Phänomen der Verliebtheit in nicht existente KI-Models.
Wenn ich so einem nicht existenten Model folge,
was es nicht alles tut
und damit wird es sehr real für mich,
obwohl es überhaupt nicht existiert,
aber alles wirkt so real,
dann kann es passieren,
dass ich mich emotional an dieses nicht existente Model,
an diesen eigentlich nichts anderes als ein Computer-Code,
binde emotional.
Wenn ich die Wirkung nicht möchte,
darf ich mich dem so nicht aussetzen.
Und das ist mein Aufruf.
Einerseits an die Eltern,
darauf zu achten, was die Kinder angeht,
andererseits an die jungen Leute unter uns,
darauf zu achten,
sich dem nicht zu stark auszusetzen.
Wir können dem nicht ganz entgehen.
Wir müssen uns dessen bewusst sein
und wir müssen den Einfluss minimieren.
Da könnte eine praktische Handlungsweise sein,
wenn ich Bilder irgendwo hochlade,
werde ich sie nicht künstlich verändern.
Das wäre schon zum Beispiel mal eine Möglichkeit,
Stress zu reduzieren,
weil dann klar ist,
wenn mich jemand in echt sieht,
sehe ich genau so aus.
Oder einfach weniger damit beschäftigen.
Ein paar Minuten am Tag,
das hält jeder aus.
Aber nicht die Stunden,
die viele darin verbringen.
Ist Schönheit wirklich so wichtig?
Auch das möchte ich noch betrachten.
Für die meisten Jugendlichen,
die sehr, sehr viel drin sind in Social Media,
ist ja Schönheit gerade deshalb wichtig,
weil man sich erhofft,
leichter jemanden kennenzulernen,
mit dem man vielleicht dann auch ein Leben verbringen kann.
Und da habe ich mir die Frage gestellt,
ist es wirklich so wichtig, schön zu sein?
Welche Eigenschaften machen eine Frau oder einen Mann
denn wirklich attraktiv?
Oder was würde das Interesse an einer Frau,
an einem Mann schlagartig beenden?
Und da habe ich nochmal was Statistisches für euch,
was ich bemerkenswert fand.
Es ist nämlich nicht so,
dass das Aussehen unter den Top 3 wäre.
Wenn es um Frauen geht,
hier wurden über 1.000 männliche Singles befragt,
2018 war das.
Was ist das Wichtigste für dich,
dass du dich interessierst für eine Frau?
Das Wichtigste ist,
sie muss höflich sein und gute Manieren haben.
Ein Lob an diese jungen Männer,
dass das deren Sicht ist.
Gute Manieren haben und dass sie Humor hat.
Platz Nummer 3,
ich markiere diese beiden,
weil die gleich, andersherum,
wenn es um Männer geht,
auch wieder vorkommen werden.
Also bevor das erste Mal Schönheit Thema ist,
nämlich hier der Punkt 4,
wenn sie eine tolle Figur hat
und schaut, das sind nur 26%,
das ist nicht so entscheidend.
Viel wichtiger vorher ist Humor und Benehmen.
Bei den Männern,
hier wurden über 1.200 weibliche Singles befragt,
da seht ihr, Humor ist das Wichtigste,
zumindest für 42% der Damen,
die befragt werden.
Und da haben wir es wieder,
dass der Mann höflich ist,
dass er gute Manieren hat.
Also das sind die beiden Punkte,
die bei beiderlei Geschlechten in den Top 3 sind.
Das fand ich wirklich bemerkenswert,
fand ich auch überraschend.
Und hier, wenn es dann um das Aussehen kommt,
geht es hier um 14%.
Vielleicht kann man das tolle Lächeln noch mit dazuzählen,
mit 18%.
Oder auch die schöne Stimme vielleicht noch,
wobei das nicht direkt mit Aussehen zu tun hat.
Da kommen dann die Äußerlichkeiten.
Aber die sind offenbar gar nicht so wichtig.
Das finde ich beruhigend.
Gutes Benehmen und Humor.
Das ist schön.
Was würde das Interesse denn schlagartig beenden?
Eine Umfrage unter fast 4.000 Männern,
die sagen,
das fand ich auch interessant,
damit habe ich nicht gerechnet,
das ist ein bisschen verrutscht, entschuldigt,
wenig Allgemeinbildung.
Das ist das Wichtigste,
was Attraktivität vermindern kann,
wenn ich es mit einer Frau zu tun habe.
Wenig Allgemeinbildung,
sagen 62% der Männer,
ein unsympathischer Freundes- und Bekanntenkreis,
sagen 45%.
Und dann kommt noch eine starke Rechtschreibschwäche,
30%.
Interessant, oder?
Das sind jetzt nicht die Dinge,
auf die ich getippt hätte.
Aber das könnte auch ein Aufruf sein,
an die Schüler, die uns heute noch hier verblieben sind.
Es ist ja gerade Jugendwochenende.
Rechtschreibung ist wichtig.
Und wenn ihr einen Liebesbrief schreibt
und nicht so gut seid in Rechtschreibung,
dann am besten mit einer Autokorrektur
mal drüber schauen lassen.
Offenbar ist das wirklich wichtig.
Dann kommt erst figürlicher Makel.
Und das auch nur bei 25%.
Und wir dürfen davon ausgehen,
dann muss es schon wirklich extrem sein.
Interessant ist,
die Punkte, die ich hier markiert habe,
gelten wiederum auch beim anderen Geschlecht.
Also was würden Frauen über Männer sagen?
Was würde sofort für sie bedeuten,
der Mann kommt für mich nicht in Frage?
Knapp 4000 Frauen wurden befragt.
Und auch dort, das erste ist,
sogar 75% stärker noch,
als bei dem, was die Männer sagen,
die Allgemeinbildung.
Und dann kommt auch ein unsympathischer Freundes-
und Bekanntenkreis, knapp über 50%.
Und Platz 3, starke Rechtschreibschwäche.
Interessant, oder?
Dass die Punkte so wichtig gewesen sind.
Hier unten kommt dann figürlicher Makel,
zum Beispiel ein dicker Bauch.
Muss ich vielleicht an der Stelle
mal eine kleine Anekdote erzählen.
Als ich noch Schüler war, kurz vorm Abitur,
Freund von mir, der gern auf Partys unterwegs war,
hat erzählt, war weit weg in der Stadt,
auf einer tollen Feier
und hat eine Frau dort gesehen, eine junge Frau,
18, 19 Jahre alt, wunderschön.
Er war eigentlich selbst gerade in der Beziehung
zu einer wirklich schönen Frau,
aber er hat die gesehen und dachte,
die muss ich mal ansprechen,
die muss ich kennenlernen.
Einfach nur, weil sie super gut aussah,
wie er beschrieben hat hinterher.
Dann geht er hin zu ihr,
fängt an mit ihr zu reden,
spricht sie an
und dann gibt sie eine Antwort
und redet derart plattdeutsch,
so nennt man das, wo ich herkomme,
so stark Dialekt oder Mundart,
dass für ihn die Sache sofort beendet war.
Das war jetzt keines von diesen drei Punkten,
aber das kann zeigen, Aussehen ist nicht alles.
Für ihn war in dem Fall schon klar,
jemand, der so derb daherredet,
wie diese Frau das getan hat,
das geht nicht.
Was können wir lernen?
Gutes Aussehen ist ein Vorteil,
es bringt nichts, das zu leugnen
und ich glaube auch,
dass es nicht wirklich hilft,
wenn wir als Christen sagen,
Aussehen ist unwichtig und uninteressant.
Das ist einfach nicht wahr.
Ob wir wollen oder nicht,
dass wir wenigstens gepflegt durch den Alltag
gehen, dass wir ein bisschen auf uns achten.
Ich glaube, das ist sogar eine Christenpflicht,
dass wir auf uns achten.
Ich rede nicht davon,
wer weiß, wie eitel zu sein,
überhaupt nicht.
Ich rede nicht von Schönheits-OPs
oder viel Geld oder Zeit zu investieren,
aber dass wir darauf achten,
gepflegt zu sein.
Das, was wir äußerlich wiedergeben,
wie wir uns darstellen,
lehrt auch etwas über unseren Glauben
und es kann uns,
wie wir gelernt haben,
auch Vorteile bringen.
Aber es ist bei weitem nicht alles,
es ist nicht mal das Wichtigste.
Das Wichtigste ist Persönlichkeit,
Charakter und Kompetenz,
entscheidend im zwischenmenschlichen Umgang
und in allen anderen Bereichen des Lebens.
Wir leben aber auch in einer gefährlichen Zeit,
müssen wir uns einfach bewusst machen,
in der wir ständig mit Bildern bombardiert werden,
die uns, auch wenn wir das gar nicht wollen,
unterbewusst prägen.
Und das führt dazu,
und das macht mir Sorge,
das führt dazu,
dass wir uns vielleicht immer weniger annehmen können
und es uns damit immer schwerer wird,
auch andere anzunehmen.
Wenn uns in der Bibel gesagt wird,
dass wir unseren Nächsten lieben sollen wie uns selbst,
wird das ganz schwer,
wenn wir uns selbst nicht lieben können.
Das ist eigentlich der Ausgangspunkt gewesen,
als ich mir sagte,
ich muss mal darüber reden in einer Predigt,
weil ich von jemandem las,
der genau das,
diesen Gedanken aufgebracht hat.
Wie wollen Christen ihre Nächsten lieben können,
wenn sie ständig so unzufrieden sind mit sich selbst?
Und wenn diese Unzufriedenheit
vielleicht aus etwas der Art oberflächlichem resultiert,
wie ihrem Aussehen.
Aber wenn ihr morgens in den Spiegel schaut
und richtig unzufrieden seid,
habt ihr schon mal darauf geachtet,
wie der weitere Tag verläuft?
In der Regel seid ihr dann nicht beschwingt und fröhlich,
wenn ihr einem anderen begegnet.
Man ärgert sich vielleicht über die Haare,
die gerade nicht so wollen,
wie man gerne hätte.
Die Kleidung, die einfach überhaupt nicht passt
zu dem Event, das gerade ansteht.
Vielleicht hat man irgendwo einen dicken Pickel,
den der andere garantiert sehen wird
und nichts anderes sehen wird.
Ich denke, ihr wisst, was ich meine.
Das kann die Stimmung nachhaltig trüben.
Und wenn dann der Standard,
an dem wir uns orientieren,
noch unrealistisch hoch ist,
dann werden sehr viele Tage sehr schlecht aussehen.
Und das bedeutet,
unsere Familie wird es spüren.
Unsere Ehepartner,
unsere Kinder,
unsere Freunde,
jeder andere.
Und vielleicht haben wir nicht mal den Mut,
Personen anzusprechen,
mit denen wir eigentlich gerne Kontakt hätten,
die wir gerne kennenlernen würden,
weil wir nicht gut genug aussehen.
Es wird ganz schwer,
unseren Nächsten zu lieben,
wenn wir uns selbst nicht annehmen können.
Und so komme ich abschließend
zu ein paar biblischen Gedanken noch,
die uns helfen können,
vielleicht auch mit der Unzufriedenheit umzugehen.
Es hinzunehmen,
dass wir nicht so aussehen,
wie wir es gerne hätten.
Psalm 139 sagt uns einfach mal unumwunden,
Du hast meine Nieren bereitet
und hast mich gebildete Mutterleibe.
Ich danke dir dafür,
dass ich wunderbar gemacht bin.
Wunderbar sind deine Werke,
das erkennt meine Seele.
Ja, David, der das hier vielleicht geschrieben hat,
war ein schöner Mensch gewesen.
Wann er das geschrieben hat, wissen wir nicht.
Und wie er dann aussah, auch nicht.
Ich gehe davon aus,
dass er hier sagen wollte,
dass wir einfach aufgrund dessen,
dass wir von Gott abstammen schon,
Schönheit in uns tragen
und uns dessen auch bewusst sein sollten.
Ellen White schreibt in Spiritual Gifts,
Band 3, Seite 34,
Als Adam aus der Hand seines Schöpfers hervorging,
war er von stattlicher, harmonischer Gestalt.
Er war mehr als doppelt so groß
wie heute lebende Menschen.
Alles an ihm war wohlgestaltet.
Seine Gesichtszüge waren vollkommen und schön.
Seine Gesichtsfarbe war weder weiß noch fahl,
sondern rötlich glühend vor Gesundheit.
Eva war nicht ganz so groß wie Adam.
Ihr Kopf reichte etwas über seine Schultern.
Auch sie war edel, vollkommen ebenmäßig und sehr schön.
Das sündlose Paar trug keine künstliche Kleidung.
Sie waren bekleidet mit einem herrlichen Lichtgewand,
wie es die Engel tragen.
Und wenn wir jetzt vorausschauen,
werden wir sehen, das, was einmal war,
werden wir wieder erlangen.
Alle steigen in derselben Körpergröße
aus ihren Gräbern hervor,
mit der sie hineingelegt wurden.
Adam steht unter der auferstandenen Menge
in erhabener Größe und majestätischer Gestalt,
nur wenig kleiner als der Sohn Gottes.
Er steht in markantem Gegensatz
zu späteren Generationen,
durch die die Entartung des Menschengeschlechts
deutlich zum Ausdruck kommt.
Aber alle stehen in der Frisch- und Kraft
ewiger Jugend auf.
Vielleicht ist euch schon aufgefallen,
wenn Engel beschrieben werden in der Bibel,
dann sind das immer junge Männer.
Die sind immer jung.
Am Anfang wurde der Mensch als Abbild Gottes geschaffen,
nicht nur im Charakter,
sondern auch in der Gestalt und im Aussehen.
Die Sünde hat das Bild Gottes fast gänzlich entstellt
und nahezu ausgelöscht.
Aber Christus kam,
um das verlorene Gang wiederherzustellen,
auch das äußerlich verloren Gegangene.
Die Schönheit wird wiederhergestellt werden.
Er wird unseren entarteten Körper verwandeln
und seinem verklärten Leib gleich machen.
Der sterbliche und vergängliche Körper
war ohne Anmut und mit Sünde beschmutzt.
Nun wird er vollkommen schön und unsterblich.
Jeder Makel und jede Verunstaltung bleibt im Grab.
Zurückgebracht zum Baum des Lebens
im so lange verlorenen Eden,
werden die Erlösten zur vollen Größe
ihrer ursprünglichen Herrlichkeit heranwachsen.
Die letzten Spuren des Fluchs der Sünde
werden beseitigt und die,
die Christus treu geblieben sind,
werden in der Herrlichkeit
des Herrn unseres Gottes erscheinen.
Was sie hier bespricht,
ist das äußerliche Aussehen.
Einfach wie wir dann erscheinen werden.
Da geht es nicht um den Charakter,
den wir hier schon positiv gestalten sollen
im Verlauf der Heiligkeit, der Heiligung,
sondern wir werden dort auch äußerlich
wieder wunderschön sein.
Zuletzt, wir werden unsere Freunde erkennen,
so wie die Jünger Jesus erkannten.
Auch wenn sie in diesem irdischen Leben entstellt,
krank oder verkrüppelt waren,
werden sie ebenmäßig
und vollkommen gesund auferstehen.
Und doch wird ihre Persönlichkeit
im verherrlichten Leib
vollständig erhalten bleiben.
In den Gesichtern der Erlösten,
die vom Glanz des Angesichts von Jesus leuchten,
werden wir die Züge derer wiedererkennen,
die wir lieben.
Die Züge werden wir wiedererkennen,
aber der Mensch an sich
wird vollkommen ungestaltet sein
und damit auch perfekte Attraktivität erlangen.
Ich wünsche euch,
in den Momenten,
in denen ihr unzufrieden seid,
und die werden mit dem Alter
ja auch immer weiter zunehmen,
das ist ja einfach ganz normal,
dass ihr in den Momenten daran denkt,
dass das, was wir hier haben,
eben nicht alles ist.
Dass ihr nicht die Probleme habt,
wie so viele Menschen draußen in der Welt,
die wirklich darunter zerbrechen,
dass sie mit dem Alter einfach
hier und da mehr Makel entwickeln,
was ganz normal ist.
Oder auch als junge Menschen
vielleicht schon zu sagen,
warum sehen die so gut aus und ich nicht.
Vielleicht sogar mit Gott zu hadern,
weil irgendetwas nicht passt.
Macht euch einfach bewusst,
man muss nur eine kurze Zeit durchhalten.
Und dann wird man,
ganz ohne irgendeinen klassischen Chirurgen,
ganz ohne viel Geld oder Zeitaufwand,
perfekter aussehen,
als es irgendein Mensch
oder irgendeine Software könnte.
Und so möchte ich schließen
mit den Gedanken aus 1. Korinther 15.
Der erste Mensch ist von der Erde,
er ist irdisch.
Damit müssen wir einfach leben.
Und da muss man nicht unzufrieden sein.
Aber der zweite Mensch ist vom Himmel.
Wie wir das Bild des Irdischen getragen haben,
so werden wir auch das Bild
des Himmlischen tragen.
Ich wünsche euch,
dass ihr euch auch auf diese Dinge vorfreut.
Nicht nur darauf, Jesus zu begegnen,
was die größte Freude sein wird.
Oder eine Erde zu erleben, die perfekt ist,
was ganz toll sein wird.
Mit Löwe und Bär gemeinsam spielen zu können
oder fliegen zu können,
Ding, auf die ich mich sehr freue.
Wir dürfen uns auch darauf freuen,
dass wir einen perfekten Körper haben werden
und ein perfektes Angesicht.
Perfekte Haare oder was auch immer
euch an euch selbst vielleicht gerade nicht gefällt.
Jedes Mal, wenn ihr in den Spiegel schaut
und unzufrieden seid,
denkt doch daran,
der Tag kommt sehr bald,
an dem alles perfekt sein wird.
Das, was wirklich wichtig ist,
was im Menschen drin ist,
sein Herz und der Glaube,
der uns diese Hoffnung vermittelt.
Ich wünsche euch, dass das uns schön macht.
Das Äußere kommt dann von ganz allein.
Amen.