Ich weiß, Gott hat mich zum Predigen gerufen, weil ich es ständig vor Augen brauche.
Ich brauche das Evangelium und ich bin mir ziemlich sicher, du brauchst es auch.
Gesegneten Sabbat!
Ich freue mich, euch alle zu sehen.
Hast du heute schon Danke gesagt?
Was für ein schönes Lied, was für ein wichtiger Text.
Ich habe heute Jesus schon Danke gesagt.
Dafür, dass er mich lieb hat.
Dafür, dass er heute zu mir persönlich gesprochen hat.
Ich bin dankbar, dass Gott für mich ist, bei mir ist und mich bis hierhin geführt hat.
Hast du heute schon Danke gesagt?
Ich weiß nicht, wie es dir ging, als du heute hier in den Raum gekommen bist.
Hast du vielleicht auch so wie ich gedacht?
Wow, was für eine schöne Dekoration.
Wer von euch hat das gedacht?
Was für ein schöner Anblick, so viele schöne Früchte.
Und wir danken Gott, dass er die Kraft gegeben hat, dass all diese Früchte und all das Getreide
und das Obst, Gemüse, dass es wachsen kann.
Ich möchte eine zweite Frage stellen, die vielleicht nicht ganz so einfach zu beantworten ist.
Als die Engel Gottes heute den Sabbatsaal betreten haben und uns gesehen haben,
haben sie auch Danke gesagt für die Frucht, die sie sehen.
Wir stehen hier und wir sitzen hier und sind dankbar für die Frucht, die Gott wachsen lässt.
Sind die Engel im Himmel auch dankbar?
Können sie dankbar sein für die Frucht des Geistes, die derselbe Gott mit derselben Kraft
in seiner Gemeinde wachsen lassen möchte?
Ist Gottes Gemeinde reif für die Ernte?
Heute ist Ernte Dank.
Wir danken für die Ernte und wir wissen, es kommt noch eine Ernte.
Das wissen wir ganz genau.
Und es kommt noch ein echtes Erntedankfest.
Das wird noch herrlicher sein.
Ist Gottes Gemeinde reif für die Ernte oder vielleicht eher reif für die Insel?
Bist du, sind wir, bin ich reif für die Ernte.
Was hätte wohl Jesus seiner Gemeinde heute zu predigen?
Ich möchte euch ein Geheimnis verraten.
Es ist kein Geheimnis.
Heute sind zwei Prediger hier und nur einer steht auf dem Predigtplan.
Und der, der auf dem Predigtplan steht, hat sich nicht so gut vorbereitet,
wie der, der nicht auf dem Predigtplan steht.
Heute stehe zwar ich hier auf dem Predigtplan,
aber es gibt jemanden, der sich noch besser vorbereitet hat.
Jesus Christus hat sich auf heute vorbereitet.
Vielleicht kommen wir in eine Predigt und fragen uns am Sabbatmorgen,
aha, Bruder XY predigt.
Was wird er wohl heute uns zu sagen haben?
Aber die viel entscheidendere Frage ist, was hat Jesus heute mir und dir zu sagen?
Es ist kein Geheimnis. Ich kenne euch nicht besonders gut.
Von vielen von euch kenne ich nicht die Lebensgeschichte.
Ich weiß nicht, was ihr denkt und fühlt und gerade durchmacht.
Aber es gibt einen Prediger, der durch den Heiligen Geist heute hier ist,
der genau weiß, was du brauchst.
So ein bisschen geht es mir wie Johannes dem Täufer.
Dessen ganzer Wunsch darin war, daran bestand,
dass die, die zur Predigt kamen, die im Gottesdienst saßen,
wegschauen vom Prediger und zu dem echten Prediger gehen.
Siehe das Lamm Gottes.
Ein Mensch kann hier vorne stehen, er kann eine Predigt halten.
Ein Mensch kann Theologie betreiben, er kann einen Vortrag halten.
Ein Mensch kann sogar im Wasser taufen.
Aber nur Jesus kann mit dem Heiligen Geist taufen.
Und heute Morgen möchte ich euch einladen.
Nein, ich möchte euch bitten. Es ist mir ein echtes Anliegen.
Seid offen dafür, was Jesus heute dir sagen möchte.
Das Wort wird in der Bibel als ein Same dargestellt.
All das, was hier entstanden ist, entstand aus einem kleinen Samen.
Dieser Same ist ein Symbol für das Wort.
Das Wort Gottes hat Kraft, Gewaltiges zu tun.
Aber wisst ihr was?
Wenn man dieses gewaltige Samenkorn mit all seiner Kraft
auf einen zu getrampelten Boden fallen lässt,
wird dieses mächtige Samenkorn seinen Weg nicht in den Boden fräsen.
Nur wenn der Boden offen ist, wenn wir hören,
was Jesus mir und dir zu sagen hat,
nur dann kann die Ernte reif werden.
Wir freuen uns an Gottes Kraft in der Ernte.
Gott möchte sich freuen, dass in unserem Leben eine Ernte beginnt.
Ich möchte mit euch, bevor wir loslegen,
ein kleines Experiment machen.
Es ist ganz einfach.
Ihr müsst alle mitmachen.
Seid ihr bereit?
Ich werde einen Begriff sagen.
Einen einzigen Begriff.
Und eure Aufgabe besteht darin,
sofort, ohne lange nachzudenken,
was die beste, theologische, richtigste Antwort wäre.
Einfach ganz spontan mir zuzurufen,
mit welchen Worten ihr diesen Begriff assoziiert.
Welches ist das erste Wort,
das euch automatisch in den Sinn kommt?
Klar?
Achtung, auf die Plätze.
3, 2, 1.
Laudizea.
Lau?
Was war noch?
Lauwarm?
Augensalbe?
Blind?
Wer von euch hat als erstes irgendwas gedacht,
wie lau, elend, blind, erbärmlich, bloß?
Nicht erstaunlich,
dass wenn wir an die Botschaft denken,
die Jesus seiner letzten Gemeinde gibt,
die Botschaft von dem Jesus, den wir lieben,
die Botschaft, die diese Ernte herbeibringen soll,
dass unsere, meistens,
ich habe das in mehreren Gemeinden probiert,
unsere erste Assoziation etwas Negatives ist.
Lau, elend, erbärmlich.
Ich möchte heute mit euch
ein wenig über die Laudizea-Botschaft nachdenken.
Nicht die ganze.
Wir haben ja nicht bis Mitternacht Zeit.
Aber ein paar Gedanken mit euch teilen.
Bevor wir das tun, möchten wir den einladen,
der durch seinen heiligen Geist
heute zu jedem von uns sprechen möchte.
Wenn es euch möglich ist,
dann lade ich euch ein,
mit mir gemeinsam niederzuknien.
Lieber Vater im Himmel,
du kennst uns besser als wir uns selbst.
Niemand weiß so gut, was wir brauchen,
wie unser wirklicher Zustand ist,
was unsere echten Gedanken sind,
unsere echten Wünsche.
Herr, eine menschliche Predigt
wird nicht das erreichen können,
was du heute vorhast.
Meine Worte können nur ein Fingerzeig sein.
Ich möchte dich bitten,
dass du mit deinem heiligen Geist
an allen unseren Herzen wirkst.
Ich möchte dich bitten,
dass du mit deinem heiligen Geist
alle Stören hinwegnimmst.
Wir möchten dich einladen,
nicht hier zu sein, denn du bist schon hier.
Wir möchten dich in unser Herz einladen,
dass du zu uns persönlich sprichst.
Herr, hab Dank,
dass du uns lieb hast
und dass du deine Gemeinde
bis ans Ende führen wirst.
Sei du jetzt unser Lehrer.
Amen.
Schlagt mit mir eure Bibeln auf
zum Buch Daniel.
Daniel Kapitel 10.
Jemand von euch fragt sich vielleicht,
Moment mal, es soll doch um Laudizea gehen.
Was machen wir in Daniel Kapitel 10?
Gute Frage.
Wenn du dich das gerade gefragt hast,
dann bist du wach, das freut mich.
Daniel Kapitel 10 Vers 1.
Im dritten Jahr des Kyros des Königs von Persien
wurde dem Daniel, der Belsatzer genannt wird,
ein Wort geoffenbart.
Und dieses Wort ist wahr
und handelt von einer großen Drangsal.
Und er verstand das Wort
und bekam Verständnis für das Gesicht.
In jenen Tagen trauerte ich Daniel
drei Wochen lang.
Ich aß keine leckere Speise
und Fleisch und Wein kamen nicht über meine Lippen.
Auch salbte ich mich nicht,
bis die drei Wochen um waren.
Aber am 24. Tag
des ersten Monats
befand ich mich am Ufer
des großen Stromes.
Das ist der Redekel.
Daniel ist traurig.
Ich denke, wir alle waren schon mal traurig.
Aber Daniel ist nicht einfach nur traurig,
weil etwas schief gegangen ist.
Daniel ist zutiefst
betrübt.
Wir lesen später in dem Kapitel,
dass er betet.
Intensiv betet.
Vor Trauer
nicht einmal diese Dinge ist,
die hier angesprochen sind.
Wie lange hat Daniel gebetet?
Wer hat es gelesen?
Wie lange?
Drei Wochen.
An welchem Tag endet
sein Fasten und sein Gebet?
An welchem Tag?
Es ist der 24. Tag des ersten Monats.
Kleine Matheaufgabe.
Wann hat er angefangen zu beten?
Ungefähr am dritten Tag, oder?
Er hat am dritten Tag
angefangen zu beten.
Und am 24. aufgehört
und hat zwischendurch
kein Fleisch gegessen
und keinen Traubensaft
getrunken?
Was hat er dann offensichtlich nicht gemacht?
Gibt es irgendwas zwischen
dem dritten Ersten
und dem 24. Ersten,
wo man theoretisch hätte Fleisch
essen sollen?
Hey, Bibelstudenten!
Erster Monat!
Das Passachfest!
Wir wissen nicht genau, wie die Juden im Exil
das Passachfest gefeiert haben. Es gab keine Opfer.
Es gab kein Tempel. Aber die werden schon irgendwie
daran gedacht haben.
Daniel ist so traurig.
Er ist so betrübt. Er ist so ins Gebet
vertieft, dass er nicht einmal am
Passachfest teilnimmt.
Das wichtigste religiöse
Fest im gesamten jüdischen Jahr.
Die Trauer von Daniel
ist wirklich intensiv.
Ihr solltet euch fragen, warum ist er so traurig?
Was ist so wichtig,
dass man sogar das Passachfest
aussetzt? Das Geheimnis
liegt in der Datumsangabe.
Wann war diese Trauer? Schaut doch mal
in den ersten Vers. Es war in Vers 1 im
dritten Jahr des Königs
Kyrus. Jetzt kommt ein bisschen
biblische Geschichte. Freut ihr euch?
Drittes Jahr des Königs Kyrus.
Was wissen wir über König Kyrus? Wer war König Kyrus?
Wer war dieser Mann?
Es war der König von
Medien und Persien und der
Eroberer von Babylon,
der was mit den Israeliten
gemacht hat? Er hat sie
losgeschickt, freigemacht,
wieder nach Jerusalem
gehen lassen, damit sie dort was aufbauen?
Den Tempel.
In welchem Jahr hat Kyrus
die Erlaubnis gegeben,
den Tempel wieder aufzubauen? In welchem
Jahr ist das gewesen?
Das Superdatum stimmt
leider nicht, aber es ist auch nicht das genaue
Datum vor Christus.
In welchem Jahr von Kyrus
war das?
Es war das,
weil hier sind wir im dritten Jahr, nicht wahr?
Es war das erste Jahr. Für alle, die das nachlesen
wollen, Esra 1.
In Esra 1 und auch in 2. Kronik
36 gibt Kyrus im ersten Jahr
den Erlass, ihr dürft gehen.
Weiß jemand von euch zufällig,
wie viele Juden
damals Babylon verlassen
haben? Könnt ihr auch nachlesen
in Esra 2?
Roundabout 40.000
Juden. 42.000
Glaubt ihr, das waren alle?
Also, als Israel
aus Ägypten zog, da sind 600.000 Männer gezogen.
Vielleicht waren es damals nicht mehr ganz
so viele, kann schon sein. Aber wir kriegen
den Eindruck, auch vom Geist der Beistagung,
weit über die Hälfte blieb in Babylon.
Man hatte sich ein Haus gebaut, man musste
vielleicht noch abbezahlen, nicht wahr? Kinder waren
auf der Universität in Babylon, es war so schön,
die Palmen waren so nett, das Wasser ganz
angenehm, der Euphrat. Warum diese lange
Reise, diese beschwerliche Reise durch die
Wüste machen, um an einem Ort,
den man schon lange nicht mehr gesehen hatte,
beziehungsweise gar nicht kannte, so einen
abenteuerlichen Neuanfang machen? Warum?
Nur 40.000 Gen,
das sind die übrigen.
Das sind die, die aus Babylon
herausgehen, auf den Befehl Gottes hin,
die die prophetische Situation
nutzen und sie beginnen, dort
den Tempel wieder aufzubauen.
Fangen wir ganz am Anfang an. Wisst ihr,
in welchem Jahr sie angefangen haben?
Im ersten Jahr durften sie gehen. In welchem Jahr
haben sie angefangen, das Fundament zu legen? Wisst ihr das?
Können wir alles nachlesen in Esra,
aber die Zeit nicht.
Wisst ihr, wann das war?
Es war im zweiten Jahr. Also im ersten
Jahr dürfen sie gehen, sie gehen,
42.000.
Übrigens, wenn ihr das lest in Esra 2,
dann sieht das so aus,
als ob sie, als sie zurückkehren,
zuerst zum
Tempel gehen, gucken, wie
der aussieht, dann Geld spenden,
was alles gebraucht wird für den Tempel
und danach nach Hause gehen
und gucken, wie ihre Häuser aussehen.
Ich weiß nicht, wie ihr das gemacht hättet, nach 70 Jahren Gefangenschaft.
Wir wären wahrscheinlich
erst mal nach Hause gegangen, oder? Gucken, wie Haus und Hof
aussehen, gucken, was da alles repariert werden
müssen und das, was dann übrig bleibt, das können
wir für den Tempel geben. Das waren echte Pioniere.
Die haben zuerst an den Tempel gedacht
und dann ans eigene Haus.
Und die fangen an, im zweiten Haus
das Fundament zu legen, sie bauen die Steine
und ihr alle kennt die Geschichte,
da gibt es eine, na das ist kein
Erntedank, das ist mehr ein
Fundamentdank.
Ein Grundsteinlegungsdank. Da sieht man
keine schönen Früchte, man sieht nur Steine.
Es ist trotzdem ein Grund zum Feiern. Das Fundament
ist gelegt. Die ganze Gemeinde kommt zusammen
und wie ist die Reaktion?
Wie ist die Reaktion der jungen Leute, der Jugendlichen?
Preist den Herrn! Halleluja!
Es geht voran, Gottes Gemeinde macht was.
Wir haben etwas zu tun. Das Werk
geht voran. Preist den Herrn, denn er ist gnädig
und dankbarlich und
und und und und und und und herzlich.
Wie ist die Reaktion der
Generation Ü70?
Das ist alles?
Früher war alles besser.
Wir wissen noch,
als Bruder Solomon,
wir wissen noch damals,
da war der Tempel viel größer.
Was ist das?
Und sie weinen und sie klagen
und sie entmutigen die Bauarbeiter.
Übrigens,
Gott hat später zu diesem Thema etwas gesagt.
Schaut mal mit mir
in Haggai.
In Haggai, Kapitel 2.
Haggai, Kapitel 2.
Und dort stellt Gott
diese Frage in Vers 3.
Haggai 2, Vers 3.
Wer ist unter euch
übrig geblieben, der
dieses Haus in seiner früheren
Herrlichkeit gesehen hat?
Und wie seht ihr es jetzt? Ist es nicht so
viel wie nichts
in euren Augen?
Verglichen mit dem, was Gottes Gemeinde
einmal als Projekt gehabt hatte,
waren diese kleinen, schwächlichen,
begrenzten,
mühseligen Bemühungen einfach
lächerlich wenig.
Wer hat da noch Mut?
Wer hat da noch Motivation, was zu machen?
Wenn man weiß, es könnte auch viel mehr sein.
Wer hat Mut
und wer hat Lust, sich in ein Gemeindeprojekt
zu involvieren, wenn man weiß,
es könnte eigentlich viel mehr sein?
Dieses kleine Häuflein
hier.
Aber Gott sieht das anders.
Schaut, was er sagt in Vers 6.
Denn so spricht der Herr der Herrscher
an. Noch einmal, eine kurze
Weile werde ich den Himmel und die Erde
erschüttern, das Meer und das trockene
Land. Und ich werde auch alle Heidenvölker
erschüttern. Und jetzt steht hier,
und das Ersehnte aller Heidenvölker
wird kommen. Und ich werde dieses Haus
mit Herrlichkeit füllen, spricht der Herr der Herrscher an.
Mein ist das Silber und mein ist das
Gold, spricht der Herr der Herrscher an.
Die letzte Herrlichkeit dieses Hauses
wird größer sein als die erste,
spricht der Herr der Herrscher an. Und an
diesem Ort will ich Frieden geben,
spricht der Herr der Herrscher an.
Gott sagt, dieses Gebäude, dieser
Tempel, dieses Gemeindeprojekt
wird herrlicher sein.
Wer von euch hat keine Schlachter?
Das ist keine Schande.
Wer von euch hat keine Schlachter 2000
Bibel? Einmal Hand heben.
Dann müsst jetzt alle gerade gestolpert sein, oder?
In der Schlachter steht in Vers 7
und ich werde euch alle
Heidenvölker erschüttern und
das Ersehnte. Steht bei euch auch das Ersehnte?
Die
Kostbarkeiten.
Seit Jahrhunderten haben Menschen angenommen,
bei diesem Ersehnten geht
es um wen? Um den Messias, oder?
Es gibt sogar ein Buch, das heißt so ähnlich.
The Desire of Ages.
Aber ich möchte euch etwas sagen.
Fußnote.
Wenn ihr hebräische Grammatik
langweilig findet, dürft ihr jetzt eine Minute
schlafen. Powernap machen,
euch ausruhen, ich wecke euch dann auf, okay?
Wenn ihr wissen wollt, was hier los ist, hört
jetzt zu. Im Hebräischen
steht hier nicht,
dass der Ersehnte
kommt. Dort steht
kommen. Plural.
Sie werden kommen.
Das ist unstrittig, das ist absolut
klar und deswegen ist ehrlich gesagt
die Schlachter 2000 hier ein
bisschen...
Weiß nicht, wie ich sagen soll.
Auf jeden Fall nicht korrekt.
Sie werden kommen. Plural
steht dort. Und wir alle wissen, es gibt
wie viele Messiasse. Nur einen.
Da sind sich Juden und Israeliten und
Christen einig. Den Messias
gibt es nur einmal. Die Frage ist, wer er ist. Aber es gibt nur
einen Messias. Deswegen
übersetzen die meisten
Bibelübersetzungen das Wort
der Ersehnte oder
Kostbarkeit. Das ist halt Kostbarkeit.
Und etwas, was man begehrt.
Wenn euer Kind am
Schaufenster steht und sagt, das will ich haben.
Das ist das Ersehnte.
Deswegen übersetzen die meisten, da werden
also, wenn die Völker erschüttert werden,
werden die Kostbarkeiten
der Völker, also
ihr Gold und ihr Silber zum
Tempel kommen. Steht ja in Vers 8, oder?
Mein ist das Gold und das
Silber. Deswegen steht das da.
Die Völker werden ihre Kostbarkeiten geben.
Die Botschaft ist dann, der
Tempel ist halt nicht so schön, aber Gott wird
dafür sorgen, dass die Völker Gold
und Silber und alles bringen und dann wird es schöner
als vorher. Aber jetzt kommt es.
Das Wort Kostbarkeit
steht im Hebräischen
im Singular.
Das
Verb kommen steht im Plural,
aber das
Wort, das Substantiv,
Kostbarkeit steht im Singular.
Und jetzt werden die Leute verrückt.
Die Übersetzer der griechischen
Übersetzung haben gesagt, egal, wir machen jetzt einfach Plural.
Kostbarkeiten. Das ist ja völlig verrückt.
Aber ich finde, wir sollten
den Text ernst nehmen.
Könnte es sein, dass das Wort
kommen sich
gar nicht auf
den Kostbaren, das Kostbare
bezieht, sondern die Idee
ist eigentlich, wenn man das Hebräische liest,
Gott sagt, ich werde die Völker erschüttern
und sie werden kommen.
Das heißt, das Kommen bezieht sich nicht
auf Kostbarkeit oder Kostbarkeiten, sondern
auf die Völker und die Völker werden kommen.
Die Frage ist, wohin?
Und tatsächlich erlaubt es die hebräische Grammatik,
dann zu lesen, sie werden kommen
zu dem
Ersehnten der Völker.
Also nicht der Ersehnte
wird kommen, sondern die Völker
werden kommen zu dem
Ersehnten. Das heißt,
es geht nicht um Gold und Silber.
Schaut mal mit mir, ich habe die Technik, bitte,
jetzt einmal, genau, da habe ich es nochmal übersetzt.
Und wenn ihr dann die nächsten Verse anschaut,
damit ihr es schneller seht,
nächste Folie, gibt es vier Sätze,
die immer enden mit
Sprich der Herr, der Herrschahn oder
Ausspruch des Herrn, der Herrschahn, im Original
Hebräischen. Erste und Dritte haben
die gleiche Endung, Zweite und Vierte haben auch die gleiche Endung.
Nächste Folie.
Und im ersten und dritten Satz geht es immer um das Haus
mit der Herrlichkeit. Also das ist ein echter,
das ist parallel gebaut sozusagen.
Das Haus soll mit Herrlichkeit
gefüllt werden. Es soll herrlicher sein
als vorher. Und jetzt schaut mal fest,
die nächste Folie an.
Er sagt, mein ist das Silber und mein ist das Gold.
Aber er sagt nicht, ich will noch
mehr Gold geben.
Könnt ihr das sehen? Er sagt, mit anderen
Worten, der Tempel Salomos war
Gold und Silber, das war alles schön, aber
diese Herrlichkeit wird größer sein.
Mir gehört alles Silber und Gold. Ich brauche nicht Silber
und Gold. Ich brauche etwas anderes. Ich brauche was?
Ich werde was geben?
Frieden geben. Nächste Folie.
Wer ist derjenige,
der den Frieden gibt? Es ist der
Ersehnte. Das passt zu Jesaja 11,
wo es steht, dass der, wenn der Messias kommt,
wird er ein Banner sein.
Wo die Heidenvölker hingehen
und seine Ruhestätte
wird Herrlichkeit sein. Dort,
wo der Messias Frieden gibt,
wo er Ruhe gibt,
da ist Herrlichkeit.
Danke. Könnt ihr die Folie wieder ausmachen?
Alle, die geschlafen haben, jetzt wieder aufwachen.
Jetzt wieder aufwachen.
Die Kernidee ist,
die Lösung für das Problem
kleine Gemeinde, kleine
Tempel ist, wenn
Jesus im Tempel ist,
dann ist es herrlicher als
alles, was Menschen machen können.
Ihr Lieben, das ist alles nett und schön.
Es gibt etwas, was wichtiger
ist. Die schönste
Dekoration kann nicht ersetzen, wenn Jesus
nicht in seiner Gemeinde, in den Herzen
ist. Die Herrlichkeit, die größte
Herrlichkeit, die es gibt, ist die, wenn
Jesus in seinem Tempel,
in seiner Gemeinde ist. Zurück zu
der Geschichte. Als
die Israeliten anfangen, den Tempel zu bauen,
bekommen sie Besuch.
Die Nachbarn klopfen.
Sagen, hallo, wir
sind eine theologische Delegation
aus Samaria. Wir sind eure
nächsten Verwandten. Wir haben gehört,
ihr seid jetzt hier. Schön, lasst uns gemeinsam
arbeiten. Wir haben gemeinsame Wurzeln. Wir haben
mehr gemeinsam als uns trennt.
Lasst uns eine
Tempelbauökumene machen.
Lasst uns auf die Gemeinsamkeiten
fokussieren und nicht auf das, was uns trennt.
Was sagen die Israeliten?
Nein. Und dann geht der
Trouble los. Dann gehen die Probleme
los. Plötzlich wird das
E-Mailfach von Kyros
überfüllt von Nachrichten aus
Samaria. Du musst da stoppen.
Die haben früher hier den Tribut
nicht gezahlt. Das sind böse Leute.
Stoppt den Bau. Diese
Fanatiker, diese Sektire,
macht sie alle. Sorgt dafür, dass
das Werk Gottes nicht weiter gehen kann.
Und Daniel,
der mittlerweile im Ruhestand ist, der nicht mehr
im Hof ist, hört davon.
Und er weiß, die Gemeinde
der Übrigen, die gerade
angefangen hat, klein und
schwach, das Werk Gottes zu Beginn
ist in höchster Gefahr.
Was macht er? Er betet.
Wenn du
Gottes Gemeinde in Gefahr siehst,
wie lange betest du?
Wenn du siehst, dass es mit
Gottes Gemeinde plötzlich in schweres
Fahrwasser kommt, weil von links und rechts
die Wogen und die Wellen das Boot
zu ertrinken drohen.
Wie ernst ist es dir,
für Gottes Gemeinde zu beten?
Daniel betet.
Was passiert? Daniel Kapitel 10
und dort
Vers 5.
Was ist die Antwort für das
Problem? Was ist die Antwort,
wenn Gottes Gemeinde ins Trudeln
kommt, wenn es nicht mehr weiter zu gehen scheint?
Was ist die Antwort? Vers 5
und Vers 6. Und ich hob meine
Augen auf. Daniel 10 Vers 5
und 6. Und ich hob meine Augen
auf und schaute und siehe,
da stand ein Mann in
Leinwand gekleidet und die Lenden
mit Gold von Ufers umgürtet
und sein Leib war wie ein Topaz
und sein Angesicht strahlte wie der Blitz
und seine Augen wie Feuerfackeln.
Seine Arme aber und seine Füße
sahen aus wie leuchtendes Erz
und der Klang seiner Worte
war wie das Tosen einer Volksmenge.
Sag mir, wer ist
das? Wer ist das?
Jesus
ist die Antwort.
Jesus ist die Lösung. Als Daniel
sich fragt, wie geht es mit dieser
Gemeinde weiter? Und vielleicht hast
du dich schon mal gefragt, wie geht es mit dieser
Ortsgemeinde weiter? Wie geht es mit der Gemeinde
in meinem Land weiter? Wie geht es mit der
weltweiten Adventgemeinde weiter? Wie soll
das noch weitergehen? Das ist die Antwort.
Jesus in seiner Herrlichkeit
erscheint ihm. Er sagt nicht mal was.
Er ist einfach da.
Und der Gabriel kommt
zu Daniel
und sagt, ich kämpfe hier manchmal.
Drei Wochen lang. Und dann kommt
Jesus. Und dann ist das Problem gelöst.
Und Gabriel sagt ihm,
schau mal, ich werde dir jetzt
zeigen, wie es mit Gottes Volk
weitergeht. Und es folgt
eine lange Prophezeiung.
Berühmt als Daniel Kapitel
11. Das wird auch schön, das heute zu
studieren. Haben wir leider keine Zeit.
Daniel 11. Und wisst ihr, was ganz am Ende
steht? Jesus ist die ganze Zeit bei
seiner Gemeinde. Ganz am Ende in Daniel 12 Vers 1
heißt es, zu jener Zeit
wird sich Michael aufmachen. Der
große Fürst, der für die Kinder
deines Volkes einsteht. Auch wenn wir nicht
genau wissen, was in jedem Vers in Daniel 11
gemeint ist. Eins ist klar.
Jesus ist am Anfang in allen Problemen
da. Und Jesus ist bis ans
Ende, bis zur Trübsalzeit,
bis zur letzten Gemeinde, ist
er da.
Ein alter Mann
im Exil.
Der für eine gerade jung sich
entwickelnde Gemeinde, die
in höchster Not ist, betet.
Dann eine Vision
bekommt von Jesus
und eine Langzeit-
Endzeit-Prophezeiung über die Gemeinde Gottes.
Kommt euch das bekannt vor?
Kennt ihr noch eine Stelle in der Bibel, wo
ein alter Mann im Exil
sich Sorgen macht um seine Gemeinde, die in
höchster Not ist?
Und er eine Vision von Jesus bekommt.
Und dann eine Prophezeiung. Kennt ihr jemanden?
Wer ist das?
Johannes!
Schaut mit mir in Offenbarung.
Wer hätte gedacht, das gesamte Buch Offenbarung eigentlich nur
eine Neuzeit-Kopie von Daniel 10-12.
Offenbarung 1.
Offenbarung Kapitel 1
und dort Vers 9.
Offenbarung 1, Vers 9.
Ich, Johannes,
der ich auch euer Bruder
bin mit euch und mit euch
Anteil habe an der Bedrängnis und am Reich
und am standhaften Ausfahren Jesu Christi,
war auf der Insel, die Padmos
genannt wird, um des Wortes
Gottes Willen und um des Zeugnisses
Gottes, Verzeihung,
und um des Zeugnisses Jesu Christi Willen.
Johannes
ist sterbensalt.
Er sitzt dort im Exil
und um ihn herum
tobt eine Christenverfolgung
unter dem Kaiser Domitian.
Vielleicht wisst ihr, dass auch Johannes dem Beiner
zum Opfer gefallen wäre.
Sie konnten ihn nicht töten, er wird auf die Insel verbannt.
Und hier, genauso wie damals,
als eine kleine Gruppe von Übrigen
Babylon verlassen hat und das
Tempel bauen wollte, hat
eine kleine Gruppe von Übrigen
die große Gruppe des
Judentums sozusagen verlassen
und hat an der Wahrheit des Messias
festgehalten, hat den Tempel
Gottes bauen wollen sozusagen.
Und während sie gerade anfangen
in der ersten, in der zweiten, dritten
Generation, versucht der Satan, alles
kaputt zu machen. Und Johannes sitzt
dort auf Patmos und betet
für seine Gemeinde. Und
wer erscheint ihm?
Schaut in Vers 12, Verzeihung,
in Vers 13. Er sieht dann plötzlich
mitten unter den sieben Leuchtern einen, der
einem Sohn des Menschen glich, bekleidet
mit einem Gewand, das bis zu den Füßen
reichte und um die Brust gegürtelt
mit einem goldenen Gürtel. Sein Hauptaber
und seine Haare waren weiß wie weiße Wolle,
wie Schnee und seine Augen waren wie eine
Feuerflamme und seine Füße wie schimmerndes
Erz. Als glühten sie im Feuer
und seine Stimme wie das Rauschen vieler
Wasser sagt mir, wo haben wir das gerade gelesen?
Klingt das nicht fast identisch
mit dem, wie sich Jesus in Daniel
10 offenbart? Ihr Lieben,
die Lösung für unsere Gemeindeprobleme
sind keine Ausschüsse.
Selbst ein
Generalkonferenzpräsident kann diese
Gemeinde nicht retten.
Keine Videos. Wir brauchen nicht mehr Videos,
die, wo einer den Nächsten anklagt
und noch einer versucht, alles wieder aufzuklären.
Wir brauchen mehr Jesus.
Viel mehr Jesus.
Jesus ist die Lösung.
Ich stelle mir vor, wie
Johannes dort auf den Felsen sitzt.
Es ist Sabbat.
Er ist ganz alleine.
Kein schöner Gottesdienst, keine schöne Dekoration.
Der Chor von Ephesus
nur in seiner Vorstellung.
Er sitzt vielleicht da,
das Wasserrausch, die Wellen
brechen sich an diesen großen Felsen.
Er denkt, meine Güte, wie schön war das in Ephesus.
Wenn dann der Gemeindechor aufgetreten ist
und gesungen hat.
Jetzt sitzt er ganz alleine.
Plötzlich merkt er, dass sein bester Freund
ihn besucht.
Ein Sabbatbesuch.
Ein Gefängnisministry sozusagen.
Und er hört die Stimme.
Das könnt ihr nachlesen in Vers 11.
Er hört die Stimme Jesu.
Was ist seine natürliche
Reaktion?
Wenn ihr die Stimme Jesu hinter euch hört, was macht ihr?
Ihr macht nichts.
Was macht ihr, wenn ihr die Stimme Jesu hinter euch hört?
Ihr dreht euch um, oder?
Man dreht sich um und was erwartet man
normalerweise, wenn man die Stimme Jesu gehört hat?
Was wird man als erstes sehen,
wenn man sich umdreht?
Und was sieht er?
Sieben Leuchter.
Er erwartet, dass er Jesus sieht.
Er dreht sich um und er sieht sieben Leuchter.
Und in den sieben Leuchtern sieht er Jesus.
Könnt ihr mir sagen,
für wen die sieben Leuchter stehen?
In Vers 20 steht, die sieben Leuchter
sind die sieben Gemeinden.
Johannes dreht sich um
und er sieht Jesus, der sich mit
seiner Gemeinde
identifiziert.
Und zwar mit allen sieben
Gemeinden.
Nicht nur mit Philadelphia.
Einer von den sieben Leuchtern ist der Leuchter
Laodicea und Jesus läuft
zwischen diesen Leuchtern umher.
Die Offenbarung stellt die Frage.
Ne, anders gesagt.
Sie beantwortet die Frage,
wie geht es weiter mit der
Gemeinde Gottes?
Und die Antwort kommt in einem Buch.
Jesus sagt, was du siehst, das schreibe auf
und sende es wem?
Ephesus, Smyrna,
Pergamon, Thyatira,
Sardis, Philadelphia
und Laodicea.
Heute gibt es manchmal eine Diskussion
darüber, ob diese sieben Gemeinden
wirklich
prophetische Zeitepochen sind.
Wusstet ihr,
habt ihr das gelesen, dass das gesamte
Buch der Offenbarung
den sieben Gemeinden geschrieben ist?
Von Offenbarung 1 bis 22,
nicht nur Kapitel 2 und 3, es sind
sieben Briefe, es ist das gesamte
Buch, das an diese sieben Gemeinden
geschrieben wird.
Wenn also die sieben Gemeinden,
wie manchmal behauptet wird, nur die
sieben Ortsgemeinden sind in Kleinasien,
dann gilt auch die gesamte
Offenbarung nur für die sieben Ortsgemeinden.
Aber ich glaube, die Offenbarung
gilt für alle Christen, oder?
Für die ganze Gemeinde. Demzufolge
müssen die sieben Gemeinden
die gesamte Kirchengeschichte
repräsentieren. Und wenn ihr euch jemals
gefragt habt, aber woher wissen wir,
dass da wirklich so einer nach dem anderen kommt?
Ist es nicht vielleicht so, dass jeder von uns,
ich bin Philadelphia und du bist Laodicea?
Habe ich schon gehört.
Ich habe noch eine Folie mitgebracht,
ich kürze das nur ab. Wenn ihr die sieben Gemeinden
studiert, dann gibt es tatsächlich
ein Motiv,
das zeigt, dass hier eine Entwicklung ist.
In der ersten Gemeinde gibt es falsche
Apostel, die Lügner sind.
In der zweiten Gemeinde
sind es dann nicht mehr falsche Apostel, sondern falsche
Juden, die
eine Synagoge des Satans haben.
In der dritten Gemeinde haben sie nicht nur eine Synagoge,
sie haben einen Thron des Satans.
In der vierten Gemeinde sind die Tiefen des
Satans erreicht. Das ist eine ganz klare
Entwicklung. Die Bibel nennt das auch den
großen Abfall. Und in der
vierten Gemeinde kommt zum ersten Mal die Idee,
dass Jesus sagt, ich komme.
Und dann kommt er
und dann sagt er in der fünften Gemeinde,
ich komme, wie ein Dieb. Und in der
sechsten Gemeinde sagt er, ich komme,
schnell. Und in der siebten Gemeinde
sagt er, ich stehe vor der Tür.
Das sind zwei Ideen. Es gibt
erst einen Abfall,
dann nähert sich die Wiederkunft.
Wie hat Paulus nochmal gesagt?
Der Tag des Herrn kommt nicht,
es sei denn, dass der erste Abfall
kommt. Danke für die Folie.
Was will ich damit sagen? Ich glaube, wir
folgen nicht einfach nur Ellen White,
wenn wir sagen, Laodicea ist
die letzte Gemeinde vor der Wiederkunft.
Es geht aus dem Text hervor.
Lasst uns einmal
zur Offenbarung 3 gehen.
Verzeihung, der siebten Gemeinde.
Vielleicht denkt ihr jetzt, predigt der schon so lange
und hat noch keinen Vers über Laodicea
gepredigt. Vers 14.
Und dem Engel der Gemeinde
von Laodicea schreibe.
Was wissen wir denn eigentlich über Laodicea?
Wir kennen so ein paar archäologische Ausgrabungen,
oder? Die lassen wir mal heute
beiseite. Wusstet ihr,
dass es in der Bibel einiges
über Laodicea zu entdecken gibt?
Schaut mit mir ganz kurz zu Kolossa.
Kolossa Kapitel
Kapitel 4.
Kolossa Kapitel 4.
Und schaut mal
Vers 16 an. Kolossa 4
Vers 16. Und wenn
der Brief bei euch gelesen ist,
so sorgt dafür,
dass er auch in der Gemeinde
der Laodicea gelesen wird.
Und dass ihr auch den aus Laodicea
lest. Wusstet ihr,
dass es einen Brief an Laodicea gab?
Oh, was würde ich dafür geben, dass
irgendjemand im Wüstensand von Ägypten
dieses Papyrus finden würde?
Das wäre interessant, oder? Was der Paulus
an die Gemeinde Laodicea geschrieben hat.
Haben wir nicht.
Wusstet ihr, dass es noch einen Brief an die
Gemeinde Laodicea gibt? Wusstet ihr das?
Ihr habt es gerade gelesen.
Schaut nochmal in den Text.
Und wenn der Brief
bei euch gelesen ist,
so sorgt dafür, dass er auch
in der Gemeinde der Laodicea
gelesen wird. Es gibt noch
einen Brief, außer dem, den wir nicht haben,
den Brief an die Laodicea. Es gibt noch einen
Brief, der auch für Laodicea bestimmt ist.
Und welcher Brief ist das?
Der Kolossa Brief.
Den Kolossa Brief hätte man eigentlich nennen sollen
Brief an die Kolossa und die Laodicea.
Jetzt, warum erzähle ich euch das?
Kommt mal mit. Kolossa Kapitel
2.
Ihr werdet sagen, naja, alle Briefe von Paulus
waren für alle Gläubigen. Das stimmt natürlich.
Aber er sagt nicht jedes Mal,
sorgt dafür, dass dieser Brief bei den Römern,
bei den Thessalonikern, bei den Galatern und so gelesen wird.
Hier ist eine besondere Situation.
Dieser Brief ist für die
Kolossa und für die Gemeinde Laodicea.
Kolossa Kapitel 2 Vers 1.
Ich will aber, dass ihr wisst,
welch großen Kampf
ich habe um euch und um
die in Laodicea und um
alle, die mich nicht von Angesicht
im Fleisch gesehen haben.
Paulus sagt, ich
kämpfe um die Gemeinde
in Laodicea.
Wer kämpft denn da, wenn Paulus
sagt, dass er um Laodicea kämpft?
Schaut ein Vers vorher in Vers 29.
Das heißt es,
dafür arbeite
und ringe ich auch
gemäß seiner wirksamen Kraft,
die in mir wirkt
mit Macht.
Wer kämpft da also in Paulus?
Denn Paulus sagt, ich kämpfe
um die Gemeinde Laodicea.
Wer kämpft da in ihr?
Jesus kämpft.
Ihr Lieben, wusstet ihr, dass derselbe
Jesus, der
ungefähr 90 oder 95 nach
Christus zu Johannes
die Laodicea
Botschaft gibt, dass derselbe
Jesus schon 30 Jahre
vorher um Laodicea
gekämpft hat?
Und ich glaube,
wenn wir glauben,
dass wir Laodicea sind
und wenn wir wissen wollen, was
Jesus am Herzen liegt, wir studieren immer
die Laodicea Botschaft und sind danach
total entmutigt.
Wenn wir wissen wollen, was
Jesus uns heute zu sagen hat,
dann lasst uns doch
noch ein paar Verse hier lesen,
was Jesus damals der Gemeinde
Laodicea sagen wollte. Schaut mal mit mir
in Vers 27.
Kolosse 1
und dort Vers 27.
Was ist
Jesu Anliegen? Wenn Jesus
ein Laodicea Seminar, wenn Jesus
eine Predigt zu Laodicea predigen würde,
was würde er predigen? Schaut mal
in Vers 27.
Ihnen wollte Gott bekannt machen,
was der Reichtum, der Herrlichkeit
dieses Geheimnisses unter den Heiden ist,
nämlich Christus
in euch.
Die Hoffnung der Herrlichkeit.
Paulus sagt, in mir
kämpft der Jesus um die Gemeinde
Laodicea. Das ganze Ziel ist
Christus in euch.
Sagt mir, was ist das Ziel in Offenbarung 3?
Jesus steht vor der Tür und sagt,
ich stehe vor der Tür und klopfe an,
wenn jemand die Stimme hört,
mir aufmacht, zu dem werde ich
hineingehen.
Zu oft
haben wir die Laodicea Botschaft
ganz anders gepredigt.
Wer von euch hat sich schon mal verletzt, schon mal eine Wunde
geschlagen? Es gibt
mehrere Möglichkeiten, wie man mit einer Wunde umgeht.
Man kann zum Beispiel sagen,
ich habe keine Wunde,
interessiert mich nicht.
So machen das manche von uns mit der Laodicea Botschaft.
Wir tun einfach so,
als wäre sie nicht da.
Man kann aber auch
die Wunde nehmen und sagen,
schau mal,
was für eine große Wunde
ich hier habe.
Siehst du, wie sie blutet?
Der Knochen,
siehst du den Knochen?
Mach noch ein bisschen weiter auf, dass man den Knochen genauer sieht.
Wir denken immer nur
an lau, elend, erbärmlich,
blind, bloß
und sehen nicht den Jesus,
der sagen möchte,
du bist erbärmlich?
Ich bin der barmherzige Samariter.
Erbärmliche Menschen
heile ich.
Gib mir deine Hand, lass sie mir verbinden.
Ich will den Zustand
ändern.
Wir fokussieren uns auf das Problem und nicht auf die Lösung.
Wir denken, ja, ja, ja, klar,
natürlich, Jesus ist ja klar.
Das Problem, das Jesus sieht, ist,
dass wir ständig von Jesus reden und ständig
von Jesus singen und vielleicht sogar zu
Jesus beten, aber ihn
nicht an meine Wunde lassen.
Das ist, was Jesus sagt.
Das Problem in Laodicea
ist nicht, dass wir
elend, erbärmlich, blind und bloß sind.
Das ist nicht das Problem.
Das Problem ist, dass wir
Weil Jesus kam zu den Elenden.
Er predigt den
geistlich Armen.
Für wen ist denn das Evangelium, wenn ich für
geistlich Arme?
Das Problem ist, dass wir nicht
wahrhaben wollen, dass wir es brauchen.
Das sagt Jesus, das sagt nicht ich.
Christus in euch, die Hoffnung
der Herrlichkeit. Gibt es irgendwas in Laodicea,
was euch an Herrlichkeit erinnert?
Habt ihr irgendwann mal die Gemeinde Laodicea
gesehen, wie sie herrlich ist?
Doch, ihr habt sie alle schon gesehen.
Ihr habt nicht drüber nachgedacht. Schaut mit mir.
In Offenbarung 18.
Und dort Vers 1.
Offenbarung 18, Vers 1.
Kennt ihr alle. Haben wir vor 8 Monaten
hier studiert. Und nach diesem
sah ich einen Engel aus dem
Himmel herabsteigen, der hatte
große Vollmacht und die Erde
wurde erleuchtet von
seiner Herrlichkeit. Wer ist dieser Engel?
Ist doch Gottes Gemeinde, oder?
Ist das Gottes Gemeinde kurz
vor der Wiederkunft? Welche Gemeinde
ist das? Ist das Philadelphia? Ist das
Smyrna? Ist das Ephesus? Oder ist das
Laodicea? Offenbarung
18 beschreibt die Gemeinde
Laodicea, nachdem sie
Jesus reingelassen hat.
Und wir sitzen immer an der Diagnose
und überlegen uns, wer ist noch mindestens
genauso erbärmlich wie ich. Und wem muss ich noch sagen,
dass er erbärmlich ist, statt dass wir auf die
Lösung schauen. Auf die Lösung, die
seit Daniel 10, also seit Menschen
mit Gedenken, immer dieselbe Lösung
für Gottes Gemeinde ist. Jesus
muss hinein. Nicht
nur an die
an den Gebäuden haben.
Nicht nur in die
Liederbücher. Er muss
ins Herz.
Schaut mal mit mir. Seid ihr noch in
Offenbarung? Wir sind gleich am Ende.
Nochmal ganz kurz zurück
zu Kolossa.
Kolossa Kapitel 2.
Und schaut mal,
was hier steht in Vers 2.
Warum predigt Jesus
durch Paulus
zur Gemeinde Laodicea?
Ich will aber, dass ihr wisst.
Verzeihung, Vers 2.
Damit ihre Herzen
ermutigt werden.
Wie oft haben euch Predigten
über Laodicea ermutigt?
Man hört meistens
Laodicea Seminare und Predigten und ist
danach entmutigt.
Wusstet ihr, dass wenn
Jesus über Laodicea predigt,
wenn Jesus
uns die Laodicea Botschaft erklären darf,
dann werden wir ermutigt.
Nächster Punkt.
Damit ihre Herzen ermutigt werden,
in Liebe
zusammengeschlossen.
Wenn wir über Laodicea nachdenken,
führt das zur Spaltung
oder führt es zur Einheit in Liebe?
Heute rennen,
ich weiß nicht wie viele Leute,
durchs Internet und nehmen
für sich in Anspruch,
die Laodicea Botschaft zu predigen
und gründen Splittergruppe
nach Splittergruppe.
Jesus wollte durch die Laodicea Botschaft
seine Gemeinde vereinen.
Und wenn Einheit
in der Liebe und Wahrheit
nicht das Ziel der Laodicea
Predigt von uns ist,
dann predigen wir sie falsch.
Dann haben wir sie falsch verstanden.
Nächster Punkt.
Damit ihre Herzen ermutigt werden,
in Liebe zusammengeschlossen
und mit völliger Gewissheit
im Verständnis bereichert werden.
Gott möchte,
dass wir gewiss sind.
Dass wir nicht Zweifel haben.
Die Laodicea Botschaft soll ermutigen,
sie soll
uns vereinen
und sie soll uns Gewissheit geben.
Ihr werdet jetzt sagen,
Christopher,
du hast deine ganze Predigt,
nicht einen ganzen Vers aus der Laodicea Botschaft gepredigt.
Muss ich auch nicht.
Ihr geht nach Hause
und nehmt euch jeden einzelnen Vers vor
und schaut, was Jesus
darüber sagt.
Ihr schaut nach, warum er der Amen ist
und was das für euch bedeutet.
Ihr schaut nach, warum er
der Ursprung der Schöpfung Gottes ist,
warum er Schöpfer ist und was das
für unser geistliches Leben bedeutet.
Ihr schaut nach, was es heißt, dass er uns lieb hat.
Dass er der treue und wahrhaftige Zeuge ist.
Ich könnte euch das noch stundenlang erzählen,
aber ihr müsst es selbst sehen.
Ihr müsst es selbst sehen.
Denn Jesus, kein Prediger,
Jesus ist die Antwort
für Laodicea.
Ihr Lieben, ich möchte nicht in 20 Jahren
hier stehen und noch eine Predigt
über Laodicea halten.
Wollen wir nicht lieber anerkennen,
dass wir Wunden haben
und mit den Wunden zu Jesus gehen?
Die Wunden verheilen
lassen, die Wunden verbinden
lassen. Jesus
hat nichts dagegen, dass wir elend,
erbärmlich, blind und bloß sind.
Er hat gesagt, ich bin dazu gekommen,
den Blinden die Augen zu öffnen.
Ich bin dazu gekommen, den Armen des Evangeliums
zu predigen. Ich bin gekommen, denen, die zerbrochen
sind, ihre Herzen zu heilen. Dazu ist er
da. Das Einzige, was er nicht verstehen
kann, warum er uns auffrütteln möchte, ist,
dass wir sagen, brauchen wir nichts.
Wir leben in unserem elenden Zustand, weil es so
normal ist. Das geht gar nicht anders.
Jesus hat nicht nur
Mitleid mit uns.
Wusstet ihr, dass er sich mit uns
identifiziert hat?
Als Jesus am Kreuz von Golgathal hing,
war er da nicht elend?
War er nicht erbärmlich?
War er nicht arm?
Er war nicht direkt blind, aber
er konnte nicht durch die
Pforten des Grabes sehen, sagt Ellenwhite.
Und nackt war er auch.
Und wenn du sagst, aber das sind ja nur die physischen
Dinge. Nein, er hat alles das, was
die Bibel mit geistlich arm, geistlich
elend, geistlich blind meint.
All das. Damit hat er sich
identifiziert. Für Jesus ist
es kein Problem, dass wir so sind.
Für Jesus ist es ein Problem,
wenn wir das nicht eingestehen
und nicht damit zu ihm kommen.
Letzter Vers.
Lukas Kapitel 14.
Lukas Kapitel 14. Glaubt mir,
Jesus identifiziert sich mit seiner
Gemeinde. Auch wenn heute viele
rechts und links sagen, ist das noch
meine Gemeinde, kann ich mich mit dieser Gemeinde
noch identifizieren, wenn immer mehr
auf Distanz gehen zu seiner Gemeinde.
Jesus steht mitten da
und möchte uns helfen.
Lukas 14.
Und dort ab Vers
13.
Lukas 14. Vers 12.
Entschuldigung, Vers 12. Er sagte
aber auch zu dem, der ihn
eingeladen hatte, wenn du ein
Mittags- oder Abendmahl machst,
so lade nicht deine Freunde, noch
deine Brüder, noch deine Verwandten,
noch reiche Nachbarn ein, damit
nicht etwa auch sie dich wieder einladen
und dir vergolden wird.
Sondern wenn du ein Gastmahl machst,
so lade wen ein.
Wen lade ein?
Arme, Krippel, Lahme,
Blinde.
So wirst du glückselig sein.
Jesus sagt, wenn du
ein Mahl machst, wenn du ein Festmahl
machst, lade nicht die ein, die
dich wieder zurückbezahlen können. Lade die
ein, für die es immer Gnade sein wird.
Lade die Elenden ein. Lade die Erbärmlichen
ein. Lade die ein, die arm und blind sind.
Lade sie ein.
Läd Gott jemanden zu einem Festmahl ein.
Ah, ich hab euch versprochen, das letzte Vers.
Jetzt kommt der letzte. Offenbarung.
Offenbarung 19.
Und dort Vers 9.
Offenbarung 19. Vers 9. Und er
sprach zu mir, schreibe,
glückselig sind die, welche zum Hochzeitsmahl
des Lammes berufen sind. Und er
sprach zu mir, dies sind die verhaftigen
Worte Gottes. Ihr Lieben, Gott
lädt ein.
Er lädt zum
Hochzeitsmahl ein.
Er lädt zum Erntedankfest
ein. Es ist alles bereitet.
Und wen lädt er ein?
Die Reichen? Die Schönen?
Die ungefallenen Welten? Die Engel,
die nie gesündigt haben? Wen lädt er ein? Er lädt
seine eigene Gemeinde ein.
Elend, erbärmlich, blind und
bloß. Das kommt.
Kommt.
Nehmt mein Geschenk an.
Nehmt mein Kleid an. Nehmt das
Gold, das ich euch schenke. Nehmt das Kleid.
Wie dem, der jetzt sagt,
nee, brauch ich nicht. Gott lädt
dich ein. Lieber Freund, liebe
Freundin, eigentlich geht es nur um
eine simple Sache.
Diese Gemeinde geht ans Ende.
Sie geht bis ans Ende durch. Jesus hat sich mit ihr
identifiziert. Aber nur die
werden in der Gemeinde bleiben.
Die verstehen,
dass das Evangelium, das wir hier predigen,
das Evangelium, das wir studieren,
das wir anderen erzählen, dass das Evangelium
das ist, was ich brauche.
Wisst ihr, warum Gott Menschen zu Predigern
beruft? Weil sie sonst
nicht gerettet werden könnten. Ich
weiß, Gott hat mich zum Predigen gerufen,
weil ich es ständig vor Augen brauche.
Ich brauche das Evangelium.
Und ich bin mir ziemlich
sicher, du brauchst es auch.
Du brauchst die ganze
Fülle von Jesus.
Du brauchst das gesamte Evangelium.
Und Jesus hat einen
Wunsch für seine Endzeitgemeinde.
Dass wir endlich loslassen von unserem
Ich. Endlich loslassen
von unserem Stolz und sagen, ich,
ich bin Laodicea.
Ich brauche Jesus.
Und ich möchte leuchten.
Ich möchte sein Glauben haben.
Ich möchte seine Gerechtigkeit haben.
Ich möchte leuchten.
Christus in mir.
Die Hoffnung der Herrlichkeit.
Diese Gemeinde Laodicea
wird einmal der hellste Leuchter
von allen sieben sein.
Die Gemeinde, von der wir immer sagen, sie ist die schlimmste,
wird der hellste Leuchter sein.
Du kannst es heute sein.
Wer von euch möchte heute sagen, Jesus,
ich brauche
dich.
Hundertprozentig. Zeig mir,
wie viel ich dich brauche.
Zeig mir, was alles schief läuft
in meinem Leben, damit du mir helfen kannst.
Ich hänge mich in meiner Verzweiflung
an dich. Einen letzten Satz.
Viele haben Angst,
dass in Laodicea gibt es eine Sichtung.
Werde ich ausgesichtet werden?
In Amos 8 steht, wenn Gott
sichtet und die Körner hochwirft,
dann geht kein
Körnlein verloren.
Gott lässt nicht
die kleinen Körner aussichten,
sondern die Spreu.
Kein schwacher Christ
wird verloren gehen.
Sondern nur falsche Christen.
Nicht die schwachen,
sondern die falschen,
die nur gespielt haben,
die nur ein Namensschild trugen
und weltlich gelebt haben.
Wenn du dich in deiner Verzweiflung
an Jesus hängst, wenn du
geistlich arm bist und es weißt,
glückselig bist du.
Denn dir gehört
das Reich Gottes.