Bei dir steht schon wieder die nächste Klassenarbeit an! Du willst wissen wie man richtig lernt, um eine gute Note zu bekommen? Du wurdest doch warum alle anderen gute Noten schreiben? Ich gebe dir heute 10 Tipps, damit es bei dir bei der nächsten Klassenarbeit auch gut läuft!
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Moin,
ich hoffe, dass Dir dieses Video gefallen hat! Im besten Fall hast du sogar etwas gelernt oder etwas besser verstanden. Du hast Bock auf mehr?
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Hi und herzlich willkommen bei Lehrer Schmidt. Heute habe ich mir mal ein ganz, ganz wichtiges
Thema rausgesucht, vielfach von euch gewünscht. Und ja, dann habe ich gedacht, dann wollen wir das
heute mal abliefern. Also ihr wisst, jetzt im Moment werden wieder unsäglich viele Klassenarbeiten
geschrieben. In so ziemlich jedem Fach bis Weihnachten ist jetzt hier Highlife. Und die
Frage, die von euch kam, war, wie lernt man eigentlich richtig für eine Klassenarbeit oder
was kann ich machen, damit die Klassenarbeit richtig gut klappt. Und ich habe mir überlegt,
hey, ich habe da mal zehn Tipps für euch. Und fünf davon beziehen sich auf die Zeit vor der Arbeit
und fünf davon während der Arbeit. Also fangen wir vorne an. Als allererstes, und das ist vielleicht
auch das Allerwichtigste, früh anfangen. Wenn du den Termin kennst und natürlich führst du ja einen
Terminkalender, dann trägst du das da ein. Und von da an fängt praktisch deine Lernzeit an. Und
damit du die Lernzeit auch richtig effektiv nutzt, machst du dir einen Lernplan. Also nehmen wir mal
den Bereich Mathematik. Und du weißt, in der Klassenarbeit kommen sechs verschiedene Themen
dran und du hast zehn Tage Zeit. Dann machst du jeden Tag eins dieser Themen. Du teilst dir also
diese große Menge an Lernstoff auf in sechs kleine Bereiche und lernst sie einzeln. Und wenn du dann
am ersten Tag das erste Thema lernst, dann machst du am zweiten Tag das zweite Thema, wiederholst
aber natürlich das erste Thema. Und durch dieses immer und immer wieder Wiederholen, kommt das
richtig gut in den Kopf. Und das ist vielleicht so dieses ganz, ganz große Geheimnis beim Lernen,
das Wiederholen. Wiederholen, wiederholen und wiederholen. Weil das brennt sich in deine Birne
und dann kannst du das. Und das erklärt gleichzeitig auch, warum eben dieses Ich lerne am letzten Tag
halt überhaupt nicht klappt. Wenn du am letzten Tag anfängst zu lernen, dann könntest du einer von
denen sein, die sich hinterher darüber beschweren, dass sie ein Blackout hatten. Ein Blackout, also
du kannst dich an nichts erinnern, was du gelernt hast, entsteht immer dann, wenn du zu viel Stoff
in allerkürzester Zeit versuchst zu lernen und dann eben Stress und Druck hinzukommen. Und das
ist nicht förderlich. Also erstens einen vernünftigen Lernplan machen. Zweitens, und das ist genauso
wichtig, finde deine Lernmethode. Die mag immer unterschiedlich sein. Ich erzähle euch aber meine
und dann müsst ihr überlegen, ob die zu euch passt. Meine ist das Lernen mit Lernkarten. Das
funktioniert so. Ich schnappe mir das Buch oder das Heft oder was auch immer und lese es. Und zwar
aktives Lesen. Das bedeutet, ich unterstreiche die wichtigsten Sachen. Habe ich ein Kapitel fertig,
dann schreibe ich mir, also Schritt zwei, die wichtigsten Sachen raus. Und zwar in meinen
eigenen Worten, um zu prüfen, ob ich es verstanden habe. Dann werde ich in Schritt drei, das, was ich
rausgeschrieben habe, in kleinere Abteilungen gliedern und bei den Karteikarten, ganz wichtig,
immer in fester Reihenfolge. Ich übernehme Skizzen, Schaubilder oder Merksätze, alles, was dazugehört.
Und dann, wenn ich das alles fertig habe, dann lerne ich nur noch mit meinen Karteikarten, die
ich gelernt habe. Weil dann weiß ich schon, wie das Ganze funktioniert und ich habe das Ganze schön
aufgeteilt. Und übrigens, das nennen wir mal Tipp 2,5. Ganz einfach, beim Lernen, also wenn ihr so
richtig dabei seid, Glotze aus, Musik aus, Handy aus. Das ist Lernzeit. Und echte Lernzeit bedeutet,
volle Konzentration auf die Sache. Keine Ablenkung. Ab in euer Zimmer, Tür zu. So muss das sein.
Tipp Nummer drei, den machst du bitte erst, nachdem du Nummer zwei fertig hast. Und das bedeutet, du
suchst dir einen Lernpartner oder eine Lernpartnerin. Am besten klappt das immer dann, wenn ihr das
gleiche Ziel habt. Ihr wollt also beide eine gute Arbeit schreiben, dann könntet ihr beide das Team
bilden und gemeinsam lernen. Wichtig ist, ihr beide habt vorher schon gelernt. Das heißt, ihr bringt beide
schon Wissen bzw. Vorwissen mit und könnt euch dann auf einem gewissen sprachlichen oder inhaltlichen
Niveau austauschen. Und dann ist es egal, ob der eine besser oder schlechter ist. Ihr werdet auf
jeden Fall voneinander profitieren. Der Schwache oder der Schwächere wird von den Guten lernen und
der Bessere wird durchs Erklären lernen. Weiter geht's. Tipp vier. Und Tipp vier ist die absolute Geheimwaffe.
Für mich das Aller-Allerwichtigste. Lernen durch Erklären. Wenn du also mit dem Lernen fertig bist
und wenn du mit einem Lernpartner gelernt hast, dann suchst du dir irgendeinen Opfer. Ja, es ist
tatsächlich so. Ist völlig egal, wer es ist. Das kann dein kleiner Bruder sein, der vielleicht noch
gar nicht sprechen kann. Mutter, Vater, Freunde. Ganz egal. Und der muss sich das Ganze oder die muss sich
das ganze Elend anhören. Du erklärst das ganze Thema rauf und runter. Denn wenn du es irgendjemanden
erklären kannst, dann ist das die höchste und beste Art des Verstehens. Kannst du es erklären, hast du es
nämlich verstanden. Deswegen gibt es auch übrigens diese ganze Schülernachhilfe von Schüler zu Schüler.
Die, die am meisten profitieren, sind nämlich nicht die, die da mit ihrem Nachhilfelehrer sitzen, sondern
die Nachhilfelehrer, die sind immer im Thema. Kleiner Tipp. Funktioniert übrigens auch bei Lernvideos.
Also Lernen durch Erklären. Die absolute Geheimwaffe. Tipp Nummer fünf und das macht ihr bitte auch immer
und jetzt nicht erschrecken, warum der Pauker das sagt. Ich meine das wirklich ernst. Macht euch vor
der Arbeit am letzten Tag, wenn ihr nicht mehr so viel lernen müsst, weil ihr euch einen guten Plan
gemacht habt, dann macht ihr euch einen Spickzettel. Ihr setzt euch irgendwie hin und macht einen richtig
schönen Spickzettel. Schön klein, damit nicht viel drauf passt und diesen Spickzettel, wenn ihr ihn fertig
habt mit allen wichtigen Sachen oder alles, was ihr denkt, was wichtig ist, den lest ihr euch ein paar
mal durch und dann morgens, bevor ihr zur Schule geht, schmeißt ihr den weg. Den braucht ihr nämlich
dann nicht mehr, weil ihr könnt es dann sowieso und ihr habt dann praktisch die Zusammenfassung
noch mal besser im Kopf und mit den fünf Tipps, da bin ich mir sicher, werdet ihr eine gute Arbeit schreiben.
So, das war Part eins und jetzt kommen die Tipps für in der Klassenarbeit. So, weiter geht's. Tipp Nummer sechs
und das ist eigentlich das allerallerwichtigste. Wenn du in der Arbeit sitzt, Ruhe bewahren, locker
bleiben, cool bleiben und führe dir immer vor Augen, hey, du kannst es ab jetzt sowieso nicht mehr retten.
Was du bis jetzt nicht gelernt hast, wirst du auch nicht können. Also locker bleiben und auch die
Besten haben in ihrem Leben mal eine Arbeit verrissen und wenn du eine verrissen hast, ja, dann
machst du die nächste wieder besser. Also cool bleiben, locker bleiben, du wirst es nicht ändern und es
bringt gar nichts, wenn du jetzt nervös bist. Das ist das Erste. Du brauchst alle deine Nerven jetzt,
um richtig abzurollen. So, Aufgabe zwei oder Nummer zwei in der Arbeit, also sprich Nummer sieben ist,
hör genau zu, was der Lehrer sagt. Am Anfang ist es ja fast üblich, dass ihr gemeinsam die Aufgaben
durchgeht. Jedenfalls ist das bei meinen Arbeiten so und da hörst du noch mal ganz genau zu und du
passt die ganze Zeit genau auf, weil das ist ja nichts anderes als das Durchlesen der Aufgaben.
Und wenn er dir noch irgendetwas sagt, was da vielleicht nicht steht, so ein kleiner Tipp oder
irgendwas zu einer Maßeinheit oder was auch immer, dann machst du dir sofort eine Notiz bei dieser
Aufgabe. Okay, also alles genau durchlesen und wenn du das gemacht hast, dann weißt du schon mal, wo
holst du als allererstes die sicheren Punkte und die Aufgaben, die machst du zuerst. Also alles, was
du sofort weißt, machst du dann fertig. Und das ist auch total egal, ob der Lehrer hinterher die
Aufgaben suchen muss. Wenn du zuerst Aufgabe 3, 7, 11 und dann Aufgabe 17 machst, dann ist das so.
Hauptsache, du markierst das. Der Lehrer, der wird das schon finden. Und genau so holst du dann deine
Punkte. Zuerst alle sicheren Punkte und wenn du die sicheren Punkte hast, dann holst du dir die
Punkte, die zwar etwas länger dauern, aber die du auch dann holst. Und zum Schluss machst du erst
die Aufgaben, bei denen du dir nicht so sicher bist. Und Tipp Nummer 8 ist, wenn auch total albern,
aber fertige Aufgaben werden abgehakt oder durchgestrichen, damit du einfach nichts vergisst.
Weil es ist ja Stress und es ist Hektik. Und wenn du mit irgendwas fertig bist, durchstreichen, damit
du genau weißt, ich habe das erledigt. Und übrigens Profi-Tipp. Einmal auf die Rückseite gucken.
Unbedingt. Ich weiß gar nicht, wie viele Schüler bei meinen Klassenarbeiten schon vergessen haben,
auf die Rückseite zu gucken. Obwohl ich es natürlich immer x-mal sage. Also immer auf die Rückseite.
Neuntens. Keine Zeit verschwenden. Und genau so, wie ich sage, ist es niemals. Und wirklich niemals
gibst du vorher ab. Du nutzt die Zeit komplett aus. Bist du tatsächlich früher fertig, dann ist das
toll. Dann hast du eben noch Zeit, um nachzurechnen. Oder um alles noch mal zu lesen. Oder um die
Rechtscheidung zu prüfen. Oder um die Aufgaben noch mal zu vergleichen. Niemals gibst du vorher ab.
Die Arbeitszeit wird komplett genutzt. Und wenn du in der letzten Minute noch einen Punkt holst,
dann ist vielleicht der Punkt der Unterschied zwischen 1, 2 oder 3. Also das machst du immer.
Tipp Nummer 10. Und ganz ehrlich, das ging mir schon als Schüler unglaublich auf den Sack. Das
ist jetzt mal ein Tipp für die guten Schüler unter uns. Wenn du so ein guter Schüler bist und sowieso
bei dir die Frage eigentlich nur lautet, ist es eine 1 oder 2, dann erzähl bitte hinterher deinen
Mitschüler nicht, ich habe es total verkackt. Es war überhaupt nichts. Es war ganz, ganz schlimm.
Weil wenn du dann zwei Wochen später oder eine Woche später oder einen Tag später die Arbeit
auspackst und wieder eine 1 und die beste Arbeit hast, dann nervt das irgendwann. Also wenn, dann
nach der Arbeit bitte ehrlich. Wenn man es verkackt hat, ja, dann hat man es eben verkackt. Dann sagt
man einfach, okay, das war heute nichts, weil ich habe mich wohl nicht gut vorbereitet. Aber ich
glaube, wenn man das will und ein Ziel vor Augen hat und vielleicht diese letzten neun Tipps anwendet,
ich glaube, dann hat man eine ganz gute Chance. Also das sollen meine neun kleinen Tipps für eine
gute Klassenarbeit sein. Und jetzt würde mich natürlich interessieren, hilft euch das? Macht
ihr das so? Oder habe ich was vergessen? Gibt es noch irgendeinen super Tipp, den man wissen muss?
Sowas wie, setz dich günstig hin? Naja, gut, das werde ich wohl nicht erzählen. Also ich bin raus, ihr seid dran.
Okay, das war's. So, das Video ist zu Ende und wenn es gut gelaufen ist, dann hast du was gelernt. Und wenn
du was gelernt hast, dann freut mich das und dich hoffentlich auch. Und wenn das so ist, dann lass
mir doch ein Gefällt mir da. Da freue ich mich drüber. Dann weiß ich, dass das Video gut ankommt.
Und wenn es dir richtig gut gefällt, dann darfst du meinen Kanal natürlich auch gerne abonnieren.
Auch das freut mich natürlich sehr. Und dann kannst du Teil von Team Schmidt, unserer Community hier
werden. Und das ist hier wirklich richtig toll auf dem Kanal. Hier haben wir nämlich ganz wenig
Knallköppe und dafür ganz viele tolle, nette Kommentatoren, wo das Diskutieren auch richtig
Spaß macht. Aber das sieht man ja auch unter den Kommentaren bzw. in den Kommentaren unter den
Videos. Das wollte ich meinen. So, und wenn du mehr Hilfe brauchst, dann findest du alles schön
ordentlich sortiert auf meiner Homepage www.lehrer-schmidt.de. Okay, so, das soll's von mir gewesen sein. Okay, das war's.