Dieses Video ist wieder für alle Reiter sofort zum Nachreiten! Ich zeige euch mit Cookie was "Vor dem Schenkel reiten", "in Anlehnung reiten", "fleißig reiten", ...bedeutet. Weiters gehe ich auch auf Fragen von euch ein wie Zum Beispiel "Warum Stolpern Pferde beim Reiten?" In diesem Video bekommt ihr als Reiter weitere Antworten auf Fragen wie: Worauf sollen wir bei der Lösungsarbeit achten? Welche Fehler sollten uns nicht passieren? Wonach richtet sich die Arbeit bei der Ausbildung junger oder noch wenig ausgebildeter Pferde? In diesem Reitvideo nehme ich euch in eine Einheit mit, wie ich es auch mit meinen Reitschülern bei uns auf der Anlage mache. Durch zusehen beim Reiten und direkte Informationen habt ihr die Möglichkeit, euer Auge zu schulen und auf diese Weise als Reiter auch besser auf eure Pferde einwirken zu lernen. Um mit Pferden korrekt arbeiten zu können, müssen wir von unserem Können, unserem Wissen und unseren reiterlichen Fähigkeiten überzeugt sein. Wie ihr diese mentale Überzeugung bekommt erkläre ich euch am Ende des Videos. ----------------------------------------------------------------------------------------- Der Link zu meinen online Angeboten: https://www.wr-rideyourlife.com/ ----------------------------------------------------------------------------------------- Wenn Du so wie unsere große Community alles über Pferde lernen möchtest brauchst du nur unseren YouTube Kanal der Online-Reitschule Riding Academy by Wolfgang Rust abonnieren und schon siehst du alle öffentlichen Videos und kannst dir alle öffentlichen Podcasts anhören. ----------------------------------------------------------------------------------------- MITGLIEDER sind der Kern der Riding Academy by Wolfgang Rust und bekommen ZUSÄTZLICHE VORTEILE in Form von Videos, Podcast, Theorieunterricht, uvm.! Die Mitgliedschaft kostet €6,99.- im Monat, ist jederzeit kündbar und es gibt keine versteckten Klauseln. Hier kannst du dich als Mitglied anmelden und diese zusätzlichen Vorteile genießen: https://www.youtube.com/channel/UCDJDIGu4zAN0ewwcg3mfZGA/join ----------------------------------------------------------------------------------------- Meine VIDEOEMPFEHLUNGEN zu diesem Thema: F63: Vor dem Schenkel reiten! Nur so kann dein Pferd rund und am Zügel durchs Genick geritten werden https://youtu.be/VXFxC0di-_U F41: Feine Hand beim Reiten! Zügelhilfen; Annehmen, Aufnehmen, Versammlung; Hilfengebung beim Reiten https://youtu.be/6ZJZoaODKpg F70: Die Hilfen des Reiters in der Halben Parade! Zügelhilfe, Schenkelhilfe, Kreuzhilfe beim Reiten https://youtu.be/nn_uOpnZDVg F18 Mit Gerte reiten! Wirkung der Gerte! Gerte richtig halten! Wann treibe ich mit der Gerte? https://youtu.be/ns0D8aNWzEk F22: Pferde reiten lernen 1. Teil Skala der Ausbildung. Takt Losgelassenheit Anlehnung, rund Reiten https://youtu.be/JeACHgf7Rt0 F23: Pferde 2. Teil Skala der Ausbildung Schwung, Geraderichtung, Versammlung, Schubkraft, Tragkraft https://youtu.be/3MYbnDwPkbA F37: Genau erklärte Übergänge Schritt- Trab- Galopp mit richtiger Hilfengebung. Häufige Reiterfehler https://youtu.be/F7VTLtsW2PQ ----------------------------------------------------------------------------------------- Zusätzliche Videos für Mitglieder: Playlist für Mitglieder der Riding Academy by Wolfgang Rust https://youtube.com/playlist?list=PLGhalxnR-HbqKJ2UD7nCclm0DC-W6qwS1 ----------------------------------------------------------------------------------------- Ich empfehle euch, die gesehenen Videos immer und immer wieder anzusehen. Wir lernen ja auch durch Wiederholung und somit können wir das bereits wahrgenommene dann auch mental trainieren.
Eine tolle Unterstützung von euch für unseren Kanal ist auch, wenn ihr die Videos teilt und auch den Kanal weiterempfehlt, damit auch andere interessierte unsere Online-Reitschule Riding Academy by Wolfgang Rust abonnieren können.
Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim Lernen durch die Videos und dann beim Umsetzen und Üben. Euer online Reitlehrer Wolfgang 😉
Hallo Reiter-Kollegen, ich freue mich euch wieder auf unserem YouTube-Kanal der Online-Reitschule Riding Academy bei Wolfgang Rust begrüßen zu dürfen.
Heute nehme ich euch zu einer Einheit auf Snoopy-Cookie mit.
Und zwar, so wie ich es auch mit meinen Schülern mache.
Ich sitze am Pferd, reite das Pferd und erkläre nebenher immer wieder mal, worauf man jetzt achten kann.
So kann man das Auge schulen und auch sofort so ein bisschen sehen, welche Auswirkung hat denn das Reiten gerade.
Ich bin gerade aufgesessen und reite gerade los.
Das heißt, ich sitze jetzt vielleicht zwei Minuten auf Cookie drauf.
Und wenn ich hier im Schritt arbeite, gerade zu Beginn, Cookie ist immer noch vier Jahre alt.
Und wenn ich da jetzt mit der Wade dieses Aktivieren mache, dann ist das erste, die erste Reaktion, die wir wollen, das Pferd geht nach vorne.
Das heißt, gerade junge Pferde sollen auf den Schenkel aktiv gehen.
Es wäre falsch hier zuzuklemmen, zu klammern am Pferd, denn dann verhält sich das Pferd immer mehr.
Wenn ich hier nur blockiere und zuzwicke, dann werdet ihr sehen, dass der immer festgehaltener geht.
Und meine Bewegung ist auch immer abgehakter und größer, sinnlos.
Loslassen, losgelassen sitzen, die Beine mal hängen lassen, dann die Wade wieder leicht dran.
Hier zählt immer noch dieser Begriff, so viel wie notwendig, so wenig wie möglich.
Das ist ein wichtiger Faktor, an dem müsst ihr euch immer wieder festhalten.
Wenn ich jetzt das Pferd soweit habe, gerade jetzt beim Schrittreiten, dann habe ich die Möglichkeit, auch mal auf die Wade oder auch ich nehme die Gärte dazu, leicht zu schieren.
Und ihr seht sofort die Reaktion nach vorne, das Pferd etwas vorwärts rauszureiten.
Wenn er jetzt nach vorne geht auf meine Wade und da auch wiederum immer wieder die ganze F-Serie.
Und für diejenigen, die die Videos schon gesehen haben und auch sehr viel schon verstanden haben davon, das Video F70, da habe ich das auch drin oder im Speziellen drin.
Wenn ihr mit dem Pferd arbeitet, wirklich so reiten, dass ihr Wade, das Pferd geht vor dem Schenkel, dann mitnehmen lassen mit dem Körper und abfangen am Zügel.
Und dadurch hat er jetzt die Möglichkeit, dass Wasser auf die Wade hinten untertritt, ich mit meinem Körper mitmache und dann vorne abfange, kann er mit dem Widerriss hoch und dann kann ich ihn in dem Moment wieder dehnen lassen.
Und das heißt zum Loslassen kommen.
Und das ist das Allerwichtigste überhaupt.
Es bringt euch gar nichts, wenn ihr die Pferde zu Beginn gleich in die Hand rein reitet und die Pferde maulig reitet.
Diese Haltung, wenn ich jetzt sage, der ist vier Jahre, muss der denn so gehen?
Nein, er muss nicht.
Das macht er von alleine.
Das heißt, wenn ich jetzt da am Pferd sitze und ich aktiviere mit der Wade und lockere vorne nur ab, dann kippt er irgendwann mal ab mit seinem Genick leicht nach vorne runter.
Warum?
Weil ich mit dem Außenzügel eine Begrenzung biete und mit dem Inneren Zügel führe ich rein.
Ihr seht auch mittlerweile, er nimmt auch schon leicht diese Linksstellung an, wenn ich mit dem Zügel nach innen führe.
Ich ziehe dann nicht zurück an, sondern führe nach innen.
Er ist, wenn ich den Zügel weggebe, immer noch leicht links gestellt.
Und das sollte so ein bisschen ein Ziel von euch sein.
Wenn ihr mit der Hilfe weggeht, muss das Pferd so bleiben.
Noch einmal Hand wechseln.
Beim Handwechseln mit dem neuen inneren Bein an den neuen äußeren Zügel arbeiten.
Das heißt, wenn ihr Hand wechselt mit euren Pferden, dann immer mit dem inneren Schenkel.
Jetzt reite ich auf euch zu.
Mein rechtes Bein ist das innere.
Nun beginne ich mit dem linken Bein mehr zu treiben, führe mit dem linken Zügel rüber und reite ihn nach links weg.
Da hat er dann die Möglichkeit, an den neuen äußeren Zügel zu gehen.
Bei ihm habt ihr jetzt gesehen, während ich ihn umgestellt habe bzw. in eine neue Richtung geritten habe, ist er einmal gestolpert.
Das bedeutet nichts anderes, als wenn ich jetzt von der linken Hand komme, arbeitet das linke Hinterbein darunter.
Jetzt beginne ich das rechte darunter zu reiten, rechts mache ich auf und er dehnt sich an den linken Zügel.
Jetzt war der Fleiß gleichmäßig.
Das könnt ihr auch zu Beginn schon üben.
Da braucht ihr nicht eine Ewigkeit einfach nur rumreiten, sondern dieses neue innere Hinterbein aktivieren, üben.
Noch einmal von rechts nach links.
Das wäre zum Beispiel für mich jetzt eine Lösungsphase im Schritt.
Das Pferd hier schon so leicht an die Hilfen kriegen.
Rechts, nun beginne ich links, links führe ich zur Seite und er kann sich an den rechten Zügel dehnen.
Warum ist das Stolpern bei ihm eher von der rechten Hand auf die linke?
Weil er rechts hohl ist.
Das heißt, wenn ich mit der rechten Hand zur Seite führe und er blockiert ein bisschen, er macht sich nur ein bisschen fester,
dann habe ich da die Blockade im linken Hinterbein und schon geht der Schub nicht mehr nach vorne durch den Körper.
Darum auch das Stolpern.
Nun würde ich jetzt zum Beispiel antraben, ich brauche jetzt nicht mehr ewig mit ihm Schritt reiten, es ist auch warm.
Ich muss aber dazu sagen, Snoopy wurde vorher Schritt geführt von der Besitzerin, also er geht schon seit 10-15 Minuten.
Somit kann ich losreiten, aussitzen oder leicht traben, das überlasse ich euch.
Ich sitze jetzt bewusst gleich aus, damit ich es euch zeigen kann.
Wenn ich hier gleich sitzen bleibe und ich kann aussitzen, ist das fürs Pferd egal.
Das heißt, ich könnte leicht traben oder im Aussitzen reiten, es würde keinen Unterschied machen.
Ihr erkennt es bei ihm, ich könnte ihn jetzt auch sofort dehnen lassen und er trabt ganz normal weiter.
Würde ihn das Sitzen stören, würde er nicht vorwärts runter gehen.
Also in dem Moment könnt ihr gleich so losreiten.
Warum mache ich es?
Weil ich ihn dann gar nicht so lange reite.
Ich sitze auf ihm maximal 20 Minuten oben und da diese 20 Minuten arbeite ich ihn und hole mir auch die Aufmerksamkeit.
Was mache ich jetzt zu Beginn?
Gleich wie im Schritt, das erste was ich möchte ist, er muss mich mitnehmen.
Das bedeutet, ich mache mit der Wade den Druck.
Auf diesen Druck möchte ich die Reaktion nach vorne.
Und diese Reaktion nach vorne mache ich mit meinem Körper mit.
Und in dem Moment kann ich ihn da abfangen.
Würde ich jetzt zum Beispiel mit meinem Sitz schneller reiten, als ich mit der Wade aktiv machen kann, dann würde ich quasi so machen.
In dem Moment wird er immer eiliger und ihr seht, der Hals kommt hoch und er hört auf zu gehen.
Das heißt, wenn ihr mit dem Sitz unbewusst so schnell reitet, blockiert der Rücken.
Durch das Blockieren des Rückens kommt der Hals nach oben.
Dadurch, dass der Hals dann nach oben kommt, drückt er den Rücken.
Rücken geht runter, Hals geht nach oben, Hinterhand ist draußen.
Wenn ihr dann möchtet, dass das Pferd mehr vorwärts geht, dann würde das alles nur eine Verspannung ergeben.
Noch einmal richtig.
Schritt. Jetzt nehme ich im Schritt den Zügel leicht an.
Aktivieren mehr. Impuls.
Jetzt weiß er, er muss traben.
Ich kann den Zügel nochmal verkürzen, die Hände sind locker vorne.
Und nun bin ich wieder in seiner Bewegung.
Und das habe ich immer wieder schon betont.
Achtet darauf, ihr wisst, wie die Trap-Bewegung ist.
All jene, die schon Coachings bei mir hatten, wissen, was ich damit meine.
Das ist das Beispiel mit Tanzen.
Für Mitglieder habe ich da auch das Video, den Podcast.
Wir haben hier die Möglichkeit, wir wissen alle, wie die Bewegung des Traps ist.
Jedoch müssen wir uns immer auf das Pferd einstellen, auf dem wir gerade sitzen.
Wenn ich nun sage, ich möchte, dass der ein bisschen mehr geht,
kann ich mit der Wade oder auch leicht mit der Kerte dazukommen.
Und schon habt ihr die Reaktion.
Das wäre für mich jetzt in der Lösungsphase die Arbeit mit ihm.
Wobei ich hier sagen muss, bei den jungen Pferden ist die ganze Arbeitsphase die Lösungsphase.
Das heißt, es geht ineinander über.
Warum? Weil es geht hier um den Takt, es geht um die Losgelassenheit, um die Anlehnung.
Und wenn ich hier schon ein bisschen einen Schwung reinbekomme,
dann bin ich schon mehr als zufrieden.
Wichtiger ist mir jedoch, dass er jetzt lernt, an den Außenzügel zu gehen, da zu bleiben.
Und ihr seht immer wieder, die Wade aktiviert, ich schwinge mit, fange am Zügel ab und komme zum Loslassen.
Und dadurch entwickelt er die Muskulatur, die er braucht, um mich tragen zu können.
Und je gleichmäßiger der ganze Ablauf ist, umso besser wird es.
Hier auch mal geradeaus.
Die Ecke reiten mit Radius, gerade.
Hier am Zirkel, der beginnt bei C.
Gleichmäßig gebogen.
Auch hier wichtig, am Zirkel haben wir die Möglichkeit, die Pferde ehrlich an den Außenzügel zu reiten.
Die Voraussetzung oder das Kriterium vom Zirkel oder großen Tour ist die gleichmäßige Stellung und Biegung.
Das heißt, auch hier habe ich jetzt die Möglichkeit, mit dem inneren Schenkel das innere Hinterbein dran zu reiten,
unter den Körper zu arbeiten und das Pferd am Außenzügel entlang zu reiten.
Das heißt, innere Wade aktiviert das innere Hinterbein.
Ich lasse ihn am Außenzügel entlang gehen und komme hier zum Abfangen.
Dann mal eine halbe Diagonale rüber.
Und auch hier muss er sich an den Außenzügel dehnen.
Wenn ihr euch die ersten Videos von ihm anseht, ich verknüpfe sie euch dann in der Beschreibung oder auch oben,
dann seht ihr, wie gleichmäßig er mittlerweile in der Haltung geht, in der Anlehnung geht.
Wieder die Wendung.
Gerade.
Noch einmal Wendung.
Jede Wendung ist immer das erste Viertel einer Tour, eines Kreises.
Das ist ganz wichtig.
Gerade.
Wendung.
Und wieder gerade.
Nun bei A, dem Zirkel, Stellung, Biegung.
Und jetzt arbeite ich mit der linken Wade, das linke Hinterbein, am rechten Schenkel, rechten Zügel entlang.
Das ist wie eine Schiene, Außenschenkel, Außenzügel.
Wichtig ist hier jedoch, diese Schiene hat nur dann einen Sinn, wenn das Pferd bis zur Schulter ausbalanciert ist.
Das heißt, der Schub aus dem Hinterbein geht durch den Körper bis zur Schulter.
Aus der Schulter darf sich das Pferd dann dehnen.
Würde er in die Hand schieben, habe ich extrem viel Gewicht in der Hand.
Und hier seht ihr das gleichmäßige Traben.
Dann kann ich ihn bei A wieder gerade machen.
Und wieder die Wendung reiten.
Dann vorbereiten.
Am Reiten sein kürzer, kürzer, kürzer.
Und Schritt bei P.
Also auch hier ganz wichtig, die Pferde müssen immer wissen, was wir wollen.
Im Schritt haben wir jetzt dann die Möglichkeit, ihn ein bisschen länger zu lassen.
Und ihr seht, es ist sofort der Fleiß dabei.
Der Fleiß ist immer dieses, ich erkenne, wie das Hinterbein arbeitet.
Das Pferd geht wirklich dorthin, wo ich ihm die Richtung zeige.
Der Zügel zeigt ihm gerade nur die Richtung.
Was ist bei dem Zügel, zeigt die Richtung ganz, ganz wichtig und zu beachten.
Wenn ihr mit den Pferden reitet und ihr wollt zum Beispiel eine Wendung reiten.
Ich reite das wieder auf euch zu, dann seht ihr es besser.
Und ich komme hier, Wendung, nun hier auf die Linie zu euch.
Und ich würde jetzt linke Hand wegreiten wollen.
Und merke, okay, das Pferd fällt rüber, mache es so.
Dann fällt das Pferd über die Schultern.
Das ist falsch, warum? Weil außen diese Schiene nicht mehr da ist.
Welche Reiter machen das?
Das machen all jene Reiter, die mit dem inneren Bein noch zu wenig Einwirkung haben.
Richtig, hier habe ich innere Wade, die an dem Außenschenkel, Außenschenkel entlang reitet.
So, jetzt gerade, jetzt habe ich meine Schiene, Außenschenkel, Außenschenkel.
Mein linker Zügel geht hier rüber und nun kann ich ihn am Außenschenkel, Außenschenkel entlang wenden.
Das ist hier das Wichtige.
Egal ob ihr hier linke Hand oder rechte Hand reitet,
übt mit dem inneren Schenkel an die Schiene Außenschenkel, Außenschenkel heranzureiten.
Und nochmal, ganz wichtig, die Pferde müssen sich dabei dehnen können.
Das heißt, Parade am Außenschenkel, der Widerriss hebt sich und jetzt kann ich ihn rauslassen.
Das ist ja auch der Punkt, auf den ich mit euch hin möchte, bevor ihr überhaupt Lektionen beginnen dürft.
Müsst ihr fähig sein, mit der Wade aktivieren, mitschwingen mit dem Sit.
Und in dem Moment, wo ich mit dem Pferd nach vorne mitgehe, kann ich da abfangen und loslassen.
Abfangen, loslassen und abfangen, loslassen und wieder.
Dieses Spiel mache ich durchgehend, bis das Pferd es verstanden hat.
Mein Körper reitet dabei ganz normal weiter.
Warum?
Wenn ich mit der Wade diktiere, mit meinem Körper mitschwinge und ich fange am Zügel ab
und er würde jetzt retour kommen, erlaube ich es mit meinem Körper.
Das heißt, dann mache ich die Bewegung kürzer mit.
Also in dem Moment, wo er da reagiert, erlaube ich es.
Würde ich da mit dem Kreuz extrem anschieben und nach vorne schieben,
dann habe ich natürlich das Problem, dass mich das Pferd nicht mehr versteht.
Das heißt, immer wenn ich da bin, jetzt am Treiben, weiterreiten, wenn er mistet,
ich bin da am Reiten und jetzt fange ich am Zügel ab
und in dem Moment kommt der Retour und ich kann wieder loslassen.
Nochmal, Stellung, Biegung, Parade, abfangen, loslassen.
Und schon seht ihr, er kommt ins Schwingen und wird immer ruhiger.
Nun kurze Pause.
Ich habe Snoopy jetzt kurz Schritt gehen lassen, während abgemistet wurde.
Nun sehen wir uns den Galopp an.
Beim Schritt gehen auch das gleiche Thema.
Ich reite die Pferde immer mit dem inneren Schenkel gerade aus.
Ich reite die Pferde auch immer so, dass ich leicht abfangen kann
und ich lasse die Pferde dann auch wieder los.
Wenn jetzt jemand sagt, warum lässt du den Zügel nicht ganz weg?
Ich muss den Zügel nicht so wegschmeißen.
Wenn ich den Zügel jetzt so wegschmeiße, dann muss auch klar sein,
dass ich jetzt das Pony vollkommen auf der Vorhand belaste.
Das heißt, ihr könnt jetzt zusehen, wie der immer schwerer auf der Vorhand gehen beginnt.
Wenn ich so mit meinem Gewicht und als Erwachsener auf einem Pony sitze,
dann muss ich sagen, da muss sich jeder selbst in den Spiegel sehen können.
Ich persönlich achte jetzt mal auf den Schritt.
Ich nehme den Zügel nur leicht auf und bringe eine leichte Spannung,
eine positive Spannung in den Körper des Pferdes.
Im Sinne von, ich darf jetzt wieder hinten mehr aktivieren.
Ich habe die Möglichkeit, leicht abzufangen
und schon hebt er sich im Widerriss, trägt sich mehr und geht fleißiger.
Und mit dem kann ich gut leben.
Auch wenn ich dann mal mit der Gerte leicht zuschiere,
damit er hinten wieder aktiver wird, weil er gerade auf die Vorhand gelaufen ist.
So habe ich ein Pony, das auch fleißig geht.
Oder gerade fleißig geht, aber auch frei ist.
Zufrieden ist.
Es ist ihm vollkommen egal, ob der jetzt den Kopf da unten hat oder nicht.
Das ist nur eine Interpretation der Reiter.
Ob es wirklich so wichtig ist?
Anatomisch viel schlauer, wenn das Pferd sich aus der thorakalen Muskelschleife heben kann.
Nun sehen wir uns den Galopp an.
Wieder vorbereiten zum Antraben.
Kurzes Abfangen.
Jetzt ist er Schritt gegangen.
Aufmerksam machen.
Hier kann ich auch mit der Gerte leicht zuschieren.
Das mache ich mit der Gerte aus dem Grund, damit er leicht zu reiten ist.
Damit auch die Besitzerin dann mit ihm locker leicht üben kann.
Also auch hier ein Tipp von mir.
Die Pferde nie mit Kraft reiten.
Denn auch wenn jetzt ein Ausbilder die Kraft hätte, nachreiten ist dann sehr, sehr schwer.
Hier wieder gerade machen.
Das innere Hinterbein mit der inneren Wade fixieren.
Und wenn da etwas am Laufen ist, Parade loslassen.
Und da seht ihr, ich mache die Parade ein bisschen übertrieben, damit ihr es erkennen könnt.
Das bedeutet, der Schenkel aktiviert.
Mein Körper schwingt mit.
Durch das Abfangen am Zügel verkürzt sich der Rahmen minimal.
Und das ist die Veränderung des Körpers.
Und diese Veränderung im Körper erlaube ich mit meinem Körper.
Das heißt, diese Bewegungsveränderung nehme ich mit.
Und das wird dann so wenig, dass es gar nicht mehr zu erkennen ist.
Das ist dann nur mehr Finger schließen und schon ist er da.
Und ihr seht dabei auch, er hebt sich dabei.
Das ist auch dann die sogenannte relative Aufrichtung, die wir brauchen, um mit Pferden zu arbeiten.
Ich gehe nun hier am Zügel.
Wieder abfangen, wenn er ein bisschen ins Laufen kommt.
Vorbereiten mit der inneren Wade.
Parade am Außenzügel.
Auch hier die vorbereitende Parade ist.
Innenschenkel aktiviert.
Zügel fängt ab, wenn ich zur offenen Seite komme.
Hier lege ich mein Bein zurück.
Impuls.
Noch einmal.
Mit Ruhe.
Also auch hier seht ihr Zeit lassen.
Noch einmal.
Tuschieren innen.
Warum tuschieren?
Damit er etwas aktiver wird.
Ich mache es nochmal an der offenen Seite.
Bein nach hinten.
Und jetzt kann er galoppieren.
Ihr seht, er galoppiert dann noch so ein bisschen laufend das Angaloppieren.
Nun galoppiert er gut.
Auch hier immer die Nerven halten.
Es ist vollkommen egal, ob das Pferd gleich angaloppiert oder nicht.
Es geht um die Ausbildung.
Und wenn man das ein paar Mal macht, in einem halben Jahr fragt kein Mensch mehr,
ob der da einmal über die Mittellinie reingelaufen ist.
Wichtig ist, dass die Pferde es verstehen, was wir machen.
Nun bin ich im Galopp.
Er drückt so ein bisschen nach vorne weg.
Was mache ich?
Ich ziehe ihm nicht den Kopf her, sondern lasse den Kopf da vorne und fange ihn ab.
Es ist immer noch die Galopphilfe dabei.
Ihr habt gesehen, jetzt wäre er ausgefallen, wenn ich die Galopphilfe nicht weitergegeben hätte.
Das heißt, solange ich im Galopp bin, galoppiere ich an.
Innere Wade am Gurt, äußere hinter dem Gurt und abfangen.
Wieder.
Immer wieder.
Das Abfangen ist jetzt der Grund, warum er ausfällt.
Und immer noch Galopphilfe.
Und jetzt lässt er los.
Jetzt galoppiert er auch durch den Körper.
Und es ist die gleiche Arbeit.
Angaloppieren mit der Wade.
Weiter mit dem Körper mitmachen.
Abfangen am Zügel.
Und die Kunst, die Herausforderung für euch ist,
während ihr am Zügel abfangt, mit der Wade die Galopphilfe geben.
Und mit dem Körper nur so viel mitmachen, wie notwendig ist,
dass das Pferd unter euch weiter galoppiert.
Und nun seht ihr, wie zufrieden er galoppieren kann.
Ganz wichtig, bleibt dabei immer cool und immer ruhig.
Wenn ich die Trapparade reite, gehe ich am Zirkel, dann seht ihr es.
Hier ist mein äußeres Bein, gleitet vor und schon ist der Trapp da.
Wenn jetzt jemand sagt, beim Galoppieren soll die Wade vorgleiten,
also nur beim Angaloppieren nach hinten,
für mich ist alles okay, was ihr macht.
Es ist eure Sache, wie ihr reitet.
Jedoch müsst ihr euch die Frage stellen, wie das Pferd dann versteht,
dass es im Galopp verkürzt wird.
Und wann ist die Trapparade?
Wenn ich da das Bein zurücklege, weiß er schon, jetzt kommt das Angaloppieren.
Solange mein Bein jetzt hinten ist, weiß er, dass er weiter galoppieren muss,
weil der Auslöser zum Galopp, der äußere Schenkel hinter dem Gurt,
immer noch dran ist.
Gleitet das äußere Bein nach vorne, dann weiß er, es ist Trapparade.
Wenn ich hier Hand wechsle und mein Bein ist hinten,
weiß er immer noch, es ist Rechtsgalopp.
Und jetzt Bein vor und schon ist Trapparade
und ich kann ihn links biegen und an den rechten Zügel reiten.
Also es hat schon einen Sinn, dass wir, solange wir galoppieren,
auch das äußere Bein hinten lassen.
Hier wieder das Abfangen, mitgehen in der Bewegung,
am Zirkel, vorbereiten innen, Abfangen, Zeit lassen.
Bein nach hinten gleiten lassen und schon seht ihr, er galoppiert an.
Einmal am Zirkel und wieder.
Die Arbeit ist jetzt zum Sitzen kommen.
Da schiebt er auch wieder so ein bisschen rein in die Hand.
Bedeutet, ich gehe mit der Hand mit nach vorne.
Ich darf ihm da nicht den Kopf herziehen, sondern ich gehe mit der Bewegung mit.
Galoppiere mit der Wade an, mit dem Körper mache ich mit.
Am Zügel fange ich ab. Immer noch.
Angaloppieren, mitmachen, Abfangen.
Bis er hier, so wie jetzt, in die Balance kommt.
Jetzt wird er sich ein bisschen dehnen und da merkt ihr,
jetzt schleudert es ihn. Warum?
Weil diese Spannung rauskommt.
Der Hals wird länger, er macht den Rücken mehr auf.
Und jetzt muss ich immer noch die Galopphilfe diktieren.
Denn in dem Moment habt ihr das Problem, dass Pferde dann ausfallen.
Und jetzt sind wir bei dem Erfolg-Video.
Wenn ich einen Erfolg habe,
ich verknüpfe euch diese Podcasts und Videos unten in der Beschreibung.
Wenn ich jetzt merke, er entspannt sich, er geht mit dem Hals nach vorne und fällt aber in den Trab
und ich kann ihn nicht im Galopp halten,
dann werde ich immer diese Losgelassenheit verhindern.
Denn solange er in der Spannung ist, galoppiert er ja.
Das muss euch klar sein.
Das heißt, diese Spannung ist dann mit einem Erfolg versehen.
Nämlich, er bleibt im Galopp.
Die Entspannung ist damit ein Ausfallen in den Trab in eurem Kopf.
Und ihr sagt, wenn mein Pferd sich dehnt, dann fällt er in den Trab.
Was kann ich damit machen?
Und hier ist die Lösung.
Ich kann mit der Wade das Galoppieren immer gleich weitermachen.
Und würde er so wie jetzt gerade ausfallen,
angaloppieren mit dem Bein.
Ich habe auch die Gerte dabei.
Leicht anlegen.
Und schon kann er durch den Körper galoppieren.
Und ihr hört auch dieses Abbrusten.
Das ist ein Zeichen für die innere Losgelassenheit.
Das heißt, das Pferd entspannt die breiten Rückenmuskeln
und dadurch kann die Atmung immer tiefer werden.
Und ihr seht auch, der Galoppsprung wird immer länger.
Er dehnt sich.
Und das ist für mich jetzt die Arbeit mit dem jungen Pferd.
Gleichmäßig.
Raumgreifend.
Ein toller Galopp.
Jetzt kann ich ihn wieder aufnehmen.
Trabparade mit Ruhe weiter.
Ich habe es bei dem Despo-Video schon betont.
Immer wenn die Pferde einen Übergang,
bei Despo 2 war das,
einen Übergang gehen,
danach so reiten,
dass das Pferd auch im Gang wieder losgelassen.
Also im Takt losgelassen an die Hand geht.
Erst wenn das Pferd im Trapez wieder losgelassen ist,
könnte ich dann wieder etwas anderes machen.
So wie jetzt lässt er los.
Jetzt kann ich eine Volte reiten.
In der Volte geht es mir darum,
dass ich auch wiederum mit dem inneren Schenkel
am Außenzügel Außenschenkel entlang reiten kann.
Geradeaus.
Hier wieder Radius.
Wendung.
Gerade.
Parade, Stellung, Biegung, Wolte.
Das sind wieder diese Knotenpunkte.
Zu all den Themen haben wir schon Videos.
Seht euch die M-Serie an, die F-Serie.
Ich werde dann im Endeffekt
mit diesem Wissen mental stark gereitert.
Und ihr seht,
er trabt locker, lässig.
Und das ist das,
was wir jetzt
bei Snoopy Kuki festigen.
Im Sinne von
gleichmäßig reiten.
Und immer schneller
nach einem Übergang
zum losgelassenen Gang zu kommen.
Das ist ja auch der Grund,
warum in der Klasse A
nur leichtere, einfache Übergänge sind.
Trab, Schritt.
Hier die Schrittparade.
Jetzt kann ich mal Schritt reiten.
Warum?
Ich habe die Möglichkeit als A-Reiter
einfach mal den Schritt zu üben.
Oder wenn ich ein junges Pferd reite,
habe ich die Möglichkeit,
dem Pferd hier zu zeigen.
Entspann dich im Schritt.
Geh gleichmäßig, fleißig.
Wenn er das hat, habe ich Zeit genug.
Das ist Klasse A.
Das Pferd wieder vorzubereiten.
Jetzt reite ich einen Übergang.
Jetzt bin ich im Trab.
Jetzt habe ich Zeit genug,
im Trab wieder die Gangart hinzubekommen.
Dann würde ich hier
eine Wendung rechts reiten.
Wenn das ein kleines Viereck wäre,
dann kann ich hier
eine Wolte reiten.
Habe Zeit.
Hier geht es darum, gleichmäßig im Tempo.
Stellung, Biegung.
Der Takt soll gleich bleiben.
Dann wieder gerade machen.
Geradeaus.
Dann könnte ich mal die Dritte verlängern.
Langsam rausreiten.
Dann wieder aufnehmen.
Rückführen.
Und wieder die Ecke reiten.
Das Pferd ist wieder locker und da.
Er entspannt sich.
Bittet er sich an, runterzugehen.
Dann nehme ich das an.
Das ist Training.
Im Training geben wir dem Pferd
auch immer wieder ein Feedback,
wie sie es richtig machen,
damit wir es dann, wenn es drauf ankommt,
abrufen können.
Ihr seht,
es soll ein Aufbau
in die ganze Reiterei rein.
Wenn ihr hier den Pferden die Chance gebt,
mitzulernen, ihr euch die Chance nehmt
oder auch die Zeit gebt,
etwas zu lernen, darauf aufzubauen.
Nicht dieses Programm
von dem weg von, weg von,
wenn ich hier, ich bekomme ja auch E-Mails,
mit Ratschlägen,
was ich alles anders machen soll.
Leute, spart euch das.
Ihr merkt auch,
ich erwähne es vielleicht mal kurz,
egal, wo ihr mir das hinschreibt,
bei welchem,
ob das jetzt bei YouTube wäre
oder irgendwo.
Dieser Kanal dient ja nicht euch,
damit ihr mir sagt,
wie ich es anders machen soll oder nicht.
Wenn euch das nicht gefällt,
was ich mache oder gefällt,
dann einfach wegschalten.
Ist ja nicht so schlimm.
Es gibt genug Leute, die sich das gerne ansehen möchten.
Nur muss euch
auch wirklich klar sein,
dass,
und das ist jetzt nur zum Lernen,
und das dient auch allen anderen,
die Ausbilder sind.
Ein Tipp von mir.
Oder egal, ob ihr jetzt Ausbilder seid
oder auch Businessbereich.
Vollkommen egal.
Und auch ein Mitglied hat gefragt,
wie kann ich das machen, damit mir das egal ist,
was andere sprechen oder andere sagen.
Merkt euch immer,
wenn jemand etwas beobachtet,
dann kann er es nur
über das Wissen,
das er hat, bewerten
und beurteilen.
Und wenn heute jemand zum Beispiel sagt,
du musst die Zügel weg,
ein Pferd darf nie mit Anlehnung gehen
oder die Hand muss immer
oder der Zügel muss immer durchhängen,
dann bedeutet das für mich nur,
dass dieser Mensch,
der das gerade schreibt, ich kenne ja die Leute gar nicht,
noch keine Erfahrung damit hat,
was man richtig
mit dem Zügel machen sollte.
Der hat nur irgendwann einmal
eine schlechte Erfahrung,
hat den Zügel losgelassen
und in dem Moment reiten die mit durchhängenden Zügeln
und wissen ja gar nicht, was sie damit anrichten.
Und so,
und das ist hier wichtig,
so bewerte ich irgendein Kommentar,
wo drinsteht, ich soll die Zügel
durchhängen lassen oder
keine Ahnung, die Beine wegstrecken,
was auch immer ihr hier
für Ideen habt.
Das hat mit Reiten nicht wirklich viel zu tun.
Ihr könnt ja eine eigene Art
und Weise des Reitens
entwickeln oder entwerfen,
wie ihr möchtet. Ich lasse jeden reiten,
wie er es möchte.
Nur beginnt bitte nicht,
mich ändern zu wollen.
Ich habe meine Leute, mit denen ich zusammenarbeite,
die mich beraten, wo ich mir
Tipps hole,
aber glaubt mir, dazu muss ich
die Leute schon kennen,
damit ich dann das überhaupt zulasse.
In diesem Sinne
hoffe ich, ihr bekommt das auch so hin
und ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg
mit euren Pferden. Bis zum nächsten Mal!